Veröffentlichungen

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03.02.2012

Komm, mach MINT. Erfolgsbroschüre

Die neu erschienene Broschüre stellt exemplarisch die Bandbreite der zahlreichen guten und effektiven Angebote und Maßnahmen der Paktpartner für Frauen in MINT-Berufen vor. Sie bietet einen Überblick über die vielfältigen Aktivitäten und zeigt wertvolle Ergebnisse auf, die im Pakt erzielt wurden. Diese Erfahrungen bieten weiteren Institution Anregungen, um mehr Frauen für MINT-Studiengänge und die entsprechenden Berufe zu gewinnen

Die Broschüre kann ab sofort über die Intenetseite www.komm-mach-mint.de bestellt oder im Downloadbereich runtergeladen werden.

www.komm-mach-mint.de


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12.01.2012

Mehr Studienanfängerinnen und Studienanfänger sowie Beschäftigte im MINT-Bereich

Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik – kurz: MINT. Die Berufe, die sich hinter diesen vier Buchstaben verbergen, erfreuen sich wachsender Beliebtheit. Laut der Bundesagentur für Arbeit nehmen die Beschäftigtenzahlen in diesem Bereich zu, die Arbeitslosigkeit geht zurück und die Zahl der Frauen steigt.

So waren im März 2011 rund 2,53 Millionen Fachkräfte in MINT-Berufen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Das entspricht gegenüber dem Jahr 2007 einer Steigerung um 6,1 Prozent. Wie die Bundesagentur berichtet, profitieren besonders Frauen von dieser Entwicklung – auch wenn bislang noch nicht einmal jede fünfte Person im MINT-Bereich weiblich ist. Auch bei den Studienanfängerinnen und Studienanfängern steht MINT hoch im Kurs: Die Zahl der Abiturientinnen und Abiturienten, die ein Studium in diesem Bereich aufnimmt, wächst seit 2007 kontinuierlich.

www.arbeitsagentur.de


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11.01.2012

Genderstudie: Auch Mädchen können Mathe

Hartnäckig hält sich der Mythos, Jungen seien im Fach Mathematik von Natur aus begabter. Doch das ist falsch, wie eine neue Studie zeigt, die in einem Artikel auf ZEIT ONLINE vorgestellt wird.

"Ich bin zu hübsch, um Mathe zu können." Ein paar Wochen lang waren in den USA T-Shirts für Mädchen mit diesem Aufdruck zu haben. Nach heftigen Protesten wurden sie wieder aus den Läden genommen. Darüber, wo der Spaß aufhört und der Sexismus anfängt, mag sich streiten lassen. Doch auch die Frage, ob Jungen in Mathe "von Natur aus" besser sind als Mädchen, wird seit Jahrzehnten immer wieder diskutiert.

Mit den Mythen, die sich um den vermeintlichen mathematischen "Geschlechtergraben" ranken, haben sich nun die Biochemikerin Janet Mertz und der Mathematiker Jonathan Kane beschäftigt. Sie kommen zu dem Ergebnis: Die Mythen stimmen nicht. Die Wissenschaftler, privat ein Paar, arbeiten beide an der Universität Wisconsin-Whitewater. Sie haben Daten von Hunderttausenden von Schülerinnen und Schülern aus 86 Ländern hin und her gewendet, die den großen internationalen Schul-Vergleichsstudien Pisa und Timss entstammen. Die Ergebnisse sind unlängst in den "Notices of the American Mathematical Society" erschienen.

Weiterlesen unter www.zeit.de

Zur Studie "Debunking Myths about Gender and Mathematics Performance"


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04.01.2012

Ausbildungschancen junger Migrantinnen und Migranten

Dass die Suche nach einer Ausbildungsstelle für Jugendliche aus Familien mit einer Migrationsgeschichte viel schwieriger ist als für Jugendliche ohne Migrationshintergrund, ist bekannt. Dass es aber auch innerhalb der Gruppe der jungen Migrantinnen und Migranten noch einmal große Unterschiede je nach ihrer Herkunftsregion gibt, zeigt eine aktuelle Analyse des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB). So ist es insbesondere für Jugendliche, deren Familien aus der Türkei oder arabischen Staaten stammen, deutlich schwerer, einen Ausbildungsplatz zu finden, als für Jugendliche anderer Herkunftsregionen - auch wenn sie über die gleichen Schulabschlüsse verfügen. Die Ergebnisse der BIBB-Untersuchung sind in der aktuellen Ausgabe von BIBB REPORT, Heft 16/11, veröffentlicht.

Die Untersuchung des BIBB beruht auf der Befragung ausbildungsreifer Jugendlicher, die bei der Bundesagentur für Arbeit (BA) als Bewerberinnen und Bewerber um einen Ausbildungsplatz gemeldet waren (BA/BIBB-Bewerberbefragung 2010). Sie zeigt, dass sich bei Bewerberinnen und Bewerbern mit türkisch-arabischem Hintergrund kein Vorteil eines mittleren Schulabschlusses erkennen lässt. Die Übergangsquoten in eine betriebliche Ausbildung sind mit 20 % ebenso niedrig wie bei maximal einem Hauptschulabschluss. Selbst wenn diese Jugendlichen eine (Fach-)Hochschulreife vorweisen können, bleiben ihre Aussichten gering (26 %).

Bei Bewerberinnen und Bewerbern südeuropäischer Herkunft ist dies anders: Während auch ihnen mit einem Hauptschulabschluss nur vergleichsweise selten der Übergang gelingt (22 %), steigt ihre Erfolgswahrscheinlichkeit bei einem mittleren Schulabschluss bereits beträchtlich an (40 %). Besitzen sie die (Fach-)Hochschulreife, so ist die Einmündungsquote mit 59 % sogar die höchste von allen Vergleichsgruppen - einschließlich der Jugendlichen ohne Migrationshintergrund.

Die gemeldeten Bewerberinnen und Bewerber mit südeuropäischer Herkunft besitzen mit 48 % am häufigsten maximal einen Hauptschulabschluss. Bei türkisch-arabischer Herkunft sind es 45 %, bei osteuropäischer 43 %. Ohne Migrationshintergrund beträgt der Anteil lediglich 33 %. Bewerberinnen und Bewerber mit türkisch-arabischem Hintergrund weisen relativ häufig einen mittleren Schulabschluss (45 %) auf, aber nur selten die (Fach-)Hochschulreife (7 %). Bei südeuropäischer Herkunft erreichen die entsprechenden Anteile 38 % und 10 %, bei osteuropäischer Herkunft 42 % und 13 % (ohne Migrationshintergrund 51 % und 14 %).

Junge Migrantinnen und Migranten werden bei der Ausbildungsplatzsuche zudem seltener zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen. Während sich mehr als drei Fünftel der Bewerberinnen und Bewerber ohne Migrationshintergrund persönlich in Betrieben vorstellen können, trifft dies nur auf die Hälfte der jungen Migrantinnen und Migranten zu. Noch niedriger liegt der Anteil bei Jugendlichen mit türkisch-arabischem Hintergrund (46 %).

Angesichts solcher Zahlen sieht BIBB-Präsident Friedrich Hubert Esser weiteren Forschungsbedarf: "Das BIBB wird daher die Auswahlprozesse der Betriebe bei der Vergabe von Ausbildungsplätzen noch differenzierter untersuchen." Esser plädiert dafür, insbesondere Jugendlichen mit Migrationshintergrund über eine verstärkte Berufsorientierung und Praktika einen Einblick in die Betriebe und damit den Betrieben beste Voraussetzungen für die Rekrutierung ihres Nachwuchses zu ermöglichen. So hätten beide Seiten - Betrieb und Jugendliche - die Möglichkeit, sich kennen und schätzen zu lernen. "Denn letztendlich müssen wir allen eine faire Chance auf Ausbildung geben. Nur so kann eine wirkliche Integration unserer Mitbürgerinnen und Mitbürger gelingen."

bildungsklick.de


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12.12.2011

"Mädels sind genauso gut in Informatik wie Jungs"

Eine Informatikstudentin berichtet von ihrem Unialltag. Janine Haas studiert an der Universität Düsseldorf und steht kurz vor ihrem Bachelorabschluss. Das ist an sich nichts Besonderes, wenn Janine nicht Informatik studieren würde. In diesem Studiengang sind besonders wenige Frauen eingeschrieben.

Dass viele junge Frauen Informatik mit Skepsis begegnen und sich nicht trauen, ein Informatikstudium zu beginnen, kann Janine nachvollziehen. Sie hält diesen Standpunkt aber auch für unbegründet: "Wer gern Knobelaufgaben macht, ist hier richtig - egal ob Mann oder Frau." In dem Artikel auf www.einstieg.com berichtet sie aussführlich über die Inhalte ihres Studiengangs und was ihr besonders daran gefällt.

www.einstieg.com


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06.12.2011

Mediennutzungsstudie JIM 2011: Digitale Medien verdrängen "Holzmedien" nicht

Obwohl zwei Drittel von ihnen täglich online sind, lesen wieder mehr Jugendliche Bücher. Das ist ein weiteres Ergebnis der JIM-Studie 2011, die der Medienpädagogische Forschungsverband Südwest seit 1998 jährlich durchführt. Die Basisstudie zum Umgang von Jugendlichen zwischen 12 und 19 Jahren mit Medien und Information ist eine wichtige Grundlage zur Erarbeitung von Strategien und Konzepten in der Medienbildung.

90 Prozent regelmäßig im Internet
Das Internet gehört ganz selbstverständlich zum Alltag der meisten Jugendlichen: 90 Prozent der 1.200 Befragten zwischen 12 und 19 Jahren gehen mindestens mehrmals pro Woche ins Internet, 65 Prozent sogar täglich. Unter der häufigen Internetnutzung leiden offenbar die übrigen Freizeitaktivitäten nicht. Im Vergleich zur JIM-Studie 2005, als erst 60 Prozent der Jugendlichen das Internet regelmäßig nutzten, haben sich die non-medialen Freizeitbeschäftigungen kaum verändert. So geben immer noch 84 Prozent der Jugendlichen an, sich regelmäßig mit Freunden zu treffen, 2005 waren es 88 Prozent. Der Anteil derer, die in der Freizeit öfter Sport treiben, ist von 68 auf 72 Prozent sogar leicht gestiegen.

Auch die Verbreitung der "alten Medien" ist trotz der Omnipräsenz des Internets nicht rückläufig. Im Gegenteil: Lag der Anteil der regelmäßigen Bücherleser bei der JIM-Studie 1998 noch bei 38 Prozent, so ist der Wert 2011 auf 44 Prozent angestiegen. Unverändert blieb über die Jahre die deutliche Schieflage zwischen Jungen und Mädchen. Nach wie vor lesen deutlich mehr Mädchen als Jungen in ihrer Freizeit Bücher. Mit nur zwei Prozent bleibt der Anteil derjenigen, die Bücher als E-Books in elektronischer Form beziehen, verschwindend gering.

Smartphones immer beliebter
Zwar nutzen die Jugendlichen stationäre Computer und Laptops nach wie vor am häufigsten, um ins Internet zu gehen, immer beliebter werden aber auch Smartphones. 29 Prozent geben an, in den letzten 14 Tagen ein solches Multimedia-Handy für den Weg ins Internet genutzt zu haben. 25 Prozent besitzen ein eigenes Smartphone, das sind 11 Prozentpunkte mehr als im Jahr 2010.

Internet dient vor allem der Kommunikation
Das Internet ist für Jugendliche in erster Linie eine Kommunikationsplattform: 44 Prozent ihrer Onlinezeit verbringen sie mit der Nutzung von Communitys, Messengern, Chat und E-Mail. Ein Viertel der Zeit kommt der Unterhaltung zu, also der Nutzung von Musik, Videos oder Bildern. Dahinter folgen etwa gleichauf Onlinespiele (16 Prozent) und Informationssuche (15 Prozent). Mädchen verbringen einen deutlich größeren Teil ihrer Onlinezeit mit Kommunikation als Jungen, sie verbringen dagegen im Vergleich zu den Jungen nur wenig Zeit mit Spielen.

Die Studie als PDF


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06.12.2011

Mediennutzungsstudie JIM 2011: Auch im Onlinezeitalter informieren sich Jugendliche im Fernsehen

Auch im Multimediazeitalter hat das Fernsehen unter Jugendlichen Informationskompetenz. Fast jeder Zweite (46 %) zwischen 12 und 19 Jahren sieht sich laut der JIM-Studie 2011 regelmäßig Nachrichten im Fernsehen an. Am häufigsten informieren sich Jugendliche mit der "Tagesschau". Weitere häufig von Jugendlichen genutzte Nachrichtenformate sind "RTL Aktuell" und "ProSieben Newstime". Fernsehnachrichten werden meist über das klassische, stationäre Fernsehgerät gesehen. Zwei Fünftel der Nachrichtenzuschauer nutzen zumindest selten ergänzend zur Sendung das Onlineangebot der Nachrichtensender. Dies sind Ergebnisse der JIM-Studie 2011 (Jugend, Information, (Multi-)Media) des Medienpädagogischen Forschungsverbundes Südwest (mpfs).

"Die Ergebnisse der JIM-Studie belegen, dass auch im Internetzeitalter dem Fernsehen eine große Bedeutung zukommt. Auch für junge Menschen spielt das Fernsehen als Informationsquelle eine wichtige Rolle. Nachrichten sind nicht out, auch wenn das manche in der Vergangenheit gerne vermitteln wollten", erklärte Thomas Langheinrich, Präsident der Landesanstalt für Kommunikation anlässlich der Veröffentlichung der Studie.

Jugendliche nutzen das Fernsehen natürlich auch zur Unterhaltung. Zwei Drittel der Mädchen und jeder vierte Junge zwischen 12 und 19 Jahren kann eine Castingshow benennen, die er gerade besonders gerne anschaut. Am häufigsten wurden zum Zeitpunkt der Befragung "Deutschland sucht den Superstar" und "Germany’s Next Topmodel" genannt. Jedes fünfte Mädchen und jeder sechste Junge hat sich innerhalb der letzten zwölf Monate an einer solchen Sendung interaktiv beteiligt, allerdings bleibt es häufig bei einer einmaligen Teilnahme. Nur vier Prozent haben mehr als drei Mal in einem Jahr bei einer entsprechenden Sendung angerufen, um für einen Kandidaten oder eine Kandidatin abzustimmen. Für zwei Fünftel spielen auch die sendungsbegleitenden Angebote im Internet eine Rolle.

Trotz der großen Auswahl an Medienangeboten und der Präferenz für elektronische Medien wissen Jugendliche auch "alte" Medien zu schätzen: 44 Prozent der Jugendlichen lesen regelmäßig Bücher und 42 Prozent Tageszeitungen. Auf die Frage, welchem Medium sie bei widersprüchlicher Berichterstattung am ehesten glauben würden, schenken die Jugendlichen zu 40 Prozent der Tageszeitung das größte Vertrauen. 29 Prozent entscheiden sich für das Fernsehen und 16 Prozent für das Radio. Trotz der hohen Alltagsrelevanz des Internets entfallen bei dieser Frage hierauf nur 14 Prozent der Nennungen.

Die Studienreihe JIM wird vom Medienpädagogischen Forschungsverbund Südwest seit 1998 in Zusammenarbeit mit dem Südwestrundfunk durchgeführt. Die repräsentative Studie bildet das Medienverhalten der Jugendlichen in Deutschland ab. Für die Befragung wurden ca. 1.200 Jugendliche zwischen 12 und 19 Jahren im Frühsommer 2011 telefonisch befragt. Neben Daten zur Internetnutzung enthält die JIM-Studie Angaben zum Freizeitverhalten und Themeninteressen sowie Mediennutzungsdaten zu Fernsehen, Radio, Büchern, Computerspielen und Handy.

Der Medienpädagogische Forschungsverbund Südwest ist eine Kooperation der Landesanstalt für Kommunikation Baden-Württemberg (LFK) und der Landeszentrale für Medien und Kommunikation Rheinland-Pfalz (LMK). Kooperationspartner bei der JIM-Studie ist die Zeitungs Marketing Gesellschaft (ZMG).
Bei Fragen steht Thomas Rathgeb, Fon 0711/6 69 91-52, zur Verfügung.

www.mpfs.de


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02.12.2011

Erfolgsgeschichten aus dem Mentoring

Das Zentrum Frau in Beruf und Technik hat einen Bericht zum Mentoringprojekt „Neue Wege in den Beruf“ veröffentlicht.

Sie sind motiviert und gute Schülerinnen, sie sprechen mehrere Sprachen und leben mit zwei Kulturen, sie haben positive Pläne für ihre Zukunft und wollen beruflich etwas erreichen. Und doch: Junge Frauen mit Zuwanderungsgeschichte erleben beim Übergang von der Schule in den Beruf enorme Hürden. Gute Noten sind kein Garant für einen erfolgreichen Berufsstart. Junge Frauen mit Zuwanderungsgeschichte sind unter den Auszubildenden im dualen System und erst recht an den Hochschulen unterrepräsentiert. Noch stärker als ihre als Deutsche geborenen Mitschülerinnen wählen sie überwiegend frauentypische Berufe mit geringeren Einkommens- und Aufstiegsperspektiven. Der Unterschied zu Jugendlichen ohne Migrationsgeschichte ist umso größer, je höher der erreichte Schulabschluss ist. Gute Noten reichen nicht aus. Vor diesem Hintergrund startete 2007 das Mentoring-Projekt „Neue Wege in den Beruf “.

Das Zentrum Frau in Beruf und Technik (ZFBT) in Castrop-Rauxel hatte schon damals seit vielen Jahren Erfahrung mit Mentoring-Programmen und ihrer Wirkung. Längst ist Mentoring – die individuelle Betreuung durch eine ältere berufserfahrene Person – ein anerkanntes Personalentwicklungsinstrument. Wo nicht die Qualifikation die Hürde darstellt, um weiterzukommen, muss an anderen Stellschrauben gedreht werden. Gute Noten ersetzen nicht die notwendigen Kontakte, Zugänge zu Netzwerken, Einblicke in Berufsbilder, Ratgeber, Vorbilder und Mutmacherinnen, die junge Menschen in ihrer beruflichen Orientierung brauchen. Wo die Eltern aufgrund von Sprachbarrieren, begrenzter Kenntnisse der beruflichen Möglichkeiten oder fehlender Kontakte zu potenziellen Arbeitgebern nur eingeschränkt weiterhelfen können, brauchen die jungen Frauen andere Gesprächspartnerinnen. Genau hier setzt Mentoring an.

Eine Richterin oder eine Ärztin, eine Personalleiterin oder eine Unternehmerin, eine Handwerkerin oder eine Architektin – Frauen, die mitten im Beruf stehen, können nicht nur von ihrem eigenen Weg berichten. Sie haben Kontakte, sie kennen die Strukturen des Arbeitsmarktes, sie wissen, welche Erwartungen Arbeitgeber haben. Und: Sie sind für junge Migrantinnen als Gesprächspartnerinnen normalerweise kaum erreichbar. Umgekehrt gilt dasselbe: Viele Mentorinnen erleben erstmals aus der Nähe, was es heißt, wenn eine Familie mit geringen finanziellen Mitteln und im Spagat zwischen zwei Kulturen an einer guten Zukunft für die Kinder arbeitet. Diese Einblicke und Erfahrungen tragen sie wiederum in ihre Kontexte – so können sich Bilder verändern.

Das ZFBT stellt auf seiner Webseite einen Evaluationsbericht kostenlos als Download bereit. In dem Bericht wird die Entwicklung des Mentoringprogramms der letzten drei Jahre vorgestellt. Zusätzlich finden sich Portraits der Mentorinnen und Mentees.

www.zfbt.de


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26.10.2011

Castingshows und Medienkompetenz

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In der heutigen Zeit, in der Castingshows, Talkshows, Gerichtshows und Doku-Soaps zum täglichen Fernsehprogramm gehören und sich immer größerer Beliebtheit vor allem bei jungen Zuschauerinnen und Zuschauern erfreuen, ist ein verantwortungsvoller Umgang mit Medien unverzichtbar. Die Vermittlung von Medienkompetenz ist ein zentrales Anliegen der Gesellschaft zur Förderung des internationalen Jugend- und Bildungsfernsehens e. V. und der Landesanstalt für Medien NRW (LfM). In einem Kooperationsprojekt beider Institutionen ist jetzt die erste Broschüre aus der Reihe tv.profiler erschienen.

Mit den Veröffentlichungen soll Lehrkräften die Möglichkeit geben werden, gemeinsam mit ihren Schülerinnen und Schülern innerhalb einer Unterrichtsstunde konkrete Fernsehsendungen medienkritisch zu reflektieren.
Gerade die Sendung Germany‘s next Topmodel ist bei Schülerinnen und Schülern sehr beliebt, deshalb ist dieses Programmbeispiel gut geeignet, um bei den Schülerinnen und Schülern Aufmerksamkeit für Strategien von Castingshows zu wecken.

Für tv.profiler werden auf Grundlage von wissenschaftlichen Programmanalysen sowie Befragungen von Kindern und Jugendlichen sogenannte „Genre- bzw. Formatsteckbriefe“ erstellt, die kostenfrei zur Verfügung gestellt werden. Dabei handelt es sich um bereits fertige Unterrichtsmaterialien, die neben Hintergrundinformationen für Lehrkräfte Kopiervorlagen zum direkten Einsatz im Unterricht liefern.
Ziel der jeweiligen Lerneinheiten ist es, am Beispiel aktueller TV-Formate das Interesse von Kindern und Jugendlichen aufzugreifen und potenzielle Problemfelder einfach und praktisch im Schulunterricht zu thematisieren.

Die erste Ausgabe von tv.profiler bietet Unterrichtsmaterialien zur kritischen Auseinandersetzung mit der populären Show "Germany's Next Top Model", auch im Hinblick auf Rollenbilder und –erwartungen, und kann kostenlos über den Warenkorb der LfM angefordert werden. Parallel steht eine Version zum Download (PDF-Dokument) zur Verfügung.

www.lfm-nrw.de


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24.10.2011

Gender-Report 2010

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Frauen holen an Hochschulen in Nordrhein-Westfalen zwar auf, sind aber noch lange nicht auf der Überholspur - das ist das Fazit des ersten nordrhein-westfälischen Gender-Reports, den das Netzwerk Frauen- und Geschlechterforschung 2011 herausgegeben hat. Danach liegt der Anteil der Hochschulabsolventinnen mit 52 Prozent zwar über dem der männlichen Kommilitonen, bei den universitären Spitzenpositionen gibt es aber immer noch klaren Aufholbedarf. Der Frauenanteil in den Rektoraten beträgt 19 Prozent, in den Leitungsgremien der Fakultäten und Fachbereiche 11 Prozent. Insgesamt liegt der Anteil der Professorinnen im Jahr 2008 bei 16,6 Prozent in Nordrhein-Westfalen und ist damit im letzten Jahrzehnt um sieben Prozent gestiegen.

Nordrhein-Westfalen schneidet im Vergleich zum Bundesdurchschnitt leicht unterdurchschnittlich ab, was die Quote der Frauen an Promotionen, Habilitationen, Juniorprofessuren, haupt- und nebenamtlichem wissenschaftlichem Personal und Professuren angeht. Bei Studienanfängerinnen und bei Absolventinnen liegt NRW leicht über dem Bundesdurchschnitt.

Der Gender-Report 2010 wurde als Forschungsbericht von dem Netzwerk Frauen- und Geschlechterforschung erstmalig erstellt und im Frühjahr 2011 veröffentlicht. Für die Zukunft sind weitere Veröffentlichungen des Gender-Reports im Drei-Jahres-Rhythmus geplant.
Die Daten und Analysen des Reports verweisen auf einen bestehenden Handlungsbedarf, damit Geschlechtergerechtigkeit an Hochschulen in NRW Wirklichkeit wird. Das Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung NRW hat darauf hin im September 2011 einen Kongress mit dem Titel "Geschlechtergerechtigkeit an Hochschulen – Erfordernisse und Empfehlungen" ausgerichtet. Ziel des Kongresses war es, sich über die Inhalte und Bedeutungen unterschiedlicher Konzepte von der Frauenförderung über die Gleichstellung von Männern und Frauen und Gender Mainstreaming bis hin zum Diversity Management zu verständigen und Strategien zur Absicherung der Frauenförderung an den Hochschulen zu entwickeln.

Das Netzwerk Frauen- und Geschlechterforschung NRW ist ein vom Wissenschaftsministerium des Landes unterstützter Zusammenschluss von derzeit 180 Wissenschaftlerinnen an NRW-Hochschulen. Die Koordinierungsstelle hat ihren Sitz an der Universität Duisburg-Essen. Ansprechpartnerin ist Dr. Beate Kortendiek.

Der Gender-Report 2010 steht kostenlos zum Download bereit.

www.geschlechtergerechte-hochschule-nrw.de/genderreport.html.


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13.10.2011

Im Fokus: Vereinbarkeit von Familie und Beruf

Die Verbesserung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist aus Sicht der Bevölkerung nach wie vor die wichtigste Aufgabe der Familienpolitik. Die Betreuung von Kindern und die Pflege älterer Angehöriger sind inzwischen gleichermaßen wichtig, wenn es darum geht, Verantwortung in der Familie und die Anforderungen im Beruf in Einklang zu bringen. Dies zeigen die Ergebnisse des jüngst erschienenen Monitors Familienleben 2011.

Laut den Ergebnissen der Umfrage beteiligen sich Väter sich heute mehr an der Erziehung und Betreuung ihrer Kinder. 67 Prozent der Befragten begrüßen diese Entwicklung. Väter äußern zudem zunehmend, dass ihnen die Vereinbarkeit von Familie und Beruf Probleme bereitet: 71 Prozent der Väter, die hier Schwierigkeit haben, würde es helfen, wenn die hohen zeitlichen Anforderungen im Job, etwa durch Überstunden, weniger würden.

Initiative "Familienbewusste Arbeitszeiten"

Insbesondere der Bedarf nach einer familienbewussten Arbeitszeitgestaltung ist bei Müttern und Vätern gleichermaßen groß. Zudem können sich Unternehmen durch eine familienfreundliche Unternehmenskultur Wettbewerbsvorteile im Wettbewerb um die klügsten Köpfe sichern und qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter länger halten. Bundesfamilienministerin Dr. Kristina Schröder hat daher zusammen mit dem Präsidenten des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), Prof. Dr. Hans Heinrich Driftmann im Herbst 2010 die Initiative "Familienbewusste Arbeitszeiten" gestartet.

Weiterlesen unter:

www.bmfsfj.de


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14.09.2011

OECD-Bildungsstudie

Deutschland fehlt es an Hochqualifizierten: Der Anteil der hochqualifizierten Fachkräfte ist in Deutschland seit 50 Jahren kaum gewachsen. Laut OECD-Bericht mangelt es an Akademikerinnen und Akademikern, Meisterinnen und Meistern sowie Technikerinnen und Technikern schreibt Zeit online.

Die notwendigen Bildungsreformen kommen in Deutschland im Vergleich zu anderen wichtigen Industrienationen nur langsam voran. Dies geht aus dem Bildungsbericht der Organisation für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) 2011 hervor, der in Berlin vorgestellt wurde. Im Vergleich zu wichtigen Konkurrenten auf dem Weltmarkt ist es der Bundesrepublik nicht gelungen, die Zahl der Hochqualifizierten ausreichend zu steigern und die der Geringqualifizierten entsprechend zu reduzieren.

Weiterlesen unter: www.zeit.de

Anlässlich des neu erschienen OECD-Berichts "Bildung auf einen Blick 2011" kritisiert Ingrid Sehrbrock, stellvertretende DGB-Vorsitzende, die aktuelle Bildungspolitik. Das geht aus einer Pressemiteilung des DBG hervor. Der internationale Vergleich von 36 OECD- Staaten stellt der Bundesrepublik kein gutes Zeugnis aus. Insbesondere in dem Bereich der Grundschulbildung aber auch bei der Finanzierung und Zugangsberechtigung von Hochschulen sieht Ingrid Sehrbrock Handlungsbedarf.

Der Bericht "Bildung auf einen Blick 2011" ist zu finden unter: www.oecd.org


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26.08.2011

Destatis: Ausbildungszahlen 2010

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Im Jahr 2010 haben insgesamt 559.032 Jugendliche einen neuen Ausbildungsvertrag abgeschlossen. Dies waren 0,4 Prozent weniger als im Vorjahr. Wie das Statistische Bundesamt weiter mitteilt, belegte der Beruf Kaufmann/-frau im Einzelhandel mit 33.345 neu abgeschlossenen Ausbildungsverträgen erneut den Spitzenplatz. Es folgten Verkäufer/in, Bürokaufmann/-frau, Kraftfahrzeugmechatroniker/in sowie Industrie­kaufmann/-frau. Diese Berufe bilden bereits seit sechs Jahren die Spitzengruppe. Rund ein Drittel der neu abgeschlossenen Verträge konzentrierte sich auf die zehn häufigsten Ausbildungsberufe in Deutschland.

Zwischen männlichen und weiblichen Jugendlichen gibt es Unterschiede bei der Berufswahl. Bei den Neuabschlüssen von weiblichen Jugendlichen liegt der Beruf Kauffrau im Einzelhandel auf Rang eins. 8 Prozent der weiblichen Auszubildenden mit neu abgeschlossenem Vertrag begannen im Jahr 2010 eine Ausbildung in diesem Beruf. Die männlichen Jugendlichen wählten am häufigsten den Beruf Kraftfahrzeugmechatroniker. 5,6 Prozent ergriffen diesen Beruf. Knapp ein Drittel der weiblichen Jugendlichen mit neu abgeschlossenem Ausbildungsvertrag konzentrierte sich auf die fünf am stärksten besetzten Ausbildungsberufe. Bei den männlichen Auszubildenden fällt dieser Anteil mit 20,5 Prozent geringer aus.

Auch die schulische Vorbildung beeinflusst die Berufswahl. Von den Jugendlichen mit Hochschulzugangsberechtigung konzentrierten sich die meisten auf Berufe in Industrie, Handel und Bankenwesen. Die häufigsten Berufe dieser Personengruppen waren Industriekaufmann/-frau, Bankkaufmann/-frau und Kaufmann/-frau im Groß- und Außenhandel. Jugendliche mit Realschul- oder einem vergleichbaren Abschluss ergriffen am häufigsten eine Ausbildung in den Berufen Kaufmann/-frau im Einzelhandel, Bürokauf­mann/-frau und Kraftfahrzeugmechatroniker/-in. Jugendliche mit einem Hauptschulabschluss schlossen am häufigsten einen Ausbildungsvertrag in den Berufen Verkäufer/in, Kaufmann/-frau im Einzelhandel und Friseurin ab. Auch bei Jugendlichen, die eine duale Ausbildung antreten ohne einen Hauptschulabschluss zu besitzen, rangierte der Beruf Verkäufer/in auf Platz eins, gefolgt von Hauswirtschaftshelfer/in und Maler/in und Lackierer/in.

www.destatis.de


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23.08.2011

Informationsblatt zu Gender-Aspekten

Die Agentur für Gleichstellung im ESF hat für das Programm "rückenwind" ein Informationsblatt zu Gender-Aspekten in der Altenpflege erstellt.

Aufgrund des demografischen Wandels wird es zu einem deutlichen Mehrbedarf an Fachkräften kommen. Das Programm "rückenwind" fördert auch Beschäftigte im Bereich der Altenpflege. Gleichstellungspolitische Ziele sind dabei, die Pflegeberufe auch für Männer attraktiver zu machen und gleichzeitig Frauen für Leitungsfunktionen zu stärken. Das Informationsblatt bietet hierzu Grundlageninformationen und Ansatzpunkte sowie eine umfangreiche Literaturliste.

Das Informationsblatt steht als Download zur Verfügung.

www.bagfw-esf.de


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17.08.2011

Bildungsmonitor 2011: Bundesländer verbessern Bildungschancen

Mehr Akademikerinnen und Akademiker, bessere Betreuung in Schulen: Das deutsche Bildungssystem holt auf schreibt Zeit Online.

Die besten Noten bekommt Sachsen, Berlin bleibt Schlusslicht – trotz Fortschritten. Alle 16 Bundesländer haben nach dem Bildungsmonitor 2011 die Ausbildungschancen erneut verbessert. Es gibt aber "beträchtliche" Unterschiede zwischen den Ländern. Die besten Bildungsstandorte bleiben mit Abstand Sachsen, Thüringen und Baden-Württemberg. Schlusslicht im Bildungsvergleich der Bundesländer ist trotz deutlicher Verbesserungen Berlin. Das Institut der Deutschen Wirtschaft (IW) erstellte die Studie im Auftrag der arbeitgeberfinanzierten Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM). Sie wurde zum achten Mal seit 2004 durchgeführt.

Weiterlesen:

www.zeit.de


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15.08.2011

Informationsbroschüre für Eltern: "Chancen eröffnen und Neugier wecken!"

Spätestens mit dem Abitur in der Tasche stellen sich viele Schülerinnen und Schüler die Frage, wie ihre Zukunft nach dem Schulabschluss aussieht. Unzählige Studiengänge, die auf verschiedenste Berufsbilder vorbereiten, stehen zur Wahl – da fällt die Entscheidung nicht immer leicht. Eine kostenlose Broschüre des STUDIENKOMPASS mit dem Titel "Chancen eröffnen und Neugier wecken!" gibt Eltern praktische Tipps, wie sie ihr Kind in dieser Phase optimal begleiten und beraten können.

Die Broschüre wurde in Zusammenarbeit mit dem Bundeselternrat und unter Mitwirkung von Psychologen und Psychologinnen, Lehrern und Lehrerinnen, Studienberatern und Studienberaterinnen sowie Arbeitgebern und Arbeitgeberinnen entwickelt. Sie veranschaulicht Müttern und Vätern, wie sie dazu beitragen können, dass ihr Kind den für sich richtigen Weg findet. Das Heft bietet viele grundlegende Informationen zum Thema Studium und erläutert zum Beispiel Begriffe wie Bachelor oder Master. Ein Schwerpunkt der Publikation liegt auf dem Thema Studienfinanzierung: So werden nicht nur die verschiedenen Wege erläutert, wie sich ein Studium finanzieren lässt. Auch die Möglichkeiten, sich für ein Stipendium zu bewerben, werden vorgestellt. Mütter und Väter erfahren außerdem, wie der Arbeitsmarkt der Zukunft aussieht und in welchen Branchen die Beschäftigungsaussichten besonders gut sind. Eine Liste weiterführender Links rundet das Informationsangebot ab.

Das Heft ist die Weiterentwicklung einer Broschüre, die der STUDIENKOMPASS im vergangenen Jahr erstmals herausgegeben hat. "Wir waren positiv überrascht von der Resonanz auf die erste Auflage der Broschüre, die schnell komplett vergriffen war", erläutert Dr. Ulrich Hinz, Programmleiter des STUDIENKOMPASS. "Das starke Interesse ist ein Zeichen für den großen Informationsbedarf, den Eltern in der Phase der Studien- und Berufsorientierung haben. Sie wollen ihr Kind bei der Entscheidung über den weiteren Lebensweg unterstützen, haben aber zugleich selbst viele Fragen zum Thema Studium und Hochschule. Aufgrund der großen Nachfrage haben wir uns entschlossen, die Broschüre inhaltlich weiterzuentwickeln und neu aufzulegen."

Ebenfalls als Ergebnis der starken Resonanz auf die Broschüre und vieler direkter Gespräche mit Eltern hat die Stiftung der Deutschen Wirtschaft, die den STUDIENKOMPASS gemeinsam mit der Accenture-Stiftung und der Deutsche Bank Stiftung gegründet hat, kürzlich einen neuen Service für Mütter und Väter eingerichtet: Unter der Telefonnummer 030 278906-777 können sich Eltern kostenlos zum Thema "Ein Stipendium für mein Kind?!" beraten lassen und zum Beispiel erfahren, wie und wo man sich für ein Stipendium bewerben kann. Dieses Service-Angebot wird durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert.

Informationen zur Bestellung:

Die Broschüre "Chancen eröffnen und Neugier wecken! Wie Eltern ihre Kinder bei der Berufs- und Studienorientierung unterstützen können" ist kostenfrei in der STUDIENKOMPASS-Geschäftsstelle (Telefon: 030 278906-66; Fax: 030 278906-33; E-Mail: studienkompass@sdw.org ) zu bestellen.

Die Broschüre steht zum Download bereit unter

www.studienkompass.de


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03.08.2011

Elternmagazin: Kinder auf dem Weg in die Ausbildung unterstützen

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Beim Übergang ins Berufsleben benötigen Jugendliche ihre Eltern als Vorbilder, Ratgeber und Vertraute. Die neuen Elternmagazine von planet-beruf.de bieten praxisorientierte Informationen, ipps und Checklisten, die es Eltern ermöglichen, ihre Kinder optimal zu begleiten.

Elternmagazin in deutscher Sprache
Wie sehen Bewerbungen heute aus? Was verlangen Betriebe von Bewerberinnen und Bewerbern? Wo und wie können Jugendliche ihre Stärken und Interessen erkunden? Auf all diese Fragen gibt das Magazin "Berufswahl begleiten" eine Antwort. Eltern lesen darin, wie sie die persönlichen Stärken und beruflichen Interesse ihrer Kinder erkennen und fördern. Sie erhalten Tipps, wie sie gemeinsam mit dem Kind das Selbsterkundungsprogramm BERUFE-Universum nutzen, um bei der Wahl des passenden Berufs voranzukommen. Eine mehrseitige Checkliste versetzt Eltern in die Lage, die Ausbildungsreife ihrer Kinder zu ermitteln. Zudem wird gezeigt, worauf es bei der Bewerbung per Brief, Online-Formular oder E-Mail ankommt.

Elternmagazin in türkischer und deutscher Sprache
Gezielt auf die Bedürfnisse von Eltern mit türkischem Migrationshintergrund geht das türkisch-deutsche Elternmagazin **"Meslek seçiminde destek – Berufswahl begleiten"** ein: Es stellt die
wichtigsten Schulabschlüsse in Deutschland vor und zeigt, wie Eltern ihre Kinder auf dem Weg zu einem guten Abschluss optimal unterstützen. Eltern erfahren außerdem, was Betriebe von ihrem Kind erwarten, was Praktika bringen und wie sich freiwilliger Einsatz auszahlen kann. Das Magazin geht auch auf richtiges Verhalten im Vorstellungsgespräch ein. Es zeigt Muster für Anschreiben und Lebenslauf und erklärt schließlich, wie die duale und die schulische Berufsausbildung ablaufen.

Die Elternmagazine beziehen
Kostenlose Einzelexemplare sind beim Berufs-Informations-Zentrum (BiZ) der Agenturen für Arbeit erhältlich. Gegen Gebühr können die Magazine auch beim Bestellservice der Bundesagentur für Arbeit angefordert werden, telefonisch unter 0180 / 1002 699-01 (Festnetzpreis 3,9 ct/min; Mobilfunkpreise höchstens 42 ct/min) oder per E-Mail an arbeitsagentur@dvg-ff.com.

Die planet-beruf.de-Elternmagazine…
…sind Teil der Medienkombination "planet-beruf.de – Mein Start in die Ausbildung", die von der Bundesagentur für Arbeit herausgegeben wird. Leitmedium ist das Portal www.planet-beruf.de
mit dem Selbsterkundungsprogramm BERUFE-Universum und dem interaktiven Bewerbungstraining. Zur Medienkombination gehören zudem weitere Print-Produkte für Schülerinnen und Schüler von Haupt- und Realschulen (Sekundarstufe I), Eltern, Lehrkräfte und Berater/innen.

www.planet-beruf.de


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20.07.2011

Mehr MINT in die Medien: Anregungen für eine zielgerichtete Medienarbeit

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Bei der Medienarbeit stehen Akteurinnen und Akteure in der MINT-Berufsorientierung vor einer doppelten Herausforderung: Zum einen müssen sie stets aufs Neue Aufmerksamkeit für die eigenen Aktivitäten erzeugen. Ein eher langfristiges Ziel ist es zum anderen, über die Medien realistische Berufsbilder zu vermitteln, um bei Mädchen Vorbehalte gegen ein naturwissenschaftlich-technisches Studium bzw. eine Ausbildung abzubauen.

Doch mit welchen Strategien kann das erreicht werden? Wie können Botschaften so aufbereitet werden, dass sie für Medien interessant sind? Unter dem Motto "Mehr MINT in die Medien" diskutierten Vertreterinnen und Vertreter der Partner von "Komm, mach MINT." mit Redakteurinnen und Redakteuren unterschiedlicher Mediengattungen und -formate.

Auf Basis der wichtigsten Workshopergebnisse wurden die hier vorliegenden Anregungen erstellt. Sie richten sich insbesondere an die Aktiven im Bereich der MINT-Berufsorientierung, die selbst Inhalte von Projekten kommunizieren müssen und die auf keine institutionell verankerte Öffentlichkeitsarbeit zurückgreifen können.

http://www.komm-mach-mint.de


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06.07.2011

(N)ONLINER Atlas 2011 erscheint am 7. Juli 2011

Anfang 2011 veröffentlichte die Initiative D21 den (N)ONLINER Atlas 2011, Deutschlands größte Studie zur Internetnutzung. Bereits zum elften Mal werden Onliner und Offliner nach Bundesland, Regierungsbezirk, Alter, Geschlecht, Einkommen, Bildungsstand und Beschäftigung aufgeschlüsselt. Gleich nach der Veröffentlichung auf der Pressekonferenz um 12:00 Uhr steht der (N)ONLINER Atlas unter www.nonliner-atlas.de als pdf-Version zur Verfügung.


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20.06.2011

Bundeskabinett beschließt Ersten Gleichstellungsbericht

Das Bundeskabinett hat das Gutachten der unabhängigen Sachverständigenkommission "Neue Wege - gleiche Chancen. Gleichstellung von Frauen und Männern im Lebensverlauf" zur Kenntnis genommen. Gleichzeitig wurde die vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend erarbeitete Stellungnahme der Bundesregierung dazu beschlossen. Beides zusammen - Gutachten und Stellungnahme - bildet den Ersten Gleichstellungsbericht.

"Der Erste Gleichstellungsbericht, den jemals eine Bundesregierung vorgelegt hat, ist ein Meilenstein", sagt Dr. Hermann Kues, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesfamilienministerium. "In dem Bericht werden erstmals Lebensverläufe von Frauen und Männern systematisch miteinander verglichen. Das ist entscheidend für eine moderne Gleichstellungspolitik, denn die Lebenswege verändern sich immer rasanter. Dabei stehen Frauen und Männer vor der Herausforderung, in verschiedenen Lebensphasen die Balance zwischen Zeit für Verantwortung in der Familie und im Beruf jeweils neu auszutarieren", so Dr. Hermann Kues weiter.

Für ihr Gutachten hat die interdisziplinäre Sachverständigenkommission Erfolge und Herausforderungen der Gleichstellungspolitik hinsichtlich gleicher Chancen für Frauen und Männer untersucht. Im Januar 2011 wurden die Ergebnisse dem Bundesfamilienministerium übergeben. Die Untersuchung ermöglicht es, gleichstellungspolitischen Handlungsbedarf gerade an den Übergängen des Lebenslaufs zu identifizieren - bei der ersten beruflichen Orientierung, bei der Familiengründung oder beim Wiedereinstieg in den Beruf.

Die Analysen und Empfehlungen der Sachverständigen orientieren sich an einem Leitbild der Wahlfreiheit für Frauen und Männer. Die Bundesregierung begrüßt diese Zielsetzung in ihrer Stellungnahme und erkennt das innovative Potenzial einer aktiven Lebenslaufpolitik an: Frauen und Männer müssen gleichermaßen faire Chancen haben, ihr Leben so zu leben wie sie es sich vorstellen. Deshalb unterstützt die Bundesregierung diese Perspektive schon heute mit einer Vielzahl politischer Projekte, wie etwa dem Boys? Day und den Girls? Day, dem "Aktionsprogramm Perspektive Wiedereinstieg" oder dem Stufenplan für mehr Frauen in Führungspositionen.

Weitere Informationen zur Gleichstellungspolitik unter www.bmfsfj.de.


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02.05.2011

"Chemie studieren“ – 7. Neuauflage

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Die von Schülerinnen und Schülern, Lehrerinnen und Lehrern sowie Berufsberaterinnen und Berufsberatern geschätzte Broschüre „Chemie studieren“ ist in ihrer 7. Auflage erschienen. Sie bringt ihre Leser auf den neusten Informationsstand zu Studiengängen, Fachgebieten, Berufsbildern und Ausbildungsgängen in der Chemie, vermittelt exemplarisch Erfahrungsberichte und enthält viele praktische Informationen..

