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Girls'Day in Niedersachsen

In Niedersachsen wurde seit 2001 der Girls'Day durchgeführt. Seit 2005 findet in Niedersachsen zeitgleich mit dem bundesweiten Girls'Day der "Zukunftstag für Mädchen und Jungen" statt.

Die regionale Website des Zukunftstages in Niedersachsen bietet Informationen und Materialien für Mädchen, Jungen, Schulen, Betriebe und Eltern: www.zukunftstag-fuer-maedchen-und-jungen.de.

Dort sind die Veranstaltungen für Mädchen mit dem Girls'Day-Radar der Bundeskoordinierungsstelle verlinkt. Für Veranstaltungen, die sich an Jungen richten, gibt es eine Auswahl an Aktionen im Sinne von Best Practice. Veranstaltungen, die sich an Mädchen als auch Jungen richten können nicht im Girls'Day-Radar eingetragen werden.

Die Bedingungen für die Freistellung von Mädchen als auch Jungen für den Besuch von Veranstaltungen können Sie im Erlass "Berufsorientierung an allgemein bildenden Schulen" nachlesen. Eine Übersicht aller Arbeitskreise in Niedersachsen finden Sie im Girls'Day-Radar.

Schulfreistellung und Versicherung

Der vom Kultusministerium geänderte Erlass zur "Berufsorientierung an allgemein bildenden Schulen" in Niedersachsen beinhaltet eine Reihe von Regelungen für die Organisation des Zukunftstages/Girls'Day:

  • Ziel ist, Schülerinnen und Schülern einen Einblick in Berufe zu verschaffen, die geeignet sind, das traditionelle, geschlechtsspezifisch geprägte Spektrum der Berufswahl zu erweitern.
  • Der "Zukunftstag für Mädchen und Jungen" ist ein verpflichtender Baustein zur Berufsorientierung an allgemein bildenden Schulen.
  • Schülerinnen und Schüler der Klassen 5 - 10 können an berufsorientierenden Angeboten in Unternehmen und anderen geeigneten Einrichtungen teilnehmen oder Mitglieder ihrer Familie bzw. ihres Bekanntenkreises an deren Arbeitsplatz begleiten.
  • Wird der Zukunftstag nicht als Schulveranstaltung durchgeführt, so können Schülerinnen und Schüler auf Antrag Angebote von Unternehmen und Institutionen wahrnehmen oder Mitglieder ihrer Familie oder ihres Bekanntenkreises an deren Arbeitsplatz begleiten. Anträge sind zu genehmigen, wenn der Zielsetzung des Zukunftstags mit der Wahrnehmung des außerschulischen Angebots entsprochen wird. Aus der Teilnahme dürfen den Schülerinnen und Schülern keine schulischen Nachteile entstehen.
  • Für die Schülerinnen und Schüler besteht ein Versicherungsschutz (Unfall- und Haftpflichtversicherung).
  • Die Vor- und Nachbereitung des Zukunftstages findet in der Schule statt.
  • Schülerinnen und Schüler können alternativ auch an Veranstaltungen zur Berufsorientierung in der Schule teilnehmen.
  • Alle inner- und außerschulischen Angebote sollen für Mädchen und Jungen getrennt durchgeführt werden.

Derzeit wird der bestehende Erlass zur Berufsorientierung überarbeitet und voraussichtlich im Frühjahr 2018 schrittweise in Kraft gesetzt. Es ist vorgesehen, dass Schülerinnen und Schülern der Schuljahrgänge 5 bis 9 die Möglichkeit gegeben wird, sich einen Eindruck in vermeintlich typische Berufe des jeweiligen Geschlechts zu verschaffen.

Ein Musterkonzept zur Berufs- und Studienorientierung mit exemplarischen Handreichungen auch zum Zukunftstag finden Sie unter Publikationen des Niedersächsischen Kultusministeriums: https://www.mk.niedersachsen.de.