Archiv Pressemitteilungen

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26.04.2006

Erneuter Beteiligungsrekord am Girls'Day - Mädchen-Zukunftstag

Highlights, Daten und Fakten zum Mädchen-Zukunftstag am 27. April 2006

Mit über 7000 Veranstaltungen in Unternehmen und Organisationen erreicht auch der 6. Girls'Day - Mädchen-Zukunftstag in Deutschland einen Beteiligungsrekord. Etwa 120.000 Girls'Day-Plätze für Mädchen ab Klasse 5 konnten bereitgestellt werden.

Durch Mitmach-Aktionen und Begegnungen von Schülerinnen mit Vorbildfrauen springt von Jahr zu Jahr häufiger der Funke über. Immer öfter erhalten Unternehmen und Organisationen Bewerbungen von jungen Frauen, die am Girls'Day teilgenommen haben. 40 % der Schülerinnen ab Klasse fünf, die am Girls'Day in einen technischen Beruf geschnuppert haben, können sich vorstellen hier eine Ausbildung oder ein Praktikum zu machen.

Der 500.000ste Girls'Day-Platz ist bei der Maximator GmbH in Thüringen

Zahlreiche Unternehmen und Organisationen engagieren sich seit 2001 für den Girls'Day und laden Mädchen zu sich ein, um sie für technische Berufe zu begeistern. Nun ist ein neuer Rekord erreicht. Die Maximator GmbH bietet den Girls'Day-Platz Nr. 500.000 seit dem Start der Aktion im Jahr 2001. Sie steht damit für viele Aktive in Firmen, Behörden, Hochschulen und bei den regionalen Girls'Day-Arbeitskreisen.

Auch die Maximator GmbH hofft darauf mit dem Girls'Day weiblichen Nachwuchs zu gewinnen. Mitarbeiter Thomas Heyde zeigte heute am Standort Nordhausen 15 Schülerinnen das Unternehmen: "Wir möchten mit dem Girls'Day die Neugier der Mädchen auf technische Berufe wecken. Die Mädchen waren heute sehr interessiert, besonders an der Ausbildung zur Mechatronikerin." Darüber hinaus gingen durch den Girls'Day bereits Nachfragen nach Praktika und Ferienarbeit bei der Hochdrucktechnik-Firma ein.

Auftaktveranstaltung zum Girls'Day mit Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel

Als Auftaktveranstaltung zum Girls'Day - Mädchen-Zukunftstag empfing die Bundeskanzlerin bereits am 25. April Schülerinnen in Berlin. Bereits zum vierten Mal veranstaltete die Initiative D21 den Girls' Day- Mädchen-Zukunftstag im Bundeskanzleramt. Die Teilnehmerinnen wurden dazu von Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel, der ersten Frau und Naturwissenschaftlerin in diesem Amt, und dem D21-Vorstandsvorsitzenden Dr. Thomas Ganswindt (Mitglied des Zentralvorstands der Siemens AG) begrüßt. Mädchen aus drei Berliner Schulen lernten bei einem Parcours von D21-Mitgliedsunternehmen praxisnah technische Berufe kennen.

http://www.bundeskanzlerin.de/bk/root,did=48078.html

Girls'Day auf der HANNOVER MESSE INDUSTRIE vom 24.-28. April

Auf der HANNOVER MESSE INDUSTRIE können Schülerinnen vom 24. bis 28. April 2006 Informatik, Chemie, Physik und Robotik praktisch kennen lernen. Am Girls'Day-Stand in Halle 2 wartet ein vielfältiges Programm auf der Bühne und zum Selbstausprobieren auf die Mädchen. Dr. Hermann Kues, Parlamentarischer Staatssekretär des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und Fußballweltmeisterin Silke Rottenberg, DFB gaben heute den Startschuss für das neue Online-Spiel "Girls'Planet". Das interaktive Online-Lernspiel zur Berufsorientierung durfte von den Mädchen natürlich sofort ausprobiert werden! Ein weiteres Highlight war der Azubi-Talk zum Girls'Day mit Auszubildenden der Deutschen Telekom AG sowie Webcamschaltung zu verschiedenen Standorten, an denen gerade der Girls'Day stattfindet. Mehr Informationen zum Programm unter

http://www.girls-day.de/news/girls_day/girls_day_auf_der_hannover_messe_industrie

Besondere Girls'Day-Angebote im Informatikjahr 2006

Das Informatikjahr ist Anlass, besonders die Bandbreite der Berufe in der IT-Branche vorzustellen. Ob beim Erstellen der eigenen Website, dem Auseinanderbauen eines Computers oder beim Suchen eines Schatzes mit Hilfe von GPS - am Girls'Day sind dem praxisnahen Ausprobieren keine Grenzen gesetzt. Beim RoboGirl - Workshop an der Berufsakademie Karlsruhe konnten Mädchen die Technik, Sensorik und Programmierung mobiler Roboter kennen lernen und selbst kleine Programmieraufgaben lösen. Am Fraunhofer-Institut für angewandte Informationstechnik in Sankt Augustin - einem der 14 teilnehmenden Fraunhofer-Institute - nahmen Schülerinnen den Schraubenzieher in die Hand und untersuchten, was für Bauteile sich in einem Computer verbergen und wozu sie gut sind. In Potsdam, Siegen und Paderborn boten die Universitäten Führungen und Workshops speziell zu informationstechnischen Studiengängen an. Einen Überblick über die Aktionen zum Thema Informatik finden sich auf der Girls'Day Website www.girls-day.de - mittels der Stichwortsuche mit dem Begriff "Informatik".

Junge Frauen für noch männertypische Berufe im Handwerk gewinnen

Am Girls'Day - Mädchen-Zukunftstag beteiligen sich zahlreiche Handwerksbetriebe und Kammern. Dieses Engagement lohnt sich, denn junge Frauen sind im Handwerk oft sehr erfolgreich. So zeigt eine Untersuchung des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks (ZDH), dass Frauen bei den Abschlussprüfungen insgesamt erfolgreicher als ihre männlichen Kollegen sind. 133.287 Auszubildende haben im Jahr 2004 erfolgreich die Gesellen- oder Abschlussprüfung im Handwerk abgelegt. Während bei den Männern rund 78 Prozent erfolgreich ihre Abschlussprüfung ablegten, waren es bei den weiblichen Kandidatinnen sogar 85 Prozent. Die jungen Frauen schnitten selbst in den als typisch männlich eingestuften Berufen, wie Steinmetzin, Elektroinstallateurin und Tischlerin besser ab. Insgesamt ging im Handwerk aber erst jeder vierte Gesellenbrief an eine Frau.

Weibliche Vorbilder in Führungspositionen und als Unternehmerinnen erleben

In Deutschland werden erst 23 % der Führungspositionen von Frauen ausgefüllt (Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, Mikrozensus 2004). Auch Unternehmerinnen sind sie mit gut einem Fünftel ebenso noch unterrepräsentiert. Besonders das produzierende Gewerbe ist eine Männerdomäne: Der Frauenanteil beträgt hier gerade einmal 11,5 %. Viele Frauenberufe scheinen keine günstigen Voraussetzungen dafür zu bieten, um in die Selbständigkeit zu wechseln. Unter den selbständigen Frauen sind nur 35 % in typischen Frauenberufen tätig. Jedoch ist bei Frauen, die einen "Männerberuf" ausüben, die Wahrscheinlichkeit höher, dass sie sich selbständig machen, als bei Männern im gleichen Bereich. (Institut für Mittelstandsforschung, 2005). Am Girls'Day können Mädchen Unternehmerinnen kennenlernen und sich über die Anforderungen, Chancen und Möglichkeiten von Führungspositionen und Selbständigkeit informieren. Kooperationspartner für den Girls'Day ist der Verband Deutscher Unternehmerinnen (VdU).

Mädchen schöpfen ihre Berufsmöglichkeiten nicht aus

Mädchen sind in technischen Berufen noch immer unterrepräsentiert - obwohl der Schülerinnenanteil an Realschulen und Gymnasien in Deutschland seit Jahren bei über 50 Prozent liegt und Mädchen im Durchschnitt die besseren Abschlüsse machen. Mädchen schöpfen ihre Berufsmöglichkeiten nicht voll aus. So lag der Anteil der Frauen in den neuen IT-Berufen 2004 lediglich bei knapp elf Prozent, in den Metallberufen sogar nur bei zwei Prozent. Bei der Studienwahl ist das Ungleichgewicht ähnlich ausgeprägt: Junge Männer schreiben sich vorwiegend in Physik, Mathematik und Naturwissenschaften ein, junge Frauen bevorzugen Sozial- und Gesundheitswissenschaften sowie Pädagogik. Dabei stecken gerade in den technischen Berufen viele Chancen für Mädchen, denn dort droht in der Zukunft ein Mangel an qualifiziertem Nachwuchs. Der bundesweite Aktionstag will dem entgegenwirken. Der Einsatz lohnt sich: Unternehmen, die in der Vergangenheit spezielle "Mädchen-Tage" realisierten, konnten einen steigenden Anteil junger Frauen in techniknahen Berufen verzeichnen. Mehr gute Argumente für den Girls'Day, Hintergrunddaten und Fakten unter

http://www.girls-day.de/ueber_den_girls_day/argumente

Neue Wege für Jungs

Auch Jungen orientieren sich häufig geschlechtstypisch eindimensional, kennen nicht das volle Spektrum der Lebensmöglichkeiten und Berufswahlperspektiven. Das Projekt Neue Wege für Jungs richtet sich an Lehrkräfte, soziale Fachkräfte, Berufsberatende, Fachkräfte der Jungenarbeit und Eltern. Es unterstützt Initiativen und Projekte, die sich mit dem Thema jungengerechte Berufs- und Lebensplanung beschäftigen, denn soziale Kompetenzen und neue Rollenbilder für Männer sind zunehmend gefragt. Mehr Infos über jungengerechte Förderung in schulischen und außerschulischen Angeboten am Girls'Day und darüber hinaus erhalten Sie beim Service-Büro Neue Wege für Jungs des Kompetenzzentrums Technik - Diversity - Chancengleichheit e.V., das Projekt neue Wege für Jungs wird gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds.

http://www.neue-wege-fuer-jungs.de/

Girls'Day - Mädchen-Zukunftstag in Belgien

Das gute Beispiel des Girls'Day macht in Europa Schule. Neben Österreich, den Niederlanden, Luxemburg und der Schweiz ist nun auch Belgien mit einem Berufsorientierungstag speziell für Mädchen dabei. Das IAWM (Institut für Aus- und Weiterbildung im Mittelstand und in KMU) organisiert am 27. April 2006 den ersten Girls'Day in der deutschsprachigen Gemeinschaft in Belgien. Ziel ist, Mädchen im Alter von 12 bis 18 Jahren in ihrer Berufswahlorientierung und Lebensplanung zu unterstützen. Sowohl Projekte innerhalb der Deutschsprachigen Gemeinschaft als auch in Kooperation mit der Girls'Day-Landeskoordinierungsstelle NRW für Mädchen im Alter von 12- 18 Jahren (ab dem ersten Sekundarschuljahr) in handwerklichen und technischen Bereichen werden angeboten. Die Schirmherrschaft für den Girls'Day hat der Vize-Ministerpräsident der Deutschsprachigen Gemeinschaft, Bernd Gentges, als Minister für Arbeit und Beschäftigung, übernommen. Grenzüberschreitende Austausch-Projekte zum Girls'Day finden mit Luxemburg, Österreich und erstmals auch Polen (in Kooperation mit der Girls'Day-Landeskoordinierungsstelle Berlin) statt.

Mehr Informationen zum Girls'Day in Belgien unter http://www.iawm.be/girlsday.html

Mehr Informationen zum grenzüberschreitenden Austauschprojekt mit polnischen Schülerinnen unter http://www.girls-day.de/news/girls_day/girls_day_berlin_polen

Die Bundesweite Koordinierungsstelle des Girls'Day - Mädchen-Zukunftstag wird gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) sowie aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds.

