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Elektronikerin für Betriebstechnik

Überwachen ist deine Stärke? Elektronikerinnen für Betriebstechnik installieren, warten und reparieren elektrische Betriebs-, Produktions- und Verfahrensanlagen. Sie sind in allen Industriebereichen tätig, in denen es Produktionsanlagen gibt. Wenn ein Gebäude oder eine Betriebsanlage neu errichtet oder umgebaut wird, erstellen sie Entwürfe für ...
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Überwachen ist deine Stärke? Elektronikerinnen für Betriebstechnik installieren, warten und reparieren elektrische Betriebs-, Produktions- und Verfahrensanlagen. Sie sind in allen Industriebereichen tätig, in denen es Produktionsanlagen gibt. Wenn ein Gebäude oder eine Betriebsanlage neu errichtet oder umgebaut wird, erstellen sie Entwürfe für Änderungen und Erweiterungen.

Nicht nur Maschine, auch Mensch

Keine Angst, du hast es nicht nur mit Maschinen zu tun, du bist auch im Kundendienst tätig und berätst Auftraggeberinnen und Auftraggeber und stimmst deine Arbeiten mit  den vor- und nachgelagerten Bereichen ab.

Perspektivenreich

Nach Abschluss der Ausbildung stehen mehrere Weiter- und Fortbildungsmöglichkeiten offen, unter anderem zur Elektroingenieurin, Industriemeisterin und Technikerin.

Ausbildungsdauer: 3,5 Jahre

Verdienstmöglichkeiten mit Berufserfahrung etwa 2.600 Euro

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Die Unterstützung meines Vaters hat mir sehr geholfen

Junge Frau schraubt an Bahnschienen
Als Schülerin hat Michelle Mauritz am Girls'Day teilgenommen. Sie nutzte die Chance, um einen Einblick in den Beruf der Technischen Zeichnerin zu bekommen. Heute ist Michelle Mauritz 25 Jahre alt und arbeitet als Elektronikerin für Betriebstechnik bei der DB Netz AG in Oberhausen. Und sie ist immer am Girls'Day dabei– allerdings als Refere ...
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Als Schülerin hat Michelle Mauritz am Girls'Day teilgenommen. Sie nutzte die Chance, um einen Einblick in den Beruf der Technischen Zeichnerin zu bekommen. Heute ist Michelle Mauritz 25 Jahre alt und arbeitet als Elektronikerin für Betriebstechnik bei der DB Netz AG in Oberhausen. Und sie ist immer am Girls'Day dabei– allerdings als Referentin. Sie zeigt jungen Frauen die Ausbildungswerkstatt und informiert sie über Ausbildungsinhalte. "Das ist eine gute Möglichkeit zu erfahren, ob der Beruf zu einem passt. Außerdem kann man reinschnuppern, ob man sich als einzige Frau in einem Männerberuf wohl fühlt", ist sich Michelle Mauritz sicher. Neben ihrem Beruf engagiert sie sich ehrenamtlich bei der DGB-Jugend und in der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft.

Ihre Leidenschaft für Technik hat Michelle Mauritz durch einen Zufall entdeckt. Eigentlich wollte sie Erzieherin werden. Doch dann kam alles anders. Die Ausbildung zur Elektronikerin für Betriebstechnik begann sie 2010 – auf dem Weg dorthin hat ihr Vater sie begleitet.

"Ich habe die Realschule besucht. Dort haben wir in der 7. Klasse ein weiteres Hauptfach gewählt. Ich wollte in den Pädagogik-Kurs. Der war aber voll und so bin ich in einem naturwissenschaftlichen Kurs gelandet, der nur von Mädchen besucht wurde. Das war mein Glück. Denn als wir das erste Mal einen Stromkreis bauen sollten, war das, als ob bei mir ein Schalter umgelegt wurde. Von da an wusste ich, dass ich das machen wollte", erinnert sich Michelle Mauritz.

Die lange Suche nach dem Ausbildungsplatz

Nach dem Realschulabschluss entschied sie sich dazu, erst einmal das Fachabitur für Informations- und Kommunikationstechnik zu machen: "Ich war noch ziemlich grün hinter den Ohren. Während der Schulzeit kam ich dann auf die Idee, eine Ausbildung in dem Bereich zu machen. Und mit dem Abitur hatte ich einfach bessere Chancen."

