Universität Freiburg / Theologische Fakultät
Expertise statt Vorurteil: Als wissenschaftliche Theologin die Gesellschaft mitgestalten
23.04.2026|09:00 – 12:00 Uhr |freie Plätze: 0/15 |barrierefrei
Anmeldefrist abgelaufen.
In der Theologie sind Männer nach wie vor in der Überzahl: Weniger als ein Drittel der Professuren in Deutschland sind aktuell mit Frauen besetzt. Dabei ist die Theologie ein hochaktuelles, interdisziplinäres Fach, das dort ansetzt, wo unsere Gesellschaft vor ihren größten Herausforderungen steht.
Doch was passiert, wenn Wissenschaftlerinnen ihre Stimme in hitzigen Debatten erheben? Wie trägt man zur Versachlichung bei, ohne in der eigenen „Bubble“ stecken zu bleiben? Und wie behauptet man sich als Forscherin in einem Feld, das lange männlich geprägt war?
Wir möchten am Beispiel der Debatte um die rechtliche Regelung des Schwangerschaftsabbruchs zeigen, wie entscheidend die Rolle von Wissenschaftlerinnen in politischen und ethischen Diskursen ist. Dazu analysieren wir zwei Fallbeispiele, in denen wissenschaftliche Argumente auf politische Fronten prallten:
- Historische Perspektive: Ein Blick zurück in die 1950er Jahre – was passiert, wenn Frauen sich nicht an wichtigen gesellschaftlichen Diskursen beteiligen dürfen?
- Aktueller Brennpunkt: Der „Fall Brosius-Gersdorf“ – was passiert, wenn eine wissenschaftliche Expertise eine nationale Debatte auslöst und unter massiven medialen Druck gerät?
Auch stellen wir das Berufsbild der Theologin vor: Was macht eine Forscherin den ganzen Tag, wie arbeitet sie methodisch und wie sieht der Weg aus dem Studium zur Professur konkret aus?
Dieser Workshop richtet sich an alle, die sich für das wissenschaftliche Arbeiten an Themen mit hoher gesellschaftlicher Relevanz interessieren. Wir laden ein, die Wissenschaft als kritische und profilierte Stimme in unserer Gesellschaft kennenzulernen.
Dieses Angebot ist barrierefrei
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