Girls'Day - Archiv
Monat & Jahr Kategorie
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01.12.2011

Spannende Reise durch das "Land des Handwerks"

Die Leitmesse des Handwerks lädt vom 14. bis 20. März 2012 auf eine Reise durch das "Land des Handwerks" in München ein. Auf der Internationalen Handwerksmesse präsentieren sich außergewöhnliche Betriebe aus ganz Deutschland. Expertinnen und Experten zeigen an einem gemeinsamen Stand die ganze Bandbreite des Handwerks – und feiern auf der Internationalen Handwerksmesse eine Woche lang ein Fest der Regionen.

Eine Sonderfläche steht für Betriebe aus den 16 Bundesländern bereit. Im "Land des Handwerks" repräsentieren ein oder mehrere Spitzenbetriebe pro Bundesland ihre Region. Alle gemeinsam stehen für die Vielfalt des Handwerks in der Bundesrepublik. "Es ist die Chance für Handwerkskammern, Betriebe und Regionen, ihre Besonderheiten und Spezialitäten zu zeigen", sagt Otto Kentzler, Präsident des Zentralverbands des Deutschen Handwerks (ZDH). "Es ist eine einzigartige und lebendige Bühne für die Wirtschaftsmacht von nebenan."

In lebenden Werkstätten sollen Berufsfelder aus dem Handwerk vorgestellt werden, die für Staunen, Faszination und Aufsehen sorgen, z. B. Fassmacher/-in, Stahlbauer/-in oder Bootsbauer/-in.

Mehr Informationen über Beteiligungsmöglichkeiten am "Land des Handwerks" auf der Internationalen Handwerksmesse und Anmeldeunterlagen unter +49 (0)89 9 49 55-110 oder per E-Mail an Jürgen Backof .


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01.12.2011

VITAMINT mit Mercedes-Benz, Siemens und der Telekom

In dem Projekt VITAMINT von LIFE e.V. haben sich drei führende Großunternehmen zusammengeschlossen, um sich für mehr Gleichstellung und Vielfalt in technischen Bildungswegen zu engagieren. Das Ziel des Projekts besteht darin, dass mehr junge Frauen berufliche Chancen und die damit verbundenen Karriere- und Verdienstmöglichkeiten von technischen Berufen in den beteiligten Unternehmen wahrnehmen.

Der innovative Ansatz von VITAMINT beinhaltet die systematische Analyse und Optimierung des gesamten Ausbildungszyklus unter Gleichstellungsaspekten. Mit Blick auf Diversity in den Unternehmen werden junge Frauen mit Migrationshintergrund explizit berücksichtigt. Im Verlauf werden auch duale Studiengänge ins Ausbildungsmarketing einbezogen. Mittelbar und unmittelbar mit Ausbildung befasste Personen in den Unternehmen werden aktiv involviert.

LIFE e.V. unterstützt die Unternehmen dabei, technische Talente junger Frauen zu entdecken und sie für technische Ausbildungen und duale Studiengänge zu gewinnen, weibliche Auszubildende aktiv zu fördern, zu vernetzen und Karriereschritte zu entwickeln und die Lern- und Organisationskultur geschlechtergerecht und vielfältig zu gestalten.

Das Projekt wird derzeit in einer Pilotphase in den Berliner Ausbildungswerkstätten von Merzedes-Benz, Siemens und der Telekom durchgeführt. Die "Good Practice" aus der ersten Projektphase soll perspektivisch regional sowie im gesamten Bundesgebiet Anwendung finden.

Die nächsten VITAMINT-Aktionstage für Schülerinnen finden im Frühjahr 2012 statt.

www.life-online.de


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02.12.2011

Erfolgsgeschichten aus dem Mentoring

Das Zentrum Frau in Beruf und Technik hat einen Bericht zum Mentoringprojekt „Neue Wege in den Beruf“ veröffentlicht.

Sie sind motiviert und gute Schülerinnen, sie sprechen mehrere Sprachen und leben mit zwei Kulturen, sie haben positive Pläne für ihre Zukunft und wollen beruflich etwas erreichen. Und doch: Junge Frauen mit Zuwanderungsgeschichte erleben beim Übergang von der Schule in den Beruf enorme Hürden. Gute Noten sind kein Garant für einen erfolgreichen Berufsstart. Junge Frauen mit Zuwanderungsgeschichte sind unter den Auszubildenden im dualen System und erst recht an den Hochschulen unterrepräsentiert. Noch stärker als ihre als Deutsche geborenen Mitschülerinnen wählen sie überwiegend frauentypische Berufe mit geringeren Einkommens- und Aufstiegsperspektiven. Der Unterschied zu Jugendlichen ohne Migrationsgeschichte ist umso größer, je höher der erreichte Schulabschluss ist. Gute Noten reichen nicht aus. Vor diesem Hintergrund startete 2007 das Mentoring-Projekt „Neue Wege in den Beruf “.

Das Zentrum Frau in Beruf und Technik (ZFBT) in Castrop-Rauxel hatte schon damals seit vielen Jahren Erfahrung mit Mentoring-Programmen und ihrer Wirkung. Längst ist Mentoring – die individuelle Betreuung durch eine ältere berufserfahrene Person – ein anerkanntes Personalentwicklungsinstrument. Wo nicht die Qualifikation die Hürde darstellt, um weiterzukommen, muss an anderen Stellschrauben gedreht werden. Gute Noten ersetzen nicht die notwendigen Kontakte, Zugänge zu Netzwerken, Einblicke in Berufsbilder, Ratgeber, Vorbilder und Mutmacherinnen, die junge Menschen in ihrer beruflichen Orientierung brauchen. Wo die Eltern aufgrund von Sprachbarrieren, begrenzter Kenntnisse der beruflichen Möglichkeiten oder fehlender Kontakte zu potenziellen Arbeitgebern nur eingeschränkt weiterhelfen können, brauchen die jungen Frauen andere Gesprächspartnerinnen. Genau hier setzt Mentoring an.

Eine Richterin oder eine Ärztin, eine Personalleiterin oder eine Unternehmerin, eine Handwerkerin oder eine Architektin – Frauen, die mitten im Beruf stehen, können nicht nur von ihrem eigenen Weg berichten. Sie haben Kontakte, sie kennen die Strukturen des Arbeitsmarktes, sie wissen, welche Erwartungen Arbeitgeber haben. Und: Sie sind für junge Migrantinnen als Gesprächspartnerinnen normalerweise kaum erreichbar. Umgekehrt gilt dasselbe: Viele Mentorinnen erleben erstmals aus der Nähe, was es heißt, wenn eine Familie mit geringen finanziellen Mitteln und im Spagat zwischen zwei Kulturen an einer guten Zukunft für die Kinder arbeitet. Diese Einblicke und Erfahrungen tragen sie wiederum in ihre Kontexte – so können sich Bilder verändern.