Girls'Day - Mädchen-Zukunftstag ist ein Projekt des Kompetenzzentrums Technik - Diversity - Chancengleichheit e.V. und eine Gemeinschaftsaktion des BMBF und des BMFSFJ, der Initiative D21, der Bundesagentur für Arbeit, des Deutschen Gewerkschaftsbundes, der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände, des Deutschen Industrie- und Handelskammertages, des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks und des Bundesverbandes der Deutschen Industrie.

Weitere Informationen: http://www.girls-day.de/

Pressekontakt:

Dipl. Psych. Carmen Ruffer
Kompetenzzentrum Technik - Diversity - Chancengleichheit e.V.
Girls'Day - Mädchen-Zukunftstag | Öffentlichkeitsarbeit
Wilhelm-Bertelsmann-Str. 10
33602 Bielefeld Telefon: 0521 / 106 7378 | Telefax: 0521 / 106 7377 | eMail: ruffer@girls-day.de


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11.04.2006

Am 27. April fängt deine Zukunft an!

Jetzt anmelden zum Mädchen-Zukunftstag - Telefonhotline informiert über freie Plätze - Mach mit beim Schreibwettbewerb "Mein Girls'Day"

Am Donnerstag, 27. April, ist der 6. Girls'Day - Mädchen-Zukunftstag. Tausende Schülerinnen ab der fünften Klasse können die Berufswelt in Unternehmen und Organisationen in ganz Deutschland kennen lernen.
Werkzeugmechanikerin, Möbeltischlerin, Bio-Informatikerin, Energie-Ingenieurin oder Roboterforscherin - der Girls'Day ermöglicht Einblicke in naturwissenschaftliche und technische Berufe. Diese sind bei Schülerinnen wenig bekannt und zählen selten zu den Wunschberufen, obwohl sie wichtige Zukunftschancen bieten.
Mehr als die Hälfte der Schulabgängerinnen wählt derzeit aus nur zehn verschiedenen Ausbildungsberufen - kein einziger darunter hat eine technische Ausrichtung. Auch in Studiengängen, wie z. B. den Ingenieurwissenschaften oder der Informatik, ist der Frauenanteil gering. In Deutschland zeichnet sich ein deutlicher Mangel an qualifizierten Fachkräften gerade im Bereich Technik und Innovation ab.
Unter www.girls-day.de können sich Mädchen über Berufe in Naturwissenschaft, Handwerk und Technik informieren und sich einen Girls'Day-Platz sichern. Unter "Aktion suchen" finden Mädchen Angebote bei Unternehmen, Forschungseinrichtungen und weiteren Organisationen in ihrer Nähe und können sich dort online oder telefonisch anmelden.
Die Girls'Day-Website bietet den Teilnehmerinnen darüber hinaus nützliche Tipps zur Vorbereitung des Mädchen-Zukunftstags, Praxisberichte und Spiele. Mädchen haben unter www.girls-day.de die Möglichkeit, eCards zu verschicken und sich über den Girls'Day Song "Good Girls" zu informieren. Auch Informationen zum Thema Berufswahl für Eltern und Lehrkräfte sind abrufbar. Über die Girls'Day-H otline 0521 - 106 73 54 (montags - freitags von 14:00 bis 18:00 Uhr) erhalten Mädchen Antwort auf alle Fragen zum Girls'Day - Mädchen-Zukunftstag und Auskunft über freie Plätze.

Girls'Day-Wettbewerb für Mädchen

Auch in diesem Jahr schreibt die Bundesweite Koordinierungsstelle des Projekts Girls'Day - Mädchen-Zukunftstag einen Schreibwettbewerb aus. Folgender Text ist dazu auf der Internetseite veröffentlicht:

Wie war dein Girls'Day? - Mitmachen und einen Tag bei "Verbotene Liebe" gewinnen!

Natürlich interessiert uns brennend, was du am Girls'Day erlebt hast...! In welchen Beruf hast du in diesem Jahr hineingeschnuppert? Was hast du dort erlebt? Hast du Frauen oder Mädchen getroffen, die in einem untypischen Bereich arbeiten? Kannst du dir vorstellen, ein Praktikum oder eine Ausbildung in dem Beruf zu absolvieren?

Schick' uns deinen Bericht vom Girls'Day! - Unter allen Einsendungen gibt es ein Treffen mit "Verbotene Liebe"-Schauspielerin Vanessa Jung zu gewinnen - sie spielt Jana Brandner. Vanessa lädt Euch ein, hinter die Kulissen der erfolgreichen ARD-Soap "Verbotene Liebe" zu schauen: Seid beim Dreh im Studio mit dabei, werft einen Blick in die Maske, Kostümfundus, Requisite und lernt die vielen verschiedenen technischen Berufe bei einer TV-Serie kennen - von Kamera, Ton, Licht bis hin zu Aufnahmeleitung und Regie.

Sende deinen Bericht bis zum 12. Mai 2006 an schreibwettbewerb@girls-day.de.

Die Bundesweite Koordinierungsstelle des Girls´Day - Mädchen-Zukunftstag wird gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) sowie aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds.

Girls'Day - Mädchen-Zukunftstag ist ein Projekt des Kompetenzzentrums Technik - Diversity - Chancengleichheit e.V. und eine Gemeinschaftsaktion des BMBF und des BMFSFJ, der Initiative D21, der Bundesagentur für Arbeit, des Deutschen Gewerkschaftsbundes, der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände, des Deutschen Industrie- und Handelskammertages, des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks und des Bundesverbandes der Deutschen Industrie.

Weitere Informationen: www.girls-day.de

Girls'Day-Hotline: 0521 / 106 7354 (montags - freitags von 14:00 bis 18:00 Uhr)

eMail: info@girls-day.de

Pressekontakt

Dipl. Psych. Carmen Ruffer, Kompetenzzentrum Technik - Diversity - Chancengleichheit e.V.
Girls'Day - Mädchen-Zukunftstag | Öffentlichkeitsarbeit
Wilhelm-Bertelsmann-Str. 10 | 33602 Bielefeld
Telefon: 0521 / 106 7378 | Telefax: 0521 / 106 7377 | eMail: ruffer@girls-day.de


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03.04.2006

Mit dem Girls'Day Schulpreis der Initiative D21 gewinnen

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Logo Girls'Day

Der D21 Girls'Day Schulpreis dient der Anerkennung von Schulen, die besonders engagiert und erfolgreich Mädchen auf die Berufswelt vorbereiten und hierfür innovative und langfristig angesetzte Konzepte unter Einbezug des Girls'Day - Mädchen-Zukunftstags entwickelt haben. Diese erfolgreichen Modelle sollen beispielhaft für andere Schulen im Internet veröffentlicht werden und zur Nachahmung anregen. Im Rahmen einer Preisverleihung werden die besten Konzepte mit Preisgeldern von insgesamt 3.500 € prämiert. Eine unabhängige Jury trifft eine Auswahl der zu prämierenden Schulen. Die ausgezeichneten Materialien stehen anschließend für andere Schulen und Lehrkräfte in der Datenbank Unterrichtsideen auf www.girls-day.de zur Verwendung bereit.

Teilnahmebedingungen:
Beteiligen können sich alle Sek I-Schulen. Die genauen Bedingungen entnehmen Sie bitte der Ausschreibung "D21 Girls'Day Schulpreis - Ausschreibung". Fügen Sie Ihrer Einsendung das Teilnahmeformular und die Einverständniserklärung bei. Alle Unterlagen finden Sie zum Download im Bereich "Schulen" unter www.girls-day.de und im Downloadcenter.

Ihre kompletten Wettbewerbsunterlagen schicken Sie bitte bis zum 16.06.2006 an die

Initiative D21 e.V.
Stichwort "D21 Girls'Day Schulpreis"
Siemensdamm 50
13629 Berlin

Am Girls'Day - Mädchen-Zukunftstag öffnen in ganz Deutschland Unternehmen und Betriebe mit technischen Abteilungen und Ausbildungen, Hochschulen und Forschungszentren, ihre Türen für Schülerinnen der Klassen 5 bis 10. In Werkstätten, Büros und Laboren können Mädchen erste Einblicke in die Praxis wichtiger Bereiche der Arbeitswelt gewinnen. Sie können experimentieren und programmieren, das Innenleben eines Computers entdecken, Internetseiten erstellen, eine Lichtschranke bauen, Technik verstehen und selbst ausprobieren. Der Girls'Day - Mädchen-Zukunftstag wird gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung, vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend sowie aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds. Girls'Day - Mädchen-Zukunftstag ist ein Projekt des Kompetenzzentrums Technik - Diverstity - Chancengleichheit e.V. und eine Gemeinschaftsaktion des BMBF und des BMFSFJ, der Initiative D21, der Bundesagentur für Arbeit, des Deutschen Gewerkschaftsbundes, der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände, des Deutschen Industrie und Handelskammertages, des Zentralverbands des Deutschen Handwerks und des Bundesverbandes der Deutschen Industrie.

Die Initiative D21 ist Europas größte Partnerschaft zwischen Politik und Wirtschaft (Public Private Partnership). Sie besteht aus einem Netzwerk von 200 Mitgliedsunternehmen und -organisationen aller Branchen, die gemeinsam mehr als eine Million Menschen in der Bundesrepublik beschäftigen. Ziel des gemeinnützigen Vereins ist es, durch bessere Bildung, Qualifikation und Innovationsfähigkeit wirtschaftliches Wachstum zu stimulieren und zukunftsfähige Arbeitsplätze zu sichern. Dafür setzt sich die Initiative gemeinsam mit politischen Partnern in praxisorientierten und interdisziplinären Projekten ein. Alle Maßnahmen von D21 besitzen einen engen Bezug zu Informations- und Kommunikationstechnologien, einer entscheidenden Basis für die Zukunft Deutschlands.

Weitere Informationen zum D21 Girls'Day Schulpreis:

http://www.girls-day.de/zielgruppen/schulen/praxis/d21_girls_day_schulpreis

http:// www.girls-day.de

http://www.initiatived21.de

Pressekontakt:

Carmen Ruffer
Bundesweite Koordinierungsstelle
Girls'Day - Mädchen-Zukunftstag
Kompetenzzentrum Technik - Diversity - Chancengleichheit e.V.
Öffentlichkeitsarbeit
ruffer@girls-day.de
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21.03.2006

Der Girls'Day Song heißt "Good Girls"!

Preisverleihung zum Girls'Day Song - Wettbewerb auf der Jugendmesse "respect our future" - Mit dem Girls'Day am 27. April 2006 Zukunftsberufe entdecken

Bei der Preisverleihung des Girls'Day Song-Wettbewerbs in Duisburg konnten sich am Wochenende die erfolgreichsten Bands über ihre Gewinne freuen. Der Song "Good Girls" der Band Clevewood ist nun der neue Girls'Day Song und wird zum Girls'Day am 27. April 2006 als Mini-CD an mehrere tausend Unternehmen und Organisationen versandt, die Mädchen an diesem Tag zu einem Schnupperpraktikum einladen. Carmen Ruffer von der Bundesweiten Koordinierungsstelle des Girls'Day - Mädchen-Zukunftstags überreichte Clevewood die ersten 500 der frisch gepressten Mini-CDs mit dem neuen Girls'Day Song.

Über 60 Einsendungen von Bands, in denen Mädchen den Ton angeben, waren für den Wettbewerb bei der Bundesweite Koordinierungsstelle für den Mädchen-Zukunftstag eingegangen. Von einer prominenten Jury mit der Sängerin Martha von Die Happy wurden Clevewood, Best Occasion und Theresa als Endrunden-Teilnehmerinnen ausgewählt. Im Online-Voting unter www.girls-day.de wurde über die endgültigen Platzierungen entschieden. Auf der zentralen Bühne der Jugendmesse "respect our future" waren die Songs der drei Bands nun als Videoclips zu sehen und erhielten sehr großen Beifall.

