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100 Mädchen an fünf Standorten

Brose, Julian Lilie

Bei Brose wirkt der Girls'Day nach. Rund 20 Mädchen hat der internationale Automobilzulieferer eingestellt, die über den Zukunftstag das Familienunternehmen kennengelernt haben. Julian Lilie ist Ausbilder der Mechatronikerinnen und Mechatroniker im 1. und 2. Ausbildungsjahr.

Girls'Day: Herr Lilie, was hat bei Brose das Interesse geweckt, sich am Girls'Day – Mädchen-Zukunftstag zu beteiligen?
Julian Lilie: Unser Unternehmen kann auf diesem Weg gerade bei jungen Mädchen frühzeitig Interesse für technische Berufe wecken. Zugleich machen wir auf die Ausbildung und Einsatzmöglichkeiten für junge Leute bei Brose aufmerksam. Der Girls'Day bietet außerdem einen idealen Anknüpfungspunkt für ein Praktikum oder eine Berufsausbildung.

Wie groß ist die Veranstaltung, die Sie organisieren? Haben Sie Ihr Angebot auf eine bestimmte Altersgruppe oder Schulform abgestimmt?
Deutschlandweit nehmen an unseren fünf Ausbildungsstandorten in Coburg, Bamberg/Hallstadt, Berlin, Würzburg und Wuppertal fast 100 Mädchen pro Jahr an dem Aktionstag teil. Mitmachen können Siebt- und Achtklässlerinnen aller Schulformen.

Wie haben Sie Ihr Angebot gestaltet? Was erwarten Sie von dem Tag?
Brose stellt fünf Berufe vor: Mechatronikerin, technische Produktdesignerin, Werkzeugmechanikerin, Elektronikerin für Automatisierungstechnik sowie Fachinformatikerin. Die Teilnehmerinnen lernen berufsspezifische Grundfertigkeiten kennen und dürfen ihre Fähigkeiten testen. So stellen beispielsweise die Mechatronikerinnen eine LED-Blume her oder die Werkzeugmechanikerinnen ein Mensch-ärgere-dich-nicht-Spiel.

Wie erfahren die Mädchen von Ihrem Angebot? Ist es eine offene oder geschlossene Veranstaltung? Gibt es eine Zusammenarbeit mit Schulen oder anderen Einrichtungen?
Bei uns können sich alle interessierten Mädchen für die Teilnahme bewerben. Einerseits machen wir über die Homepage des Girls'Day auf uns aufmerksam, andererseits informieren wir über unser Intranet.

Haben sich ehemalige Girls'Day-Teilnehmerinnen bei Ihnen um ein Praktikum oder eine Ausbildung beworben?
Brose hat sich bereits 13 Mal am Mädchen-Zukunftstag beteiligt, wir sind also fast von Anfang an dabei. Erfreulicherweise erhalten wir nach dem Girls'Day regelmäßig Bewerbungen um einen Praktikums-, Ausbildungs- oder Studienplatz. Inzwischen haben wir rund 20 ehemalige Teilnehmerinnen eingestellt.

Welche Impulse bringt der Girls'Day für Ihr Unternehmen?
Dieses bundesweit größte Berufsorientierungsprojekt für junge Frauen schafft große Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit und bietet uns eine hervorragende Gelegenheit, den Anteil weiblicher Bewerber mittelfristig weiter zu steigern. Der weibliche Nachwuchs entdeckt einerseits seine Fähigkeiten, andererseits lernt er unsere moderne Arbeitswelt kennen und die Perspektiven, die wir als internationaler Automobilzulieferer bieten.

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