Das ZFBT stellt auf seiner Webseite einen Evaluationsbericht kostenlos als Download bereit. In dem Bericht wird die Entwicklung des Mentoringprogramms der letzten drei Jahre vorgestellt. Zusätzlich finden sich Portraits der Mentorinnen und Mentees.

www.zfbt.de


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02.12.2011

Prof. Anja Feldmann mit Berliner Wissenschaftspreis ausgezeichnet

Die Informatikerin Prof. Anja Feldmann ist im November mit dem Berliner Wissenschaftspreis ausgezeichnet worden. Die Auszeichnung wird bei einer Festveranstaltung am 15. Februar 2012 von Klaus Wowereit übergeben. Für die Wissenschaftlerin ist der mit 40.000 € dotierte Berliner Wissenschaftspreis in diesem Jahr bereits die zweite Auszeichnung. Schon im März 2011 ist die Arbeit von Prof. Anja Feldmann mit dem Leipniz-Preis gewürdigt worden.

Prof. Anja Feldmann ist Dekanin der Fakultät für Informatik und Elektrotechnik an der Technischen Universität Berlin. In ihrer Forschung befasst sie sich mit der Modellierung, Optimierung und besseren Gestaltung des Internets.

www.academia-net.de


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05.12.2011

Energiewettbewerbe von 10ACTION

Absicht des Projektes 10ACTION ist es, das Bewusstsein innerhalb der europäischen Gesellschaft für die festgelegten EU-Energie-Ziele zu schärfen. Dadurch soll der verantwortliche Umgang mit Energie, eine größere Energieeffizienz, der Fortschritt von Nachhaltigkeit und der Gebrauch von erneuerbaren Energien im Wohnungsbau unterstützt und gefördert werden. Das europaweite Projekt 10ACTION hat sich zur Aufgabe gemacht, Jugendliche und junge Erwachsene für den Einsatz klimaschonender und nachhaltiger Ressourcen im Bereich der Raum- und Stadtplanung zu sensibilisieren.

Zwei Wettbewerbe für Schülerinnen und Schüler, die in Deutschland, Österreich, Portugal, Griechenland und Spanien ausgelobt werden, sollen dazu beitragen, bereits in der Schule das Interesse für Energie und Nachhaltigkeit zu wecken und das Wissen um die technischen Möglichkeiten und Grenzen in diesem Bereich zu fördern.

Der Fotowettbewerb zum Thema "Energie im Fokus" richtet sich an Schülerinnen und Schüler zwischen 10 und 19 Jahren. Der Designwettbewerb zum Thema "Ideen für die Zukunft" richtet sich an Schulklassen und an Gruppen von Schülerinnen und Schülern zwischen 10 und 19 Jahren (5. Bis 12./13. Klasse).

Eine Teilnahme ist noch bis zum 29.02.2012 möglich.

www.10action.com


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05.12.2011

TOI-Projekt WITE – Women in technical education

Die Projektpartnerschaft Italien, Deutschland, Österreich, Ungarn, Polen und Holland arbeitet im Rahmen des eurpäischen Leonardo da Vinci Innovationsprojekts WITE – "Women in technical education" am Transfer von Good-Practice-Lösungen. Dadurch sollen mehr Mädchen für naturwissenschaftlich-technisch orientierte Berufe bzw. weiterführende Schulbildung sensibilisiert werden. Geleitet wird das von Oktober 2011 bis Ende September 2013 laufende Projekt vom italienischen Partner Fondazione CUOA.

Der Transfer von Good-Practice-Lösungen soll in der Region Veneto/Italien zur regionalen Fachkräftesicherung im technisch-gewerblichen Sektor beitragen, da sich gerade in diesem produzierenden Bereich mehr und mehr eine Lücke zwischen Angebot und wachsender Nachfrage an qualifizierten Fachkräften abzeichnet.
Als Good Practice (Transferobjekt) wurden primär Lösungsansätze aus Deutschland (Partner: IHK-Projektgesellschaft mbH) und Österreich (Partner: Donau-Universität Krems) identifiziert. Gemeinsam mit den Erfahrungen der anderen Partner(länder) soll ein möglicher Transfer diskutiert, adaptiert, erprobt und nachhaltig in der Region Veneto verankert werden. Erklärtes Projektziel ist es, dazu beizutragen, den Anteil der Mädchen in der naturwissenschaftlich-technischen Ausbildung in der Region Veneto wesentlich zu erhöhen. Das Projekt wirbt für weiterführende wissenschaftlich-technische Schul- bzw. Berufsbildung und spricht dabei besonders Schülerinnen an. Deren technische Begabungen sollen frühzeitig erkannt und gefördert werden, da sie oftmals Fähigkeiten und Grundhaltungen mitbringen, die sich gewerblich-technische Betriebe von ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern wünschen. Eine wirkliche Verbesserung der Situation ist in einem gemeinsamen Handeln erreichbar. Mit dem Projekt wollen die Partner(länder) sowohl Mädchen und deren Eltern, Schulen und Unternehmen als auch Politik und Öffentlichkeit der Region Veneto bei der Umsetzung dieser ehrgeizigen Zielstellungen einbinden.


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06.12.2011

Mediennutzungsstudie JIM 2011: Digitale Medien verdrängen "Holzmedien" nicht

Obwohl zwei Drittel von ihnen täglich online sind, lesen wieder mehr Jugendliche Bücher. Das ist ein weiteres Ergebnis der JIM-Studie 2011, die der Medienpädagogische Forschungsverband Südwest seit 1998 jährlich durchführt. Die Basisstudie zum Umgang von Jugendlichen zwischen 12 und 19 Jahren mit Medien und Information ist eine wichtige Grundlage zur Erarbeitung von Strategien und Konzepten in der Medienbildung.

90 Prozent regelmäßig im Internet
Das Internet gehört ganz selbstverständlich zum Alltag der meisten Jugendlichen: 90 Prozent der 1.200 Befragten zwischen 12 und 19 Jahren gehen mindestens mehrmals pro Woche ins Internet, 65 Prozent sogar täglich. Unter der häufigen Internetnutzung leiden offenbar die übrigen Freizeitaktivitäten nicht. Im Vergleich zur JIM-Studie 2005, als erst 60 Prozent der Jugendlichen das Internet regelmäßig nutzten, haben sich die non-medialen Freizeitbeschäftigungen kaum verändert. So geben immer noch 84 Prozent der Jugendlichen an, sich regelmäßig mit Freunden zu treffen, 2005 waren es 88 Prozent. Der Anteil derer, die in der Freizeit öfter Sport treiben, ist von 68 auf 72 Prozent sogar leicht gestiegen.

