Medienspiegel

1

03.05.2012

Frauen entdecken berufliche Vielfalt

Am 26. April öffneten bundesweit Betriebe und Institutionen ihre Türen für Schüler der 5. bis 10. Klasse (...).

Unter dem Motto „Vielfalt entdecken“ hat die bundesweite Koordinierungsstelle Kompetenzzentrum daher ein Themendossier erstellt. So porträtierten sie Frauen unterschiedlicher Herkunft, welche an vergangenen Girl’s Days teilnahmen und heute in einem technischen Beruf arbeiten. Außerdem wurde der Elternbrief mit dem die Schülerinnen vom Unterricht befreit werden in die zehn häufigsten Sprachen in Deutschland übersetzt. (...)

www.migration-business.de


2

30.03.2012

Bezirklicher Girls'Day & Boys'Day Wettbewerbspreis für Marzahn-Hellersdorfer Schulen

Anlässlich des diesjährigen Girls‘ Days und Boys’ Day am 26. April wird das Bezirksamt Marzahn-Hellersdorf einen Geldpreis an Schulen vergeben, die sich besonders bei der Aktivierung und Motivation von Schülerinnen und Schülern zur Mitwirkung am Girls‘Day und Boys’Day engagiert haben.

"Wir begrüßen das Engagement der Schulen, die ihre Schülerinnen und Schüler für die Mitwirkung am Aktionstag motivieren. Denn die gemeinsame Gestaltung des Girls’Day und Boys’Day von Lehrenden und Lernenden, ist im doppelten Sinne gewinnbringend: Einerseits, um die Vielfalt der Ausbildungs- und Berufsfelder für Mädchen und Jungen - fern ab von festgefahrenen tradierten Denkmustern und Klischees – kennen lernen zu können. Andererseits, um sich die Chance nicht entgehen zu lassen, am Marzahn-Hellersdorfer Wettbewerb mitzuwirken und gewinnen zu können!"
Snežana Sever
Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte

Zur Pressemitteilung


3

29.02.2012

Eine Frau mit stahlhartem Job

Duisburg. Dr. Julia Mura entwickelt Stähle für ThyssenKrupp. Früher hätte man gesagt: ein Männerberuf. Aber das stimmt heute nicht mehr. Warum? Das erklärt die 32-Jährige im Interview. [...]

Was kann man tun, um Mädchen früh zu interessieren?
Mura: In bestimmten Entwicklungsphasen und Fächern mag es sinnvoll sein, die Geschlechter zu trennen. Aber es hat sich schon viel verändert. Ich habe es nicht erlebt, dass man in der Schule eine Rose zusammenschweißt. Aktionen wie der Girls’ Day oder der Ideenpark machen’s möglich. Mädchen sollten sich einfach trauen, einen technischen Beruf zu ergreifen, sich informieren, ihrem Gefühl folgen.

www.derwesten.de


4

22.02.2012

Girls’Day ist auch Boys’Day

Der Girls'Day ist das größte und vielfältigste Angebot in der Berufsorientierung für Mädchen mit einer enormen Reichweite.

Knapp ein Drittel der Bevölkerung kennt ihn mittlerweile. Der Aktionstag ist ein Baustein zu mehr Chancengleichheit und Vielfalt auf dem Ausbildungsmarkt. Er ermutigt junge Frauen bei ihrer Berufswahl ihre Interessen um das breite Spektrum der naturwissenschaftlichen und technischen Berufen zu erweitern und ihre Fähigkeiten dahingehend zu überprüfen. Geschlecht und kultureller Hintergrund sind dabei Bereicherung.

www.berlin.de


5

13.02.2012

Stadt und Kreis werben für „Erfolgskonzept“

Unternehmen und Institutionen sind aufgerufen, sich an Girls‘- und Boys‘ Day am 26. April zu beteiligen