Holprig wurde es dann bei der Suche nach dem richtigen Ausbildungsplatz. "Gerade bei kleinen Betrieben war es schwierig, einen Platz zu finden. Bei der DB Netz AG habe ich dann sofort einen Platz bekommen. Da wurde mir auch gleich gesagt, dass ich die einzige Frau bin", erinnert sich Michelle Mauritz. Dass sie die einzige Frau sein würde, war für die angehende Elektronikerin kein Problem. "Das kannte ich schon aus meiner Fachabiturklasse – da waren sonst auch nur Männer. Sicherlich gibt es manchmal Vorurteile gegenüber Frauen. Wenn ich dann aber den Fehler gefunden habe oder bei vermeintlichen Männerthemen mitreden kann, hat sich das auch erledigt. Manchmal ist der Ton etwas rauer. Damit kann ich umgehen. Dafür muss man dann die notwendige ‚Klappe‘ haben – und die habe ich."

Die Begleitung des Vaters war wichtig

Ihr Vater hat Michelle Mauritz immer unterstützt. "Als ich festgestellt habe, dass ich was mit Technik machen möchte, hat er das gleich positiv aufgenommen. ‚Mach das ruhig, mein Kind‘, war da sein Motto", erinnert sich die 25-Jährige. "Dabei hat er immer viel Geduld aufgebracht, besonders wenn Prüfungen anstanden. Als ich keinen Ausbildungsplatz gefunden habe, hat er seine Kontakte abgeklappert und geschaut, ob ich da unterkomme. Außerdem haben wir vorher gemeinsam die Arbeitsagentur besucht und uns über das Berufsfeld informiert." Dass der Vater ihr bei der Berufswahl geholfen und auf ihrem Weg immer hinter ihr gestanden hat, war für Michelle Mauritz eine große Unterstützung.

Berufswahl war die richtige Entscheidung

Ihre Ausbildung zur Betriebstechnikerin für Elektrotechnik war für Michelle Mauritz die richtige Entscheidung. "Ich finde meine Arbeit toll. Ich mag es, bei Wind und Wetter draußen zu arbeiten. Außerdem ist es immer abwechslungsreich, die Kollegen sind nett und die noch mechanische Technik begeistert mich", schwärmt Michelle Mauritz. Daher sei es gut gewesen, schon früh die Unterstützung des Vaters zu erfahren. "Ich konnte mit ihm darüber reden. Gemeinsam haben wir überlegt, wie man das am besten angehen kann."

Ihre Begeisterung für ihren Beruf zeigt Michelle Mauritz auch nach außen. Denn neben ihrer Tätigkeit engagiert sie sich ehrenamtlich bei der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) und der Jugend des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB). 2012 hat sie als Jugend- und Auszubildendenvertretung mit der Gewerkschaftsarbeit angefangen. Zwei Jahre später wurde sie zur Betriebsrätin gewählt. Im selben Jahr außerdem zur Landes- sowie zur Bundesjugendleiterin der EVG und vertritt dort bundesweit die Interessen junger Menschen ihrer und anderer Berufsgruppen – und dabei arbeitet sich noch Vollzeit in dem Beruf, den sie sich gemeinsam mit ihrem Vater ausgesucht hat.

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Jacqueline und Christina: Durchstarten mit Energie

Volltext ›

"Girls'Day, Mädchen-Zukunftstag"
Einblendung flattert ins Bild: "Podcast"

Instrumentale Popmusik, die andauert.

Die Hand eines Mädchens steckt eine blaue Elektrode in einen Messkasten.
Das Mädchen (Jacqueline) lächelt in Großaufnahme in die Kamera.
Jacquelines Hand drückt die grüne Starttaste auf einer Schaltfläche.
Ein weißer runder Plastikdeckel gleitet unter eine Maschine, die ihn über eine Rutschfläche nach unten schiebt.
Ein anderes Mädchen (Christina) in Großaufnahme, sie lächelt.
Christinas Hand steckt einen großen schwarzen Stecker in eine weiße Steckerleiste.

Jacqueline und Christina sitzen vor dem Werksgebäude.
Die Popmusik wird leiser.

