Netzwerktreffen Gemeinsam weitergehen!

Am 13. und 14. März 2017 fand im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) in Berlin das erste gemeinsame Netzwerktreffen "Gemeinsam weitergehen!" der Projekte Girls’Day, Boys’Day und klischee-frei – Nationale Kooperationen zur Berufs- und Studienwahl frei von Geschlechterklischees statt.

Der Film zum Netzwerktreffen

 

Und das sagt Tarik von Tariks Genderkrise dazu:

Die Programmpunkte

13. März

In einer Podiumsrundewurden die Ziele und Aufgaben der im vergangenen Jahr gegründeten Nationalen Kooperationen zur Berufs- und Studienwahl frei von Geschlechterklischees diskutiert.

In einem Impulsvortrag stellte Angelika Puhlmann vom Bundesinstitut für Berufsbildung Strategien der Berufswahl vor.

Prof. Dr. Jürgen Budde von der Europa-Universität Flensburg beleuchtete in seinem Vortrag Geschlechterklischees in pädagogischen Institutionen und ihren Einfluss auf die Berufs- und Studienwahl.

Den "Realitätscheck" machten fünf Berliner Auszubildende, die Berufe gewählt haben, in denen das eigene Geschlecht unterrepräsentiert ist. Im Gespräch mit Moderatorin Andrea Thilo berichteten sie von ihrem Weg in diese Jobs und ihren Erfahrungen im Arbeitsalltag.

In den Dialogwerkstätten wurde am Nachmittag diskutiert, wie ein Austausch und Beteiligungsformen im Rahmen der Nationalen Kooperationen am besten gelingen könnten.

14. März

Nach der Begrüßung stellte Dr. Maya Götz vom Internationalen Zentralinstitut für das Jugend- und Bildungsfernsehen vor, welche Rolle Medien im Hinblick auf Geschlechterklischees spielen. Im Anschluss an den Vortrag gab es Zeit für eine Diskussion, moderiert von Tarik Tesfu von Tariks Genderkrise.

Ganz praktisch wurde es anschließend in den drei Workshops: Viel Expertise wurde zu den Themen Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, die Wirkung der Aktionstage Boys’Day und Girls’Day und systemisches Fundraising ausgetauscht und weitergegeben.

Christine Morgenstern

Begrüßung Christine Morgenstern

Christine Morgenstern vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) begrüßte die Teilnehmerinnen und Teilnehmer und stellte in ihrem Vortrag die Bedeutung der Berufs- und Studienwahl ohne Klischees heraus.
Podiumsrunde

Podiumsrunde

In der Podiumsrunde kamen erstmals die Mitglieder der neu gegründeten Nationalen Kooperationen zur Berufs- und Studienwahl frei von Geschlechterklischees zusammen. Die Vertreterinnen und Verteter aus Politik, Wirtschaft und Verbänden stellten die Ziele und Aufgaben der Initiative vor. Vetre ...
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Václav Demling

Vorstellung Webportal klischee-frei.de

Václav Demling vom Bundesinstitut für Berufsbildung stellt das neue Webportal der Nationalen Kooperationen www.klischee-frei.de vor. Es unterstützt alle am Berufswahlprozess Beteiligten mit Materialien, guten Beispielen, Hintergrundinfos und Faktenblättern zum Thema Berufs- und Studienwahl ...
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Angelika Puhlmann

Impulsvortrag: Vier Strategien der Berufswahl

Angelika Puhlmann vom Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) zeigte in ihrem Impulsvortrag auf, wie unterschiedlich Berufsbiografien verlaufen können. In dem Forschungsprojekt zur Berufsorientierung wurden 429 Auszubildende befragt und vier Berufsorientierungstypen ausgemacht. Typ I: Fr ...
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Podiumsrunde mit Azubis

Realitätscheck

Den "Realitätscheck" machten fünf Berliner Auszubildende, die Berufe gewählt haben, in denen das eigene Geschlecht unterrepräsentiert ist. Im Gespräch mit Moderatorin Andrea Thilo berichteten sie von ihrem Weg in diese Jobs und ihren Erfahrungen im Arbeitsalltag. Sonja Lorenz und ...
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Prof. Dr. Jürgen Budde

Impulsvortrag: Geschlechterklischees in Institutionen

Im Impulsvortrag "Geschlechterklischees in (pädagogischen) Institutionen und ihr Einfluss auf die Berufs- und Studienwahl" stellte Prof. Dr. Jürgen Budde anhand diverser Studien sowie der Begleitforschung zum Projekt Neue Wege für Jungs heraus, dass die Thematisierung von Geschlec ...
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Dialogwerkstatt

Dialogwerkstätten

Am Nachmittag des ersten Tages stand die Dialogwerkstatt – aufgeteilt in zwei Gruppen – auf dem Programm. Die Teilnehmenden kamen miteinander in sog. "Kugellagerdiskussionen" sowie in Gruppen bei den anschließenden Themenrunden ins Gespräch. Ziel war es, die Standpunkte zur einer ...
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Get-together

Beim frühabendlichen Get-together war nach den Vorträgen und Dialogwerkstätten Zeit für informelle Gespräche, Austausch und Netzwerken bei musikalischer Begleitung. Hier einige Impressionen vom geselligen Ausklang des ersten Veranstaltungstages in den Räumen des Bundesfamilienministeriums.
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