GIESSEN (vob). Oberbürgermeisterin Dietlind Grabe-Bolz und Landrätin Anita Schneider (beide SPD) haben Unternehmen und Institutionen der Region aufgerufen, sich am Girls‘- und Boys‘ Day am 26. April zu beteiligen. Der Girls‘ Day, der mittlerweile ein Erfolgskonzept sei, soll jungen Frauen nachhaltig neue Berufsperspektiven in bislang noch untypischen Bereichen eröffnen - zum Beispiel in Technik, Naturwissenschaften, Handwerk und IT oder in Führungspositionen. Nicht Geschlecht oder kultureller Hintergrund, sondern Talent und Neigung sollen für die berufliche Eignung ausschlaggebend sein, heißt es in einer Pressemitteilung. (...)

www.giessener-anzeiger.de


6

27.01.2012

2012 findet der 1. Internationale Mädchentag statt

Auch wenn schon viel getan wurde, bestehe weiterhin Handlungsbedarf. Mädchen hätten oftmals die besseren Bildungsabschlüsse, seien aber auf dem Ausbildungs- und Arbeitsmarkt nach wie vor benachteiligt. Dies führe mit dazu, dass Frauen im späteren Berufsleben in vielen Fällen bei gleicher Qualifikation weniger verdienten als Männer, seltener Karriere machten und in den Führungsetagen unterrepräsentiert seien. Nach wie vor entschieden sich nur wenige Mädchen für die zukunftsweisenden MINT-Berufe (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik). „Die Initiativen wie der Girls Day, der in diesem Jahr am 26. April stattfinden wird, müssen ausgebaut werden, um das Spektrum bei der Berufswahl zu weiten und das Bewusstsein für berufliche Entwicklung zu stärken“, so die Staatssekretärin. (...)

www.familien-blickpunkt.de


7

21.12.2011

„Wir dürfen an jede Maschine ran“

14 Mädchen der Liebfrauenschule schnuppern bei Gühring Männerberufe
Sigmaringen / amm „Das ist einfach cool, wir dürfen an jede Maschine ran“, erzählt Mareike begeistert und lässt sich von der Auszubildenden Isabelle die Handhabung der Bohrmaschine erklären. Samanta ist mit großer Konzentration an der Fräsmaschine zugange und wird von Ausbildungsleiter Roland Boos Schritt für Schritt begleitet. [...]

www.schwaebische.de


8

18.11.2011

Jeder zehnte findet sein Mädchen

Knapp ein halbes Jahr noch bis zum nächsten Girls'Day am 26. April 2012. Wie Unternehmen und Mädchen zueinander finden und was der Mädchen-Zukunftstag bringt erklärt Almuth Reinhardt vom Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit in Bielefeld.

Presseausschnitt Westfalenpost (PDF, 218 KB)


9

14.11.2011

Mädchen haben es im Beruf immer noch schwerer

Chancengleichheit: Der "Girls' Day" feiert zehnjähriges Bestehen / Buch resümiert die Ergebnisse der jährlichen Veranstaltung

Jungen und Mädchen haben die gleichen Chancen im Berufsleben - zumindest in der Theorie. "Aber schon bei der Berufswahl wird deutlich, dass es für junge Frauen weiterhin hemmende Faktoren für eine gleichberechtigte Teilhabe gibt", sagt Wenka Wentzel vom Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit e.V. Wentzel hat gemeinsam mit ihrer Kollegin Sabine Mellies sowie Prof. Barbara Schwarze von der Hochschule Osnabrück das Buch "Generation Girls' Day" herausgegeben.

www.morgenweb.de


10

23.09.2011

Bosch-Chef Franz Fehrenbach "Mir dreht sich der Magen um"

Bosch-Chef Franz Fehrenbach spricht in der Zeit über ungezügelte Finanzmärkte, politisches Versagen und unternehmerische Verantwortung.

(...) ZEIT: Ist dieser innovative Geist, der Elan, sich zu verbessern, in Deutschland ausreichend präsent?

Fehrenbach: In den Unternehmen schon. Die ständige Verbesserung haben wir in den Genen. Sie wurde nicht nur von unserem Gründer Robert Bosch gelebt. Anders sieht es auf der gesellschaftlichen Ebene aus. Da wird gefragt, warum wir denn immer dieses Wachstum brauchen. Dafür erfreut man sich an Smartphones. Dieser Widerspruch macht mich nachdenklich.

ZEIT: Solches Denken halten Sie für gefährlich?