Darüber dass ihr Song als neuer Girls'Day Song gewählt wurde, sind die sieben Mitglieder der Gruppe Clevewood überglücklich. Die Band aus Herdecke überzeugte mit dem rockigen Stück "Good Girls", das "die Stärke der Mädchen zum Ausdruck bringen" soll, sagt Jenni Müller, Sängerin und Gitarristin. Zusammen mit Nina Delbeck (beide 15 Jahre) gibt sie den Ton in der gemischten Band an. Clevewood hält den Girls'Day für wichtig, weil so "auch Mädchen alle möglichen Berufsfelder ausprobieren und kennen lernen können, die sonst vielleicht nur Männer ausüben", ist sich Jenni sicher.

Die Dritt- und Zweitplatzierten Theresa und Best Occasion bekamen für ihre tollen Songs zum Girls'Day Musik-Software-Pakete der MAGIX AG, mit denen sie weiter an ihrem Sound tüfteln können.

Mit dem Girls'Day - Mädchen-Zukunftstag haben Mädchen ab Klasse 5 die Möglichkeit, Berufe für einen Tag hautnah zu erleben. Unter www.girls-day.de können sich Schülerinnen über Berufe in Naturwissenschaft, Handwerk und Technik informieren und sich einen Girls'Day-Platz für ein Schnupper-Praktikum am 27. April 2006 aussuchen. Unter "Aktion suchen" finden Mädchen das passende Angebot in ihrer Nähe und können sich dort online oder telefonisch anmelden.

Der Girls'Day - Mädchen-Zukunftstag findet an jedem vierten Donnerstag im April statt.

Die Bundesweite Koordinierungsstelle Girls'Day - Mädchen-Zukunftstag wird gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung, vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend sowie aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds. Girls'Day - Mädchen-Zukunftstag ist ein Projekt des Kompetenzzentrums Technik - Diversity - Chancengleichheit e.V. und eine Gemeinschaftsaktion des BMBF und des BMFSFJ, der Initiative D21, der Bundesagentur für Arbeit, des Deutschen Gewerkschaftsbundes, der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände, des Deutschen Industrie- und Handelskammertages, des Zentralverbands des Deutschen Handwerks und des Bundesverbandes der Deutschen Industrie.

Weitere Informationen: www.girls-day.de

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31.01.2006

Deine Stimme zählt beim Girls'Day Song-Wettbewerb

Ab Februar ist es soweit: In der Endrunde des Girls'Day Song-Wettbewerbs stehen die letzten drei Mädchenbands - gib deine Stimme für den besten Song ab!

Die Songs von Clevewood, Best Occasion und Theresa können ab Februar unter www.girls-day.de angehört und in einer Online-Abstimmung gewählt werden. Eine sechsköpfige Jury - darunter "Die Happy"-Sängerin Marta Jandova - traf innerhalb der letzten Monate eine Vorauswahl aus zahlreichen Einsendungen aus dem gesamten Bundesgebiet. Die drei Bands, die es mit ihren Songs bis in die Endrunde schafften, waren begeistert, ihre Beiträge im Studio unter professionellen Bedingungen produzieren zu dürfen. Beim Gewinn des Votings winkt nun die Veröffentlichung des Songs zum Girls'Day am 27. April 2006 als Mini-CD.

Die sieben Mitglieder der Gruppe Clevewood sind glücklich über ihren Einzug in die Endrunde. Die Band aus Herdecke überzeugte mit ihrem rockigen Song "Good Girls", der "die Stärke der Mädchen zum Ausdruck bringen" soll, sagt Jenni Müller, Sängerin und Gitarristin. Zusammen mit Nina Delbeck (beide 15 Jahre) gibt sie den Ton in der Band an, die sonst nur aus Jungen besteht. Clevewood hält den Girls'Day für wichtig, weil so "auch Mädchen alle möglichen Berufsfelder ausprobieren und kennen lernen können, die sonst vielleicht nur Männer ausüben", ist sich Jenni sicher.

Mit "Nimm dein Leben in die Hand" ermuntert die Band Best Occasion aus dem Kreis Rottweil Mädchen, "sich selbst zu verwirklichen und sich nicht von den eigenen Träumen abbringen zu lassen", so Maria Schneider, die in der sechsköpfigen Band singt und E-Gitarre spielt. Die 15- bis 17-Jährigen haben eigens für den Wettbewerb zum ersten Mal einen eigenen Song geschrieben, herausgekommen ist ein Ohrwurm im Up-Tempo. Der Girls'Day ist der Band wichtig, weil Mädchen Männerberufe ausprobieren können sollen, ohne Vorurteilen ausgesetzt zu sein.

Beim dritten Song handelt es sich um das Werk einer Solistin. Theresa aus dem Kreis Kleve hatte beim Texten zwar Hilfe durch eine Freundin, doch eingespielt hat sie ihren Song "Girls'Day" allein am Klavier. Im Lied der 14-Jährigen geht es um Gleichberechtigung, die sie verwirklicht sieht, wenn Frauen und Männer sowohl Hausarbeit als auch Karriere teilen. Der Girls'Day ist für sie ein guter Weg zur Gleichberechtigung, in ihrem Lied heißt es: "But now we found the right way because of the Girls'Day!"

Mit dem Girls'Day - Mädchen-Zukunftstag haben Mädchen ab Klasse 5 die Möglichkeit, Berufe für einen Tag hautnah zu erleben. Ziel des Projektes ist es, zum einen das Interesse der Schülerinnen an technischen Berufen, an Führungspositionen und Selbstständigkeit zu wecken, zum anderen sollen Öffentlichkeit und Wirtschaft auf die Stärken der Mädchen aufmerksam gemacht werden. Am 27. April 2006 öffnen in ganz Deutschland Unternehmen, Hochschulen und Forschungszentren ihre Türen. In Werkstätten, Büros und Laboren können Mädchen z.B. experimentieren und programmieren, das Innenleben eines Computers entdecken, Internetseiten erstellen, eine Lichtschranke bauen, Technik verstehen und selbst ausprobieren.

Der Girls'Day - Mädchen-Zukunftstag findet an jedem vierten Donnerstag im April statt.

Die Bundesweite Koordinierungsstelle Girls'Day - Mädchen-Zukunftstag wird gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung, vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend sowie aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds. Girls'Day - Mädchen-Zukunftstag ist ein Projekt des Kompetenzzentrums Technik - Diversity - Chancengleichheit e.V. und eine Gemeinschaftsaktion des BMBF und des BMFSFJ, der Initiative D21, der Bundesagentur für Arbeit, des Deutschen Gewerkschaftsbundes, der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände, des Deutschen Industrie- und Handelskammertages, des Zentralverbands des Deutschen Handwerks und des Bundesverbandes der Deutschen Industrie.

Weitere Informationen: www.girls-day.de

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Dipl. Psych. Carmen Ruffer
Kompetenzzentrum Technik - Diversity - Chancengleichheit e.V.
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30.01.2006

Aufruf zum Girls´Day - Mädchen-Zukunftstag 2006

Aufruf zum Girls'Day - Mädchen-Zukunftstag 2006

Sehr geehrte Damen und Herren,

am 27. April 2006 ist Girls'Day - Mädchen-Zukunftstag! In ganz Deutschland laden Unternehmen und Organisationen Mädchen ein, derzeit noch "frauenuntypische" Berufe zu entdecken. Schülerinnen ab Klasse 5 können am Girls'Day die Arbeitswelt in zukunftsorientierten Berufen erleben oder weibliche Vorbilder in Führungspositionen kennen lernen. Der bundesweite Aktionstag bietet eine frühe, praxisnahe Berufsorientierung.

Um die Welt von morgen zu gestalten, braucht Deutschland die Neugier und Entdeckungsfreude der Mädchen von heute. Die Kreativität, der Ideenreichtum und das enorme Talent der Schülerinnen, Probleme zu lösen, sind ein wertvoller Schatz - dafür lohnt sich der Abschied von alten Berufswahlklischees.

Beteiligen auch Sie sich am bundesweiten Girls'Day - Mädchen-Zukunftstag!

Helfen Sie mit, die Trendwende in der Berufsorientierung für Mädchen zu schaffen!

Nach 5 Jahren Mädchen-Zukunftstag ist bereits einiges erreicht:

  • Eine stetig wachsende Zahl von Unternehmen und Organisationen beteiligte sich mit bisher mehr als 17.000 Veranstaltungen für über 385.000 Mädchen.
  • Über 90% der Teilnehmerinnen beurteilen den Girls'Day als gut oder sehr gut.
  • Für immer mehr ehemalige Teilnehmerinnen hat die berufliche Zukunft als Auszubildende in einem technischen Beruf schon begonnen.
  • Mittlerweile findet der Girls'Day nach deutschem Vorbild auch in Luxemburg, Österreich und den Niederlanden statt.

Aber es gibt auch noch viel zu tun:

Viele Unternehmen und Betriebe in zukunftsorientierten technischen Branchen beklagen schon heute einen Mangel an qualifiziertem Nachwuchs. Bei der Wahl von Ausbildungsberufen und Studienfächern konzentrieren sich noch zu viele Mädchen und junge Frauen auf ein geringes Spektrum von Berufen und lassen wichtige Bereiche außer Acht. Trotz im Schnitt guter Schulabschlüsse finden sie sich häufig in Berufsfeldern mit vergleichsweise geringen Arbeitsmarktchancen, Karriere- und Verdienstmöglichkeiten wieder.

Zu mehr Berufschancen führt ein Aufbrechen des geschlechtsspezifisch verengten Berufswahlspektrums. Eine frühzeitige und praxisnahe Orientierung ermöglicht Schülerinnen eine realistischere Einschätzung von beruflichen Anforderungen, Fähigkeiten und Interessen. Spezifische Angebote für Mädchen sind für Unternehmen und Organisationen eine Chance zur Nachwuchsgewinnung in Zeiten des demografischen Wandels.

Der Girls'Day - Mädchen-Zukunftstag

Zum sechsten Mal bietet der Girls'Day - Mädchen-Zukunftstag Schülerinnen der Klassen 5 bis 10 die Chance ihr Berufswahlspektrum zu erweitern. Mit ihrer Beteiligung am Aktionstag begeistern Betriebe, Hochschulen, Forschungseinrichtungen und andere Institutionen weiblichen Nachwuchs für Zukunftsberufe in den Bereichen Technik, Handwerk, Ingenieur- und Naturwissenschaften. Auch das Informatikjahr - Wissenschaftsjahr 2006 ist Anlass besonders auch die Bandbreite der Berufe in der IT-Branche vorzustellen.

Wie können Sie sich beteiligen?

  • Als Vorstand, Leiterin oder Leiter eines Unternehmens oder Betriebs, einer Universität oder Forschungseinrichtung, eines Bildungszentrums, einer Behörde oder einer Abteilung können Sie Schülerinnen zum Girls'Day - Mädchen-Zukunftstag einladen. Sie können Ihre Girls'Day-Aktion online unter www.girls-day.de eintragen, so dass Mädchen, Eltern, Lehrkräfte und andere Interessierte Ihren Standort und weitere Informationen im Internet abrufen können.

  • Als Mitarbeiterin oder Mitarbeiter eines Unternehmens, einer Behörde oder eines Instituts können Sie Aktionen zum Mädchen-Zukunftstag initiieren oder Ihre Unterstützung bei der Organisation und Realisierung anbieten.

  • Als Multiplikatorin oder Multiplikator können Sie in einem regionalen Arbeitskreis mitwirken oder Kontaktperson für den Girls'Day vor Ort sein. Nutzen Sie bestehende Netzwerke oder gewinnen Sie mögliche Akteurinnen und Akteure in Ihrer Region für eine Zusammenarbeit, z.B. Kammern, Gewerkschaften, Arbeitsagenturen, Verbände, kommunale Frauenbeauftragte, Schulen oder die Beratungsstellen Frau und Beruf. Sie können Ihren Arbeitskreis online unter www.girls-day.de eintragen.

  • Mädchen können sich unter www.girls-day.de über den Aktionstag und das Thema Berufsorientierung informieren. Sie können dort eine Girls'Day-Veranstaltung auswählen und sich online oder telefonisch dafür anmelden.

