7. April 2017 | Veröffentlichungen
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Berufsbildungsbericht 2017

Der jährlich erscheinende Berufsbildungsbericht des Bundesforschungsministeriums informiert über die aktuellen Entwicklungen am Ausbildungsmarkt.

Nach Geschlecht differenziert wurden von den insgesamt 520.331 neu abgeschlossenen Ausbildungsverträgen des Jahres 2016 204.134 (39,2 %) mit jungen Frauen und 316. 197 (60,8 %) mit jungen Männern geschlossen (2015: 39,8 % zu 60,2 %).

Bezogen auf die sieben Ausbildungsbereiche wiesen die freien Berufe mit 92,8 % den höchsten relativen Anteil der mit jungen Frauen geschlossenen Verträge auf, gefolgt von der Hauswirtschaft (90,0 %) und dem öffentlichen Dienst (63,8 %).

In Industrie und Handel wurden 38,4 % der Verträgemit jungen Frauen geschlossen. Eher niedrig war der Frauenanteil im Handwerkund in der Landwirtschaft ( jeweils 23,3 %) und in der Seeschifffahrt (8,8 %).

Frauen sind nicht nur in geringerem Maße in der dualen Berufsausbildung vertreten, sie konzentrieren sich stärker auch auf weniger Ausbildungsberufe und lassen die Berufe des gewerblich-technischen Bereichs ungeachtet leichter Zunahmen in den letzten Jahren immer noch recht stark außer Acht.

Im Jahr 2016 fanden sich 74,5 % aller weiblichen Ausbildungsanfänger in nur 25 Berufen wieder. Bei den jungen Männern entfielen auf die 25 am häufigsten von männlichen Jugendlichen gewählten Berufe 61,7 %.

Quelle und der Bericht zum Download:

https://www.bmbf.de/pub/Berufsbildungsbericht_2017.pdf

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