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Ingenieurin für Umwelttechnik

Das Bachelorstudium der Umwelttechnik macht dich zu einem wahren Allroundgenie: Dir werden Inhalte aus Technik, Ökologie, Betriebswirtschaft und Umweltrecht als umfassende Wissensgrundlage vermittelt. Im Masterstudiengang hast du die Möglichkeit, deine gewonnenen Kenntnisse zu vertiefen und kannst zur Spezialistin in Themenbereichen wie Verfahr ...
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Das Bachelorstudium der Umwelttechnik macht dich zu einem wahren Allroundgenie: Dir werden Inhalte aus Technik, Ökologie, Betriebswirtschaft und Umweltrecht als umfassende Wissensgrundlage vermittelt. Im Masterstudiengang hast du die Möglichkeit, deine gewonnenen Kenntnisse zu vertiefen und kannst zur Spezialistin in Themenbereichen wie Verfahrenstechnik, Energietechnik oder Ingenieurökologie werden. 

Mit dem Studium der Umwelttechnik die Nase vorn

Die Entwicklungen umweltschonender Verfahren und Techniken sind vielfältig und befinden sich ständig im Wandel. Als Ingenieurin für Umwelttechnik setzt du aktuelle Umweltschutzbestimmungen um, z.B. kannst du Anlagen entwickeln und konstruieren, die Abgase und Abwässer reinigen, Abfälle entsorgen oder Energie aus erneuerbaren Rohstoffen gewinnen. Arbeiten kannst du z.B. bei (Umwelt-)Behörden oder Verbänden, aber auch in Betrieben nahezu aller Wirtschaftszweige mit umweltrelevanten Bereichen. Es besteht außerdem die Möglichkeit, in Wissenschaft und Forschung einzusteigen. 

Studium
Bachelor: 6–8 Semester
Master: weitere 2–4 Semester

Verdienstmöglichkeit
Berufseinsteiger: n/a
Mit Berufserfahrung: etwa 4.000 €

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Ann-Kathrin: "Meine Sorge war unbegründet"

Eine junge Frau steht in einem Labor
Ihr Girls'Day bei der Vereinigten Kessel- und Apparatebau GmbH Hannover hat Ann-Kathrin Ostermeyer darin bestärkt, Umwelttechnik zu studieren. Dass sie ihren Master in Environmental Engineering komplett in den USA machen würde, hätte sie früher nie gedacht. Girls'Day: Welche Erfahrungen haben Sie bei der Berufs- und Studienfachwahl gemacht? & ...
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Ihr Girls'Day bei der Vereinigten Kessel- und Apparatebau GmbH Hannover hat Ann-Kathrin Ostermeyer darin bestärkt, Umwelttechnik zu studieren. Dass sie ihren Master in Environmental Engineering komplett in den USA machen würde, hätte sie früher nie gedacht.

Girls'Day: Welche Erfahrungen haben Sie bei der Berufs- und Studienfachwahl gemacht?
 Ehrlich gesagt habe ich schulische Angebote zur Berufsorientierung sehr vermisst. Ich habe mir letztendlich alle Informationen selber zusammengesucht. Bei vielen Berufen konnte ich mir nicht vorstellen, wie sie in der Praxis aussehen, und habe sie, glaube ich, deshalb gar nicht weiter in Betracht gezogen. Auf jeden Fall wollte ich etwas machen, wo Chemie und Biologie drin vorkommen.
Bei der Agentur für Arbeit wurden mir die Studiengänge Pharmazie und Veterinärmedizin empfohlen. Ich habe dann sogar mein Schulpraktikum in einer Apotheke gemacht, stellte aber fest, dass ich lieber etwas Handfesteres machen möchte. Mein Girls'Day bei der Vereinigten Kessel- und Apparatebau GmbH Hannover hat mich darin bestätigt und mich auf den Beruf der Ingenieurin gebracht.

Wie kamen Sie dann konkret auf den Studiengang Umwelttechnik?
Durch Zufall. Irgendwo hatte ich gelesen, dass dieser Studiengang neben Bio und Chemie auch mathematisch-technische Grundlagen beinhaltet. Diese Kombination erschien mir passend für mich. Umwelttechnik an der Hochschule Bremen habe ich dann wegen der internationalen Ausrichtung gewählt.

Hatten Sie manchmal Zweifel, dass Sie das Studium erfolgreich absolvieren werden?
Nach dem Abitur dachte ich, dass Ingenieurinnen und Ingenieure alle super in Mathe sind. Ich hatte deshalb Angst, den Anforderungen nicht gerecht zu werden. Jetzt studiere ich erfolgreich und meine Sorgen waren unbegründet. Der mathematische Teil ist zwar noch immer nicht meine Stärke, aber wenn man bereit ist, daran zu arbeiten, kann man es auf jeden Fall schaffen.

Was muss sich Ihrer Meinung nach ändern, damit mehr junge Frauen sich für einen technischen Beruf oder einen technischen Studiengang entscheiden?
Es sollte viel mehr Orientierungsangebote wie den Girls'Day in der Schule geben, die für alle verpflichtend sind. Ein zweites Schulpraktikum, das in der Oberstufe stattfindet, fände ich ebenfalls sinnvoll, denn für die meisten stellt sich die Berufswahlfrage erst dann. Zudem sollten Lehrerinnen und Lehrer mehr unterstützen und den Schülerinnen und Schülern ihre Stärken und Fähigkeiten aufzeigen. Denn wenn man denkt, dass man nicht gut genug in Mathe und Physik ist, wird man technische Berufe kaum wählen.

Wie sehen Ihre Zukunftspläne aus?
Ich war gerade wieder für ein Semester im Ausland und habe meine Bachelor-Thesis in Kooperation mit der Scripps Institution of Oceanography, University of California in San Diego erstellt. Nun werde ich meinen Master in Environmental Engineering komplett in den USA machen. Das integrierte Auslandsstudium hat meine Zukunft stark beeinflusst. Hätte mir jemand im Abi erzählt, ich würde mal im Ausland leben und eine Ingenieurwissenschaft studieren, hätte ich nur gelacht. Jetzt mache ich es sogar mit einem Stipendium, weil ich herausgefunden habe, was ich möchte.

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