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28.3.2021

Berufs- und Studienorientierung digital und klischeefrei

Girls'Day und Boys'Day 2021: Digitale Angebote am 22. April stark nachgefragt

Bielefeld. Die Zahlen sind beeindruckend. Bis heute haben schon rund 5.000 Unternehmen und Institutionen Angebote für den kommenden Girls'Day und Boys'Day eingetragen. Sie ermöglichen so mehr als 65.000 Mädchen und Jungen auch in Zeiten der Covid-19-Pandemie einen Einblick in vielfältige Berufsfelder, welche die Schülerinnen und Schüler für sich selbst sonst eher selten in Betracht ziehen. 

"Es ist unglaublich wichtig, jungen Menschen in der aktuellen Pandemie Perspektiven zu bieten. Auch im Hinblick auf die Berufs- und Studienorientierung", sagt Elsbeth Schöppner, Leiterin der Bundeskoordinierungsstelle des Girls'Day – Mädchen-Zukunftstags. "Nie war der Bedarf an Fachkräften – aktuell und in Zukunft – größer. Junge Menschen müssen ihre Potenziale nutzen, unabhängig vom Geschlecht. Deswegen bedarf es einer Berufs- und Studienorientierung frei von Geschlechterklischees."

Aufgrund der andauernden Kontaktbeschränkungen und Hygienemaßnahmen ist es vor allem in den sozialen und pflegerischen Bereichen sowie in Gesundheitsberufen schwierig, Präsenzveranstaltungen durchzuführen. Dennoch ist die Zahl der eingetragenen Angebote – digital wie vor Ort – bis heute beachtlich. Beim Girls'Day und Boys'Day stehen rund 65.000 Plätze für Jungen und Mädchen zur Verfügung. "Für die Schülerinnen und Schüler, die keinen Platz bekommen, gibt es außerdem die Möglichkeit, den Girls'Day- oder Boys'Day-Livestream online zu verfolgen", sagt Romy Stühmeier, Leiterin der Bundeskoordinierungsstelle des Boys'Day – Jungen-Zukunftstags.  

Zum Girls'Day-Livestream

Zum Boys'Day-Livestrem

Die Live-Streams laden zu spannenden Interviews und Diskussionsrunden ein, in denen auch Influencerinnen und Influencer sowie Role-Models Rede und Antwort stehen. Unter anderem geben eine Regisseurin, ein Sozialarbeiter und ein Friseur Einblicke in ihren Berufsalltag. "Ich möchte hier allen voran die Schulen motivieren, den Mädchen und Jungen die Möglichkeit zur Teilnahme zu geben und die Aktionstage nach Möglichkeit in den Schulalltag zu integrieren", so Stühmeier. 

Unter www.girls-day.de/radar und www.boys-day.de/radar können Unternehmen und Einrichtungen ihr Angebot eintragen. Mädchen und Jungen können hier nach ihrem Wunschangebot suchen. 

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