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Girls'Day trifft Vorbilder

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Rückansicht eines Mädchens mit T-Shirt-Text: Girls' Day – Mädchen Zukunftstag
Sie läuft auf den Eingang der Messe zu.

Kamerafahrt auf den Schriftzug:
RoboCup Leipzig Germany 2016
30 June to 3 July COMPETITIONS
4 July SYMPOSIUM

Roboterbeine laufen auf einem Fußballfeld auf einen Fußball zu.
3 Roboter drehen ihre Köpfe.

Zwei Frauen an einem Girls'Day Informationstand, vor dem mehrere Kinder stehen.

Lange Roboterbeine kicken einen Fußball.
Mehrere Roboter auf einem Fußballfeld, ein Roboter fällt um.
Mehrere Roboteroberkörper.

Schriftzug: "Girls'Day trifft Vorbilder" über der großen bestuhlten Messehalle.
Publikum läuft durch die Halle.

Ein Mädchen dreht eine Scheibe mit dem Schriftzug: „Girls'Day Mädchen Zukunftstag“.
Eine Messemitarbeiterin mit Pferdeschwanz spricht zu dem Mädchen, im Hintergrund
mehrere Messebesucher vor dem Messestand. Das Mädchen hat eine blaue Umhängetasche über der Schulter und schaut die Frau konzentriert an.

O-TON Frau:Was ist eine Schleuder? A: Architekt. Eine Steinschleuder,
wie du sie kennst ...

Eine blonde Frau in schwarzer Jacke steht vor dem Messestand.
Bauchbinde wird eingeblendet:
Bärbel Henkenjohann
Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit e.V.

O-TON Bärbel Henkenjohann: Wir wollen die Mädchen darauf aufmerksam machen,
dass es den Girls'Day – Mädchen-Zukunftstag gibt und dass sie sich beteiligen sollen,
weil gerade junge Mädchen oder junge Frauen in den Berufen gesucht werden und sie
da große Chancen haben.

Ein ferngesteuertes Roboterfahrzeug blinkt und fährt los.

Eine dunkelhaarige junge Frau mit Brille in der Messehalle.
Ein Roboter mit Raupenantrieb, auf dem HECTOR steht.
Mehrere Besucher betrachten ihn. Kamerafahrt über Teile des Roboters.
Der Raupenantrieb in Großaufnahme.
Die dunkelhaarige junge Frau mit Brille in der Messehalle.
Bauchbinde wird eingeblendet:
Elisa Strauch
TU Darmstadt

O-TON Elisa Strauch:Ich studiere Mathematik mit Vertiefungsfach Informatik. Wir sind jetzt hier auf dem RoboCup mit unserem Roboter. Wir wollen im Katastrophenszenario möglichst viele Opfer retten. Wir wollen den Einsatzkräften die Arbeit erleichtern, indem wir Karten herstellen. Also wir schicken zuerst den Roboter in das Katastrophenszenario. Der fährt möglichst autonom darin umher und erstellt uns die Karte. Und die würden wir dann anschließend an die Rettungskräfte geben, und die können sich dann so leichter in der Umgebung orientieren.

Kleine kastenförmige Roboter fahren über ein Spielfeld.
Ein Mann beobachtet das auf einem Monitor.
Eine junge Asiatin sitzt an einem Tisch und schaut zu.
Die kleinen kastenförmigen Roboter kicken sich eine rote Kugel auf dem Spielfeld zu.

O-TON Mann: ??? unverständlich

Publikum steht auf und applaudiert.

Die junge Asiatin in der Messehalle. Im Hintergrund zwei Männerteams, eins mit blauen,
eins mit grünen T-Shirts bekleidet.
Bauchbinde wird eingeblendet:
Changsong Jeong
Studentin Elektrotechnik
Rückansicht grünes T-Shirt mit dem Schriftzug: ER-FORCE
Robotics Erlangen e.V. Germany
Die kleinen kastenförmigen Roboter fahren über das Spielfeld.
Die junge Asiatin in der Messehalle vor den beiden Männerteams.
Publikum sitzt rund um das Spielfeld mit den kastenförmigen Robotern.
Ein Mann läuft mit einem langen Stab über das Spielfeld.

