Links und Infos
Hier finden Sie Links und Veröffentlichungen rund um das Thema geschlechtsspezifische Berufswahlorientierung.
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Rollen- und geschlechtergeprägte Berufswahl
Lehrstellenmangel und drohender Fachkräftemangel in technischen Berufsfeldern betreffen Mädchen und junge Frauen besonders: Obwohl sie die besseren Schulabschlüsse vorweisen können, bewerben sich nur wenige in technischen, techniknahen, naturwissenschaftlichen oder handwerklichen Berufsfeldern und schöpfen somit ihre Berufsmöglichkeiten nicht voll aus. Dieser Aspekt der rollen- und geschlechtergeprägten Berufswahl nimmt der Wirtschaft potenzielle Fachkräfte und verbaut den Mädchen Zukunftschancen.
Weitere Informationen zur aktuellen Ausbildungssituation finden sie im Berufsbildungsbericht 2008. -
Themenheft abi extra >> female: Junge Frauen in die Technik!
Das neue Themenheft abi extra >> female der Bundesagentur für Arbeit räumt mit diesen Klischees auf – „denn ohne Frauen fehlt der Technik was!“ abi extra >> female kann von Schulleitung, Schüler/innenmitverwaltung, Eltern- und Lehrer/innenverbänden kostenfrei im abi-Portal unter www.abi.de bestellt werden. Die Hefte liegen auch zur Abholung in den Berufsinformationszentren der örtlichen Agenturen für Arbeit aus und können über www.girls-day.de bezogen werden. -
planet-beruf.de: "MINT & SOZIAL for you" für Mädchen und Jungen
Das Magazin zur Berufsorientierung: planet Beruf "MINT & SOZIAL for you" richtet sich als Doppelheft an zwei Zielgruppen: "MINT for you" will Mädchen Lust auf Berufe im Bereich MINT (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik) machen. "SOZIAL for you" begeistert Jungen für soziale Berufe. Die Broschüre kann kostenlos, auch als Klassensatz, über die Materialbestellung unter www.girls-day.de bezogen werden. -
Der Einfluss von Eltern auf das Berufswahlverhalten von Mädchen
Trotz hoher Qualifikation sind junge Frauen jedoch nach wie vor von der geschlechtsspezifischen Vorauslese in Ausbildung und Beruf betroffen. Die Rollenvorstellungen von Eltern und ihre Kompetenzzuschreibungen für Mädchen haben erheblichen Einfluss. Drei Viertel der Mädchen bezeichnen ihre Mütter als sehr wichtig oder wichtig in diesem Prozess, 57 Prozent ihre Väter. Aus dem Berufsbildungsbericht des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (1998). -
Hintergrundinformationen zum Thema "Mädchen und Berufswahl"
Die Ergebnisse einer vom Hamburger Senatsamt für Gleichstellung in Auftrag gegebenen Studie zum Einfluss von Eltern auf das Berufswahlverhalten von Mädchen (in den Klassenstufen 8 bis 10 an Haupt-, Real- und Gesamtschulen) zeigt auf, welche Rolle Eltern bei der Berufswahl ihrer Töchter spielen und wie sich ihr Geschlechtsrollenverständnis und die häusliche Arbeitsteilung darauf auswirken. -
Tradierte Rollenbilder
Das Berufswahlverhalten von Jungen und Mädchen ist durch zwei gemeinsame Merkmale geprägt. Sowohl Jungen, als auch Mädchen bewegen sich bei ihrer beruflichen Orientierung in einem sehr schmalen Spektrum: jeweils die Hälfte der Mädchen und Jungen konzentrieren sich in zehn der am stärksten besetzten Ausbildungsberufe. Mädchen wählen Berufe, in denen hauptsächlich Frauen tätig sind und Jungen wählen vorrangig Berufe, in denen Männer arbeiten. Für die jungen Frauen stellt die Wahl typischer Frauenberufe, die durch geringe Verdienst- und Aufstiegsmöglichkeiten gekennzeichnet sind, eine Benachteiligung dar. Berufsorientierender Unterricht kann hier Mädchen ein größeres Spektrum ihrer Möglichkeiten und Chancen vermitteln. Bei Jungen besteht der Bedarf, tradierte Rollenbilder - der Familienernährer - zu überdenken und den Aspekt der Vereinbarkeit von Familie und Beruf in die Überlegungen zur Berufswahl aufzunehmen. -
Berufswahlorientierung: Sachinformationen
Aus den vielfältigen Informationen, Ergebnissen der Arbeitsmarkt- und Berufsforschung werden bei learn-line.de hier schwerpunktmäßig einige dargestellt, die die unterschiedlichen Entwicklungen und Chancen von Mädchen und Jungen deutlich werden lassen. -
Elternratgeber "Was tun"
Der Elternratgeber "Was tun" informiert Mütter und Väter über Möglichkeiten zur Unterstützung der eigenen Kinder bei der Berufswahl. Er kann kostenlos bei www.berufe-haben-kein-geschlecht.de runtergeladen werden. -
Jetzt sind die Eltern noch mal gefordert
Die informiert: Auf Ihr Kind kommen in nächster Zeit wichtige Entscheidungen zu. Auch wenn Jugendliche sich oft cool geben und ihre Unabhängigkeit demonstrieren, auf dem Weg zum passenden Ausbildungsberuf sind sie noch einmal ganz besonders auf die Unterstützung ihrer Eltern angewiesen. Agentur für Arbeit -
Broschüre von DGB, GEW und IG Metall
"Die Lehrer brauchen viel, um ihre Aufgabe zu erfüllen. Vor allem brauchen sie unsere Unterstützung." Diesen Appell des ehemaligen Bundespräsidenten Johannes Rau nahmen die IG Metall, die GEW sowie der DGB zum Anlass, um über aktuelle Entwicklungen im Schulbereich zu informieren und Anregungen und Vorschläge zur Verbesserung der Elternarbeit zu machen. Die Broschüre "Schule nach PISA - Wie Eltern sich engagieren können" steht in der Materialdatenbank von "Workshop Zukunft" zum Download zur Verfügung. -
Stellungnahmen des Bundeselternrates
Der Bundeselternrat hat gefordert, dass alle Jugendlichen eine gute und fundierte Begleitung bei ihrer Berufswahl erhalten müssen. Dies muss neben dem Elternhaus auch die Schule leisten. Wichtiger Kooperationspartner für die Schule und die Eltern sollte die Berufsberatung der Arbeitsagenturen sein. Berufswahlvorbereitung ist auch ein Familienprozess, der aktiv verstanden und gestaltet werden sollte. Eltern sollten aus Verantwortung für ihre Kinder alles ihnen Mögliche tun, um die Berufswahl erfolgreich zu gestalten. Dazu können Hilfen von außen, Gespräche mit Berufsberatern, mit Psychologen sowie das Studium von Literatur einen sinnvollen Ansatz bieten.
Bundeselternrat
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16515 Oranienburg
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Fax: 03301- 575539
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