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Ergebnisse der Evaluationsbefragungen

Hier finden Sie eine Auswahl der Ergebnisse unserer bundesweiten Evaluationsbefragungen zu den Aktionstagen Girls'Day und Boys'Day.

Girls'Day und Boys'Day wirken: Evaluation bestätigt hohe Zufriedenheit und starke Orientierungseffekte

Die bundesweiten Aktionstage Girls'Day und Boys'Day wurden erstmals umfassend extern evaluiert. Die Ergebnisse zeigen: Die Angebote eröffnen jungen Menschen jährlich wertvolle Einblicke in neue Berufsfelder, stärken eine klischeefreie Berufsorientierung und sorgen für spürbare Rekrutierungseffekte bei Unternehmen.

Wissenschaftlich geprüft: Wirkung und Zielerreichung im Fokus

Im Auftrag des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) sowie des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) wurden der Girls'Day – Mädchen-Zukunftstag und der Boys'Day – Jungen-Zukunftstag extern evaluiert. Die Untersuchung wurde von der Prognos AG durchgeführt und im März 2025 veröffentlicht.

Ziel der Evaluation war es, die Wirkung der Aktionstage empirisch zu überprüfen und Perspektiven für ihre zukünftige Weiterentwicklung aufzuzeigen. Grundlage waren umfangreiche Befragungen von Schülerinnen und Schülern, Eltern, Lehrkräften sowie Unternehmen und Organisationen sowie vertiefende Fallstudien in mehreren Regionen Deutschlands.

Wirksame Orientierung, die ankommt

Die Evaluation macht deutlich: Die Aktionstage wirken und kommen bei den Jugendlichen sehr gut an. 95 Prozent der teilnehmenden Schülerinnen und 89 Prozent der teilnehmenden Schüler würden den Girls'Day bzw. Boys'Day weiterempfehlen.

Grafik zur Weiterempfehlung Schülerinnen

Die Evaluation zeigt außerdem eine hohe Zufriedenheit der Teilnehmenden. Auch lange Zeit nach den Aktionstagen sind 73 Prozent der (ehemaligen) Girls'Day-Teilnehmerinnen und 77 Prozent der (ehemaligen) Boys'Day-Teilnehmer noch sehr oder eher zufrieden (Civey-Befragung*).

Grafik zur Zufriedenheit Teilnahme Schüler*innen

Damit zählen Girls'Day und Boys'Day zu den wirkungsvollsten und beliebtesten Berufsorientierungs-Formaten bundesweit.

* Das Online-Panel des Befragungsdienstleisters Civey, Unterauftragnehmer dieser Evaluation, umfasst über 1 Million verifizierte Nutzerinnen und Nutzer. Das Panel basiert auf einer offenen Stichprobe, bei der sich die Nutzerinnen und Nutzer freiwillig registrieren und regelmäßig an Umfragen teilnehmen können.

Ein Tag, der Türen öffnet: Berufe erleben statt nur darüber reden

Grafik zum Mehrwert Schülerinnen

Der Aktionstag schafft konkrete Einblicke und praktische Erfahrungen: 69 Prozent der Mädchen und 67 Prozent der Jungen gaben an, neue Berufe kennengelernt zu haben. Viele nutzten den Tag, um konkret zu prüfen, ob ein Beruf oder Studienfach zu ihnen passt (Girls'Day: 49 Prozent, Boys'Day: 29 Prozent).

Ebenfalls positiv fanden die Teilnehmenden, dass sie praktische Erfahrungen in Berufsbereichen sammeln konnten, die sie interessieren und auch den Kontakt zu Rolemodels in diesen Berufsfeldern bewerten die Teilnehmenden als hilfreich. 

Über beide Aktionstage hinweg wird deutlich: Girls'Day und Boys'Day schaffen echte Praxiseinblicke, die es so im normalen Schulalltag nur selten gibt. Tätigkeiten ausprobieren, Fragen an Mitarbeitende stellen, Betriebsführungen oder Workshops – das prägt den Berufsorientierungsprozess nachhaltig.

Starker Mehrwert für Unternehmen und Organisationen

Auch für Unternehmen und Organisationen lohnt sich die Beteiligung am Girls'Day und Boys'Day, und zwar in mehrfacher Hinsicht.

Grafik zur Mehrwert für Unternehmen

90 Prozent der Unternehmen sehen einen Beitrag zur klischeefreien Berufsorientierung. Gleichzeitig berichten viele von ganz konkreten Vorteilen für ihre eigene Nachwuchsarbeit und Positionierung.

Nachwuchs gewinnen und frühzeitig ansprechen

Mehr als die Hälfte der Unternehmen gibt an, durch den Aktionstag potenzielle Praktikantinnen und Praktikanten kennengelernt zu haben. Auch bei der Gewinnung von Auszubildenden zeigen sich Effekte: 48 Prozent der Unternehmen haben (potenzielle) Auszubildende gewonnen.