Christina:
"Hallo, ich bin Christina und bin 17 Jahre alt."

Christinas Hände knipsen mit einer Isolierzange ein schwarzes Kabel ab.
Jacqueline und Christina sitzen vor dem Werksgebäude.

Jacqueline:
"Mein Name ist Jacqueline, und ich bin 18 Jahre alt."

Großaufnahme eines Spannungsmessgeräts.
Jacqueline und Christina sitzen vor dem Werksgebäude.

Christina:
"Wir machen unsere Ausbildung beim Energiedienst in Donaueschingen."

Christinas Hand dreht mit einem roten Schraubenzieher eine Schraube in ein Messgerät.
Jacqueline und Christina sitzen vor dem Werksgebäude.

Jacqueline:
"Wir lernen Elektronikerin für Betriebstechnik im 2. Ausbildungsjahr."

Elektronische Messwerte auf einem Monitor.

Jacqueline und Christina sitzen vor dem Werksgebäude.

Christina:
"Und wir wollten euch heute einfach mal zeigen, was wir da so machen."

Große hölzerne Kabeltrommeln liegen auf dem Hof vor dem Werksgebäude.

Jacqueline und Christina laufen in Stopptrickaufnahme an den Kabeltrommeln vorbei.
Jacqueline und Christina laufen in Stopptrickaufnahme innen an
der Fensterfront des Werksgebäudes entlang.
Christina betrachtet einen Schaltplan vor einem elektrischen Steckfeld.
Christinas Hand steckt zwei große blaue Elektroden in einen Verteilerkasten.
Christina, von oben aufgenommen, steckt weitere Elektroden in den Verteilerkasten.
Christinas Hand drückt auf einen großen grünen Knopf.
Großaufnahme eines grauen Motors, der anspringt.

Christina:
"Ich stecke gerade eine Schaltung mit verschiedenen Leitungen.
Mit dieser Schaltung kann ich einen Motor rechtsherum
oder linksherum drehen lassen. Dann weiß ich, dass ich den
Schaltplan richtig gezeichnet habe."

Jacqueline sitzt an einem Tisch vor einem Computer und bewegt eine Maus.
Jacquelines Hand in Großaufnahme klickt mit der Maus.
Jacquelines Gesicht im Profil in Großaufnahme.
Ein Schaltplan auf dem Computermonitor.
Jacqueline sortiert verschiedene Kleinteile auf dem Tisch.
Ein silberner Deckel wird von einem Schieber eine Rutsche heruntergeschoben. Ein weißer Deckel wird aussortiert.

Jacqueline:
"Ich programmiere hier ein Programm, damit das Förderband mit den verschiedenen Sensoren verschiedene Werkstoffe erkennt und sortiert."

BLENDE: rosa Hintergrund, rote Kreise, ins Bild schwirrt ein Ball aus hellblauen Punkten, kurzes Rauschen.

Christina von oben aufgenommen vor einem Verteilerkasten.
Sie nimmt Elektroden in die Hände.
Christinas Hand steckt ein schwarzes Kabel in den Verteilerkasten und schraubt es mit einem roten Schraubenzieher fest.
Großaufnahme von Christinas Gesicht im Profil.
Christinas Hand isoliert ein schwarzes Kabel.

Christina:
"Hier stehe ich gerade vor einem Verteilerkasten und verbinde verschiedene Bauteile miteinander. Wenn ich später in diesem Beruf arbeite, dann verdrahte ich bei euch zu Hause auch die Sicherungen im Sicherungskasten."
BLENDE: rosa Hintergrund, rote Kreise, ins Bild schwirrt ein Ball aus hellblauen Punkten, kurzes Rauschen.

Jacqueline in Großaufnahme vor einem Sicherungskasten.

Jacqueline:
"Der Girls'Day hat mir sehr geholfen, einen technischen Beruf zu erlernen, da ich beim Girls'Day gesehen habe, wie man programmiert."

Christina in Großaufnahme vor einem Sicherungskasten.

Christina:
"Der Girls'Day hat mir sehr geholfen, weil ich so auch festgestellt habe, dass ich das wirklich machen will."

