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Den Campus hautnah miterleben

Frankfurt School

Seit 2012 macht die Frankfurt School of Finance & Management gGmbH (FS) beim Girls'Day mit, und das mit großem Erfolg, wie die durchweg guten Bewertungen der Teilnehmerinnen zeigen. Auch in diesem Jahr können die Mädchen den Campus der FS wieder hautnah miterleben, der Fokus liegt auf dem Studienfach Wirtschaftsinformatik. Myriam Gellner, Marketing-Projektleiterin, ist seit Anfang an für die Ausrichtung des Girls'Day in der FS verantwortlich. Im Interview sagt sie uns, warum sich der Girls'Day nicht nur für die Mädchen, sondern auch für die Hochschule lohnt.

Girls'Day: Was hat bei Ihnen das Interesse geweckt, sich am Girls'Day – Mädchen-Zukunftstag zu beteiligen?
Myriam Gellner: Der Frankfurt School of Finance & Management gGmbH (FS) ist es als Business School ein besonderes Anliegen bei jungen Mädchen das Interesse für Wirtschafts- und Finanzwesen zu fördern. Der Girls'Day ermöglicht den jungen Teilnehmerinnen, sich einen Tag im Hochschulumfeld über eher mädchenuntypische Studienfächer wie z. B. Wirtschaftsinformatik zu informieren. Durch die persönliche Begegnung mit weiblichen Role-Models wie Professorinnen, Studentinnen und Absolventinnen wird Raum für Fragen und Diskussionen rund um die Bildungs- und Berufswege anderer Frauen geschaffen. Wir möchten den Mädchen Mut machen, sich in ihrer Studiums- und Berufswahl einmal mit Fächern wir Wirtschaftsinformatik auseinanderzusetzen.

Wie lange bieten Sie den Girls'Day schon an? Welche Erfahrungen haben Sie im Laufe der Jahre gemacht?
Die FS beteiligt sich seit 2012 am Girls'Day. Seit der ersten Teilnahme haben wir das Programm immer weiter optimiert. Heute stellt es aus unserer Sicht eine ausgewogene Mischung aus Infovorträgen, Campus-Rundgang, Diskussionsrunden und Schnuppervorlesungen dar.

Wie werden die Mädchen auf Ihre Girls'Day-Veranstaltung aufmerksam?
Das offizielle Portal www.girls-day.de und die dort positionierte Buchungsplattform Girls'Day-Radar stehen im Zentrum unserer Bewerbung des FS-Girls'Day. Damit haben wir sehr gute Erfahrungen gesammelt. Darüber hinaus haben wir in der Vergangenheit noch ein Mailing an ausgewählte Schulen in der Region durchgeführt. Den Social Media Kanal Facebook und Instagram werden wir in 2016 verstärkt in die Werbephase zum Event mit einbauen. Unser im Jahr 2015 gedrehtes Video auf Youtube wird bei diesen Planungen die ideale Ergänzung darstellen.

Ist das Angebot auf eine bestimmte Altersgruppe oder Schulform abgestimmt?
Wir als Hochschule empfehlen bei unserem Girls'Day die Teilnahme von Mädchen im Alter von 14 Jahren und älter. Eine eher homogene ältere Teilnehmerinnen-Steuerung hat gezeigt, dass der Austausch und die Diskussionen für alle Mädchen zielführender und mit Blick auf das Thema des Tages förderlicher verlaufen.

Wer ist an den Vorbereitungen zum Girls'Day bei Ihnen beteiligt?
Die Veranstaltung wird von engagierten MitarbeiterInnen in der Abteilung Marketing und in der Studienbetreuung unserer Hochschule geplant und in allen Phasen der Vorbereitung und Durchführung betreut.