Sichtbarkeit und Image stärken

81 Prozent der Unternehmen berichten, dass sie durch ihre Teilnahme bei jungen Menschen bekannter geworden sind.

Gerade für Branchen oder Berufe, die bei Jugendlichen weniger im Fokus stehen, bieten die Aktionstage eine wichtige Möglichkeit, sich frühzeitig zu präsentieren und Vorurteile abzubauen.

Impulse für Fachkräftesicherung und Personalentwicklung

Die Teilnahme wirkt auch nach innen: 50 Prozent der teilnehmenden Unternehmen entwickeln geschlechtersensible Maßnahmen weiter und 40 Prozent passen ihre Strategien zur Fachkräftegewinnung an. Ein Teil gewinnt sogar direkt neue Mitarbeitende.

Unternehmen nutzen die Aktionstage also nicht nur zur Ansprache, sondern auch zur strategischen Weiterentwicklung ihrer Personalarbeit.

Format überzeugt in der Praxis: Auch ein Tag wirkt

Ein zentrales Ergebnis der Evaluation: Das eintägige Format funktioniert aus Unternehmenssicht sehr gut.

Grafik zum Format Aktionstag

Die Kombination aus geringem organisatorischem Aufwand und klarer zeitlicher Struktur macht die Teilnahme für Unternehmen besonders attraktiv.

Gerade diese Niedrigschwelligkeit ist ein entscheidender Erfolgsfaktor: Unternehmen können sich unkompliziert engagieren und gleichzeitig eine große Wirkung erzielen.

Fazit: Win-win für Unternehmen und Jugendliche

Die Zahlen machen deutlich: Girls'Day und Boys'Day sind nicht nur ein Angebot für Schülerinnen und Schüler, sondern auch ein wirksames Instrument für Unternehmen.

Sie ermöglichen

  • einfach umsetzbares Format
  • frühe Kontakte zu potenziellen Nachwuchskräften
  • mehr Sichtbarkeit bei jungen Zielgruppen
  • konkrete Effekte für Nachwuchsgewinnung
  • strategischer Mehrwert für Personalentwicklung

Lehrkräfte sehen klare Mehrwerte: Neue Impulse, breitere Optionen, weniger Klischees

Girls'Day und Boys'Day bieten nicht nur Schülerinnen und Schülern neue Perspektiven – auch Lehrkräfte und Schulen profitieren deutlich.

Konkreter Nutzen für die Arbeit mit Schülerinnen und Schülern

Aus Sicht der Lehrkräfte haben die Aktionstage einen spürbaren Effekt auf die Berufsorientierung ihrer Schülerinnen und Schüler:

Grafik zu Lehrkräfte Mehrwert Aktionstag

Jeweils mehr als drei Viertel der Lehrkräfte sehen neue Impulse für die Praktikumswahl und bestätigen eine Erweiterung des Berufswahlspektrums ihrer Schülerinnen und Schüler. Außerdem beobachten 44 Prozent der Lehrkräfte bei den Schülerinnen und 40 Prozent bei den Schülern eine stärkere Auseinandersetzung mit Geschlechterklischees in der Berufs- und Studienwahl.

Die Aktionstage liefern damit konkrete Anknüpfungspunkte für den weiteren Berufsorientierungs-Prozess im Unterricht.

Hohe Zufriedenheit mit der Umsetzung

Grafik zur Zufriedenheit von Lehrkräften zur Durchführung des Aktionstags

Auch organisatorisch werden Girls'Day und Boys'Day sehr positiv bewertet: 86 Prozent der Lehrkräfte sind mit der Durchführung des Girls'Day und 83 Prozent mit der Durchführung des Boys'Day sehr zufrieden oder eher zufrieden.

Das zeigt: Die Aktionstage sind gut umsetzbar und anschlussfähig an den Schulalltag.

Impulse für Unterricht und Professionalisierung

Darüber hinaus profitieren Lehrkräfte auch in ihrer eigenen Arbeit in vielerlei Hinsicht von der Beteiligung an den Aktionstagen: Sie haben sich mit Akteurinnen und Akteuren in der beruflichen Orientierung vernetzt, haben neue Kenntnisse in der Unterstützung klischeefreier Berufswahl erwerben können und wurden für Geschlechterklischees sensibilisiert. 

Grafik zu Impulse für Lehrkräfte

Girls'Day und Boys'Day wirken somit auch als Fortbildungs- und Impulsformat für Lehrkräfte.

Fazit: Stärkung schulischer Berufsorientierung

Für Schulen ergeben sich gleich mehrere Vorteile:

  • konkrete Impulse für Praktika und Berufswahlprozesse
  • Unterstützung bei klischeefreier Berufsorientierung
  • hohe Akzeptanz und einfache Integration
  • neue Anregungen für Unterricht und Schulentwicklung

Damit leisten Girls'Day und Boys'Day einen wichtigen Beitrag, Berufsorientierung praxisnah, vielfältig und zeitgemäß zu gestalten.