BLENDE: rosa Hintergrund, rote Kreise, ins Bild schwirrt ein Ball aus hellblauen Punkten, kurzes Rauschen.

Christina schraubt an einem großen Steckfeld mit vielen blauen und schwarzen Kabeln.
Großaufnahme von Christinas Händen, die Schaltungen stecken und festschrauben.

Christina:
"Ich hab am Girls'Day zwei Mal teilgenommen, auch hier beim Energiedienst. Und da haben wir Schaltungen gesteckt und verdrahtet."

Jacqueline notiert Messergebnisse auf einem schwarzen Klemmblock, der auf einem Werkstisch liegt. Sie gibt die Ergebnisse in ein Messgerät ein.
Jacquelines Hand steckt einen großen schwarzen Stecker in eine Steckerleiste.
Schaltergebnisse in Großaufnahme auf einem Monitor.
Christinas Hände fahren in einem Ringbuch an Messergebnissen entlang. Kamerafahrt auf Christina. Sie greift sich ein Kabel und eine kleine Klemme und steckt die Klemme auf das Kabel.

Christina:
"Am Girls'Day habe ich gesehen, wie vielseitig der Beruf ist. Ich fand es ganz spannend zu sehen, wie alltägliche Dinge, zum Beispiel Licht, wie die funktionieren."

BLENDE: rosa Hintergrund, rote Kreise, ins Bild schwirrt ein Ball aus hellblauen Punkten, kurzes Rauschen.

Jacqueline und Christina in einem Zimmer mit einer großen Zimmerpflanze. Sie stehen vor einem Notenständer, blicken gemeinsam in die Noten und spielen Querflöte.
Großaufnahme von ihren Händen mit den Querflöten.
Großaufnahme von Jacqueline. Christina spielt im Hintergrund Querflöte.

Jacqueline:
"Nach der Arbeit spiele ich im Musikverein die Querflöte und bin in der Freiwilligen Feuerwehr.

Christina in Großaufnahme. Jacqueline spielt im Hintergrund Querflöte.

Christina:
"In meiner Freizeit spiele ich auch Querflöte und nebenher bin ich noch in der Landjugend Hondingen."

BLENDE: rosa Hintergrund, rote Kreise, ins Bild schwirrt ein Ball aus hellblauen Punkten, kurzes Rauschen.

Christina in Großaufnahme vor einem Regal mit Schütten mit elektronischem Zubehör.
Christina:
"Ich finde, jedes Mädchen sollte beim Girls'Day mitmachen, weil ich finde, das ist eine ganz tolle Sache."

Jacqueline in Großaufnahme vor einem Schaltkasten.

Jacqueline:
"Und vielleicht findest du sogar deinen Traumjob."

Abspann: Schrift im Bild: Girls'Day, Mädchen-Zukunftstag.
Immer am vierten Donnerstag im April!
Darunter die Logos der Träger.

Musik: poppig, schnell, rhythmisch.
Text:
"Mädchen, Mädchen, Mädchen,
nimm dein Leben in die Hand.
Mädchen, Mädchen, Mädchen,
leg jetzt los und zeig, was du kannst."

Einblendung: Eine Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung
Wissenschaftsjahr 2010
Die Zukunft der Energie

Carolina: "Faszination an Technik"

Carolina (20) hat die Schule mit der Mittleren Reife abgeschlossen. Sie hat zweimal am Girls'Day teilgenommen. Seit 2008 macht sie bei der Firma WILO EMU in Hof eine Ausbildung zur Elektronikerin für Betriebstechnik. Durch die Teilnahme am Girls'Day wurde sie in ihrer Berufswahl bestärkt. Girls'Day: Wie bist du auf den Girls'Day aufmerksa ...
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Carolina (20) hat die Schule mit der Mittleren Reife abgeschlossen. Sie hat zweimal am Girls'Day teilgenommen. Seit 2008 macht sie bei der Firma WILO EMU in Hof eine Ausbildung zur Elektronikerin für Betriebstechnik. Durch die Teilnahme am Girls'Day wurde sie in ihrer Berufswahl bestärkt.

Girls'Day: Wie bist du auf den Girls'Day aufmerksam geworden? 
 Ich bin durch Eigeninitiative auf den Girls’Day aufmerksam geworden und habe mich auch selbst bei den Veranstaltungen angemeldet.

