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Elektronikerin für Informations- und Systemtechnik

Vor dem 01.08.2013 gab es die Berufsbezeichnung Systeminformatikerin.

Es gibt verschiedene Wege der Kommunikation: Telefonieren oder faxen sind nur zwei Möglichkeiten. Auch eine Sendeanlage beim Rundfunk, vernetzte Computer, Signal- oder Antennenanlagen dienen dazu, dass Menschen Informationen versenden können. Als Elektronikerin für Informations- und Systemtechnik baust du diese unterschiedlichen Geräte und Anlagen zusammen und installierst sie. Dabei überprüfst du mit Hilfe von Messgeräten und Testprogrammen, ob alles funktioniert. Technisch bist du immer auf dem neuesten Stand, denn im Bereich Kommunikationstechnik und Systeminformatik kommen ständig neue Entwicklungen auf den Markt. Dabei erfordern die verschiedenen Geräte und Anlagen viel Spezialwissen, so dass du während der Ausbildung deine Kenntnisse in einem der folgenden Einsatzgebiete vertiefst:

  • Automatisierungssysteme
  • Signal- und Sicherheitssysteme
  • Informations- und Kommunikationssysteme
  • Funktechnische Systeme
  • Embedded Systems

Vielfältige Aufgaben

Je nach Einsatzgebiet unterscheiden sich auch die Aufgaben einer Elektronikerin für Informations- und Systemtechnik

  • Entwicklung von industriellen informationstechnischen Systemen (Automatisierungssysteme, Signal- und Sicherheitssysteme, Informations- und Kommunikationssysteme, funktechnische Systeme) und deren Umsetzung
  • Montage, Installation und Anpassung von Hardwarekomponenten, elektronischen Bauteile
  • Installation und Konfiguration von Betriebssystemen und Netzwerken
  • Erstellung von Bedienoberflächen und Benutzerdialogen
  • Erstellung und Anpassung von Softwarekomponenten, Programmierung von Schnittstellen, Einbindung von Programmen in bestehende Systeme,  auftretende Kompatibilitätsprobleme lösen
  • Integration von Hard- und Softwarekomponenten
  • Integration von Teilsystemen in vorhandene Gesamtsysteme, Optimierung vernetzter industrieller Systeme
  • Erfassung und Auswertung von Messwerten, Durchführung von Testläufen an Systemen und Systemkomponenten, Prüfung elektrischer Schutzmaßnahmen
  • Analyse von Störfällen, Anpassung der Software an oder Austausch defekter Komponenten und Baugruppen Beratung und Betreuung von Kunden, Kostenkalkulation

Potenzielle Arbeitgeber sind...

Hersteller von Informations- und Datentechnik, Sende- und Empfangsgeräte der Rundfunk- und Fernsehtechnik, Antennen und Übertragungseinrichtungen, Studioeinrichtungen, Funkmessgeräte, Navigations- und Radaranlagen für Luft-, Schiff- und Raumfahrt sowie Telekommunikations-Unternehmen, Mobilfunkanbieter – dort werden sie in der Regel auch ausgebildet.

Worauf kommt es an?

Vor allem Sorgfalt ist in diesem Beruf wichtig, z.B. beim Installieren und Anpassen von Hardwarekomponenten. Durchhaltevermögen wird benötigt, wenn sich Fehlersuchen als schwierig erweisen. Neugierde und die Bereitschaft Neues zu lernen sind wichtig, um sich über technologische Entwicklungen im Bereich der Hard- und Softwaretechnik auf dem Laufenden zu halten. Aufgrund der häufig wechselnden Arbeiten wie Montieren, Installieren und Anpassen der Hardwarekomponenten und der sich schnell ändernden technologischen Rahmenbedingungen ist Flexibilität nötig. Auch Kenntnisse in Mathematik sind unabdingbar, da man z.B. elektrische Messwerte analysieren muss sowie Informatikkenntnisse für den Umgang mit Hard- und Softwarekomponenten. Beim mechanischen Bearbeiten von Bauteilen sind Kenntnisse in Werken und Technik von Vorteil.

Ausbildungsdauer: 3,5 Jahre
Verdienstmöglichkeiten: Nach der Ausbildung ca. € 2.773 bis € 3.224 im Monat. Die genaue Höhe richtet sich nach der Erfahrung und der Qualifikation.