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mRNA-Technologie für die Zukunft

Die Biochemikerin Katalin Kariko bildete die Grundlage für die Entwicklung mRNA-basierter Covid-19-Impfstoffe. Sie musste sich in ihrer Forschung lange gegen großen Widerstand durchsetzen, weil nicht daran geglaubt wurde, dass sich das Molekül als Medikament eignet. 2005 gelang ihr dann mit einem Kollegen der Durchbruch mit dem Umbau des Moleküls, sodass es stabiler wurde. Vorher wurde die mRNA vom Immunsystem zu schnell erkannt und bekämpft. Dadurch konnte keine Immunreaktion erfolgen. Die neuen Erkenntnisse werden auch die Forschung zu anderen Krankheitsbildern revolutionieren.

mRNA ist ein Botenmolekül, sozusagen ein Transportmittel, das genetische Informationen vom Zellkern ins Ribosom bringt. Dort werden Proteine hergestellt. Dem Körper wird durch die mRNA mitgeteilt, welches Protein er produzieren soll. mRNA-Impfstoffe regen also den Körper dazu an, eigene Antikörper herzustellen.

Durch das Coronavirus wurde die Weiterentwicklung von mRNA-Technologien deutlich vorangetrieben. Ein wichtiges Anwendungsgebiet neben dem Covid-19-Impfstoff ist die Krebsforschung. Es wird an der Verwendung von mRNA-Technologien für Impfstoffe gegen Krebs und individualisierte Krebstherapien geforscht. Der Körper soll durch die mRNA lernen, wie die eigenen Krebszellen aussehen und diese dann zerstören. Auch bei der Heilung von Erbkrankheiten oder Impfungen gegen Krankheiten wie Malaria könnten mRNA-Technologien zukünftig eingesetzt werden. Ein flächendeckender Einsatz ist bisher noch nicht möglich, die Potenziale für die Zukunft sind trotzdem groß.

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