So war der Girls'Day 2010

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Mit mehr als 9.600 Veranstaltungen bundesweit gab es zum zehnten Girls'Day - Mädchen-Zukunftstag einen erneuten Beteilungsrekord. An mehr als 122.000 Plätzen konnten Mädchen ab der fünften Klasse an diesem Tag technische, naturwissenschaftliche, handwerkliche und IT-Berufe kennenlernen.

Bitte vormerken: Im nächsten Jahr findet der Girls'Day - Mädchen-Zukunftstag bereits am 14. April 2011 statt! Hier finden Sie eine Auswahl der diesjährigen Veranstaltungen vom Girls'Day am 22. April 2010:

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Die Bundeskanzlerin lud bereits am 21. April 24 Berliner Schülerinnen zur Auftaktveranstaltung ins Bundeskanzleramt ein. Angela Merkel begrüßte die Mädchen und schaute ihnen beim Unternehmensparcours der Initiative D21 über die Schulter. Neben der Bundeskanzlerin begleitete auch Bundesfamilienministerin Kristina Schröder den Technik-Parcours der Schülerinnen im Bundeskanzleramt. Die beiden Politikerinnen gaben so den Startschuss für den zehnten Girls'Day - Mädchen-Zukunftstag in Deutschland.
Hier können Sie den Girls’Day-Auftakt bei der Bundeskanzlerin als Video-Podcast sehen.

Am Girls’Day empfing Bundesministerin Ursula von der Leyen elf Schülerinnen elf Schülerinnen im Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS). Sie erhielten an diesem Tag Einblick in verschiedene Berufsfelder des Ministeriums - vom Beruf der Chauffeurin über die Staatssekretärin bis hin zu Video- und Pressearbeit. Mehr unter www.bmas.de

radiojojo

Radijojo ist das erste internationale Kinderradio - gemeinnützig, werbefrei und partizipativ. Das Radio verbindet Kinder in fast 100 Ländern - von Bolivien bis Thailand, von Deutschland bis Südafrika. Schirmherrin des European Children's Radios EUCHIRA ist Bundeskanzlerin Angela Merkel. Am 22.04.2010 konnten 7 Mädchen aus Berliner Schulen den Radio Sender kennenlernen und herausfinden, wie es ist Radio zu machen.

Reich Elektro

Vier Mädchen lernten bei der Firma Ferdinand Reich Elektroinstallation in Butzbach den Beruf der Elektronikerin für Energie- und Gebäudetechnik kennen und konnten selbst zum Werkzeug greifen. Sie montierten eine Lampenschnur mit Stecker, Schalter und Fassung und gingen auf einer Baustelle mit schwerem Gerät ans Werk. Die Schülerinnen frästen Löcher für Schalterdosen und gipsten die Dosen ein.

THW Ellwangen

Beim THW Ellwangen hieß es „Selber machen, statt zuschauen. Ein Tag im THW.“ Die Ellwanger Katastrophenschützer waren bereits zum 6. mal mit von der Partie. 25 Mädchen lernten, wie man einen Entstehungsbrand schnell mit einer Kübelspritze ablöscht, eine Großpumpe 5.000l Wasser umfüllt oder einen 18 Tonnen-LKW mit dem 1,5t Greifzug bewegt. Die Mädchen absolvierten eine „Kurzübung“, die eine Blaulichtfahrt, das Absperren einer Unfallstelle, das Anheben eines Radladers mit Hebekissen und das Retten einer eingeklemmten Person beinhaltete. Diese kleine Übung wurde mit einem absetzen eines Notrufes begonnen und von allen Teilnehmerinnen mit Bravour absolviert.

Vermessungsamt Freising

12 Mädchen halfen am Girls Day bei den Arbeiten des Vermessungsamts Freising im Außen- und Innendienst mit. Mittels moderner Satellitenvermessung über GPS und den Positionierungsdienst SAPOS der Vermessungsverwaltung konnten die Mädchen zentimetergenau amtliche Koordinaten abstecken und dabei nebenbei - ebenso zentimetergenau versteckte - Leckereien finden. Auch der neu gebaute Carport für die Dienstwägen des Vermessungsamts wurde von den Schülerinnen hochpräzise eingemessen.

BMW Leipzig

"Mädchen starten durch" war das Motto des Girls'Days im BMW Werk Leipzig. Die jungen Frauen erhielten dort Einblick in die Tätigkeitsfelder und Prozessabläufe beim Automobilhersteller und konnten bei praktischen Tätigkeiten ihre Begeisterung für technische Berufe entdecken.

