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Maria: "Gerüche und Dreck gehören zum Alltag"

Maria Rockstroh hat 2006 ihren Girls'Day bei Rolls-Royce erlebt. Nach der Schule hat sie sich dann direkt bei dem Unternehmen in Oberursel beworben und dort eine Ausbildung zur Industriemechanikerin gemacht.

Girls'Day: Maria, Sie haben sich für eine Ausbildung zur Industriemechanikerin entschieden. Wie kam es dazu?
 2006 habe ich am Girls'Day bei Rolls-Royce teilgenommen und festgestellt, dass mir praktisches Arbeiten, Werkeln und Teilezusammenbauen viel Spaß macht. Da ich den Betrieb durch den Girls'Day bereits kannte und es mir dort so gut gefallen hat, habe ich mich dann nach der Schule direkt bei Rolls-Royce beworben.

Was haben Sie am Girls'Day erlebt?
Wir haben eine Werksführung gemacht, bekamen eine Präsentation im Werksmuseum zu sehen, durften Schlüsselanhänger selbst herstellen und führten Video-Interviews mit verschiedenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Wir erhielten zudem viele Informationen über die Berufsfelder und einen genauen Überblick über die Firma.

Haben Sie Unterstützung bei der Ausbildungswahl bekommen?
Ich wurde von meinen Eltern bei der Wahl unterstützt. Von meinen Mit-Azubis habe ich ebenfalls ein positives Feedback erhalten. Welche Voraussetzungen muss man Ihrer Meinung
nach für den Beruf mitbringen? Man benötigt handwerkliches Geschick, technisches Verständnis und Freude an der Arbeit. Außerdem sollte man nicht pingelig sein, denn Gerüche und Dreck gehören zum Alltag. Englischkenntnisse sind wegen der Internationalität des Unternehmens ebenfalls sehr wichtig.

Was muss sich Ihrer Meinung nach ändern, damit mehr junge Frauen technische Berufe wählen?
In der Schule müsste sich die Einstellung der Lehrenden verändern. Das Gleiche gilt für Erzieherinnen und Erzieher im Kindergarten. Denn schon dort wird einem das typisch männliche und typisch weibliche Verhalten beigebracht.

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