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23.4.2026

Girls'Day im Museum für Naturkunde Berlin mit Bundesjugendministerin Prien

Gemeinsam mit Bundesjugendministerin Karin Prien tauchten rund 60 Schülerinnen beim Girls'Day im Museum für Naturkunde Berlin in die Welt von Forschung, Digitalisierung und KI ein – und lernten Berufe kennen, in denen Frauen noch immer unterrepräsentiert sind.

Wie fühlt sich moderne Forschung an? Welche Berufe stecken hinter Ausstellungen, Sammlungen und digitalen Technologien? Antworten auf diese Fragen bekamen rund 60 Schülerinnen beim diesjährigen Girls'Day im Museum für Naturkunde Berlin. Bei Führungen durch Labore, Sammlungen, Werkstätten und Ausstellungen trafen sie auf Mitarbeiterinnen aus unterschiedlichen Bereichen – von der Forschung über das Sammlungsmanagement bis zur Wissenschaftskommunikation.

Im direkten Austausch erhielten die Teilnehmerinnen persönliche Einblicke in Berufswege und Karrierechancen. Besonders im Fokus standen Tätigkeiten rund um Digitalisierung und Künstliche Intelligenz sowie naturwissenschaftlich-technische Berufe, in denen Frauen bislang unterrepräsentiert sind.

Ein Highlight des Tages war der Besuch von Bundesjugendministerin Karin Prien. Sie begleitete eine Gruppe von Schülerinnen bei einer Tour durch das CT-Labor des Museums. Dort wurde gezeigt, wie mithilfe moderner Röntgentechnologie selbst kleinste Strukturen in Fossilien oder Meteoriten sichtbar gemacht und in digitale Daten umgewandelt werden. Diese Daten bilden die Grundlage für KI-gestützte Analysen und internationale Forschungskooperationen.

Auch Johannes Vogel, Generaldirektor des Museums für Naturkunde Berlin, betonte die Bedeutung solcher Einblicke: Junge Frauen frühzeitig für Naturwissenschaften zu begeistern und ihnen vielfältige Perspektiven aufzuzeigen, sei eine zentrale Aufgabe des Museums – gerade in Zukunftsfeldern wie Digitalisierung und KI, in denen Diversität besonders wichtig ist.

"Wenn Jugendliche Berufe ganz praktisch erleben, öffnen sich neue Perspektiven – jenseits von Klischees und vertrauten Wegen", so Ministerin Karin Prien. Auch Prof. Barbara Schwarze, Vorsitzende vom Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit e. V. unterstreicht die Wirkung: Studien zeigen, dass das Interesse von Schülerinnen an IT-Berufen durch den Girls'Day deutlich steigt.

Das Museum für Naturkunde Berlin bietet über den Aktionstag hinaus zahlreiche Möglichkeiten zur Berufsorientierung – von Praktika über Arbeitsgemeinschaften bis hin zu einem Freiwilligen Ökologischen Jahr. So wird aus einem Tag oft mehr: ein erster Schritt in Richtung Zukunft.