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Informations- und Kommunikationstechnik

Telefon, Internet, die Übertragung von Nachrichten – all das wäre ohne Kommunikationstechnik undenkbar, deren Nutzung für uns mittlerweile selbstverständlich geworden ist. Die Informations- und Kommunikationstechnik befasst sich mit der Erforschung, Entwicklung, Planung, Fertigung und dem Betrieb von technischen Lösungen zur Informationsverarbe ...
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Telefon, Internet, die Übertragung von Nachrichten – all das wäre ohne Kommunikationstechnik undenkbar, deren Nutzung für uns mittlerweile selbstverständlich geworden ist. Die Informations- und Kommunikationstechnik befasst sich mit der Erforschung, Entwicklung, Planung, Fertigung und dem Betrieb von technischen Lösungen zur Informationsverarbeitung und -übertragung.

Der Studiengang Informations- und Kommunikationstechnik vermittelt dir die verschiedenen Möglichkeiten der Kommunikation auf technischer Ebene, wobei sich die Studieninhalte je nach Hochschule unterscheiden. Das Studium beinhaltet Vorlesungen, Seminare und praktische Übungen z.B. in folgenden Pflichtmodulen:

  • Betriebswirtschaftliche Grundlagen der Informations- und Kommunikationstechnik
  • Datenstrukturen, Algorithmen und Programmierung
  • Einführung in die Programmierung
  • Grundlagen der Elektrotechnik
  • Höhere Mathematik
  • Kommunikationsnetze
  • Nachrichtentechnik
  • Signale und Systeme
  • Technische Informatik
  • Technologie und Strukturen digitaler Schaltungen
  • Theoretische Grundlagen der Informationstechnik

Viele Universitäten und Fachhochschulen bieten Informations- und Kommunikationstechnik auch im Zusammenschluss mit anderen Bereichen, z.B. Elektro- und Medientechnik, an. Im Anschluss an den Bachelor  kannst du den Master machen, in dem du dich dann auf verschiedene Bereiche innerhalb der Kommunikationstechnik spezialisierst. Auch besteht die Möglichkeit, dieses Fach als Duales Studium zu belegen.

Das passende Studium für dich?

Das Studium ist für dich geeignet, wenn dich das Smartphone und Internet nicht nur als Anwenderin interessiert, sondern du die Technik dahinter verstehen und vielleicht sogar verbessern möchtest. Oder du es interessant findest, wie Nachrichten und Informationen im digitalen Zeitalter einmal rund um den Globus geleitet werden. Mitbringen solltest du für das Studium Verständnis für Technik, analytische Fähigkeiten und auch Mathematik, Physik und Informatik sollten dir liegen.

Karriereaussichten

Beruflich stehen dir nach dem Abschluss viele Türen offen: Telekommunikation, digitale Medien oder audiovisuelle Technik bis hin zu spezifischeren Gebieten wie Medizin oder Navigation. Arbeitsplätze für Absolventen des Studiengangs Informations- und Kommunikationstechnik bieten neben großen Unternehmen der Kommunikationstechnik auch häufig mittelständische Zulieferunternehmen des Automobil- und Maschinenbaus sowie Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen.

Regelstudienzeit
Bachelor: 3-4 Jahre
Master: 2 Jahre

Verdienstmöglichkeit
Berufseinsteiger ca. 45.000 € pro Jahr. Dabei unterscheiden sich die Verdienstmöglichkeiten und sind abhängig davon, in welchem Bundesland du arbeitest.

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Kathrina: Girls'Day - und dann zum Studium

Kathrina_Studentin Informations- und Kommunikationstechnik
Kathrina hat sich schon immer für ein technisches Studium, interessiert. Der Girls'Day an der Fachhochschule Fulda hat sie darin bestärkt, an der Fachhochschule Gießen-Friedberg ein Informations- und Kommunkationstechnik Studium zu absolvieren. Kathrina, wie bist du darauf gekommen Informations- und Kommunikationstechnik zu studieren? Ich woll ...
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Kathrina hat sich schon immer für ein technisches Studium, interessiert. Der Girls'Day an der Fachhochschule Fulda hat sie darin bestärkt, an der Fachhochschule Gießen-Friedberg ein Informations- und Kommunkationstechnik Studium zu absolvieren.

Kathrina, wie bist du darauf gekommen Informations- und Kommunikationstechnik zu studieren?
Ich wollte schon immer verstehen lernen, wie die Welt um mich herum funktioniert. Zudem wollte ich etwas studieren, wo viel Mathe drinsteckt und eine logische Struktur erkennbar ist. Gute Berufsaussichten und Empfehlungen gaben letztendlich den Ausschlag für diese Studienfachwahl.

Hat der Girls’Day dir die Entscheidung leichter gemacht?
Ich habe mich schon vor dem Girls’Day für ein mathematisches beziehungsweise technisches Studium interessiert. Der Girls’Day hat mich in dieser Hinsicht noch einmal bestärkt, weil ich an dem Tag praktisch erlebt habe, wie viel Spaß mir Technik macht. An der Fachhochschule Fulda, wo ich den Girls’Day mitgemacht habe, haben wir mehrere Bereiche kennengelernt und Einblick in die Labore bekommen. Wir haben sogar einen eigenen Lügendetektor gebaut.

Wie hoch ist der Frauenanteil in Ihrem Studiengang? Wie sieht es bei den Lehrenden aus? Welche Vor- und Nachteile hat das?
Der Frauenanteil liegt zwischen zehn und zwei Prozent. Der Prozentsatz variierte je nach Semester. In den höheren Semestern sind es deutlich weniger Frauen. Unter den Lehrenden ist mir keine Frau bekannt. Der Vorteil ist, dass man auffällt bei den Professoren. Ein wesentlicher Nachteil ist, dass man kaum andere Mädchen hat mit denen man sich zusammentun und lernen kann.

Würden Sie jungen Frauen empfehlen ein technisches Studium oder einen technischen Beruf zu wählen?
Auf jeden Fall würde ich eine technische Berufsausbildung empfehlen. Es ist ein interessantes, breit gefächertes Berufsfeld mit großem Bedarf an Nachwuchskräften. Ob Frau oder Mann, wenn das Interesse besteht, ist eine technische Ausbildung eine gute, zukunftssichere Wahl.

Was muss sich ändern, damit mehr junge Frauen sich für technische Berufe oder technische Studiengänge entscheiden?
Ich würde sagen, dass sich die Grundeinstellung der Gesellschaft ändern müsste und es mehr Informationen über erfolgreiche Frauen und ihren Werdegang geben sollte. Frauen aus technischen Berufen könnten Schulklassen besuchen und Informationsnachmittage oder Diskussionsforen anbieten.

Wie sehen Ihre Zukunftspläne aus?
Ich bin mit meinem theoretischen Studium an der Fachhochschule in Friedberg fertig. Von August bis Dezember 2009 habe ich in England mein betriebspraktisches Semester absolviert und werde voraussichtlich ab April 2010 meine Diplomarbeit bei einem Unternehmen in München beginnen. Ich möchte gerne nach Abschluss meines Diploms einen Vertiefungsstudiengang in Form eines Masters in Australien machen, um weitere Auslandserfahrung zu sammeln und das komplexe Thema meines Studiums noch weiter zu vertiefen und zu erforschen.

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