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Girls'Day goes RoboCup

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Rückansicht eines Mädchens mit T-Shirt-Text: Girls' Day – Mädchen Zukunftstag
Sie läuft auf den Eingang der Messe zu.

Kamerafahrt auf den Schriftzug:
RoboCup Leipzig Germany 2016
30 June to 3 July COMPETITIONS
4 July SYMPOSIUM

Ein kleiner weißer Roboter bewegt seinen Arm auf und ab.
Ein großer Roboter in der Messehalle.

2 Mädchen sitzen an einem Tisch, auf dem eine Button-Maschine steht.
Kamerafahrt auf eine Scheibe mit dem Schriftzug: "Girls'Day – Mädchenzukunftstag".

Mehrere Roboter auf einem Fußballfeld.
Applaudierendes Publikum.
Ein weißer Roboterkopf, in dessen Augen Herzchen aufblenden.

Schriftzug: "Girls'Day trifft Vorbilder" über der großen bestuhlten Messehalle.
Publikum läuft durch die Halle.

Mädchenarme in einem geblümten Kimono reiben an einer Wasser-Klangschale.
Eine Messemitarbeiterin mit Pferdeschwanz spricht zu dem Mädchen.
Das Mädchen im geblümten Kimono reibt an der Wasser-Klangschale.

O-TON Bärbel Henkenjohann: Mädchen können an unserem Stand
die Wasser-Klangschale ausprobieren …

Eine blonde Frau in schwarzer Jacke steht vor dem Messestand.

O-TON Bärbel Henkenjohann:… und durch Reibung und Schwingung
einen hohen Ton erzeugen.

Mädchenarme in einer weißen Jacke schneiden mit einer Schere
in eine Girls'Day-Postkarte.
Kopf und Oberkörper des Mädchens in Seitenansicht. Das Mädchen lacht.
Frauenhände und die Hände des Mädchens falten die geschnittene Postkarten auseinander.
Eine Mitarbeiterin lässt das Mädchen in schwarzen Leggins durch die Postkarte klettern.
Mehrere Messebesucher stehen vor dem Messestand.
Eine Mutter hebt ihr Kleinkind hoch.

O-TON Bärbel Henkenjohann: Oder mit dem Postkarten-Experiment
die Oberflächenvergrößerung sichtbar machen
und danach durch die Postkarte klettern. Oder den Spiegeltest.

Die blonde Frau in schwarzer Jacke steht vor dem Messestand.

O-TON Bärbel Henkenjohann: Spiegelverkehrtes Denken
wird bei vielen Berufen benötigt.

Zwei Mädchen sitzen an einem Tisch, auf dem eine Button-Maschine steht.
Ein Paar Mädchenhände halten die Maschine fest, ein anderes Paar stanzt einen Button.
Das Mädchen in der weißen Jacke holt den Button aus der Maschine, betrachtet ihn
und lacht. Das andere Mädchen lacht auch und spricht zum ersten Mädchen.

Die blonde Frau in schwarzer Jacke steht vor dem Messestand.
Bauchbinde wird eingeblendet:
Bärbel Henkenjohann
Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit e.V.

O-TON Bärbel Henkenjohann: Wir bieten diese Experimente an,
um den Mädchen ein bisschen die MINT-Bereiche näherzubringen. MINT heißt:
Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik.

Ein Mann steckt ein Kabel in einen kleinen Roboter, der auf einem grünen Teppich steht.
Mehrere schwarze kegelförmige Roboter fahren über ein grünes Spielfeld.
Eine künstliche Möwe fliegt durch die Messehalle.

Eine Mitarbeiterin mit langen Haaren hält ein Mikrofon und interviewt ein Mädchen.
Bauchbinde wird eingeblendet:
Pauline, 14 Jahre

O-TON Mitarbeiterin: Was interessiert dich hier überhaupt?
O-TON Pauline: Also wir haben in unserer Schule so ein Projekt, das heißt auch "RoboCup". Und das interessiert mich halt schon, und ich finde das eigentlich richtig cool,
was man heute schon mit Robotern und mit der Technik alles erreichen kann.

Ein blondes Mädchen mit Pferdeschwanz und Brille spricht in der Messehalle
in ein Mikrofon.
Bauchbinde wird eingeblendet:
Lilly, 12 Jahre

O-TON Lilly: Ich finde es einfach cool, wenn man dann sozusagen sieht,
wie aus Elektronik Leben wird.

Das Mädchen im geblümten Kimono mit roter Schleife im Haar.
Bauchbinde wird eingeblendet:
Mara, 9 Jahre.

Zwei Jungen stehen hinter einem weißen Roboter.
Einer von ihnen stuppst ihn mit dem Zeigefinger an.

Mara in der Messehalle.
Weibliche Voice-over-Stimme: Hier gibt es viele Roboter. Mein Papa arbeitet mit Robotern, deshalb bin ich gekommen, um sie mir anzuschauen. Ich mag sie, sie ähneln
den Menschen.

Maras Vater in kariertem Hemd in der Messehalle.
Bauchbinde wird eingeblendet:
Dr. Daniel Moldovan, Maras Vater.

Weibliche Voice-over-Stimme: Die Robotic bietet den Vorteil, dass sie viele Disziplinen  vereint. Mathematik, Software, Programmieren und so weiter. Wenn meine Tochter sich dafür interessiert und begeistert, werde ich sie darin unterstützen.

Kamerafahrt über einen weißen Roboter, der in der Messehalle auf dem Boden steht
und Tanzbewegungen macht.