Informationen über die passende Chemieausbildung vermitteln Kapitel wie "Das Studium im Überblick“, "Studium Chemie an Fachhochschulen“ oder "Wege zur Chemie außerhalb der Hochschule“. In 17 Kapiteln werden die verschiedenen Fachgebiete der Chemie vor gestellt, von der Analytischen Chemie bis zur Wirtschaftschemie.

Hier geht es direkt zum Downloadbereich

www.gdch.de/bub/chemstu.pdf


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02.05.2011

acatech Studie: "Die technische Früherziehung muss sprichwörtlich im Sandkasten beginnen"

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Ohne einen flächendeckenden Technikunterricht an Deutschlands Schulen können selbst mehr als 1000 Projekte zur Förderung des Technikinteresses dem Nachwuchsmangel in den technisch-naturwissenschaftlichen Berufen nicht wirksam begegnen.

Zu diesem Ergebnis kommt acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften in der bislang umfassendsten Studie zu den Nachwuchsinitiativen in Deutschland und ihren Erfolgsfaktoren. Technik sollte daher laut der im April in Osnabrück vorgestellten Studie als eigenes Unterrichtsfach oder als integraler Bestandteil verwandter Disziplinen im Lehrplan fest verankert werden.

Zu wenig attraktive Technikangebote im Unterricht

Die Studie widerlegt die verbreitete Ansicht, dass Schülerinnen und Schüler erst in höheren Klassen in der Schule an Technik herangeführt werden sollten. Dann ist es zu spät, wie die empirischen Ergebnisse zeigen. Den Initiativen bescheinigt die Evaluation zwar oftmals positive Ansätze, sieht aber noch deutlichen Verbesserungsbedarf – etwa durch eine stärkere Verzahnung mit Schulen sowie anderen Bildungseinrichtungen und eine klarere Definition der angestrebten Ziele.

Schülerinnen und Schülern im Hochtechnologieland Deutschland stehen nach wie vor viel zu wenig attraktive Technikangebote im Unterricht zur Verfügung. Verbände, Stiftungen oder Unternehmen können einer Studie der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften zufolge die Defizite in der Technikbildung auch mit einer Vielzahl an Projekten nicht wirksam kompensieren. „Der zentrale Ort der Technikvermittlung muss die Schule sein“, sagt Studienleiter und acatech Präsidiumsmitglied Ortwin Renn. „Nur dort können Kinder entsprechend ihrer Begabung frühzeitig und kontinuierlich bis in die Oberstufe an Technik herangeführt und Wissen aufgebaut werden. Die Einführung von Technikunterricht an Schulen ist daher nicht nur sinnvoll, sie ist längst überfällig.“ Es komme zugleich darauf an, für den Unterricht Fachkräfte auszubilden und für eine geeignete technische Ausstattung zu sorgen.

"Die technische Früherziehung muss sprichwörtlich im Sandkasten beginnen"

Die in Zusammenarbeit mit der Universität Stuttgart durchgeführte Studie belegt, dass sowohl punktuelle als auch kontinuierliche außerschulische Lernangebote begleitend zum Unterricht eine positive Rolle spielen können. Das gilt vor allem dann, wenn sie gut mit anderen Initiativen und Schulangeboten verzahnt sind und klar definiert ist, ob sie eher Talente fördern oder Technikinteresse wecken sollen. Der Studie "Monitoring von Motivationskonzepten für den Techniknachwuchs" (MoMoTech) zufolge sollte die Technikförderung schon im Kindergarten beginnen und, je nach Bildungskarriere, bis zum Hochschulabschluss fortgeführt werden. Die Forscher beklagen, dass vielfach noch die Ansicht vorherrsche, Lernkompetenz in diesem Bereich beginne erst ab der achten Klasse. „Das können wir heute als widerlegt zurückweisen. Die technische Früherziehung muss sprichwörtlich im Sandkasten beginnen und dann kontinuierlich ausgebaut werden. Nur so können wir sicher stellen, dass sich mehr junge Menschen auch später im Beruf mit Technik beschäftigen wollen“, sagt Ortwin Renn.

Schlecht ist es in Deutschland nach wie vor um die Berufsperspektiven von Frauen in den technischen Berufen bestellt. Schon das von acatech gemeinsam mit dem Verein Deutscher Ingenieure (VDI) aufgelegte Nachwuchsbarometer Technikwissenschaften hatte 2009 belegt, dass der Frauenanteil in technisch-akademischen Berufen in Deutschland im internationalen Vergleich unterdurchschnittlich ausfällt. Die MoMoTech-Studie nennt einige Gründe für diesen Negativtrend: Bereits im Kindesalter wird demnach Mädchen eine geringe Technikkompetenz zugeschrieben. Im Elternhaus werden die meisten von ihnen in Bezug auf Technik weniger gefördert als Jungen. Technikinteressierte Jungen sprechen den Mädchen zudem Fähigkeiten in diesem Bereich ab. Dadurch entwickeln sie bis zur Pubertät eine eher ablehnende Haltung und schätzen sich selbst bei besseren Noten in Technik, Physik oder Mathematik als weniger technikbegabt ein.

"Wenn Mädchen unter sich sind, bauen sie Selbstzweifel ab"

"In unserem bestehenden Bildungssystem gelingt es nicht, das intuitive Interesse von Mädchen an Technik über die Schulzeit zu retten und in ein stabiles Selbstkonzept ihrer technischen Fähigkeiten zu überführen", erläutert Ortwin Renn. Alarmierend sei dabei, dass sich die ehemals höheren Anteile von Ingenieurinnen und Naturwissenschaftlerinnen im Osten Deutschlands an das schlechtere Westniveau angleichen. Auch um diesem Negativtrend entgegenzuwirken, empfiehlt acatech daher einen Rückgriff auf monoedukative Bildungselemente. "Die MoMoTech-Studie zeigt: Wenn Mädchen unter sich sind, bauen sie Selbstzweifel ab, sind motivierter und können in Hinblick auf ihre Begabungen besser gefördert werden. Weibliche Talente im harten Wettbewerb um die MINT-Fachkräfte aus den Augen zu verlieren, können und sollten wir uns als Gesellschaft nicht mehr leisten", konstatiert Ortwin Renn.

Im Rahmen der zweitägigen Veranstaltung war auch "Komm, mach MINT." mit einem Gemeinschaftsstand mit der Fachhochschule Osnabrück vertreten und informierte über seine Aktivitäten. Prof. Barbara Schwarze (Komm, mach MINT., Fachhochschule Osnabrück) referierte zum Thema "Was lernen wir aus MoMoTech: Gemeinsam initiativ werden für (Technik)bildung".

Weitere Informationen unter

www.acatech.de/mint


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21.04.2011

EU Kids Online Studie: Kinder wissen oft nichts über den Schutz der Privatsphäre im Netz

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Die Europäische Kommission hat im Rahmen der EU Kids Online Studie neue Untersuchungsergebnisse zum Thema 'Die Nutzung sozialer Netzwerke, Alter und Privatheit' veröffentlicht: Nur 56 Prozent der 11- bis 12-Jährigen wissen, wie sie die Privatsphäre-Einstellungen ihres Profils in einem sozialen Netzwerk ändern können.

Befragt wurden 25 000 Jugendliche in 25 europäischen Ländern. Die Daten verdeutlichen: 77 Prozent der 13- bis 16-Jährigen und 38 Prozent der 9- bis 12-Jährigen haben in der EU ein Profil auf der Website eines sozialen Netzes. Ein Viertel der Kinder, die soziale Netze wie Facebook, SchuelerVZ oder Myvip nutzen, gibt an, dass ihr Profil auf "öffentlich" eingestellt ist. Das bedeutet, jeder Nutzer kann private Daten wie beispielsweise die Adresse oder die Telefonnummer lesen. In 15 von 25 Ländern ist nach Ansicht der Studienexperten davon auszugehen, dass die 9- bis 12-Jährigen eher öffentliche Profile haben als die 13- bis 16-Jährigen. Nur 56 Prozent der 11- bis 12-Jährigen wissen laut Studie, wie sie die Privatsphäre-Einstellungen ihres Profils in einem sozialen Netzwerk ändern können. Zum Vergleich: Bei den 15- bis 16-Jährigen kennen sich immerhin 78 Prozent mit diesen Einstellungen aus. Zudem verfügen insgesamt 38 Prozent der 9- bis 12-Jährigen in der EU über ein Profil auf den Websites sozialer Netze. In den Niederlanden liegt dieser Anteil bei 70 Prozent in Frankreich bei 25 Prozent. Noch beliebter sind soziale Netze bei Teenagern: 77 Prozent der 13- bis 16-Jährigen gaben an, dass sie dort ein Profil haben.

Mehr bei www.digitale-chancen.de

www2.lse.ac.uk


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13.04.2011

Berufswahl: Der Girls'Day spielt eine wichtige Rolle

Wenn es um die Berufsorientierung junger Menschen geht, stehen praktische Erfahrungen und das Internet an erster Stelle. Für mehr als drei Viertel der vom Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) in einem aktuellen Forschungsprojekt befragten Auszubildenden ist das Betriebspraktikum der beste Weg gewesen, sich über einen Beruf zu informieren - gefolgt vom Internet (ca. 64 %) und Betriebsbesichtigungen (rund 48 %).

Obwohl das Internet insgesamt bei den Jugendlichen sehr gut abschneidet, erzielen spezielle Webseiten zur Berufsorientierung eher schwache Ergebnisse (knapp 20 %). Der Girls' Day, der in diesem Jahr am 14. April stattfindet, wird von knapp 40 % der jungen Frauen bei der Berufsorientierung als Informationsquelle genutzt.

Junge Frauen wissen früher und genauer, was sie werden wollen. Ihre tatsächliche Berufswahlentscheidung treffen sie etwas häufiger aufgrund praktischer Erfahrungen als junge Männer. Bei diesen ist die Unentschlossenheit hinsichtlich der Berufswahl größer. Entsprechend öfter ist bei jungen Männern die Wahl des Ausbildungsberufes eine "Zufallsentscheidung". Einen geeigneten Beruf zu finden, der zu einem passt und Spaß macht - das steht für beide Geschlechter bei der generellen Orientierung nach einem Beruf an erster Stelle. Aber gleich hinter der individuellen "Passung" rangieren Sicherheitsaspekte. Für die Jugendlichen ist es wichtig, überhaupt einen Ausbildungsplatz zu finden und gegen mögliche Entlassungen abgesichert zu sein. Gleich wichtig ist jungen Männern und Frauen heutzutage auch, "anderen Menschen helfen zu können".

Auch das Thema "Geld" spielt für junge Männer und Frauen bei der Berufswahl eine wichtige Rolle. Während eine hohe Ausbildungsvergütung von allen Befragten übereinstimmend noch als "weniger wichtig" oder "unwichtig" bezeichnet wird, sind die Erwartungen an die späteren Verdienstmöglichkeiten bei der Entscheidung der jungen Männer mit rund 40 % und bei den jungen Frauen mit rund 33 % "sehr wichtig". Geht es um Rat und Unterstützung, zählen Jugendliche an erster Stelle auf ihre Eltern. Rund 60 % der befragten Auszubildenden geben an, dass Vater oder Mutter einen großen Einfluss bei der Berufsorientierung hatten. Dabei werteten die Jugendlichen die Bedeutung des Wortes "Einfluss" eher im positiven Sinn, nämlich als "Rückendeckung" und
"Unterstützung", und eher selten als "Druck" oder "Fremdbestimmung".

Aber auch Freunde/Freundinnen (32 %) sowie Lehrer/Lehrerinnen (30 %) spielen eine bedeutende Rolle. Bei der Gruppe der Freunde und Freundinnen zeigt sich, dass die Jugendlichen eher auf die Unterstützung ihrer gleichgeschlechtlichen Freunde/Freundinnen vertrauen, als dass sie bei der Berufswahl das andere Geschlecht zu Rate ziehen. Innerhalb des gemeinsam mit dem Kompetenzzentrum "Technik-Diversity-Chancengleichheit e.V." der Fachhochschule Bielefeld durchgeführten Forschungsprojekts "Berufsorientierung junger Frauen im Wandel" hat das Bundesinstitut für Berufsbildung im Jahr 2010 rund 430 Jugendliche befragt. Die Auszubildenden - jeweils zur Hälfte junge Männer und Frauen - kamen aus den vier Ausbildungsberufen "Informatikkaufmann/-frau" beziehungsweise "IT-Systemkaufmann/-frau", "Kaufmann/Kauffrau im Einzelhandel", "Kfz-Mechatroniker/-in" und "Medizinische Fachangestellte/Medizinischer Fachangestellter".

Weitere Informationen unter www.bibb.de/berufswahl

www.bibb.de/berufswahl


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21.03.2011

Engpass im Aufschwung: Zu wenig Fachkräfte im Bereich MINT

Die Wirtschaft ist im Aufschwung, doch den Unternehmen fehlen Fachkräfte. In Deutschland liegt die Fachkräfte-Lücke im Bereich Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik – kurz MINT – bei mehr als 117.000 Personen. Dies ist das Ergebnis des MINT-Trendreports 2011.

"Die gestiegene Nachfrage nach MINT-Kräften hat den Arbeitsmarkt leergefegt. Allein im Februar ist die MINT-Fachkräfte-Lücke um 21.000 Personen gestiegen – die höchste Zunahme binnen eines Monats seit dem Jahr 2000. Der Bedarf der Unternehmen an MINT-Professionals wird in den nächsten Jahren weiter zunehmen. Die Zahl der MINT-Hochschulabsolventen ist zwar gestiegen, aber immer noch zu niedrig, um den Bedarf zu decken“, sagt Dr. Hans-Peter Klös, Geschäftsführer beim Institut der deutschen Wirtschaft Köln.

Thomas Sattelberger, Vorstandsvorsitzender der von BDA und BDI getragenen Initiative "MINT Zukunft schaffen“ und Personalvorstand der Deutschen Telekom AG, betont: "Um dem Fachkräftemangel in Deutschland etwas entgegensetzen zu können, müssen wir die MINT-Bildung – und zwar entlang der gesamten Bildungskette – stärken. Zwei naturwissenschaftlich-technische Fächer bis zum Abitur sind hier ein Muss. Und wir können es uns nicht länger leisten, wertvolles Talentpotenzial zu vergeuden: Vor allem bei Mädchen und jungen Frauen müssen wir noch intensiver als bisher für MINT werben.“

Der MINT-Trendreport wurde in diesem Jahr zum ersten Mal vom Institut der deutschen Wirtschaft Köln erstellt. Die Studie entstand im Auftrag der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände, des Bundesverbands der Deutschen Industrie, des Arbeitgeberverbands Gesamtmetall und der Initiative "MINT Zukunft schaffen“.

Hier kommen Sie zur Pressemitteilung der BDA:

www.arbeitgeber.de


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25.02.2011

Forschende Frauen auf dem Weg an die Spitze

Starke Frauen hat das Land, auch in der Wissenschaft. Professorinnen, Habilitandinnen, Doktorandinnen, Studentinnen – der Anteil von Frauen im Wissenschaftssystem hat in den vergangenen Jahren zum Teil deutlich zugenommen.

Mittlerweile sind in Deutschland 18,2 Prozent aller Professuren mit Frauen besetzt (2009), das sind rund vier Prozentpunkte mehr als 2005 und eine Steigerung um 10 Prozentpunkte gegenüber 1995. 2009 wurden 44 Prozent der Doktorarbeiten erfolgreich von Frauen abgeschlossen, 2005 waren es noch 39,6 Prozent, 1995 nur 31,5. Der Anteil der Habilitandinnen stieg im selben Zeitraum von 13,8 über 23 auf 24 Prozent. Und bei den erfolgreichen Studienabschlüssen haben Frauen mittlerweile sogar die Nase vorn: Ihr Anteil nahm seit 1995 von 41,6 über 50,6 auf 51,6 Prozent zu.

http://www.bmbf.de


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14.02.2011

Abi-Magazin: Von Hammer bis High-Tech

Das Abi-Magazin räumt mit verstaubten Klischees über das Handwerk auf. Das Thema der Woche „Abiturienten und Handwerk“ verdeutlicht: Auch für Abiturientinnen und Abiturienten bietet das Handwerk vielseitige und attraktive Karrierechancen in anspruchsvollen und modernen Berufen.

Staubig von Kopf bis Fuß und körperlich total erledigt: So kamen Handwerker und Handwerkerinnen jahrelang abends nach Hause. Heute ist eher der Kopf müde, von der Arbeit an modernen CNC-Maschinen und dem Tüfteln an individuellen Lösungen. Kurz gesagt: Im Handwerk von heute gibt es interessante Jobs, gute Aufstiegsmöglichkeiten und Verdienstchancen.

Kristin Brändle kommt aus einer Handwerksfamilie. Schon mit 16 wusste sie, dass sie Tischlerin werden möchte. „Meine Mutter ist Tischlermeisterin und führt einen kleinen Betrieb“, erzählt sie. Dort hat die heute 22-Jährige schon zu Schulzeiten mitgearbeitet. Um eine möglichst breite Ausbildung zu bekommen, hat sie im September 2008 bei der Karl Westermann GmbH & Co. KG in Denkendorf angefangen, einem Tischlerunternehmen mit über 60 Beschäftigten. Gefertigt werden überwiegend individuelle Schrank- und Trennwandsysteme, unter anderem für Kunden wie Adidas, Daimler Chrysler oder IBM. Nach ihrer Ausbildung möchte Kristin Brändle Berufserfahrung sammeln, dann vielleicht ihren Meister machen – womit sie dann auch die Option hätte, sich als Tischlerin selbstständig zu machen.

Weiterlesen unter: http://www.abi.de


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09.02.2011

Bildung als Chance: Bundesbürger fordern mehr Unterstützung bei der Studien- und Berufswahl

Neun von zehn Deutschen (89 Prozent) würden ihrem Kind ein Studium empfehlen. Denn für ebenso viele Bundesbürger (89 Prozent) hängt beruflicher Erfolg stark von einem hochwertigen Bildungsabschluss ab.

Gleichzeitig schätzen zwei Drittel (62 Prozent) der Befragten die Karrierechancen von Kindern aus Nichtakademiker-Familien schlechter ein als die des Nachwuchses aus Akademiker-Haushalten und befürworten eine intensivere Förderung von Nichtakademiker-Kindern schon in der Schulzeit, damit diese ihre Bildungschancen besser wahrnehmen (66 Prozent). Dies geht aus den Ergebnissen der Repräsentativbefragung „Chancen durch Bildung“ hervor, die das Meinungsforschungsinstitut TNS Emnid im Auftrag der Stiftung der Deutschen Wirtschaft (sdw) jetzt unter 2.004 Deutschen ab 14 Jahren durchgeführt hat.

Die Umfrage im Auftrag der Stiftung der Deutschen Wirtschaft zeigt hohen Informationsbedarf zum Thema Studium

„Die Mehrheit der Befragten kritisiert die Chancenungerechtigkeit in unserem Land und fordert verstärkte Bildungsanstrengungen, um diese auszugleichen. Den beruflichen Werdegang betreffend werden Akademiker-Kinder im Vergleich zu Kindern aus Nichtakademiker-Haushalten im Vorteil gesehen“, erklärt Dr. Tessen von Heydebreck, Vorsitzender des Vorstands der Deutsche Bank Stiftung, die gemeinsam mit der Accenture-Stiftung und der Stiftung der Deutschen Wirtschaft Initiator des Förderprogramms STUDIENKOMPASS ist.

Das Programm motiviert Schüler, deren Eltern nicht studiert haben, zur Aufnahme eines Studiums. „Junge Menschen bringen fast immer eine hohe Leistungsbereitschaft mit. Es liegt an uns, ihnen die nötigen Angebote an die Hand zu geben, damit sie ihre Möglichkeiten voll entfalten können“, ergänzt von Heydebreck. Diese Einschätzung wird durch die Umfrageergebnisse bestätigt: Die befragten Schüler geben fast einstimmig an, dass Leistungsbereitschaft der entscheidende Faktor für den Berufserfolg ist (98 Prozent).

Zugleich belegen die Zahlen einen hohen Bedarf für zusätzliche Informationsangebote. „Wir brauchen in Deutschland eine intensivere Studien- und Berufsorientierung an den weiterführenden Schulen. Angehende Abiturienten benötigen deutlich mehr Informationen über Studienmöglichkeiten und eine stärkere persönliche Förderung, damit sie ihre berufliche Zukunft optimal gestalten können. Die Ergebnisse der Umfrage bestärken uns in dieser Forderung“, betont Frank Riemensperger, Vorstandssprecher der Accenture-Stiftung.

Laut TNS Emnid bewerten vor allem Menschen mit niedrigen Bildungsabschlüssen die Möglichkeiten für Schüler, sich über die Chancen eines Studiums zu informieren, als schwierig (58 Prozent). Ein Drittel der Befragten (33 Prozent) glaubt zudem nicht, dass sich die Kosten für ein Studium lohnen.

Insgesamt 84 Prozent halten daher eine gute Studien- und Berufsorientierung bereits während der Schulzeit für besonders wichtig, damit Schülerinnen und Schüler selbständig die richtige Entscheidung treffen können. Möglichkeiten hierfür zeigt der STUDIENKOMPASS, der seit 2007 Jugendliche aus Nichtakademiker-Familien motiviert, den Weg an die Hochschule einzuschlagen: „Wir zeichnen ihnen mit Hilfe von unentgeltlicher Förderung Wege vor, auf denen sie beste Bildungs- und Berufschancen erhalten und ermutigen sie, diese durch die Aufnahme eines Studiums Schritt für Schritt wahrzunehmen“, hebt Dr. Arndt Schnöring, Generalsekretär der Stiftung der Deutschen Wirtschaft, hervor: „Wir sind überzeugt, dass alle angehenden Abiturienten in Deutschland von unserem erprobten Know-how zur Studien- und Berufsorientierung profitieren können. Gern stellen wir dieses für eine Nutzung an Schulen und Hochschulen bereit. Dies ist unser Beitrag für eine intensivierte Nachwuchsförderung in Deutschland.“

Weiteres Zahlenmaterial zur Umfrage „Chancen durch Bildung“ steht unter folgendem Link in einer bundesweiten sowie elf regionalen Fassungen zum Download bereit: http://mail3.sdw.org/dokumente.nsf/0/D50116956BC56FD4C125781B00526A4D. Dort finden Sie außerdem einen ausführlichen Tabellenband mit zahlreichen Detailauswertungen nach soziodemographischen Merkmalen, der u.a. den Vergleich verschiedener Bundesländer mit dem bundesdeutschen Durchschnitt erlaubt.

http://www.studienkompass.de/


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01.02.2011

Bitkom-Studie „Jugend 2.0“: Jugendliche kommunizieren immer mehr online, aber nicht alle sind geschützt

Deutsche Jugendliche chatten heute öfter über Netzwerke und Kurznachrichten, als dass sie ihr Handy zum Telefonieren nutzen. Das ist nur eines der Ergebnisse einer neuen Studie des Bundesverbands Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien, kurz Bitkom. Der Bitkom ließ über 700 Jugendliche zwischen 10 und 18 Jahren befragen.

Der Internetzugang ist für Kinder und Jugendliche heute so selbstverständlich wie ein eigenes Fahrrad. Immer mehr verdrängen soziale Netzwerke und Kurznachrichten klassische Handy-Anrufe. Sehr intensiv nutzt der Jugendliche 2.0 soziale Netzwerke wie SchülerVZ und Facebook, sagte der Präsident des Verbandes Bitkom, August-Wilhelm Scheer.

Jugendliche kommunizieren nicht nur über das Netz. Drei von vier Heranwachsenden informieren sich via Internet für Schule oder Ausbildung, verbessern hier ihre Leistungen. Zu den Schattenseiten: Ein Fünftel nutzt die Möglichkeiten zum Datenschutz nicht optimal. Und fast jeder fünfte ist auch schon einmal belästigt oder beleidigt worden. Dagegen bieten viele Netzwerke Hilfe an. Eltern können zusätzlich technische Schutzangebote nutzen, zum Beispiel durch Systeme wie FragFinn.de.

www.bitkom.de


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31.01.2011

planet-beruf.de-Berufswahlmagazin

Das neue planet-beruf.de-Berufswahlmagazin ist raus. In der ersten Ausgabe des Jahres 2011geht es darum, wie Jugendliche sich fit für den Berufsalltag machen können.

Das Berufsleben fordert viele Stärken von Ausbildungsanfängern und -anfängerinnen. Welche das sind, steht im aktuellen Berufswahlmagazin: Jugendliche erzählen, mit welchen Fähigkeiten sie ihren Arbeitsalltag meistern und sie schildern, was in den ersten Tagen ihrer Ausbildung auf sie zukam. Ein Experte erklärt, worauf Betriebe bei ihren Auszubildenden besonders achten. Zudem gibt es in der Januar-Ausgabe Tipps, wie man Stärken für das Berufsleben wie Lesekompetenz oder Teamfähigkeit schon während der Schulzeit trainieren kann.

Im Starinterview erzählen Eva Briegel von der Band Juli und der TV-Koch Steffen Henssler, worauf es in einer Band bzw. in der Küche ankommt. Auch sie wissen: Ohne Teamarbeit und Leistungsbereitschaft geht gar nichts.

Mehr unter: http://www.planet-beruf.de


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24.01.2011

Fernsehserien vermitteln falsches Bild der Berufswelt

Fernsehserien erfreuen sich großer Beliebtheit - vor allem, weil die Zuschauer sich mit den "Soap"-Charakteren identifizieren und Teile ihres eigenen Lebens wiedererkennen können. Aber spiegeln die Serien tatsächlich die Realität wider? Nein! Zumindest nicht, was die Berufswelt betrifft. Das belegen erste Ergebnisse eines empirischen Lehrprojekts, das unter der Leitung von Professor Volker Gehrau am Institut für Kommunikationswissenschaft (IfK) der Universität Münster durchgeführt wurde.

Lesen Sie die komplette Pressemitteilung unter

www.uni-muenster.de


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07.12.2010

DGB Studie: Junge Frauen am Arbeitsmarkt

Junge Frauen sind zunehmend berufsorientiert. Beruflicher Erfolg ist ihnen genauso wichtig, wie jungen Männern. Doch von der Entwicklung am deutschen Arbeitsmarkt profitieren Frauen nur bedingt, belegt eine neue DGB-Studie. Gerade ihre Jobs sind oft von geringer Qualität. Unsichere Beschäftigung und Niedriglöhne sind nicht selten. Zur Studie:

www.dgb.de


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07.12.2010

Neue Pisa-Studie: Schülerinnen und Schüler in Deutschland im Mittelfeld

Die neue Pisa-Studie liegt vor und die Ergebnisse für Deutschlands Schülerinnen und Schüler sind durchwachsen: sie haben in den vergangenen Jahren gegenüber Gleichaltrigen in anderen Ländern ein wenig aufgeholt, sind aber von den Ergebnissen der Spitzenländern noch weit entfernt. Auch der Einfluss der sozialen Herkunft auf Leistungen ist kaum zurückgegangen.

Die Schülerinnen konnten sich deutlich verbessern, der Anteil auf Grundschulniveau oder niedriger sank um knapp sechs Prozentpunkte auf etwa 13 Prozent. Bei den Jungen ging die Zahl der Risikoschüler dagegen nur leicht zurück, auf 24 Prozent, drei Prozentpunkte weniger als im Jahr 2000. Zugleich sank bei den Jungen der Anteil derjenigen, die auf dem höchsten Leistungsniveau lesen können - von rund sieben auf etwa vier Prozent. Die Spitzengruppe der Mädchen stagnierte bei elf Prozent. Die Forschergruppe hat nicht nur die Leistungen der Schülerinnen und Schüler untersucht, sondern auch die Effektivität der verschiedenen Bildungssysteme. Ein zentraler Befund: Wenn allen Jugendlichen möglichst lange gleiche Bildungschancen geboten werden, schneiden sie im Mittel überdurchschnittlich gut ab - und ihre Leistung hängt vergleichsweise wenig von sozialer Herkunft ab. Je früher dagegen "die erste Aufteilung auf die jeweiligen Zweige (eines Bildungssystems) erfolgt, desto größer sind bei den 15-Jährigen die Leistungsunterschiede nach sozioökonomischem Hintergrund", schreibt die OECD. Und zwar "ohne dass deswegen die Gesamtleistung steigen würde". Weitere Infos:

www.oecd.org


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07.12.2010

Umfrageergebnis: Frauen in Fernsehserien sind Vorbilder bei der Berufswahl

Die durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderte Initiative MINTiFF („Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft, Technologie und Chancengleichheit im Fiction- Format“) erforscht den Mangel an realen und medialen weiblichen MINT-Berufsrollenmodellen. Dieser stellt in Deutschland eine wesentliche Hürde für junge Frauen dar, den Zugang zu zukunftsträchtigen MINT-Berufen zu finden.

Die internationale MINTiFF-Konferenz präsentierte im Rahmen der medienwoche@IFA zentrale Forschungsergebnisse zur Sozialisations- und Bildungswirksamkeit von Spielfilmen und Serien sowie zu unbeabsichtigten Nebenwirkungen der aktuell in Spielfilmen und Serien inszenierten Berufs- und Geschlechterrollen auf die Berufsorientierung Jugendlicher. Für die Berufswahl von jungen Frauen spielen Unterhaltungsserien im Fernsehen eine entscheidende Rolle. Weitere Informationen:

www.bmbf.de


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03.12.2010

EU-Studie: Immer jüngere Kinder sind immer länger online

Kinder beginnen in der Europäischen Union immer früher, das Internet zu nutzen, und sind immer länger online. Das ist das Ergebnis einer aktuellen von der Europäischen Kommission vorgestellten Studie. Im Schnitt gehen Kinder mit sieben Jahren erstmals ins Netz, finden aber nur wenige passende Inhalte.

Die Untersuchung zeigte zudem weiterhin bestehende Defizite beim Jugendschutz. Genutzt wird das Internet von 80 Prozent der Befragten als Hausaufgabenhilfe und zum Videoabspielen. In Deutschland verfügen 55 Prozent der Kinder über einen eigenen Internetzugang in ihren Kinderzimmern, während 42 Prozent das Netz nur in anderen Wohnungsbereichen nutzen können. Zu den Studienergebnissen:

http://europa.eu


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29.11.2010

JIM-Studie 2010 veröffentlicht

Das Internet ist unbestritten ein fester Bestandteil des Alltags junger Menschen. Neben vielen Chancen stehen in der Öffentlichkeit oft die problematischen Aspekte im Vordergrund. Jugendliche sind sich den Gefahren im Internet durchaus bewusst. Während allerdings in der öffentlichen Wahrnehmung mehr „Grooming“ und sexuelle Anmache in der Diskussion stehen, sind aus Sicht der Jugendlichen eher Abzocke und Daten-missbrauch/-manipulation sowie Viren das Problem. Auch Cybermobbing wird von Jugendlichen als Gefahr wahrgenommen. Immerhin kann jeder vierte Jugendliche berichten, dass in seinem Freundeskreis schon einmal jemand im Internet fertig gemacht wurde. Dies sind Er-gebnisse der JIM-Studie 2010 (Jugend, Information, (Multi-)Media) des Medienpädagogischen Forschungsverbundes Südwest (mpfs), die heute im Musikpark Mannheim der Öffentlichkeit präsentiert wurden. „Auch mit dem nunmehr dreizehnten Jahrgang der Studie wird erneut das aktuelle Medienverhalten der Jugendlichen abgebildet, eine mittlerweile mehr als 10-Jährige Dokumentation des Wandels“, so Dr. Walter Klingler, Leiter der SWR Medienforschung.

Jugendliche verbringen aktuell 138 Minuten pro Tag im Internet, überwiegend nutzen sie diese Zeit zur Kommunikation – meist in Communities und mit Instant Messenger. Soziale Netzwerke im Internet haben eine starke Anziehungskraft auf Jugendliche. Jeder Zweite zwischen 12 und 19 Jahren loggt sich täglich in seiner Online-Community ein, die meisten von ihnen sogar mehrmals täglich. Der Austausch von Bildern, Einträgen, Kommentaren und Statusmeldungen über soziale Netzwerke ist somit die am häufigsten verwendete Kommunikationsform im Internet.

Zwei Drittel der jugendlichen Onliner haben Fotos oder Filme von sich ins Netz gestellt, jeder Vierte hat dort seine Instant Messenger Kontaktdaten gepostet. Doch haben viele Jugendliche inzwischen dazugelernt: Die Bereitschaft persönliche Daten im Internet zu verbreiten ist gegenüber dem Vorjahr rückläufig. Zudem verwenden immer mehr Jugendliche sogenannte „Privacy-Optionen“. Diese Konfigurationsmöglichkeiten, die die Daten nur für einen bestimmten Personenkreis sichtbar zu machen, nutzen zwei Drittel der Jugendlichen. „Datenschutz ist auch ein Thema für Jugendliche.“ so Thomas Langheinrich, Präsident der Landesanstalt für Kommunikation bei der Präsentation der Studie. „Nur wenn man bewusst mit seinen persönlichen Daten umgeht, kann man die Chancen der Netzwerke für sich optimal nutzen und ist vor bösen Überraschungen sicher. Das Internetangebot „www.handysektor.de“ bietet beispiels-weise eine gute Orientierung.“

Die Studienreihe JIM (Jugend, Information, (Multi-) Media) wird vom Medienpädagogischen Forschungsverbund Südwest seit 1998 gemeinschaftlich mit der SWR Medienforschung durchgeführt. Für die repräsentative Studie wurden im Frühsommer des Jahres 1.208 Jugendliche telefonisch befragt. Die Untersuchung bildet das Medienverhalten der 12- bis 19-Jährigen in Deutschland ab.

Mehr zur Studie unter

www.mpfs.de


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29.11.2010

"natur + technik" von Klett MINT

"natur + technik" heißt die Zeitschrift der Klett MINT GmbH für Schülerinnen und Schüler der Mittelstufe. Wie auch schon das Oberstufen-Magazin "life + science" steht "natur + technik" ganz im Zeichen der MINT-Nachwuchsförderung. Am 17. November 2010 erscheint die neue Ausgabe von natur + technik mit folgenden spannenden Themen:

- Chemikant: Nicht nur Interesse an Chemie und Technik, auch ein guter Geruchssinn gehört zu den Grundvoraussetzungen für diesen Beruf.
- Ausbildungsberufe im Automobilbau: Eine der Schlüsselindustrien Deutschlands bietet viele Karrieremöglichkeiten.
- Ausbildungsberufe im Maschinen- und Anlagenbau: Der Bedarf an Fachkräften wird durch den Aufschwung weiter wachsen - beste Aussichten also für Schulabgänger.
- Bionik: Die Kunst, gute Ideen aus der Natur nachzuahmen und mittels Technik in clevere Produkte umzusetzen.

Bestellung:

www.klett-mint.de


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18.11.2010

Russisch-deutsch: Zweisprachiger Berufswahlfahrplan von planet-beruf.de

Welche Schritte muss mein Kind wann gehen, damit es den passenden Ausbildungsplatz findet? Was kann ich dazu beitragen, damit die Suche erfolgreich wird? Antworten auf diese Fragen finden Eltern im russisch-deutschen Berufswahlfahrplan. Das zweiseitige Poster ist doppelt hilfreich: Auf der Vorderseite informieren zweisprachige Texte über Schulabschlüsse, Ausbildungsarten und Beratungsmöglichkeiten der örtlichen Agenturen für Arbeit. Nach der Lektüre wissen Eltern auch, was Jugendliche bei Bewerbungen beachten müssen und wie sie die Deutschkenntnisse ihres Kindes fördern können.

Welche Berufswahl-Aktivitäten für Jugendliche in den letzten beiden Schuljahren anstehen, das zeigt der russischsprachige Zeitplan auf der Rückseite des Posters. Dank dieser Informationen können Eltern sicherstellen, dass auf dem Weg zum Ausbildungsplatz kein Schritt übersehen wird.

Speziell für Eltern mit russischem Migrationshintergrund wurde die zweisprachig russisch-deutsche Ausgabe des Posters "Dein Berufswahlfahrplan" entwickelt. Eltern erfahren hier, wie sie Sohn oder Tochter bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz unterstützen können.

Mehr Informationen unter

www.planet-beruf.de


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09.11.2010

Lohnabstand zwischen erwerbstätigen Männern und Frauen

Der „echte“ Lohnabstand zwischen erwerbstätigen Männern und Frauen betrug in Deutschland im Jahr 2008 knapp 13 Prozent. Zu diesem Ergebnis kommt das Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW), das bei seinen Berechnungen jeweils vergleichbare Erwerbsbiografien für die Geschlechter zugrunde legte – also die Stundenlöhne von Männern und Frauen mit gleicher Qualifikation, der gleichen Berufserfahrung, dem gleichen beruflichen Status, gleichen Zeiten der Arbeitslosigkeit usw.

Ein entscheidender Faktor für die Verdienstlücke zwischen Männern und Frauen sind Zeiten der Erwerbsunterbrechung, beispielsweise die Babypause. Je länger Frauen dem Arbeitsleben fernbleiben, desto größer ist der Lohnabstand bei ihrer Rückkehr. Frauen, die nach der Geburt eines Kindes innerhalb von anderthalb Jahren wieder in den Berufsalltag einsteigen, haben eine bereinigte Lohnlücke von nur 4 Prozent. Um kindbedingte Erwerbsunterbrechungen möglichst kurz zu halten, sind der weitere Ausbau der Betreuungsangebote für Kinder unter drei Jahren sowie die Ausweitung der Ganztagsangebote sinnvoll. Auch eine gleichmäßigere Aufteilung der familienbedingten Auszeiten zwischen Müttern und Vätern würde helfen, die Lohnlücke zu schließen. Weiterführende Infos:

www.iwkoeln.de


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09.11.2010

Neuauflage der Broschüre „Ich werde Informatikerin“ jetzt erschienen

Was genau hinter Informatik steckt, welche Berufsmöglichkeiten es in diesem Bereich gibt und ob Informatik überhaupt etwas für Frauen ist - für viele Mädchen und jungen Frauen, die vor der Berufswahl stehen, sind diese Fragen noch unklar. Dem möchte die Broschüre „Zukunft gestalten: Ich werde Informatikerin“, herausgegeben vom Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit e.V., entgegenwirken. In zahlreichen Interviews mit Frauen aus dem Informatik-Bereich werden deshalb Rollenvorbilder vorgestellt, deren Aufgabenbereich vielfältiger nicht sein könnte. Als überarbeitete Version ist die Broschüre nun bereits zum fünften Mal erschienen und ist deshalb aktueller denn je.

In "Ich werde Informatikerin" erzählen Studentinnen und Azubis von ihrem Arbeitsalltag und ihren Erfahrungen als Frau im Informatikstudium. Erfahrene Frauen berichten über spannende Schnittstellenberufe wie Medizininformatik, Bioinformatik oder Geoinformationssysteme. Wieder andere geben hilfreiche Tipps beim Einstieg in den Informatik-Beruf und die Selbstständigkeit. Einhellige Meinung aller Frauen ist jedoch, dass Informatik gleichermaßen interessant und zukunftweisend ist und sie ihre Entscheidung für diesen Bereich keinesfalls bereuen.

Die verbreitete Vorstellung von Informatik als langweiliges Sitzen vor dem Computer wird in dieser Broschüre somit eindeutig revidiert. Durch den hohen Praxisbezug und den außerordentlichen Nutzen für unseren Alltag sind diese Berufe nämlich kaum mehr wegzudenken. Auch das Bild einer Informatikerin als Freak bestätigt sich dabei in keiner Weise. Vielmehr sind die vorgestellten Personen selbstbewusste Frauen, die ihren Weg in und mit der Informatik gefunden haben und somit dem Nachwuchs als vorbildhaftes Beispiel dienen können.

Dieses ist bereits die fünfte Auflage der Informatikerinnen-Broschüre. Erstmals erschienen ist sie im Rahmen des Wissenschaftsjahrs 2006, dem Jahr der Informatik. Sämtliche Links und veraltete Zahlen werden regelmäßig aktualisiert, sodass die Leser stets auf den neusten Stand der Entwicklung gebracht werden.

Die Broschüre kann kostenlos bei "Komm, mach MINT." angefordert werden:

www.komm-mach-mint.de/Service/Material-bestellung


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09.11.2010

Lohnabstand zwischen erwerbstätigen Männern und Frauen

Der „echte“ Lohnabstand zwischen erwerbstätigen Männern und Frauen betrug in Deutschland im Jahr 2008 knapp 13 Prozent. Zu diesem Ergebnis kommt das Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW), das bei seinen Berechnungen jeweils vergleichbare Erwerbsbiografien für die Geschlechter zugrunde legte – also die Stundenlöhne von Männern und Frauen mit gleicher Qualifikation, der gleichen Berufserfahrung, dem gleichen beruflichen Status, gleichen Zeiten der Arbeitslosigkeit usw.

Ein entscheidender Faktor für die Verdienstlücke zwischen Männern und Frauen sind Zeiten der Erwerbsunterbrechung, beispielsweise die Babypause. Je länger Frauen dem Arbeitsleben fernbleiben, desto größer ist der Lohnabstand bei ihrer Rückkehr. Frauen, die nach der Geburt eines Kindes innerhalb von anderthalb Jahren wieder in den Berufsalltag einsteigen, haben eine bereinigte Lohnlücke von nur 4 Prozent. Um kindbedingte Erwerbsunterbrechungen möglichst kurz zu halten, sind der weitere Ausbau der Betreuungsangebote für Kinder unter drei Jahren sowie die Ausweitung der Ganztagsangebote sinnvoll. Auch eine gleichmäßigere Aufteilung der familienbedingten Auszeiten zwischen Müttern und Vätern würde helfen, die Lohnlücke zu schließen. Weiterführende Infos:

www.iwkoeln.de


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08.11.2010

Zweite Auflage des Ratgebers „Aus dir wird was!“ erschienen

„Was mach ich bloß nach dem Abi?“ – Das fragen sich jedes Jahr tausende junger Leute. Die einen fühlen sich vom riesigen Angebot an Studiengängen und Ausbildungen schlichtweg erschlagen. Anderen fällt es schon schwer, überhaupt ihre Fähigkeiten und Interessen zu benennen, um daraus den passenden Beruf abzuleiten. Was den Jugendlichen fehlt, ist Orientierung. Genau hier setzt der Ratgeber „Aus dir wird was!“ an. Die aktualisierte und erweiterte Ausgabe 2011 ist ab sofort erhältlich.

Ob Studium, Ausbildung, Freiwilligendienst oder Work & Travel in Neuseeland – „Aus dir wird was!“ informiert auf 128 Seiten zielgruppengerecht über alles, was nach dem Schulabschluss ansteht. Gegenüber der ersten Auflage stark erweitert wurde der Self-Assessment-Teil, hier gibt es mithilfe unterschiedlicher Tests ein individuelles Fähigkeiten-Profil. Wer den Orientierungsprozess schon abgeschlossen hat und sich um einen Ausbildungs- oder Studienplatz bewerben will, findet im Bewerbungs-Kapitel praktische Beispiele für ein gut strukturiertes Anschreiben und einen übersichtlichen Lebenslauf. Weitere Informationen zum neuen Ratgeber von Einstieg gibt es hier:

www.ausdirwirdwas.de


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08.11.2010

Zweite Auflage des Ratgebers „Aus dir wird was!“ erschienen

„Was mach ich bloß nach dem Abi?“ – Das fragen sich jedes Jahr tausende junger Leute. Die einen fühlen sich vom riesigen Angebot an Studiengängen und Ausbildungen schlichtweg erschlagen. Anderen fällt es schon schwer, überhaupt ihre Fähigkeiten und Interessen zu benennen, um daraus den passenden Beruf abzuleiten. Was den Jugendlichen fehlt, ist Orientierung. Genau hier setzt der Ratgeber „Aus dir wird was!“ an. Die aktualisierte und erweiterte Ausgabe 2011 ist ab sofort erhältlich.

Ob Studium, Ausbildung, Freiwilligendienst oder Work & Travel in Neuseeland – „Aus dir wird was!“ informiert auf 128 Seiten zielgruppengerecht über alles, was nach dem Schulabschluss ansteht. Gegenüber der ersten Auflage stark erweitert wurde der Self-Assessment-Teil, hier gibt es mithilfe unterschiedlicher Tests ein individuelles Fähigkeiten-Profil. Wer den Orientierungsprozess schon abgeschlossen hat und sich um einen Ausbildungs- oder Studienplatz bewerben will, findet im Bewerbungs-Kapitel praktische Beispiele für ein gut strukturiertes Anschreiben und einen übersichtlichen Lebenslauf. Weitere Informationen zum neuen Ratgeber von Einstieg gibt es hier:

www.ausdirwirdwas.de


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27.10.2010

Jugendliche verfügen über unzureichende Medienkompetenz

Laut einem Bericht der Expertenkommission des Bundesministeriums für Bildung und Forschung zur Medienbildung gelingt es am ehesten Jugendlichen aus hohen Bildungsschichten, mühelos zwischen virtuellen und realen Welten zu wechseln und sie gewinnbringend einzusetzen.