O-TON Changsong Jeong:Ich studiere Elektrotechnik im Master und seit 2 Jahren bin ich Mitglied von Robotics Erlangen. Es ist toll, weil selbstfahrende und selbstentscheidende Geräte zu machen. Das Hauptziel ist, zu verbessern das Leben der Menschen. Und im Notfall, die Roboter können für Menschen lebensrettend sein.

Eine junge Frau mit einem Kopftuch schraubt an einem Schaltkasten.
Kamerafahrt auf ihre Hände mit Werkzeug.
Frontalansicht der Frau, die an einem Tisch mit mehreren Schaltkästen und Kabeln sitzt.
Die Frau in Seitenansicht. Kamerafahrt auf ihre Hände.
Sie arbeitet weiter am Schaltkasten.

Die Frau mit dem Kopftuch in der Messehalle.
Großaufnahme von ihrem Gesicht, sie spricht nicht.
Lange Roboterbeine kicken einen Fußball langsam in ein Fußballtor.
Die Frau mit dem Kopftuch in der Messehalle.
Bauchbinde wird eingeblendet:
Fereshteh Jafari
Studentin Software-Entwicklung im Iran.

Weibliche Voice-over-Stimme: Ich arbeite an der Entwicklung von Robotern.
Ich studiere Software-Entwicklung an einer Universität im Iran. Meiner Meinung nach sollte jeder Mensch, vor allem auch jedes Mädchen, die Möglichkeit haben,
etwas Technisches zu studieren.

Fereshteh in Seitenansicht. Sie hantiert mit elektronischem Zubehör und Werkzeugen.

Kamerafahrt über einen Roboter in der Messehalle. Im Hintergrund Publikum.
Ein bärtiger Mann mit Brille bewegt einen blauen Roboter.
Kamerafahrt über sitzendes Publikum.
Ein blauer Roboter fährt über einen roten Teppich. Schriftzug auf dem Roboter:
UNIVERSITÄT KOBLENZ-LANDAU

Eine junge Frau mit langen Haaren und einer Brille in der Messehalle.
Großaufnahme vom Kopf des Roboters. Er zwinkert und dreht sein Gesicht.
Die junge Frau mit den langen Haaren und der Brille in der Messehalle.
Bauchbinde wird eingeblendet:
Ivanna Mykhalchyshyna
Studentin Computervisualistik
Arm von Computer Liese in Seitenansicht. Sie hält einen Becher in ihrem Greifarm
und lässt Kaffee aus einer Kaffeemaschine reinlaufen.
Ein Mann nimmt den Becher und bringt ihn einem lächelnden Mann aus dem Publikum.
Computer Liese hält einen Tetrapak im Greifarm und lässt ihn in einen Mülleimer
fallen. Ein Mann steht daneben.
Ivanna in der Messehalle.

O-TON Ivanna Mykhalchyshyna:Wir kommen aus Koblenz von der Universität.
Und unser Roboter heißt Liese und ist auch eine Frau. Von Bekannten habe ich gehört,
dass es in Koblenz so etwas Spannendes gibt, das Computervisualistik heißt.
Ich wusste aber nicht, dass wir so viel Mathe und Informatik da haben werden.
Und ich war zuerst natürlich ein bisschen erschrocken. Aber danach,
wenn man sich motiviert und Kräfte sammelt, ging es, und ich bin sehr, sehr,
sehr zufrieden, dass ich da gelandet bin und Informatik ausgewählt habe.

Tisch mit Plexidisplay mit Broschüren:
RECRUITING for MOBILITY 4.0 EVENT GUIDE
Eine Messemitarbeiterin sitzt in einem weißen Sessel und spricht in ein Mikrofon.
Ein Monitor, auf dem der Text steht:
RECRUITING for MOBILITY 4.0
14:30 – 15:15 Podiumsdiskussion.
Menschenleere (Automobil)produktion – bald schon Realität oder Zukunftsmusik?
Eine Frau mit dunklen lockigen Haaren und einer Brille sitzt auf einem weißen Sessel
und spricht gestikulierend in ein Mikrofon.

Mehrere Besucher vor verschiedenen Messeständen.
Eine Messemitarbeiterin mit langen braunen Haaren spricht zu einem Messebesucher.
Mehrere Messebesucher gehen an Messeständen entlang.
Ein Kind hat einen blauen Luftballon in der Hand.

