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18.9.2026

Nebenjobs können den Berufseinstieg erleichtern – Erfahrungen bei Schülerinnen und Schülern ungleich verteilt

Wer bereits während der Schulzeit arbeitet, findet nach dem Schulabschluss offenbar schneller den Weg in Ausbildung oder Studium. Eine Auswertung des Deutschen Jugendinstituts zeigt zugleich: Nicht alle Jugendlichen sammeln gleichermaßen früh Erfahrungen in der Arbeitswelt. Auch zwischen den Geschlechtern gibt es Unterschiede.

Erste Erfahrungen in der Arbeitswelt können für Jugendliche mehr sein als eine Gelegenheit, Geld zu verdienen. Wer bereits während der Schulzeit einem Nebenjob nachgeht, kann eigene Fähigkeiten erproben, Einblicke in betriebliche Abläufe gewinnen und Vorstellungen von der beruflichen Zukunft überprüfen.

Eine aktuelle Auswertung des DJI-Surveys "Aufwachsen in Deutschland: Alltagswelten" (AID:A) zeigt zudem einen Zusammenhang mit dem späteren Übergang: Jugendliche mit Nebenerwerbserfahrung beginnen nach der Schule schneller eine Ausbildung oder ein Studium als Gleichaltrige ohne entsprechende Erfahrungen. Das berichten die DJI-Forscherinnen und Forscher Christine Steiner und Stefan Hofherr in der aktuellen Ausgabe des Forschungsmagazins "DJI Impulse".

Unterschiede zwischen den Geschlechtern
Allerdings sind solche Erfahrungen unter Schülerinnen und Schülern ungleich verteilt. Das zeigen die der Untersuchung zugrunde liegenden AID:A-Daten aus dem Jahr 2019. 19,9 Prozent der Schülerinnen hatten bereits Erfahrungen mit einem Nebenerwerb gesammelt, bei den männlichen Schülern waren es 15,5 Prozent. Der Unterschied beträgt damit 4,4 Prozentpunkte. Die Daten zeigen jedoch nicht, welche Tätigkeiten die Jugendlichen dabei ausübten und ob sich auch bei der Art der Nebenjobs geschlechtsspezifische Unterschiede ergeben.

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