Wo hast du deinen Girls'Day erlebt?
Ich war bei der Firma Vishay und in der Schreinerei Schmidt. Die Ausschreibungen klang einfach super, so dass ich mich für diese Plätze entschieden habe.

Wie war dein Girls'Day?  
Mein Girls'Day war einfach super, interessant und informativ! Ich habe ein Verlängerungskabel gebaut, eine Betriebsführung erhalten und den Berufstag eines Schreiners kennen gelernt.Der Girls'Day ist eine klasse Aktion für Mädchen, Männerberufe hautnah mit zu erleben und sich darüber informieren zu können.

Was hat dich auf die Idee gebracht, dich für die Ausbildung zu entscheiden?
Vor allem meine Faszination an Technik sowie meine Freunde und Hobbys haben mich dazu gebracht. Ich bin in der Feuerwehr und beim BRK (Bayerisches Rotes Kreuz) aktiv.

Hast du Unterstützung von anderen bei deiner Wahl erfahren?
Ich habe alle Meinungen erfahren – von völligerer Ablehnung, bis hin zur 100%tigen Unterstützung. Der Girls'Day hat mich in meiner Berufswahl bestärkt.

Wie lief deine Bewerbung ab? War es durch den Girls'Day einfacher?
Ich habe mich auf mehrere Stellenangebote beworben; alle aus dem Bereich Technik. Mein jetziger Betrieb fand es sehr gut, dass ich am Girls'Day teilgenommen habe. Ich hatte dadurch auf jeden Fall Vorteile im Bewerbungsgespräch.

Was findest du an deinem Beruf Beruf interessant?
Die Abwechslung, Vielfalt der Aufgaben und das Arbeiten mit der Technik.Der Beruf kann manchmal anstrengend sein, aber sonst macht die Arbeit sehr viel Spaß und man lernt jeden Tag etwas Neues kennen.

Wie viele Mädchen sind unter der Auszubildenden in deinem Betrieb?
Momentan gibt es 45 Auszubildende in meinen Betrieb; davon sind 10 Mädchen (davon 8 im kaufmännischen Bereich). Wir sind ein männerdominierter Betrieb, ca. 82% aller Beschäftigten sind männlich. Ich habe damit kein Problem und verstehe mich mit meinen männlichen Kollegen sehr gut.

Welche Voraussetzungen muss man nach deiner Einschätzung für den Beruf mitbringen?
Man sollte technisches Interesse, handwerkliches Geschick, Geduld und Ehrgeiz besitzen.

Ist es schwierig für eine junge Frau, in einem männerdominierten Beruf zu arbeiten?
Man sollte nicht zu sensibel sein, da manchmal doch ein rauer Ton im Betrieb herrscht. Man muss sich auch mal durchsetzen können. Des Weiteren sollte man nicht eitel sein, da es durch aus mal sein kann, dass man bei der Arbeit dreckig wird.

Warum arbeiten nach deiner Einschätzung so  wenig junge Frauen in technischen, informationstechnischen etc. Berufen?
Das hat verschiedene Gründe. Einerseits ist es das Desinteresse mancher Mädchen und andererseits dann auch die Angst der Mädchen, in einem Männerberuf zu versagen. Letztendlich liegt es auch an der Verschlossenheit der Betriebe, Mädchen überhaupt einzustellen.

Was muss sich deiner Meinung nach ändern, damit mehr Mädchen Berufe in Technik, Naturwissenschaften, IT und Handwerk wählen?
Betriebe müssen aufgeschlossener gegenüber Frauen werden und auf der anderen Seite muss das Interesse bei den Mädchen für diese Berufe geweckt werden. Es sollte Aktionen geben wie den Tag der offenen Tür, die Teilnahme der Betriebe am Girls’Day und Infoveranstaltungen an den Schulen

Was wünschst du dir für die Zukunft?
Ich möchte zunächst meine Ausbildung erfolgreich absolvieren und dann erfolgreich im Job zu sein. Irgendwann möchte ich eine Familie. Ich wünsche mir auch, dass sich zukünftig mehr junge Frauen für einen Männerberuf entscheiden.

Berufsbild Elektronikerin für Betriebstechnik

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