Fehrenbach: Wenn diese Mentalität in unsere Unternehmen einzieht, sehe ich schwarz für die Wettbewerbsfähigkeit. Wir müssen schon unsere Kinder von der Technik begeistern, sie in die Labors hineinschauen lassen. Ihnen erklären, warum ein Tablet-Computer so viele Dinge kann. Ich bin positiv überrascht, wie stark Veranstaltungen wie Girls Days oder Technik-Erlebnistage diesbezüglich nachwirken. Wir müssen unsere jungen Menschen möglichst gut ausbilden. (...)

www.zeit.de


11

11.05.2011

Weil ich ein Mädchen bin?

Technik ist längst nicht mehr nur Männerspielzeug. Ein nahezu bissiger Beweis dafür sind rosafarbene Geräte, die genau das Gleiche können, wie ihre grauen Kollegen. Frauen sind also klar Abnehmer von Technik - trotzdem hört man nur selten von Programmiererinnen und Informatikerinnen.

Alles beim Alten

Das Statistische Bundesamt gibt an, dass sich die Berufswahl von Frauen und Männern in den vergangenen zehn Jahren nicht merklich verändert hat. Allen Girls'Days und Boys'Days zum Trotz bleiben junge Menschen der altmodischen Rollentrennung treu. Beide Geschlechter wollen erfolgreich sein, dabei aber auch weiblich, beziehungsweise männlich wirken. Sonst wird häufig befürchtet, dass man nicht genügend Anerkennung bekommt. Schnell tauchen Vorurteile auf, die behaupten, dass man als Maschinenbauerin eine unrasierte Bilderbuch-Emanze und als männlicher Frisör homosexuell sein muss.

www.spiesser.de


12

28.04.2011

Girls’Day das ganze Jahr über

Amstetten. Der "Girls’Day" ist vorbei, die "Girls’Day Akademie" in manchen Betrieben läuft noch das ganze Schuljahr. Bei der Heidelberger Druck in Amstetten erkunden 90 Mädchen Gießerei und mechanische Fertigung. Die junge Frauengeneration in Deutschland verfügt über eine besonders gute Schulbildung. Dennoch entscheiden sich Mädchen bei der Wahl ihres Ausbildungs- oder Studienganges noch immer überproportional häufig für "typisch weibliche" Berufsfelder und Studienfächer. Damit schöpfen sie ihre Möglichkeiten nicht voll aus; den Betrieben aber fehlt es gerade in technischen und techniknahen Bereichen zunehmend an qualifziertem Nachwuchs. Um dem entgegenzuwirken, gibt es schon seit einigen Jahren den bundesweiten "Girls’Day", an dem sich Mädchen in den Betrieben über technische Berufe informieren können - und neuerdings, zum Beispiel am Standort Amstetten der Heidelberger Druckmaschinen AG, eine "Girls’Day Akademie".

www.swp.de


13

15.04.2011

"Wir sind der Eisbrecher" - Interview mit Carmen Ruffer, Girls’-Day-Organisatorin, über den Sinn dieses Tages

Bielefeld. Einmal im Jahr wird zusammengeführt, was offenbar nicht so recht zusammen will: Der Girls’ Day, seit zehn Jahren von Bielefeld aus organisiert, bringt junge Mädchen in technische Betriebe. Ob’s hilft? Im Gespräch mit Alexandra Buck ist Organisatorin Carmen Ruffer sicher: Es hat sich was getan.

Frau Ruffer, die Teilnehmerinnen des Girls’Days sind zum Teil erst zehn Jahre alt. Muss man die Kinder schon so früh auf Berufswahl trimmen?
CARMEN RUFFER: Trimmen trifft es nicht. Es geht hier um spielerisches Hineinschnuppern. Wir sind nur der Eisbrecher, ein kleiner Baustein, Mädchen der Sekundarstufe I für Technik und Wissenschaften zu interessieren.

Und warum interessieren die sich nicht von selbst?
RUFFER: Das ist tatsächlich eine Frage der Sozialisation. Haben Sie mal Germanys next Topmodel gesehen? Frauen sollen toll aussehen und lächeln, wird den Mädchen suggeriert. Aber was ist mit der Show um die Schornsteinfegerin? Oder Ingenieurin? Die gibt’s nicht.

www.nw-news.de


14

14.04.2011

Mädchen erkunden "Männerberufe" beim "Girls' Day" in Essen

Essen. Elektroleitungen und Riesenbohrmaschinen: Beim "Girls’ Day" bekommen Mädchen Einblick in Männerberufe. Die Betriebe hoffen dadurch mehr Mädchen für typische Männerberufe zu begeistern. Mit Erfolg. 26.000 Mädchen nahmen NRW-weit teil.

