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Stefanie: Girls'Day – einfach elektrisierend

Stefanie_Elektronikerin für Automatisierungstechnik

Durch den Girls'Day entdeckte Stefanie ihr Interesse für Technik und machte in diesem Bereich ein Praktikum. Nach dem Schulabschluss machte sie eine Ausbildung zur Elektronikerin für Automatisierungstechnik bei der Robert Bosch GmbH in Bamberg.

Stefanie, 2005 haben Sie am Girls’Day bei der Robert Bosch GmbH in Bamberg teilgenommen. Was haben Sie da konkret gemacht?
Wir wurden durch das Werk geführt und die einzelnen Produkte und die verschiedenen Ausbildungsberufe wurden uns vorgestellt. Wir durften auch selber Hand anlegen und ein paar Drahtbiegeübungen machen, etwas löten und an der Maschine Bauteile plandrehen.

Wie ging es dann weiter mit Ihrer Berufswahl?
Nach dem Girls’Day dachte ich irgendwie, ein technischer Beruf ist vielleicht was für mich. Ich habe deshalb dann noch ein Praktikum im technischen Bereich absolviert. Nach dem Praktikum habe ich mich dann bei drei verschiedenen Firmen für einen Ausbildungsplatz in den Bereichen Mechanik und Elektronik beworben. Bei Bosch in Bamberg habe ich dann 2006 meine Lehre angefangen.

Sie haben mittlerweile ihre Ausbildung erfolgreich abgeschlossen. Was machen Sie heute?
Ich arbeite weiterhin bei Bosch in Bamberg. Zur Zeit bin ich als Serviceelektronikerin in der Düsenfertigung tätig.

Wenn Sie noch einmal vor der Entscheidung für eine Ausbildung stehen würden, würden Sie sich wieder für den Beruf der Elektronikerin entscheiden?
Ich würde die Ausbildung auf jeden Fall wieder machen, da sie viel Weiterbildungs- und Aufstiegsmöglichkeiten bietet. Zudem macht es mir nach wie vor einfach viel Spaß mit den Händen zu arbeiten.

Welche Voraussetzungen muss man Ihrer Meinung nach für den Beruf mitbringen?
Eigentlich braucht man keine besonderen Voraussetzungen. Aber Durchsetzungsvermögen und Selbstvertrauen gegenüber den männlichen Arbeitskollegen ist von Vorteil. Zudem sollte man natürlich Spaß daran haben, mit Strom zu arbeiten.

Was wünschen Sie sich für die Zukunft?
Dass Frauen in Männerberufen nicht mehr fremd sind, dass sie von den männlichen Kollegen respektiert werden und ihr technisches Können nicht in Frage gestellt wird.

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