  • Als Eltern kennen Sie die Stärken und Begabungen Ihrer Tochter genau und können sie auf ihrem Entscheidungsweg begleiten. Unterstützen Sie Ihre Tochter bei der Suche nach einem geeigneten Platz für ihr Schnupperpraktikum am Mädchen-Zukunftstag - auch wenn sie noch nicht im Berufswahlprozess steht, denn gerade die jungen Mädchen sind noch offen für mädchenuntypische Berufe. Weitere Informationen finden Sie hier: http://www.girls-day.de/zielgruppen/eltern

  • Als Schulleitung, Lehrerin oder Lehrer können Sie Ihre Schülerinnen und deren Eltern über den Aktionstag informieren sowie die Unternehmen in Ihrer Region auf den Tag aufmerksam machen. Sie können Ihre Schule unter www.girls-day.de eintragen, um Kontakte in ihrer Region zu ermöglichen. Lehrkräften stehen hier Unterrichtsmaterialien zur Vor- und Nachbereitung des Aktionstags zum Download bzw. zur Online-Bestellung zur Verfügung. Jungenspezifische schulische und außerschulische Aktivitäten zu Themen der Berufs- und Lebensplanung sind als Ergänzung zum Girls'Day ein wichtiger Baustein für die Berufsorientierung. Weitere Informationen bietet das Servicebüro "Neue Wege für Jungs" unter http://www.neue-wege-fuer-jungs.de.

  • Wo erhalten Sie Informationen und Unterstützung zum Mädchen-Zukunftstag?

Die Bundesweite Koordinierungsstelle für den Girls'Day - Mädchen-Zukunftstag und die jeweiligen Landeskoordinierungsstellen beraten Sie gerne in allen Fragen zum Mädchen-Zukunftstag.

Alle Kontaktdaten, Infos und Materialien zur Durchführung des Girls'Day, z.B. der Aktionsleitfaden für Unternehmen und Organisationen, Informationen für Schulen, Eltern und Mädchen, stehen Ihnen unter www.girls-day.de zur Verfügung.

Mit der täglich aktuellen Homepage www.girls-day.de finden alle Zielgruppen ein nützliches Infoportal zum Girls'Day und zum Thema Berufsorientierung in Technik, IT, Handwerk, Ingenieur- und Naturwissenschaften für Mädchen.

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info@girls-day.de
www.girls-day.de

Die Bundesweite Koordinierungsstelle Girls'Day - Mädchen-Zukunftstag wird gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) sowie aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds. Girls'Day - Mädchen-Zukunftstag ist ein Projekt des Kompetenzzentrums Technik - Diversity - Chancengleichheit e.V. und eine Gemeinschaftsaktion des BMBF und des BMFSFJ, der Initiative D21, der Bundesagentur für Arbeit, des Deutschen Gewerkschaftsbundes, der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände, des Deutschen Industrie und Handelskammertages, des Zentralverbands des Deutschen Handwerks und des Bundesverbandes der Deutschen Industrie.


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17.11.2005

Waldschule Kinderhaus in Münster erreicht dritten Platz beim Girls'Day Schulpreis der Initiative D21

Am 18. November überreicht Anja Katthöfer, Initiative D21, zusammen mit Ulrich Thünken vom Schulministerium NRW den mit 500 Euro dotierten dritten Preis des D21 Girls'Day Schulpreises an die Waldschule Kinderhaus in Münster. Mit dem D21 Girls'Day Schulpreis werden Schulen ausgezeichnet, die den Mädchen-Zukunftstag besonders erfolgreich gestalten und in ihr Angebot schulischer Berufswahlorientierung integrieren.

"Die Waldschule Kinderhaus hat sich die geschlechtergerechte Begleitung der Lebens- und Berufspläne ihrer Schülerinnen und Schüler zum Ziel gesetzt. Der Girls'Day für Mädchen und ein sogenannter Haushaltstag für Jungen sind vorbildhaft eingebettet in ein übergreifendes Berufsorientierungskonzept ab der Klasse 5. Das hat die Jury überzeugt", so Anja Katthöfer, Koordinatorin Bildung, Qualifikation und Chancengleichheit der Initiative D21.

Bundesweit erhalten zum zweiten Mal vier Schulen den Preis der Initiative D21 für ihre Gestaltungskonzepte zum Girls'Day - Mädchen-Zukunftstag. Ulrich Thünken vom Schulministerium NRW: "Ich freue mich, dass wie bereits 2004 auch in diesem Jahr Preisträger-Schulen aus NRW kommen. Die Waldschule Kinderhaus zeigt in vorbildlicher Weise, wie eine geschlechtergerechte Berufsorientierung am Girls'Day und darüber hinaus in der Schule gelingen kann." Der D21 Girls'Day Schulpreis dient der Anerkennung von Schulen, die besonders engagiert und erfolgreich Mädchen auf die Berufswelt vorbereiten und hierfür innovative Konzepte unter Einbezug des Girls'Day entwickelt haben.

Die Integration des Girls'Day in das Schulprogramm gelingt dann, wenn für die Schülerinnen neben der Ermutigung zur Teilnahme auch eine unterstützende Vor- und Nachbereitung erfolgt. Der nachhaltige Erfolg des Mädchen-Zukunftstags ist vor allem abhängig von einer guten Informations- und Kommunikationskultur innerhalb der Schule und der Kontaktpflege zu Betrieben/Unternehmen und örtlichen Netzwerken. Die Wettbewerbsbeiträge werden in Kooperation mit dem Kompetenzzentrum Technik - Diversity - Chancengleichheit e.V. unter www.girls-day.de anderen Schulen und Lehrkräften bereitgestellt.

Ausführliche Informationen über den Girls'Day - Mädchen-Zukunftstag finden Sie unter www.girls-day.de.

Ansprechpartnerinnen:

Anja Katthöfer
Initiative D21
Koordinatorin Bildung, Qualifikation und Chancengleichheit
anja.katthoefer@initiatived21.de

Tel: 030-386 300 86

Carmen Ruffer
Bundesweite Koordinierungsstelle
Girls'Day - Mädchen-Zukunftstag
Kompetenzzentrum Technik - Diversity - Chancengleichheit e.V.
Öffentlichkeitsarbeit
ruffer@girls-day.de

Tel.: 0521-106 73 78

Die Initiative D21 ist Europas größte Partnerschaft zwischen Politik und Wirtschaft (Public Private Partnership). Sie besteht aus einem Netzwerk von 200 Mitgliedsunternehmen und -organisationen aller Branchen, die gemeinsam mehr als eine Million Menschen in der Bundesrepublik beschäftigen. Ziel des gemeinnützigen Vereins ist es, durch bessere Bildung, Qualifikation und Innovationsfähigkeit wirtschaftliches Wachstum zu stimulieren und zukunftsfähige Arbeitsplätze zu sichern. Dafür setzt sich die Initiative gemeinsam mit politischen Partnern in praxisorientierten und interdisziplinären Projekten ein. Alle Maßnahmen von D21 besitzen einen engen Bezug zu Informations- und Kommunikationstechnologien, einer entscheidenden Basis für die Zukunft Deutschlands. www.initiatived21.de

Am Girls'Day - Mädchen-Zukunftstag öffnen in ganz Deutschland Unternehmen und Betriebe mit technischen Abteilungen und Ausbildungen, Hochschulen und Forschungszentren ihre Türen für Schülerinnen der Klassen 5 bis 10. In Werkstätten, Büros und Laboren können Mädchen erste Einblicke in die Praxis wichtiger Bereiche der Arbeitswelt gewinnen. Sie können experimentieren und programmieren, das Innenleben eines Computers entdecken, Internetseiten erstellen, eine Lichtschranke bauen, Technik verstehen und selbst ausprobieren. Die bundesweite Koordination des Mädchen-Zukunftstags liegt beim Kompetenzzentrum Technik - Diversity - Chancengleichheit e.V. . Hier werden Aktionsmaterialien für die Durchführung des Girls'Day, z.B. Informationen für Mädchen, Schulen und Eltern, Plakate und Sticker erstellt. Die stark besuchte Homepage www.girls-day.de wird täglich aktualisiert. Dort finden Schülerinnen, Unternehmen und Organisationen, Schulen und Eltern alle Informationen über den Aktionstag und das Thema Berufsorientierung in Technik, Naturwissenschaften und Handwerk.

Die bundesweite Koordinierungsstelle Girls'Day - Mädchen-Zukunftstag wird gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung, vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend sowie aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds. Girls'Day - Mädchen-Zukunftstag ist ein Projekt des Kompetenzzentrum Technik - Diversity - Chancengleichheit e.V. und eine Gemeinschaftsaktion des BMBF und des BMFSFJ, der Initiative D21, der Bundesagentur für Arbeit, des Deutschen Gewerkschaftsbundes, der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände, des Deutschen Industrie- und Handelskammertages, des Zentralverbands des Deutschen Handwerks und des Bundesverbandes der Deutschen Industrie.


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16.11.2005

Bielefelder Gertrud-Bäumer-Schule gewinnt zweiten Preis des Girls'Day Schulpreises der Initiative D21

Am 17. November überreichen Anja Katthöfer, Initiative D21 , und Doro-Thea Chwalek, Bundesweite Koordinierungsstelle Girls'Day - Mädchen-Zukunftstag, einen mit 750 Euro dotierten zweiten Preis des D21 Girls'Day Schulpreises an die Bielefelder Gertrud-Bäumer-Schule. Mit dem D21 Girls'Day Schulpreis werden Schulen ausgezeichnet, die den Mädchen-Zukunftstag besonders erfolgreich gestalten und in ihr Angebot schulischer Berufswahlorientierung integrieren.

"Besonders positiv aufgefallen ist uns, dass alle Klassenlehrerinnen und Klassenlehrer sowie die beteiligten Lehrkräfte an einer Fortbildung zum Thema gendergerechte Berufsorientierung und Lebensplanung teilgenommen haben. Das zeigt die Bedeutung, die der Girls' Day für diese Schule hat! Außerdem ist es noch eher selten, dass Lehrkräfte sich so intensiv mit der Genderthematik beschäftigen", so Anja Katthöfer, Koordinatorin Bildung, Qualifikation und Chancengleichheit der Initiative D21.

"Die Gertrud-Bäumer-Realschule setzt als "Schule der Gleichberechtigung" Maßstäbe. Die Mädchen und Jungen haben sich ihre Plätze für den Girls'Day bzw. das Schnupperpraktikum in sozialen Berufen aktiv und selbstständig gesucht. Vorbildlich ist auch die kontinuierliche Kooperation mit außerschulischen Trägern von Mädchenprojekten, z.B. dem Mädchentreff Bielefeld", so Doro-Thea Chwalek, Projektleiterin Girls'Day - Mädchen-Zukunftstags.

Bundesweit erhalten zum zweiten Mal vier Schulen den Preis der Initiative D21 für ihre Gestaltungskonzepte zum Girls'Day - Mädchen-Zukunftstag. Der D21 Girls'Day Schulpreis dient der Anerkennung von Schulen, die besonders engagiert und erfolgreich Mädchen auf die Berufswelt vorbereiten und hierfür innovative Konzepte unter Einbezug des Girls'Day entwickelt haben.

Die Integration des Girls'Day in das Schulprogramm gelingt dann, wenn für die Schülerinnen neben der Ermutigung zur Teilnahme auch eine unterstützende Vor- und Nachbereitung erfolgt. Der nachhaltige Erfolg des Mädchen-Zukunftstags ist vor allem abhängig von einer guten Informations- und Kommunikationskultur innerhalb der Schule und der Kontaktpflege zu Betrieben/Unternehmen und örtlichen Netzwerken. Die Wettbewerbsbeiträge werden in Kooperation mit dem Kompetenzzentrum Technik - Diversity - Chancengleichheit e.V. unter www.girls-day.de anderen Schulen und Lehrkräften bereitgestellt.

Ausführliche Informationen über den Girls'Day - Mädchen-Zukunftstag finden Sie unter http://www.girls-day.de.