Entsprechend fordern die Expertinnen und Experten, müssten Schule und Universitäten auf die neue Medienkultur reagieren und Medienkompetenz als allgemeinen Bildungsauftrag begreifen. Die Studie „Kompetenzen in einer digital geprägten Kultur – Medienbildung für die Persönlichkeitsentwicklung, für die gesellschaftliche Teilhabe und für die Entwicklung von Ausbildungs- und Erwerbsfähigkeit“ kann beim BMBF herunter geladen werden:

www.bmbf.de


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26.10.2010

Neuer Elternratgeber: Medienerziehung in der Familie

Das Nachschlagewerk gibt praxisnahe Antworten auf Fragen zur Medienerziehung, unterstützt Eltern bei einer konstruktiven Begleitung der Mediennutzung ihrer Kinder und erläutert Hintergründe einer sinnvollen Mediennutzung. Es richtet sich insbesondere an Eltern, aber auch an Personen, die sich beruflich mit der Förderung von Medienkompetenz befassen, und ist für den Einsatz in der Elternbildung ebenso wie die Erzieherinnenausbildung geeignet.

Die Autoren geben Antworten auf grundlegende Fragen zur Medienerziehung. Sie liefern Hilfestellungen zur Nutzung von Fernsehen, Computer, Computerspielen, Internet und Handy und sprechen auch Problemfelder an. Zur Bestellung:

www.ma-hsh.de


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25.10.2010

Bildung in Deutschland

Der Anteil der Schülerinnen und Schüler mit Hochschulzugangsberechtigung ist in den vergangenen Jahren weiter gestiegen, der Anteil der Schülerinnen und Schüler ohne Hauptschulabschluss ist rückläufig. Der nationale Bildungsbericht „Bildung in Deutschland“ belegt, dass das Bildungsniveau in unserem Land steigt.

Dies zeigt sich auch darin, dass die Zahl der Studienanfänger einen neuen Höchststand erreicht hat. Die Studienanfängerquote lag im Jahr 2009 mit 43 Prozent deutlich über der Zielmarke von 40 Prozent. Allerdings zeigt der Bericht auch, dass Benachteiligte noch stärker einbezogen werden müssen.

Im Abstand von zwei Jahren informiert der nationale Bildungsbericht „Bildung in Deutschland“ über Entwicklungen im Bildungswesen. Er wird von einer unabhängigen Wissenschaftlergruppe unter Leitung des Deutschen Instituts für Internationale Pädagogische Forschung (DIPF) erarbeitet. 2010 erscheint zum dritten Mal.

Mehr Informationen gibt es auf der Internetseite des Bundesministeriums für Bildung und Forschung.

www.bmbf.de


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25.10.2010

"Die Rolle annehmen? In der Rolle bleiben? Neue Rollen leben?"

In der Broschüre ""Die Rolle annehmen? In der Rolle bleiben? Neue Rollen leben?" werden Einstellungen zu Geschlechterrollen aus den Bereichen Rollenverteilung im Alltag, Wertevorstellungen in Partnerschaft und Erziehung sowie zu Bildung und Beruf dargestellt. Es zeigt sich: Unabhängig davon, ob Menschen eine Zuwanderungsgeschichte haben oder nicht, weisen sie in ihrem Verständnis von Gleichberechtigung viele Gemeinsamkeiten auf.

Die Broschüre stellt die Erkenntnisse der qualitativen Studie "Rollenverständnis von Frauen und Männern mit Zuwanderungsgeschichte vor dem Hintergrund intergenerativer und interkultureller Einflüsse" dar. Die Studie wurde vom Bundesfamilienministerium und der Landesregierung Nordrhein-Westfalen in Auftrag gegeben und kann hier kostenfrei bestellt werden:

www.bmfsfj.de


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22.10.2010

Erste europaweite Studie zur Online-Nutzung von Kindern präsentiert

Zwölf Prozent der europäischen Kinder, die das Internet nutzen, machen online negative Erfahrungen. Zu diesem Ergebnis kommt die europaweite Untersuchung EU Kids Online, die am 21. Oktober im Rahmen des Safer Internet Forums in Luxemburg vorgestellt wurde.

Über 23.000 Kinder zwischen 9 und 16 Jahren aus 25 europäischen Ländern wurden zu ihrer Online-Nutzung befragt. Für deutsche Kinder ist die Wahrscheinlichkeit, unangenehme Erfahrungen im Internet zu machen, mit 8 Prozent geringer als im europäischen Durchschnitt. Zur Zusammenfassung der Ergebnisse:

www.hans-bredow-institut.de


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22.10.2010

Aktuelle Ausgabe des IHK-Berufsbildungs-Magazins "position 4/2010"

Die jüngste Ausgabe des IHK-Berufsbildungsmagazins ist jetzt erhältlich. Darin geht es beispielsweise um die Initiative "Bildungsketten": Ab dem kommenden Jahr will die Bundesregierung leistungsschwache Jugendliche bei den ersten Schritten in den Job von "Berufseinstiegsbegleitern" individuell betreuen und fördern lassen.

Außerdem berichtet "position" beispielsweise über eine neue Studie zu den häufig unterschätzten zweijährigen Ausbildungsberufen. Ein weiteres zentrales Thema ist das Führen und Motivieren von Auszubildenden, wie sie beispielsweise die Seminarreihe "Ausbilder-Fit" der IHK-Akademie München vermittelt. Zudem werden wieder spannende Berufe vorgestellt, etwa der Sommelier, der sich mehr denn je als Genuss- und Getränkemanager versteht, aber auch die Fachkraft für Lederverarbeitung oder der Werkstoffprüfer. Zur Bestellung:

www.dihk.de


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18.10.2010

"Generation Erfolg" von Sabine Asgodom

"Nie standen die Chancen für Frauen, im Beruf aufzusteigen, noch mehr Einfluss und Verantwortung zu übernehmen, so gut wie heute." Das ist der Ausgangspunkt der „Generation Erfolg". Für Sabine Asgodom und ihre 13 Mitautorinnen Grund genug, ein Coachingbuch für Frauen zu machen, die Karriere machen wollen. Für Frauen, die trotz Fleiß und Qualität nicht weiterkommen auf der Karriereleiter, für Frauen, die unzufrieden sind und nach Wegen der Veränderung suchen, für Frauen, die wollen, dass ihre Leistung honoriert wird.

Generation Erfolg ist im Kösel Verlage erschienen. Ein Interview mit Sabine Asgodom über die "Generation Erfolg" finden Sie hier:

www.existenzielle.de


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08.10.2010

Neu erschienen: Betrifft Mädchen Heft 4/2010

Wer sind berühmte Mädchen von heute und wen bezeichnen Mädchen und junge Frauen selbst als „berühmte Mädchen“? Welche Bedeutung haben berühmte Mädchen für die Identitätsentwicklung von Mädchen und für die Mädchenarbeit? Das neu erschienene Heft der Betrifft Mädchen ist eine Hommage an berühmte Mädchen und will gleichzeitig auf die Funktion und Bedeutung berühmter Mädchen für die Arbeit mit Mädchen und jungen Frauen aufmerksam machen.

Das Heft enthält unter anderem Beiträge zu folgenden Themen: Warum berühmte Mädchen es nicht so leicht haben und warum sie als Vorbilder für Mädchen mit Vorsicht zu genießen sind, berühmte Mädchen in der Kinder- und Jugendliteratur, Mädchen in Jugendkulturen, Beispiele für berühmte Mädchen sowie den Comic „VERKARTERT und BERÜHMT“. Zum Inhalt und zur Bestellung:

www.maedchenarbeit-nrw.de


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08.10.2010

Genderbericht 2009

Mit dem Genderbericht 2009 werden die geschlechtsspezifischen Wirkungszusammenhänge des Arbeitsmarktes für die Bundesländer Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein aufgezeigt und die unterschiedliche Beteiligung am arbeitsmarktpolitischen Instrumentarium analysiert.

Den aktuellen Genderbericht 2009 können Sie hier aufrufen:

www.arbeitsagentur.de


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30.09.2010

EnergieAgentur.NRW: CD und Handbuch Klimaschutz

Die EnergieAgentur.NRW legt eine CD und ein Handbuch zum Thema Klimaschutz im Schulunterricht vor. ENERGIEEXPERTEN heißt das Spiel- und Informationsangebot. Beim Quizzen geht es immer auch ums Wissen. Deshalb steht beim Energie-Quiz nicht nur das Gewinnen im Vordergrund, sondern die Schülerinnen und Schüler sollen Daten und Fakten zur nachhaltigen Energieversorgung kennenlernen. ENERGIEEXPERTEN ist ein Spiel- und Informationsangebot für Lehrkräfte und Lernende der Schulen gleichermaßen.

Die Version 1.0 ist für weiterführende Schulen konzipiert. Eine Version für Grund- und Förderschulen sowie die weitere Unterteilung nach Sekundarstufen I und II ist für eine Neuauflage geplant. Die Schulen sind daher eingeladen, mitzuwirken und Vorschläge für weitere Fragen und Antworten zu liefern. Weiterführende Schulen aus Nordrhein-Westfalen können die CD kostenlos über die Website der Energieagentur NRW bestellen:

www.energieagentur.nrw.de


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24.09.2010

Buchtipp "Berufsorientierung im Spannungsfeld von Information und Beratung"

Welche Bedeutung haben Internet und Berufsberatung für die Berufsfindung technisch interessierter Jugendlicher? Wirken sich die damit verbundenen Kommunikationsformen auf die Berufsorientierung aus? Das Buch zeigt, dass die Nutzung beider Institutionen für weibliche und männliche Jugendliche unterschiedliche Konsequenzen hat. Die Autorin zeigt den Berufsorientierungsprozess technisch interessierter weiblicher und männlicher Jugendlicher auf und stellt dabei weniger den Entscheidungsprozess als vielmehr das Informationsverhalten der Jugendlichen in den Mittelpunkt ihrer quantitativ und qualitativ angelegten Untersuchung. Die Autorin Dr. Ulrike Struwe ist Mitarbeiterin des Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit e.V. Zur Buchbestellung:

www.budrich-unipress.de


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17.09.2010

Energiegeladen in die Zukunft! Dein Einstieg in eine faszinierende Berufswelt

In der Broschüre "Energiegeladen in die Zukunft! Dein Einstieg in eine faszinierende Berufswelt" werden spannende berufliche Perspektiven im Berufsfeld Energie vorgestellt. Auszubildende, Studentinnen, Ingenieurinnen und Forscherinnen geben Einblick in ihre Energieberufe und die damit verbundenen Möglichkeiten. Besondererer Fokus liegt auf der Nutzung und Weiterentwicklung erneuerbarer Energiequellen sowie der nachhaltigen Nutzung konventioneller Energieträger. Die Bestellung ist über den Girls'Day möglich:

www.girls-day.de


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16.09.2010

Neues Jugendmagazin "reif"

Die Deutsche Telekom AG gibt in Kooperation mit "Spiesser - Die Jugendzeitschrift" ein neues Jugendmagazin heraus: "reif". Mit einer Druckauflage von 500.000 Exemplaren startet die Telekom damit eines der größten Jugendmagazine Deutschlands. „reif“ wird sich vor allem an Schüler, die vor der Berufswahl stehen, richten. Ab sofort erscheint zweimal im Jahr eine neue Ausgabe - im Frühjahr und im Herbst. Das Heft liegt bundesweit an 13.000 weiterführenden Schulen, den Telekom Shops sowie den 33 Ausbildungszentren des Unternehmens aus und enthält u.a. Tipps zur Ausbildung, Berufsbildern und Terminen.

www.e-paper.telekom.com


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16.09.2010

Kostenlose Broschüre Studienkompass

Mit dem Start ins neue Schuljahr beginnt für viele Schülerinnen und Schüler die Beschäftigung mit der Frage, wie es für sie nach dem Abitur weitergeht. Unzählige Studiengänge, die auf verschiedenste Berufsbilder vorbereiten, stehen zur Wahl – da fällt die Entscheidung nicht immer leicht. Eine kostenlose Broschüre des Förderprogramms STUDIENKOMPASS mit dem Titel „Chancen eröffnen und Neugier wecken!“ gibt Eltern praktische Tipps, wie sie ihr Kind in dieser Phase optimal begleiten und beraten können. Die Broschüre „Chancen eröffnen und Neugier wecken! Wie Eltern ihre Kinder bei der Berufs- und Studienorientierung unterstützen können“ steht kostenfrei zum Download bereit:

www.studienkompass.de


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14.09.2010

16. Shell-Jugendstudie

Bildung ist der Schlüssel zu politischem Interesse, Bereitschaft zum Engagement und Teilhabe am gesellschaftlichen Leben. Noch immer entscheidet die soziale Herkunft zu oft darüber, wie zufrieden Kinder und Jugendliche mit ihrem eigenen Leben sind. Das sind zentrale Ergebnisse der 16. Shell-Jugendstudie, die die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Dr. Kristina Schröder präsentiert hat. Die 16. Shell-Jugendstudie zeichnet ein aktuelles Portrait der jungen Generation in Deutschland. Rund 2600 Jugendliche wurden zu ihrer Lebenssituation und zu ihren Einstellungen befragt. Weitere Ergebnisse finden Sie unter:

www.shell.de


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10.09.2010

Bildungsbericht 2010

Mit „Bildung in Deutschland 2010“ wird der dritte Bericht einer unabhängigen Gruppe von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern im Auftrag der Kultusministerkonferenz (KMK) und des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) vorgelegt. Wichtige Ergebnisse sind der anhaltender Anstieg des Bildungsstandes, vor allem bei Frauen. Der Trend zur Hochschulreife und zum Hochschulabschluss hält an, während der Anteil der Personen mit Hauptschulabschluss zurückgeht.

Unter den Promovierten steigt der Frauenanteil ebenfalls an, bleibt aber mit 42% immer noch deutlich hinter dem Anteil der Frauen an den Universitätsabsolventen zurück. Weiterhin zeigt sich eine deutliche Unterrepräsentanz von Frauen und älteren Arbeitskräften in der betrieblichen Weiterbildung In der betrieblichen Weiterbildung, dem quantitativ bedeutendsten Sektor beruflicher Weiterbildung, sind Frauen und ältere Arbeitskräfte deutlich unterrepräsentiert. Weitere Informationen:

www.bildungsbericht.de


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09.09.2010

planet-beruf.de: Ideen für den Berufswahlunterricht

Berufswahlunterricht gestalten - dabei hilft das neue Lehrerheft von planet-beruf.de, "Berufsorientierung in der Schule". Das Heft enthält unter anderem Ideen für Unterrichtsstunden zu den Themen Stärken, Anforderungen von Berufen, Praktikum, Anschreiben und Vorstellungsgespräch. Das planet-beruf.de-Lehrerheft 2010/2011 wurde als Praxishilfe für den Berufswahlunterricht entwickelt. Es stellt relevante Unterrichtsthemen vor und hilft, sie aufzubereiten. Es erklärt, wie die planet-beruf.de-Medien, zum Beispiel das Berufswahlmagazin, im Unterricht eingesetzt werden können. Zum Download:

www.planet-beruf.de


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07.09.2010

"Verworrenheit des Denkens" - wie Frauen sich Zugang zur Hochschule erkämpfen mussten

„Unsere Zeit ist ernst. Das deutsche Volk hat anderes zu thun, als gewagte Versuche mit Frauenstudium anzustellen. Sorgen wir vor allem, daß unsere Männer Männer bleiben! Es war stets ein Zeichen des Verfalls, wenn die Männlichkeit den Männern abhanden kam und ihre Zuflucht zu Frauen nahm!“ Das sagte Otto von Gierkes, seinerzeit Professor für Rechtsgeschichte in Berlin, im Jahr 1897. Wohl ein Großteil der Männer teilte seine Meinung, und so lässt sich erahnen, welchen Mut es gekostet haben muss, als Frau für den Zugang zur Universität zu streiten. Mehr unter:

www.tagesspiegel.de


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07.09.2010

Studie: Frauen scheuen Wettbewerb schon im Kindesalter

Mädchen sind schon als Dreijährige deutlich seltener zum Leistungswettbewerb mit Gleichaltrigen bereit als Jungen. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Studie, die beim Bonner Institut zur Zukunft der Arbeit (IZA) erschienen ist. Damit wird erstmals gezeigt, dass sich derartige Unterschiede zwischen den Geschlechtern bereits im Kleinkindalter ausprägen.

In der geringeren Wettbewerbsbereitschaft von Frauen liegt eine mögliche Ursache für den Lohnabstand zwischen den Geschlechtern und den geringen Frauenanteil in Führungspositionen. „Unsere Ergebnisse legen nahe, das Wettbewerbsverhalten von Frauen schon in jungen Jahren gezielter zu fördern, um einen Beitrag zu mehr Chancengleichheit auf dem Arbeitsmarkt zu leisten“, sagt der Innsbrucker Verhaltensökonom Matthias Sutter, der die Studie mitverfasst hat. Die englischsprachige Studie ist über die IZAHomepage online abrufbar:

www.ftp.iza.org


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06.09.2010

Buchtipp: Innovation durch Chancengleichheit

Das Buch "Innovation durch Chancengleichheit - Chancengleichheit als Innovation" ist im VSA-Verlag erschienen. Unter anderem geht es um folgende Fragen: Wer ist am Innovationsprozess beteiligt? Erfolgen Innovationen geschlechtersensibel? Wie kann eine Integration von Frauen gewaehrleistet werden?

Prof. Barbara Schwarze, Vorstand im Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit e.V., hat einen Beitrag im Buch, sie setzt sich mit den Innovationspotenzialen für die Produktentwicklung auseinander. Sie stellt fest, dass die Möglichkeiten zur Gewinnung zusätzlicher Nachwuchspotenziale in Ingenieur- und Naturwissenschaften begrenzt sind. In Deutschland sind es vor allem Frauen, Ältere und Menschen aus dem internationalen Raum, die die Chance bieten, die großen Lücken, die sich in vielen technischen und techniknahen Unternehmen noch auftun werden, mit qualifiziertem Personal in Auftragsabwicklung, Projekten, Forschung und Entwicklung zu schließen. Zur Zusammenfassung des Buchs:

www.vsa-verlag.de


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30.08.2010

Broschüre "Frauen und Männer in verschiedenen Lebensphasen" erschienen

Im vergangenen Jahr wurde das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland 60 Jahre alt. Laut Grundgesetz sind Männer und Frauen gleichberechtigt. Die Gleichstellung der Geschlechter schreitet jedoch in verschiedenen Lebensbereichen unterschiedlich schnell voran. Die Broschüre Frauen und Männer in verschiedenen Lebensphasen zeigt anhand ausgewählter Zahlen und Indikatoren eben diese Unterschiede auf. Zur Publikation:

www.destatis.de


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27.08.2010

Neue BMBF-Broschüre "Kinder - Wunsch und Wirklichkeit in der Wissenschaft" erschienen

Rund drei Viertel der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in Deutschland sind kinderlos, Männer fast genau so häufig wie Frauen. Den Ursachen und Zusammenhängen gingen zwei Forschungsprojekte auf den Grund, die aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) und aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) der Europäischen Union gefördert wurden. Ihre Ergebnisse fanden nun Eingang in die Broschüre: "Kinder - Wunsch und Wirklichkeit in der Wissenschaft", die das BMBF jetzt veröffentlicht. Sie liefert einen Überblick über die Problematik und formuliert grundlegende Anforderungen an familiengerechte Hochschulen.

"Diese Forschungsergebnisse sollten für zielgerichtete Maßnahmen genutzt werden. Mütter, Väter und Menschen mit familiärer Verantwortung müssen auch in Wissenschaft und Forschung chancengerechte, familienfreundliche Arbeitsstrukturen erhalten", fordert Bundesforschungsministerin Annette Schavan. "Das BMBF hat bereits im Rahmen des Professorinnenprogramms wichtige Anstöße für die notwendigen Veränderungen gegeben, indem es nachhaltige Gleichstellungsstrukturen an den Hochschulen fördert. Ohne familienfreundliche Arbeitsstrukturen ist eine zukunftsfähige Gestaltung des Wissenschaftsbetriebs nicht denkbar", betont Schavan. Sie können die Broschüre kostenlos downloaden:

www.bmbf.de


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20.07.2010

Projekt "komm auf Tour"

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) stellt Evaluationsergebnisse aus dem Projekt „komm auf Tour – meine Stärken, meine Zukunft“ zur vertieften Berufsorientierung und Lebensplanung" vor. Die Evaluation der Pilotphase 2006/2007 bestätigte bereits den strukturellen Projektbedarf sowie die Zielerreichung auf den Ebenen der Akteurinnen und Akteure, der Lehrkräfte, der Eltern sowie der Schülerinnen und Schüler.

Die aktuelle Studie des Sozialwissenschaftlichen FrauenForschungsInstituts (SoFFI F.) untersuchte die Effekte des Parcours auf Einstellungen der Jugendlichen zu Aspekten der Lebensplanung und der Berufsorientierung, differenziert nach Geschlecht und Migrationshintergrund. Hierzu wurden die Schülerinnen und Schüler der 7./8. Klasse vor und nach dem Parcours befragt. Eine Zusammenfassung der zentralen Ergebnisse finden Sie hier:

www.komm-auf-tour.de


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12.07.2010

Gerechtigkeitsforscher untersuchen Einkommensverhältnisse

Frauen verdienen am deutschen Arbeitsmarkt rund 20 Prozent weniger als vergleichbar ausgebildete Männer. Die Ursachen dafür sind vielschichtig, so arbeiten Frauen und Männer häufig in anderen Branchen oder verfügen über weniger Berufserfahrung. Wissenschaftler der Universität Bielefeld (Professor Dr. Stefan Liebig, Carsten Sauer), der Universität Konstanz (Professor Dr. Thomas Hinz, Katrin Auspurg) und des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung - DIW Berlin (Professor Dr. Jürgen Schupp) zeigen nun in einer Studie, dass eine unterschiedliche Entlohnung von Männern und Frauen in der Bevölkerung zwar grundsätzlich abgelehnt wird, wenn jedoch nach den konkreten Vorstellungen gefragt wird, wie hoch ein gerechtes Arbeitseinkommen im konkreten Einzelfall sein sollte, so wird einer Frau ein deutlich geringerer Lohn zugebilligt als einem gleich qualifizierten Mann.

Entscheidend ist dabei, dass nicht nur Männer dieser Ansicht sind, sondern Frauen haben selbst geringere Ansprüche an die Höhe ihres Erwerbseinkommens und sie gestehen auch ihren Geschlechtsgenossinnen ein deutlich geringes Einkommen zu als vergleichbaren Männern.

Diese Ergebnisse stützen sich auf insgesamt drei repräsentative Bevölkerungsumfragen, die in den Jahren 2008 und 2009 deutschlandweit durchgeführt wurden. In einer Befragung des DIW Berlin (Sozio-oekonomisches Panel) wurden rund 10 000 Erwerbstätige zunächst danach gefragt, ob sie ihr eigenes Erwerbseinkommen als gerecht oder als ungerecht ansehen. Wurde das eigene Einkommen als ungerecht eingeschätzt, sollten die Befragten den konkreten Einkommensbetrag nennen, der für sie selbst ein gerechtes Bruttoeinkommen darstellt. Die Ergebnisse zeigen, dass das als gerecht eingeschätzte eigene Bruttoeinkommen für Frauen nicht nur unterhalb des tatsächlichen Einkommens der Männer, sondern auch unterhalb des von den Männern für sich selbst als gerecht angesehenen Bruttoeinkommens liegt. Frauen gestehen sich selbst also ein geringeres Bruttoeinkommen zu als Männer.
In den beiden anderen Umfragen der Bielefelder und Konstanzer Wissenschaftler – die eine in Kooperation mit dem DIW Berlin, die andere als Eigenerhebung gefördert durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) – wurden im Jahr 2008 insgesamt 1066 zufällig ausgewählte Personen und im Jahr 2009 rund 1600 zufällig ausgewählte Personen danach befragt, was aus ihrer Sicht ein gerechtes Einkommen für unterschiedliche Gruppen von Berufstätigen in Deutschland ist. Zunächst sollte pauschal die Wichtigkeit unterschiedlicher Kriterien für die Festsetzung von Löhnen und Gehältern bewertet werden: Neben der Bedeutung der Arbeitsleistung, des Berufs, des Ausbildungsniveaus und der wirtschaftlichen Situation des Unternehmen wurde auch nach der Wichtigkeit des Geschlechts gefragt. Die Ergebnisse zeigen, dass die überwiegende Mehrheit der Meinung ist, das Geschlecht sollte keine oder nur eine geringe Rolle bei der Festsetzung des Einkommens spielen. Daran anschließend wurden den Befragten zwischen 10 und 30 Beschreibungen von Erwerbstätigen vorgelegt, die sich nach mehreren Merkmalen unterschieden, zum Beispiel ihrem Beruf, ihrem Familienstand, ihrem Alter, ihrem Geschlecht und ihrem Einkommen. Für jeden dieser Fälle sollte dann einzeln bewertet werden, ob das angegebene Einkommen gerecht oder ungerecht ist. Die Ergebnisse zeigen nun, dass das Geschlecht bei der Bewertung dieser konkreten Einzelfälle sehr wohl eine Bedeutung hat. Den Frauen wurde ein deutlich geringeres gerechtes Bruttoeinkommen zugestanden als Männern, selbst dann, wenn sie mit ansonsten gleichen Merkmalen wie Ausbildung, Beruf, Arbeitsleistung beschrieben wurden. So wurde einem 55-jährigen Arzt, der überdurchschnittliche Leistungen am Arbeitsplatz erbringt, Alleinverdiener ist und vier Kinder zu versorgen hat, ein Bruttoeinkommen von 7750 Euro zugestanden, einer Ärztin mit den gleichen Eigenschaften und Lebensumständen dagegen nur 7300 Euro.
Während also eine Ungleichbehandlung von Männern und Frauen bei der direkten Nachfrage abgelehnt wird, wird sie bei der Bewertung konkreter und alltagsnaher Fallbeispiele sichtbar. Die direkte Abfrage gibt deshalb nur die vordergründige Ansicht wieder, in der Bewertung der Fallbeispiele kommen offenbar fest verankerte Einstellungen zum Tragen. Insgesamt werden Lohnunterschiede zwischen Frauen und Männern somit in weiten Teilen der Bevölkerung als gerecht angesehen.
Professor Dr. Stefan Liebig resümiert: „In einer "gerechten" Welt, in der jeder das Einkommen erhalten würde, was er für sich als gerechtes ansieht, gäbe es demnach ebenfalls Lohnunterschiede zwischen Männern und Frauen, sie wären nur etwas geringer als sie aktuell existieren.“
Zu den Ursachen für die unterschiedlichen Einkommen von Männern und Frauen tragen möglicherweise in der Bevölkerung verankerte Vorstellungen darüber bei, dass es vornehmliche Aufgabe des Mannes ist, seine Familie zu versorgen und der Platz der Frauen zunächst im Haushalt ist. Außerdem bilden sich Vorstellungen über gerechte Einkommen vor allem über Vergleiche mit anderen. Dabei besteht die grundsätzliche Tendenz, sich mit Personen zu vergleichen, die ähnliche Merkmale aufweisen wie man selbst. Dementsprechend vergleichen sich Frauen zunächst mit anderen Frauen. Wenn Frauen häufig in „Frauenberufen" tätig sind, das Lohnniveau in diesen Berufen aber niedriger ist als in „Männerberufen“, so vergleichen sie sich immer mit denjenigen, die weniger verdienen als Männer.
Frauen, die in Haushalten leben, in denen beide Partner erwerbstätig sind, haben jedoch deutlich höhere Ansprüche an ihr Einkommen als alleine lebende Frauen oder alleinverdienende Frauen. Ein Grund für diesen Unterschied besteht in den Vergleichsmöglichkeiten, die sich Frauen in Zweiverdienerhaushalten eröffnen. Sie können sich mit ihren – in der Regel besser bezahlten – Männern direkt vergleichen. Dies gilt insbesondere, wenn beide im gleichen Beruf tätig sind oder über eine ähnliche Ausbildung verfügen. Frauen können unter diesen Bedingungen Lohnunterschiede zwischen den Geschlechtern unmittelbar wahrnehmen. Deshalb haben Frauen in Zweiverdienerhaushalten ein deutlich höheres Ungerechtigkeitsempfinden im Bezug auf ihr eigenes Einkommen als Frauen, die alleine leben.
Diese Befunde erklären auch, warum trotz gesetzlich verankerten Diskriminierungsverbots weiterhin Unterschiede im Einkommen zwischen Männern und Frauen existieren. Es sind demnach nicht nur die Männer, die der Meinung sind, Frauen müssten am Arbeitsplatz weniger verdienen, auch die Frauen selbst haben deutlich niedrigere Erwartungen an ihr Einkommen und formulieren deshalb – etwa bei Gehaltsverhandlungen – geringere Ansprüche.

Die Ergebnisse wurden am Mittwoch, 7. Juli im Wochenbericht des DIW, Jg. 77, Heft 27-28, S. 11-16 veröffentlicht (www.diw.de)
Kontakt:
Professor Dr. Stefan Liebig, Universität Bielefeld
Fakultät für Soziologie
Telefon: 0521 / 106-4616
E-Mail: stefan.liebig@uni-bielefeld.de
Professor Dr. Thomas Hinz, Universität Konstanz
Fachbereich Geschichte und Soziologie
Telefon: 07531 / 88-3300
E-Mail: thomas.hinz@uni-konstanz.de
Prof. Dr. Jürgen Schupp, DIW Berlin
Sozio-oekonomisches Panel (SOEP)
Telefon: 030 / 89789-238
E-Mail: jschupp@diw.de

www.diw.de


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12.07.2010

(N)ONLINER Atlas 2010: 72 Prozent der Deutschen sind online

Laut aktuellem (N)ONLINER Atlas der Initiative D21 ist die Internetnutzung in Deutschland im vergangenen Jahr um 2,9 Prozentpunkte auf 72 Prozent gestiegen. Binnen eines Jahres haben somit zwei Millionen Menschen die digitale Welt neu für sich entdeckt. Doch wird aus den Zahlen auch deutlich, dass man von einer digitalen Gesellschaft in Deutschland – trotz erhöhter politischer und medialer Aufmerksamkeit – noch weit entfernt ist.

Noch immer sind 28 Prozent und damit knapp 19 Millionen Menschen über 14 Jahren nicht online. Und auch das aktuelle Wachstum zeigt, dass ohne gezielte Förderung in Zukunft mit geringeren Steigerungen zu rechnen ist. So fällt das diesjährige Wachstum im Vergleich zum Vorjahr um 1,1 Prozentpunkte geringer aus. Auch wollen nur noch 3,8 Prozent Nutzungsplaner in den nächsten zwölf Monaten das Internet neu für sich entdecken. 2009 waren es noch 4,3 Prozent.

Das sind die zentralen Ergebnisse der Jubiläumsausgabe des (N)ONLINER Atlas. Deutschlands größter Studie zur Internetnutzung, die seit zehn Jahren von TNS Emnid / TNS Infratest im Auftrag der Initiative D21 durchgeführt wird. Dabei werden die über 30.000 Interviewten nach Kriterien wie Alter, Geschlecht, Einkommen, Bildungsstand oder Beschäftigung befragt, woraus sich unter anderem detaillierte Rückschlüsse auf die Internetnutzung in den einzelnen Bundesländern, Regierungsbezirken und Ortsgrößenklassen ziehen lassen. Damit bietet die Studie einen ausführlichen Blick auf die momentanen Rahmenbedingungen für die digitale Gesellschaft in Deutschland.

„Es ist erfreulich, dass inzwischen fast drei Viertel aller Bürgerinnen und Bürger in Deutschland online sind“, betonte der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, Hans-Joachim Otto. Auf diesem Erfolg dürfe man sich aber nicht ausruhen. Otto kündigte daher an, dass das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie mit seiner Initiative „Internet erfahren“ nicht nur mehr Menschen ins Netz bringen, sondern vor allem deren Kompetenz im Internet erhöhen wolle. „Die Menschen müssen das Internet besser verstehen, um seine Risiken und seine Chancen zu erkennen und es sinnvoll nutzen zu können – deshalb muss es nun vor allem darum gehen, die so genannte „digitale Kompetenz“ zu erhöhen“, betonte Otto.

Bremen das Land der Onliner – Über 80 Prozent nutzen in der Hansestadt das Internet

Mit aktuell 80,2 Prozent Onliner-Anteil ist Bremen weiterhin einsame Spitze bei der Internetnutzung. Im Vergleich zum Vorjahr ist das ein erneut hoher Zuwachs von sechs Prozentpunkten. Auch die anderen Stadtstaaten (Berlin 75,2 Prozent und Hamburg 75 Prozent) sind unter den TOP 5 vertreten. Als einziges Flächenland kann sich Baden-Württemberg mit 76 Prozent dazwischen schieben und belegt den zweiten Platz bei der Internetnutzung unter den Bundesländern.

Die Wachstumsrate von Bremen wird in diesem Jahr nur noch von einem anderen Bundesland überboten: Rheinland-Pfalz weist mit 6,4 Prozent den höchsten Zuwachs aller Bundesländer auf. Lag es im letzten Jahr noch deutlich unter dem Schnitt, ist es jetzt mit 72,9 Prozentpunkten über die Durchschnittsmarke geklettert. Andere Bundesländer stagnieren dagegen weitestgehend: Nicht einmal um ein Prozentpunkt ist im Vergleich zum Vorjahr in Sachsen (0,7 Prozentpunkte) und in Mecklenburg-Vorpommern (0,8 Prozentpunkte) die Internetnutzung gestiegen. Entsprechend hat sich Sachsen im Ranking nicht verbessern können und Mecklenburg-Vorpommern ist sogar auf den letzten Platz abgerutscht. Allgemein konnte der Osten nicht aufholen. Im Gegenteil: die Schere zwischen West und Ost öffnet sich weiter. Die Kluft zwischen dem ersten und dem letzten Bundesland ist damit auf gewaltige 17,5 Prozentpunkte angewachsen. Diese Entwicklung zeichnet sich auch beim Stadt-Land-Gefälle ab: Während in Ballungsräumen inzwischen 74,8 Prozent der Einwohner online sind, sind es in Orten mit weniger als 5.000 Einwohnern gerade einmal 65,8 Prozent.

Bildungsgruppen nähern sich weiter an

Zum dritten Mal in Folge weist die Bevölkerungsgruppe mit formal einfacher Bildung den höchsten Zuwachs bei der Internetnutzung auf. Um 3,9 Prozentpunkte auf 56,6 Prozent stieg die Zahl der Onliner mit Volks- oder Hauptschulabschluss. Mit 5,0 Prozent sind auch die meisten Nutzungsplaner aller Bildungsgruppen hier vertreten, wodurch man in den nächsten Jahren mit einem weiteren überdurchschnittlichen Wachstum rechnen kann. Trotz dieser positiven Entwicklung liegt diese Bildungsgruppe weiterhin weit hinter den Gruppen mit einem weiterbildenden Schulabschluss (76,2 Prozent Onliner) und der Gruppe mit Abitur oder Studium (88,8 Prozent Onliner). Spitzenreiter sind Schüler, die bereits mit 97,5 Prozent Onliner-Anteil beinahe vollständig im Internet anzutreffen sind.

„Es gibt kaum noch einen Beruf, der ohne ein Mindestmaß an Kenntnissen über die digitalen Medien auskommt. Solange wir eine digitale Grundversorgung nicht bieten können, schaffen wir in Deutschland allerdings eine Ungleichheit, die neben einer persönlichen Benachteiligung auch dem Wirtschaftsstandort Deutschland nicht zugutekommt“ so Alf Henryk Wulf, Vizepräsident der Initiative D21 und Vorstandsvorsitzender der Alcatel-Lucent Deutschland AG.

Best Ager und Haushalte mit geringem Einkommen mit überdurchschnittlichem Wachstum

Auch wenn noch immer die Regel gilt, dass mit steigendem Alter die Internetnutzung abnimmt, verzeichnet auch in diesem Jahr die Altersgruppe 50plus mit 4,7 Prozentpunkten das höchste Wachstum. Inzwischen ist beinahe jeder zweite Best Ager (49,6 Prozent) online. Jedoch werden große Unterschiede in dieser Altersgruppe im Detail deutlich: Während bei den 50- bis 59-Jährigen noch 71,8 Prozent online sind, fällt dieser Wert bei den 60- bis 69-Jährigen auf 54,0 Prozent und bei den über 70-Jährigen ist nur noch knapp jeder Vierte online (23,3 Prozent Internetnutzung).

Haushalte mit einem Nettoeinkommen von unter 1.000 Euro schaffen in diesem Jahr ebenfalls erstmals den Sprung über die 50-Prozent-Hürde. Trotz Steigerung um 4,5 Prozentpunkte in dieser Einkommensklasse, besteht nach wie vor ein mehr als deutlicher Zusammenhang zwischen der Internetnutzung und dem Einkommen. So sind beispielsweise 92 Prozent der Deutschen mit einem Haushaltseinkommen von über 3.000 Euro bereits online und 80,0 Prozent der Einkommensschicht zwischen 2.000 und 3.000 Euro.

Breitbandnutzung – DSL bleibt Hauptzugangsart, Kabel- und Mobilzugänge steigen weiter

Unverändert zum Vorjahr ist DSL mit weitem Abstand die meist genutzte Internetzugangsart. 42,8 Prozent (Vorjahr 42,5 Prozent) der Bevölkerung gehen darüber breitbandig in die digitale Welt. Die größte Steigerung von 1,2 Prozentpunkten im Breitbandbereich kommt aber dem Kabelanschluss zugute. Aktuell finden 4,5 der Bevölkerung dadurch den Weg ins Netz. Der zweitgrößte Wachstumstreiber ist die Mobilfunknutzung von zu Hause aus: Mit 1,9 Prozent verdoppelt sich nahezu der Bevölkerungsanteil, der diesen Kanal als Hauptzugangsart für die Internetnutzung zu Hause angibt. Gerade die beliebten UMTS-Sticks haben daran einen großen Anteil.

„Echte Teilhabe am Internet setzt eine breitbandige Internetnutzung voraus. Erfreulich ist, dass die Breitbandnutzung in Deutschland besonders durch ein Wachstum beim Breitbandkabel und mobilen Internetzugang weiter zunimmt. Dennoch bleibt die Nutzung von Schmalbandnutzung recht konstant und beläuft sich seit 2008 auf 16 Prozent der Bevölkerung.“, sagt Robert A. Wieland, Mitglied des D21-Gesamtvorstandes und Geschäftsführer der TNS Infratest GmbH.

Den aktuellen (N)ONLINER Atlas sowie weitere Informationen finden Sie unter: www.nonliner-atlas.de

Pressekontakt:
Daniel Ott
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Initiative D21 e.V.
Reinhardtstr. 38 | 10117 Berlin
Telefon: 030 – 526 87 22 55
Telefax: 030 – 526 87 22 60
E-Mail: - danielottinitiatived21de

Über die Initiative D21
Die Initiative D21 ist Deutschlands größte Partnerschaft von Politik und Wirtschaft für die Informationsgesellschaft. Sie umfasst ein parteien- und branchenübergreifendes Netzwerk von 200 Mitgliedsunternehmen und -institutionen sowie politischen Partnern aus Bund, Ländern und Kommunen. Ihr Ziel ist es, die Digitale Gesellschaft mit gemeinnützigen, wegweisenden Projekten zu gestalten und Deutschland in der digitalen Welt des 21. Jahrhunderts gesellschaftlich und wirtschaftlich erfolgreich zu machen.


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09.07.2010

Betrifft Mädchen Heft 3/2010

Die Attraktivität von Politik für Mädchen und Frauen hat mit den Formen, dem Stil, der Offenheit oder Geschlossenheit von Politik für Mädchen und Frauen zu tun. Wie bewertet man die Abstinenz von Mädchen und Frauen in Formen traditioneller Politik? Ist eine andere Politik möglich? Die neue Ausgabe der Betrifft Mädchen bietet aufschlussreiche und kritische Beiträge, die nicht nur das Verhältnis von Mädchen zur Politik beleuchten, sondern die sich auch mit den vielfältigen gesellschaftlichen Hintergründen auseinandersetzen und Alternativen aufzeigen.

In dem Heft finden sich Beiträge zu folgenden Themen: politisches Interesse und Wahlverhalten junger Frauen bei den Bundestagswahlen 2009, Beteiligungsprogramme unterm Genderblick, Partizipationschancen von Mädchen und jungen Frauen mit Migrationshintergrund, die europäische Studie EUYOUPART, Praxisbeispiele und als Besonderheit dieser Ausgabe die Antworten der fünf Parteien im Bundestag auf die Frage, ob und wie Politik für Mädchen und junge Frauen attraktiver werden kann.

www.maedchenarbeit-nrw.de


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09.07.2010

TIMSS Übergangsstudie untersucht den Übergang von der Grundschule in weiterführende Schulen

Mit der sogenannten TIMSS-Übergangsstudie "Der Übergang von der Grundschule in die weiterführende Schule - Leistungsgerechtigkeit und regionale, soziale und ethnisch-kulturelle Disparitäten" liegen nun erstmals bundesweit repräsentative Daten für den Übergang in die weiterführenden Schulen vor. "Unsere Wissensgesellschaft gründet auf den kreativen Potenzialen aus allen sozialen Schichten", so Bundesbildungsministerin Annette Schavan anlässlich der Veröffentlichung der Studie. "Deshalb müssen wir in noch weit höherem Maße durch gezielte Forschung herausfinden, wie zusätzlich individuelle Förderung gelingt."

Die Erkenntnisse der TIMSS-Übergangsstudie, so Bundesministerin Annette Schavan anlässlich der Veröffentlichung "sind ein Plädoyer für ein noch durchlässigeres Bildungssystem." Die Studie entstand unter der Leitung des scheidenden Direktors des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung, Jürgen Baumert. Die Ergebnisse zeigen, dass der Übergang von der Grundschule in die Sekundarstufe einer der kritischsten Punkte ist, an dem soziale Ungleichheit entsteht. Daraus schlussfolgert Prof. Baumert, dass es zukünftig weit mehr erforderlich ist, diese ,Gelenkstellen im Bildungssystem' ganz besonders sensibel auszutarieren.

"Der Lernerfolg an deutschen Schulen ist noch immer eng an den sozialen Status gekoppelt. Die Chancen von Jugendlichen aus der Oberschicht, ein Gymnasium zu besuchen sind derzeit dreimal so hoch, wie die Gleichaltriger aus Arbeiterfamilien", so Jürgen Baumert. "Im Wesentlichen konnten wir drei Faktoren für den Übergang auf die weiterführende Schule verantwortlich machen: die objektive Leistung der Schülerinnen und Schüler, deren Leistungs- und Eignungsbeurteilung durch die Lehrkräfte sowie die soziale Herkunft. Von herausragender Bedeutung waren die objektiven Schülerleistungen, die fast die Hälfte des Verteilungsmusters an den verschiedenen Schulformen erklären", ergänzt Baumert. Weiterführende Analysen der Mitautoren Kai Maaz und Gabriel Nagy weisen darauf hin, dass dreiviertel des sozialen Herkunftseffekts, der beim Übergang sichtbar wird, bereits vor und während der Grundschulzeit entsteht.

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat diese Übergänge schon frühzeitig in den Blick genommen. Neben der Fortsetzung des Ganztagsschulprogramm verfolgen bereits verschiedene Forschungsprojekte das Ziel, den Bildungserfolg im Übergang zu weiterbildenden Schulen. So wird das Nationale Bildungspanel Erkenntnisse darüber liefern, inwiefern Schule, Familie, Gleichaltrige und die Lernumgebung sich auf den Lernerfolg auswirken. Der Entwurf eines Nationalen Interventionsprogramm Sprachförderung von der Kindergartenzeit bis zur Sekundarstufe I setzt dabei an, unzureichende Sprachkenntnisse zu verbessern.