Auch die Verbreitung der "alten Medien" ist trotz der Omnipräsenz des Internets nicht rückläufig. Im Gegenteil: Lag der Anteil der regelmäßigen Bücherleser bei der JIM-Studie 1998 noch bei 38 Prozent, so ist der Wert 2011 auf 44 Prozent angestiegen. Unverändert blieb über die Jahre die deutliche Schieflage zwischen Jungen und Mädchen. Nach wie vor lesen deutlich mehr Mädchen als Jungen in ihrer Freizeit Bücher. Mit nur zwei Prozent bleibt der Anteil derjenigen, die Bücher als E-Books in elektronischer Form beziehen, verschwindend gering.

Smartphones immer beliebter
Zwar nutzen die Jugendlichen stationäre Computer und Laptops nach wie vor am häufigsten, um ins Internet zu gehen, immer beliebter werden aber auch Smartphones. 29 Prozent geben an, in den letzten 14 Tagen ein solches Multimedia-Handy für den Weg ins Internet genutzt zu haben. 25 Prozent besitzen ein eigenes Smartphone, das sind 11 Prozentpunkte mehr als im Jahr 2010.

Internet dient vor allem der Kommunikation
Das Internet ist für Jugendliche in erster Linie eine Kommunikationsplattform: 44 Prozent ihrer Onlinezeit verbringen sie mit der Nutzung von Communitys, Messengern, Chat und E-Mail. Ein Viertel der Zeit kommt der Unterhaltung zu, also der Nutzung von Musik, Videos oder Bildern. Dahinter folgen etwa gleichauf Onlinespiele (16 Prozent) und Informationssuche (15 Prozent). Mädchen verbringen einen deutlich größeren Teil ihrer Onlinezeit mit Kommunikation als Jungen, sie verbringen dagegen im Vergleich zu den Jungen nur wenig Zeit mit Spielen.

Die Studie als PDF


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06.12.2011

Mediennutzungsstudie JIM 2011: Auch im Onlinezeitalter informieren sich Jugendliche im Fernsehen

Auch im Multimediazeitalter hat das Fernsehen unter Jugendlichen Informationskompetenz. Fast jeder Zweite (46 %) zwischen 12 und 19 Jahren sieht sich laut der JIM-Studie 2011 regelmäßig Nachrichten im Fernsehen an. Am häufigsten informieren sich Jugendliche mit der "Tagesschau". Weitere häufig von Jugendlichen genutzte Nachrichtenformate sind "RTL Aktuell" und "ProSieben Newstime". Fernsehnachrichten werden meist über das klassische, stationäre Fernsehgerät gesehen. Zwei Fünftel der Nachrichtenzuschauer nutzen zumindest selten ergänzend zur Sendung das Onlineangebot der Nachrichtensender. Dies sind Ergebnisse der JIM-Studie 2011 (Jugend, Information, (Multi-)Media) des Medienpädagogischen Forschungsverbundes Südwest (mpfs).

"Die Ergebnisse der JIM-Studie belegen, dass auch im Internetzeitalter dem Fernsehen eine große Bedeutung zukommt. Auch für junge Menschen spielt das Fernsehen als Informationsquelle eine wichtige Rolle. Nachrichten sind nicht out, auch wenn das manche in der Vergangenheit gerne vermitteln wollten", erklärte Thomas Langheinrich, Präsident der Landesanstalt für Kommunikation anlässlich der Veröffentlichung der Studie.

Jugendliche nutzen das Fernsehen natürlich auch zur Unterhaltung. Zwei Drittel der Mädchen und jeder vierte Junge zwischen 12 und 19 Jahren kann eine Castingshow benennen, die er gerade besonders gerne anschaut. Am häufigsten wurden zum Zeitpunkt der Befragung "Deutschland sucht den Superstar" und "Germany’s Next Topmodel" genannt. Jedes fünfte Mädchen und jeder sechste Junge hat sich innerhalb der letzten zwölf Monate an einer solchen Sendung interaktiv beteiligt, allerdings bleibt es häufig bei einer einmaligen Teilnahme. Nur vier Prozent haben mehr als drei Mal in einem Jahr bei einer entsprechenden Sendung angerufen, um für einen Kandidaten oder eine Kandidatin abzustimmen. Für zwei Fünftel spielen auch die sendungsbegleitenden Angebote im Internet eine Rolle.

Trotz der großen Auswahl an Medienangeboten und der Präferenz für elektronische Medien wissen Jugendliche auch "alte" Medien zu schätzen: 44 Prozent der Jugendlichen lesen regelmäßig Bücher und 42 Prozent Tageszeitungen. Auf die Frage, welchem Medium sie bei widersprüchlicher Berichterstattung am ehesten glauben würden, schenken die Jugendlichen zu 40 Prozent der Tageszeitung das größte Vertrauen. 29 Prozent entscheiden sich für das Fernsehen und 16 Prozent für das Radio. Trotz der hohen Alltagsrelevanz des Internets entfallen bei dieser Frage hierauf nur 14 Prozent der Nennungen.

Die Studienreihe JIM wird vom Medienpädagogischen Forschungsverbund Südwest seit 1998 in Zusammenarbeit mit dem Südwestrundfunk durchgeführt. Die repräsentative Studie bildet das Medienverhalten der Jugendlichen in Deutschland ab. Für die Befragung wurden ca. 1.200 Jugendliche zwischen 12 und 19 Jahren im Frühsommer 2011 telefonisch befragt. Neben Daten zur Internetnutzung enthält die JIM-Studie Angaben zum Freizeitverhalten und Themeninteressen sowie Mediennutzungsdaten zu Fernsehen, Radio, Büchern, Computerspielen und Handy.

Der Medienpädagogische Forschungsverbund Südwest ist eine Kooperation der Landesanstalt für Kommunikation Baden-Württemberg (LFK) und der Landeszentrale für Medien und Kommunikation Rheinland-Pfalz (LMK). Kooperationspartner bei der JIM-Studie ist die Zeitungs Marketing Gesellschaft (ZMG).
Bei Fragen steht Thomas Rathgeb, Fon 0711/6 69 91-52, zur Verfügung.

www.mpfs.de


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07.12.2011

KAUSA Medienpreis verliehen

Am 01.12.2011 hat das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) zum zweiten Mal den KAUSA Medienpreis vergeben. Ausgezeichnet wurden elf junge Journalistinnen und Journalisten, die eine Vielzahl an Bildungswegen von Migrantinnen und Migranten in Deutschland aufgespürt und auf herausragende Weise über diese berichtet haben. "Wir haben heute eine Riege talentierter Nachwuchsjournalistinnen und -journalisten ausgezeichnet, die allesamt unter Beweis gestellt haben, dass man der Migrationsdebatte neue Anstöße geben kann, indem man genau hinschaut und die vielen, oftmals medial nicht sichtbaren Beispiele erfolgreicher Integration in den Mittelpunkt der Berichterstattung stellt", sagte BMBF-Staatssekretärin Cornelia Quennet-Thielen bei der Preisverleihung in Berlin.

