19. Mai 2017 | Veröffentlichungen
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WZB-Studie: Frauen werden bei der Ausbildungssuche diskriminiert

Bei der Ausbildungsplatzsuche werden Frauen benachteiligt. Ihre Bewerbungen werden schlechter als die männlicher Bewerber eingestuft, auch wenn sie die gleichen Voraussetzungen mitbringen, wie etwa Notendurchschnitt und praktische Erfahrungen. Das zeigen Dorothea Kübler und Robert Stüber vom Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB) gemeinsam mit Julia Schmid (Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung) in einer aktuellen Studie.

"In technischen und überraschenderweise auch in erzieherischen und pflegerischen Ausbildungsberufen haben Frauen schlechtere Chancen. Das ist in Zeiten des Fachkräftemangels ein fatales Signal", sagt Dorothea Kübler, Direktorin der WZB-Abteilung Verhalten auf Märkten. Ihr Forscherteam hat in einer sogenannten Vignettenstudie Personalverantwortlichen aus ca. 650 deutschen Ausbildungsbetrieben in Deutschland kurze fiktive Lebensläufe von Bewerberinnen und Bewerbern vorgelegt und sie gefragt, ob sie die Bewerber/-innen zu einem Bewerbungsgespräch einladen würden. Die Befragung fand im Rahmen des jährlichen Betriebspanels des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) zur Qualifizierung und Kompetenzentwicklung statt.

Hier geht es zur Pressemitteilung: www.wzb.eu/de/pressemitteilung/frauen-werden-bei-der-ausbildungssuche-diskriminiert

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