Sind auch die weiblichen Studierenden oder Mitarbeiterinnen in den vorgestellten Studienfächern an der Durchführung Ihrer Girls'Day-Veranstaltung beteiligt?  Können sich die Mädchen mit ihnen über ihre Erfahrungen austauschen?
Gerade die Begegnung mit Studentinnen, die beispielsweise im Fach Wirtschaftsinformatik an unserer Business School eingeschrieben sind, tragen dazu bei, dass ein offener und ungezwungener Dialog zwischen den Mädchen und den Studentinnen entstehen kann. Viele Fragen rund um Fächerwahl, Unterstützung aus Familien- und Freundeskreis und das Erleben des Studiums können an diesem Tag so beantwortet werden. Das Gespräch mit einer Doktorandin oder einer Professorin zeigt den Teilnehmerinnen, was ihnen als Berufsweg im akademischen Umfeld einer Hochschule möglich ist.

Was bieten Sie den Mädchen am Girls'Day genau an und in welche Studienfächer erhalten sie Einblick? Können sich die Mädchen auch praktisch erproben?
Die Mädchen erleben Schnuppervorlesungen, bei denen sie fächertypische Fragestellungen beispielsweise aus der Wirtschaftsinformatik altersgerecht aufbereitet dargeboten bekommen. Dieses Erlebnis kommt dem realen Studiumsalltag in unseren Räumlichkeiten sehr nahe.

Welche Fragen stellen die Girls'Day-Teilnehmerinnen? Was interessiert sie besonders?
Viele der Fragen, insbesondere an die vortragenden FS-Studentinnen, betreffen deren Gründe zur Studienwahl. Die Reaktionen von Familie und Freunden interessiert die Mädchen genauso wie der konkret erlebte Studienalltag. Wie sieht ein typischer Wochentag an der Uni aus, wie steht es um die Lernbelastung? Hat man auch Freizeit? Wie wird der Austausch mit anderen männlichen Studenten oder ein Auslandsstudium erlebt?

Welches Feedback haben Sie bisher von den Mädchen erhalten?
Bereits im ersten Jahr stellten uns die jungen Teilnehmerinnen mittels Befragung durch einen Feedbackbogen ein rundherum gutes Zeugnis für den FS-Girls'Day aus. Diese gute Bewertung konnten wir in den Folgejahren halten und sogar weiter ausbauen, weil Anregungen und Wünsche der Mädchen weitestgehend im Folgejahr Eingang in die Programmgestaltung fanden.
(Blogbeitrag einer Teilnehmerin vom Girls'Day 2015 an der FS)

Bieten Sie den Mädchen die Möglichkeit an, ein "Schnupperstudium" zu machen?
Es besteht keine Möglichkeit eines "Schnupperstudiums" an der FS. Aber die sogenannten "Schnuppervorlesungen" am Girls'Day selbst tragen sicherlich schon dazu bei, dass die Mädchen sich einmal in einen Studienalltag hineinversetzen können.

Warum lohnt sich eine Teilnahme am Girls'Day – sowohl für Sie als auch für die Mädchen?
In den letzten Jahren konnten wir die Teilnehmerinnenzahl unseres Girls'Day kontinuierlich steigern und so einer immer größeren Anzahl von Mädchen Mut machen, sich bereits in jungen Jahren mit eher mädchenuntypischen Studienfächern auseinanderzusetzen. Auch intern wird das Engagement der Hochschule beim Girls'Day hinsichtlich der universitären Auseinandersetzung mit dem Thema Diversity und Gender sehr positiv wahrgenommen.

Haben Sie einen Tipp für Unternehmen oder Institutionen, die sich erstmalig am Girls'Day beteiligen?
Aus unserer Erfahrung lohnt sich das Einstellen der Veranstaltung auf dem Portal www.girls-day.de und dem dortigen Girls'Day-Radar unbedingt für die erfolgreiche Bewerbung des Events. Das Tagesprogramm sollte definitiv altersgerecht für die Teilnehmerinnen aufbereitet und angeboten werden. Der Einsatz von Feedbackbögen hilft von Anfang an, das interne Veranstaltungsformat kontinuierlich zu verbessern.

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