„ Folgt der blauen Hose !“
Dido, Isabelle, Jana und Lena verbrachten ihren Girls'Day 2009 bei den Rheinisch Westfälischen Elektrizitätswerken (RWE) Trier. Sie lernten löten, Schaltungen bauen und Programmieren mit Logo.
Jeder kennt sie, die meist von Männern getragene, blaue Arbeitshose der RWE (Rheinisch Westfälisches Elektrizitätswerk)-Mitarbeiter. Hier sind nun unsere Erfahrungen mit dem Girls’Day 2009: Als wir endlich den Pförtnereingang auf der großen Anlage des RWE Bildungszentrums in Trier gefunden hatten, wurden wir auch schon herzlich vom Ausbildungsleiter Herrn Monzel begrüßt. Der Tag begann mit einer „Teambesprechung“, anwesend waren die 13 Girls’Day-Praktikantinnen sowie die Jungs aus dem 2. Lehrjahr. In einem kleinen Informationsfilm wurden wir mit den Aufgaben des RWE's bekannt gemacht. Danach wurden wir in Gruppen eingeteilt um nacheinander die einzelnen Stationen zu bearbeiten. Immer mit dabei war das 2. Lehrjahr, das uns freundlich, mit fachkundiger Hilfe zur Seite stand und uns alle Fragen beantwortete. Frei nach dem Motto: „Folgt einfach der blauen Hose!“, starteten wir die Hausbesichtigung durch das Aus- und Weiterbildungszentrum, die an den einzelnen Stationen endete.
1. Das Löten
Zuerst ging es daran Erfahrungen mit dem Lötkolben zu sammeln, also löteten wir Kupferdraht mit Hilfe von Lötzinn zu einem Gitter zusammen. Als wir dies geschafft hatten, folgte eine weitere Übung: der RWE-Hase! Hier ging es darum, mit Hilfe von LED-Lämpchen, weiteren technischen Bestandteilen und einer Batterie einen kleinen Hasen zum Leuchten zu bringen. Dies war Feinarbeit mit dem Lötkolben. Nachdem wir auch dies geschafft hatten, gab es eine Frühstückspause, in der wir unsere ersten Eindrücke austauschen konnten, und mit Teilchen und Getränken verpflegt wurden.
2. Schaltungen bauen
Bei der zweiten Station ging es darum eine Lampe mit einem Ausschalter, einer Steckdose, und einer Sicherung zu verbinden. Auch diese Übung machte sehr viel Spaß und wir lernten viel über Strom, Kabel etc. Nachdem jeder sein Erfolgserlebnis (die funktionierende Lampe) hatte, war es auch schon Zeit zum Mittagessen. In der großen Kantine, gab es neben leckerem Essen auch eine Menge zu bereden. Keiner saß alleine, und den Jungs war selbst ihre Mittagspause nicht zu schade um uns unsere Fragen zu beantworten.
3. Programmieren mit Logo
Die letzte Übung, die wie alle zwei Stunden dauerte, hieß Logo. Dabei lernten wir, wie man beispielsweise Rollläden oder Lampen programmiert. Nachdem uns das System erklärt wurde, bekamen wir Arbeitsaufträge die wir lösen sollten. Um 15:30 endete unser Arbeitstag und wir räumten mit unseren Kollegen die Arbeitsplätze auf. Ein schöner , lehrreicher Tag endete mit einem gemeinsamen Rückblick, einer Besprechung und einem “emotionalen“ Abschied vom RWE und seinen Mitarbeitern, in der typischen blauen Arbeitshose.
Statements zum Girls’Day 2009 der Mitarbeiter:
Tristan N.: „Es war mal eine tolle Abwechslung!“ Timo: „Ohne euch ist es jetzt langweiliger!“ Christopher M.: „ Mal cool hier auch Mädchen zu sehen!“
Eins wissen wir nun sicher: Wir kommen wieder !
....und: Falsch herum gepolte Kondensatoren explodieren, aber Wunder gibt es immer wieder!