Großaufnahme der Frau mit den dunklen lockigen Haaren und der Brille vor einer Plakatwand:
RECRUITING for MOBILITY 4.0
WELCOME! FUEL YOUR CAREER
TOPJOBS IN THE AUTOMOTIVE INDUSTRY AWAIT!
Bauchbinde wird eingeblendet:
Dipl.-Ing. Ursula Pfannenmüller
Leiterin Elektronikproduktion, Brose Fahrzeugteile

O-TON Ursula Pfannenmüller:Ich denke, es ist hilfreich, auch Mädchen an die Technik ranzuführen, die Hemmschwelle zu nehmen, spielerisch an Themen heranzugehen.
Wir sehen das hier am RoboCup, spielerisch an Technik ranzugehen und zu sehen,
das macht Spaß. Es macht Spaß, ja, den Roboter laufen zu lehren. Es macht Spaß, etwas herzustellen mit verschiedenen Verfahren.

Ein Baby liegt in Bauchlage auf dem Boden und schaut fasziniert auf einen kleinen schwarzen spinnenartigen Roboter, der über den Boden läuft. Das Baby robbt ihm hinterher.

Großaufnahme einer Frau mit den dunklen Haaren vor der gleichen Plakatwand.
Bauchbinde wird eingeblendet:
Dr.-Ing. Michele Zimmermann
General Manager, IHI Charging Systems International

O-TON Michele Zimmermann:Also ich glaube, man muss ihnen generell die Angst nehmen und zwar schon im frühen Stadium. Also schon in der fünften, sechsten Klasse anfangen, den Mädchen zu sagen: "Es ist egal, auch wenn ihr nicht zu Hause den Motor des Papas auseinandernehmt oder ständig mit Lego-Klötzen spielt anstatt mit Puppen.
Ihr könnt auch mit Puppen spielen und ihr könnt trotzdem ein technisches Studium absolvieren, und ihr werdet trotzdem erfolgreich sein."

Großaufnahme einer jungen Frau mit blonden Haaren vor der gleichen Plakatwand.
Bauchbinde wird eingeblendet:
Dipl.-Ing. Wiebke Kelterborn
Leiterin Industrial Engineering, AUDI

O-TON Wiebke Kelterborn: Ich finde es superwichtig junge Mädels auch dafür zu begeistern, für die Technik, weil vielfach ist es ja so, dass im direkten Umfeld niemand so wirklich das Vorbild darstellt zum Thema technische Berufe. Und ich glaube, dass Mädchen, junge Damen sehr, sehr gute Leistungen bringen im Technischen und einfach viel, viel mehr auch für die Branche gewonnen werden müssen.

Ein schwarzer Roboter dreht mit seinem Greifarm an einem Rad.
Großaufnahme einer jungen Messebesucherin mit langen Haaren, die dabei zuschaut.
Die Messebesucherin und zwei Besucher stehen vor dem Messestand mit dem Roboter. Kamerafahrt auf weitere Besucher und Besucherinnen, die zusehen.
Manche filmen  mit dem Handy.
Der schwarze Roboter dreht weiter mit seinem Greifarm an dem Rad.

Grafik:
Scheibe mit dem Schriftzug: Girls'Day – Mädchenzukunftstag
dreht sich vor einem blau-weiß-grünem Muster

Eine Frau mit kurzen dunklen Locken und einer Brille vor dem gleichen Messestand.
Bauchbinde wird eingeblendet:
Dipl.-Ing. Sylvia Kegel
Vorstand deutscher Ingenieurinnenbund e.V.

O-TON Sylvia Kegel:Es ist die ganze deutsche Industrie unterwegs und sagt:
"Hey, Technik ist was für Mädchen?" Und dann glaubt das auch jeder. Irgendwann ist es so und dieses Symbol und dieses Signal ist was sehr, sehr Wichtiges – immer noch.

Rückansicht Mädchen mit T-Shirt-Text: Girls' Day – Mädchen Zukunftstag.
Das Mädchen geht an dem Spielfeld in der Messehalle entlang und dreht ihren Oberkörper.
Das Mädchen von vorne. Sie hält lächelnd einen kleinen Roboter in den Armen.

Blende auf das Logo: Girls'Day – Mädchenzukunftstag
Darunter die Logos der Träger.

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