Eva bohrt. Martha schraubt. Angela hält einen Span in die Flamme des Bunsenbrenners und zaubert dabei grünes Licht. So sah es beim gestrigen Girls'Day an vielen Orten aus, als NRW-weit gut 26.000 Mädels von der fünften bis zur zwölften Klasse in naturwissenschaftliche und technische Berufe schnupperten. In Männerdomänen. In Essen fluteten meist große, 40-köpfige Mädchen-Gruppen durch die 15 Ausbildungsstätten und Un­ternehmen – erprobten sich an Handwerklichem und lö­cherten alle mit Fragen. Das kommt der Chemikantin Lu­cie Cichon, Auszubildende im dritten Lehrjahr bei der "Evonik Goldschmidt GmbH“, ge­rade recht :"Ich habe es den Mädels gerade erst erzählt: Ich bin vor über drei Jahren selber über den Girls'Day hier hängen geblieben.“

www.derwesten.de


15

14.04.2011

Schülerinnen schnuppern in Maurerberuf

HILTRUP Sie haben sich schick gemacht für ihren kurzen Ausflug in die männliche Berufswelt: Caroline Schulte und Corina Mellerke, beide 15 Jahre alt. Die beiden Schülerinnen verbringen den "Girls' Day" im Lehrbauhof. Für einen Tag dürfen sie sich als Maurerinnen ausprobieren. In schwarzen Trainingsjacken und engen Jeans stehen die Mädchen etwas verloren in der riesigen Halle des Lehrbauhofs und betrachten misstrauisch eine rotierende Mörtelmischmaschine.Vielleicht ahnen sie, dass ihr modisches Outfit leiden wird in den nächsten Stunden, denn hier wird richtig gearbeitet – und dabei wird eine Menge Staub aufgewirbelt.

Die beiden Schülerinnen der Hauptschule Hiltrup verbringen ihren "Girls’ Day" im münsterschen Lehrbauhof am Daimlerweg und – wenn schon, denn schon – sind hier gleich bei den Maurern gelandet. "Hier sind nur Männer", konstatiert Caroline. Beide kichern. Eigentlich wollten sie einen ruhigen Tag im Kindergarten verbringen, aber daraus wurde nichts – die Lehrerin übte sanften Druck aus – und jetzt sind sie bereit, eine ganz neue Erfahrung zu machen.

www.muensterschezeitung.de


16

13.04.2011

Caroline (fast) allein unter Männern – Der Girls’Day hat der jungen Frau den Weg in ihren Beruf gewiesen

(. . .) Schon als 17-Jährige kam sie erstmals in den Industriepark Höchst. "2004 habe ich den Girls’Day hier bei Infraserv verbracht", berichtet sie. Gemeinsam mit gut 50 weiteren Mädchen erlebte sie einen ganzen Tag lang, wie in Betrieben wie Infraserv, Provadis und Sanofi Aventis gearbeitet wird. Caroline hatte Glück, denn bei Infraserv können sich für den Aktionstag nur Verwandte von Mitarbeitern anmelden. In ihrem Fall war es der Onkel, der schon lange bei Sanofi Aventis arbeitete. Wenig später klappte es dann auch mit einem zweiwöchigen Praktikum bei Sanofi, das Caroline noch im selben Jahr antrat. 2010 kam sie schließlich als Werkstudentin zurück. Respekt jagte ihr zu Beginn vor allem der Industriepark mit seinen riesigen Schornsteinen und zahlreichen nummerierten Gebäuden ein. Dass in technisch orientierten Berufen vorwiegend Männer arbeiten und sie sich deshalb oft durchsetzen muss, ist für sie hingegen kein Problem.

www.fnp.de


Mädchen
Unternehmen
Arbeitskreise
Schulen
Eltern
Girls' Day Info
Service & Material
Presse