Die Initiative D21 ist Europas größte Partnerschaft zwischen Politik und Wirtschaft (Public Private Partnership). Sie besteht aus einem Netzwerk von 200 Mitgliedsunternehmen und -organisationen aller Branchen, die gemeinsam mehr als eine Million Menschen in der Bundesrepublik beschäftigen. Ziel des gemeinnützigen Vereins ist es, durch bessere Bildung, Qualifikation und Innovationsfähigkeit wirtschaftliches Wachstum zu stimulieren und zukunftsfähige Arbeitsplätze zu sichern. Dafür setzt sich die Initiative gemeinsam mit politischen Partnern in praxisorientierten und interdisziplinären Projekten ein. Alle Maßnahmen von D21 besitzen einen engen Bezug zu Informations- und Kommunikationstechnologien, einer entscheidenden Basis für die Zukunft Deutschlands. www.initiatived21.de

Am Girls'Day - Mädchen-Zukunftstag öffnen in ganz Deutschland Unternehmen und Betriebe mit technischen Abteilungen und Ausbildungen, Hochschulen und Forschungszentren ihre Türen für Schülerinnen der Klassen 5 bis 10. In Werkstätten, Büros und Laboren können Mädchen erste Einblicke in die Praxis wichtiger Bereiche der Arbeitswelt gewinnen. Sie können experimentieren und programmieren, das Innenleben eines Computers entdecken, Internetseiten erstellen, eine Lichtschranke bauen, Technik verstehen und selbst ausprobieren. Die bundesweite Koordination des Mädchen-Zukunftstags liegt beim Kompetenzzentrum Technik - Diversity - Chancengleichheit e.V. . Hier werden Aktionsmaterialien für die Durchführung des Girls'Day, z.B. Informationen für Mädchen, Schulen und Eltern, Plakate und Sticker erstellt. Die stark besuchte Homepage www.girls-day.de wird täglich aktualisiert. Dort finden Schülerinnen, Unternehmen und Organisationen, Schulen und Eltern alle Informationen über den Aktionstag und das Thema Berufsorientierung in Technik, Naturwissenschaften und Handwerk.

Die bundesweite Koordinierungsstelle Girls'Day - Mädchen-Zukunftstag wird gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung, vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend sowie aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds. Girls'Day - Mädchen-Zukunftstag ist ein Projekt des Kompetenzzentrum Technik - Diversity - Chancengleichheit e.V. und eine Gemeinschaftsaktion des BMBF und des BMFSFJ, der Initiative D21, der Bundesagentur für Arbeit, des Deutschen Gewerkschaftsbundes, der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände, des Deutschen Industrie- und Handelskammertages, des Zentralverbands des Deutschen Handwerks und des Bundesverbandes der Deutschen Industrie.

Ansprechpartnerinnen:

Anja Katthöfer
Initiative D21
Koordinatorin Bildung, Qualifikation und Chancengleichheit
anja.katthoefer@initiatived21.deTel.: 030-386 300 86

Carmen Ruffer
Bundesweite Koordinierungsstelle
Girls'Day - Mädchen-Zukunftstag
Kompetenzzentrum Technik - Diversity - Chancengleichheit e.V.
Öffentlichkeitsarbeit
ruffer@girls-day.de
Tel.: 0521-106 73 78


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30.03.2005

Gut gestylt - nicht nur für' s Date

Mädchen geht es beim Thema Styling immer um Make-up, Frisuren und trendige Kleidung? Fehlanzeige! Neuerdings heißt es "Style your future". Junge Frauen wollen heute nicht nur ihr Äußeres, sondern auch ihre berufliche Zukunft selbstbewusst gestalten.

Unter dem Titel "Style your future" gibt der Nürnberger Fachverlag BW Bildung und Wissen den Mädchen zum "Girls' Day 2005" einen kostenlosen Berufsguide an die Hand. Die Broschüre macht jungen Frauen zwischen 13 und 18 Jahren Lust auf "frauenuntypische" Berufe. Ganz im Sinne der Girls' Day-Initiative, deren Ziel es ist, den Blick der Mädchen für diese Tätigkeitsfelder zu weiten. Schließlich gibt es keinen Grund, warum der weibliche Nachwuchs sich auf Beschäftigungen wie Bürokauffrau oder Arzthelferin konzentrieren sollte. Mädchen haben mit ihrer guten Schulbildung sowie ihren kommunikativen und sozialen Fähigkeiten die besten Voraussetzungen für weit mehr Berufe.

Style your future

Auf über 50 Seiten stellt "Style your future" in zwölf Porträts technische, naturwissenschaftliche und handwerkliche Berufe vor, wie etwa KFZ-Mechatronikerin, Werkstoffprüferin oder Zimmerin. Außerdem erfahren die Girls Wissenswertes über die Themen duale und schulische Ausbildung, welche naturwissenschaftlichen und technischen Fächer die Hochschulen bieten, wie man Erfahrungen im Ausland sammelt und vieles mehr. Interviews mit Mädchen, die gerade eine Ausbildung in einem "Männer-Beruf" absolvieren, eine Übersicht mit weiterführenden Internetadressen, jede Menge Buchtipps und ein Serviceteil mit Stichwortverzeichnis und Begriffsglossar machen "Style your future" zu einem wertvollen Guide bei der Berufswahl.

"Den Mädchen nahe"

Die Broschüre möchte aber nicht nur informieren, sondern die Mädchen in ihrem Selbstbewusstsein unterstützen und ihnen ihre Stärken aufzeigen. "Besonderen Wert haben wir deshalb auf eine echte Nähe zur Zielgruppe gelegt", erklärt Nicole Weiß vom Verlag Bildung und Wissen. "Dazu gehört zum Beispiel die mädchengerechte, jugendliche Sprache. Sie trägt auch dazu bei, dass die Broschüre unterhaltsam und informativ zugleich ist." So stehen die Girls etwa "unter Strom" bei "Berufen mit Hochspannung" und "volle Kelle" geht es auf die Baustelle. Bereits bei Konzeption und inhaltlicher Gestaltung der Broschüre spielte der Blickwinkel der Mädchen eine wichtige Rolle. In Interviews haben Schülerinnen dem Redaktionsteam geschildert, was sie über "frauenuntypische" Berufe schon immer wissen wollten. "Style your future" liefert jetzt die Antwort!

Mädchen, die all das selbst nachlesen und sich ans Styling ihrer beruflichen Zukunft machen wollen, können die Broschüre ab sofort kostenlos unter www.girls-day.de oder www.idee-it.de bestellen.

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Die Zukunft in der Tasche: "Style your future" macht Mädchen Lust auf angebliche Männerberufe

Der Verlag

BW Bildung und Wissen ist ein mittelständischer Fachverlag, der sich auf die Themen Bildung, Beruf und Karriere spezialisiert hat. Derzeit bildet der Verlag in vier verschiedenen Berufen aus, die Ausbildungsquote liegt bei rund 13 Prozent. Zum Portfolio gehört neben der Datenbank BERUFEnet, die BW im Auftrag der Bundesagentur für Arbeit redaktionell betreut, beispielsweise der Klassiker für Abiturienten "Studien- und Berufswahl". Daneben hat auch ein Buchprogramm seinen festen Platz. Rat und Informationen für junge Leute bieten zum Beispiel Titel wie  "Studienabbruch, na und!", "after school" oder "Top vorbereitet in die mündliche Prüfung". Näheres unter www.bwverlag.de

Weitere Informationen von Imke Zottnick, Tel: 09 11/96 76-254, BW Bildung und Wissen Verlag und Software GmbH, Südwestpark 82, 90449 Nürnberg


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13.03.2005

Immer mehr Schulen beteiligen sich am Girls´Day - Mädchen-Zukunftstag

D21 Girls´Day Schulpreis 2005 ausgeschrieben - Datenbank mit Unterrichtsmaterialien veröffentlicht

Für die Schulen in Deutschland wächst die Bedeutung des Girls´Day - Mädchen-Zukunftstags.
Immer mehr Pädagoginnen und Pädagogen ergreifen den Girls´Day als Gelegenheit, Mädchen bei der Berufsorientierung in Technik, Naturwissenschaften, Handwerk und IT zu unterstützen. In diesem Jahr können sich Schulen, die am 28. April 2005 den Girls´Day - Mädchen-Zukunftstag organisieren, bereits zum zweiten Mal mit ihren Gestaltungskonzepten um den D21 Girls´Day Schulpreis bewerben. Teilnahmeberechtigt sind alle allgemeinbildenden Schulen der Sekundarstufe I, die den Girls´Day in ihr Berufswahlorientierungs-Angebot integrieren. Die besten Konzepte werden mit Preisgeldern in Höhe von insgesamt 3.500 Euro ausgezeichnet.
Einsendeschluss ist der 15.6.2005.

Weitere Informationen sowie die Ausschreibungsunterlagen zum D21 Girls´Day Schulpreis finden Sie hier

Bereits jetzt haben interessierte Lehrkräfte die Möglichkeit unter www.girls-day.de Materialien herunterzuladen, mit denen der Aktionstag optimal vor- und nachbereitet werden kann. In der neuen Datenbank für Schulen stehen beispielhafte Unterrichtsideen, Arbeitsblätter, Informationsschreiben und Gestaltungskonzepte zur Verfügung. Neben den bewährten Girls´Day-Unterrichtsmaterialien (Vor- und Nachbereitung, begleitende Aktionen für Jungen), finden Sie hier ab sofort die besten Wettbewerbsbeiträge zum D21 Girls´Day Schulpreis 2004. Diese wurden von den teilnehmenden Pädagoginnen und Pädagogen zur Verfügung gestellt, damit nun weitere Schulen von diesem Erfahrungsschatz profitieren können.

Hier finden Sie die Datenbank mit Unterrichtsmaterialien für Schulen

Am Girls´Day - Mädchen-Zukunftstag öffnen in ganz Deutschland Unternehmen und Betriebe mit technischen Abteilungen und Ausbildungen, Hochschulen und Forschungszentren, ihre Türen für Schülerinnen der Klassen 5 bis 10. In Werkstätten, Büros und Laboren können Mädchen erste Einblicke in die Praxis wichtiger Bereiche der Arbeitswelt gewinnen. Sie können experimentieren und programmieren, das Innenleben eines Computers entdecken, Internetseiten erstellen, eine Lichtschranke bauen, Technik verstehen und selbst ausprobieren. Der Girls´Day - Mädchen-Zukunftstag wird gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung, vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend sowie aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds. Girls´Day - Mädchen-Zukunftstag ist ein Projekt von Frauen geben Technik neue Impulse e.V. und eine Gemeinschaftsaktion des BMBF und des BMFSFJ, der Initiative D21, der Bundesagentur für Arbeit, des Deutschen Gewerkschaftsbundes, der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände, des Deutschen Industrie und Handelskammertages, des Zentralverbands des Deutschen Handwerks und des Bundesverbandes der Deutschen Industrie.

Die Initiative D21 ist Deutschlands größte Partnerschaft zwischen Politik und Wirtschaft (Public Private Partnership). In diesem "Netzwerk für die Zukunft" initiieren und begleiten mehr als 400 Vertreter und Vertreterinnen von Parteien, Unternehmen, Vereinen und anderen Einrichtungen gemeinnützige Projekte wie den Girls' Day oder den (N)ONLINER Atlas. Mit ihrem Engagement wollen sie die Rahmenbedingungen für einen schnellen und erfolgreichen Wandel zur Informations- und Wissensgesellschaft verbessern und so Deutschland international wettbewerbs- und zukunftsfähiger machen. Im Mittelpunkt steht das Ziel, möglichst alle gesellschaftlichen Gruppen sowie Schulen, Behörden, Verbände und Unternehmen zu einem souveränen Umgang mit Informations- und Kommunikationstechnologien zu befähigen. Diese Schlüsselqualifikation fördert D21 mit zielgruppengerechten Projekten zu den Themen: Bildung, Qualifikation und Chancengleichheit; Sicherheit und Vertrauen im Internet; eGovernment; IT im Gesundheitswesen sowie Wachstum und Wettbewerbsfähigkeit. Dafür setzen sich unter anderem Bundeskanzler Gerhard Schröder als Beiratsvorsitzender und zahlreiche deutsche Top-Manager ein. Die Initiative D21 ist ein eingetragener Verein mit Sitz in Berlin. Sie besteht seit 1999.