Aus 173 Einsendungen hatte die mit prominenten Journalisten und Medienexperten besetzte Jury zuvor die besten Beiträge in den Bereichen Print/Online, Hörfunk und Fernsehen/Multimedia ausgewählt. "Da Medien häufig über Misserfolge bei der Integration berichten, ist es umso wichtiger, dass die Positivbeispiele in die Öffentlichkeit getragen werden. Die von uns prämierten Journalistinnen und Journalisten haben mit ihren Berichten und Reportagen wesentlich dazu beigetragen", sagte Quennet-Thielen.

Der mit insgesamt 30.000 Euro dotierte Medienpreis ging an folgende Preisträger: In der Kategorie Print/Online hat Dominik Stawski mit seinem in der Süddeutschen Zeitung erschienenen Artikel "Mission Heimat" die Jury überzeugt. Der 27-jährige Journalist porträtiert in seinem Beitrag den Bildungsweg des Bundeswehrsoldaten Tareq Hakim, der als Kind mit seinen Eltern aus Kabul floh. Trotz großer Startschwierigkeiten in Deutschland schafft es Hakim, eine Offizierskarriere einzuschlagen und für seine neue Heimat selbstbewusst einzutreten.

In der Kategorie Hörfunk wurde Amelie Ernst (RBB/radioeins) mit ihrem Beitrag "Ein libanesischer Landarzt in der Uckermark" zur Gewinnerin gekürt. Die 34-jährige Korrespondentin hat für ihre Reportage den Arzt Amin Ballouz einen Tag lang begleitet - und beobachtet, wie der Libanese durch Charme und professionelle Kompetenz die Uckermärker für sich einnimmt. Aufgrund der wenigen Einsendungen wurde in der Kategorie Hörfunk kein weiterer Preis vergeben.

In der Kategorie Fernsehen/Multimedia hat die Jury lange mit ihrer Entscheidung gerungen, da es hier keinen eindeutigen Favoriten gab. Grund war, dass die Beiträge mit der besten journalistischen Qualität das Thema des Wettbewerbs nicht trafen. Daher hat sich die Jury entschieden, in der Kategorie Fernsehen/Multimedia einen zweiten und zwei dritte Preise zu verleihen. Auf Rang zwei konnte sich Hamed Salman Chaudhry mit dem Beitrag "Ankerwurf im Hafen Deutschland" platzieren. Der 18-Jährige hat das Storyboard zu diesem Beitrag für den Medienpreis RTL Com.mit Award 2011 entworfen - mit der Unterstützung eines RTL-Teams konnte er den Film anschließend realisieren. Im Mittelpunkt des Films steht Chaudhry selbst. Seine persönliche Geschichte zeigt, dass Integration durch schulisches Engagement und gesellschaftliche Teilnahme gelingen kann.

Die weiteren Preisträger sind:
Print/Online: Frauke Lüpke-Narberhaus (Spiegel Online) auf Platz zwei und Alice Ahlers (Kölner Stadt-Anzeiger) sowie Jan-Martin Wiarda (Die Zeit) auf Platz drei. Mehmet Ata (EXPRESS) erhält darüber hinaus einen Sonderpreis.
Fernsehen/Multimedia: Anna Sophie Reimann/Sandra Sperber (Multimedia-Beitrag für Spiegel Online) teilen sich Platz drei mit Julia Hanne/Anne von Petersdorff (unveröffentlichter Beitrag).

Der Medienpreis wird von KAUSA, der Koordinierungsstelle Ausbildung bei Selbstständigen mit Migrationshintergrund, organisiert. KAUSA ist ein Programmbereich des BMBF-Ausbildungsstrukturprogramms JOBSTARTER beim Bundesinstitut für Berufsbildung. JOBSTARTER wird gefördert aus Mitteln des BMBF und dem Europäischen Sozialfonds (ESF) der Europäischen Union.

www.kausa-medienpreis.de


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08.12.2011

Afghanische Schulexpertinnen und -experten informieren sich über den Girls'Day

Im Rahmen des Besucherprogramms der Bundesrepublik Deutschland fand am 7. Dezember eine Informationsveranstaltung für afghanische Schulexpertinnen und -experten zum Girls'Day statt. Geladen hatte das Goethe-Institut in Berlin, das für Gäste aus aller Welt Informationsreisen organisiert. Ziel dieser Reisen ist es, ausländischen Journalisten, Politikern und Experten aus Bildung, Kunst und Kultur ein aktuelles und vielfältiges Deutschlandbild durch fachlichen Austausch und persönliches Erleben zu vermitteln.

Der Besuch aus Afghanistan, unter ihnen Schulleiterinnen und Schulleiter sowie führende Persönlichkeiten aus dem Bildungsbereich, informierte sich im Gespräch mit Wenka Wentzel, wissenschaftliche Fachreferentin Evaluation der Bundesweiten Koordinierungsstelle Girls'Day - Mädchen-Zukunftstag, über den Girls'Day. Neben der Präsention des Girls'Day-Projekts standen vor allem Themen wie Förderung und Berufsorientierung von Mädchen und jungen Frauen in Afghanistan im Vordergrund.

www.girls-day.de


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12.12.2011

Die neue Girls'Day-Broschüre "Zukunft gestalten – Mit dem Girls'Day zu Ausbildung und Studium" ist da!

In dieser Broschüre stellen sich junge Frauen vor, die durch den Girls’Day – Mädchen-Zukunftstag zu ihrer technischen Ausbildung oder ihrem Studiengang motiviert und ermutigt wurden. Zudem melden sich Menschen aus dem Umfeld zu Wort – Ausbilderinnen und Ausbilder, Kolleginnen, Freundinnen und weitere, die eine besondere Bedeutung haben oder wichtige Rollen im Leben der jungen Frauen spielen. Sie alle können etwas über die besondere Wirkung des Girls’Day erzählen. Etwas, das alle erleben können, die den Aktionstag ausprobieren – Neugier genügt!

Die Broschüre kann ab sofort unter www.girls-day.de bestellt oder im Downloadcenter unter www.girls-day.de/Downloadcenter als PDF heruntergeladen werden.

www.girls-day.de


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12.12.2011

"Mädels sind genauso gut in Informatik wie Jungs"

Eine Informatikstudentin berichtet von ihrem Unialltag. Janine Haas studiert an der Universität Düsseldorf und steht kurz vor ihrem Bachelorabschluss. Das ist an sich nichts Besonderes, wenn Janine nicht Informatik studieren würde. In diesem Studiengang sind besonders wenige Frauen eingeschrieben.