Ein Mädchen mit langen dunklen Haaren und einer Brille vor einem Messestand.
Bauchbinde wird eingeblendet:
Gwen, 10 Jahre

Zwei kleine Roboter vor einer Wand mit dem Schriftzug: "Robotics".

O-TON Gwen: Ich interessiere mich für die NAOS, weil, die sind witzig. Und …
es macht einfach Spaß, denen zuzugucken.

Mehrere kleine Roboter sitzen in einem Fußballtor.
Ein Junge rollt einen Fußball an ihnen vorbei.
Mehrere kleine Roboter laufen über das Fußballfeld. Ein Fußball rollt ins Tor.
Publikum steht um das Feld herum und applaudiert.

O-TON Publikum: Ja!

Eine Frau mit kurzen braunen Haaren und einer Brille vor der Scheibe mit dem Schriftzug:
"Girls'Day – Mädchenzukunftstag".
Bauchbinde wird eingeblendet:
Ina Giebel, Gwens Mutter

O-TON Ina Giebel: Ich finde das ganz toll natürlich, weil ich selber
Mathe- und Physiklehrerin bin. Und da ist es schön, wenn eben nicht nur der Sohn sich für so etwas interessiert, sondern auch die Tochter.

Ein Junge, ein Mädchen und ein Mann mit Brille sitzen an einem Tisch, auf dem mehrere Computer stehen.
Ein Monitor hängt in einem Raum, in dem ein Tisch steht, an dem mehrere Jugendliche sitzen. Eine Frau steht hinter dem Tisch.
Großaufnahme von dem Mädchen, das auf einen Computermonitor schaut.
Ein Monitor mit einem Schaltplan.

Das Mädchen steht auf einer Empore in der Messehalle.
Bauchbinde wird eingeblendet:
Lavinia, 14 Jahre

Ein runder Roboter steht auf dem Boden vor einer braunen Wand.
Lavinia auf der Empore.

O-TON Lavinia: Da gab es solche Roboter, die auch teilweise in der Industrie mitarbeiten. Und da haben wir jetzt auch ein bisschen versucht,
die zu programmieren.

Ein Monitor mit einem Schaltplan und einer Bedienfläche. Lavinia dreht ihren Kopf.
Rückansicht von Lavinia und einem Jungen vor dem Monitor.

O-TON Männerstimme: ??? unverständlich
Lavinia auf der Empore.

O-TON Lavinia: Dieses ganze Programmieren und so weiter, das gefällt mir halt, weil ich bin halt auch ein bisschen an Mathematik interessiert und
Programmieren finde ich dann auch sehr gut.

Eine Frau mit braunen lockigen Haaren in einem Raum mit mehreren Stehtischen.
Bauchbinde wird eingeblendet:
Sylvia Lorenz, Lavinias Mutter.

O-TON Sylvia Lorenz: Ich finde der Girls’Day ist eine sehr positive Aktion, weil, wie man hier heute sieht, wenig Mädchen zugange sind, um die Mädchen  
ein bisschen in die Naturwissenschaften wieder reinzuholen,
und nicht immer in dieses Stigma reinzupressen: Das könnt ihr nicht, das schafft ihr nicht ... Oder überhaupt diese Zweiteilung zwischen männlich und weiblich, das ist in der heutigen Zeit ein No-Go. Das geht gar nicht.

Kamerafahrt über ein senkrecht aufgehängtes Banner mit dem Schriftzug:
"Girls'Day – Mädchenzukunftstag – www.girls-day.de"

Pauline spricht in der Messehalle in ein Mikrofon.

O-TON Pauline: Ich finde auf jeden Fall die Initiative gut, damit auch Mädchen
eine Chance haben, da mal reinschnuppern zu können, und damit nicht mehr diese Geschlechterteilung so aufrecht erhalten wird.

Mehrere Roboter laufen über ein Fußballfeld. Messebesucher stehen um das Feld herum.
Großaufnahme von einem Roboter. Zwei Männer laufen am Feldrand vorbei.

O-TON Frauenstimme: Lass den Kopf nicht im Sand stecken … (danach unverständlich)

Die Beine eines Roboters. Er kickt den Fußball ins Tor.

O-TON Publikum: (Jubeln)

Der Roboter fällt um.

Eine junge Frau mit dunklem Pferdeschwanz und schwarzer Jacke vor dem Fußballfeld.
Bauchbinde wird eingeblendet:
Jessica Jobski,
Studentin Informatik

Messebesucher stehen um das Fußballfeld mit den Robotern herum.
Jessica vor dem Fußballfeld.

O-TON Jessica Jobski: Ich bin am Fachbereich Informatik von der Universität Hamburg.
Und beim Girls'Day ist es sogar so, dass wir da auch immer eine Gruppe
an Schülerinnen betreuen, die also an unseren Robotern, die wir im RoboCup nutzen,
auch mitarbeiten. Ich finde, der Girls'Day ist eine sehr wichtige Sache, weil eben dort auch Mädchen gesagt wird: Geht doch mal wirklich in die technischen Sachen.
Guckt euch das mal an. Es ist in Ordnung, wenn ihr euch dann vielleicht für etwas anderes entscheidet, aber guckt es euch erst mal an.
Vielleicht habt ihr ja wirklich Lust dazu.

Ein kleiner weißer Roboter tanzt auf einem Tisch, auf dem Flaschen und Tassen stehen.
Zwei Männer sitzen am Tisch. Kamerafahrt auf ein lächelndes Mädchen mit langen blonden Haaren, das ein T-Shirt trägt mit dem Schriftzug:
"Girls'Day – Mädchenzukunftstag"

Blende auf das Logo: Girls'Day – Mädchenzukunftstag
Darunter die Logos der Träger.

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