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Girls'Day zum Thema Stadtentwicklung und Mobilität

Collage zum Girls'Day bei eineinhalbGrad

Meine Zukunft, mein Kiez: Wie Städte für die Zukunft mobil gemacht werden?

Im Rahmen des Projekts eineinhalbGrad (konzipiert von der KOOPERATIVE Berlin), das im Auftrag der Berliner Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz umgesetzt wird, haben 17 Mädchen einen Einblick in den Bereich Stadt- und Verkehrsplanung erhalten und ihre Nachbarschaft aus neuen Perspektiven wahrgenommen.

Wie im vergangenen Jahr fand der Girls'Day digital statt. Mit den Erfahrungen aus dem letzten Jahr und dem routinierten Umgang mit digitalen Medien und Kommunikationsregeln, gab es von Beginn an eine konstruktive und positive Arbeitsatmosphäre mit Raum für Fragen und Kreativität. Neben einer Zoomkonferenz diente das Whiteboard-Tool miro als zentrale Arbeitsplattform: Dies war den meisten Mädchen zwar unbekannt, nach einer kurzen und spielerischen Einführung fanden sie sich jedoch schnell darin zurecht und die digitale Rallye konnte starten.

Die Themen Stadtraum und Mobilität werfen viele Fragen auf: Wie wollen wir miteinander leben und uns bewegen? Wie können wir die Städte für die Zukunft nachhaltig mobil machen? Warum ist Stadt- und Verkehrsplanung für Queerfeminismus wichtig? Im Rahmen des Online-Workshops, der gemeinsam mit Urban Catalyst durchgeführt wurde, gewannen die Teilnehmerinnen einerseits Einblicke in den Arbeitsalltag von Planer:innen und die vielseitigen Prozesse bei Projekten im öffentlichen Raum – von der Wahrnehmung über die Analyse bis hin zur konkreten Umsetzung in Konzepte. Andererseits waren sie auch selbst aufgefordert, in die Rolle der Stadt- und Verkehrsplanerin zu schlüpfen: Die Mädchen erkundeten mit der Brille und grundlegenden Methoden der Stadt- und Verkehrsplanung ihre eigenen Lebensräume vor der Haustür, nahmen sie aus einer neuen Perspektive wahr und hielten die Erkenntnisse mit einer Dokumentationsmethode ihrer Wahl fest. Anschließend wurden die Eindrücke zusammengetragen und besprochen: Wie hat es sich angefühlt, was wurde wahrgenommen? Und was hat nun Stadt- und Verkehrsplanung damit zu tun? Besonders die eigenständige und sichere (Fort-)Bewegung im öffentlichen Raum, Möglichkeiten der Begegnung und Erholung sowie die Nähe zur Natur waren dabei wiederkehrende Themen, welche für die Mädchen von großer Wichtigkeit waren.

Unser Fazit: In der Stadt- und Verkehrsplanung geht es darum, attraktive, effiziente Räume nachhaltig zu planen, sodass wir uns darin sowohl gut fortbewegen als auch erholen können. Dabei ist esaber stets wichtig, so viele diverse Perspektiven wie möglich einzubinden, um Gleichberechtigung und die Sicherheit aller gewährleisten zu können. Es hat uns daher besonders gefreut, dass die Mädchen sehr interessiert mitgearbeitet und so offen ihre verschiedenen Prioritäten, Bedürfnisse und Anforderungen an die Umgebung sowie ihre eigenen Ansichten geteilt haben. Dazu trug auch die crossmediale Workshopgestaltung bei: Durch die Aufteilung in digitale, analoge sowie viele interaktive und spielerische Module konnte eine ungezwungene Atmosphäre sowie anhaltende Konzentration und rege Beteiligung aller Mädchen erreicht werden.

Zum Abschluss wurde den Teilnehmerinnen ein individuelles Teilnahmezertifikat von eineinhalbGrad und Urban Catalyst ausgestellt. Wir hoffen, den Mädchen mit unseren Perspektiven und Impulsen Lust darauf gemacht zu haben, ihre Stadt neu zu entdecken und in Zukunft mitzugestalten!

Foto: KOOPERATIVE BERLIN

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