Dass viele junge Frauen Informatik mit Skepsis begegnen und sich nicht trauen, ein Informatikstudium zu beginnen, kann Janine nachvollziehen. Sie hält diesen Standpunkt aber auch für unbegründet: "Wer gern Knobelaufgaben macht, ist hier richtig - egal ob Mann oder Frau." In dem Artikel auf www.einstieg.com berichtet sie aussführlich über die Inhalte ihres Studiengangs und was ihr besonders daran gefällt.

www.einstieg.com


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13.12.2011

Abiturientenmesse EINSTIEG in Köln: Infos zu Ausbildung und Studium

Unterstützung bei der Suche nach dem passenden Ausbildungs- und Studienangebot erhalten Schülerinnen und Schüler sowie Abiturientinnen und Abiturienten am 10. und 11. Februar 2012 auf der EINSTIEG Abi Messe in Köln. Rund 350 Hochschulen und Unternehmen informieren über ihre Angebote und geben Tipps zu Berufswahl, Bewerbung und zu Lernaufenthalten im Ausland.

Informationen zum Studium erhalten die Besucherinnen und Besucher bei Hochschulen aus ganz Deutschland, so etwa bei der Uni Bonn, der RWTH Aachen, der Uni Münster und der FH Düsseldorf. Über die Berufsausbildung und das duale Studium beraten Personalverantwortliche von namhaften Unternehmen wie Bayer, Daimler und der Deutschen Lufthansa. Jugendliche, die nach dem Abi ins Ausland möchten, erhalten Tipps bei Hochschulen aus dem Ausland sowie bei Sprachreiseanbietern und Au-pair-Agenturen.

"Für viele Schulabgängerinnen und Schulabgänger ist es nicht einfach, einen persönlichen Traumjob zu bestimmen und – angesichts der Vielzahl an Studien- und Ausbildungsangeboten – den besten Weg dorthin zu finden", sagt Denis Buss von der EINSTIEG Studien- und Berufsberatung. Für Jugendliche, die noch nicht wissen, wie ihre berufliche Zukunft aussehen soll, bietet er auf der Messe 15-minütige Speed-Coachings an. Auch Eltern, die in Sachen Berufswahl wichtige Ansprechpartner für ihre Kinder sind, erhalten hier individuelle Beratung. Darüber hinaus veranstaltet EINSTIEG gemeinsam mit der DFS – Deutsche Flugsicherung für Eltern einen kostenfreien Kongress zur Berufswahl.

Zusätzlich finden auf der EINSTIEG Abi rund 100 Vorträge und Talkrunden zu Branchen, Karrierewegen und Arbeitsmarkttrends statt. Auf der EINSTIEG Abi Magazin-Bühne erhalten die Besucher Tipps zur Bewerbung, der Studienfinanzierung und der erfolgreichen Studiengestaltung.

Der Eintritt zur Messe kostet 5 Euro. Lehrerinnen und Lehrer können für ihre Schülerinnen und Schüler Rabatt-Gutscheine für den Messefreitag bestellen. Für Lehrkräfte findet außerdem ein kostenfreier Kongress zum Thema "Doppelter Abiturjahrgang 2013" statt. Alle Informationen zur Messe gibt es online unter EINSTIEG Abi Köln.

EINSTIEG Abi Köln 2012

Termin + Ort: 10. und 11. Februar 2012, Koelnmesse, Halle 7

Öffnungszeiten: 9 bis 16 Uhr

Besucher-Infos: www.einstieg.com/koeln/

www.einstieg.com


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13.12.2011

MINT in der Kita

Kinder forschen und experimentieren von sich aus gerne und viel. Neugier und Begeisterung sind die Antriebsfedern für einen positiven Zugang zu mathemtischen, technischen und naturwissenschaftlichen Fragestellungen. Dies gilt sowohl für Kinder als auch für Erwachsene.

MINT steht für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. Die Reihe "MINT in der Kita" möchte pädagogischen Fachkräften sowohl auf thematisch-inhaltlicher Ebene als auch bei der methodischen Umsetzung Hilfestellung geben und sie ermutigen, mathematische, technische und naturwissenschaftliche Fragestellungen in der Kita mit den Kindern zu erkunden.

Auf der Webseite vom BIBER Netzwerk für frühkindliche Bildung werden unter dem Namen "MINT in der Kita" Onlinekurse für Erzieherinnen und Erzieher angeboten.

Die Reihe "MINT in der Kita" hilft Erzieherinnen und Erziehern dabei, Begeisterung für Naturwissenschaften, Mathematik und Technik zu entwickeln und gleichzeitig Sicherheit bei der Durchführung von Experimenten zu erhalten. Denn naturwissenschaftliche, mathematische und technische Phänomene passieren ständig um uns herum und sind Teil unserer alltäglichen Umwelt.

In Kooperation mit der Stiftung "Haus der kleinen Forscher" wurden vier Kurse zu unterschiedlichen Themen entwickelt. Das Angebot besteht aus den Kursen "Mathematik entdecken", "Forschen mit Magneten", "Experimentieren mit Energie" und "Experimentieren mit Luft".

www.bibernetz.de


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14.12.2011

Nationaler Pakt für Frauen in MINT-Berufen startet in die zweite Phase

Der Nationale Pakt für Frauen in MINT-Berufen geht in die zweite Phase. Den Startschuss hierfür gab Cornelia Quennet-Thielen, Staatssekretärin im Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), anlässlich des Fachkongresses "Die MINT-Karriere ist weiblich - Frauen in Führung". Bis 2014 unterstützt das BMBF die zweite Phase der unter dem Titel "Komm, mach MINT" laufenden Initiative mit rund 4,5 Millionen Euro.

Der vom BMBF 2008 initiierte MINT-Pakt hat sich zum Ziel gesetzt, Maßnahmen zu bündeln und neue Angebote zu schaffen, um das Interesse von jungen Frauen an Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) zu wecken. Dadurch soll ihr Anteil an den Auszubildenden und die Zahl der Studienanfängerinnen in diesem Bereich weiter gesteigert werden. Hierzu sind dem Pakt Partner aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Verbänden und Medien sowie Sozialpartner beigetreten. Staatssekretärin Quennet-Thielen begrüßte die Daimler AG als 100. Paktpartner.