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06.03.2005

Einblick in Technik-Berufe: Jetzt anmelden zum Girls´Day - Mädchen-Zukunftstag

Telefonhotline informiert über noch freie Plätze - Girls´Day-Wettbewerb für Mädchen ausgeschrieben

Am 28. April 2005 findet zum fünften Mal der Mädchen-Zukunftstag statt. Ab sofort können sich Schülerinnen auf der Homepage www.girls-day.de bei den teilnehmenden Unternehmen für Veranstaltungen anmelden. Mit Hilfe von "Aktion suchen" finden Mädchen Girls´Day-Angebote in ihrer Nähe. Die Internetseite bietet den Girls´Day-Teilnehmerinnen darüber hinaus nützliche Tipps zur Vorbereitung des Mädchen-Zukunftstags, Informationen zum Thema Berufswahl, Praxisberichte, Spiele und die Möglichkeit eCards zu verschicken. Auch ein Antrag auf Freistellung vom Unterricht, Informationen für Lehrkräfte und Eltern sind unter www.girls-day.de abrufbar.

Über eine Telefonhotline 0521 - 106 73 54 (montags - freitags von 14:00 bis 19:00 Uhr) erhalten Mädchen Antwort auf alle Fragen zum Girls´Day - Mädchen-Zukunftstag und Auskunft über noch freie Plätze.

Girls´Day-Wettbewerb für Mädchen

Auch in diesem Jahr schreibt die bundesweite Koordinierungsstelle des Projekts Girls´Day - Mädchen-Zukunftstag einen deutschlandweiten Wettbewerb aus. Erstmalig können die Teilnehmerinnen Beiträge in zwei verschiedenen Kategorien einreichen.

Folgender Text ist dazu auf der Internetseite veröffentlicht:

Mach' mit beim Girls´Day Wettbewerb!

In diesem Jahr hast du zwei Möglichkeiten, dich zu beteiligen! Entscheide dich für eine Kategorie:

1. Kategorie: Erlebnisbericht "Mein Girls´Day":

Schreibe einen Erlebnisbericht über "deinen" Girls´Day - Mädchen-Zukunftstag 2005! 
Was hast du am Girls´Day erlebt? Wo hast du den Tag verbracht? Was hat dir besonders gefallen? Kannst du dir vorstellen, einmal in diesem Bereich zu arbeiten?

2. Kategorie: Jobreporterin: Reportage oder Interview

Erstelle ein Interview oder eine Reportage über eine Frau in einem "frauenuntypischen" Beruf!Hast du eine Frau kennen gelernt,  die in Technik, Handwerk, Naturwissenschaft oder IT arbeitet? Wie ist ihre Geschichte? Warum hat sie sich für ihren Beruf entschieden? Wie sieht ihr Arbeitsalltag aus? 

Dein Beitrag sollte nicht länger als eine Din A4 Seite sein. Wir freuen uns auch über Fotos im jpg- oder gif-Format,  die wir veröffentlichen dürfen.

... und das gibt´s zu gewinnen: Ein Handy, einen mp3-Stick (256 MB), Software und weitere tolle Sachpreise !

Schicke deinen Beitrag am besten per eMail bis spätestens zum 10. Mai 2005 an:

eMail:            schreibwettbewerb@girls-day.de

Fax:              0521 / 106-7377

Post:             Bundesweite Koordinierungsstelle - Projekt Girls´Day-  Mädchenkunftstag
                     Stichwort "Girls´Day Wettbewerb"
                     Wilhelm-Bertelsmann-Str.10 - 33602 Bielefeld

Gib bitte auch an, in welche Schule du gehst, in welchen Betrieb du "hineingeschnuppert" hast und wie du telefonisch zu erreichen bist. Bist du unter den glücklichen Gewinnerinnen, wirst du natürlich sofort verständigt.
Die schönsten Beiträge werden im Internet auf www.girls-day.de veröffentlicht!

Hintergrund

Am Girls´Day - Mädchen-Zukunftstag beteiligen sich Unternehmen und Organisationen, um Mädchen für Berufe in Technik, IT und Naturwissenschaften zu gewinnen und sie zu ermutigen, ihre Potentiale in zukunftsweisenden, mädchenuntypischen Berufen einzusetzen. Bisher fanden über 10.000 Veranstaltungen in Unternehmen und Organisationen aus Industrie, Handwerk, Wissenschaft, Politik und Medien für mehr als 250.000 Teilnehmerinnen statt.

Noch wählt mehr als die Hälfte der Mädchen aus nur zehn verschiedenen Ausbildungsberufen im dualen System - kein einziger mit technischer Ausrichtung ist darunter. Auch in Studiengängen, wie z. B. den Ingenieurwissenschaften oder der Informatik, sind Frauen noch deutlich unterrepräsentiert.

Der Girls´Day - Mädchen-Zukunftstag wird gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung, vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend sowie aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds. Girls´Day - Mädchen-Zukunftstag ist ein Projekt von Frauen geben Technik neue Impulse e.V. und ist eine Gemeinschaftsaktion des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, der Initiative D21, der Bundesagentur für Arbeit, des Deutschen Gewerkschaftsbundes, der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände, des Deutschen Industrie und Handelskammertages, des Zentralverbands des Deutschen Handwerks und des Bundesverbandes der Deutschen Industrie.

Weitere Informationen: www.girls-day.de

Bundesweite Koordinierungsstelle Girls´Day - Mädchen-Zukunftstag
Frauen geben Technik neue Impulse e.V.
Wilhelm-Bertelsmann-Str. 10
33602 Bielefeld
Telefon: 0521 / 106 7354  (montags - freitags von 14:00 bis 19:00 Uhr)
Telefax: 0521 / 106 7377
eMail: info@girls-day.de 

Pressekontakt
Dipl. Psych. Carmen Ruffer
Telefon: 0521 / 106 7378
eMail: ruffer@girls-day.de  

 


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16.01.2005

Aufruf zum Girls´Day - Mädchen-Zukunftstag 2005

Aufruf zum Girls´Day - Mädchen-Zukunftstag 2005

Sehr geehrte Damen und Herren,

am 28. April 2005 wecken Unternehmen und Organisationen in ganz Deutschland wieder die Neugier auf derzeit noch "frauenuntypische" Berufe für Mädchen. Zum fünften Mal bietet der Girls´Day - Mädchen-Zukunftstag Schülerinnen der Klassen 5 bis 10 die Chance ihr Berufswahlspektrum zu erweitern.

Mit ihrer Beteiligung am Aktionstag können sich Betriebe, Hochschulen und Forschungseinrichtungen wichtige Potentiale für die Zukunft erschließen und weiblichen Nachwuchs für Technik, IT, Handwerk, Ingenieur- und Naturwissenschaften begeistern. Mädchen bekommen ihrerseits die Chance für sie bisher untypische Berufsfelder kennen zu lernen. Seit 2001 fanden über 10.000 Veranstaltungen in Unternehmen und Organisationen für mehr als 250.000 Teilnehmerinnen statt. Mehr als 90% der Schülerinnen beurteilen den von ihnen erlebten Mädchen-Zukunftstag mit "gut" oder "sehr gut". Über 40% der Mädchen geben an, sich genau in dem am Girls´Day besuchten Betrieb ihre berufliche Zukunft vorstellen zu können. Von zahlreichen guten Beispielen berichten auch Unternehmen und Organisationen: Mittlerweile haben hier die ersten Girls´Day-Teilnehmerinnen ein Praktikum oder eine Ausbildung begonnen.

Beteiligen auch Sie sich am bundesweiten Girls´Day - Mädchen-Zukunftstag!

Helfen Sie mit die Trendwende in der Berufsorientierung für Mädchen zu erreichen!

Mehr als die Hälfte der Mädchen wählt trotz im Schnitt guter Schulabschlüsse und Noten noch immer "typisch weibliche" und häufig technikferne Berufsfelder oder Studienfächer und schöpft damit ihre Berufsmöglichkeiten nicht voll aus. Daraus ergeben sich weitreichende Folgen für Arbeitsmarktchancen, Karriere- und Verdienstmöglichkeiten der Mehrzahl der jungen Frauen. Unternehmen und Betriebe in zukunftsorientierten technischen Branchen droht ein Mangel an qualifiziertem Nachwuchs. Es liegt auf der Hand: Für Deutschland als Wirtschafts- und Technologiestandort sind Frauen in Entwicklung und Forschung, in Produktion, technischen Dienstleistungen und Management unverzichtbar.

Nicht mangelnde Fähigkeiten und Interessen, sondern fehlende weibliche Vorbilder und unrealistische Vorstellungen von technischen Berufsbildern beeinflussen die Berufswahl von Mädchen. Der bundesweite Aktionstag bietet ihnen eine frühe, praxisnahe Berufsorientierung. In Werkstätten, Büros und Laboren können Mädchen erste Einblicke in die Praxis wichtiger Bereiche der Arbeitswelt gewinnen. Sie können experimentieren und programmieren, das Innenleben eines Computers entdecken, Internetseiten erstellen, eine Lichtschranke bauen, Technik verstehen und selbst ausprobieren.

Der Aktionstag für Mädchen braucht Ihr Engagement!

Der Girls´Day - Mädchen-Zukunftstag vernetzt alle an der Berufsorientierungsphase beteiligten Personen und Einrichtungen. Ziel des Aktionstags ist die Öffentlichkeit und Wirtschaft für die Interessen und Fähigkeiten von Mädchen zu sensibilisieren und auf ihre Stärken aufmerksam zu machen. Nur durch eine kontinuierliche Kooperation aller am Berufwahlprozess beteiligten Instanzen kann der Mädchen-Zukunftstag als wichtiger Baustein in der  Berufsorientierung verankert werden und seine nachhaltige Wirkung entfalten.

Wie können Sie sich beteiligen?

·         Als Vorstand, Leiterin oder Leiter eines Unternehmens oder Betriebs, einer Universität oder Forschungseinrichtung, eines Bildungszentrums, einer Behörde oder einer Abteilung können Sie Schülerinnen zum Girls´Day - Mädchen-Zukunftstag einladen. Sie können Ihre Girls´Day-Aktion online unter www.girls-day.de eintragen, so dass Mädchen, Eltern, Lehrkräfte und andere Interessierte Ihren Standort und weitere Informationen im Internet abrufen können.

·         Als Mitarbeiterin oder Mitarbeiter eines Unternehmens, einer Behörde oder eines Instituts können Sie Aktionen zum Mädchen-Zukunftstag initiieren oder Ihre Unterstützung bei der Organisation und Realisierung anbieten.

·         Als Multiplikatorin oder Multiplikator können Sie in einem regionalen Arbeitskreis mitwirken oder eine neue Kontaktstelle für den Girls´Day vor Ort bilden. Nutzen Sie bestehende Netzwerke oder gewinnen Sie mögliche Akteurinnen und Akteure in Ihrer Region für eine Zusammenarbeit, z.B. Kammern, Gewerkschaften, Arbeitsämter, Verbände, kommunale Frauenbeauftragte oder die Regionalstellen Frau und Beruf. Sie können Ihren Arbeitskreisonline unter www.girls-day.de eintragen.

·         Als Schulleitung, Lehrerin oder Lehrer können Sie Ihre Schülerinnen über den Aktionstag informieren sowie die Unternehmen in Ihrer Region auf den Tag aufmerksam machen. Eine sinnvolle Integration des Girls´Day - Mädchen-Zukunftstags gelingt besonders dann, wenn für die Schülerinnen neben der Ermutigung zur Teilnahme auch eine unterstützende Vor- und Nachbereitung erfolgt. Gleichzeitig bietet der Tag die Chance zur Durchführung entsprechend abgestimmter paralleler jungenspezifischer Angebote zur Berufs- und Lebensplanung. Sie können Ihre Schule unter www.girls-day.de eintragen, um Kontakte in ihrer Region zu ermöglichen.

