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Kathrina: Girls'Day - und dann zum Studium

Kathrina_Studentin Informations- und Kommunikationstechnik

Kathrina hat sich schon immer für ein technisches Studium, interessiert. Der Girls'Day an der Fachhochschule Fulda hat sie darin bestärkt, an der Fachhochschule Gießen-Friedberg ein Informations- und Kommunkationstechnik Studium zu absolvieren.

Kathrina, wie bist du darauf gekommen Informations- und Kommunikationstechnik zu studieren?
Ich wollte schon immer verstehen lernen, wie die Welt um mich herum funktioniert. Zudem wollte ich etwas studieren, wo viel Mathe drinsteckt und eine logische Struktur erkennbar ist. Gute Berufsaussichten und Empfehlungen gaben letztendlich den Ausschlag für diese Studienfachwahl.

Hat der Girls’Day dir die Entscheidung leichter gemacht?
Ich habe mich schon vor dem Girls’Day für ein mathematisches beziehungsweise technisches Studium interessiert. Der Girls’Day hat mich in dieser Hinsicht noch einmal bestärkt, weil ich an dem Tag praktisch erlebt habe, wie viel Spaß mir Technik macht. An der Fachhochschule Fulda, wo ich den Girls’Day mitgemacht habe, haben wir mehrere Bereiche kennengelernt und Einblick in die Labore bekommen. Wir haben sogar einen eigenen Lügendetektor gebaut.

Wie hoch ist der Frauenanteil in Ihrem Studiengang? Wie sieht es bei den Lehrenden aus? Welche Vor- und Nachteile hat das?
Der Frauenanteil liegt zwischen zehn und zwei Prozent. Der Prozentsatz variierte je nach Semester. In den höheren Semestern sind es deutlich weniger Frauen. Unter den Lehrenden ist mir keine Frau bekannt. Der Vorteil ist, dass man auffällt bei den Professoren. Ein wesentlicher Nachteil ist, dass man kaum andere Mädchen hat mit denen man sich zusammentun und lernen kann.

Würden Sie jungen Frauen empfehlen ein technisches Studium oder einen technischen Beruf zu wählen?
Auf jeden Fall würde ich eine technische Berufsausbildung empfehlen. Es ist ein interessantes, breit gefächertes Berufsfeld mit großem Bedarf an Nachwuchskräften. Ob Frau oder Mann, wenn das Interesse besteht, ist eine technische Ausbildung eine gute, zukunftssichere Wahl.

Was muss sich ändern, damit mehr junge Frauen sich für technische Berufe oder technische Studiengänge entscheiden?
Ich würde sagen, dass sich die Grundeinstellung der Gesellschaft ändern müsste und es mehr Informationen über erfolgreiche Frauen und ihren Werdegang geben sollte. Frauen aus technischen Berufen könnten Schulklassen besuchen und Informationsnachmittage oder Diskussionsforen anbieten.

Wie sehen Ihre Zukunftspläne aus?
Ich bin mit meinem theoretischen Studium an der Fachhochschule in Friedberg fertig. Von August bis Dezember 2009 habe ich in England mein betriebspraktisches Semester absolviert und werde voraussichtlich ab April 2010 meine Diplomarbeit bei einem Unternehmen in München beginnen. Ich möchte gerne nach Abschluss meines Diploms einen Vertiefungsstudiengang in Form eines Masters in Australien machen, um weitere Auslandserfahrung zu sammeln und das komplexe Thema meines Studiums noch weiter zu vertiefen und zu erforschen.

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