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In der Metallwerkstatt an der Josef-Durler-Schule in Rastatt feilten fünf Mädchen am Schraubstock Kupferplatten zurecht. Die zehn bis zwölfjährigen Schülerinnen aus Durmersheim waren die ersten im Run auf die raren Plätze beim Girls Day and der Rastatter Gewerbeschule. Unter der Anleitung der Lehrerin und Maschinenbaumeisterin Ute Kirchberger und ihrer Schüler fertigten sie eine Rose aus Kupferplatten. Für die Mädchen war es der erste Zugang zu Bohrmaschine und Metallfeile. Aber es wird wohl keineswegs ihr letzter Tag in einer Werkstatt gewesen sein. Denn auf die Frage, ob es Spaß mache, antworteten die jungen Mädchen wie aus einem Munde: „Ja!“.

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Forscherin für einen Tag – unter diesem Motto stand der Girls’ Day am Max-Planck-Institut für Dynamik und Selbstorganisation in Göttingen. Sieben Wissenschaftlerinnen aus den verschiedensten Bereichen des Instituts nahmen die 32 Mädchen mit auf eine abwechslungsreiche Entdeckungsreise durch die Welt der Wissenschaft – und klärten dabei beispielsweise die Frage, warum die Paranuss im Müsli immer oben liegt oder warum Wasser vom Kohlrabi-Blatt abperlt.Um einen realistischen Eindruck vom Arbeitsalltag einer Wissenschaftlerin zu gewinnen, sollten die Nachwuchsforscherinnen sowohl das Experimentieren als auch das theoretische Arbeiten am Computer kennen lernen. Berührungsängste? Von wegen. Begeistert gestalteten die Mädchen im Alter zwischen zehn und vierzehn ihre eigenen Webseiten und versuchten sich an Computerprogrammen zur Musterbildung. Und zum Schluss zeigte sich die Wissenschaft von ihrer leckeren Seite: Mit flüssigem Stickstoff zauberten die Betreuerinnen Erdbeereis für die Nachwuchsforscherinnen.

Bayer Business Service

Bei Bayer Business Service in Leverkusen konnten Schülerinnen einen Laptop zusammen bauen. Außerdem erfuhren die Schülerinnen, wie innerhalb einer Konferenzschaltung Dokumente virtuell bearbeitet werden können. Im Telepresence-Raum fand eine Liveschaltung zum Take your child to work Day nach Pittsburgh, USA (ebenfalls Bayer Business Services) statt.

Hochschule Weihenstephan-Triesdorf

An der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf in Freising stellten die Mädchen im Workshop "Angewandte Biotechnologie" Kosmetika aus natürlichen Rohstoffen her. In vier weiteren Workshops konnten die Schülerinnen einen elektronischen Würfel bauen, Kristalle züchten, Experimente zur DNA von Bananen machen oder lernen, wie man ein Computerprogramm für einen Kaffeeautomaten programmiert.

Zentrum für Ausbildung Oberhausen

Im Zentrum für Ausbildung Oberhausen erkundeten 16 Mädchen verschiedene Berufsfelder. Unter anderem standen Metallbearbeitung und das Berufsbild der Malerin auf dem Programm.

Evonik Krefeld

Bei Evonik Stockhausen in Krefeld tauschten mehr als 30 Mädchen im Alter zwischen 14 und 16 Jahren den Alltagsdress gegen Laborkittel oder Blaumann ein und arbeiteten einen Vormittag lang als Chemielaborantin oder Chemikantin. Im Labor konnten die Teilnehmerinnen nach Herzenslust experimentieren und Glasbiegearbeiten oder Kolbenversilberungen durchführen. Im Ausbildungstechnikum stellten sie chemische Produkte her. Dabei standen Ausbilder und Auszubildende bei Fragen Rede und Antwort. Abgerundet wurde das Programm mit einem Besuch der Hautschutzproduktion.

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Bei der Zeitlarner Firma Schmiedekunst und Metallhandwerk Späth konnten zwei Mädchen einen Tag in der Schmiede verbringen. Hier wurde Metall gestaltet und bearbeitet. Sie konnten selbst ausprobieren, wie Metall sich verformen lässt und haben 2 lustige Vögel geformt. Die Mädchen waren begeistert von dem Erlebnistag.

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In der Stadt Köln machten 22 Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber Angebote für Mädchen mit Behinderungen. Unter anderem beteiligten sich einige Dienststellen der Stadt Köln, die Stadtverwaltung, die Agentur für Arbeit und der Westdeutsche Rundfunk. Die Initiative hierfür ging vom Büro der Behindertenbeauftragten aus. Mehr auf der Website der Stadt Köln.

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Die Stadt Haltern am See beteiligte sich ebenfalls am diesjährigen Girls'Day - Mädchen-Zukunftstag. Hier konnten die Mädchen sich unter anderem bei der Feuerwehr umsehen.

Quelle: www.girls-day.de/Girls_Day_Info/Daten_und_Fakten/Rueckblick/2010


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