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25.6.2020

"MI(N)T machen erwünscht!" – Broschüre zu gendersensiblen MINT-Projekten erschienen

Egal ob Mädchen oder Jungen, Kinder haben ein großes Interesse für naturwissenschaftliche Zusammenhänge, technische Geräte und die Mathematik unserer Welt. Gleichzeitig wählen junge Frauen immer noch seltener als junge Männer Berufe in diesem Bereich. Mit der neuen Broschüre "MI(N)T machen erwünscht! – Qualitätskriterien für gendersensible MINT-Projekte" wollen die rheinland-pfälzischen Ministerien für Bildung, Wirtschaft und Wissenschaft dazu beitragen, dass sich dieses Ungleichgewicht ändert.

Für die Entwicklung der Broschüre wurde das Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit e. V. beauftragt, welches deutschlandweit eine ausgewiesene Expertise im Bereich der gendersensiblen MINT-Förderung aufweist und u. a. im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung vielfältige Projekte zur MINT-Förderung von Mädchen und jungen Frauen verantwortet. 

Bildungsministerin Dr. Stefanie Hubig: "Ob Corona, Klimakrise oder Digitalisierung – MINT-Berufe sind Zukunftsberufe, für die wir mehr Mädchen und junge Frauen begeistern müssen. Die Broschüre gibt gute Hinweise und praxisnahe Tipps zum geschlechtersensiblen Unterricht und bietet damit Lehrerinnen und Lehrern einen echten Mehrwert für die Gestaltung ihres Unterrichts."

Ziel der Broschüre sei es, so die Ministerin weiter, den Akteurinnen und Akteuren entlang der Bildungskette wie Kindertagesstätten, Schulen, Hochschulen, Wirtschaftskammern, Kommunen, Bildungsträgern, Stiftungen, Vereinen und Verbänden Handlungsempfehlungen für die geschlechtersensible Planung, Durchführung und Weiterentwicklung von MINT-Projekten zu geben. In jedem Kapitel finden sich Best-Practice-Beispiele und Hinweise auf weiterführende Materialien, Ideen und Praxisvorschläge. Die Broschüre gibt auch einen Überblick über die zahlreichen MINT-Fortbildungsmöglichkeiten, die landesweit angeboten werden.       

"Wie wichtig MINT-Berufe sind, zeigt uns aktuell die Covid-Pandemie. Plötzlich stehen Virologen, Impfstoff- und Appentwickler oder Biotech-Unternehmen im Mittelpunkt. Hier sind wir mit Spitzenunternehmen auch aus Rheinland-Pfalz sehr gut aufgestellt. Diese Spitzenposition möchten wir gerne halten und mit der Broschüre noch mehr Jugendliche für MINT-Berufe begeistern. Wer eine Ausbildung oder ein Studium in MINT-Berufen abschließt, hat hervorragende Karriereaussichten", sagte Wirtschaftsminister Dr. Volker Wissing.

"Unsere Hochschulen bieten schon seit Jahren viele erfolgreiche Projekte im MINT-Bereich an und dies auf sehr unterschiedlichen Ebenen und für unterschiedliche Zielgruppen. Von der Studienorientierung über Begleitung in Form von Mentoring, speziellen Unterstützungsmaßnahmen für Frauen rund um die Promotion bis hin zur Steigerung der Absolvierendenzahlen werden alle Bereich abgedeckt. Insbesondere das Ada-Lovelace-Mentoring-Projekt wirbt durch seine MINT-Mentorinnen seit über 20 Jahren erfolgreich Mädchen und junge Frauen für ein Studium in MINT. Um mehr Frauen für die Fächer zu gewinnen, müssen wir früher ansetzen und bereits in der Schule die Weichen für den wissenschaftlichen Nachwuchs in MINT stellen und die Mädchen und jungen Frauen bis hin zum Berufseinstieg in MINT begleiten. Die vorliegende Broschüre gibt hier gute Anregungen und wird ein weiterer Schritt in Richtung Gleichstellung sein", so Wissenschaftsminister Prof. Dr. Konrad Wolf.

Die Broschüre ist ab sofort als Download verfügbar: mint.rlp.de/mint-gender-broschuere

Sie kann auch als Printversion über die MINT-Geschäftsstelle Rheinland-Pfalz über die E-Mail geschaeftsstelle@mint.rlp.de kostenlos bestellt werden.

Darüber bietet die MINT-Geschäftsstelle ein begleitendes Online-Seminar an. Termine hierzu werden zeitnah auf der Webseite der MINT-Geschäftsstelle unter mint.rlp.de/termine veröffentlicht.

mint.rlp.de/aktuelles/broschuere_mint-machen_erwünscht

Die bundesweite Koordinierungsstelle des Girls'Day – Mädchen-Zukunftstag ist im Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit e. V. angesiedelt.

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