Mit Maßnahmen wie Potenzialanalysen für Abiturientinnen, Mentoringprogrammen, Talent-Schools in Forschungseinrichtungen, Schnupper- und Projekttagen und der Entwicklung von Instrumenten zur geschlechtergerechten Laufbahn- und Berufsberatung haben sie dazu beigetragen, das Thema MINT bekannter zu machen und das Image der MINT-Berufe in der Öffentlichkeit und insbesondere für junge Frauen zu verbessern. Unternehmen entdecken Chancengleichheit zunehmend als Standort- und Wettbewerbsvorteil. Sie werben gezielt um weibliche Nachwuchskräfte, tragen durch Schaffung von Teilzeit- und Telearbeitsplätzen und Kinderbetreuungsangeboten zur besseren Vereinbarkeit von Beruf und Familie bei und übertragen Frauen Führungspositionen.

Weitere Informationen zum Nationalen Pakt für Frauen in MINT-Berufen und Best-Practice-Beispiele finden Sie im Internet unter

Komm, mach MINT

und in der Erfolgsbroschüre. Diese kann bestellt werden bei der
Geschäftsstelle des Nationalen Paktes für Frauen in MINT-Berufen
Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit e.V.
Wilhelm-Bertelsmann-Straße 10, 33602 Bielefeld, Tel. 0521/3298216

www.komm-mach-mint.de


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15.12.2011

Ausgezeichneter Auftritt: "Haus der kleinen Forscher“ gewinnt KOMPASS 2011

Die Stiftung "Haus der kleinen Forscher" ist für ihre Kommunikation mit dem KOMPASS 2011 in der Kategorie "Gesamtauftritt" ausgezeichnet worden. In der Begründung der Jury heißt es: "Der Gesamtauftritt der Stiftung 'Haus der kleinen Forscher‘ ist außergewöhnlich differenziert, phantasievoll und handwerklich perfekt gestaltet."

Über die Vergabe des KOMPASS entscheiden eine unabhängige Jury von Fachleuten aus dem Stiftungswesen und der Unternehmenskommunikation sowie namhafte Journalisten und Medienwissenschaftler. Bewertet wurden der strategische Ansatz, die Transparenz der Stiftungsarbeit, die handwerkliche Qualität und die Originalität der Maßnahmen. Ein weiteres Kriterium ist die Transparenz im Sinne der "Grundsätze Guter Stiftungspraxis", einer Selbstverpflichtung der Mitglieder des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen.

Der KOMPASS ist bundesweit die einzige Auszeichnung für hervorragende Kommunikation von Stiftungen und wird in den Kategorien Gesamtauftritt, Projektkommunikation und einzelne Kommunikationsmaßnahme vom Bundesverband Deutscher Stiftungen verliehen – in diesem Jahr zum sechsten Mal.

www.haus-der-kleinen-forscher.de


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15.12.2011

Bildungsketten-Fachkräfte vernetzen sich auf Lern- und Arbeitsplattform qualiboXX

Mitdiskutieren, mitmachen, mitgestalten: Die Initiative Bildungsketten des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) hat eine neue Community-Gruppe gestartet. Auf der Lern- und Arbeitsplattform qualiboXX kommen die Akteurinnen und Akteure der Bildungsketten in virtuellen Gruppen zum fachlichen Austausch zusammen. Damit setzt die Initiative ihren erfolgreichen Dialog mit der Basis auch im Internet konsequent fort, der beim Auftaktkongress im Mai 2011 begonnen hatte.

Die Initiative Bildungsketten unterstützt förderbedürftige Jugendliche dabei, ihren Schulabschluss zu schaffen, einen Ausbildungsplatz zu finden und den Berufsabschluss zu erreichen. Ein ambitioniertes Ziel, an dem viele Partner mitwirken, zum Beispiel Schulen, Arbeitsagenturen und Unternehmen sowie die Vertreterinnen und Vertreter von Bund, Ländern und Gemeinden. Sie alle haben Ideen, Meinungen und Kompetenzen, die für die Bildungsketten sehr wertvoll sind.

Mit qualiboXX erhalten die Bildungsketten-Fachkräfte einen professionellen Rahmen, über den sie sich lokal, regional und bundesweit vernetzen können. Was zum Beispiel Berufseinstiegsbegleiterinnen und -begleiter, Lehrerinnen und Lehrer sowie Ausbilderinnen und Ausbilder auf qualiboXX in Fachforen diskutieren, fließt in die Entwicklung weiterer Angebote ein. Damit haben Praktiker/-innen die Chance, die Bildungsketten aktiv mitzugestalten.

Die Möglichkeiten auf qualiboXX sind vielfältig: Berufseinstiegsbegleiterinnen und -begleiter der Bildungsketten etwa können für die praktische Arbeit mit Jugendlichen interaktive und multimediale Lernangebote nutzen. Für Bildungseinrichtungen (Schulen, Bildungsträger etc.) stehen praktische Werkzeuge wie Kalender, Wiki, Blog und Co. bereit. Gemeinsam lassen sich Ideen entwickeln, Inhalte erarbeiten und weiterverbreiten, unabhängig von Ort und Zeit.

Schülerinnen und Schüler können mit der Initiative Bildungsketten ihre ersten Erfahrungen sammeln. Jede Schülerin und jeder Schüler steht irgendwann vor der schwierigen Frage: Welchen Beruf möchte ich einmal ergreifen? Welche Stärken habe ich? Eine Potenzialanalyse liefert hier eine erste Tendenz: Teamplayer, handwerklich geschickt, künstlerisch begabt – viele Jugendliche sind positiv überrascht, wenn sie das Ergebnis erhalten. Es bestärkt die jungen Menschen in ihren Qualifikationen. Es zeigt ihnen, wo sie noch nachbessern können. Und es dient als Kompass für eine strukturierte Berufsorientierung.

Die teilnehmenden Schulen arbeiten eng mit Betrieben der Region zusammen. Eine Partnerschaft, von der alle profitieren: Die Schüler, weil sie eine realistische Berufswahl treffen. Die Betriebe, weil sie Kontakte zu motivierten Bewerberinnen und Bewerbern um einen Ausbildungsplatz knüpfen. Die Lehrer, weil sie ihren Schülerinnen und Schülern zu einem bestmöglichen Start ins Berufsleben verhelfen.

Auf qualiboXX arbeiten derzeit schon über 10.000 Fachkräfte für die individuelle Förderung und Qualifizierung von Jugendlichen und jungen Erwachsenen – Tendenz steigend.

Mitmachen ist einfach und kostenlos – Fachkräfte der Initiative Bildungsketten sowie Akteure kooperierender Förderprogramme können sich auf qualiboXX anmelden:

www.qualiboxx.de


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16.12.2011

zdi-Zentrum Hamm: Eröffnung

Am 2. Dezember 2012 eröffnete Wissenschaftsministerin Svenja Schulze vor mehr als 200 Gästen das zdi-Zentrum in Hamm und damit die landesweit 33. Einrichtung dieser Art. "Ressourcenschonung, Energiewende, Globalisierung oder Armutsbekämpfung - um Ideen und Lösungen für die wichtigsten Herausforderungen unserer Zeit zu finden, benötigen wir mehr gut ausgebildete und vor allem engagierte Nachwuchskräfte", sagte Wissenschaftsministerin Schulze. "zdi ist unsere gemeinsame Plattform, um junge Menschen zu begeistern und zu fördern."

