Mädchen entdecken die IT: Girls'Day 2012 @ Cisco Berlin

Mädchen schraubt am Innenleben eines Rechners

Zum sechsten Mal in Folge war der US-amerikanische Netzwerkhersteller Cisco Gastgeber des Girls'Day. In der Berliner Niederlassung des Unternehmens am Kurfürstendamm trafen sich rund 30 Schülerinnen der Integrierten Sekundarschule Wolfgang Borchert-Schule aus Berlin-Spandau sowie drei weiteren Schulen aus Lankwitz, Charlottenburg-Wilmersdorf und Potsdam. Am Girls‘'Day wollten sie sich über Berufe und den Berufsalltag in der Computer und IT-Branche informieren.

Unterstützt wurde Cisco nun schon zum vierten Mal von Auszubildenden der Deutschen Telekom, in diesem Jahr vom "Cyber-Team", das in speziellen Workshops, zusammen mit den 13- bis 16-jährigen Teilnehmerinnen, nicht nur den kompetenten und verantwortungsvollen Umgang mit digitalen Medien erarbeitete, sondern auch im "PC-Labor" einen Rechner zerlegte und dann wieder zusammenbaute. Weil es am Girls'Day auch um Berufsvorbereitung geht, erfuhren die Mädchen einiges über Ausbildungsberufe in der IT. Unter anderem, dass es sechs unterschiedliche Berufe gibt, die zwar alle technisches Interesse erfordern, aber doch sehr unterschiedliche Schwerpunkte setzen.

Dieses Jahr konnte Cisco den Bezirksbürgermeister von Charlottenburg-Wilmersdorf, Reinhard Naumann (SPD) als Gast des Girls'Day begrüßen. Er besuchte die Workshops zur Sicherheit im Internet und sah den Mädchen bei der PC-Montage über die Schulter. In der offenen Gesprächsrunde ermunterte er die Teilnehmerinnen "gegen den Strich" zu denken und evtl. eine Berufswahl zu treffen, die in eine heute immer noch als Männerdomäne wahrgenommene Branche führt. Der Girls'Day 2012 war in diesem Jahr Teil der e-skills Week der Europäischen Kommission und wurde in diesem Zusammenhang auch vom Branchenverband der IT- und Telekommunikationsindustrie BITKOM unterstützt.

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