Girls'Day in Rheinland-Pfalz

Rheinland-Pfalz beteiligt sich landesweit seit 2002 an der Durchführung des Girls'Day. Unterstützt wird die Landeskoordinierungsstelle für den Girls'Day von 21 regionalen Arbeitskreisen.

Auch für Unternehmen und Institutionen bietet der Mädchen-Zukunftstag gute Chancen zur Gewinnung ihres Nachwuchses und damit der zukünftigen Fachkräfte. Der Girls'Day stellt ein Konzept zur Verfügung, frühzeitig aktiv auf junge Frauen zuzugehen und sie für entsprechende Berufe zu begeistern. Er trägt dazu bei, auch bei Personalverantwortlichen das Bewusstsein zu wecken, dass Mädchen für naturwissenschaftlich-technische Berufe Interesse zeigen und bei entsprechenden Angeboten diese Berufe auch wählen.

Der Girls'Day – Mädchen-Zukunftstag ist ein Aktionstag, der alle Beteiligten sensibilisiert, sich mit den spezifischen Belangen von jungen Frauen auseinander zu setzten, wenn sie ein Veranstaltungsprogramm für diese Zielgruppe konzipieren. Denn um Frauen gezielt als Nachwuchskräfte zu gewinnen und längerfristig zu binden, müssen sich auch die strukturellen Rahmenbedingungen innerhalb der Organisationen ändern.

Schulfreistellung und Versicherung

Die Teilnahme am Girls'Day in Rheinland-Pfalz, auch für einzelne Schülerinnen, ist als Schulveranstaltung zu werten, zu der die teilnehmenden Schülerinnen durch die Schulleitung freigestellt werden können und damit versichert sind. Die Schulen werden gebeten, für diesen Tag keine Arbeiten festzulegen, damit den teilnehmenden Schülerinnen keine Nachteile entstehen.

Das MFFJIV und die regionalen Girls'Day-Arbeitskreise in Rheinland-Pfalz bieten den Schulen, die am Girls'Day teilnehmen möchten, ihre Unterstützung an. Die Schulen werden gebeten, sich rechtzeitig vorher mit den für sie zuständigen Arbeitskreisen oder dem MFFJIV in Verbindung zu setzen.