Die Studie ist in der BMBF-Reihe Bildungsforschung als Band 34 erschienen. Sie ist online abrufbar unter:

http://www.bmbf.de/pub/bildungsforschung_band_vierunddreissig.pdf


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02.07.2010

Mobile Mediennutzung in Deutschland - Medien to go

Immer erreichbar, immer auf dem Laufenden sein: Das mobile Web und die neuen internetfähigen Empfangsgeräte machen Mediennutzung nahezu an jedem Ort und zu jeder Zeit möglich. Vor allem die jungen Zielgruppen haben den deutlichen Wunsch nach mehr medialer Unterhaltung und Information auch außer Haus. Zu dieser Erkenntnis kommt die repräsentative Studie "Medien to go - was unterwegs ankommt", die die TNS Emnid Medien- und Sozialforschung in Kooperation mit der Radiozentrale durchgeführt hat. Die Studienergebnisse gibt es kostenfrei als Download:

www.radiozentrale.de


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02.07.2010

Große Unterschiede beim Einstiegsgehalt

Frauen verdienen trotz besserer Ausbildung weniger als Männer. Das ergab eine Gehalts-Studie unter Absolventinnen und Absolventen der Hochschule Pforzheim. Psychologin Brigitte Burkhart fordert deshalb im Interview mehr Transparenz bei den Gehaltsstrukturen. Zum Interview:

www.zeit.de


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25.06.2010

Studie "Frauen in den Medien"

Das mediale Bild der Wirtschaft dominierten zu 95 Prozent Männer, heißt es in der jetzt veröffentlichten Untersuchung der Freien Universität Berlin (FU) und der Leuphana Universität Lüneburg. Im Rahmen eines Pressegesprächs wurden die Ergebnisse des BMBF-Forschungsprojekt „Spitzenfrauen im Fokus der Medien“ präsentiert und zentrale Ergebnisse mit Vertreterinnen aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Medien diskutiert. Für ihre Untersuchung sichteten die Forscherinnen Medien aus dem Jahr 2008. In vielen Zeitungen und Magazinen stünden Politikerinnen als „Powerfrau“ oder „Mutti“ Kollegen gegenüber, die als „Kämpfer“, „Alphatier“ oder „Held“ tituliert würden, berichteten die Wissenschaftlerinnen bei der Vorstellung der Studie in Berlin. In der Wirtschaftsberichterstattung würden Frauen „listige Witwe“ oder „femme fatale“ genannt, während Männer als „Managerdenkmal“, „Leitwolf“ oder „Gebieter“ daher kämen.

Außerdem hafte Frauen in Spitzenpositionen noch immer etwas Exotisches an, während hohe Ämter bei Männern als Normalzustand gelten würden. Die Forscherinnen nahmen den Politik- und Wirtschaftsteil von fünf Tageszeitungen (Süddeutsche Zeitung, Frankfurter Allgemeine, die tageszeitung, Bild-Zeitung, Die Zeit) auf der Suche nach Artikeln über Frauen unter die Lupe. Dazu kamen acht Magazine (Spiegel, Focus, Capital, Manager Magazin, Stern, Brigitte, Bunte, Super Illu) sowie die Politik- und Wirtschaftssendungen von vier Fernsehsendern (ARD, ZDF, RTL, Sat.1). Zur Studie:

www.spitzenfrauenindenmedien.de


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17.06.2010

Norton Online Family Report 2010

Deutschlands Kinder wissen, wie man sich benimmt - jedenfalls im Internet. Wie der aktuelle Norton Online Family Report 2010 zeigt, sagen etwa drei Viertel der befragten Jugendlichen in Deutschland von sich selbst, sie befolgen die allgemeinen Verhaltens-Etikette für das Internet: keine Beschimpfungen, keine Schikane, kein Mobbing. Laut dem Norton Online Family Report 2010 scheint die Aufklärungsarbeit unter Jugendlichen nicht ohne Wirkung zu bleiben: Die deutliche Mehrheit gibt inzwischen an, die Regeln der Nettikette - die gebräuchliche Bezeichnung für Online-Benimmregeln - zu befolgen.

Besser aufgeklärt als noch vor zwei Jahren sind dem aktuellen Report zufolge auch die Eltern im Hinblick auf die Online-Aktivitäten ihrer Sprösslinge. Zur Studie:

www.symantec.com


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14.06.2010

Forschungsförderung aus Geschlechterperspektive

Kaum eine wissenschaftliche Karriere erfolgt gänzlich ohne Gelder von Institutionen der Forschungsförderung. Ein Stipendium oder eine Projektförderung zu erhalten, ist ein vorzeigbarer Leistungsausweis und ermöglicht Forschungserfahrungen im In- und Ausland zu sammeln, zu publizieren und Netzwerke aufzubauen. Ist der Zugang zur Forschungsförderung für Frauen schwieriger, könnte dies ihr überproportionales Ausscheiden aus wissenschaftlichen Laufbahnen mit erklären.

Ausgehend von der Studie „Geschlecht und Forschungsförderung (GEFO)“ im Auftrag des Schweizerischen Nationalfonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung (SNF) vereint dieser Sammelband Beiträge aus der Schweiz und dem europäischen Raum. Diese setzen sich auf unterschiedliche Weise mit den sozialen Möglichkeitsbedingungen und wissenschaftlichen Voraussetzungen für eine (erfolgreiche) Beteiligung am Wettbewerb um Drittmittelgelder auseinander und untersuchen, wie weit über Mechanismen der Forschungsförderung soziale Ungleichheiten in wissenschaftliche Chancenungleichheiten überführt werden oder ob Forschungsförderung auch kompensatorisch wirkt und hilft, geschlechtsspezifische Ungleichheiten abzubauen.

* Regula Jula Leemann, Heidi Stutz (Hrsg.) | Forschungsförderung aus Geschlechterperspektive - Zugang, Bedeutung und Wirkung in wissenschaftlichen Laufbahnen |2010. 240 Seiten, broschiert, CHF 58.– / Euro 37.10 (D) | ISBN: 978-3-7253-0945-0


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07.06.2010

Das geschlechtsspezifische Lohngefälle

Die Europäische Kommission hat eine Informationskampagne in allen EU-Ländern über die Lohnunterschiede zwischen Frauen und Männern gestartet. Wenn Sie mehr über die Kampagne erfahren möchten oder wenn Sie als Kontaktstelle auftreten möchten, finden Sie hier alle verfügbaren Materialien. Außerdem können Sie eine breite Palette von Kommunikationsmitteln für die Kampagne (Broschüren, Plakate, PowerPoint-Präsentationen, Videos) herunterladen und drucken oder das Kommunikationsset anfordern.

http://ec.europa.eu


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01.06.2010

"Erfolgreich ist weiblich"

Mit dem Projekt "Erfolgreich ist weiblich" möchte die TU Berlin Frauen ermutigen, eine eigene Gründung als Alternative zum Angestelltenverhältnis zu erwägen. Mittel- bis langfristig soll der Frauenanteil bei den Unternehmensgründungen erhöht werden. Das Projekt ist ein Verbundprojekt zwischen der TU Berlin und der Universität Stuttgart. Projektpartner sind die Europäische Akademie für Frauen e.V. (EAF) sowie mindestens drei weitere noch zu benennende Hochschulen. Die Angebote werden auf der Website der bundesweiten gründerinnenagentur (bga) bekannt gemacht.

Nun ist der Endbericht aus der wissenschaftlichen Begleitung des an der TU Berlin angesiedelten Projekts "Power für Gründerinnen" online:

www.gruendung.tu-berlin.de


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26.05.2010

Studie: „Ingenieurwissenschaften – Attraktive Studiengänge und Berufe auch für Menschen mit Migrationshintergrund“

Prof Dr Susanne Ihsen (TU München) stellvertretende Vorsitzende des Kompetenzzentrums Technik-Diversity-Chancengleichheit, hat für die Fakultätentage der Ingenieurwissenschaften und der Informatik an Universitäten (4ING) die Studie „Ingenieurwissenschaften – Attraktive Studiengänge und Berufe auch für Menschen mit Migrationshintergrund“ erstellt.

Dem Ingenieurmangel begegnen, durch besondere Förderung junger Menschen mit Migrationshintergrund

Ingenieurwissenschaften - ein Sprungbrett für Menschen mit Migrationshintergrund - Auf der Tagung am 20. Mai 2010 von 10.00 bis 15.30 Uhr in der Katholischen Akademie in Berlin hat 4ING über die Frage diskutiert, wie Deutschland dem Fachkräftemangel begegnen und international konkurrenzfähig bleiben kann. Im Auftrag von 4ING hat Prof. Dr. Susanne Ihsen eine Potenzialanalyse von Menschen mit Migrationshintergrund für die Ingenieurwissenschaften und Informatik erstellt. Die Ergebnisse der Studie „Ingenieurwissenschaften – Attraktive Studiengänge und Berufe auch für Menschen mit Migrationshintergrund“ werden erstmals in Berlin vorgestellt.

Die Bevölkerungsstruktur in Deutschland wird sich dramatisch verändern. Bereits heute hat nahezu jedes dritte Kind unter zehn Jahren einen Migrationshintergrund. Doch nur 13 % dieser Kinder besuchen ein Gymnasium. Zum Vergleich: In der Gruppe der Kinder ohne Migrationshintergrund sind es 44 %. An den Universitäten haben nur noch 11 % der Studierenden einen Migrationshintergrund.
Der Dachverein „Fakultätentage der Ingenieurwissenschaften und der Informatik an Universitäten (4ING) verfolgt diese Entwicklung mit Sorge. Schon heute leidet Deutschland an akutem Fachkräftemangel, der sich durch die demografische Entwicklung verstärken wird. Um den Wirtschafts- und Technologiestandort in Deutschland zukünftig aufrecht zu erhalten, müssen folglich neue Wege beschritten werden.

„Bildung, Begeisterung und der auf Innovation und Leistungsfähigkeit begründete gemeinsame Wohlstand schweißen unsere Gesellschaft zusammen“, sagt Professor Dr. Gerhard Müller, Vorsitzender von 4ING. „Wir können es uns weder wirtschafts- noch sozialpolitisch leisten, nicht die Begabungen aus allen Bevölkerungsgruppen zu erkennen, für ein Studium in den technischen Disziplinen zu animieren und durch die schulische Bildung darauf vorzubereiten.“

Im Auftrag von 4ING hat Prof. Dr. Susanne Ihsen, Technische Universität München, Fachgebiet Gender Studies in Ingenieurwissenschaften, die Studie „Ingenieurwissenschaften - attraktive Studiengänge und Berufe auch für Menschen mit Migrationshintergrund?“ erarbeitet. „Integrationsschwierigkeiten treten bereits sehr früh im Bildungssystem auf und lassen sich dort auch am ehesten beheben“, so Prof. Dr. Susanne Ihsen. „Kinder mit Migrationshintergrund besuchen weitaus seltener einen Kindergarten, bundesweit beträgt ihr Anteil etwa 30 Prozent. Nur durch den Zugang zu frühkindlicher Bildung kann eine frühe Förderung einsetzen, insbesondere hinsichtlich der sprachlichen Entwicklung und der sozialen Integration.“

Mit Informatik und Ingenieurwissenschaften zu mehr Integration

„Mangelnde Deutschkenntnisse werden häufig mit mangelnder Schulfähigkeit verwechselt und können sogar zu fatalen Fehlentscheidungen hinsichtlich der Fähigkeiten und Interessen der Kinder führen“, kritisiert Prof. Ihsen. Gerade Fächergruppen wie die Ingenieurwissenschaften und die Informatik können hier eine positive Integration beflügeln. „Die Ingenieurwissenschaften und die Informatik können für junge Menschen, auch aus bildungsfernen Schichten, aufgrund ihres hohen Praxis- und späteren Berufsbezugs und der dort vermittelten spezifischen Kompetenzen im analytischen und mathematisch-naturwissenschaftlichen Bereich sehr attraktiv sein“, urteilt Susanne Ihsen. „Anders als beispielsweise in den Geisteswissenschaften, bei denen eine Bindung zur Sprache absolut erforderlich ist, speist sich in den Ingenieurwissenschaften der Bezug auch aus der Freude an technischen Abläufen und ist somit weit unabhängiger von der jeweiligen Sprachkompetenz.“ Ganz offensichtlich wird dieses Potenzial derzeit in Deutschland ungenügend ausgeschöpft.

Zu Verbesserung der Situation bietet die Studie vier Handlungsansätze an:

  1. Bessere Integration durch eine Steigerung der Qualität der frühkindlichen Bildung und vorschulischen Angebote inklusive gezielter Sprachförderung, durch mehr Lehrer/innen und Erzieher/innen mit Migrationshintergund; die Brückenfunktion der Familien hinsichtlich der sprachlichen und kulturellen Integration spielt dabei eine wichtige Rolle.
  2. Steigerung des Technikinteresses der Kinder durch ein kontinuierliches „Technik-Curriculum“ entlang der Bildungskette bis zum Alter von 12 Jahren. Die Darstellung erfolgreicher Ingenieure /innen – auch mit Migrationshintergrund - kann auch hier zu einer Identifikation mit Technik führen.
  3. Kontinuierliche Unterstützung entlang der Bildungskette durch begleitende Sprachenbildung bei Kindern und Jugendlichen. Vor allem Jungen / junge Männer mit Migrationshintergrund benötigen mehr Unterstützung. Statistisch gesehen haben sie schlechtere Chancen auf dem Bildungs- und Arbeitsmarkt.
  4. Sensibilisierung der Universitäten und ingenieurwissenschaftlichen Fakultäten durch Einbindung des Themas „Migration“ als Querschnittsthema sowie durch finanzielle und berufspraktische Fördermöglichkeiten. Besonders in der Lehrerausbildung muss auf die Heterogenität der Schüler/innen vorbereitet werden. Unterrichtsinhalte und –materialien müssen die gesellschaftliche Realität abbilden.

Gender- und Diversity-Konzepte und Erfahrungen von Unternehmen sind einzubeziehen. Die Wirkung von Maßnahmen muss verfolgt werden.

„4ING hofft“, so Prof. Müller, „mit der neuen Studie einen Beitrag zu einer in Deutschland zwingend erforderlichen Diskussion zu leisten. Es geht um die zentrale Frage, wie das Potenzial aller unserer jungen Menschen optimal aktiviert werden kann. Gefragt sind Konzepte, die an der Schnittstelle zwischen Schule und Familie ansetzen und über spezielle Formate, zugeschnitten auf den jeweiligen familiären und kulturellen Hintergrund, junge Talente fördern. Wir appellieren an Bund und Länder, unter Berücksichtigung der an vielen Stellen entwickelten Konzepte das Problem flächendeckend anzugehen."

Weitere Informationen: www.4ing.net

Studie (im pdf-Format)

Der Dachverein „Fakultätentage der Ingenieurwissenschaften und der Informatik an Universitäten“ (4ING) vertritt 130 Fakultäten, Fachbereiche und Abteilungen an Universitäten und Technischen Universitäten in Deutschland. Diese stellen mehr als 90% des universitären Studienangebotes bereit in den Fächern Bauingenieurwesen, Geodäsie; Maschinenbau, Verfahrenstechnik; Elektrotechnik, Informationstechnik sowie Informatik.


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20.05.2010

Broschüre zur Berufsorientierung in der Sek I: "MINT & SOZIAL for you" für Mädchen und Jungen

Cover MINT und SOZIAL for you

Kostenlos bestellt werden kann planet Beruf "MINT & SOZIAL for you", ein Magazin zur Berufsorientierung. Das Doppelheft richtet sich an zwei Zielgruppen: "MINT for you" will Mädchen Lust auf Berufe im Bereich MINT (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik) machen. "SOZIAL for you" begeistert Jungen für soziale Berufe. Die Broschüre kann kostenlos, auch als Klassensatz, über die Materialbestellung unter www.girls-day.de bezogen werden und steht auch im Downloadcenter zur Verfügung. Bestellen unter

www.girls-day.de/Service/Materialbestellung


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20.05.2010

Broschüre zur Berufsorientierung: abi extra>> female kostenlos bestellen

Titelseite abi extra female

Das Sonderheft abi extra>> female richtet sich speziell an Abiturientinnen und beleuchtet die Themen Beauty, Umwelt, Food, Gadgets aus einem neuen Blickwinkel. Denn egal ob MP3-Player, Lidschatten oder Klimaschutz: In zahlreichen Alltagsgegenständen und Themen, für die Mädchen sich interessieren, steckt eine Menge MINT (Mathe, Informatik, Naturwissenschaft und Technik). Wie spannend Studiengänge und Berufe aus dem MINT-Bereich sind, das wird in diesem Sonderheft durch anschauliche Porträts, kompakte Infos, aber auch spielerische Elemente wie kuriose Fakten und Quiz-Fragen gezeigt. Das Heft kann kostenlos, auch als Klassensatz, über die Girls'Day-Materialbestellung bezogen werden:


www.girls-day.de/Service/Materialbestellung


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01.05.2010

Der Berufsbildungsbericht 2010 ist erschienen

Der Ausbildungsmarkt steht dem Bericht zufolge vor großen Herausforderungen: Es geht darum, trotz der Krise möglichst viele Ausbildungsplätze bereit zu stellen und den Fachkräftenachwuchs für Deutschland zu sichern. Die Zahl der mit jungen Männern neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge lag 2009 bei 323.424 und damit um -33.952 bzw. -9,5 Prozent niedriger als im Vorjahr. Mit jungen Frauen wurden 242.580 Ausbildungsverträge neu abgeschlossen. Dies entspricht einem Rückgang um - 16.386 bzw. -6,3 Prozent verglichen mit 2008.

Das Ausbildungsjahr 2010 wird noch einmal eine besondere Herausforderung sein. Das Bundesinstitut für Berufsbildung geht in seinen Prognosen von einem Rückgang auf 563.000 Ausbildungsangebote aus. Das wären 20.200 Angebote weniger als im Jahr 2009 (minus 3,5 Prozent). Da aber auch die Nachfrage nach Ausbildungsplätzen weiter zurückgehen wird, wird sich die Ausbildungsmarktsituation statistisch für die Jugendlichen voraussichtlich nicht verschlechtern.

Dennoch wird immer offensichtlicher: Während in einigen Regionen infolge des demographischen Wandels Bewerbermangel herrscht, gestaltet sich für viele Jugendliche der Einstieg in die Ausbildung durchaus schwierig. Dies gilt besonders für Jugendliche mit erhöhtem Qualifikationsbedarf. Umso wichtiger ist es, dass die Unternehmen nicht in ihrem Ausbildungsengagement nachlassen. Die Bundesregierung wird daher gemeinsam mit den Partnern den Nationalen Ausbildungspakt zur Sicherung eines ausreichenden betrieblichen Ausbildungsplatzangebots auch über das Jahr 2010 hinaus fortsetzen und den Pakt zugleich verstärkt für neue Zielgruppen (z.B. Migranten, Altbewerber) öffnen - auch um den Fachkräftenachwuchs für Deutschland zu sichern.

Wie erstmals 2009 wird auch der Berufsbildungsbericht 2010 durch einen Datenreport zum Berufsbildungsbericht ergänzt, der vom Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) herausgegeben und zeitgleich mit dem Berufsbildungsbericht der Bundesregierung im Internet veröffentlicht wird sowie später ebenfalls als Print-Publikation zur Verfügung steht. Der Berufsbildungsbericht 2010 ist abrufbar unter

www.bmbf.de


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21.04.2010

Dokumentation der Fachtagung MÜSSEN, KÖNNEN, DÜRFEN - gelingende Kooperation von Mädchen- und Jungenarbeit

In Zeiten von Gender gerät die Kooperation von Mädchen- und Jungenarbeit zunehmend in den Blick. Kooperieren MÜSSEN, das kann bedeuten, sich zwangsverplichtet zu fühlen oder auch, keine andere Wahl zu haben. Kooperieren KÖNNEN, das kann bedeuten, die Möglichkeit zu haben oder auch, über die Kompetenz zu verfügen, gemeinsam erfolgreich zu sein. Kooperieren DÜRFEN, das kann bedeuten Erfahrungen auszutauschen, an diesen zu partizipieren oder gar neue Horizonte zu entdecken.

Das Heft bietet u.a. Beiträge von Dr. Claudia Wallner, Olaf Jantz, Helga Lancelle-Tullius, Regina Rauw und Franz Gerd Ottemeier-Glücks zu den Themen Mädchenarbeit, Jungenarbeit und Grundlagen gelingender Kooperation sowie Reflexionen aus der Praxis und einen "Sieben-Punkte-Plan" für die gelingende Kooperation von Mädchen- und Jungenarbeit.

HerausgeberInnen: Landesarbeitsgemeinschaft Mädchenarbeit in NRW e.V. und Landesarbeitsgemeinschaft Jungenarbeit NRW e.V.

Bestellung für 8,-€ zzgl. Porto bei:

Landesarbeitsgemeinschaft Mädchenarbeit in NRW e.V., Robertstr. 5a, 42107 Wuppertal, fon 0202/7595046, lag@maedchenarbeit-nrw.de , www.maedchenarbeit-nrw.de

Landesarbeitsgemeinschaft Jungenarbeit NRW e.V., c/o Union Gewerbehof, Huckarder Str. 12, 44147 Dortmund, fon 0231/5342174, www.lagjungenarbeit.de

Für Mitglieder der Landesarbeitsgemeinschaften der Mädchen- und der Jungenarbeit ist die Bestellung kostenfrei.


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10.02.2010

Ausbildungsverträge 2009: Wenige Berufe dominieren

349 duale Ausbildungsberufe gibt es zurzeit – von A wie Änderungsschneider/-in bis Z wie Zweiradmechaniker/-in, doch konzentrieren sich seit Jahren die Ausbildungsverhältnisse auf nur wenige Berufe. Dieser Trend hat sich auch 2009 weiter fortgesetzt: Drei Viertel aller neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge (insgesamt 566.004) entfallen auf nur 44 Berufe, was einem Anteil von nur rund 12 % des gesamten Spektrums entspricht. Bei den jungen Frauen ist die Konzentration auf wenige Berufe besonders stark ausgeprägt. Dies ergibt eine Analyse des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge 2009 – veröffentlicht in der BIBB-Fachzeitschrift „Berufsbildung in Wissenschaft und Praxis – BWP“ (Heft 1/2010).

Kfz-Mechatroniker bei männlichen Auszubildenden auf Platz 1

Betrachtet man die neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge bei den jungen Männern, so zeigt sich ein Bild, das der Gesamtverteilung ähnelt: 25 % aller Abschlüsse entfallen auf sieben Berufe; drei Viertel auf 42 Berufe. Dabei wählen männliche Auszubildende überwiegend die gewerblichen Berufe des Handwerks. Rund zwei Drittel aller Neuabschlüsse entfallen bei ihnen auf sogenannte Fertigungsberufe, ein Drittel auf Dienstleistungsberufe. „Spitzenreiter“ ist der Kfz-Mechatroniker (mit 17.597 Neuabschlüssen), gefolgt vom Einzelhandelskaufmann (13.524), dem Industriemechaniker (13.136) und dem Koch (11.724). Bemerkenswert ist, dass in den „Top 25“ bei den männlichen Auszubildenden 13 Berufe zu finden sind, die zu mehr als 90 % nur von jungen Männern besetzt werden. Zwölf dieser 13 Berufe stammen aus dem Fertigungsbereich.

Bei weiblichen Auszubildenden dominiert der Dienstleistungssektor

Bei den jungen Frauen stellt sich die Konzentration noch wesentlich ausgeprägter dar: Ein Viertel aller neuen Ausbildungsverträge entfällt auf nur vier Berufe, drei Viertel aller Abschlüsse auf lediglich 23 Berufe. „Spitzenreiter“ bei den weiblichen Auszubildenden ist die Einzelhandelskauffrau (mit 17.733 Neuabschlüssen), gefolgt von der Verkäuferin (16.989), der Bürokauffrau (15.345) und der Medizinischen Fachangestellten (14.121).

95 % aller Neuabschlüsse innerhalb der „Top 25“-Berufe bei jungen Frauen kommen aus dem Dienstleistungssektor. Anders ausgedrückt: Unter den 25 von weiblichen Auszubildenden am stärksten besetzten Berufen sind allein 21 Dienstleistungsberufe. Lediglich ein Beruf taucht in der „Hitliste“ der jungen Frauen auf, der stärker technische Ausbildungsinhalte aufweist: die Mediengestalterin Digital und Print – auf dem 21. Platz. In den technischen Berufen sind junge Frauen weiterhin deutlich unterrepräsentiert.

Weitere Informationen finden Sie in der aktuellen Ausgabe der BIBB-Fachzeitschrift „Berufsbildung in Wissenschaft und Praxis – BWP“ unter www.bwp-zeitschrift.de

Dort steht Ihnen ein Artikel mit den beiden Übersichten – unterschieden nach männlichen und weiblichen Auszubildenden – der am stärksten besetzten 25 Berufe (Neuabschlüsse 2009) zum kostenlosen Download zur Verfügung.

Zur Bedeutung des Ansehens eines Berufes als Auswahlkriterium für Jugendliche siehe auch
www.bibb.de/bwp/image

Eine Übersicht aller Ausbildungsberufe gibt es unter

www.bibb.de/berufe


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03.02.2010

Zum Download: Ausbildungsberufe im Metallhandwerk

Titelseite Handfest Metall

Der Bundesverband Metall (BVM) hat den Sonderdruck „Beste Aussichten - Ausbildungsberufe im Metallhandwerk“ herausgegeben. Auf 40 Seiten kommen Auszubildende und Betriebsinhabende zu Wort und werben für eine Ausbildung im Metallhandwerk. Mit Bildern und Geschichten präsentieren sie ihren beruflichen Werdegang, ihre Erfahrungen und die Chancen, die mit einer Ausbildung im Metallhandwerk verbunden sind.

Das Heft liefert kurz, prägnant und plakativ alles an Informationen, was im Zusammenhang mit der Ausbildung in einem Beruf des Metallhandwerks für Jugendliche wichtig und wissenswert ist: Tätigkeitsfelder, Ansprechpersonen, Ausbildungsdauer- und Vergütung werden ebenso angesprochen wie Chancen und Perspektiven auf der Karriereleiter.

Die Inhalte wurden auf Basis der Reihe „handfest“ und in Zusammenarbeit mit dessen Herausgeber, dem Westdeutschen Handwerkskammertag, zusammengestellt. Im Bundesverband Metall wirkten sowohl der AK Öffentlichkeitsarbeit (AKÖ) als auch der Berufsbildungsausschuss an der Erstellung und Ergänzung der Inhalte mit.

Der Sonderdruck liegt in den Geschäftsstellen der Landesverbände des Metallhandwerks vor und wird von dort aus den Innungen zur Verfügung gestellt

Hier auf www.girls-day.de können Sie die Broschüre kostenlos herunterladen:

Handfest: Ausbildungsberufe im Metallhandwerk 2010 [2,13 MB]


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29.01.2010

Initiative D21 Umfrage: Eltern fordern Verbesserungen bei IT im Unterricht

Ergebnisse einer Umfrage der Initiative D21 (durchgeführt von TNS Infratest) zeigen, dass digitale Medien und Unterricht an deutschen Schulen immer noch getrennte Welten darstellen. Eltern bewerten dies besonders kritisch: Nur vier Prozent beurteilen den Einsatz von Computern in Schulen als ausgezeichnet. Beinahe zwei Drittel sehen dagegen deutlichen Verbesserungsbedarf.

Nur bei 35 Prozent der SchülerInnen kommt der Computer mindestens einmal pro Woche im Unterricht (ohne Informatik) zum Einsatz. Bei 30 Prozent findet ein Arbeiten am PC außerhalb des Informatikunterrichts überhaupt nicht statt. Auch die Lösung, dass SchülerInnen ihr eigenes Notebook in die Schule bringen können, um diesen Zustand zu ändern, ist bisher kaum in die Klassenzimmer vorgedrungen. Alle Ergebnisse der Umfrage können Sie per E-Mail anfordern.

www.initiatived21.de


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27.01.2010

Nur 2,5 Prozent Frauenanteil in Vorständen und Aufsichtsräten

Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung, DIW, hat die Vorstände und Aufsichtsräte von großen Unternehmen in Deutschland im Hinblick auf ihren Frauenanteil untersucht. Die Bilanz ist eindeutig: Die Vorstände der 200 umsatzstärksten Unternehmen in Deutschland werden nach wie vor von Männern dominiert – mit erdrückender Mehrheit. Unter den insgesamt 833 Vorstandsmitgliedern befinden sich gerade einmal 21 Frauen. Dies entspricht einem Anteil von 2,5 Prozent.

In den Vorständen der 100 größten Unternehmen unterschritt der Frauenanteil sogar die Ein-Prozent-Marke. Frauen halten dort nur vier von 441 Sitzen.
Im getrennt untersuchten Finanzsektor (Banken und Sparkassen sowie Versicherungen) stellen Frauen ebenfalls nicht einmal drei Prozent der Vorstandsmitglieder – obwohl die Mehrheit der Beschäftigten in dieser Branche Frauen sind.

In den Aufsichtsräten sieht die Lage etwas besser aus – der Frauenanteil der Top200-Unternehmen stagniert hier allerdings seit Jahren bei etwa zehn Prozent. Im Finanzsektor ist der Anteil etwas höher. Die große Mehrheit der Frauen in den Aufsichtsräten werden nicht von der Kapitalseite sondern von Arbeitnehmervertretungen entsandt.

Ausführliche Informationen zum Thema finden Sie in dem soben erschienenen Wochenbericht des DIW Berlin, den Sie kostenlos herunterladen können:

Elke Holst, Anita Wiemer: Frauen in Spitzengremien großer Unternehmen weiterhin massiv unterrepräsentiert. Wochenbericht des DIW Berlin 4 / 2010

www.diw.de/documents/publikationen (pdf)


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26.01.2010

Ratgeber „Aus dir wird was! Alles zur Studien- und Berufswahl“

Wer auf der Suche nach seiner Berufung ist, findet ab dem 1. Februar im Ratgeber „Aus dir wird was! Alles zur Studien- und Berufswahl“ kompetente Hilfe, auf 124 Seiten werden die wichtigsten Begriffe von A wie „Abitur“ bis Z wie „Zivildienst“ erklärt.

Mit dem Nachschlagewerk hat man alle aktuellen Infos auf einen Blick, egal ob Auslandsaufenthalt, Praktikum oder Studienplatz. Vor der Frage „Wie kann ich meinen Traumjob ergattern?“ geben die Autoren praktische Tipps für die eigene Stärkenanalyse. Umfangreiche Fragebögen ermöglichen den jugendlichen Lesern sich bisher unentdeckte Talente bewusst zu machen und den Weg zum Traumberuf zu finden. Praktisch und zielgruppengerecht aufbereitet informiert das Handbuch in den Kapiteln „Orientierung“, „Ideensuche“, „Gap-Year“, „Bewerbung“, „Ausbildung“ und „Studium“. Unabhängige Experten vom Deutschen Studentenwerk oder dem Deutschen Verband für Bildungs- und Berufsberatung geben zudem Tipps für die Zukunftsplanung. Buchempfehlungen, Statistiken und Internetadressen ergänzen das Kompendium. Weitere Informationen zum neuen Ratgeber für 10 € gibt es unter

www.ausdirwirdwas.de


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22.01.2010

Studie zu Einstellungen von Kindern und Jugendlichen zu Technik

Um mehr junge Menschen für Technik und Naturwissenschaften zu gewinnen, sollten Kinder von klein auf an mit diesen Lebensbereichen vertraut werden. Die Deutsche Akademie der Technikwissenschaften acatech dringt deshalb auf eine radikale Reform der Bildungsinhalte vom Kindergarten über Schule bis zur Hochschule.

Interesse und Verständnis für Technik und Naturwissenschaften müssten frühzeitig geweckt und kontinuierlich entwickelt werden, denn schon 10- bis 11-Jährige hätten eine grundsätzlich positive oder negative Grundhaltung zu Technik, die sich bis zum Studierendenalter nicht ändere. Das geht aus Studien von acatech und des Verbands Deutscher Ingenieure VDI zu Einstellungen von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen zu Technik hervor.

Nachwuchsmangel in den MINT-Fächern
Dabei wurden erstmals systematisch Schüler verschiedener Altersgruppen, deren Eltern und Studierende zu ihren Einstellungen gegenüber Technik und Naturwissenschaften sowie damit verbundenen Berufen befragt. Hintergrund ist der Besorgnis erregende Nachwuchsmangel in den MINTFächern (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik). Die 2009 veröffentlichten Studien "Wege zur Technikfaszination. Sozialisationsverläufe und Interventionszeitpunkte", "Nachwuchsbarometer Technikwissenschaften" und die Handlungsempfehlungen "Strategie zur Förderung des Nachwuchses in Technik und Naturwissenschaft" zeigen erheblichen Reformbedarf auf.

Generell wünschen sich danach Kinder und Jugendliche viel mehr praxisbezogenen Unterricht in Technik und Naturwissenschaften. Sowohl Jungen als auch Mädchen wollen in Experimenten etwas herauszufinden, kreativ sein und ihre Leistungen vergleichen. Zudem müssten Versuche und Lehrstoff mit der Erfahrungswelt der Kinder verknüpft sein, um echtes Interesse und nachhaltige Kompetenzen zu erzeugen, heißt es in "Wege zur Technikfaszination".

Stiefkind Naturwissenschaften
Dies könne eine "Art Königsweg" sein, damit Schüler naturwissenschaftliche Fächer positiv bewerten. Der meist vorherrschende Frontalunterricht mit zu viel Theorie werde als trocken und bezuglos empfunden. Es fehlten gut ausgebildete Lehrer. Auch sei naturwissenschaftlicher Unterricht (Biologie, Chemie, Physik) im Vergleich zu den Hauptfächern in den Stundenplänen unterrepräsentiert und werde nicht kontinuierlich gelehrt.

Mädchen und Jungen unterscheiden sich den Studien zufolge nicht bei der Nutzung der Technik, wobei vor allem der Umgang mit modernen Elektronikgeräten wie Computer, Internet oder Mobiltelefon erfragt wurde. Diese Alltagstechnik haben beide Geschlechter voll in ihr Leben integriert, spielen, arbeiten oder kommunizieren damit.

Mädchen trauen sich weniger zu als Jungen
Auch in ihren technikrelevanten Leistungen unterscheiden sie sich nicht bedeutsam. Aber: Mädchen haben deutlich weniger Selbstvertrauen in Sachen Technik. Schon im Alter von 10 bis 11 Jahren geben sie "eine statistisch signifikant geringere Selbstwirksamkeits- und Kontrollüberzeugung im Umgang mit Technik" an, schreiben die Autorinnen Martina Ziefle und Eva-Maria Jakobs. Zudem führen Mädchen mangelndes Verständnis technischer Inhalte eher auf die eigene Person zurück, Jungen sehen eher externe Gründe und Umstände.

Da geringes Selbstvertrauen in Sachen Technik zu Hemmschwellen führt und verhindert, sich an Lösungen für technische Probleme zu wagen, seien Mädchen von der Gefahr einer Abwärtsspirale bedroht. Dabei sei eine hohe Technikexpertise nicht nur Folge von Begabungen, sondern auch von der Fähigkeit, am Ball zu bleiben, eine technische Aufgabe zu Ende zu führen und zu lösen, so die Studie. Das nach wie vor geringe Selbstvertrauen der Mädchen beruht auf tradierten Vorurteilen und alten Rollen- und Kompetenzverteilungen innerhalb der Familie. So ist nach Angaben der Befragten vor allem der Vater Ansprechpartner für technische Fragen.

Passgenauere Ansprache von Mädchen
Die Erkenntnisse aus den Studien zu den vielfältigen Motiven für die Berufswahl geben auch Hinweise auf eine passgenauere Ansprache von Mädchen. Da Mädchen und Frauen bevorzugt Berufe ergreifen, in denen sie im weitesten Sinn etwas zu einer besseren Welt beitragen können, sollte künftig verstärkt auf die gesellschaftlichen Beiträge moderner Technik hingewiesen werden. Insgesamt besteht bei Mädchen und Jungen, aber auch bei ihren Eltern, eine oft unzureichende Vorstellung über technische Berufe, wobei das Berufsimage durchaus positiv ist.

Nach Klischeevorstellungen gelten zum Beispiel Ingenieure zwar als besonders intelligent, zugleich aber auch als sozial und sprachlich unbegabt. Dem ist aber durchaus nicht so. Der Studie "Technikfaszination" zufolge sind auch Kinder und Jugendliche, die sich ein hohes Technikverständnis zuschreiben, offener für neue Erfahrungen, gewissenhafter und sozial kompetenter als Gleichaltrige mit angegebenen niedrigem Technikverständnis.

Handlungsbedarf für die Berufsberatung
Aber auch Lehrer könnten kein realistisches Bild von den Tätigkeiten der verschiedenen technischen Berufe vermitteln. Hier sehen die Untersuchungen "deutlichen Handlungsbedarf" für Berufs- und Studienberatung.

Als ein großes Manko werten die Autorinnen, dass Naturwissenschaften und Technik – aufgrund alter, überholter lernpädagogischer Auffassungen – in den Lehrplänen für Grundschule und frühe Mittelstufe kaum vorkämen. Dabei verfügten "12- bis 14-Jährige über die für die Auseinandersetzung mit technisch-naturwissenschaftlichen Problemstellungen nötige kognitive Grundausstattung technikrelevanter Fähigkeiten" wie räumliches Vorstellungsvermögen oder Gedächtnisfähigkeiten. Die Studie "Technikfaszination" spricht hier von einer der "größten Fehleinschätzungen der deutschen Bildungspolitik" und einer der "maßgeblichen Ursachen der langfristigen Abkehr von technischen Berufen". Eine hohe Technikfeindlichkeit in Deutschland konnte das "Nachwuchsbarometer" nach eigenen Angaben hingegen nicht belegen.

Ursula Mommsen-Henneberger (dpa-Dossier Bildung Forschung 02/11.01.2010)

Quelle: http://bildungsklick.de

www.acatech.de


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22.01.2010

Deutschland bessert sich bei Familienfreundlichkeit

In Sachen Familienfreundlichkeit belegt Deutschland im europäischen Vergleich einen Mittelplatz. Die besten Bedingungen für Eltern und ihre Kinder bieten die skandinavischen Staaten. Dies zeigt der Familienfreundlichkeitsindex des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln, der erstmals erstellt wurde.

Nachbessern muss die Bundesrepublik bei der Betreuungsinfrastruktur. So werden hierzulande gut 21 Prozent der unter Dreijährigen in Kitas oder von Tagesmüttern betreut, in Dänemark sind es dagegen über 70 Prozent. Zudem mangelt es besonders jungen Akademikerfamilien in Deutschland oft an Zeit, weil die frischgebackenen Eltern Kinder und Karriere unter einen Hut bekommen möchten, der Berufseinstieg aber vergleichsweise spät erfolgt. Trotz des Nachholbedarfs in manchen Bereichen zeigt der Trend für Deutschland in die richtige Richtung: Die Bundesrepublik hat sich beim Thema Familienfreundlichkeit innerhalb von fünf Jahren am zweitstärksten von den untersuchten 19 Ländern verbessert. Mehr zum Thema:

www.iwkoeln.de


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22.01.2010

Schüler-Berufswahlmagazin von planet-beruf.de erschienen

Wie Jugendliche mit einem weiteren Schulabschluss ihre Chancen auf dem Ausbildungsmarkt erhöhen, darum geht es in der Ausgabe 01/2010 des Schüler-Berufwahlmagazins. Das kostenlose Heft aus der Reihe "planet-beruf.de - Mein Start in die Ausbildung" wird von der Bundesagentur für Arbeit herausgegeben. Die vollständige Presseinformation zum Download finden Sie hier

www.planet-beruf.de


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21.01.2010

Frauen in Führung in der EU

Im Jahr 2009 waren nur 3% der Präsidenten der größten börsennotierten Unternehmen und weniger als 11% der Unternehmensführungsmitglieder in den EU-Staaten weiblich. Schweden und Finnland sind die einzigen EU-Länder, wo Frauen mehr als 20% der Unternehmensführungsgremien ausmachen (27% beziehungsweise 24%). Norwegen ist das einzige EU-Land, wo die Gleichstellung der Geschlechter in den Gremien großer Unternehmen annähernd erreicht wird (42% Frauen und 58% Männer).

Mehr Daten und Fakten zur aktuellen Situation gibt es in den Schlagzeilen Beschäftigung, soziale Angelegenheiten und Chancengleichheit der Europäischen Kommission unter

ec.europa.eu


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11.01.2010

Die neue LBS-Kinderstudie

Die Studie zeigt unter anderem, dass Frauen nicht nur weniger als Männer verdienen, auch schon im Kindesalter bekommen Mädchen im Durchschnitt weniger Taschengeld als Jungen. Zur Studie:

www.lbs.de


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08.01.2010

MINT-Material für Lehrkräfte und SchülerInnen

MINT-Material ist eine überregionale Materialdatenbank zu den MINT-Fächern (Mathe, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) für Lehrkräfte, Schülerinnen und Schüler. Sämtliche Artikel werden redaktionell geprüft und stehen den Mitgliedern zur Vorbereitung und für unterrichtliche Zwecke zur Verfügung. Man findet hier z.B. Unterrichtsmaterial, Arbeitsblätter, Referate, Klassenarbeiten und Aufgabenblätter.

www.mint-material.de


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18.12.2009

Ausbildung und Beschäftigung von Frauen in MINT-Berufen in Baden-Württemberg

Im Mittelpunkt dieser Studie steht die Frage, inwieweit Frauen in der Ausbildung, im Studium und am Arbeitsmarkt in Berufsfeldern beteiligt sind, die Qualifikationen in der Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik erfordern. Schon jetzt ist der Bedarf an Fachkräften aus diesen Bereichen hoch. Mögliche Engpässe können verhindert oder abgemildert werden, wenn zukünftig in grösserem Masse das Arbeitskräftepotential von Frauen in MINT-Berufsfeldern genutzt wird. Abstract und kostenlosen Volltext-Download finden Sie unter:

www.iab.de


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11.12.2009

Unterrichtsmaterialien zur "Forschungsexpedition Deutschland" erschienen

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Wie lässt sich die Faszination von Naturwissenschaften und Technik in der Schule vermitteln? Ein neuer Materialordner bietet Lehrkräften reichhaltig Ideen für einen modernen Unterricht, der experimentelles und selbstverantwortliches Lernen verbindet. Der Ordner wurde im Rahmen des "Wissenschaftsjahres 2009 – Forschungsexpedition Deutschland" vom Bundesministerium für Bildung und Forschung in Kooperation mit Schulen ans Netz e. V. entwickelt. Verteilt wird er an den "Treffpunkten der Wissenschaft" und im Ausstellungszug "Expedition Zukunft".

www.naturwissenschaften-entdecken.de


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08.12.2009

IT-Nachwuchs hat gute Zukunft

Die Berufsaussichten in der IT-Branche sind hervorragend: Knapp 80 Prozent der kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) in Deutschland gehen von einem Wachstum ihres Marktsegments und damit von einem erhöhten Fachkräftebedarf bis 2015 aus. Das ergibt eine vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gemeinsam mit dem Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V. (BITKOM) in Auftrag gegebene Studie zum künftigen Fachkräftebedarf im IKT-Mittelstand in Deutschland.

Die Studie zeigt deutlich, dass trotz angespannter Lage am Arbeitsmarkt zwei Drittel aller KMU davon ausgehen, dass ihr Fachkräftebedarf auch in den nächsten beiden Jahren wächst. Weitere Ergebnisse der Studie werden auf dem 4. IT-Gipfel am 8. Dezember 2009 in Stuttgart öffentlich vorgestellt.

www.bmbf.de


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30.11.2009

JIM Studie 2009: Jugendliche sehen auch im Internetzeitalter fern

Im Alltag von Jugendlichen werden Fernseher und Internet in nahezu identischem Umfang genutzt. Und das, obwohl drei Viertel der 12- bis 19-Jährigen einen eigenen Computer und nur noch 60 Prozent ein eigenes Fernsehgerät haben. 90 Prozent sehen mindestens mehrmals pro Woche fern, ebenso häufig wird das Internet genutzt.

Ihre tägliche Nutzungsdauer für das Fernsehen schätzen die Jugendlichen mit 137 Minuten sogar noch etwas höher ein als die Zeit, die sie mit dem Internet verbringen (134 Minuten). Zur Information über das aktuelle Zeitgeschehen, Bundespolitik, Sport und Stars bleibt das Fernsehen vor dem Internet Medium der ersten Wahl. „Es zeigt sich, dass Fernsehen und Internet weniger stark in Konkurrenz zueinander stehen, als gemeinhin angenommen wird. Das Fernsehen als Informationsmedium hat nach wie vor einen hohen Stellenwert“, so Thomas Langheinrich, Präsident der Landesanstalt für Kommunikation, in Mannheim. Dort wurden die Ergebnisse der JIM-Studie 2009 vorgestellt.

Zwar erfreuen sich die Videoportale großer Beliebtheit und werden von zwei Dritteln der 12- bis 19-Jährigen regelmäßig im Internet aufgesucht, nur ein Drittel sieht aber auch häufig Fernsehausschnitte im Internet an. Live oder zeitversetzt werden Fernsehinhalte nur von einer Minderheit aktiv aufgesucht und regelmäßig genutzt. Die eher passive Nutzung des vorstrukturierten Fernsehprogramms empfinden zwei Drittel als Vorteil.

Die bevorzugte Informationsquelle beim Thema Musik ist das Internet, aber auch Informationen zu Ausbildung und Beruf, Computerspielen, Handy oder persönlichen Problemen werden vor allem online gesucht. Das Internet bleibt für Jugendliche vor allem Kommunikationsmedium, knapp die
Hälfte ihrer Nutzungszeit verbringen sie in sozialen Netzwerken, halten Kontakt über Instant Messenger, schicken Mails oder chatten. Dabei hat sich vor allem die Organisation und Darstellung in den Online-Communities im Vergleich zum Vorjahr deutlich erhöht. Allerdings hat nach Angaben der Jugendlichen nicht einmal die Hälfte die Privacy-Option aktiviert, die eingestellte Informationen nur einem selbst definierten Nutzerkreis zugänglich machen. Und das, obwohl immer häufiger persönliche Informationen, Fotos und Filme im Internet hinterlegt werden.
Die Studienreihe JIM (Jugend, Information, (Multi-) Media) wird vom Medienpädagogischen Forschungsverbund Südwest seit 1998 durchgeführt. Die repräsentative Studie bildet das Medienverhalten der 12- bis 19-Jährigen in Deutschland ab. Der Medienpädagogische Forschungsverbund Südwest ist eine Kooperation der Landesanstalt für Kommunikation Baden-Württemberg (LFK) und der Landeszentrale für Medien und Kommunikation Rheinland-Pfalz (LMK). Die Durchführung der Studie erfolgt in Zusammenarbeit mit dem Südwestrundfunk (SWR) und der Zeitungs Marketing Gesellschaft mbH & Co. KG (ZMG). Bei Fragen steht Ihnen Thomas Rathgeb, Fon 0711/6 69 91-52 zur Verfügung.

www.mpfs.de


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26.11.2009

Frauen in der Forschung unterrepräsentiert

Nur 30 Prozent der Wissenschaftler in der EU sind Frauen, lediglich 18 Prozent der Professorenstellen sind mit Wissenschaftlerinnen besetzt. Diese Zahlen stammen aus der aktuellen Ausgabe »Schlüsseldaten zu Frauen in der Forschung 2009«, einer Statistik der Gleichstellung der Geschlechter in Wissenschaft und Forschung, die die EU-Kommission gestern vorgelegt hat.

Demzufolge betrug der Anteil der Forscherinnen 2006 in Deutschland nur 21 Prozent (EU27: 30 Prozent). Damit belegt Deutschland den viertletzten Platz. Aufgeteilt nach Forschungsbereichen belief sich zum Beispiel der Anteil der deutschen Wissenschaftlerinnen im Bereich Wirtschaft und Unternehmen 2006 auf lediglich 12 Prozent (EU27: 19 Prozent). Der Frauenanteil bei den Promovierten lag 2006 in Deutschland bei 41 Prozent (EU27: 45 Prozent).

www.bildungsspiegel.de


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25.11.2009

Rekordzahlen bei Studienanfängern

In Deutschland gibt es so viele Studienanfänger wie nie: Im Jahr 2009 haben insgesamt 423.600 junge Menschen ein Hochschulstudium aufgenommen. Das sind gut 26.800 oder sieben Prozent mehr als im letzten Jahr. Nach vorläufigen Angaben des Statistischen Bundesamtes ist die Studienanfängerquote, also der Anteil der Studierenden an einem Altersjahrgang, von 40,3 Prozent (2008) auf 43,3 Prozent gestiegen.

Bundesbildungsministerin Schavan: "Das ist eine sehr erfreuliche Entwicklung. Die neuesten Zahlen zeigen, dass die Abiturienten in Deutschland ein Studium als attraktiv bewerten. Sie zeigen auch, dass die Maßnahmen des Hochschulpaktes Wirkung zeigen." Schavan verwies auf den Bildungsgipfel 2008: "Dort haben Bund und Länder sich zum Ziel gesetzt, die Studienanfängerquote auf mindestens 40 Prozent zu erhöhen. Diese Zielmarke ist deutlich überschritten worden. Damit sind wir im Blick auf den zukünftigen Fachkräftebedarf einen guten Schritt vorangekommen."

Die aktuellen Zahlen des Statistischen Bundesamtes zeigen, dass die Maßnahmen des Bundes erfolgreich sind. Auch die Erhöhung der Mittel für BAföG und Stipendien leisten einen wesentlichen Beitrag dazu, dass mehr junge Menschen sich für ein Studium entscheiden. Der Zuwachs von über 62.000 Studienanfängern in den Jahren 2007 bis 2009 liegt über den Zielvorgaben der Vereinbarung zum Hochschulpakt 2020.

Im Bereich Bauingenieurwesen liegt die Steigerungsrate mit 15 Prozent sogar im zweistelligen Bereich. Auch andere MINT-Fächer wie Maschinenbau/Verfahrenstechnik (+6 Prozent), Informatik (+4 Prozent) und Elektrotechnik (+3 Prozent) zeigen deutliche Steigerungen.

Ebenso wie bereits im letzen Jahr stieg die Zahl der Studienanfänger und -innen an Fachhochschulen mit rund neun Prozent überdurchschnittlich an. Der Hochschulpakt hatte hier einen besonderen Schwerpunkt gesetzt.

www.bmbf.de


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24.11.2009

Projektergebnisse: Gründerinnen im Handwerk

Im Rahmen einer Fachtagung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi) stellte die Fachhochschule Mittweida (FHM) ihre Ergebnisse zum Forschungsprojekt "Gründerinnen im Handwerk" vor. Das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und dem Europäischen Sozialfonds (ESF) geförderte Projekt gibt Aufschluss über die Situation von Gründerinnen im Handwerk.

Auf der Fachtagung erklärte Otto Kentzler, Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks (ZDH): "Unsere Beraterinnen und Berater in der Handwerksorganisation sind eine wichtige Anlaufstelle für Gründungswillige. Sie unterstützen Frauen gezielt beim Schritt in die Selbständigkeit. Das Forschungsprojekt 'Gründerinnen im Handwerk' hilft uns dieses Serviceangebot der Handwerkskammern und Fachverbände weiter zu optimieren."

Im Rahmen des Forschungsprojektes wurden Gründerinnen als auch Gründungsberaterinnen und -berater zu ihren Erfahrungen und Einschätzungen befragt. Ziel ist es, Existenzgründungen für Frauen im Handwerk zu erleichtern und das Gründungsverhalten von Frauen positiv zu beeinflussen.
Weitere Informationen zum Forschungsprojekt unter:

www.gruenderinnen-im-handwerk.de


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13.11.2009

planet-beruf.de - Mein Start in die Ausbildung

Am 13. November erscheint die aktuelle Ausgabe des Schüler-Berufswahlmagazins aus der Reihe "planet-beruf.de - Mein Start in die Ausbildung" (Hrsg. Bundesagentur für Arbeit). Diesmal geht es um die Alternative zur Ausbildung in Betrieb und Berufsschule. Auch im Heft: Interviews mit Samy Deluxe und Stefanie Heinzmann.

www.planet-beruf.de


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23.10.2009

Frauen in Führungspositionen weit unterrepräsentiert

Es gibt sie noch, die berühmte gläserne Decke, die Frauen hindert, in die absoluten Top-Positionen vorzustoßen. Männer stellten oft gerne eher Männer ein. Neben der nach wie vor schwierigen Vereinbarkeit von Beruf und Familie tendieren Entscheider unterbewusst dazu, Personen zu befördern, die Ähnlichkeiten mit ihnen selbst haben.

Je weniger Frauen oben seien, desto schlechter stehen die Chancen für andere Frauen, nach oben zu kommen. Dass es anders geht, zeigen 27 Beispiele in dem Buch "Erfolgsfaktor Frau in Management und Führung", das das EWMD zum Jubiläum publiziert hat. Damit wolle man Entscheidern in Unternehmen Anhaltspunkte geben, wie sie Frauen unterstützen könnten. Das Europäische Managerinnen-Netzwerk (EWMD) Baden-Württemberg feiert seinen 20. Geburtstag. EWMD steht für European Women's Management Development International Network. Zum Artikel:

Die Gläserne Decke


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20.10.2009

Berufsorientierung empirisch "Pro Praxis"

Pünktlich zum 01. Oktober 2009 hat das KgKJH Sachsen-Anhalt e.V. zusammen mit dem Netzwerk geschlechtergerechte Berufsorientierung das Buch "Pro Praxis" veröffentlicht. Die AutorInnen zeigen in diesem Buch, welche geschlechtsspezifischen Bedürfnisse Mädchen und Jungen in der Berufsorientierung haben, wie diese am besten angelegt sein sollte und welche Personen und Institutionen auf dem Weg zu ihrer Berufsidee zu welcher Zeit wichtig sind.

Grundlage des Buches ist die Auswertung von rund 5.000 Fragebögen von SchülerInnen der 5. bis 12. Klassen Sachsen-Anhalts sowie von über 180 Müttern und Vätern. Als Ergebnis der landesweiten Befragung werden Handlungsempfehlungen für die Wirtschaft, LehrerInnen, Eltern sowie die Kinder- und Jugendhilfe gegeben. Ein Exemplar des Buches können Sie in der Geschäftsstelle des Trägervereins KgKJH Sachsen-Anhalt e.V. zum Preis von 9,50 Euro erwerben.

www.berufsidee-lsa.de


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20.10.2009

Frauen in MINT-Berufen in Bayern

Berufe mit Qualifikationsanforderungen aus den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik (MINT) gelten gemeinhin als 'Männerberufe'. Eine Strategie der zunehmenden Arbeitskräftenachfrage in MINT-Berufen zu begegnen, besteht daher darin, verstärkt Frauen für diese Berufe zu gewinnen. Diese Studie untersucht die Situation von Frauen in MINT-Berufen am bayerischen Arbeitsmarkt in den Jahren 1999 bis 2008.

Obwohl in den vergangenen Jahren die Anzahl der Frauen in MINT-Berufen zugenommen hat, ist keine Verschiebung der Beschäftigtenstruktur hin zu den Frauen zu beobachten. Der Frauenanteil lag in den vergangenen Jahren relativ stabil bei knapp 16 Prozent. MINT-Berufe sind weiterhin eine Domäne der Männer und werden es auf absehbare Zeit auch bleiben. Zum kostenlosen Download der Studie:

http://doku.iab.de


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08.10.2009

Broschüre „Chancen nutzen!“

Eine Broschüre unter dem Titel „Chancen nutzen!“ regt dazu an, mehr junge Frauen auszubilden. Junge Frauen stehen in ihrer Leistungsbereitschaft und Leistungsfähigkeit gegenüber ihren männlichen Altersgenossen in nichts zurück. Zudem bringen sie mit ihren kommunikativen und gestalterischen Kompetenzen andere Qualitäten in die Betriebe ein, die sich in Wettbewerbsvorteile „ummünzen“ lassen. Unternehmen können also von weiblichen Auszubildenden in mehrfacher Hinsicht profitieren.

Allerdings muss gerade der Übergang zu gemischten Teams als „Chefaufgabe“ und mit Bedacht angegangen werden. Unter anderem sollte gelernt und akzeptiert werden, dass Frauen an Aufgaben zumeist anders herangehen als Männer, und es sollte darauf geachtet werden, dass Arbeiten gleichmäßig an alle verteilt und von ihnen erledigt werden, auch die eher unliebsamen. Das haben zahlreiche Erhebungen bestätigt, u.a. die der Landes-Gewerbeförderungsstelle des nordrhein-westfälischen Handwerks. Als Serviceeinrichtung des Handwerks in NRW bietet die LGH Informationen und wichtige Praxis-Tipps für GründerInnen und UnternehmerInnen sowie für die Organisationen des Handwerks.
Die Broschüre „Chancen nutzen!“ ist bei der LGH erhältlich (Tel.: 0211/ 30 10 8-399, E-Mail: helmig@lgh.de ).

www.lgh.de


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02.10.2009

Berufsanfängerinnen verdienen weniger als männliche Kollegen

Bereits bei den Berufsanfängerinnen und Berufsanfängern zeigt sich ein deutlicher Einkommensrückstand von Frauen gegenüber Männern. Frauen mit bis zu 3 Jahren Berufserfahrung verdienen durchschnittlich 18,7 Prozent weniger als ihre männlichen Kollegen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Untersuchung des Projekts LohnSpiegel, das vom Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Institut (WSI) in der Hans-Böckler-Stiftung bearbeitet wird. Weitere Informationen:

www.boeckler.de


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28.09.2009

Frauen verändern EUROPA verändert Frauen

Das kürzlich erschienene Handbuch „ Frauen verändern EUROPA verändert Frauen“, das im Rahmen der landesweiten Aktionswochen der kommunalen Gleichstellungsbeauftragten erschienen ist, bietet umfassende Einblicke in das Thema Geschlechtergerechtigkeit in Europa. Trotz aller Fortschritte und Erfolge bestehen in ganz Europa nach wie vor unübersehbare Unterschiede zwischen der rechtlichen und der faktischen Gleichstellung.

Eine Vielzahl an Themen rund um das Leben von Frauen in Europa wird in diesem Handbuch von Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Praxis beleuchtet. Sie alle gehen aus unterschiedlicher Perspektive der Frage nach, wie es um die Chancengleichheit in der Europäischen Union derzeit bestellt ist. Anschauliche Beispiele gelebter Vielfalt liefern elf Porträts engagierter Europäerinnen. Wer ihre Geschichten liest, lernt nicht nur eine Menge über das moderne Europa, sondern auch über das Durchsetzungsvermögen starker Frauen.

Das Handbuch ist als pdf-Dokument verfügbar und kann auch als kostenloses Druckexemplar bestellt werden:

www.callnrw.de


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22.09.2009

Neue BRIGITTE-Studie "Frauen auf dem Sprung. Das Update"

Die deutschen Frauen werden immer selbstbewusster und fühlen sich als Gewinnerinnen der weltweiten Krise. Die wenigsten jungen Frauen würden ihren Job für eine Partnerschaft aufgeben. Die Zeitschrift "Brigitte" hat in Zusammenarbeit mit Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB) und mit infas Institut für angewandte Sozialwissenschaft neue Ergebnisse zur Studie "Frauen auf dem Sprung" veröffentlicht.

Trotz der problematischen Lage auf dem Arbeitsmarkt beurteilen die Frauen ihre eigenen Chancen zuversichtlich. Das ist das Ergebnis der neuesten "Brigitte"-Studie "Frauen auf dem Sprung", die nach 2007 zum zweiten Mal veröffentlicht wurde. "Die jungen Frauen machen keinen Rückzieher, im Gegenteil, sie bekräftigen noch selbstbewusster, wie sie sich ihre Zukunft vorstellen," sagte Soziologin Jutta Allmendinger bei der Präsentation in Berlin. Hier können Sie sich alle Berichte und Tabellen der beiden BRIGITTE-Studien zum Nachlesen als PDF-Dokument herunterladen.

www.brigitte.de


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21.09.2009

Broschüre "Chemie studieren"

Die Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh) hat eine Neuauflage der Broschüre "Chemie studieren"
herausgegeben. Auf 150 Seiten bietet diese umfassende aktuelle Informationen zu den vielfältigen
Möglichkeiten eines Chemiestudiums an Universitäten und Fachhochschulen. Auf berufliche Ausbildungsmöglichkeiten in der Industrie und in Chemieschulen wird hingewiesen.

Die Broschüre kann in gedruckter Frorm unter ab@gdch.de bestellt werden (Postadresse nicht vergessen!) oder ist im Download als PDF erhältlich:

www.gdch.de


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18.09.2009

Atlas zur Gleichstellung von Frauen und Männern in Deutschland – Eine Standortbestimmung

Die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Ursula von der Leyen, die Ministerin für Arbeit und Soziales des Landes Baden-Württemberg, Dr. Monika Stolz und der nordrhein-westfälische Minister für Generationen, Familie, Frauen und Integration, Armin Laschet, stellten den „1. Atlas zur Gleichstellung von Frauen und Männern in Deutschland – Eine Standortbestimmung“ der Öffentlichkeit vor.

„Chancengleichheit darf nicht nur ein Schlagwort sein. Der Gleichstellungsatlas bietet uns zum ersten Mal eine fundierte und detaillierte Datengrundlage für ganz Deutschland.“, sagte Bundesministerin von der Leyen. Mehr

www.bmfsfj.de


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09.09.2009

OECD-Studie "Bildung auf einen Blick" zeigt deutlich mehr Hochqualifizierte in Deutschland

Auch in diesem Jahr werden die Bildungssysteme der 30 Mitgliedstaaten der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) untereinander verglichen. Bundesbildungsministerin Annette Schavan, der Präsident der Kultusministerkonferenz und Minister für Bildung, Wissenschaft und Kultur des Landes Mecklenburg-Vorpommern, Henry Tesch, und die Direktorin für Bildung bei der OECD, Barbara Ischinger, stellten am Dienstag in Berlin die diesjährige OECD-Studie "Bildung auf einen Blick 2009" vor.

"Deutschland hält seinen Spitzenplatz im internationalen Wettbewerb", betonte Schavan. "Bei der Studienanfängerquote holt Deutschland auf. Unser Ziel, 40 Prozent eines Altersjahrgangs für ein Studium zu gewinnen, haben wir mit einer Quote von 39 Prozent so gut wie erreicht. Unsere Maßnahmen, insbesondere der Hochschulpakt, sind erfolgreich."

"Der von Bund und Ländern gemeinsam getragene Hochschulpakt schafft die in den nächsten Jahren dringend benötigten Studienplätze", fügte Tesch hinzu. "Der Ausbau von Universitäten und Fachhochschulen geht Hand in Hand mit einer Qualitätsoffensive in der Lehre, damit noch mehr Studierende ihr Studium erfolgreich zu Ende führen können. Die Bologna-Reform war notwendig und richtig, um das deutsche Hochschulsystem international wettbewerbsfähiger auszurichten. In Gesprächen mit den Hochschulen werden wir jedoch auf deutlich bessere Studienbedingungen in den Bachelor- und Masterstudiengängen dringen."

Im Rahmen des Hochschulpakts stellen Bund und Länder in den Jahren 2007 bis 2010 eine Milliarde Euro bereit, damit zunächst 90.000 junge Menschen zusätzlich ein Studium aufnehmen können. Für die Zeit von 2011 bis 2015 sollen mit weiteren knapp 3,8 Milliarden zusätzlich 275.000 Studienplätze finanziert werden. Neben dem Anstieg der Zahl der Studienanfänger behauptet Deutschland einen Spitzenplatz bei ausländischen Studierenden: 8,6 Prozent aller ausländischen Studierenden innerhalb des OECD-Raums studieren an deutschen Hochschulen. Damit ist Deutschland nach den USA und dem Vereinigten Königreich das drittbeliebteste Studienland. Insbesondere die MINT-Fächer sind attraktiv: 38 Prozent sind in den Natur , Agrar- oder Ingenieurswissenschaften eingeschrieben.

Schavan: "Unsere Bemühungen, den Studienstandort Deutschland zu stärken und die Internationalisierung der deutschen Hochschullandschaft voranzutreiben, tragen Früchte. Dazu haben unter anderem die Kampagne 'go out! Studieren weltweit' sowie unsere Stipendienprogramme beigetragen. Alle diese Maßnahmen sichern die Wettbewerbsfähigkeit und die akademische Vielfalt an den deutschen Hochschulen."
Ziel des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) und des Deutschen Akademischen Auslandsdienstes (DAAD) ist es, dass mittelfristig die Hälfte der Studierenden Erfahrungen im Ausland sammelt - mit Studien- und Sprachkursaufenthalten oder Praktika.

Die Stärke des deutschen Bildungssystems liegt in der Spitzenstellung bei den Abschlüssen im Sekundarbereich II, mit der Besonderheit des hohen Anteils von Abschlüssen im dualen System der Berufsbildung. So verfügen 84 Prozent der 25- bis 64-Jährigen in Deutschland mindestens über einen Abschluss im Sekundarbereich II. Dementsprechend erfreulich niedrig ist der Anteil der gering Qualifizierten an der Erwachsenenbevölkerung, der mit 16 Prozent nur gut halb so hoch ist wie im OECD-Durchschnitt.

"Die Länder werden durch weitere Reformen im Bildungssystem dazu beitragen, die vereinbarte Qualifizierungsinitiative zum Erfolg zu führen, damit noch mehr Menschen in Deutschland ein Aufstieg durch Bildung gelingt", unterstrich Tesch. Die Kultusministerkonferenz hat im März den Übergang von der beruflichen Bildung in die Hochschulen erleichtert. So wird Meistern, Absolventen von Fachschulen, Fachwirten und Inhabern gleich gestellter Abschlüsse in Zukunft der allgemeine Hochschulzugang eröffnet. Auch für die Gruppe der beruflich Qualifizierten ohne eine solche Aufstiegsfortbildung besteht die Möglichkeit des fachgebundenen Zugangs zur Hochschule. "Wir erhöhen damit die Durchlässigkeit des Bildungssystems, schaffen die Voraussetzungen für höhere Qualifizierung und ermöglichen dieser Personengruppe neue berufliche Chancen durch Bildung", betonte der Präsident. "Bildung auf einen Blick zeigt deutlich auf, dass ein hoher Ausbildungsstand der Bevölkerung den besten Schutz vor Arbeitslosigkeit gewährt, zu höheren persönlichen Einkommen führt und die Voraussetzung für ein nachhaltiges Wachstum unserer Volkswirtschaft darstellt. Daran werden wir unsere Bildungspolitik ausrichten."

Die jährlich erscheinende Veröffentlichung "Bildung auf einen Blick" vergleicht innerhalb der OECD-Mitgliedstaaten unterschiedliche Aspekte der Bildungssysteme, etwa Bildungsbeteiligung und Bildungserfolg, öffentliche und private Bildungsausgaben, Bildung und Beschäftigung sowie Lehr- und Lernbedingungen an Schulen. Die in der diesjährigen Ausgabe verwendeten Basisdaten der 30 OECD-Mitgliedstaaten und sechs Partnerländer stammen überwiegend aus den Jahren 2006 und 2007.

Eine Zusammenfassung der Studie findet sich auf den Internetseiten des BMBF und der KMK ( www.bmbf.de und www.kmk.org)


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31.08.2009

DGB-Ausbildungsreport 2009: Frauen schon in der Ausbildung benachteiligt

Ob Friseurin, Hotelfachfrau oder medizinische Fachangestellte – in Ausbildungsberufen, die mehrheitlich von Frauen gewählt werden, sind junge Frauen deutlich benachteiligt. Das zeigt der neue Ausbildungsreport der DGB-Jugend, den die stellvertretende DGB-Vorsitzende Ingrid Sehrbrock am Donnerstag in Berlin vorgestellt hat. Der Ausbildungsreport basiert auf einer repräsentativen bundesweiten Befragung von 6920 Auszubildenden aus den, laut Bundesinstitut für Berufsbildung, 25 häufigsten Ausbildungsberufen.

Junge Frauen schneiden sowohl bei der Vergütung als auch beim Überstundenausgleich und der Zahl der Urlaubstage deutlich schlechter ab als Auszubildende in männlich dominierten Berufen. Dort liegt die Ausbildungsvergütung im Schnitt mehr als 100 Euro oder fast 22 Prozent höher als in „Frauenberufen“. Dieser Trend setzt sich beim Überstundenausgleich fort: Während in so genannten Männerberufen 61 Prozent angeben, ihre Überstunden würden ausgeglichen, ist das in „Frauenberufen“ nur in 46 Prozent der Fall.

Auch bei den Urlaubstagen zeigen sich deutliche Unterschiede. Junge Metallbauer oder Elektroniker haben im Durchschnitt drei Tage mehr Urlaub als junge Friseurinnen oder medizinische Fachangestellte. Die DGB-Jugend führt die Unterschiede vor allem darauf zurück, dass die genannten “Frauenberufe“ überwiegend in sehr kleinen (Dienstleistungs-)Betrieben erlernt werden. „Die Arbeit lastet auf wenigen Schultern und muss auch dann erledigt werden, wenn eine Kollegin krank ist oder Urlaub hat“, sagte Ingrid Sehrbrock.

Die Arbeit von Frauen in diesen Berufen müsse endlich angemessen vergütet und gewürdigt werden, forderte die stellvertretende DGB-Vorsitzende. „Frauen dürfen nicht länger dafür bestraft werden, dass sie Dienstleistungen erbringen, Menschen pflegen oder beruflich Kinder erziehen.“ Sehrbrock forderte die Bundesregierung auf, das Thema Gleichstellung „mit mehr Verve“ anzugehen. Beispiele anderer Länder zeigten, was mit klaren politischen Vorgaben erreichbar sei.

Weitere Ergebnisse des Ausbildungsreports:
Im Ranking der 25 häufigsten Ausbildungsberufe werden die FachinformatikerInnen am besten beurteilt, gefolgt von IndustriemechanikerInnen und Bankkaufleuten. Auf den letzten drei Rängen sind FachverkäuferInnen im Lebensmittelhandwerk, Hotelfachleute und Restaurantfachleute gelandet. Hauptkritikpunkt ist die hohe Zahl an Überstunden. Fast 72 Prozent der angehenden Restaurantfachleute und 65 Prozent der Köche/Köchinnen berichten von regelmäßigen Überstunden. Bei den IndustriemechanikerInnen sind es dagegen weniger als 20 Prozent. Die DGB-Jugend kritisiert, dies sei unvereinbar mit einem Lernverhältnis. Ausbildungsbetriebe müssten systematisch von den Kammern kontrolliert, etwaige Ordnungswidrigkeiten mit Sanktionen geahndet werden.

Mehr Informationen und der Ausbildungsreport zum Download unter

www.dgb.de


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18.08.2009

Broschüre "Chancengerechtigkeit in Bildung und Forschung"

Die Broschüre "Chancengerechtigkeit in Bildung und Forschung" präsentiert strategisch wichtige Maßnahmen und Programme des BMBF zur Erhöhung der Chancengerechtigkeit von Frauen und Männern. Auch der Girls'Day - Mädchen-Zukunftstag wird als Maßnahme zur Verwirklichung von Chancengleichheit dort präsentiert.

Die Broschüre kann ab sofort kostenlos unter books@bmbf.bund.de oder www.bmbf.de bestellt werden.

www.bmbf.de


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29.07.2009

Mathematikunterricht und Geschlecht. Empirische Ergebnisse und pädagogische Ansätze

Die Studie „Mathematikunterricht und Geschlecht“ beschäftigt sich mit mehreren zentralen Fragen: Welcher Erkenntnisstand existiert zu Unterschieden in der Leistung von Jungen und Mädchen im Fach Mathematik? Wie sieht der Unterricht - aus Sicht der Schülerinnen und Schüler sowie der Lehrkräfte - aus? Welches Image hat Mathematik? Die Studie fasst aktuelle Ansätze zum geschlechtersensiblen Mathematikunterricht sowie gute pädagogische Beispiele zusammen

Die Studie steht zum kostenlosen Download zur Verfügung unter


www.bmbf.de


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23.07.2009

Warum für Schülerinnen und Schüler der Ingenieurberuf nur selten in Frage kommt

Schülerinnen und Schüler in Deutschland haben falsche Vorstellungen von Technikberufen. Sie unterschätzen die Anforderungen des Studiums und rechnen sich vergleichsweise schlechte Berufsperspektiven aus. Nur jede/jeder zehnte Schülerin/Schüler zieht den Beruf der Ingenieurin/des Ingenieurs in Erwägung. 90 Prozent der Berufstätigen dagegen sind mit ihrer Wahl zufrieden. Das sind zentrale Befunde des Nachwuchsbarometers Technikwissenschaften, einer gemeinsamen Studie von acatech - Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und des Vereins Deutscher Ingenieure, die heute in Berlin vorgestellt wird. Dazu wurden 13.000 Schülerinnen und Schüler, Studierende, Ingenieurinnen und Ingenieure sowie Naturwissenschaftlerinnen und -wissenschaftler befragt.

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universität Stuttgart haben für das "Nachwuchsbarometer Technikwissenschaften" im Auftrag von acatech und VDI umfangreiche empirische Befunde zur Techniksozialisation, Technikbildung und den Einflussfaktoren auf die Studien- und Berufswahl in Deutschland zusammengetragen. Der Erhebung zufolge will nicht einmal die Hälfte der an Technik und Naturwissenschaft interessierten Schülerinnen und Schüler einen Beruf in diesen Bereichen ergreifen. Dabei ist das Image der Ingenieurberufe unter den Schülerinnen und Schülern besser als vielfach angenommen: Ingenieurberufe werden als anstrengend, komplex und lernintensiv eingeschätzt, aber auch als fortschrittlich, praktisch und wichtig für die Weiterentwicklung der Gesellschaft.

Gleichwohl entsprechen die Eigenschaften, die Schülerinnen und Schüler technischen Berufen zuschreiben, nicht ihren Vorstellungen eines idealen Berufs. Arbeitsplatzsicherheit, gute Aufstiegschancen, hohes Einkommen, persönlichen Entwicklungsmöglichkeiten und eine vielseitige Tätigkeit sind wichtige Kriterien für die Berufswahl. Die Schülerinnen und Schüler bezweifeln, dass technische und naturwissenschaftliche Berufe diese Kriterien erfüllen.

"Die Zahlen sprechen eine klare Sprache: Nicht einmal jeder zweite technisch interessierte Schüler wählt eine entsprechende Laufbahn. Dagegen würden 90 Prozent der Ingenieure und Naturwissenschaftler ihren Beruf ein zweites Mal wählen. Mehr als jeder Dritte hat seinen Traumberuf gefunden. Ingenieurberufe bieten also offensichtlich mehr, als junge Menschen in Deutschland annehmen. Diese Botschaft müssen wir in die Schulen tragen und dort die Informationsmöglichkeiten stark verbessern. Nach den Schulen sind die Medien die wichtigste Informationsquelle. Vor allem für Fernsehen und Internet müssen wir es erleichtern, ein Bild jenseits der gängigen und teils falschen Vorstellungen zu vermitteln", sagte Projektleiter und acatech Präsidiumsmitglied Ortwin Renn.

Schülerinnen und Schüler wissen, dass ein technisches Studium schwierig ist. Doch ihre Erwartungen werden von der erlebten Realität der Studierenden noch übertroffen - im negativen Sinn. Ob Leistungsdruck, Prüfungsstress, Anonymität oder auch Benachteiligungen: All diese negativen Urteile wurden von Studierenden noch stärker bestätigt als von Schülerinnen und Schülern vorausgesetzt. Das Nachwuchsbarometer bestätigt, dass die Hürde eines Studiums junge Menschen von einer technischen Laufbahn abschreckt.
"Genau hier müssen wir ansetzen", sagt VDI-Direktor Dr. Willi Fuchs. "Zum einen müssen wir schon in der Schule Grundlagen legen, wodurch der Einstieg ins Ingenieurstudium leichter fällt, beispielsweise durch flächendeckenden Technikunterricht. Zum anderen müssen die Bedingungen an den Hochschulen verbessert werden, etwa durch eine bessere didaktische Vermittlung der Inhalte."

Das Nachwuchsbarometer bestätigt, dass Frauen im technisch-naturwissenschaftlichen Bereich immer noch spezifische Hürden überwinden müssen: Rund zwei Drittel der befragten Frauen gaben an, nach eigener Einschätzung im Studium hin und wieder benachteiligt und diskriminiert worden zu sein. Ähnliches gilt für stereotype Vorstellungen und Zuschreibungen eigener Kompetenzen. Schülerinnen dominieren beispielsweise die Gruppe der Befragten, die sich für eher technisch unbegabt hält. Bei der Gruppe mit hohem Selbstvertrauen in technischen Fragen kehrt sich das Verhältnis um. Die Studie weist einen starken Zusammenhang zwischen diesen Selbstzuschreibungen und der späteren Berufswahl nach.

Das Nachwuchsbarometer benennt drei Bausteine, die besonders zu einem vertieften Technikinteresse und auch zu einer höheren Wahrscheinlichkeit einer entsprechenden Studien- und Berufswahl beitragen:

- Kinder sollten früh Technik begegnen und in spielerischer Auseinandersetzung kennenlernen.
- Einzelne Schlüsselerlebnisse, in denen Technik als interessant und herausfordernd erlebt wird, sind oftmals der Anstoß zu einer entsprechenden Laufbahn, wenn sie in Elternhaus und Schule weiter gefördert und vertieft werden.
- Wichtig ist auch eine kontinuierliche und didaktisch gut aufbereitete Technikausbildung in der Schule.

Ein Generationenvergleich ergab, dass sich Kinder heute seltener aktiv mit Technik auseinander setzen und stattdessen digitale Medien konsumieren. Zugleich nehmen sich Eltern heute weniger Zeit, gemeinsam mit ihren Kindern Natur und Technik zu entdecken. Diese Aufgabe müssen Kindergarten und Schule zunehmend übernehmen, die auch dementsprechend ausgestattet und ausgebildet sein sollten. Technikunterricht motiviert der Befragung zufolge am besten zu einer technischen Laufbahn. Wo er nicht flächendeckend eingeführt ist, kann der Physikunterricht noch am ehesten diese Rolle übernehmen - auch wenn Schülerinnen und Schüler ihn oftmals als praxisfern empfinden.

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www.acatech.de


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16.07.2009

Studie "Nachwuchsbarometer Technikwissenschaften" veröffentlicht

"Nur mit einem gut ausgebildeten Nachwuchs in den technischen und naturwissenschaftlichen Berufen können in Deutschland neue und innovative Produkte und Dienstleistungen entstehen", sagte der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), Andreas Storm, MdB, am Freitag in Berlin. Anlass war die Präsentation der vom BMBF in Auftrag gegebenen und von der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften (acatech) sowie des Vereins Deutscher Ingenieure (VDI) durchgeführten Studie "Nachwuchsbarometer Technikwissenschaften". Befragt wurden über 13.000 Schülerinnen und Schüler, Studierende, Ingenieurinnen und Ingenieure und Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler.

Aus der Studie geht hervor, dass nur jede/r zehnte der Schülerinnen und Schüler in Deutschland den Beruf der Ingenieurin oder des Ingenieurs in Erwägung zieht. Sogar unter den technisch interessierten Schülerinnen und Schülern entscheiden sich weniger als 50 Prozent für einen solchen Beruf. Zum einen wird ein technisches Studium als äußerst schwierig angesehen. Zum anderen wird bezweifelt, dass eine Beschäftigung in diesem Bereich Arbeitsplatzsicherheit, Aufstiegschancen, hohes Einkommen oder persönliche Entwicklungsmöglichkeiten bietet. Dabei ist der Bedarf an Ingenieurinnen und Ingenieuren, Informatikerinnen und Informatikern, Mathematikerinnen und Mathematikern und Naturwissenschaftlerinnen und Naturwissenschaftlern groß. Das Nachwuchsbarometer macht ferner deutlich, dass viel mehr Mädchen als Jungen eine solche Karriere scheuen: Obwohl sie über die gleichen Kenntnisse verfügen, halten sie sich selbst für technisch unbegabt.

"Die technische und naturwissenschaftliche Bildung in Deutschland findet in unserer Gesellschaft noch nicht die Anerkennung, die sie verdient", sagte Storm. "Deshalb müssen wir ihr Image aufpolieren. Problematisch ist auch das mangelnde Wissen über Studium, Ausbildung und Berufe im Bereich der Technik und Naturwissenschaften. Dabei bieten diese Berufe spannende Aufgaben und gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Ich bin sicher, viele werden hier ihren Traumberuf finden."

Denn in der Tat zeigt die Studie auch, dass Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die sich für einen Beruf in diesem Bereich entschieden haben, mit ihrer Wahl zufrieden sind. 90 Prozent der Befragten gaben an, sie würden denselben Beruf noch einmal ergreifen.

Um das Interesse an Technik und Naturwissenschaften zu wecken, fördert das BMBF zahlreiche Programmen und Initiativen:

  1. Im Rahmen der Qualifizierungsinitiative werden Erzieherinnen und Erzieher im "Haus der kleinen Forscher" für die Vermittlung von Technik und Naturwissenschaften fortgebildet und Lehr- und Arbeitsmaterialien zur Verfügung gestellt.
  2. Um dem Beratungsbedarf von Schülerinnen und Schülern entgegenzukommen, hat das BMBF das "Technikum" ins Leben gerufen. Junge Menschen nach dem Schulabschluss und vor Beginn einer Ausbildung oder eines Studiums bekommen die Möglichkeit, intensive Einblicke in die Arbeitswelt von technischen Berufen zu gewinnen.
  3. Der im Jahr 2008 geschlossene nationale Pakt für Frauen in MINT-Berufen "Komm mach MINT" stellt sich dem Problem des Frauenmangels in diesen Bereichen.
  4. Die Wissenschaftsjahre wiederum vermitteln einer breiten Öffentlichkeit die Bedeutung von Wissenschaft und Technik. In diesem Jahr lautet das Motto "Forschungsexpedition Deutschland". Viele der Veranstaltungen bereiten Themen aus dem MINT-Bereich auf.

Die wichtigsten Ergebnisse des Nachwuchsbarometers Technikwissenschaften finden sich im Internet unter:

www.bmbf.de/pub/nachwuchsbarometer_technikwissenschaften.pdf


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03.07.2009

BMBF legt Studie zu Auswirkungen der Demografie-Entwicklung vor

Der demografische Wandel in Deutschland konfrontiert unsere Gesellschaft mit neuen Herausforderungen, auch und gerade in der Bildungspolitik. Um über die Auswirkungen der schrumpfenden Bevölkerung auf die berufliche Aus- und Weiterbildung zu diskutieren, veranstaltet das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) am 29. und 30. Juni in der Metropolis Halle in Potsdam-Babelsberg eine bundesweite Konferenz. Titel: "Demografischer Wandel - Zukunft der beruflichen Aus- und Weiterbildung" mit über 250 Experten und Expertinnen aus Politik, Forschung und Berufsbildungspraxis.

Bis 2030 schrumpft die Altersgruppe der Jugendlichen und jungen Erwachsenen zwischen 17 und 25 Jahren ' diejenige Altersgruppe, die die Ausbildungsplatznachfrage im Wesentlichen bestimmt ' um rund ein Fünftel. Während der drohende Akademikermangel bereits in aller Munde ist, wird die Zukunft der beruflichen Bildung bisher kaum diskutiert. Das BMBF hat eine Studie in Auftrag gegeben, die die Auswirkungen der sich abzeichnenden Bevölkerungsentwicklung auf die Strukturen der Berufsausbildung in drei unterschiedlichen Zeithorizonten untersucht. Auf der Konferenz sollen diese Ergebnisse in Bezug auf die duale Ausbildung, das sogenannte Übergangssystem sowie die berufliche Weiterbildung diskutiert werden. Dabei stehen folgende Fragen im Vordergrund: Inwieweit besteht Veränderungsbedarf im bestehenden Bildungssystem? Welche Ausrichtung der zukünftigen Bildungsinstitutionen ist erforderlich? Wie werden sich die Bildungsanforderungen für den Einzelnen verändern? Welche neuen Finanzierungsmodelle sind möglich?

Auf Grundlage der Konferenzergebnisse sollen Leitlinien für die Zukunft der beruflichen Aus- und Weiterbildung formuliert werden, die die Reform des Ausbildungssystems konstruktiv vorantreiben sollen.

Die Studie ist zu finden im Internet unter

www.bmbf.de/pub/auswirkungen_demografische_entwicklung_berufliche_ausbildung.pdf


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16.06.2009

Die Siemens Stiftung startet ein neues Medienportal für Unterrichtsmedien

Die Siemens Stiftung startete im Mai ihr neues Medienportal für Lehrkräfte mit mehr als 600 kostenfrei downloadbaren Medien zu den Themen Energie und Hören. Im Sommer folgen weitere Medien zu Wasser und Licht sowie englischsprachige Materialien. Mit dem Medienportal setzt die Siemens Stiftung auf Aktualität und modernste Technologien für die zeitgemäße Aufbereitung, Recherche und Distribution von Unterrichtsmaterialien. Lebensnahe Themen am Lehrplan ausgerichtet, einfache und schnelle Registrierung, zielgerichtete Suche mit wenigen Mausklicks, große Medienvielfalt, klare Copyright-Bestimmungen und kostenloser Bezug zeichnen das Medienportal aus.

www.medienportal.siemens-stiftung.org


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09.06.2009

BMBF fördert Chancengerechtigkeit in der Forschung

Frauen entwickeln Windkraftanlagen und werden Nobelpreisträgerin, sie fliegen ins Weltall und erobern selbst die letzten vermeintlichen Männerdomänen. Dennoch ist die Chancengerechtigkeit im Wissenschaftssystem noch nicht vollständig umgesetzt: So erlangen immer noch zu wenige herausragende Forscherinnen Führungspositionen in der Wissenschaft, das Interesse junger Frauen und Mädchen für naturwissenschaftlich-technische Berufe ist weiterhin zu gering und die Beteiligung von Frauen an der Forschungsförderung in der EU muss weiter gestärkt werden. "Die Sicherung der internationalen Wettbewerbsfähigkeit und Zukunftsfähigkeit unseres Landes ist ohne Chancengerechtigkeit nicht möglich. Wir können es uns nicht leisten, auf die Impulse und Ideen von klugen Frauen zu verzichten", sagte Bundesforschungsministerin Annette Schavan am Dienstag in Berlin.

In der Broschüre "Chancengerechtigkeit in Bildung und Forschung" informiert das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) jetzt umfassend über seine Programme und Projekte zur Förderung der Chancengerechtigkeit. Das Ministerium gibt damit einen Überblick und wertvolle Tipps zu den Fördermöglichkeiten des Ministeriums in diesem Bereich. Chancengerechtigkeit im Wissenschaftssystem ist ein politisches Ziel der Bundesregierung. Das BMBF verbessert deshalb gezielt die Chancen von Frauen für berufliche Karrieren in Hochschulen und Forschungseinrichtungen sowie bei Unternehmensgründungen.
Die wichtigsten Programme des BMBF zur Chancengerechtigkeit im Überblick:
Der Nationale Pakt für Frauen in MINT-Berufen wurde vom BMBF initiiert und will das Interesse junger Frauen und Mädchen an mathematischen, informationstechnischen sowie naturwissenschaftlich-technischen Berufen nachhaltig stärken. Die Aktivitäten im Rahmen des Paktes bieten unter anderem Beratungen zum Einstieg in ein Studium, Kontakte zu Rollenvorbildern, Schnupperangebote und Tests, damit junge Frauen ihr Interesse und ihre Begabungen für MINT-Berufe entdecken, einschätzen und stärken können.

Das Professorinnenprogramm fördert in den nächsten fünf Jahren mindestens 200 Professuren für Frauen an Hochschulen mit hervorragenden Gleichstellungskonzepten.

Für das Projekt Frauen an die Spitze finanziert das BMBF wissenschaftliche Untersuchungen zur Berufsorientierung und zu Karrieremustern von Frauen.

Das Aktionsprogramm Power für Gründerinnen entwickelt und erprobt innovative Ansätze, um die Gründungsmotivation und Gründungsqualifikation von Frauen zu stärken.

Die nationale Kontaktstelle FiF - Frauen in die EU-Forschung bietet Wissenschaftlerinnen, die in Europa aktiv werden wollen, individuelle Beratung und Informationsveranstaltungen.

Mehr Informationen zum Thema Frauen in Bildung und Forschung finden Sie auf der Website des BMBF:
http://www.bmbf.de/de/474.php

Die Broschüre "Chancengerechtigkeit in Bildung und Forschung" finden Sie als kostenlosen Download unter:
http://www.bmbf.de/pub/chancengerechtigkeit.pdf .


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09.06.2009

Frauen in Führungspositionen werden oft benachteiligt

Wie hoch ist der Anteil von Frauen in Führungspositionen in der deutschen Wirtschaft? Warum verdienen sie meist weniger als ihre männlichen Kollegen? Und warum sind weibliche Chefs seltener verheiratet als männliche? Diesen und anderen Fragen geht der Führungskräfte-Monitor nach, den das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung Berlin im Auftrag des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend erarbeitet hat.

Der Monitor untersucht, wie sich die Situation von weiblichen und männlichen Angestellten mit Führungsfunktionen und mit hoch qualifizierten Tätigkeiten in den vergangenen Jahren in der Privatwirtschaft in Deutschland entwickelt hat. Die Studie berücksichtigt dabei Faktoren wie geschlechtertypische Berufe und Branchen, Ausbildung und Berufserfahrung, Verdienst und Sondervergütungen, aber auch familiäre Situation und Persönlichkeitsmerkmale. Weiterhin analysiert der Monitor Karrierechancen und -risiken von Frauen und Männern sowie geschlechtsspezifische Verdienstunterschiede. Mehr zum Monitor und das Dokument zum Download unter

www.bmfsfj.de


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29.05.2009

Gute Chancen für Frauen in technischen Berufen verbessern

Absolventinnen und Absolventen von MINT-Fächern (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft, Technik) nehmen besonders schnell und zu weit mehr als neunzig Prozent eine Arbeit auf. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue Studie des Hochschul-Informations-Systems (HIS) zur "Berufseinmündung und Erwerbstätigkeit in den Ingenieur- und Naturwissenschaften". "Dies ist ein deutlicher Beleg für den ausgeprägten Fachkräftebedarf bei den Ingenieurwissenschaften, den technischen Berufen und den Naturwissenschaften in Deutschland", sagte Bundesforschungsministerin Annette Schavan am Mittwoch in Berlin.

Das Potenzial der MINT-Absolventinnen, deren Erwerbsquote um ungefähr zehn Prozentpunkte unter der der Männer liegt, wird nicht ausgeschöpft. Frauen aus den MINT-Fächern erreichen seltener eine Leitungsposition; selbst wenn ihnen das gelingt, benötigen sie dafür mehr Zeit als ihre Kollegen. Ein wichtiger Grund für diese Unterschiede im Berufsverlauf sind traditionelle Muster der geschlechtsspezifischen Arbeitsteilung: Die Kindererziehung wird auch in den MINT-Fachrichtungen vor allem von den Frauen übernommen.

Schavan betonte die Chancen, die in den MINT-Berufen liegen: "Wir müssen noch mehr Frauen für Naturwissenschaften und Technik gewinnen. Ein Studium dieser Fächer lohnt sich, weil der Arbeitsmarkt hier sehr gut aufgestellt ist. Wir müssen aber auch bessere Bedingungen für eine dauerhafte Beschäftigung von Frauen in diesen Berufen schaffen. Sie müssen die gleichen Chancen im Erwerbsleben erhalten, vor allem gleiche Verdienstmöglichkeiten und gleiche Aufstiegschancen."

Während das Brutto-Jahreseinkommen von MINT-Absolventen des Jahrgangs 2001 in der privaten Wirtschaft fünf Jahre nach Studienabschluss bei durchschnittlich rund 54.000 Euro liegt, erhalten Frauen bei gleicher studienfachlicher Qualifikation lediglich 46.400 Euro im Jahr. Dabei lassen sich Einkommensunterschiede bei MINT-Absolventinnen und Absolventen auch innerhalb gleicher Tätigkeitsschwerpunkte feststellen. Insgesamt ist der Jahresverdienst der Frauen mit erfolgreich abgeschlossenem MINT-Studium allerdings höher als der allgemeine durchschnittliche Jahresverdienst der Akademikerinnen. Dieser liegt fünf Jahre nach Studienabschluss bei etwa 42.000 Euro.

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) setzt sich mit vielen Maßnahmen und Initiativen für eine höhere Chancengerechtigkeit von Frauen in naturwissenschaftlich-technischen Berufen ein. Dazu zählt unter anderem der nationale Pakt für Frauen in MINT-Berufen. Das Bündnis mit zahlreichen Partnern aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und den Medien setzt an den Schnittstellen von Schule und Hochschule sowie Hochschule und Beruf an und versucht, Mädchen und Frauen gezielt für eine naturwissenschaftlich-technische Ausbildung zu gewinnen.

Die Studie ist abrufbar unter:

http://www.his.de/pdf/22/MINT_Gesamt_20090512.pdf


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27.05.2009

PISA-Sonderauswertung: Geschlechtsbezogene Vorurteile beeinflussen die Bildungsergebnisse von Jungen und Mädchen

Leistungsunterschiede zwischen Jungen und Mädchen nehmen im Laufe der Schulkarriere zu. Dies ist auch die Folge geschlechtsspezifischer Vorurteile. Zu diesem Ergebnis kommt die OECD-Studie "Equally prepared for life? How 15 year-old boys and girls perform in school", die am Dienstag von der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) in Paris veröffentlicht wurde. Der Bericht stützt sich auf Daten aus den PISA-Erhebungen und andern OECD-Studien.

So erzielen Jungen und Mädchen in Mathematik gegen Ende der Grundschulzeit bei internationalen Vergleichsstudien fast die gleichen Ergebnisse. Bei der PISA-Studie im Alter von 15 Jahren zeigt sich jedoch ein anders Bild: hier schneiden Jungen in fast allen untersuchten Ländern besser ab als Mädchen. Beim Lesen sind Mädchen bereits in der Grundschule den Jungen überlegen. Dieser Unterschied verstärkt sich in der weiteren Schullaufbahn und ist in den Ergebnissen der PISA-Studie ebenfalls deutlich zu erkennen. Dieses Muster spiegelt sich auch in der Motivation und den Einstellungen der Schülerinnen und Schüler zu den verschiedenen Fächern wider: Mädchen lesen deutlich lieber als Jungen, sind aber gleichzeitig stärker um ihre Leistungen in Mathematik besorgt.

Dass diese Unterschiede eher auf Stereotype als auf unterschiedliche Begabung zurückzuführen sind, legen die Ergebnisse aus dem Bereich "Problemlösung" nahe: Hier schneiden 15-jährige Mädchen ähnlich gut ab wie ihre männlichen Altersgenossen, während sie beim Lösen mathematischer Probleme hinter den Jungen zurückliegen. Die Studie schreibt diesen Unterschied dem Kontext zu, in dem mathematische Probleme in der Schule präsentiert werden, aber auch den Zweifeln der Mädchen an ihren mathematischen Fähigkeiten.

Auch die Entscheidung über den weiteren Bildungsweg und Beruf scheint mehr von Stereotypen als von den tatsächlichen Fähigkeiten abhängig zu sein. So studieren zum Beispiel Mädchen deutlich häufiger Lebenswissenschaften als Jungen, obwohl sich die Leistungen in diesem Bereich kaum unterscheiden. „Viele Länder können mit Recht stolz darauf zu sein, dass Jungen und Mädchen in den schulischen Kernfächern die gleiche Leistungen erbringen“, sagte OECD-Generalsekretär Angel Gurría. „Wir dürfen aber nicht akzeptieren, dass Vorurteile wie 'Lesen ist nichts für Jungen' oder 'Mathe ist nichts für Mädchen' weiter bestehen. Solche Ansichten führen dazu, dass unseren Gesellschaften wichtiges Bildungspotential verloren geht.“

Der Bericht zeigt auch, dass Lehrkräfte deutlich mehr für die Gleichberechtigung der Geschlechter tun können. Sie brauchen dazu aber auch die Unterstützung aus der Gesellschaft. Lehrerinnen und Lehrer müssen sich der Erwartungen, die sie gegenüber ihren Schülerinnen und Schülern haben, bewusst werden. Sie müssen Strategien entwickeln, um das Selbstbewusstsein und die Motivation der Schülerinnen und Schüler in ihren schwachen Fächern zu stärken. Dies kann jedoch nicht alleine durch die Arbeit in der Klasse erreicht werden. Lesen etwa ist eine kulturelle Praxis, die durch das soziale Umfeld beeinflusst wird. Um das Interesse von Jungen am Lesen zu erhöhen müssen deshalb die Familien und die Gesellschaft stärker eingebunden werden.

Informationen zur Studie und kostenloser PDF-Download der Ergebnisse unter

www.oecd.org


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14.05.2009

Handbuch "Medien- und IT-Berufe 2009"

Das Handbuch "Medien- und IT-Berufe 2009" ist in überarbeiteter Auflage erschienen. Es enthält aktuelle Informationen zu Studium sowie Aus- und Weiterbildung in den Bereichen der IT-, Medien-, Werbe-, Verlags- und Eventbranche. Über 200 Berufsprofile werden erläutert und sind mit Hinweisen zu den jeweiligen Bildungsanbietern und -angeboten in der Metropolregion Hamburg versehen. Darüber hinaus enthält das Buch eine Vielzahl branchenspezifischer Adressen, Internetlinks sowie redaktionelle Beiträge von Branchenexperten. Die Broschüre kann gegen Rückporto bezogen werden. Mehr Informationen unter

www.it-medien-hamburg.de


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14.05.2009

Gute Chancen für Frauen in technischen Berufen verbessern

Absolventinnen und Absolventen von MINT-Fächern (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft, Technik) nehmen besonders schnell und zu weit mehr als neunzig Prozent eine Arbeit auf. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue Studie des Hochschul-Informations-Systems (HIS) zur "Berufseinmündung und Erwerbstätigkeit in den Ingenieur- und Naturwissenschaften". "Dies ist ein deutlicher Beleg für den ausgeprägten Fachkräftebedarf bei den Ingenieurwissenschaften, den technischen Berufen und den Naturwissenschaften in Deutschland", sagte Bundesforschungsministerin Annette Schavan am Mittwoch in Berlin.

Das Potenzial der MINT-Absolventinnen, deren Erwerbsquote um ungefähr zehn Prozentpunkte unter der der Männer liegt, wird nicht ausgeschöpft. Frauen aus den MINT-Fächern erreichen seltener eine Leitungsposition; selbst wenn ihnen das gelingt, benötigen sie dafür mehr Zeit als ihre Kollegen. Ein wichtiger Grund für diese Unterschiede im Berufsverlauf sind traditionelle Muster der geschlechtsspezifischen Arbeitsteilung: Die Kindererziehung wird auch in den MINT-Fachrichtungen vor allem von den Frauen übernommen.

Schavan betonte die Chancen, die in den MINT-Berufen liegen: "Wir müssen noch mehr Frauen für Naturwissenschaften und Technik gewinnen. Ein Studium dieser Fächer lohnt sich, weil der Arbeitsmarkt hier sehr gut aufgestellt ist. Wir müssen aber auch bessere Bedingungen für eine dauerhafte Beschäftigung von Frauen in diesen Berufen schaffen. Sie müssen die gleichen Chancen im Erwerbsleben erhalten, vor allem gleiche Verdienstmöglichkeiten und gleiche Aufstiegschancen."

Während das Brutto-Jahreseinkommen von MINT-Absolventen des Jahrgangs 2001 in der privaten Wirtschaft fünf Jahre nach Studienabschluss bei durchschnittlich rund 54.000 Euro liegt, erhalten Frauen bei gleicher studienfachlicher Qualifikation lediglich 46.400 Euro im Jahr. Dabei lassen sich Einkommensunterschiede bei MINT-Absolventinnen und Absolventen auch innerhalb gleicher Tätigkeitsschwerpunkte feststellen. Insgesamt ist der Jahresverdienst der Frauen mit erfolgreich abgeschlossenem MINT-Studium allerdings höher als der allgemeine durchschnittliche Jahresverdienst der Akademikerinnen. Dieser liegt fünf Jahre nach Studienabschluss bei etwa 42.000 Euro.

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) setzt sich mit vielen Maßnahmen und Initiativen für eine höhere Chancengerechtigkeit von Frauen in naturwissenschaftlich-technischen Berufen ein. Dazu zählt unter anderem der nationale Pakt für Frauen in MINT-Berufen. Das Bündnis mit zahlreichen Partnern aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und den Medien setzt an den Schnittstellen von Schule und Hochschule sowie Hochschule und Beruf an und versucht, Mädchen und Frauen gezielt für eine naturwissenschaftlich-technische Ausbildung zu gewinnen.

Die Studie ist abrufbar unter:

http://www.his.de/pdf/22/MINT_Gesamt_20090512.pdf


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13.05.2009

Nachwuchsbarometer Technikwissenschaften

acatech - Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und der Verein Deutscher Ingenieure (VDI) stellen am 10. Juli 2009 gemeinsam die Ergebnisse einer der bislang umfangreichsten Monitoring-Studien zum Interesse junger Menschen an technisch-naturwissenschaftlichen Berufen vor. Erstmalig wurden anhand von 12.000 Datensätzen die individuellen Perspektiven von Schülerinnen und Schülern, Studierenden sowie MINT-Beschäftigten erforscht und die entscheidenden Einflussgrößen auf Technikbildung und Technikinteresse untersucht. Wie attraktiv sind technische und naturwissenschaftliche Berufe? Wie muss eine erfolgreiche Nachwuchsförderung aussehen? Das Nachwuchsbarometer Technikwissenschaften möchte anhand neuer Erkenntnisse wissenschaftlich fundierte Antworten auf diese Fragen liefern.

Die Ergebnisse und die daraus abgeleiteten Empfehlungen zur Verbesserung der MINT-Nachwuchsförderung präsentieren acatech und der VDI auf einem gemeinsamen Forum am 10. Juli 2009 von 11:00 bis 15:00 Uhr im dbb forum Berlin.

Mehr Informationen unter

>www.acatech.de


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12.05.2009

LfM-Studie "Heranwachsen mit dem Social Web"

Angebote des sogenannten Social Web wie Netzwerkplattformen (z. B. SchülerVZ, StudiVZ), Videoplattformen (z. B. YouTube), Instant Messaging-Dienste (z. B. ICQ, MSN) sowie Weblogs und Wikis sind in den Alltag von Jugendlichen wie selbstverständlich integriert. Vor allem für ihr "Beziehungsmanagement" hat es mittlerweile eine überragende Bedeutung. Allerdings kollidiert diese Bedeutung mit wesentlichen Aspekten des Daten- und Nutzerschutzes sowie der Transparenz. Hieraus leitet die Landesanstalt für Medien NRW (LfM) verstärkt Forderungen an die Betreiber solcher Angebote ab. Zentrale Ergebnisse der LfM-Studie "Heranwachsen mit dem Social Web" und die Studie als Kurzfassung finden Sie unter

www.hans-bredow-institut.de


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06.05.2009

Magazin für junge Frauen weckt Lust auf Berufe in Naturwissenschaft und Technik

Cover MINT for you

„MINT for you“ so lautet der Titel eines neuen Magazins, das die Bundesagentur für Arbeit anlässlich des Girls’Day - Mädchen-Zukunftstags insbesondere für Realschülerinnen auflegt: „MINT“ steht für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik – für Wissensgebiete, die auf weibliche Entdeckerinnen warten. Und zu entdecken gibt es eine Menge: Wer weiß schon, dass viele Alltagsprodukte ohne MINT undenkbar sind? Wer kennt schon all die zukunftsträchtigen Berufe, die MINT-Entdeckerinnen offen stehen? Das Magazin macht Lust auf MINT mit Rätseln, Versuchen, Interviews, Berufsporträts und dem Test „Bist du bereit für MINT?“.
Das Heft ist über die Materialbestellung auf www.girls-day.de bestellbar und kann im Downloadcenter als pdf heruntergeladen werden.


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13.03.2009

Frauen nicht nur beim Gehalt im Nachteil

Der durchschnittliche Bruttomonatsverdienst von Frauen liegt rund 20 Prozent unter dem der Männer. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Online-Umfrage von frauenlohnspiegel.de, die vom Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Institut (WSI) in der Hans-Böckler-Stiftung betreut wird. Die Ergebnisse der Umfrage beruhen auf den Angaben von knapp 25.000 Frauen und Männern, die sich im Jahr 2008 und Anfang 2009 daran beteiligt haben.

Anlässlich des internationalen Frauentags hat der DGB eine nationale Strategie für die gleiche Bezahlung von Frauen und Männern gefordert.

www.lohnspiegel.de


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25.02.2009

Lohnabstand von Frauen in Deutschland wird größer

Die Ungleichheit bei der Bezahlung von Frauen und Männern in Deutschland ist europaweit mit am größten. Im vergangenen Jahr ist das Lohngefälle vergangenen Jahr ist das Lohngefälle sogar um einen Prozentpunkt auf 23 Prozent gewachsen.

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spiegel.de


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16.02.2009

Bildungspanel: BMBF startet größte Langzeitstudie über Bildungsverläufe

Wie entwickeln sich Kompetenzen im Lauf eines Lebens, welche Faktoren spielen für den Bildungserfolg eine Rolle? Und welchen Einfluss haben Bildungseinrichtungen auf diese Entwicklung? Diese und andere Fragen der Bildungsforschung wird das Nationale Bildungspanel untersuchen und analysieren. Mit einer Auftaktveranstaltung in Bamberg startet Bundesforschungsministerin Annette Schavan am Dienstag die langfristig angelegte Untersuchung. 60000 Bürgerinnen und Bürger verschiedenen Alters werden über mehrere Jahre hinweg begleitet, um den Verlauf ihrer Bildungswege nachzuvollziehen. Mehr als 150 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus den besten Forschungsinstituten Deutschlands sind dabei vertreten.

Schavan betonte: "Deutschland erhält mit dem Nationalen Bildungspanel einen neuen Leuchtturm in der Bildungsforschung, der auch im internationalen Vergleich Maßstäbe setzt." So hat es ein internationales Gutachtergremium, das durch die DFG einberufen wurde, bestätigt. "Die Längsschnittstudie wird der Bildungsforschung umfassende Grundlagendaten liefern, die uns bei der Umsetzung unserer Bildungskonzepte helfen", sagte die Ministerin. Schavan wies auch auf die Bedeutung der Studie in Zeiten der Krise hin: "Der Start des nationalen Bildungspanels ein guter und wichtiger Schritt. Denn Investitionen in Bildung und Forschung sichern unsere Zukunft. Sie tragen dazu bei, dass wir gestärkt aus dieser Wirtschaftskrise hervorgehen."

Das Nationale Bildungspanel für die Bundesrepublik Deutschland (National Educational Panel Study, NEPS) misst die Kompetenzentwicklung im Lebenslauf und wird Antworten auf zentrale bildungspolitische Fragen geben. So kann beispielsweise erstmalig beobachtet werden, wie sich Kinder aus gleichen Herkunftsfamilien und mit gleichen Kompetenzen in unterschiedlichen Bildungseinrichtungen entwickeln, welche Faktoren positive Entwicklungen begünstigen, mit welchen Einflüssen Scheitern verbunden ist und wie so genannte "Risikofälle" aufgefangen werden können.

Hier finden Sie die ausführliche Pressemitteilung

www.bmbf.de


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10.02.2009

KIM-Studie 2008: Trotz Computer und Internet bleiben die Kinder dem Fernseher treu

Für Kinder zwischen 6 und 13 Jahren bleibt der Fernseher das wichtigste Medium. Wenn auch Computer und Internet eine große Rolle spielen - zwei Drittel sitzen regelmäßig am Computer - so bleibt das Fernsehen doch die häufigste Medienbeschäftigung der Kinder. Dies gilt auch hinsichtlich des Zeitbudgets. Mit dem Fernseher verbringen Kinder noch immer doppelt so viel Zeit wie mit dem Computer. Dies sind zentrale Ergebnisse der KIM-Studie (Kinder und Medien, Computer und Internet) des Medienpädagogischen Forschungsverbundes Südwest (mpfs), die anlässlich des safer internet day im SWR-Funkhaus in Mainz der Öffentlichkeit präsentiert wurden.

Die Studienreihe KIM (Kinder und Medien, Computer und Internet) wird vom Medienpädagogischen Forschungsverbund Südwest seit 1999 durchführt. Die repräsentative Studie bildet das Medienverhalten der 6- bis 13- Jährigen in Deutschland ab. Unter www.mpfs.de stehen die Studien zum Download bereit. Der Medienpädagogische Forschungsverbund Südwest ist eine Kooperation der Landesanstalt für Kommunikation Baden- Württemberg (LFK) und der Landeszentrale für Medien und Kommunikation Rheinland-Pfalz (LMK).

Mehr Ergebnisse und die Studie zum Download unter

www.mpfs.de


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17.12.2008

Zahl der Ingenieurstudentinnen steigend

Doppelt so viele junge Frauen wie vor zehn Jahren starteten zum Wintersemester das Studium in Maschinenbau und Verfahrenstechnik. Um die späteren Ingenieurinnen aber in eine Welt zu entlassen, in der Männer und Frauen auf Augenhöhe arbeiten, müssen noch einige Hebel umgelegt werden. Lesen Sie den kompletten Artikel der VDI-Nachrichten unter

www.vdi-nachrichten.com


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10.12.2008

Lehrkräfte und Nachhilfe unterstützen Schüler mehr als Schülerinnen

Durch Lehrkräfte in der Schule und durch Nachhilfe werden mehr die Schüler gefördert. Dies ist ein zentrales Resultat der Befragung zur Chancengerechtigkeit im Bildungswesen des Zentrums für empirische pädagogische Forschung (zepf). Schülerinnen erfahren dagegen mehr Unterstützung durch die Familie, Geschwister, sonstige Familienangehörige oder anderen Personen. Zwar sind die Unterschiede in der Unterstützung zwischen Jungen und Mädchen durch die genannten Gruppen jeweils marginal. In der Gesamtzusammenschau ergeben sich aber deutliche Unterschiede in der Stützung durch institutionalisierte Formen des Lernens zugunsten der Jungen.

Lesen Sie die komplette Pressemitteilung auf

bildungsklick.de


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10.12.2008

Zahl der Studienanfängerinnen und Studienanfänger steigt

"Das ist ein klarer Erfolg der aktuellen Hochschulpolitik von Bund und Ländern." Mit diesen Worten kommentierte Bundesbildungsministerin Annette Schavan die Studienanfängerzahlen des Statistischen Bundesamtes. Nach den vorläufigen Ergebnissen haben im Studienjahr 2008 rund 385.500 Erstsemester ein Studium in Deutschland begonnen. Das sind gut 24.000 oder 6,7 Prozent mehr als im vergangenen Jahr. Den vorläufigen Angaben zufolge ist die Studienanfängerquote, also der Anteil der Studierenden an einem Altersjahrgang, von 37,1 Prozent in 2007 auf 39,3 Prozent gestiegen.

Lesen Sie hier die Pressemitteilung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF)

www.bmbf.de


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05.12.2008

Frauen als Innovationsfaktor

"Frauen entfesseln“ lautet eine Empfehlung des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), um Deutschland innovativer zu machen. Noch immer gebe es große Ressentiments gegen berufstätige Frauen, so die Kritik des Instituts. Lesen Sie den kompletten Artikel auf

www.tagesspiegel.de


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04.12.2008

JIM Studie 2008: Kommunikation für Jugendliche im Internet am wichtigsten

Laut der JIM-Studie 2008 verbringen Jugendliche nach eigener Schätzung fast die Hälfte ihrer Nutzungszeit im Internet mit „Kommunikation“, der Rest verteilt sich fast gleichmäßig auf die Bereiche „Information“, „Spiele“ oder auf „Unterhaltungsangebote“ wie Musik, Videos oder Filme. Besonders intensiv werden Online-Communities wie „schülerVZ“ genutzt, dort und auch sonst im Internet hinterlassen die Jugendlichen in großem Umfang persönliche Spuren.

Fast drei Viertel der 12- bis 19-Jährigen Internet-Nutzer haben inzwischen Erfahrungen mit Online-Communities gemacht, 41 Prozent besuchen diese Plattformen täglich, weitere 16 Prozent mehrmals pro Woche. Von den täglichen Nutzern schaut sich die Hälfte sogar mehrmals am Tag in der Community um.

45 Prozent der Jugendlichen waren schon einmal bei „schülerVZ“, mit Abstand folgen Angebote wie „studiVZ“ (12 %), „MySpace“ (10 %) oder „ICQ“ (7 %). Ob auf Plattformen wie „schülerVZ“ oder auf der eigenen Homepage - Jugendliche gehen recht unbedarft mit persönlichen Angaben im Internet um. Drei Viertel der Internetnutzer haben Informationen zu ihren Vorlieben oder Hobbies online gestellt. Weit verbreitet ist auch Bild- oder Fotomaterial, auf dem die Befragten selbst zu sehen sind (60 %) oder Freunde bzw. Familienmitglieder (46 %). Auch die eigene E-Mail-Adresse ist bei mehr als 40 Prozent im Internet einsehbar, knapp ein Drittel hat die Nummer ihres Instant Messengers eingestellt. Mehr Zurückhaltung gibt es bei Handy- oder Festnetznummern, die nur sieben Prozent im Internet angegeben haben. Mädchen präsentieren häufiger als Jungen Bilder von sich und Dritten im Netz, Jungen geben zu einem größeren Anteil die E-Mail-Adresse oder die Nummer für Instant Messaging preis.

Fragt man, wer Zugang zu diesen persönlichen Daten hat, so bestätigen 34 Prozent, dass diese ungeschützt für alle Internetnutzer einsehbar sind. 61 Prozent geben an, dass nur „Freunde“ an diese Informationen gelangen können.

Allerdings stellt sich in diesem Zusammenhang die Frage nach der „Definition“ von Freunden. Zwar geben fast alle Jugendlichen an, dass es sich hierbei um Freunde handelt, die sie „richtig“ und nicht aus dem Internet kennen würden, allerdings ist zu vermuten, dass das „richtig kennen“ von den Jugendlichen sehr weit gefasst wird. Im Rahmen einer Zusatzbefragung zur JIM-Studie 2008 hatten die Nutzer von Online-Communities im Schnitt etwas mehr als 70 „Freunde“, Mädchen sogar um die 90. Es dürfte sich also eher um Bekannte oder Freunde von Freunden handeln und weniger um engere Beziehungen, wie sie der Ausdruck „Freund“ eigentlich impliziert.

Die Studienreihe JIM (Jugend, Information, (Multi-) Media) wird vom Medienpädagogischen Forschungsverbund Südwest seit 1998 jährlich durchführt. Die repräsentative Studie bildet das Medienverhalten der 12- bis 19- Jährigen in Deutschland ab. Hierzu werden pro Jahr gut 1.200 Jugendliche befragt. Der Medienpädagogische Forschungsverbund Südwest ist eine Kooperation der Landesanstalt für Kommunikation Baden-Württemberg (LFK) und der Landeszentrale für Medien und Kommunikation Rheinland-Pfalz (LMK). Die Durchführung der Studie erfolgt in Zusammenarbeit mit dem Südwestrundfunk (SWR).

Bei Fragen steht Ihnen Thomas Rathgeb, E-Mail: t.rathgeb@lfk.de, Fon 0711/6 69 91-52 zur Verfügung.

Medienpädagogischer Forschungsverbund Südwest (mpfs)
Ltg.: Albrecht Kutteroff (LFK), Peter Behrens (LMK)
c/o Landesanstalt für Kommunikation, Rotebühlstraße 121, 70178 Stuttgart
Fon: 0711/6 69 91-52 · Fax: 0711/6 69 91-11

Weitere Informationen des mpfs finden Sie auch im Internet unter

www.mpfs.de


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06.11.2008

Geht es in Ihrer Region „gender-gerecht“ zu?

Der Gender-Index misst die Chancengleichheit oder -ungleichheit von Frauen und Männern in Ihrer Region und gibt einen Hinweis auf Fragen, wie: Haben Frauen und Männer die gleichen Chancen in Ausbildung, Beruf oder politischen Ämtern?
Der Index ist der Mittelwert aus 19 relativen Geschlechterdifferenzen, die aus den Bereichen Ausbildung, Erwerbsleben und Partizipation ermittelt werden.

Informationen und die interaktive Gender-Index-Karte gibt es online.

www.gender-index.de


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24.10.2008

Sinkende Zahlen bei Chemie-Studierenden

"Noch gibt es keinen Chemikermangel, aber es bedarf auch weiterhin gefüllter Pipelines, um die Herausforderungen dieses Jahrhunderts zu meistern", merkte GDCh-Geschäftsführer Professor Dr. Wolfram Koch zur soeben veröffentlichten Statistik der Chemiestudiengänge in Deutschland an. Seit vier Jahren, nach dem Höchststand von 6381 Anfängern im Jahr 2003, sinkt die Zahl derer, die ein Chemiestudium beginnen, kontinuierlich auf jetzt 4988 Personen. Lesen Sie den kompletten Artikel auf

bildungsklick.de


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17.10.2008

Studie: Erneuerbare Energien - ein Arbeitsmarkt für Frauen!

Die LIFE e.V.-Studie zum Projekt "Frauen in die erneuerbaren Energien!" analysiert die aktuelle Beschäftigungssituation von Frauen in der Branche. Neben Gründen für den vorhandenen Qualifizierungsbedarf, gibt es Empfehlungen für Unternehmen und interessierte Arbeitnehmerinnen.

Ziel des Projektes war es, Frauen über den Arbeitsmarkt der erneuerbaren Energien zu informieren und gemeinsam Strategien zu entwickeln, wie sie in die Branche einsteigen können.

Die Studie kann bezogen werden über den
LIFE e.V., Dircksenstr. 37, 19178 Berlin, Tel. 030.308798-40, bei Deborah Ruggieri

www.life-online.de


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13.10.2008

IW-Beschäftigungsumfrage Firmen suchen Fachkräfte

Fachkräfte bleiben in Deutschland auf der Sonnenseite des Arbeitsmarktes. Dies geht aus der aktuellen Beschäftigungsumfrage des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW) hervor. Danach wollen 36 Prozent der Unternehmen bis Ende 2009 mehr Fachkräfte mit abgeschlossener Berufsausbildung einstellen und nur 6 Prozent entsprechende Stellen abbauen. Bei den Akademikern liegt der Saldo mit 32 zu 5 Prozent kaum niedriger. Der steigende Bedarf an Höherqualifizierten betrifft vor allem Personen mit MINT-Abschlüssen – also Fachkräfte und Akademiker der Bereiche Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. Knapp 38 Prozent der vom IW Köln befragten Betriebe klagen über einen spürbaren Personalmangel im MINT-Bereich. Ganz oben auf der Suchliste stehen dabei Ingenieure der Fachrichtungen Maschinenbau, Anlagenbau und Fahrzeugtechnik.

Um die negativen Auswirkungen der Engpässe zu verringern, setzen die betroffenen Betriebe verstärkt auf Aus- und Weiterbildung. So fördern z.B. rund sechs von zehn Firmen jene Mitarbeiter, die sich zum Techniker oder Meister fortbilden lassen, durch Freistellungen oder finanzielle Hilfen. Knapp jeder zweite Betrieb bietet spezifische Weiterbildungsprogramme für MINT-Kräfte an, und gut 40 Prozent kooperieren mit Schulen, um schon den Nachwuchs für den MINT-Bereich zu interessieren.

http://www.etracker.de/lnkcnt.php?et=lKbSM9&url=http://www.iwkoeln.de/Portals/0/pdf/pm43_08iwd.pdf

Weitere Informationen
http://www.iwkoeln.de/Presselounge/Pressemappen/2008/tabid/2148/ItemID/22584/Default.aspx
Komplette Pressemappe

Dirk Werner
MINT-Fachkräfteengpass, betriebliche Bildung und politischer Handlungsbedarf – Ergebnisse einer IW-Umfrage
in: http://www.etracker.de/lnkcnt.php?et=lKbSM9&url=http://www.iwkoeln.de/Portals/0/pdf/trends04_08_4.pdf
IW-Trends 4/2008


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06.10.2008

Demografischer Wandel: Deutschland schlecht vorbereitet

Im Vergleich der Industrieländer ist Deutschland zusammen mit Italien am meisten von der demografischen Entwicklung betroffen und hat gleichzeitig seine gesellschaftlichen Systeme nur schlecht auf diesen Wandel vorbereitet. Dies macht der internationale Demografie-Indikator des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln deutlich. Neben der starken Alterung und Schrumpfung der Bevölkerung zeigt der Indikator vor allem auch, dass die Bundesrepublik in vielen Handlungsfeldern ihre Hausaufgaben nicht gemacht hat.

Dies gilt unter anderem für den Arbeitsmarkt. So sind hierzulande lediglich 55 Prozent der Mütter mit Kindern im Kindergartenalter erwerbstätig, während beispielsweise in Schweden und Finnland über 80 Prozent dieser Frauen einen Arbeitsplatz haben. Auch sitzt in Deutschland mehr als die Hälfte der 55- bis 64-Jährigen zu Hause statt im Büro. In Norwegen, den USA und der Schweiz dagegen arbeiten mehr als 60 Prozent dieser Altersgruppe. Schwachstellen gibt es ebenfalls im Bildungsbereich. Insbesondere bringen die deutschen Hochschulen zu wenige Absolventen hervor – hierzulande besitzen nur 22 Prozent der 25- bis 34-Jährigen einen akademischen Abschluss, in Irland hingegen 41 Prozent.

Die Ergebnisse als PDF

Weitere Informationen
Nicola Hülskamp. Der IW-Demografieindikator – Wie gut ist Deutschland auf den Wandel vorbereitet?
in: IW-Trends 3/2008 PDF
Gesprächspartnerin im IW, Dr. Nicola Hülskamp, Telefon: 0221 4981-757


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10.09.2008

Bundesregierung nimmt Stellung zum zweiten nationalen Bildungsbericht

Das Kabinett hat den zweiten nationalen Bildungsbericht beraten. Er wurde von einer unabhängigen wissenschaftlichen Autorengruppe im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und der Ständigen Konferenz der Kultusminister der Länder in der Bundesrepublik Deutschland erstellt. "Der Bericht dokumentiert den aktuellen Status quo unseres Bildungssystems und zeigt dabei erfreuliche Entwicklungen – wie den Ausbau der Angebote bei der frühkindlichen Bildung und Betreuung, die Erhöhung des Ausbildungsplatzangebotes und den neuen Höchststand bei den Hochschulabsolventinnen und –absolventen", sagte Bundesbildungsministerin Annette Schavan am Mittwoch in Berlin. Der Bericht zeigt zudem, dass insgesamt der Bildungsstand in der Bevölkerung steigt.

Der Bericht weist aber auch auf zukünftige Herausforderungen hin. "Es wird insbesondere darauf ankommen, die Durchlässigkeit des Bildungssystems zu erweitern, Übergänge zu verbessern und Aufstiegswege weiter auszubauen", betonte Schavan. "Gleichzeitig sind die Bildungschancen in allen Bildungsbereichen insbesondere auch für Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund weiter zu verbessern."

Die Bundesregierung hat in ihrer Stellungnahme zum nationalen Bildungsbericht folgende Maßnahmen hervorgehoben:

1. Verbesserung der Bildungsvoraussetzungen
Die Beherrschung der deutschen Sprache ist Voraussetzung einer erfolgreichen Bildungslaufbahn. Ziel ist, dass jedes Kind vor Beginn der Schule über ausreichende Deutschkenntnisse verfügt. Dazu sind mehr Förderangebote sowie flächendeckende und verbindliche Sprachstandsfeststellungen im frühkindlichen Bereich erforderlich.

2. Mehr schulische Bildungsaufstiege und Stärkung der Ausbildungsfähigkeit
Die Anzahl der Schulabgänger ohne Abschluss bzw. ohne zureichende Basiskompetenzen ist nach wie vor zu hoch. Das erschwert den erfolgreichen Übergang in eine Ausbildung. Die Bundesregierung hält eine Halbierung der Anzahl der Schulabbrecher binnen fünf Jahren für möglich. Das erfordert entsprechende Maßnahmen an den Schulen, die durch den Ausbau der vertieften Berufsorientierung und den modellhaften Einsatz von Berufseinstiegsbegleiterinnen und -begleitern an 1.000 Schulen durch die Bundesagentur für Arbeit flankiert werden können.

3. Umbau des Übergangssystems zu einem Ausbildungseinstieg
Ziel der Bundesregierung ist, möglichst jedem jungen Menschen eine qualifizierte Berufsausbildung zu ermöglichen. Für junge Menschen, die nach der Schule noch nicht ausbildungsreif sind oder keinen Ausbildungsplatz finden, müssen wirksame Einstiegsmaßnahmen zur Verfügung stehen, die sich nicht als "Warteschleifen" herausstellen, sondern als Brücken in die Berufsausbildung. Die Bundesregierung wird dafür Ausbildungsbausteine in 14 Berufen erproben und damit direkte Anschlüsse an die duale Ausbildung herstellen.

4. Ausbau der Aufstiegswege
Die Chance zum Aufstieg durch Bildung gehört zum Kern eines leistungsfähigen und gerechten Bildungssystems. Deshalb wird die Bundesregierung Aufstiegswege ausbauen, u. a. durch ein verbessertes Meister-BAföG und die Vergabe von Aufstiegsstipendien. Wichtig sind daher eine deutliche Verbesserung des Hochschulzugangs für beruflich Qualifizierte durch die Länder sowie erweiterte Fördermöglichkeiten u. a. zum nachträglichen Erwerb von Schulabschlüssen.

5. Erweiterung der Studienchancen
Zur Sicherung des Fachkräftenachwuchses in Deutschland strebt die Bundesregierung eine Zielmarke von 40 Prozent Studienanfängern pro Jahrgang an. Deshalb sind eine Fortsetzung des Hochschulpaktes und eine Modernisierung der Studienplatzvermittlung erforderlich. Besonders wichtig sind zusätzliche Studienanfängerinnen und -anfänger in Mathematik, Informatik, Natur- und Ingenieurwissenschaften. Daher sind verstärkte Bemühungen um diese Fächer in allen Bereichen des Bildungswesens nötig.

Um diese Ziele zu erreichen, hat die Bundesregierung eine Qualifizierungsinitiative für Deutschland vereinbart und stimmt aktuell mit den Ländern ein gemeinsames Vorgehen ab, das am 22. Oktober 2008 beim Bildungsgipfel vorgestellt werden soll. "Zentrales Ziel der Qualifizierungsinitiative ist es, Chancen zu erhöhen, Übergänge zwischen den Bildungsbereichen zu erleichtern und Aufstieg durch Bildung zu ermöglichen", betonte Ministerin Schavan.

Den Bericht finden Sie unter www.bildungsbericht.de

Weitere Informationen zur Qualifizierungsinitiative finden Sie unter www.aufstieg-durch-bildung.info


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08.09.2008

OECD stellt Studie "Bildung auf einen Blick 2008" vor

Deutschland kommt voran aber die Dynamik bei Bildung muss weiter wachsen, das ist Ergebnis der Studie "Bildung auf einen Blick 2008". Die Direktorin für Bildung bei der OECD, Frau Prof. Dr. Barbara Ischinger, stellte zusammen mit der Präsidentin der Kultusministerkonferenz, der saarländischen Ministerin für Bildung, Familie, Frauen und Kultur, Annegret Kramp-Karrenbauer, und dem Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung, Michael Thielen, am Dienstag in Berlin die neue Ausgabe des OECD-Berichts "Bildung auf einen Blick" vor.

Die jährlich erscheinende Veröffentlichung der OECD "Education at a Glance / Bildung auf einen Blick" beleuchtet bildungspolitische Fragen aus einer internationalen Perspektive. Sie basiert überwiegend auf Daten der Jahre 2005 und 2006. Die Ergebnisse liefern eine Orientierungshilfe, um die Entwicklung des deutschen Bildungssystems zu bewerten und Reformstrategien weiterzuentwickeln.

Wie in den Vorjahren werden internationale Vergleichskennzahlen zu den Bildungsergebnissen, zu den Investitionen in Bildung, zur Bildungsbeteiligung und nach Bildungsstufen und -bereichen und zum Lernumfeld von Schulen dargestellt. Auch Indikatoren zu Bildung und Beschäftigung haben mittlerweile einen festen Platz in Bildung auf einen Blick.

" Bildung auf einen Blick bestätigt, dass wir mit den Bildungsreformen in Deutschland auf einem guten Weg, aber noch nicht am Ziel sind", erklärte die Präsidentin der Kultusministerkonferenz, Ministerin Kramp-Karrenbauer. "Deshalb werden wir in den nächsten Jahren selbstverständlich weiter die notwendigen Anstrengungen unternehmen, um den Bildungs-, Ausbildungs- und Qualifizierungsstand der Bevölkerung in Deutschland zu sichern und auszubauen."

"Um die Potenziale in Deutschland durch Bildung und Ausbildung noch besser zu nutzen, ist das Ziel von Bund und Ländern eine gemeinsame Qualifizierungsinitiative "Aufstieg durch Bildung", so Staatssekretär Michael Thielen (BMBF). Aktuell stimmt die Bundesregierung mit den Ländern ein gemeinsames Vorgehen ab, das am 22. Oktober 2008 beim Bildungsgipfel vorgestellt werden soll. Zentrales Ziel ist, die Chancen auf Einstieg und Aufstieg weiter zu erhöhen. Dafür sind bessere Übergänge zwischen den einzelnen Bildungsbereichen entscheidend", betonte Thielen.

Hoher Bildungsstand ist die Basis für Erfolg am Arbeitsmarkt
Ein Abschluss des Sekundarbereichs II ist mittlerweile die Voraussetzung für eine erfolgreiche Bildungs- und Berufsbiografie. Dies gilt für allgemein bildende Abschlüsse des Sekundarbereichs II, die in der Regel die Aufnahme eines Hochschulstudiums ermöglichen, wie für die beruflichen Abschlüsse, die zu einer qualifizierten Berufstätigkeit führen.

Deutschland nimmt traditionell eine Spitzenstellung beim Anteil der Bevölkerung mit mindestens einem Abschluss der Sekundarstufe II ein. Dieser lag für die Bevölkerungsgruppe der 25- bis 64jährigen in Deutschland im Jahr 2006 mit 83% deutlich über dem OECD-Durchschnitt von 68%. Dies ist unter anderem ein Erfolg unseres ausgezeichneten dualen Systems der beruflichen Bildung.

Zahl der Hochschulabsolventen steigt, weiter Bedarf in den MINT-Fächern
Die Leistungsfähigkeit und die hohe Qualifikation der Beschäftigten sind Schlüsselfaktoren für die gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklung eines Landes. Am Arbeitsmarkt gibt es einen wachsenden Bedarf an Hochschulabsolventen, der auch in Zukunft steigen wird. Der Anteil junger Menschen, die einen Abschluss im Tertiärbereich erwerben, ist sowohl in Deutschland als auch international gestiegen. Hatten 1995 erst 14% eines Altersjahrgangs ein Universitäts- oder Fachhochschulstudium abgeschlossen, waren es im Jahr 2000 bereits 18% und im Jahr 2006 21%. Allerdings liegt Deutschland damit, auch bedingt durch die starke Rolle der dualen Berufsausbildung, deutlich unter dem OECD-Mittel von 37% (1995: 20%). Aufgrund der positiven Entwicklung bei den Studienanfängern ab dem Wintersemester 2007/2008 wird die Zahl der Hochschulabsolventen in den nächsten Jahren weiter steigen und sich in einer höheren Absolventenquote niederschlagen. Der Hochschulpakt von Bund und Ländern, der u.a. das Ziel hat, die Zahl der Studienanfänger zu steigern, ist dafür ein wichtiges Instrument.

Deutschland bleibt eine Technik-Nation. Maschinenbau gehört mit den Wirtschaftswissenschaften und den Lehramtsstudiengängen zu den am häufigsten gewählten Studienfächern. Dennoch zeigt der aktuelle Fachkräftebedarf der Wirtschaft, dass weitere Anstrengungen nötig sind.

Besonderer Handlungsbedarf besteht in den MINT-Fächern. Deutschland hat mit 22% einen hohen Anteil an Absolventen mit ingenieurwissenschaftlichem Abschluss in der Gesamtbevölkerung mit Hochschulabschluss, der OECD-Durchschnitt liegt lediglich bei 15%. Gleichzeitig werden in den nächsten Jahren beispielsweise sehr viel mehr Ingenieure aus dem Erwerbsleben ausscheiden als jüngere nachrücken. Deshalb ist es auch wichtig, mehr junge Frauen für ein MINT-Studium zu motivieren.

Frauen mit naturwissenschaftlich und technisch ausgerichteten Abschlüssen sind in Deutschland weniger stark vertreten als im OECD-Schnitt. Pro 100.000 Beschäftigte in diesem Bereich haben in Deutschland 850 Frauen einen naturwissenschaftlichen oder technischen Abschluss, OECD-weit sind es fast 1.000. Im Rahmen der Qualifizierungsinitiative "Aufstieg durch Bildung" hat das Bundesministerium für Bildung und Forschung ein breites Bündnis für Frauen in MINT-Berufen gemeinsam mit mehr als 40 Partnern aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft geschlossen, um mehr Frauen für diese Berufe zu gewinnen.

Internationalisierung des Hochschulstudiums in Deutschland weit fortgeschritten
Im internationalen Wettbewerb um die besten Studierenden und Nachwuchswissenschaftler befindet sich Deutschland in einer sehr guten Position: Nur in den Vereinigten Staaten und in Großbritannien sind mehr ausländische Studierende eingeschrieben als an deutschen Hochschulen. Auch bei der Bereitschaft der Studierenden, im Ausland Erfahrungen zu sammeln, ist Deutschland vorne. Dies ist auch ein Erfolg der bildungspolitischen Maßnahmen von Bund und Ländern zur Stärkung des Studienstandorts Deutschland und zur Förderung der Internationalisierung der deutschen Hochschullandschaft.

Eine Politik, die zu einem höheren Bildungsniveau beiträgt, leistet durch die Erhöhung der Erwerbsbeteiligung über alle Altergruppen hinweg auch einen nachhaltigen Beitrag zur Stabilisierung der sozialen Sicherungssysteme. Hier setzt die Qualifizierungsinitiative an. Einerseits werden die Zukunftsperspektiven junger Erwachsener ohne Ausbildung durch Förderung der Berufsausbildung verbessert. Andererseits wird durch die Fortentwicklung des Meister-BAFöGs der berufliche Aufstieg vieler Menschen mit Berufsausbildung erleichtert.

Eine Zusammenfassung der wesentlichen Aussagen der Studie ist im Internet auf der
Homepage des BMBF sowie der KMK abrufbar: www.bmbf.de und www.kmk.org

Bildung auf einen Blick kann zum Preis von 65€ (53€ im Abonnement) erworben werden
über www.wbv.de,
Email: service@wbv.de
Tel. 0521/91101-11,
Fax 0521/91101-19
sowie über den Buchhandel


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24.08.2008

Sport stärkt Mädchen über das Spielfeld hinaus

Die aktuelle Studie der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung belegt: Gezielte Mädchenförderung bricht mit traditionellen Rollenbildern. Wie es gelingt, mit individuellen Sportangeboten jungen Frauen ein modernes und selbstbewusstes Rollenverständnis zu vermitteln, zeigt die Evaluation MädchenStärken – ein Programm der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung und Nike.

2007 untersuchte eine unabhängige Evaluatorinnengruppe des Instituts für Sportsoziologie an der Deutschen Sporthochschule in Köln die Erfolgsbedingungen des bundesweiten Programms MädchenStärken. Befragt wurden Teilnehmerinnen sowie deren erwachsene Trainerinnen zur Wirkungen von geschlechtsspezifischen Sportinitiativen.

Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass Mädchen der geförderten Initiativen nicht nur körperlich, sondern auch für ihren Lebensalltag gestärkt werden: 85,7 Prozent der befragten Teilnehmerinnen sagen, dass sich ihr Selbstbewusstsein durch das Projekt gut bis sehr gut entwickelt hat. Über 80 Prozent geben an, dass sich ihre Fähigkeit, ihre Meinung zu vertreten ebenfalls gut bis sehr gut verändert hat. Die Mädchen nehmen sich nicht nur im Training den nötigen Raum, sondern auch im Alltag: „Sie stehen einfach viel selbstbewusster und stabiler da, wissen, was sie können und wo ihre Grenzen sind“, beobachtete die Trainerin der Berliner „Box-Girls“, einer der geförderten Initiativen.

Evaluationsergebnisse und weitere Informationen unter

www.maedchenstaerken.de


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17.08.2008

Geschlechtergerechtigkeit in der Schule

Wie können Lehrerinnen und Lehrer den Jungen und Mädchen in ihrer Klasse gleichermaßen gerecht werden? Um diese Frage geht es in der wissenschaftlichen Studie "Geschlechtergerechtigkeit in der Schule". Die empirische Studie von Jürgen Budde, Barbara Scholand und Hannelore Faulstich-Wieland untersucht, welche Chancen, aber auch welche Blockaden damit einhergehen, sich der Gestaltungsaufgabe einer geschlechtergerechten Schule aktiv anzunehmen.

Geschlechtergerechtigkeit ist eine komplexe Herausforderung für die aktuelle Schulentwicklungsdebatte. Dabei geht es nicht nur um die Implementierung einzelner Maßnahmen zur Jungen- oder Mädchenförderung, sondern darum, Geschlechtergerechtigkeit als Gestaltungsaufgabe von Schulkultur zu betrachten.

Ist es sinnvoll, Geschlecht und Geschlechterdifferenzen in den Mittelpunkt zu stellen und zu dramatisieren? Welche Effekte haben unterschiedliche Methoden und theoretische Herangehensweisen? Was ist erforderlich, um innerhalb des institutionellen Rahmens der Schule gelingende Bedingungen für Jungen und Mädchen zu schaffen?

Die ethnographische Studie an einer ausgewählten Projektschule rekonstruiert Unterricht und Schulkultur. Die Autorinnen und Autoren dokumentieren dabei die subtilen Konstruktionsmechanismen sowohl im schulischen Alltag und in der konzeptionellen Gestaltung pädagogischer Angebote als auch im Profil der Schule. Damit werden die individuelle und die institutionelle Ebene von Schule systematisch aufeinander bezogen und die Komplexität von Schule berücksichtigt. Der Band zeigt durch seine detaillierten Analysen Perspektiven für die Realisierung von Geschlechtergerechtigkeit auf.

"Geschlechtergerechtigkeit in der Schule" ist im Juventa Verlag Weinheim und München erschienen. Das Buch kann u.a. über einen Bestellcoupon bestellt werden.

Bestellcoupon und Kurzbeschreibung (pdf)


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14.08.2008

Studierende erstmals zufrieden mit Qualität des Studiums

Die Studierenden an deutschen Universitäten und Fachhochschulen sind mit der Qualität des Studiums zunehmend zufrieden. Viele wünschen sich allerdings noch eine bessere Betreuung im Studium und beim Übergang in den Arbeitsmarkt sowie mehr Praxisbezug. Das sind die zentralen Aussagen des 10. Studierendensurveys zu "Studiensituation und studentischen Orientierungen", den das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) am Donnerstag veröffentlichte. Bundesbildungsministerin Annette Schavan erklärte zu den Ergebnissen der Befragung: "Inhalt und Struktur des Studiums werden erfreulicherweise sehr positiv eingeschätzt. Hier müssen wir unsere Anstrengungen mit Ländern und Hochschulen weiter intensivieren."

Erstmals überwiegen in der Bilanz die positiven Bewertungen zu allen vier Grundelementen der Studienqualität: inhaltliche Qualität, Aufbau des Studienganges, Durchführung der Lehrveranstaltungen sowie Beratung und Betreuung durch die Lehrenden . Nach wie vor schneidet die Betreuung aber weniger gut ab. "Durch den Bologna-Prozess sind wichtige Prozesse angeregt worden, die die Betreuung der Studierenden verbessern. Diese Ansätze müssen wir mit Ländern und Hochschulen konsequent weiter verfolgen", sagte die Bildungsministerin. "Unser Augenmerk liegt auf der Qualität der Lehre."

Die Studie belegt außerdem, dass die Studierenden ihr Studium effizienter gestalten wollen als noch vor wenigen Jahren, sei es durch einen zügigen Studienablauf, hohe Arbeitsintensität oder ein besonders gutes Examen. Auch die geplante Studiendauer hat sich weiter verringert. Dies ist fast vollständig auf den gestiegenen Anteil an Bachelor-Studierenden zurückzuführen Die Studie zeigt außerdem, dass Prüfungsängste in Bachelor-Studiengängen nicht höher sind als in anderen Studiengängen.

Des weiteren belegen die Ergebnisse der Studie, dass trotz des stabil hohen Anteils studierender Frauen, die Wahl des Studienfachs noch immer traditionellen Bahnen folgt: Nach wie vor gibt es wenige Studentinnen in den MINT-Fächern, also in den mathematischen, informationstechnischen, naturwissenschaftlichen, oder technischen Studiengängen. Eine Ursache dafür ist bereits die Wahl entsprechender Leistungskurse in der gymnasialen Oberstufe, da Leistungsfächer und Studienfach häufig im unmittelbaren Zusammenhang stehen. Um verstärkt junge Frauen für die MINT-Fächer zu gewinnen, müssen Mädchen also bereits in der Schule für die mathematisch- und naturwissenschaftlichen Leistungskurse gewonnen werden.

In der Studie wurde erneut deutlich, dass sich die "Schere" der sozialen Herkunft beim Hochschulzugang vergrößert hat . Deshalb müssen die Schulen verstärkt dafür sorgen, dass die Chancen zum Erwerb eines höheren Schulabschlusses ausschließlich von der Leistung der Schülerinnen und Schüler und nicht von ihrer sozialen Herkunft abhängig sind. Dazu gehört auch, leistungsstarke Kinder aus bildungsfernen Schichten und deren Eltern beim Zugang zur gymnasialen Oberstufe aktiv zu unterstützen. Bildungsministerin Annette Schavan erklärte hierzu: "Wir wollen junge Leute aus allen gesellschaftlichen Schichten für ein Hochschulstudium motivieren. Deshalb müssen wir die starren Zugangsbeschränkungen für ein Hochschulstudium überdenken und die Durchlässigkeit zwischen beruflicher und akademischer Bildung erhöhen." Aktuelle Studien zeigen, dass ein Studium die beste Versicherung gegen Arbeitslosigkeit ist. "Ein Studium lohnt sich immer!", so die Ministerin.

Die Ergebnisse des Studierendensurveys basieren auf Antworten von rund 8.350 Studierenden von Universitäten und Fachhochschulen, die sich im Wintersemester 2006/2007 an der Befragung beteiligt haben. Der Studierendensurvey wird von Forschern der Universität Konstanz durchgeführt und bietet seit 25 Jahren im dreijährigen Abstand Daten zum sozialen Profil der Studierenden, ihren Studienerwartungen und -strategien, bis hin zu den beruflichen Aussichten und Arbeitsmarktreaktionen.

Die vollständige Studie finden Sie im Internet unter:

Studiensituation Studentische Orientierung (pdf)


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13.08.2008

Dokumentation "Strategien für weiblichen Techniknachwuchs - Wirtschaft und Wissenschaft im Dialog" erschienen

Die erheblich zurückgegangen Zahlen der Studienanfängerinnen und -anfänger in den Ingenieurwissenschaften zeigen, dass es Zeit ist, den Nachwuchs für die Technik zu begeistern. Die Dokumentation des Workshops "Strategien für weiblichen Techniknachwuchs - Wirtschaft und Wissenschaft im Dialog" gibt einen praxisnahen Überblick über Perspektiven einer geschlechtergerechten Ausgestaltung der Schnittstelle Hochschule - Beruf: Was kann getan werden, um Studentinnen frühzeitig konkrete Arbeitsmarktperspektiven zu vermitteln, ihre hohen Drop-Out Quoten zu verringern und ihre Chancen in der Wirtschaft zu verbessern?

Der Workshop fand am 3. Dezember 2007 im Campus Treff der Technischen Universität Dortmund statt. Veranstalter waren die Technische Universität Dortmund und das Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit e.V. Bielefeld im Auftrag des Ministeriums für Generationen, Familie, Frauen und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen. Es diskutierten rund 60 Personalverantwortliche, Gender- und Diversity-Fachleute aus Hochschulen und Wirtschaft, Politik, Beratung und Arbeitsagenturen, Studierende, Absolventinnen und Absolventen und weitere am Thema interessierte Personen unter der Moderation von Sabine Asgodom.

In der Dokumentation werden erfolgreiche Beispiele zur Verwirklichung einer geschlechtergerechten Hochschule im Bereich Frauen und Technik an den einzelnen Hochschulen im Ruhrgebiet und in einigen Wirtschaftsunternehmen vorgestellt. Schwerpunkte bilden die Handlungsfelder "Mentoring", "Berufs- und Karriereplanung" und "Schlüsselkompetenzen". Es werden Ansätze aufgezeigt, wie Hochschulen und Unternehmen den weiblichen Nachwuchs auf dem Weg in eine Wirtschaftskarriere unterstützen und wie Karrieren in der Wirtschaft stärker in das Blickfeld der Absolventinnen technischer Studiengänge gerückt werden können. Ein besonderer Fokus liegt darauf, welche Werte und Sichtweisen die Einstellungsverfahren und Karriereverläufe in Unternehmen prägen und wie hier stärker zielgruppensensibel agiert werden kann. Unter dem Motto "Löcher in der Talent-Pipeline schließen? - Innovative Strategien, Netzwerke und Projekte für den weiblichen Techniknachwuchs2 werden Möglichkeiten neuer Strategien und Kooperationen im Bereich der Wirtschaft ausgelotet sowie Anknüpfungspunkte für gemeinsame Aktivitäten sondiert und gefunden. Die Ideen und Handlungsvorschläge im Einzelnen werden entsprechend den Handlungsfeldern "Zielgruppensensibel für Frauen agieren", "Wissen austauschen" und "Netzwerke verdichten" zusammengefasst.

Der Workshop baute auf der vom nordrhein-westfälischen Ministerium für Generationen, Familie, Frauen und Integration in Auftrag gegebenen Studie "Zeit, dass sich was dreht - Technik ist auch weiblich!" auf, die vom Kompetenzzentrum durchgeführt wurde. Die Studie identifiziert erfolgreiche Projekte in NRW, die zeigen wie das Image von technischen Ausbildungen und Berufen wirksam verändert werden kann. Schwerpunkt der Untersuchung liegt auf dem Ruhrgebiet.

Zum Download stehen zur Verfügung:

Dokumentation Strategien für weiblichen Techniknachwuchs. Wirtschaft und Wissenschaft im Dialog [7,15 MB | pdf]

Studie_Zeit_dass_sich_was_dreht [1,77 MB | pdf]


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13.08.2008

Mehr als die Hälfte der Kinder surft im Internet

Mehr als 70 Prozent der Kinder geben inzwischen an, in ihrer Freizeit zumindest ab und zu vor dem Computer zu sitzen, um daran zu spielen oder zu arbeiten. 3,1 Millionen Kinder, das sind über die Hälfte der 6- bis 13-Jährigen, gehen inzwischen außerdem ins Internet. Das ist eines der Ergebnisse der KidsVerbraucherAnalyse (KidsVA).

Wie die Studie aber auch belegt, bleibt Lesen eine feste Größe in der Freizeit vieler Kinder. Zeitschriften (86 Prozent) sowie Bücher (79 Prozent) werden weiterhin gerne verschlungen. Die 40 abgefragten Kindermagazine erreichen regelmäßig vier Millionen junge Leser.

Die KidsVA bietet außerdem eine Fülle an Informationen zu den Eltern, die versuchen ihre Kinder zwischen Nintendo und Playmobil, Handy und Micky Maus-Magazin zu erziehen. Trotz der zunehmend gewährten Freiheiten werden auch klare Grenzen gezogen: So bleibt das eigene Handy für die meisten Kinder unter 10 Jahren bislang ein unerfüllter Wunsch und auch das Internet wird von den Erziehungsberechtigten mit kritischen Augen gesehen. Elterliche Kontrolle, Regelungen und Einschränkungen sollen die Kinder vor möglichen Gefahren im Netz schützen. Seit 15 Jahren liefert die KidsVerbraucherAnalyse (KidsVA) detaillierte Informationen zum Medien- und Konsumverhalten der Kinder und Jugendlichen im Alter von 6 bis 13 Jahren und hat sich in dieser Zeit als Deutschlands wichtigste Studie für diese Altersgruppe etabliert.

www.bildungsklick.de


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10.08.2008

Frauen in Führungspositionen in der öffentlichen Verwaltung

Frauen fehlen in der Unternehmensnachfolge, Frauen sind rar in Spitzenpositionen in der Wirtschaft, aber Frauen sind ebenfalls eine Seltenheit in
Führungspositionen des öffentlichen Dienstes. Der Bericht "Frauen und Männer in Entscheidungspositionen" der Europäischen Kommission hat dies für Deutschland überdeutlich gemacht. Bei den Führungspositionen in der obersten Bundesverwaltung belegte Deutschland 2007 im EU-Vergleich den drittletzten Platz.

Mehr unter

www.bmfsfj.de


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06.08.2008

Buch: Identitätsspielraum Internet

Im Mittelpunkt der Grounded-Theory-Studie stehen die informellen Lernprozesse bzw. Selbstbildungspraktiken von Mädchen und jungen Frauen im Internet.

Angela Tillmann: Identitätsspielraum Internet,
Geschlechterforschung, hrsg. von L. Böhnisch, H. Funk und K. Lenz, 2008, 232 S. , br. € 27,50
ISBN: 978-3-7799-1320-7
Juventa Verlag, Weinheim

Mehr unter

www.juventa.de


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27.07.2008

Mädchen können Mathe wie Jungen

Mädchen sind in Mathe genauso begabt wie Jungen. In einer groß angelegten Studie untersuchten die Psychologin Janet Hyde von der Universität von Wisconsin in Madison und ihr Team die mathematischen Fähigkeiten von Jungen und Mädchen in zehn US-Staaten. Dazu analysierten sie die Ergebnisse von Mathematikprüfungen von mehr als sieben Millionen Schülern aus den Klassenstufen zwei bis elf.

Lesen Sie den kompletten Artikel auf

www.tagesspiegel.de


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27.07.2008

Gendergerechte technische Studiengänge

Das Projekt "Gendergerechte technische Fachhochschulstudiengänge" wurde erfolgreich an der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften ( ZHAW) durchgeführt. Der Schlussbereicht des Entwicklungsprojektes in den Studiengängen Elektrotechnik, Unternehmensinformatik und
Biotechnologie liegt nun vor und präsentiert die erarbeiteten Empfehlungen für die Gestaltung von gendergerechten Studiengängen.

Sie finden den Bericht hier als pdf zum Download

Gendergerechte technische Fachhochschulgänge.pdf


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27.07.2008

Studentinnen besonders interessiert an Gründungs-Know-how

Über 50 Prozent der Studierenden an deutschen Hochschulen können sich vorstellen, später ein Unternehmen zu gründen oder selbstständig tätig zu sein. Dabei zeigen junge Frauen ein besonders hohes Interesse an dem dafür erforderlichen Know-how: sie geben einen stärkeren Bedarf an Unterstützungs- und Qualifizierungsangebote der Hochschulen zum Thema Selbstständigkeit an als ihre männlichen Kommilitonen. Das zeigt eine Befragung von über 15.000 Studierenden durch das Institut für Mittelstandsökonomie an der Universität Trier (Inmit) an 37 deutschen Hochschulen.

Die Befragung wurde vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert und ist eines von 40 Projekten aus dem BMBF-Programm "Power für Gründerinnen". Obwohl derzeit Frauen wesentlich seltener gründen als Männer, ist die Gründungsoffenheit bei Studentinnen und Studenten auf hohem Niveau etwa gleich.

Mit dem Programm "Power für Gründerinnen" unterstützt das Bundesbildungsministerium genau diese Neugierde potenzieller Gründerinnen und ihr Interesse an dem nötigen Fachwissen. Ein stetiger Anstieg des Frauenanteils an Existenzgründungen von 28 Prozent im Jahr 2002 auf 31 Prozent im Jahr 2006 ist insbesondere durch das Zusammenwirken der bundesweiten Gründerinnenagentur und den Projekten aus dem BMBF-Programm zu verzeichnen. Die Gründerinnenagentur hat ein bundesweites, länderübergreifendes Netzwerk initiiert, in dem mehr als 1.500 Expertinnen organisiert sind. Mit "Power für Gründerinnen" fördert das BMBF mit einem Finanzvolumen von rund 12,5 Millionen Euro bis zum Jahr 2010 gezielt die Motivation und Fähigkeit von Frauen zur Selbstständigkeit und erforscht strukturelle Unterschiede im Gründungsprozess von Frauen und Männern.

Wie die Studie zeigt, unterscheidet sich die Gründungsneigung bei Studierenden je nach Fachrichtung und Geschlecht erheblich. Der größte Anteil an gründungsoffenen Studierenden befindet sich in der Fächergruppe Medizin und Gesundheitswesen. Hier stehen 68,6 Prozent der Studentinnen und 67,3 Prozent der Studenten einer Gründung positiv gegenüber. In den von Frauen bevorzugten Fächergruppen wie Sprach- und Kulturwissenschaften, Kunst und Gestaltung sowie in den Gesellschafts- und Sozialwissenschaften ist die Gründungsbereitschaft der Frauen prozentual höher als die der Männer.

Die bisherige Gründungsförderung konzentriert sich auf die Studierenden der naturwissenschaftlichen und technischen Fachrichtungen. Zur gezielten Förderung der Gründungsneigung junger Frauen müssen zusätzlich jene Fächer in den Blick genommen werden, in denen Studentinnen überproportional vertreten sind. Denn wie die Studie zeigt: Gerade junge Frauen wollen sich gezielt bereits während des Studiums das erforderliche Know-how verschaffen, bevor sie den Schritt in die Selbstständigkeit tun.

Die Ergebnisse der Studierendenbefragung über die Gründungspotenziale finden Sie auf der Internetseite des BMBF unter http://www.bmbf.de/pub/gruendungspotenziale_bei_studierenden.pdf

Mehr Informationen zu Existenzgründungen von Frauen finden Sie hier: http://www.bmbf.de/de/2578.php

www.bmbf.de


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15.07.2008

Studie zeigt: Hochschulabsolventinnen und -absolventen der MINT-Fächer besonders erfolgreich

Absolventinnen und Absolventen der Studiengänge der Mathematik, Informatik- Natur- und Technikwissenschaften (MINT-Fächer) sind beruflich besonders erfolgreich. Im Vergleich zu anderen Fächern sind fünf Jahre nach Studienabschluss 97 Prozent von ihnen erwerbstätig und beziehen attraktive Gehälter. Dies geht aus einer neuen Studie der Hochschul-Informations-System GmbH (HIS) hervor, die im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) erstellt wurde.

"Die Studie zeigt, welche Vorteile für die weitere Berufsperspektive ein Studium gerade in den MINT-Fächern mit sich bringt", sagte Bundesbildungsministerin Schavan am Dienstag in Berlin. "Die Absolventen der MINT-Studiengänge weisen nicht nur die höchste Erwerbstätigenquote auf, sie beziehen auch Spitzeneinkommen und bewerten ihre Studienentscheidung im Rückblick als richtig. Die Arbeitslosenquote ist äußerst gering. Damit gibt die Studie ein wichtiges Signal an die jungen Menschen, denn sie zeigt: Ein Technikstudium lohnt sich."

Die Studie der HIS untersucht den Berufsverlauf und die aktuelle Situation von Hochschulabsolventinnen und -absolventen des Prüfungsjahrgangs 2001 fünf Jahre nach dem Abschluss. Sie zeigt im Vergleich zu früheren Jahrgängen, dass viele Fachrichtungen aktuell eine bessere Chance auf eine Erwerbstätigkeit bieten. So liegt die Quote der regulär Erwerbstätigen derzeit bei 86 Prozent (85 Prozent bei Universitäts- und 90 Prozent bei Fachhochschulabsolvent/innen. Die Arbeitslosenquote ist mit etwa drei Prozent bei Universitäts- und zwei Prozent bei Fachhochschulabsolvent/innen ausgesprochen niedrig. Dabei sind die Absolventen der MINT-Studiengänge beruflich besonders erfolgreich: Mit 97 Prozent sind fast alle Fachhochschulabsolvent/innen der Fächer Elektrotechnik, Maschinenbau und Wirtschaftsingenieurwesen regulär erwerbstätig. Erwerbstätigenquoten von über 90 Prozent gibt es bei den Fächern Bauingenieurwesen (FH), Informatik (Uni und FH) und Maschinenbau (Uni) auf. Auch die Einkommenssituation ist hier besonders gut. Im Vergleich zu anderen Fächern beziehen Wirtschaftsingenieurinnen und -ingenieure Informatiker/innen aus beiden Hochschularten sowie Maschinenbauingenieurinnen und -ingenieure, Elektrotechnikingenieurinnen und -ingenieure und Mathematiker/innen, die ein Universitätsstudium abgeschlossen haben, sehr viel höhere Gehälter.

Schavan betonte, dass gerade junge Frauen diese Berufschancen nutzen sollen: "Mit dem im Juni gestarteten Nationalen Pakt für Frauen in MINT-Berufen wollen wir mehr junge Frauen für technische und naturwissenschaftliche Berufe gewinnen. Sie haben in diesen Berufen vielfältige Arbeitsmöglichkeiten und sehr gute Karrierechancen. Der Pakt ist Teil der Qualifizierungsinitiative der Bundesregierung.

Die gesamte Studie finden Sie im Internet unter

www.his.de


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13.07.2008

Forschungsprojekt "Mädchen und Frauen bei der Feuerwehr" legt Ergebnisse vor

Ab sofort liegen die Ergebnisse der Praxisstudie "Mädchen und Frauen bei der Feuerwehr" vor. Das Forschungsprojekt wurde im Rahmen des Programms "Generationsübergreifenden Freiwilligendienste" vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert und vom Deutsche Feuerwehrverband umgesetzt. Ziel war es, die Feuerwehren verstärkt für neue Zielgruppen zu öffnen und so Frauen und Mädchen dauerhaft für diese Form des bürgerschaftlichen Engagements gewinnen. Die Ergebnisse zeigen, dass sich ein Wandel vollzieht.

"Dass sich immer mehr Frauen bei den Freiwilligen Feuerwehren engagieren, freut mich sehr", sagt Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen. "Die Freiwillige Feuerwehr ist eine Organisation, die für uns alle unverzichtbar ist. Sie braucht engagierte Freiwillige beiderlei Geschlechts, die sich für das Gemeinwohl einsetzen. Gerade Frauen und Mädchen können in dieser typischen Männerwelt für neue Ideen und frischen Wind sorgen."

Mittlerweile engagieren sich bundesweit schon über 75.000 Frauen ehrenamtlich bei den Freiwilligen Feuerwehren, das entspricht einem Anteil von 7,25 Prozent. Der Abschlussbericht des Forschungsprojekts "Mädchen und Frauen bei der Freiwilligen Feuerwehr" zeigt, dass das Engagement der Feuerwehrfrauen vom "Helfen-Wollen" und von großer Begeisterung für die Feuerwehr getragen wird. Sie berichten von ihrem Interesse an Technik, aber zum Beispiel auch von der großen Kameradschaft in der "Feuerwehr-Familie". Auf der anderen Seite sprechen sie aber auch von ihren
Problemen in dieser Männerwelt, wo es oft schwierig ist, Veränderungen in der Organisation durchzusetzen. Die Feuerwehren sind, wie die Zahlen zeigen, immer noch männlich dominiert und haben oft starre, hierarchische Strukturen. Die Ausbildung beschränkt sich meistens auf das Fachliche, Kommunikation und die Entwicklung sozialer Fähigkeiten stehen dabei nicht auf dem Lehrplan.

"Wenn sich Frauen mit ihren weiblichen Kompetenzen bei der Feuerwehr durchsetzen können, profitieren am Ende alle davon", sagt Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen. "Die Frauen, weil sie im Austausch mit ihren männlichen Kollegen technisches Know-How erwerben und die Männer, weil ihnen die Frauen einen besseren sozialen Umgang und eine bessere Kommunikation untereinander näher bringen können. Gewinnerin ist auf jeden Fall die Freiwillige Feuerwehr als Ganzes."

Im Rahmen des Forschungsprojektes wurden Leitlinien entwickelt, die unter anderem dafür sorgen sollen, dass Frauen bei der Feuerwehr stärker in Erscheinung treten, dass sich eine Kultur der Anerkennung und Kooperation durchsetzt und eine bessere Vereinbarkeit von Familie, Beruf und Ehrenamt erreicht wird.

Die Untersuchung zeigt darüber hinaus, dass die Trennung der Geschlechter im Ehrenamt entlang derselben Linien verläuft wie im Erwerbsleben. Es ist eine Herausforderung für den Deutschen Feuerwehrverband, diese Trennlinie zu überwinden. Der Verband setzt sich in all seinen Gliederungen mit den aufgeworfenen Fragestellungen auseinander.

Die vorliegenden Studienergebnisse sind hierbei sehr nützlich und fruchtbar: So dienten sie als Grundlage bei der Konzeption der bundesweiten Werbeaktion "Frauen am Zug" ( http://www.frauen-am-zug.de). Gleichzeitig bieten sie eine gute Grundlage für die Einleitung ähnlicher Veränderungsprozesse in anderen Organisationen - im freiwilligen ebenso wie im professionellen Bereich.

Indem der Deutsche Feuerwehrverband den Zeichen der Zeit folgt und sich diesem Modernisierungsprozess offensiv stellt, trägt er beispielhaft zur Festigung von Freiwilligendiensten - vor allem auch von Frauen - bei (vgl. auch die Internetseite des Feuerwehrverbandes).

Links:
Weitere Informationen
Mädchen und Frauen bei der Feuerwehr - Empirische Ergebnisse - praktische Maßnahmen


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06.07.2008

Frauenanteil in Professorenschaft steigt weiter auf 16%

Ende 2007 lehrten und forschten nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) 37 700 Professoren und Professorinnen an deutschen Hochschulen. Während in den letzten zehn Jahren die Gesamtzahl nahezu unverändert blieb, waren beim Frauenanteil innerhalb der Professorenschaft stetige Zuwächse zu verzeichnen. Der Anteil der Lehrstuhlinhaberinnen stieg im Vergleich zu 1997 von 9% auf über 16% an. Die Zahl der Professorinnen erreichte 2007 mit rund 6 100 einen neuen Höchststand.

Während in der Fächergruppe Sprach- und Kulturwissenschaften sowie der Fächergruppe Kunstwissenschaften (je 28%) etwa jeder vierte Lehrstuhl mit einer Frau besetzt war, lag der Anteil der Professorinnen in allen anderen Fächergruppen unter der 20%-Marke. Am deutlichsten unterrepräsentiert waren Professorinnen in den Fächergruppen Ingenieurwissenschaften (8%) sowie Mathematik und Naturwissenschaften (11%), wobei auch in diesen Fächergruppen ihr Anteil im Vergleich zum Vorjahr um einen halben beziehungsweise einen Prozentpunkt gestiegen ist.

Insgesamt waren Ende 2007 an deutschen Hochschulen und Hochschulkliniken 514 800 Personen tätig. Das waren 10 900 beziehungsweise 2,2% mehr als Ende 2006. Der Anteil der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in nichtwissenschaftlichen Bereichen, wie Verwaltung, Bibliothek, technischer Dienst und Pflegedienst, sank im Vergleich zum Vorjahr um einen halben Prozentpunkt auf 50%.

Detaillierte Ergebnisse bietet die Arbeitsunterlage "Personal an Hochschulen, vorläufiges Ergebnis 2007", die im Publikationsservice des Statistischen Bundesamtes unter www.destatis.de/publikationen kostenlos abrufbar ist.

Eine zusätzliche Tabelle sowie eine methodische Kurzbeschreibung und weitere Daten und Informationen zum Thema bietet die Online-Fassung dieser Pressemitteilung unter www.destatis.de.
Weitere Auskünfte gibt:
Thomas Weise,
Telefon: (0611) 75-4144,
E-Mail: hochschulstatistik@destatis.de
Pressekontakt zu dieser Meldung


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24.06.2008

Veröffentlichung "Von der Mädchenarbeit zum Gender?"

Die Veröffentlichung "Von der Mädchenarbeit zum Gender? des Sozialpädagogischen Fortbildugnsinstituts Berlin Brandenburg -SFBB erläutert u. a. Themen wie „Aktuelle Standortbestimmung der Mädchenarbeit in der Kinder- und Jugendhilfe; Alleinstellungsmerkmale von Mädchenarbeit vor Gender (Mainstreaming); Mädchenarbet im Kontext geschlechtsbewusster Koedukation, Jungenarbeit ; u.a.m.

Von der Mädchenarbeit zum Gender? Aktuelle Aufgaben und Ziele von Mädchenarbeit in Zeiten von Gender Mainstreaming.
Neue Praxishandreichung für Fachkräfte der Jugendhilfe. '
Sozialpädagogisches Fortbildugnsinstitut Berlin Brandenburg -SFBB (Hg);

Verantwortlich Claudia Lutze – 030 48481 308; verfasst von Dr. Claudia Wallner:
Bestellung unter: 030 48481 – 123; info@sfbb.verwalt-berlin.de ; Kosten 3€ pro Exemplar zuzüglich Porto


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23.06.2008

Die 70.000-Ingenieur/innen-Lücke

Die Fachkräftelücke in Deutschland wird immer größer: Im April dieses Jahres hatten die Personalchefinnen und Personalchefs hierzulande 95.300 Stellen für Ingenieurinnen und Ingenieure zu vergeben – 72.400 mehr, als arbeitslose Ingenieurinnen und Ingenieure auf dem Arbeitsmarkt waren. Dies geht aus einer Befragung von 2.700 Unternehmen hervor, die das Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW) in Kooperation mit dem Verein Deutscher Ingenieure (VDI) durchgeführt hat.

Danach waren technisch versierte Fachkräfte auch im Jahr 2007 bereits Mangelware: Im Mittel gab es 69.600 mehr verwaiste Arbeitsplätze für Maschinenbauer/innen, studierte Elektrotechniker/innen und Co., als Arbeitslose dieser Berufszweige gezählt wurden. Gegenüber 2006 öffnete sich die Schere zwischen offenen Stellen und Jobsuchenden um 44 Prozent.

Allerdings war die Lage nicht in allen Regionen Deutschlands prekär. Die meisten Ingenieurinnen und Ingenieure fehlten im vergangenen Jahr in Baden-Württemberg (gut 15.200), gefolgt von Nordrhein-Westfalen (knapp 15.200) und Bayern (13.300). In Berlin und Brandenburg war dagegen 2007 noch kein akuter Engpass zu erkennen.

Mehr auf den Seiten des IW Köln unter

http://www.iwkoeln.de/Portals/0/pdf/trends02_08_6.pdf


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15.06.2008

3. Bilanz zur Chancengleichheit von Frauen und Männern in der Privatwirtschaft

Chancengleichheit von Frauen und Männern im Beruf macht Fortschritte - allerdings mit unterschiedlichem Tempo. Die deutsche Wirtschaft hat die Bedeutung der Chancengleichheit von Frauen und Männern im Beruf erkannt - und handelt danach. Allerdings gibt es nicht in allen Bereichen gleich große Fortschritte. Das zeigt die "3. Bilanz Chancengleichheit - Europa im Blick", die die Bundesregierung gemeinsam mit den Spitzenverbänden der deutschen Wirtschaft, BDA, BDI, DIHK und ZDH, in Berlin veröffentlicht hat.

"Familienfreundlichkeit und damit gleiche Chancen für Frauen und Männer im Beruf ist für Unternehmen ein echter Wettbewerbsvorteil", sagt die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Ursula von der Leyen. "Ich freue mich, dass das immer mehr Personalverantwortliche erkennen und auch danach handeln. Durch familienfreundliche Arbeitszeiten und Unterstützung bei der Kinderbetreuung können sie Eltern helfen, Familie und Beruf unter einen Hut zu bringen. Das nutzt nicht nur den Familien, sondern auch den Betrieben, denn in Zeiten mangelnder
Fachkräfte wird es immer wichtiger, qualifizierte Mitarbeiter an das Unternehmen zu binden", so die Bundesministerin weiter.

Die Bundesregierung und die Spitzenverbände der deutschen Wirtschaft bilanzieren zum dritten Mal die "Vereinbarung zur Förderung der Chancengleichheit von Frauen und Männern in der Privatwirtschaft" aus dem Jahr 2001. Die Bilanz geht zurück auf eine Vereinbarung von Bundesregierung und Wirtschaft, sich gemeinsam für eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf und für das berufliche Fortkommen von
Frauen einzusetzen. Sie fordert dazu auf,

  1. Ausbildungsperspektiven und berufliche Chancen von Frauen sowie
  2. die Vereinbarkeit von Beruf und Familie für Frauen und Männer zu verbessern,
  3. den Anteil von Frauen in Führungspositionen und in zukunftsorientierten Berufen zu erhöhen
  4. und zur Verringerung der Einkommensunterschiede von Frauen und Männern beizutragen.

Die aktuelle Bilanz zeigt Fortschritte vor allem in folgenden Bereichen auf:

  1. Bei den Ausbildungsperspektiven ist es erfreulich, dass die Bildung von Mädchen und Frauen in Deutschland inzwischen einen hohen Stand erreicht hat. Der Anteil der Frauen an den Abiturienten liegt stabil bei 57 Prozent, der Frauenanteil an den Studienabsolventen ist in den vergangenen zehn Jahren um neun Prozentpunkte auf 50 Prozent gestiegen.
  2. Das Berufswahlspektrum junger Frauen ist zwar immer noch eingeschränkt, öffnet sich aber zunehmend. So ist etwa der Anteil der Frauen bei den Studienanfängern in den Fächern Elektrotechnik oder Maschinenbau in den vergangenen fünf Jahren um rund die Hälfte von 5 auf 8 Prozent bzw. 12 auf 17 Prozent gestiegen.
  3. Hervorzuheben sind die Veränderungen der Ausbildungsperspektiven im Handwerk: Hier holen die Frauen fast überall auf: 2007 stieg der Anteil weiblicher Auszubildender erstmals auf den Höchstwert von 26 Prozent. 2006 gingen die Meisterbriefe zu knapp einem Fünftel an Frauen - 1991 waren es erst rund ein Zehntel.
  4. Der Anteil der Frauen an den Selbstständigen steigt kontinuierlich. Von 2001 bis 2006 gab es ein Plus von fast drei Prozentpunkten auf insgesamt 30,6 Prozent (1.264.000). Selbstständige Frauen sind dabei vor allem im Bereich Dienstleistungen tätig.
  5. Die jetzt vorliegende Bilanz steht unter dem Leitgedanken "Europa im Blick". Bereits 2006 hat Deutschland mit einer Frauenbeschäftigungsquote

von mehr als 62 Prozent ein wesentliches Lissabonkriterium vorzeitig übertroffen. Bis 2007 stieg diese Quote nochmals an - auf 64 Prozent.
EU-weit befindet sich Deutschland damit im oberen Mittelfeld. Spitzenreiter ist Island mit 80,8 Prozent.

Den größten Fortschritt gibt es bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf. So bieten mehr als 95 Prozent aller Unternehmen ihren Beschäftigten
familienfreundliche Maßnahmen an - Tendenz steigend. Fast drei Viertel (75 Prozent) aller Unternehmen haben mindestens vier familienfreundliche
Maßnahmen im Angebot, gegenüber knapp 40 Prozent im Jahr 2003. Jedes siebte Unternehmen bietet sogar bis zu einem Dutzend familienfreundliche Maßnahmen. Ein Meilenstein ist das im Herbst 2006 gestartete Unternehmensnetzwerk "Erfolgsfaktor
Familie" als Element des gleichnamigen Unternehmensprogramms. Dieses Netzwerk - eine Gemeinschaftsaktion von DIHK und
Bundesfamilienministerium - unterstützt Aktivitäten der Unternehmen zu einer guten Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Bereits mehr als 1500 Betriebe sind Mitglied im Netzwerk und informieren sich über die Möglichkeiten und Potenziale familienfreundlicher Personalpolitik. Fast alle IHKs, zahlreiche Handwerkskammern und mehr als 4000 Unternehmen sind in über 140 Lokalen Bündnissen für Familie aktiv. Weitere wichtige Fortschritte im Bilanzzeitraum sind die Einführung des Elterngeldes und der Ausbau der Kinderbetreuung bis zum Jahr 2013.

Die Untersuchung zeigt allerdings auch, vor welchen Herausforderungen Deutschland steht:

  1. Bei der Beschäftigungsquote von Frauen mit Kindern unter fünf Jahren liegt Deutschland mit 44 Prozent im internationalen Vergleich im unteren Bereich, bei Frauen mit Kindern unter acht Jahren lediglich im Mittelfeld.
  2. Nach wie vor sind in Deutschland Frauen in Führungspositionen unterrepräsentiert. In nur einem der 100 größten deutschen Unternehmen sitzt eine Frau im Vorstand.
  3. Einkommensunterschiede zwischen Frauen und Männern, bedingt nicht zuletzt durch unterbrochene Erwerbsbiographien, sind in Deutschland weiterhin sichtbar.

Links:
Ausgewählte Publikationen zum Thema
3. Bilanz Chancengleichheit - Europa im Blick
unter

www.bmfsfj.de


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12.06.2008

Zweiter nationaler Bildungsbericht veröffentlicht

Die Bundesregierung setzt in der Bildungspolitik verstärkt auf das Prinzip der Vorsorge. "Wir müssen den Kindern von klein an die Chance zum Lernen und zum sozialen Aufstieg geben", sagte Bundesbildungsministerin Annette Schavan am Donnerstag in Berlin anlässlich der Veröffentlichung des nationalen Bildungsberichts. "Unser Ziel ist Prävention statt Reparatur. Der Bericht gibt uns wichtige Informationen, wie das zu schaffen ist." Die Ministerin forderte eine strategische Partnerschaft von Bund, Ländern und Gemeinden - das wichtigste Ziel dieser Partnerschaft ist ein massiver Ausbau der Investitionen in die Bildung. Priorität habe die Stärkung der frühkindlichen Bildung. "Ein drängendes Problem sind auch die Schulabbrecher", sagte Schavan. "Wir arbeiten daran, die Zahl der Schulabbrecher in den nächsten Jahren zu halbieren." Außerdem sollten nach den Worten der Ministerin die Übergänge von einem Schultyp zum nächsten sowie in Ausbildungen oder in Hochschulstudien verbessert werden.

Damit ist der Bericht eine wichtige Grundlage für die von der Bundeskanzlerin mit den Regierungschefs der Länder vereinbarte Qualifizierungsinitiative. Diese ist Thema eines Gipfels der Regierungschefs von Bund und Ländern im Herbst 2008. "Zentrales Ziel der Qualifizierungsinitiative ist es, Übergänge zwischen den Bildungsbereichen zu erleichtern und Aufstieg durch Bildung zu ermöglichen", sagte Ministerin Schavan. "Wir brauchen ein Bildungssystem, in dem jeder Jugendliche spürt, dass er gebraucht wird. Wir können nicht akzeptieren, dass Jahr für Jahr 80 000 Jugendliche die Schule ohne Abschluss verlassen."

"Für jeden Jugendlichen muss es nach der Schule weiter gehen - sei es mit einem Studium oder mit einer Ausbildung", sagte Schavan. "Die Ausbildungssituation hat sich in den vergangenen Jahren verbessert, aber auch hier müssen wir weiter kommen. Der Aufschwung auf dem Ausbildungsmarkt sowie gezielte Initiativen und Strukturreformen im Berufsbildungssystem bieten die Chance, den Übergang in eine Ausbildung spürbar zu verbessern. Dabei wird es nicht zuletzt auf eine Verbesserung der schulischen Vorbildung der Jugendlichen ankommen." Menschen, die in Ausbildung und Beruf ihr besonderes Talent bewiesen haben, sollen zudem nach den Plänen des Ministeriums durch nicht rückzahlungspflichtige Aufstiegsstipendien einen weiteren Anreiz für ein Studium bekommen.

Der Bericht zeigt auch, dass sich Bund und Länder in der Hochschulpolitik den zentralen Herausforderungen stellen. So konnten sie zum Beispiel mit dem Hochschulpakt 2020 im Jahr 2007 erstmals wieder eine Steigerung der Studienanfängerzahlen erreichen. Und mit dem 22. BAföG-Änderungsgesetz sorgt die Bundesregierung für eine verbesserte Ausbildungsfinanzierung für Kinder aus einkommensschwächeren Familien - ab Herbst steigen die Bedarfssätze um zehn Prozent und die Einkommensfreibeträge um acht Prozent.

Der nationale Bildungsbericht bietet nach dem Jahr 2006 zum zweiten Mal einen Überblick über das Bildungssystem - von der frühkindlichen Bildung über die Schulen, die berufliche Bildung und die Hochschule bis hin zur Weiterbildung im Erwachsenenalter. Schwerpunkt ist dieses Mal die Frage, wie die Wechsel von der Schule in die berufliche Ausbildung oder Hochschule und von dort in den Arbeitsmarkt verlaufen. Den Bericht hat eine unabhängige Wissenschaftlergruppe unter Leitung des Deutschen Instituts für Internationale Pädagogische Forschung (DIPF) erarbeitet. Beteiligt sind das Deutsche Jugendinstitut (DJI), das Hochschul-Informations-System (HIS), das Soziologische Forschungsinstitut an der Universität Göttingen (SOFI) sowie das Statistische Bundesamt und die Statistischen Ämter der Länder.

Den Bericht und weitere Informationen finden Sie auch unter

www.bildungsbericht.de


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02.06.2008

Nanotechnologie aktuell: Chancen für den Nachwuchs

Mit "Nanotechnologie aktuell" ist eine neue Magazinreihe gestartet. Diese hat zum Anliegen, Nano insbesondere für den Nachwuchs noch attraktiver zu machen. Zahlreiche Beiträge zu den Themenfeldern Forschung, Karriere und Kompetenz vermitteln facettenreiche Einblicke in die Hightechwelt des Nanokosmos.

Nanotechnologische Erkenntnisse führen dazu, dass Elektronikbauteile schneller, Materialien leichter und neue Diagnostik- und Therapieverfahren effizienter werden. Für den Nachwuchs eröffnet Nanotechnologie aussichtsreiche Chancen auf Karrieren in vielfältigen Arbeitsbereichen der Wirtschaft und Wissenschaft. Die Autoren des Magazins vermitteln neue Forschungsergebnisse sowie Trends für wirtschaftliche Anwendungen und den Alltag. Komplettiert wird das Angebot durch Hinweise auf Studienmöglichkeiten, Nachwuchsaktivitäten und Kompetenzen, die derzeit bundesweit vielfältig aufgebaut werden.

An der vorliegenden ersten Ausgabe des Magazins haben das VDI Technologiezentrum in Düsseldorf sowie die Geschäftsstelle für Nano- und Materialinnovationen Niedersachsen mitgewirkt.

Mehr Informationen zu Bestellmöglichkeit und Dowload unter

www.lehrer-online.de


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26.05.2008

Frauen- und Männerverdienste - Betreuung könnte Lücke verringern

Die aktuelle Untersuchung des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln analysiert Hintergründe und Einflussfaktoren der immer noch unterschiedlichen Verdienste von Frauen und Männern. Im Jahr 2006 verdienten Frauen je Stunde durchschnittlich 28 Prozent weniger als Männer. Das liegt unter anderem an der Berufswahl, der Qualifikation und den Branchen, in denen sie tätig sind. Aber auch wenn diese Unterschiede herausgerechnet werden, herrscht noch kein Gleichstand zwischen den Geschlechtern.

Wenn etwa vollzeitbeschäftigte Frauen wegen der Kinder dem Beruf länger fernbleiben, macht sich das im Salär ebenfalls schmerzlich bemerkbar. So beträgt die Lohndifferenz zu den Männern nach einer Berufspause von mehr als drei Jahren 14 Prozent. Bei Vollzeit arbeitenden Frauen, die zwischen einem und drei Jahren nicht erwerbstätig waren, sind es 10 Prozent. Am geringsten ist der Lohnabstand mit 6 Prozent bei jenen vollzeitbeschäftigten Frauen, die dem Arbeitsmarkt weniger als ein Jahr nicht zur Verfügung standen.

Nicht immer ist es aber den Müttern möglich, nach der Geburt ihres Kindes schnell wieder in den Beruf zurückzugehen. Nicht zuletzt fehlt es an Kinderbetreuungsmöglichkeiten. So könnten der Ausbau von Ganztagsschulen sowie ein größeres Betreuungsangebot für Klein- und Kleinstkinder dazu beitragen, den Lohnabstand zwischen Männern und Frauen deutlich zu verringern. Derzeit stehen in Westdeutschland lediglich für 7 Prozent der Kinder unter drei Jahren Tagesbetreuungsangebote bereit; in Ostdeutschland sind knapp 40 Prozent der Kleinsten versorgt.

Mehr Informationen:

Anlage zu Pressemitteilung:
Frauen und Männerverdienste - Betreuung schmälert Lücke (pdf)
Christina Anger, Jörg Schmidt. Gender Wage Gap und Familienpolitik (pdf)


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20.05.2008

Handbuch "Medien- und IT-Berufe 2008"

Jährlich gibt www.it-medien-hamburg.de als Bildungsportal für IT- und Medienberufe ein aktuelles Handbuch zu Aus- und Weiterbildung in Medien- und IT-Berufen heraus. Informationen zu Studium, Aus- und Weiterbildung in den Bereichen der IT-, Medien-, Werbe-, Verlags- und Eventbranche sind übersichtlich und kompakt aufbereitet. Medieninformatiker, Mediengestalter Bild und Ton, Videojournalist oder Game Designer: 200 Berufsprofile und Angaben zu Bildungsträgern in der Metropolregion Hamburg werden ergänzt durch branchenspezifische Adressen, Internetlinks und Artikel von Experten der IT- und Medienbranche.

Das Handbuch "Medien- und IT-Berufe" ist kostenlos und kann gegen Porto bei der KWB e. V. / Service Digitale Arbeit (SDA) per Bestellformular angefordert werden.

www.it-medien-hamburg.de


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20.05.2008

Film ab: Die duale Berufsausbildung in Szene gesetzt

Ab jetzt heißt es "Film ab" für die Berufsausbildung. Andreas Storm, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesbildungsministerium hat am Montag im Frankfurter Filmmuseum den Startschuss für den Film "Deutsches Berufsbildungssystem - Zukunft sichern" gegeben: "Mit diesem Format präsentieren wir das Erfolgsmodell der deutschen Ausbildung. Die Berufsbildung mit ihrer arbeitsplatznahen und prozessorientierten Ausrichtung genießt international bereits ein hohes Ansehen. Dieses wollen wir gemeinsam mit dem Bundesinstitut für Berufsbildung noch verstärken, indem wir unser System über das Medium Film unseren ausländischen Partnern präsentieren."

Die 12-minütige Dokumentation präsentiert in verschiedenen Sequenzen die wesentlichen Elemente der deutschen Berufsausbildung wie die Kooperation von Staat und Wirtschaft, das Prinzip der zwei Lernorte oder die bundesweit anerkannten Ausbildungsabschlüsse. Gedreht wurde vor Ort in deutschen Unternehmen, Berufsschulen, bei Kammern und bei Kooperationspartnern in Italien und der Türkei. Mit Beispielen aus der Praxis und Kommentaren von Auszubildenden, Ausbildern, Berufsschullehrern und Wirtschaftsvertretern präsentiert der Film die Vielfalt der deutschen Berufsausbildung. "Eine besondere Herausforderung ist es, die Strukturen und Zusammenhänge der deutschen Berufsbildung und ihre Vorteile in international verständlicher Form darzustellen, so dass sie als Unterstützung eigener Lösungsansätze für ausländische Partner dienen können", sagte Storm.

Manfred Kremer, Präsident des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) hob die internationale Nutzbarkeit des Films hervor: "Die deutsche Berufsbildungszusammenarbeit findet in mehr als 60 Ländern gemeinsam mit den politisch verantwortlichen Organisationen vor Ort statt. Dabei steht deutsche Berufsbildung für Qualität und Innovation, die wir mit dieser Dokumentation einem breiten Publikum präsentieren können."

Zielgruppe dieses Films sind Vertreter ausländischer Regierungen und Berufsbildungsinstitutionen, wissenschaftlicher Einrichtungen, internationale und supranationale Organisationen, kurzum alle, die sich im Ausland für die deutsche Berufsbildung interessieren. Daher wird dieser Film auch in englischer, französischer, spanischer, russischer, arabischer und chinesischer Sprache zu Verfügung stehen. Er kann ab Juni 2008 auf der Homepage BIBB kostenlos heruntergeladen werden.

Der Film unterstützt die Aktivitäten des Bundesministeriums für Bildung und Forschung für ein besseres Marketing der deutschen Berufsbildung. Dazu gehören beispielsweise die Arbeitsstelle iMOVE, deren Ziel die bessere internationale Positionierung deutscher Bildungsanbieter ist oder die Initative "edvance" des BIBB und der Organisationen InWEnt und gtz für mehr Sichtbarkeit der deutschen Berufsbildungsorganisationen im Ausland.

Weitere Informationen finden Sie im Internet unter www.bmbf.de oder http://www.bibb.de


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15.05.2008

Menschen, Macher und Maschinen – Berichte über außergewöhnliche Frauen und Männer, komplexe Technik, große Baustellen und andere Welten

Insgesamt 30 Ingenieurinnen und Ingenieure der Division „Industry Solutions“ – der Firma Siemens berichten in dieser Veröffentlichung über ihre Karrieren und ihr Leben zwischen Familie und Fernweh, Technik und Abenteuer. „Geht nicht“ gibt es bei diesen Frauen und Männern nicht, die unter großem persönlichen Einsatz und zuweilen auch hohem Risiko dafür sorgen, dass Fabriken Papier und Stahl produzieren, U-Bahnen sicher fahren und trotz Eis und Sturm Erdöl vor der Küste gefördert wird.

Die höchst unterschiedlichen Geschichten von höchst unterschiedlichen Menschen sind auf 222 Seiten nachzulesen, reich illustriert mit Fotos von Technik und Baustellen. Die Berichte zeigen eine facettenreiche und sehr individuelle Innenansicht aus dem Alltag des Anlagenbaus bei Siemens, jedes Porträt gibt dem Anlagenbau ein Gesicht. Die Auswahl ist zufällig und doch stehen die Frauen und Männer stellvertretend für alle, die in den letzten 160 Jahren bei Siemens dazu beigetragen haben, dass technologische Ideen und Visionen Realität werden.

160 Jahre Elektrotechnik und Elektronik haben Siemens zu einem der weltgrößten Unternehmen dieser Branche gemacht. Über 460.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erwirtschaften einen Umsatz von 80 Milliarden Euro. Knapp zehn Prozent davon entfallen heute auf „Industry Solutions“ - die Sparte Anlagenbau. Diese Division begleitet mit Ihren Ingenieurinnen und Ingenieuren Industrie- und Infrastrukturanlagen vom ersten Tag ihres Entwurfs bis zum letzten Tag ihres Bestehens. Rund 28.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an 70 Standorten kümmern sich beispielsweise um den Bau, die Instandhaltung und die Modernisierung von Kupferminen, Eisen und Stahlwerken, Papierfabriken, Kreuzfahrtschiffen, Flughäfen oder U-Bahnen.

Roland Hensel, Wieland Simon (Hg.)
Menschen, Macher und Maschinen. Berichte über außergewöhnliche Frauen und Männer, komplexe Technik, große Baustellen und andere Welten.

Siemens AG, Industry Solutions, Erlangen
Hardcover. Preis 19.80 €. ISBN: 978-3-00-024364-6
Broschur. Preis: 16.80 €. ISBN: 978-3-00-024365-3

Bestellbar im Buchhandel oder per Fax (0911-6544271) oder per eMail hotlinec4bs.gss@siemens.com bei der Siemens AG, GSS PML SO, Postfach 2352, 90713 Fürth


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14.05.2008

EU-Kommission legt "Bericht zur Gleichstellung von Frauen und Männern 2008" vor

Es gibt quantitative Fortschritte, aber qualitativen Nachholbedarf - so lautet die Hauptbotschaft des aktuellen "Berichts zur Gleichstellung von Frauen und Männern 2008" der Europäischen Kommission. So hebt die Kommission die kontinuierlich gestiegene Erwerbsbeteiligung von Frauen positiv hervor. Die Aufteilung in typische "Männer-" und "Frauenberufe" habe sich hingegen nicht geändert.

Mehr zum Bericht auf den Seiten des Bundesfamilienministeriums unter

www.bmfsfj.de


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13.04.2008

Firmen mit Doppelspitze machen den meisten Umsatz

In nur 14 Prozent der deutschen Unternehmen hat eine Frau das Sagen. 80 Prozent der Firmen werden dagegen von einem männlichen Chef geführt. In 6 Prozent der Betriebe gibt es eine männlich-weibliche Doppelspitze. Gerade in diesen gemeinsam geführten Unternehmen liegt der Jahresumsatz mit rund 7,9 Millionen Euro und einer Mitarbeiterzahl von 51 im Durchschnitt besonders hoch.

Betriebe mit männlicher Führungsriege erwirtschaften im Schnitt gut 7,4 Millionen Euro Umsatz im Jahr, erzielen allerdings bei durchschnittlich 43 Mitarbeitern den höchsten Umsatz pro Kopf. Die Unternehmen, in denen allein Frauen das Sagen haben, gehören mit durchschnittlich 16 Beschäftigten und einem jährlichen Umsatz von knapp 1,9 Millionen Euro eher zu den kleinständischen Betrieben. Nach Bundesländern unterteilt liegt die Frauenquote mit 17 Prozent in Berlin überdurchschnittlich hoch, während sich in Bremen die Quote mit 13 Prozent unter dem Bundesdurchschnitt befindet. Bei den Orten mit über 200.000 Einwohnern liegen neben Berlin die ostdeutschen Städte Chemnitz, Leipzig, und Dresden über der Durchschnittsfrauenquote, während sich die Frauen in Bremen, Kiel, Düsseldorf und Lübeck etwas im Hintertreffen befinden.

Quelle: Wirtschaftsinformations-Unternehmen Databyte, Lübeck. Untersuchung der Geschlechterverteilung von Entscheidern in rund 800.000 handelsregisterlich eingetragenen Unternehmen. Mehr unter:

www.databyte.de/pressemitteilung-0028.html


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13.04.2008

Einkommensdifferenz zwischen Frauen und Männern steigt mit dem Alter

Mit dem Einkommen ihrer gleichaltrigen männlichen Kollengen mithalten können am ehesten noch junge Frauen. Je älter die Beschäftigten sind, desto größer wird die Einkommensdifferenz. Je nach Beruf liegt der Unterschied zwischen 84 und 825 Euro im Monat. Am besten sieht es noch bei Frauen bis 24 Jahre aus: Sie verdienen 7,8 Prozent weniger als gleichaltrige Männer. Mit zunehmendem Alter wächst dann die Kluft. Bei der Altersgruppe zwischen 25 und 34 Jahren liegt die Differenz bereits bei 17,5 Prozent. Frauen zwischen 35 und 55 Jahren liegen rund 22 Prozent zurück. Über 55-jährige Frauen verdienen sogar fast 27 Prozent weniger als die Männer.

Quelle: Hans-Böckler-Stiftung, Düsseldorf. Auswertung von 63.000 Online-Fragebögen zum Gehalt in 180 Berufen.
Infos:

www.boeckler.de/pdf/pm_ta_2008_03_05_tabelle.pdf


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02.04.2008

Schavan legt Berufsbildungsbericht 2008 vor

Das Bundeskabinett hat am Mittwoch dem Berufsbildungsbericht 2008 zugestimmt. Bundesbildungsministerin Annette Schavan erklärte dazu: "Die Bilanz des Ausbildungsstellenmarktes 2007 ist erfreulich. Mit rund 625.900 neu abgeschlossenen Ausbildungsverträgen zum 30. September 2007 haben wir erstmals seit 2001 die Marke von 600.000 überschritten und damit die zweithöchste Vertragszahl seit der Wiedervereinigung erreicht. Unser Ziel ist es, jedem ausbildungsfähigen und - willigen Jugendlichen einen Ausbildungsplatz zur Verfügung zu stellen." Ein Schwerpunkt in diesem Jahr ist die Vermittlung so genannter Altbewerber. Zu diesem Zweck hat die Bundesregierung im Rahmen ihrer Qualifizierungsinitiative unter anderem den Ausbildungsbonus für bis zu 100.000 Altbewerber beschlossen. Schavan forderte Betriebe und Sozialpartner auf, von diesem neuen Angebot Gebrauch zu machen und zusätzliche Ausbildungskapazitäten bereitzustellen.

Weitere Schritte sind im Kontext des für Herbst 2008 zwischen Bund und Ländern geplanten Qualifizierungsgipfels in Vorbereitung. "Gemeinsam mit den Ländern werden wir neue Maßnahmen in der Berufsbildung vereinbaren, die insbesondere den Übergang zwischen allgemeinbildender Schule und Berufsausbildung strukturierter und verlässlicher gestalten", betonte Schavan. Ein wesentlicher Aspekt ist auch die verbesserte Durchlässigkeit zwischen Berufsbildung und Hochschulbereich. Dafür wird das Bundesbildungsministerium 3000 Aufstiegsstipendien vergeben, damit künftig deutlich mehr junge Menschen mit beruflichen Abschlüssen den Weg an die Hochschulen finden.

Gleichzeitig unterstützt die Bundesbildungsministerin einen europäischen Leistungsvergleich in der Berufsausbildung. Unter dem Stichwort "Berufsbildungs-PISA" soll es Studien in der beruflichen Bildung geben, die einen Vergleich der verschiedenen Ausbildungssysteme ermöglichen und gleichzeitig als Instrumente zur Qualitätssicherung und zur Stärkung gegenseitigen Vertrauens dienen. "Das deutsche Berufsbildungssystem steht im internationalen Wettbewerb, es kann und muss sich mit seinen Leistungen messen lassen. Ich habe daher die Initiative ergriffen, einen europäischen Leistungsvergleich in der beruflichen Bildung ("Berufsbildungs-PISA") mit anderen europäischen Staaten abzustimmen."

Der Berufsbildungsbericht 2008 befasst sich mit der Analyse des Ausbildungsstellenmarkts und berichtet über Angebot und Nachfrage nach Ausbildungsplätzen. Ab 2009 soll der Berufsbildungsbericht eine neue Form bekommen: Im Fokus sollen die wichtigsten Daten und Trends sowie deren politische Bewertung stehen. Detaillierte fachspezifische Informationen sollen in einer den Berufsbildungsbericht ergänzenden Publikation des Bundesinstituts für Berufliche Bildung (BIBB) veröffentlicht werden.

Der Berufsbildungsbericht 2008 steht im Internet unter: http://www.bmbf.de/pub/bbb_08.pdf zum Do wnload bereit.

http://www.bmbf.de/


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17.03.2008

Fachkräfte - Nachwuchsmangel verschärft sich noch

Der bestehende Fachkräftemangel in Deutschland droht sich aufgrund der demografischen Entwicklung weiter zu verschärfen. So werden bis zum Jahr 2010 jährlich etwa 37.000, nach 2015 sogar 43.000 Ingenieure altersbedingt aus dem Erwerbsleben ausscheiden. Pro Jahr schließen aber nur etwa 40.000 junge Leute ihre ingenieurwissenschaftlichen Studiengänge ab - diese decken somit gerade einmal den Ersatzbedarf der Unternehmen.

Internationale Daten der OECD bestätigen das Problem. Danach steht hierzulande aktuell weniger als ein Ingenieur im Alter zwischen 25 und 34 Jahren zur Verfügung, um einen 55- bis 64-jährigen Ingenieur zu ersetzen, wenn dieser in den Ruhestand geht. In Schweden, Portugal und Irland dagegen gibt es für jeden älteren Ingenieur mehr als vier Nachwuchskräfte; Frankreich und Großbritannien kommen immerhin auf etwa zwei Nachrücker je Senior-Ingenieur.

Ein Grund für diese Situation: Deutsche Studenten meiden den steinigen Weg zum Dipl.-Ing. Zwischen 1998 und 2005 sank die Absolventenzahl in den relevanten Fächern um etwa 12 Prozent auf gut 38.000. Zur selben Zeit verzeichnete Schweden ein Plus von mehr als 80 Prozent, Irland von etwa 50 Prozent.

Oliver Koppel

Nicht besetzbare Stellen beruflich Hochqualifizierter in Deutschland - Ausmaß und Wertschöpfungsverluste
in: http://www.etracker.de/lnkcnt.php?et=lKbSM9&url=http://www.iwkoeln.de/data/pdf/content/trends01_08_5.pdf

www.etracker.de


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11.03.2008

Jugendliche entscheiden über Beruf nach dessen Image

Bonn/Stuttgart (dpa/tmn) - Jugendliche entscheiden bei der Wahl eines Berufes nicht zuletzt danach, welches Image er hat. Dabei gehen sie davon aus, dass vor allem Berufe angesehen sind, die von Menschen ausgeübt werden, die intelligent, gebildet und vermögend sind. Dagegen spielt eher keine Rolle, ob sie geschickt, körperlich fit oder kontaktfreudig sind, ergab eine Erhebung des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) in Bonn. Auch Selbstlosigkeit ist kein Wert, der das Ansehen eines Berufes erhöht, im Gegenteil.

"Das sind wohlgemerkt nicht die Vorstellungen, die die Jugendlichen selbst haben, sondern das, was sie für die Vorstellungen der Gesellschaft halten", sagte Joachim Gerd Ulrich vom BIBB bei der Vorstellung der Erhebung bei der Bildungsmesse Didacta (19. bis 23. Februar) in Stuttgart. Solche Einschätzungen haben jedoch weitreichende Folgen. Sie führen dazu, dass Jugendliche um bestimmte Berufe einen Bogen machen und andere umso mehr schätzen.

So haben sie beispielsweise dem Gebäudereiniger bei der Befragung überdurchschnittlich oft die Eigenschaften "ungebildet, arm, dumm, körperlich fit und selbstlos" zugeordnet. Der Beruf hatte entsprechend ein sehr geringes Ansehen. Dem IT-System-Elektroniker dagegen wurden Eigenschaften wie "gebildet, reich und intelligent" zugeschrieben. Er hat ein höheres Ansehen und spielt auch bei der Berufswahl eine größere Rolle.

Zu den Berufen, die ein gutes Image haben, zählen etwa Rechtsanwaltsangestellte, Bankkaufleute, Industriekaufleute oder Chemiekanten. Geringes Ansehen haben dagegen die Berufe Frisör, Bäcker, Maler und Lackierer, Landwirt und eben Gebäudereiniger. Auffallend sei, dass gerade in diesen Berufen häufig Ausbildungsplätze nicht besetzt werden können, sagte Ulrich.

Interessanterweise zeige die Erhebung, dass weibliche und männliche Jugendliche sehr unterschiedlich ticken: So kann ein Beruf bei Mädchen ein hohes Ansehen haben, bei Jungen aber ein sehr niedriges. Das sei beispielsweise bei der Gesundheits- und Krankenpflegerin so, die von Mädchen durchaus mit den Attributen "intelligent, gebildet und reich" verbunden wird. Bei den Jungen werden Krankenpfleger dagegen eindeutig negativer bewertet. Das Image eines Berufes hänge also auch davon ab, ob eine Frau oder ein Mann ihn ausübt, sagte Ulrich. Das erkläre, warum es nach wie vor so schwer ist, Männer in soziale und pflegerische Berufe zu bekommen.

Dagegen haben aber auch IT-System-Elektroniker für Mädchen ein deutlich niedrigeres Ansehen als für Jungen. Entsprechend gaben 26 Prozent der Mädchen an, sie könnten sich vorstellen, Krankenpflegerin zu werden, aber nur 5 Prozent sagten das über die IT-System- Elektronikerin. Dagegen waren die Werte bei den Jungen mit 8 und 31 Prozent genau umgekehrt. Was das Ansehen von Berufen angeht, hat sich beim Geschlechterverhältnis offenbar noch wenig getan.

magazine.web.de


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11.03.2008

Bericht der EU-Kommission zur Gleichstellung

Quantitative Fortschritte, aber qualitativer Nachholbedarf: Das ist die Hauptbotschaft des aktuellen Berichts zur Gleichstellung von Frauen und Männern 2008 der Europäischen Kommission. In dem Bericht zeigt die Kommission Entwicklungen der Gleichstellung auf den Arbeitsmärkten in der Europäischen Union auf und benennt Herausforderungen und Handlungsbedarf. Im aktuellen Bericht hebt die Europäische Kommission die kontinuierlich gestiegene Erwerbsbeteiligung von Frauen positiv hervor. Im EU-Durchschnitt sank der Unterschied zwischen den Beschäftigungsquoten von Frauen und Männern von 17,1 Prozent im Jahr 2000 auf 14,4 Prozent in 2006. Die Arbeitslosenquote von Frauen erreichte mit 9 Prozent im EU-Durchschnitt den niedrigsten Stand seit Jahren.

Dennoch sieht die Kommission weiterhin große Unterschiede in der Qualität der Arbeitsplätze von Frauen und Männern. So blieb das geschlechtsspezifische Lohngefälle im EU-Durchschnitt von 2003 bis 2006 stabil bei 15 Prozent. Auch die Anzahl von Frauen in Führungspositionen hat sich im EU-Durchschnitt nicht wesentlich erhöhnt, ihr Anteil blieb bei 33 Prozent. Zudem sieht die Kommission weiteren Nachholbedarf, was die Vereinbarkeit von Berufs- und Familienleben angeht.
Den ausführlichen Bericht der Kommission finden Sie im Anhang.
Externe Links zum Thema

Europäische Kommission:

Bericht zur Gleichstellung von Frauen und Männern 2008 (pdf)


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10.03.2008

Frauen: Fast Geschlechtergleichstand

Frauen haben sich im Berufsleben vorgearbeitet. Zwischen 1960 und 2005 stieg die Zahl der erwerbstätigen Frauen in Westdeutschland um über 3 Millionen. Da die Zahl der arbeitenden Männer nahezu unverändert blieb, erhöhte sich der Frauenanteil an allen Erwerbstätigen von 38 auf 45 Prozent. Von 1991 bis 2005 stiegen sogar über 1 Million Frauen zusätzlich ins Berufsleben ein, während die Zahl der erwerbstätigen Männer um 1,5 Millionen zurückging. Mehr

www.iwkoeln.de


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05.03.2008

13% mehr Studienanfängerinnen in Ingenieurwissenschaften

Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) zum Weltfrauentag am 8. März mitteilt, war bei jungen Frauen im Wintersemester 2007/2008 ein steigendes Interesse an einem Studium der Ingenieurwissenschaften festzustellen. Nach vorläufigen Ergebnissen haben sich im Wintersemester 2007/2008 in Deutschland 13 300 Studienanfängerinnen im ersten Hochschulsemester für ein ingenieurwissenschaftliches Studium entschieden. Das waren 13% mehr als im Wintersemester 2006/2007. Die Zahl der männlichen Studienanfänger in der Fächergruppe Ingenieurwissenschaften stieg um 8% auf 48 300.

Überdurchschnittliche Zunahmen verzeichneten auch die Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften. In dieser Fächergruppe stieg die Anzahl der Studienanfängerinnen um 8% auf 53 000. Dagegen gingen die Studienanfängerinnen in Humanmedizin auf 5 400 und in Veterinärmedizin auf 800 um jeweils 4% zurück.
Insgesamt haben 154 800 Studienanfängerinnen im Wintersemester 2007/2008 in Deutschland ein Studium aufgenommen. Das entspricht einem Anstieg von 6% im Vergleich zum Wintersemester 2006/2007. Besonders hoch fiel die Zunahme bei den Fachhochschulen aus, für die 40 200 Studienanfängerinnen (+ 12%) gezählt wurden. An Universitäten schrieben sich 105 800 junge Frauen zum ersten Mal ein (+ 5%). An Pädagogischen Hochschulen immatrikulierten sich 2 500 (- 4%), an Theologischen Hochschulen 200 (+ 23%), an Kunsthochschulen 2 600 (+ 10%) und an Verwaltungsfachhochschulen 3 600 Studienanfängerinnen (- 6%). Die Summe der männlichen Studienanfänger nahm um knapp 5% auf 156 000 zu. Auch bei ihnen fiel die Zunahme bei den Fachhochschulen (+ 7%) deutlich höher aus als bei den Universitäten (+ 3%).
Weitere Auskünfte gibt:

Thomas Feuerstein,
Telefon: (0611) 75-4140,
E-Mail: hochschulstatistik@destatis.de

www.destatis.de


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02.03.2008

13% mehr Hochschulabsolventinnen und -absolventen in Informatik

Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) zur CeBIT mitteilt, schlossen im Prüfungsjahr 2006 15 400 Absolventinnen und Absolventen erfolgreich ihr Informatikstudium ab. Das waren 13% mehr als 2005 und mehr als doppelt so viele als im Prüfungsjahr 1997 (+ 117%). Während die Absolventen/innen zahlen in Informatik von 1997 bis 2002 zwischen 6 000 und 7 000 Abschlüssen schwankten, verzeichnet der Studienbereich seitdem zweistellige jährliche Zuwachsraten. Im Studienbereich Informatik sind die größten Anstiege der erfolgreich abgelegten Prüfungen der Fächergruppe Mathematik/Naturwissenschaften zu beobachten. Im Prüfungsjahr 2006 bestanden in der Fächergruppe Mathematik/Naturwissenschaften 43 100 Absolventen ihr Examen. Das waren 9% mehr als im Vorjahr und 19% mehr als 1997.

Der Anteil der Frauen an den Absolventinnen und Absolventen im Studienbereich Informatik war im Prüfungsjahr 2006 mit 17% relativ niedrig; nicht nur im Vergleich zu allen Fächergruppen (50%), sondern auch zur Fächergruppe Mathematik/Naturwissenschaft (39%). Nachdem 1997 der Frauenanteil bei Absolventinnen und Absolventen der Informatik 13% betragen hatte, ging er in den Jahren 2000 und 2002 auf 11% zurück und stieg seitdem nur in kleinen Schritten wieder an.

Die Zahl der Bildungsausländerinnen und -ausländer, die ein Informatikstudium erfolgreich abgeschlossen haben, vervierfachte sich seit 1997 von 300 auf 1 300 im Prüfungsjahr 2006. Bildungsausländer sind ausländische Studierende, die ihre Hochschulzugangsberechtigung im Ausland erworben haben. Auch bei den Bildungsinländerinnen und -inländern, das sind Studierende mit ausländischer Staatsangehörigkeit, die ihre Hochschulzugangsberechtigung im Inland erworben haben, vervierfachte sich seit 1997 die Anzahl der bestandenen Abschlussprüfungen im Studienbereich Informatik auf 500.
Weitere Auskünfte gibt:
Thomas Feuerstein,
Telefon: (0611) 75-4195,

E-Mail: hochschulstatistik@destatis.de

www.destatis.de


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02.03.2008

Deutschland setzt gezielt auf wissenschaftlichen Nachwuchs

Ein vielfältiges Spektrum und hohe Qualität zeichnen die Nachwuchsförderung in Deutschland aus. Das ist das Ergebnis des "Bundesberichts zur Förderung des Wissenschaftlichen Nachwuchses" (BuWiN), der erstmals vom Bundesministerium für Bildung und Forschung vorgelegt wurde. "Mehr denn je sind wir auf die Talente in unserem Land angewiesen, um die Herausforderungen von morgen erfolgreich zu bewältigen. Es bleibt zentrale Aufgabe, exzellente junge Wissenschaftlerin-nen und Wissenschaftler aus der ganzen Welt dauerhaft für den Wissenschafts- und Forschungs-standort Deutschland zu gewinnen" sagte Bundesforschungsministerin Annette Schavan am Mitt-woch in Berlin. Der Bericht beschreibt und analysiert die Situation des wissenschaftlichen Nach-wuchses in Deutschland und dient gleichzeitig als Grundlage zukünftiger zielgenauer Fördermaß-nahmen.

Schon heute investiert die Bundesregierung durch eine Vielzahl von Maßnahmen in den wissen-schaftlichen Nachwuchs, beispielweise mit dem Hochschulpakt und der Exzellenzinitiative, durch die Graduierte gezielt gefördert werden. Der jetzt vorgelegte Bericht zeigt weitere Perspektiven für unterschiedliche Reformbereiche auf, beispielsweise im Hinblick auf den Ausbau der so genannten Tenure-Track-Professur an den Hochschulen, um exzellenten jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern möglichst frühzeitig planbare Karriereperspektiven zu bieten. Zudem besteht Handlungsbedarf bei der Förderung der Gleichstellung und einer gezielten Unterstützung behinder-ter Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftlern.

Der Bundesbericht basiert auf den Ergebnissen einer Studie, die federführend vom Institut für Hochschulforschung (HoF) an der Martin-Luther-Universität Halle/Wittenberg erarbeitet wurde. Parallel zur Veröffentlichung des Berichts wird das Kommunikations- und Informationssystem "Wissenschaftlicher Nachwuchs" (KISSWiN) eingerichtet. Im Zentrum steht ein Internetportal, das unter anderem mit einem Beratungsservice für junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler verknüpft wird.

Weitere Informationen finden Sie unter http://kisswin.eu/index.php?id=301 .


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05.02.2008

VDI-Report beleuchtet Veränderungsprozesse im Ingenieurberuf

Ingenieurinnen und Ingenieure arbeiten in sich schnell entwickelnden, hoch innovativen Bereichen. Nicht zuletzt deswegen ist auch das Berufsbild des Ingenieurs ständigen Veränderungsprozessen unterworfen. Die wichtigsten Facetten dieses Prozesses werden im VDI-Report „Das Berufsbild der Ingenieurinnen und Ingenieure im Wandel“ beleuchtet.

www.vdi.de


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13.01.2008

Mädchen und Jungen in Deutschland - Lebenssituationen, Unterschiede, Gemeinsamkeiten

Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend hat gemeinsam mit dem Deutschen Jugendinstitut die gegenwärtige Lebenssituation von Mädchen und Jungen in Deutschland untersucht. Dabei zeigt sich, dass die meisten jungen Frauen und Männer heute mit Selbstvertrauen und klarem Bewusstsein für die eigene Verantwortung in die Zukunft blicken. Sie können und wollen ihre Chancen nutzen und ihre Lebenswege selbst gestalten.

Die vorliegende Broschüre gewährt einen differenzierten Einblick in die vielfältigen Lebenswelten von Mädchen und Jungen.Sie stellt dabei die bestehenden Gemeinsamkeiten und Unterschiede von Jungen und Mädchen gegenüber. Außerdem werden Initiativen und Maßnahmen vorgestellt, die für junge Frauen und Männer günstige Rahmenbedingungen und gleiche Chancen für einen guten Start ins Leben schaffen. Hier kann die Broschüre bestellt oder heruntergeladen werden:

www.bmfsfj.de


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09.01.2008

Rundbrief Nr. 9 der LAG Mädchenarbeit in NRW

Der neue Rundbrief Nr. 9 "Frischer Wind & Guter Grund" der Landesarbeitsgemeinschaft Mädchenarbeit in NRW e.V. dokumentiert Vorträge, Workshops und Diskurse aus der Arbeit der LAG Mädchenarbeit NRW in den Jahren 2006/2007. Wo steht die Mädchenarbeit in Zeiten von Gender Mainstreaming, Pisa und Postmoderne?

Auf welche BeGründungszusammenhänge bezieht sie sich? Was sind Perspektiven für eine zeitgemäße Arbeit mit Mädchen? Themen und Inhalte sind: Mädchenarbeit und Mädchenbilder , Koedukation und Monoedukation, Berufsorientierung und Chancengleichheit auf dem Arbeitsmarkt, Kommunale Mädchenbefragungen als Instrument der Partizipation, Ergebnisse der Befragung von Mädchenarbeitskreisen in NRW, theoretische Begründungszusammenhänge von Mädchenarbeit.

Zur Bestellung:

www.maedchenarbeit-nrw.de


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08.01.2008

Neue Broschüre informiert über duale Ausbildung

Wie funktioniert die duale Ausbildung eigentlich? Welche Institutionen tragen zu ihrem erfolgreichem Gelingen bei? Seit wann gibt es diese Form der Ausbildung? Was sind ihre rechtlichen Rahmenbedingungen? Auf diese und andere Fragen zur dualen Berufsausbildung gibt die neue Broschüre des Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) in Form von Schaubildern und Erklärungen einen Überblick.

Die Publikation informiert umfassend und detailliert über die Berufsausbildung in Deutschland und dient zugleich als Handreichung für Berufsbildungsexperten. Zum Download:

www.bmbf.de


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13.12.2007

Broschüre zu Beschäftigungssituation und Berufswahlverhalten von Frauen und Männern durch Arbeitslosigkeit

Fortschritte auf dem Weg zur Gleichstellung von Frauen und Männern lassen sich sehr gut an der Beteiligung von Frauen am Arbeitsmarktgeschehen beobachten. Ein untrüglicher Indikator für die gestiegene Integration von Frauen am Arbeitsmarkt ist deren Erwerbsbeteiligung. Die Beschäftigungsquote von Frauen lag im ersten Quartal 2007 bei 63,4 Prozent und lag damit nur noch 10,4 Prozentpunkte hinter der der Männer. Auf dem Ausbildungsmarkt scheinen sich geschlechterspezifische Trends stärker zu halten. So gibt es nach wie vor stark ausgeprägte Geschlechterpräferenzen bei der Wahl eines Ausbildungsberufes. Die Kategorien klassischer Frauen- und Männerberufe haben noch nicht ausgedient, sondern können anhand von Daten über das Berufswahlverhalten von jungen Frauen und Männern erneut belegt werden.

Lage und Entwicklung: http://www.pub.arbeitsamt.de/hst/services/statistik/000100/html/sonder/broschuere_frauen_maenner_2007.pdf
Tabellenanhang: http://www.pub.arbeitsamt.de/hst/services/statistik/000100/html/sonder/tabellenanhang_frauen_maenner_2007.pdf
Quelle: Bundesagentur für Arbeit 2007


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13.12.2007

Initiative D21 veröffentlicht IT-Roadmap „E-Integration“

Computer und Internet können wesentlich dazu beitragen, die Integration von Menschen mit Migrationshintergrund deutlich zu verbessern. Zu diesem Schluss kommt die IT-Roadmap „E-Integration“, die heute von der Initiative D21 gemeinsam mit Staatsministerin Prof. Dr. Maria Böhmer in Berlin vorgestellt wurde.

In Anlehnung an die Arbeitsgruppen des Nationalen Integrationsplans dokumentiert die IT-Roadmap herausragende Praxisbeispiele, die sich der Informations- und Kommunikationsmedien zur gesellschaftlichen Integration bedienen. Die IT-Roadmap „E-Integration“ dokumentiert den aktuellen Stand der Diskussion im D21-Bereich Digitale Integration und bildet mit der vorgelegten Bestandsaufnahme von guten Praxisprojekten eine geeignete Ausgangsbasis für weiterführende Aktivitäten. Weitere Infos und Kontakt:

www.initiatived21.de


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13.12.2007

Buchveröffentlichung „Deutschlands wahre Superstars“

Die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) präsentiert 50 junge deutsche Wissenschaftler, die ihre Ideen für eine bessere Zukunft vorstellen: 50 Entwürfe für die Welt von morgen. „Deutschlands wahre Superstars“ – so der Titel des Buches – laden ein zu einer Entdeckungstour quer durch verblüffende Erfindungen und innovative Lösungsansätze.

Die Bandbreite reicht von der Robotik und Nanotechnologie über Neurowissenschaften und Stammzellenforschung bis hin zur Soziologie und Ökonomie. Alle Beispiele zeigen, dass der wissenschaftliche Nachwuchs in Deutschland über die Kreativität, die Motivation und über den Optimismus verfügt, unsere Zukunft positiv zu gestalten. Zur Bestellung:

www.wahre-superstars.de


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09.12.2007

DIHK Umfrage zu „Wirtschaftslage und Erwartungen"

Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) hat im Rahmen seiner Umfrage zu „Wirtschaftslage und Erwartungen" im Herbst 2007 die Industrie- und Handelskammern (IHKs) gebeten, die Unternehmen auch zum Thema Fachkräftemangel zu befragen.

Am stärksten fehlt es den Unternehmen zurzeit an passenden Bewerbern in technischen Berufen – und das unabhängig von deren Qualifikationsniveau: 54 Prozent der Unternehmen – in der Industrie bzw. Bauwirtschaft sogar 83 bzw. 76 Prozent – berichten von einem entsprechenden Mangel an Ingenieuren und Fachleuten in sonstigen technischen Berufen. Metallerzeuger und -bearbeiter, der Maschinenbau und Werkzeugmaschinenbau sowie der Fahrzeugbau sind diejenigen Industriezweige, die am häufigsten ohne Erfolg nach Ingenieuren und Technikern suchen. Zur Studie:

www.dihk.de


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09.12.2007

HIS-Bericht zu Beratungsbedarf und Informationsverhalten

Zwei von fünf Schülerinnen und Schülern, die die Fachhochschulreife oder das Abitur anstreben, setzen sich erst im Laufe des letzten Schuljahrs mit ihrer beruflichen Zukunft auseinander. Für immerhin sechs Prozent von ihnen ist die Studien- und Berufswahl auch ein halbes Jahr vor dem Schulabschluss noch kein Thema, geht aus dem zweiten HIS-Bericht zu Beratungsbedarf und Informationsverhalten von Studienberechtigten hervor.

Lediglich 27 Prozent der Schülerinnen und Schüler in den Abschlussklassen fühlen sich ein halbes Jahr vor Schulabschluss hinreichend auf die anstehende Entscheidung vorbereitet. Jede/r Dritte stuft den persönlichen Informationsstand als unzureichend ein. Hauptbelastung bei der Studien- und Berufswahl sind die Arbeitsmarktaussichten. Die unvorhersehbare Entwicklung des Arbeitsmarktes bereitet mehr als der Hälfte besondere persönliche Probleme bei der Wahl des nachschulischen Werdeganges. Als Belastung empfinden viele Befragte auch die nur schwer überschaubare Zahl der Möglichkeiten nach dem Schulabschluss (42 Prozent) und die Schwierigkeit abzuschätzen, welche Qualifikationen und Kompetenzen in Zukunft wichtig sein werden (28 Prozent). Lediglich sieben Prozent der Befragten geben an, keine besonderen Schwierigkeiten und Probleme bei der Wahl ihres Werdeganges zu haben. Alle Infos:

www.his.de


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06.12.2007

Erstes Praxis-Fachbuch zum Thema Gender-Marketing erschienen

Das Buch "Gender-Marketing - Impulse für Marktforschung, Produkte, Werbung und Personalentwicklung" von Eva Kreienkamp verdeutlicht, wie eng Marketing und Gesellschaft miteinander verbunden sind und warum es sich lohnt, die eigenen Denkmuster zu hinterfragen und den Blick für neue Zusammenhänge zu schärfen.

Die Vielzahl der Themen zeigt, dass "Gender" sowohl sozialpolitisch als auch im Marketing relevant ist. Das Buch bietet nicht nur eine neue Sicht auf Märkte, Zielgruppen und Vertrieb, sondern ist mit seinen anschaulichen Case Studies zugleich ein spannendes Handbuch für den "ganz normalen" Businessalltag. Erhältlich ab sofort im Buchhandel, mi-Fachverlag, Landsberg am Lech, 2007. ISBN 978-3-636-03108-2. EUR 49,90


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06.12.2007

Werkbuch "Energie" vom Forschungszentrum Jülich

Ein neues Werkbuch zum Thema "Energie" für Schülerinnen, Schüler und technikinteressierte Erwachsene gibt einen informativen Überblick zu einem hochaktuellen Thema. Christoph Buchal, Physikprofessor am Forschungszentrum Jülich und an der Universität zu Köln, verknüpft in bisher einmaliger Form wissenschaftliche Fakten aus erster Hand mit Geschichten und Übersichtsgrafiken und stellt dieses Kernthema der Zukunft in kurzen und ansprechenden Texten vor. Arbeitsblätter machen das Buch für Bildungszwecke attraktiv.

Zur Bestellung


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04.12.2007

Global Gender Gap Report

Der Global Gender Gap Report ist ein vom World Economic Forum erstellter Bericht, der die Gleichstellung der Geschlechter analysiert. Der Bericht umfasst unter anderem eine Rangordnung der Nationen, der unter anderem in die Bereiche Wirtschaft, Bildung, Politik und Gesundheit unterteilt ist.
Die Index-Werte der Nationen berücksichtigen dabei die relative Benachteiligung von Frauen in den verschiedenen Teilbereichen.

Der Report 2007 zeigt, dass Skandinavien bei der Gleichstellung weiterhin weltweit an der Spitze ist. Deutschland liegt dabei in diesem Jahr auf Platz sieben, nach Rang fünf im vergangenen Jahr. Messgrößen für die Studie in 128 Ländern sind die Teilnahme am Wirtschaftsgeschehen, die Chancengleichheit, das Arbeitseinkommen, der Zugang zu hoch qualifizierter Bildung und Beschäftigung, die Teilnahme am politischen Leben sowie Gesundheit und Lebenserwartung. Lettland und Litauen machten die größten Fortschritte und rückten auf den 13. und 14. Platz auf. Die Schweiz rutschte um zwölf Ränge ab auf Platz 40, da die Unterschiede bei den Einkommen von Frauen und Männern mittlerweile größer eingeschätzt werden.
Download:

gendergap/report2007.pdf


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11.11.2007

Experimentierbuch "Das Haus der kleinen Forscher"

expbuch

"Das Haus der kleinen Forscher" von Joachim Hecker beherbergt eine Bande aufgeweckter und abenteuerlustiger Kinder - mit einfachen Experimenten, deren Zutaten in jedem Haushalt vorhanden sind, ergründen sie die Geheimnisse der Natur: Wie füllt man Luft von einem Glas ins andere? Kann Wasser bergauf fließen? Geht Schlittenfahren auch ohne Schnee? Wie halten sich Pflanzen sauber? Kann man tauchen, ohne nass zu werden?

Spielerisch erkunden die kleinen Forscher dabei die Eigenschaften von Wasser und Luft und untersuchen Phänomene wie Wärme, Elektrizität, Reibung, Dichte, Akustik oder Bionik. Sie bauen mit einem Luftballon und einer Murmel ein Ventil, mit einem Kiefernzapfen ein Hygrometer und aus Trinkhalmen meterlange Rohre für Wasserleitungen. Ihre Entdeckerfreude steckt an! Schon Vierjährige werden mit großem Spaß selber experimentieren, Schulkinder eigenständig mit dem Buch arbeiten können. Die Erklärungen bringen selbst Erwachsene zum Staunen. Ein wunderbar illustriertes Experimentierbuch, das Wissenschaft und Spiel phantasievoll verbindet und (nicht nur) Kinder klüger macht, zu beziehen im Buchhandel, ISBN: 3871345989, Rowohlt Berlin, erschienen im September 2007.


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11.11.2007

Betrifft Mädchen: Verschieden ist normal! Mädchen und Behinderung

Die Auseinandersetzung mit der Situation behinderter Mädchen in der Mädchenarbeit steht im Mittelpunkt der aktuellen Ausgabe der Betrifft Mädchen, Heft 4/2007. Sind behinderte Mädchen und junge Frauen in der Mädchenarbeit immer noch „nur am Rande dabei“? Was sind aktuelle Forschungsergebnisse und gelungen Praxisbeispiele? Das Heft macht Mut, sich auf die Realität, