5. Mai 2017 | Girls'Day
‹ zurück

"Schluss mit den Klischees bei der Berufswahl"

Anlässlich des Girls'Day 2017 hat Cora Christine Döhn von finanzen.de mit der Girls'Day-Projektleitung Elisabeth Schöppner gesprochen.

finanzen.de: Frauen fehlen heutzutage noch in sogenannten MINT-Fächern. Das gilt für Ausbildungsberufe, Universitäten und Fachhochschulen sowie im Arbeitsleben. Helfen Initiativen wie der Mädchen-Zukunftstag dabei, weibliche Talente für MINT-Fächer zu begeistern?

Elisabeth Schöppner: Ja, der Mädchen-Zukunftstag, besser bekannt als Girls'Day, hilft nachweislich dabei, Mädchen und junge Frauen auf Studien- und Berufsfelder aus dem MINT-Bereich aufmerksam zu machen. Es gibt dazu auch Zahlen, die den Nutzen des Girls'Day untermauern. Jedes Jahr nehmen rund 100.000 Mädchen diese Chance wahr. 65 Prozent der Schülerinnen sind davon überzeugt, dass der Tag ihnen ein neues Spektrum an beruflichen Zukunftsmöglichkeiten eröffnet hat. Die Unternehmen sprechen ebenfalls von einer Erfolgsstory: Ein Drittel der Unternehmen, die mehrfach am Girls'Day teilgenommen haben, erhält Bewerbungen von ehemaligen Teilnehmerinnen. Von diesen Bewerberinnen werden jährlich über 60 Prozent eingestellt.

Die Zahlen sind ohne Zweifel positiv. Allerdings erreichen wir trotz der hohen Teilnahmezahlen mit dem Mädchen-Zukunftstag nur einen Bruchteil der Mädchen, die in einem MINT-Beruf Karriere machen könnten. Insgesamt nehmen etwa fünf Prozent aller Schülerinnen ab Klasse 5 in Deutschland an dem Projekt teil. 

Lesen Sie hier das ganze Interview: finanzen.de

zurück