·         Mädchen können sich unter www.girls-day.de über den Aktionstag und das Thema Berufsorientierung informieren. Sie können dort eine Girls´Day-Veranstaltung auswählen und sich online oder telefonisch dafür anmelden.

·         Als Eltern kennen Sie die Stärken und Begabungen Ihrer Tochter genau und können sie auf ihrem Entscheidungsweg aktiv begleiten. Unterstützen Sie Ihrer Tochter bei der Suche nach einem geeigneten Platz für ihr Schnupperpraktikum am Mädchen-Zukunftstag - auch wenn sie noch nicht im Berufswahlprozess steht. Vielleicht haben Sie auch die Möglichkeit das Thema Girls´Day - Mädchen-Zukunftstag und sein Ziel, die Erweiterung des Berufswahlspektrums von Mädchen, auf einem Elternabend in der Schule einzubringen.

Wo erhalten Sie Informationen und Unterstützung zum Mädchen-Zukunftstag?

Die bundesweite Koordinierungsstelle für den Girls´Day - Mädchen-Zukunftstag berät Sie gerne per eMail und telefonisch in allen Fragen zum Mädchen-Zukunftstag. Die Aktionsmaterialien für die Durchführung des Girls´Day werden hier erstellt, z.B. ein Aktionsleitfaden für Unternehmen und Organisationen, Informationen und Praxishilfen für Schulen, ein Infobrief für Eltern, ein Infoheft für Mädchen, Plakate und Sticker. Diese Informationsmaterialien können Sie kostenfrei unter www.girls-day.de online bestellen.

Die stark besuchte Homepage www.girls-day.de wird täglich aktualisiert. Dort finden Unternehmen und Organisationen, Schulen, Eltern und Mädchen alle Informationen über den Aktionstag sowie Nützliches zum Thema Berufsorientierung in Technik, IT, Handwerk, Ingenieur- und Naturwissenschaften. Lehrkräften stehen hier Unterrichtsmaterialien zur Vor- und Nachbereitung des Aktionstags zum Download bzw. zur Online-Bestellung zur Verfügung. Ab Februar 2005 sind auch Materialien zur Unterrichtsgestaltung abrufbar, die im Rahmen des D21 Girls´Day Schulpreises als Wettbewerbsbeiträge eingesendet wurden.

Auch die Vertreterinnen und Vertreter der bereits bestehenden ca. 200 regionalen Arbeitskreise in den Regionen bieten für Unternehmen und Organisationen, Schulen, Eltern und Mädchen Unterstützung und Informationen zur Realisierung des Mädchen-Zukunftstags an. Sie können das Online-Werkzeug "AK-Tool" beispielsweise zur Verwaltung der Veranstaltungseinträge und Mädchenanmeldungen nutzen, aktuelle Statistiken abrufen und mit den Girls´Day-Unternehmen und -Organisationen in Ihrer Region kommunizieren. Alle Girls´Day-Arbeitskreise finden Sie auf der Arbeitskreiskarte unter www.girls-day.de.

Bundesweite Koordinierungsstelle
Projekt Girls´Day - Mädchen-Zukunftstag
Frauen geben Technik neue Impulse e.V.
Wilhelm-Bertelsmann-Straße 10
33602 Bielefeld
fon +49.521.106-7357
fax +49.521.106-7377
info@girls-day.de
www.girls-day.de

 

Die bundesweite Koordinierungsstelle Girls´Day - Mädchen-Zukunftstag wird gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) sowie aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds. Girls´Day - Mädchen-Zukunftstag ist ein Projekt von Frauen geben Technik neue Impulse e.V. und eine Gemeinschaftsaktion des BMBF und des BMFSFJ, der Initiative D21, der Bundesagentur für Arbeit, des Deutschen Gewerkschaftsbundes, der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände, des Deutschen Industrie und Handelskammertages, des Zentralverbands des Deutschen Handwerks und des Bundesverbandes der Deutschen Industrie.

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06.01.2005

D21 Girls´Day Schulpreis wird erstmals verliehen

Am Girls´Day - Mädchen-Zukunftstag beteiligen sich Unternehmen und Organisationen, um Mädchen für Berufe in Technik, IT und
Naturwissenschaften zu gewinnen und sie zu ermutigen, ihre Potentiale in zukunftsweisenden, mädchenuntypischen Berufen einzusetzen. Bisher fanden über 10.000 Veranstaltungen in Unternehmen und Organisationen für mehr als 250.000 Teilnehmerinnen statt.

Mit dem D21 Girls´Day Schulpreis werden erstmals Schulen ausgezeichnet, die den Mädchen-Zukunftstag besonders erfolgreich gestalten und in ihr Angebot schulischer Berufswahlorientierung integrieren. Bundesweit erhalten vier Schulen den Preis der Initiative D21 für ihre Girls´Day-Konzeption. Die Jury bildeten Harald Melcher, Geschäftsführer Ernst Klett Verlag und Mitglied des Vorstands der Initiative D21, Christa Frenzel,
Niedersächsisches Ministerium für Soziales, Frauen, Familie und Gesundheit, Ulrich Thünken, Ministerium für Schule, Jugend und Kinder NRW, Anja Katthöfer, Initiative D21, Dr. Ursula Köhler, Kompetenzzentrum Frauen in Informationsgesellschaft und Technologie, Projekt Girls´Day -
Mädchen-Zukunftstag. Sie entschied sich dafür, jeweils zwei erste und zwei zweite Preise zu vergeben.

Die Preisträger-Schulen sind:

Städt. Mädchengymnasium Essen-Borbeck
1. Preis D21 Girls´Day Schulpreis

Max-Planck-Gymnasium, Bielefeld
1. Preis D21 Girls´Day Schulpreis

Albert-Schweitzer-Schule, Heidelberg
2. Preis D21 Girls´Day Schulpreis

Riesengebirgsoberschule, Berlin
2. Preis D21 Girls´Day Schulpreis

Der D21 Girls´Day Schulpreis dient der Anerkennung von Schulen, die besonders engagiert und erfolgreich Mädchen auf die Berufswelt vorbereiten und hierfür innovative und langfristig angesetzte Konzepte unter Einbezug des Girls' Day entwickelt haben. Diese erfolgreichen Modelle sollen beispielhaft für andere Schulen veröffentlicht werden.

"Das Städtische Mädchengymnasium Essen-Borbeck nutzt den Girls´Day  hervorragend, um Mädchen auch auf technische Berufe aufmerksam zu machen", lobt Harald Melcher, Geschäftsführer des Ernst Klett Verlags.

"Besonders die sehr gute Vor- und Nachbereitung des Girls´Day am Max-Planck-Gymnasium haben uns überzeugt. Es ist klar zu erkennen, dass man sich hier intensiv mit der Genderthematik auseinander gesetzt hat", so Anja Katthöfer von der Initiative D21.

Dr. Ursula Köhler, Kompetenzzentrum Frauen in Informationsgesellschaft und Technologie macht deutlich: "Alle vier Preisträger-Schulen sind als gute Beispiele aus der Praxis Vorbilder für andere Schulen. Sie zeigen, wie innovativ die unterschiedlichen Schularten den Girls´Day gestalten und können so zur Nachahmung anregen. Mit der erstmaligen Verleihung des D21 Girls´Day Schulpreises möchten wir dazu einen
Impuls geben." Der Preis ist dotiert mit jeweils 1.000 Euro für die beiden erstplazierten Schulen und jeweils 750 Euro für die beiden zweitplazierten.

Die Ergebnisse der Begleitforschung zum Girls´Day - Mädchen-Zukunftstag lassen erkennen: Für die Schulen in Deutschland wächst die Bedeutung des Girls´Day. 60% zeigen sich zufrieden mit dem Aktionstag - mit stark steigender Tendenz. Auf positive Resonanz stößt das Interesse der Schülerinnen am Girls´Day sowie die Vor- und Nachbereitung des Aktionstags im Unterricht. In vielen Schulen ist der Girls´Day -
Mädchen-Zukunftstag mit begleitenden Aktionen für Jungen mittlerweile in Konzepten zur Berufsorientierung - z.B. im Schulprogramm - vertreten und damit Bestandteil des Schulprofils geworden. Doro-Thea Chwalek, bundesweite Koordinierungsstelle Girls´Day -
Mädchen-Zukunftstag erläutert dazu: "Idealerweise wird der Girls´Day - Mädchen-Zukunftstag in das Schulprogramm zur Berufsorientierung aufgenommen und ist damit nicht mehr vom Engagement einzelner Lehrkräfte abhängig - die ganze Schule ist beteiligt und kann davon
profitieren."

Die Integration des Girls´Day - Mädchen-Zukunftstags in das Schulprogramm gelingt dann, wenn für die Schülerinnen neben der Ermutigung zur Teilnahme auch eine unterstützende Vor- und Nachbereitung erfolgt. Gleichzeitig bietet der Tag die Möglichkeit entsprechend abgestimmte parallele jungenspezifische Angebote zur Berufs- und Lebensplanung durchzuführen. Der nachhaltige Erfolg des Mädchen-Zukunftstags ist vor allem abhängig von einer guten Informations- und Kommunikationskultur innerhalb der Schule  - bezogen auf das Kollegium, die Schülerinnen und Schüler, die Eltern und die Kontaktpflege zu Betrieben/Unternehmen und örtlichen Netzwerken. Die Wettbewerbsbeiträge werden in   Kooperation mit dem Kompetenzzentrum Frauen in Informationsgesellschaft und Technologie auf der Internetseite www.girls-day.de anderen Schulen und Lehrkräften zur Verwendung bereitgestellt werden.

Die Initiative D21 ist Deutschlands größte Partnerschaft zwischen Politik und Wirtschaft (Public Private Partnership). In diesem Netzwerk für die Zukunft initiieren und begleiten mehr als 400 Vertreter und Vertreterinnen von Parteien, Unternehmen, Vereinen und anderen Einrichtungen gemeinnützige Projekte wie den Girls' Day oder den (N)ONLINER Atlas. Mit ihrem Engagement wollen sie die Rahmenbedingungen für einen schnellen und erfolgreichen Wandel zur Informations- und Wissensgesellschaft verbessern und so Deutschland international wettbewerbs- und zukunftsfähiger machen. Im Mittelpunkt steht das Ziel, möglichst alle gesellschaftlichen Gruppen sowie Schulen, Behörden, Verbände und Unternehmen zu einem souveränen Umgang mit Informations- und Kommunikationstechnologien zu befähigen. Diese Schlüsselqualifikation fördert D21 mit zielgruppengerechten Projekten zu den Themen: Bildung, Qualifikation und Chancengleichheit; Sicherheit und Vertrauen im Internet; eGovernment; IT im Gesundheitswesen sowie Wachstum und Wettbewerbsfähigkeit. Dafür setzen sich unter anderem Bundeskanzler Gerhard Schröder als Beiratsvorsitzender und zahlreiche deutsche Top-Manager ein. Die Initiative D21 ist ein eingetragener Verein mit Sitz in Berlin. Sie besteht seit 1999.