Schülerinnen und Schüler jeden Alters können zukünftig an Schulen und Hochschulen sowie in Lehrwerkstätten von Unternehmen der Stadt selbstständig experimentieren und Technik und Naturwissenschaften praktisch erleben. Ein besonderes Highlight ist der zdi-Labor-Truck der Hochschule Hamm-Lippstadt, der das ganze Jahr über mit seinen Experimenten an Schulen in Hamm und ganz Westfalen unterwegs ist.
Ansprechpartnerin und Koordinatorin des neuen zdi-Zentrums ist Veronika Gorschlüter.

zdi-Zentrum Hamm


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16.12.2011

didacta 2012 in Hannover

Die didacta 2012 gibt als größte Bildungsmesse Europas wichtige Impulse. Das Messegelände in Hannover wird vom 14. bis 18. Februar 2012 zum Treffpunkt für Lehrkräfte und Interessierte aller Bildungsbereiche. Mit bis zu 2000 Vortragsangeboten ist die didacta 2012 die umfangreichste pädagogische Weiterbildungsveranstaltung.

Die didacta 2012 ist in vier Ausstellungsbereiche gegliedert:

  • Kindertagesstätten,
  • Schulen/Hochschulen,
  • Ausbildung/Qualifikation und
  • Weiterbildung/Beratung.

Mehr als 75.000 Fachbesucherinnern und Fachbesucher erwartet
Die didacta präsentiert sich in fünf aneinander angrenzenden Hallen. Erwartet werden mehr als 75.000 Fachbesucherinnen und Fachbesucher. Diese erhalten aktuelle Informationen über Entwicklungen, Aussichten und Lösungen des Bildungswesens. Die Deutsche Messe AG organisiert gemeinsam mit den ideellen Trägern, dem Didacta Verband e.V. (dv), Darmstadt, und dem VdS Bildungsmedien e.V., Frankfurt/Main, ein anspruchsvolles Rahmenprogramm. Mehr als 700 Ausstellerinnen und Aussteller präsentieren sich auf einer Fläche von über 30.000 Quadratmetern.

Hochkarätig besetzte Veranstaltungen zu Bildungspolitik und Pädagogik
Wie kann Bildung von Anfang an gelingen? Welche Voraussetzungen müssen dafür geschaffen und wie müssen Pädagoginnen und Pädagogen für diese Aufgabe ausgebildet werden? Welchen Einfluss nimmt der demografische Wandel auf Schule und Arbeitswelt? Welche Herausforderungen muss die Schule in der Einwanderungsgesellschaft meistern? Welche Anforderungen stellt die inklusive Bildung? Das sind nur einige der Fragen, die auf den Messeforen diskutiert werden. Verschiedene Kultusministerinnen und Kultusminister und prominente Bildungspolitikerinnen und Bildungspolitiker, Expertinnen und Experten aus den Parteien, aus Lehrer- und Elternverbänden sowie Pädagoginnen und Pädagogen werden hier Stellung zu aktuellen bildungspolitischen Fragen beziehen. Erwartet werden Bernd Althusmann, Ties Rabe, Sylvia Löhrmann, Gabriele Warminski-Leitheußer, Cem Özdemir, Heinz Klippert, Gerald Hüther, Joachim Bauer, Elsbeth Stern u.v.a.

Sonderschauen bieten Bildung zum Anfassen
Auf sogenannten Sonderschauen erhalten die Besucherinnen und Besucher einen spannenden Einblick in ausgewählte pädagogische Themen. 2012 zählen hierzu die "Bildung für nachhaltige Entwicklung", präsentiert von der Deutschen UNESCO-Kommission, und das außerschulische Lernen.

Weitere Informationen rund um die didacta 2012 bei der Pressesprecherin Andrea Staude .

www.didacta-hannover.de


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19.12.2011

"Rock your Life!" an der Universität Witten/Herdecke

Von Studierenden der Universität Witten/Herdecke ist ein neues Projekt ins Leben gerufen worden. Mit der Gründung des Vereins "Rock your life! Witten e.V." wollen die jungen Menschen Hauptschülerinnen und Hauptschüler dabei unterstützen, ihr Leben in die Hand zu nehmen.

Dafür qualifiziert der Verein engagierte Studierende als Coaches, die zwei Jahre lang je eine Hauptschülerin / einen Hauptschüler individuell und kontinuierlich auf dem Weg in Beruf und Leben begleiten. „Wir wollen die Schüler dabei unterstützen, ihre Stärken und Talente zu entdecken, und sie ermutigen, ihre Zukunft aktiv zu gestalten“, erklärt Leonie Scupin, die den Aufbau des Standortes in Witten mit initiiert hat. „Als Studierende sind wir nah an den Fragestellungen der Schüler dran“, ergänzt Vereinsmitgründer Daniel Ixkes. „Wir wissen genau, wie es ist, sich die Frage zu stellen, was man mit seinem Leben anfangen möchte, und was es heißt, die ersten Schritte eigenverantwortlich gehen zu müssen.“ Parallel arbeiten die Studierenden am Aufbau eines Netzwerks aus kooperierenden Unternehmen. Auf diese Weise soll den Schülerinnen und Schülern die Suche nach einem passenden Arbeitgeber und Unternehmen die Suche nach passenden Nachwuchskräften erleichtert werden.

Weitere Informationen dazu gibt es unter

Universität Witten Herdecke


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20.12.2011

MINT Weibsbilder

Sie sind noch eine Minderheit, aber dennoch gibt es viele Frauen, die in MINT-Berufen erfolgreich sind. An interessierte Mädchen und junge Frauen richtet sich die neue Internetseite wwww.mint-weibsbilder.de, die seit Dezember 2011 online ist. In kurzen Porträts werden hier erfolgreiche Frauen in MINT-Berufen vorgestellt.

Hier können sich junge Frauen und Mädchen mit den Lebens- und Karriereverläufen von Frauen, die sich für ein Studium in den Bereichen Mathematik, Informatik, Natur- und Technikwissenschaften entschieden haben oder bereits darin tätig sind, vertraut machen. In einzelnen, kurzen Profilen wird beschrieben, warum sie sich zu einem Studium in diesen Bereichen entschlossen haben, was sie für Erfahrungen gemacht und welche Tipps und Ratschläge sie anderen mit auf den Weg geben möchten. Weitere Profile werden nach und nach online gestellt.

Zu speziellen Terminen stehen schließlich Berufstätige und Studentinnen im Live-Chat Rede und Antwort und bieten so Orientierungshilfe für Studien- und Berufsplanung. Der erste Expertinnen-Chat findet im Februar 2012 statt.

www.mint-weibsbilder.de


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21.12.2011

Schülertag "Kryp­to­gra­phie und IT-Sicherheit" an der Universität Bonn

Am 8. Februar 2012 haben Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, in das fas­zi­nie­ren­de und deutsch­land­weit ein­zig­ar­ti­ge Stu­di­um der IT-Si­cher­heit an der Ruhr-Uni­ver­si­tät Bo­chum hin­einzuschnup­pern. Hier können sie erfahren, was für eine wich­ti­ge Rolle die IT-Si­cher­heit im All­tag spielt und wie diese oft un­be­wusst be­nutzt wird, wie z. B. beim Sur­fen im In­ter­net, beim Te­le­fo­nie­ren mit dem Handy oder beim On­line­ban­king.

Im Rahmen des Schülertags erhalten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in Probevorlesungen zunächst einen Einblick in die Inhalte des entsprechenden Studienfachs. Mittags berichten Studentinnen und Studenten über praktische Erfahrungen und den Studienablauf, nachmittags werden verschiedene Workshops über aktuelle Forschungsgebiete angeboten. Zu diesen zählen die The­men "Si­cher­heit im In­ter­net", "Smart­pho­ne-Si­cher­heit" und "Kryp­to­gra­phie".

Weitere Informationen rund um den Schülertag "Kryp­to­gra­phie und IT-Sicherheit" und die Anmeldform über das Horst Görtz Institut für IT-Sicherheit.

www.hgi.rub.de


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22.12.2011

Girls'Day bei Mädchen und Betrieben beliebt

Der Mädchen-Zukunftstag ist bei den Schülerinnen sehr beliebt. Zu diesem Ergebnis kommt die Befragung von rund 10.000 Mädchen im Anschluss an den Girls’Day 2011. Über 90 Prozent der Mädchen hat der Aktionstag gut oder sehr gut gefallen.

Neben den Mädchen sind auch die Betriebe und Einrichtungen von der Berufsorientierungsaktion überzeugt: Fast 90 Prozent der Unternehmen und Organisationen, die am Girls’Day teilgenommen haben, waren mit dem Aktionstag zufrieden oder sehr zufrieden. Auch das Interesse und Engagement der Mädchen war sehr hoch. Fast 40 Prozent der Organisationen erhielten nach dem Girls’Day Anfragen nach Ausbildungs- oder Studienplätzen.

Mehr Informationen erhalten Sie in der Zusammenfassung der Evaluationsergebnisse 2011 und in unserer Pressemitteilung.


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22.12.2011

Gewinnerinnen des Helene Weber-Preises ausgezeichnet

Bundesfamilienministerin Dr. Kristina Schröder hat am 7. Dezember in Berlin 15 Kommunalpolitikerinnen aus ganz Deutschland mit dem Helene-Weber-Preis 2011 ausgezeichnet. Sie würdigte damit das politische Engagement der Frauen in Städten, Gemeinden und Landkreisen. Verbunden mit dem Preis ist ein mehrtägiges individuelles Coaching, das neben der politischen Kompetenz auch der Vernetzung untereinander dienen soll.

Die Hauptpreisträgerin Dr. Sylvie Nantcha kommt aus Freiburg und ist seit zwei Jahren Mitglied im dortigen Stadtrat. Neben der Bildungs- und Integrationspolitik steht der Austausch zwischen Deutschland und Afrika auf der Agenda der 37-Jährigen, die in Kamerun geboren wurde. Sie erhält zusätzlich zum Coaching ein Preisgeld in Höhe von 10.000 Euro zur Unterstützung ihrer kommunalpolitischen Arbeit. Vor allem ihr Engagement und ihre vielfältigen und innovativen Projekte hatten die Jury überzeugt.

Anlässlich des Jubiläums "60 Jahre Grundgesetz" stiftete das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend den Helene Weber-Preis. Die Auszeichnung wurde 2009 zum ersten Mal verliehen. Eine unabhängige Jury wählt die Preisträgerinnen aus den von den Mitgliedern des Deutschen Bundestages vorgeschlagenen Kandidatinnen aus. Seit der zweiten Verleihung im Dezember 2011 wird der Preis durch das Helene Weber-Kolleg ergänzt, in dem sich die Preisträgerinnen als Mentorinnen für Nachwuchspolitikerinnen engagieren.

Mit der zweiten Verleihung des bundesweit ausgeschriebenen, parteiübergreifend konzipierten Helene Weber-Preises fällt zugleich der Startschuss für das gleichnamige Kolleg: Mit einem umfangreichen, vom Bundesfamilienministerium geförderten Mentoring- und Aktionsprogramm geben die 30 bisherigen Preisträgerinnen ihre Erfahrungen an Frauen weiter, die sich bereits heute oder zukünftig in der Kommunalpolitik engagieren.

Das Kolleg fördert den Austausch zwischen kommunalpolitisch aktiven Frauen, macht die Kommunalpolitik als einen auch für Frauen attraktiven Bereich bürgerschaftlichen Engagements sichtbarer und hilft so bei der Neugewinnung und dem Aufstieg von Kommunalpolitikerinnen.

www.helene-weber-preis.de


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23.12.2011

Projekt "Natur-Wissen schaffen"

Mit dem an der Universität Bremen stattfindenden Projekt "Natur-Wissen schaffen" verfolgt die Deutsche Telekom Stiftung das Ziel, die Bildungsqualität in vorschulischen Einrichtungen und im Übergang zur Grundschule zu verbessern. Der Fokus liegt auf den Bildungsbereichen Mathematik, Medienkompetenz, Technik und Naturwissenschaften. Insbesondere sollen hier die Ausbildungsqualität für Fachkräfte der Elementarpädagogik sowie der Bildungsort Familie gestärkt werden.

Für die Verbesserung der Professionalisierung von elementarpädagogischen Fachkräften auf allen Ausbildungsniveaus wird im Rahmen des Projekts ein Kompetenzmodell erarbeitet, das auf den theoretischen Annahmen des Sozialkonstruktivismus gründet. Auf der Grundlage des Verständnisses von Bildung als ko-konstruktiven Prozess im Kontext sozialer Interaktionen konzentriert sich das Kompetenzmodell auf zwei zentrale Dimensionen: die Fachkompetenzen und die Kompetenzen zur Stärkung der Persönlichkeitsentwicklung der auszubildenden Fachkräfte.

Weitere Informationen rund um das Projekt unter der Internetseite "Natur-Wissen schaffen".

www.natur-wissen-schaffen.de


Quelle: www.girls-day.de/News/Archiv


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