Am Girls´Day - Mädchen-Zukunftstag öffnen in ganz Deutschland Unternehmen und Betriebe mit technischen Abteilungen und Ausbildungen, Hochschulen und Forschungszentren, ihre Türen für Schülerinnen der Klassen 5 bis 10. In Werkstätten, Büros und Laboren können Mädchen erste Einblicke in die Praxis wichtiger Bereiche der Arbeitswelt gewinnen. Sie können experimentieren und programmieren, das Innenleben eines Computers entdecken, Internetseiten erstellen, eine Lichtschranke bauen, Technik verstehen und selbst ausprobieren. Die bundesweite Koordination des Mädchen-Zukunftstags liegt beim Kompetenzzentrum Frauen in Informationsgesellschaft und Technologie, Projekt Girls´Day. Hier werden Aktionsmaterialien für die Durchführung des Girls´Day, z.B. ein Infoheft für Mädchen, Plakate und Sticker erstellt. Die stark besuchte Homepage www.girls-day.de wird täglich aktualisiert. Dort finden Mädchen, Unternehmen und Organisationen, Schulen und Eltern alle Informationen über den Aktionstag und das Thema Berufsorientierung in Technik, Naturwissenschaften und Handwerk. Die bundesweite Koordinierungsstelle Girls´Day - Mädchen-Zukunftstag wird gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung, vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend sowie aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds. Girls´Day - Mädchen-Zukunftstag ist ein Projekt von Frauen geben Technik neue Impulse e.V. und ist eine Gemeinschaftsaktion des BMBF und des BMFSFJ, der Initiative D21, der Bundesagentur für Arbeit, des Deutschen Gewerkschaftsbundes, der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände, des Deutschen Industrie und Handelskammertages, des Zentralverbands des Deutschen Handwerks und des Bundesverbandes der Deutschen Industrie.
Weitere Informationen:
www.girls-day.de

Ansprechpartnerinnen:

Anja Katthöfer
Initiative D21
Koordinatorin Bildung, Qualifikation und Chancengleichheit
anja.katthoefer@initiatived21.de
030-386 300 86

Kontakt
Kompetenzzentrum Frauen in Informationsgesellschaft und Technologie
Frau Dipl. Psych. Carmen Ruffer
Wilhelm-Bertelsmann-Str. 10
33602 Bielefeld
Telefon: 0521-1067378
Telefax: 0521-1067377
Email: ruffer@girls-day.de


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19.10.2004

Abschied vom Berufswahlklischee?

Abschied vom Berufswahl-Klischee? Berufe in Technik, Handwerk und Naturwissenschaften werden für Mädchen immer interessanter

Sie nutzen selbstverständlich das Internet, das Handy ist für sie ein Alltagsgegenstand. Und dennoch: Mädchen wählen - trotz im Schnitt besserer Schulabschlüsse und Noten noch immer "typisch weibliche" und häufig technikferne Berufsfelder oder Studienfächer und schöpfen damit ihre Berufsmöglichkeiten nicht voll aus.
Daraus ergeben sich weitreichende Folgen für Arbeitsmarktchancen, Karriere- und Verdienstmöglichkeiten der Mehrzahl der jungen Frauen sowie für Unternehmen und Betriebe in zukunftsorientierten technischen Branchen, denen ein Mangel an qualifiziertem Nachwuchs droht. Auch für Deutschland als Wirtschafts- und Technologiestandort sind Frauen in Entwicklung und Forschung, in Produktion und Management unverzichtbar.
Dass Technik-Berufe für Mädchen nun immer interessanter werden, lassen die ersten Ergebnisse der Begleitforschung zum Girls´Day - Mädchen-Zukunftstag erkennen.

Befragung zum Girls´Day - Mädchen-Zukunftstag zeigt den Beginn einer Trendwende
Noch wählt mehr als die Hälfte der Mädchen aus nur zehn verschiedenen Ausbildungsberufen im dualen System - kein einziger mit technischer Ausrichtung ist darunter. Auch in Studiengängen, wie z. B. den Ingenieurwissenschaften oder der Informatik, sind Frauen noch deutlich unterrepräsentiert. Darum gibt es den Girls´Day - Mädchen-Zukunftstag.
Für die wissenschaftliche Auswertung des Girls´Day - Mädchen-Zukunftstags wurden seit Aktionsstart im Jahr 2001 etwa 60.000 Mädchen, 4.000 Unternehmen und Organisationen sowie 2.000 Lehrkräfte an Schulen befragt. Die Ergebnisse besonders aus der Befragung der Schülerinnen machen nun deutlich, dass der Girls´Day die Möglichkeit einer Trendwende im Berufsorientierungsverhalten der Mädchen bietet.

Mädchen gewinnen für zukunftsorientierte Branchen
Mehr als 90% der Schülerinnen beurteilten den von ihnen erlebten Mädchen-Zukunftstag mit "gut" oder "sehr gut". Die Girls´Day-Teilnehmerinnen zeigen sich in der Befragung nach Abschluss des Aktionstag-Programms aufgeschlossen für technische, informationstechnische und naturwissenschaftliche Berufe. Klassischen Vorurteilen gegenüber Technik-Berufen widersprachen die Mädchen. Ein Drittel der Mädchen schätzte diese Berufe nach dem Aktionstag sogar als abwechslungsreich ein. 55% wussten "Teamarbeit ist in diesen Berufen besonders gefragt". 47% verneinten die Aussage " In diesen Berufen hat man wenig mit Menschen zu tun". Allgemein gängige Klischees über technische Berufe wurden somit von einem großen Teil der Mädchen abgelehnt. Nur 10 % der Mädchen stimmten negativen Aussagen über diese Berufsbilder zu.

Noch Informationsbedarf im Bereich Zukunftschancen
Noch vorsichtig sind die Mädchen in ihrer Einschätzung, wenn es um Arbeitsmarkt-, Verdienst- und Aufstiegschancen in technischen, informationstechnischen und naturwissenschaftlichen Berufen geht. Mit 50% Zustimmung "stimmt teilweise" zu den Aussagen "Man kann dort gut verdienen" und "Es gibt gute Aufstiegsmöglichkeiten" äußern sich die Mädchen verhalten positiv. 39 % beurteilen den Arbeitsmarkt in Technik-Berufen bereits relativ optimistisch. Das vorsichtig positive Bild, welches Mädchen von Arbeitsmarktchancen und Verdienstmöglichkeiten als Stärke der Berufe in den Technik-Branchen haben, ist für die Zukunft noch ausbaufähig, z.B. durch die Bemühungen der Ausbildungsverantwortlichen in den Betrieben, realitätsnah und zukunftschancenorientiert zu informieren.

Aktive Rolle im Berufsorientierungsprozess
Die Eigeninitiative mit der Mädchen sich einen Girls´Day-Platz suchen, ist seit 2001 kontinuierlich gestiegen. Für den Mädchen-Zukunftstag 2004 haben sich mehr als ein Viertel der Mädchen selbst im Vorfeld einen Platz organisiert, z. B. über selbst geknüpfte Kontakte oder über eine Recherche auf der Aktionslandkarte unter www.girls-day.de . Nur 16% der Mädchen haben ihren Girls´Day-Platz durch die Vermittlung der Eltern gefunden. Zum Vergleich: Noch 2002 gab ein Drittel der Teilnehmerinnen an, dass ihr Schnuppertag am Arbeitsplatz ihrer Eltern statt fand. Diese Entwicklung ist ein Indiz für eine zunehmend aktive Rolle, die die Mädchen möglicherweise im gesamten Prozess der Berufsorientierung übernehmen. Für den Bereich techniknahe Berufe wäre das neu und höchst erfreulich, wenn der Transfer von der Schnupperaktion auf spätere Berufswahl-Situationen gelingt, beispielsweise das Sammeln von Informationen und die Suche nach Praktikums- und Ausbildungsplätzen sowie Studienmöglichkeiten.

Erfolgreiche Berufsorientierung in Technik & IT
Ebenfalls erfreuliche Ergebnisse zeigen die Befragungen der Unternehmen und Organisationen sowie der Lehrkräfte in Schulen. Für mehr als 90 % der befragten Unternehmen und Organisationen, die am Aktionstag 2004 teilnahmen, steht fest, dass sie auch im nächsten Jahr gerne wieder den Girls´Day als Berufsorientierungsveranstaltung durchführen möchten. Für die Schulen wächst die Bedeutung des Girls´Day für die wichtige Bildungsaufgabe Berufsorientierung. 60% sind zufrieden mit dem Aktionstag - mit stark steigender Tendenz. Auf positive Resonanz stößt das Interesse der Schülerinnen am Girls´Day sowie die Vor- und Nachbereitung des Aktionstags im Unterricht. In vielen Schulen ist der Girls´Day - Mädchen-Zukunftstag mit begleitenden Aktionen für Jungen mittlerweile in Konzepten zur Berufsorientierung - z.B. im Schulprogramm - vertreten und damit Bestandteil des Schulprofils geworden.

Eine Kurzfassung der Evaluationsergebnisse 2004 ist im Downloadcenter unter www.girls-day.de abrufbar. Die Evaluation 2002 und 2003 ist jeweils als Buchveröffentlichung im W. Bertelsmann Verlag erschienen. Zum Jahresende soll auch die Evaluation des Girls´Day - Mädchenzukunftstags 2004 als Buch herausgegeben werden. Ein Bestandteil werden dann erste Erfahrungsberichte und Perspektiven der weiteren Girls´Day-Initiativen in Europa sein.

Der Girls´Day - Mädchen-Zukunftstag findet an jedem vierten Donnerstag im April statt, das nächste Mal am 28. April 2005.
Der Girls´Day - Mädchen-Zukunftstag wird gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung, vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend sowie aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds. Girls´Day - Mädchen-Zukunftstag ist ein Projekt von Frauen geben Technik neue Impulse e.V. und ist eine Gemeinschaftsaktion des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, der Initiative D21, der Bundesagentur für Arbeit, des Deutschen Gewerkschaftsbundes, der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände, des Deutschen Industrie und Handelskammertages, des Zentralverbands des Deutschen Handwerks und des Bundesverbandes der Deutschen Industrie.

Weitere Informationen:
www.girls-day.de

Evaluation 2004
Kurzfassung im Downloadcenter
http://www.girlsday.de/service/index.php?main=/service/downloadcenter.php
Veröffentlichung ab Dezember 2004

Evaluation 2003
Girls´Day - Mädchen-Zukunftstag. Erweiterung des Berufswahlspektrums von Mädchen: Evaluation 2003.Frauen geben Technik neue Impulse e.V. (Hrsg.)Wilhelm Bertelsmann Verlag, Bielefeld 2004ISBN 3-7639-3207-0 | Best. Nr. 60.01.514 | 173 Seiten. Erschienen im Juli 2004

Evaluation 2002
Girls´Day - Mädchen-Zukunftstag. Berufswahlorientierung aus Sicht von Mädchen, Schulen und Betrieben/Institutionen: Evaluation 2002.Frauen geben Technik neue Impulse e.V. (Hrsg.)Wilhelm Bertelsmann Verlag, Bielefeld 2003ISBN 3-7639-3143-0 | Best. Nr. 60.01.464 | 136 Seiten

Kontakt
Kompetenzzentrum Frauen in Informationsgesellschaft und Technologie
Frau Dipl. Psych. Ruffer Carmen
Wilhelm-Bertelsmann-Str. 10
33602 Bielefeld
Telefon: 0521 / 106 7378
Telefax: 0521 / 106 7377
Email: ruffer@girls-day.de


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19.09.2004

Jetzt veröffentlicht: Girls´Day - Mädchen-Zukunftstag. Erweiterung des Berufswahlspektrums von Mädchen.Evaluationsergebnisse 2003

Eine ausführliche Darstellung der Ergebnisse liegt nun als Veröffentlichung vor und ist über den Buchhandel zu beziehen. (Wilhelm Bertelsmann Verlag ISBN 3-7639-3207-0. Hrsg.: Frauen geben Technik neue Impulse e.V.).
Die Evaluation untersucht die Berufsorientierung von Mädchen vor dem Hintergrund aktueller Forschungsergebnisse. Unternehmen, Betriebe, Institutionen sowie Schulen als wichtige Akteure im Berufswahlprozess werden zu ihrer Einschätzung zur geschlechtsspezifischen Berufswahl sowie ihrer Umsetzung von Handlungsstrategien zur Unterstützung der beruflichen Orientierung von Mädchen befragt. Darüber hinaus wir die Umsetzung des Aktionstags in den veranstaltenden Organisationen und Schulen untersucht und die Auswirkungen des Mädchen-Zukunfttags auf die berufliche Orientierung der Teilnehmerinnen aufgezeigt. Die Evaluation hebt dabei die Entwicklungen im Vergleich zu den Daten von 2002 hervor.
Die Kurzfassung des Werkes, so wie eine Kurzfassung mit Länderauswertung ist im Downloadcenter unter "Veröffentlichungen" abrufbar. Weitere Informationen bei Wenka Wentzel Tel.: 0521 - 106 73 49


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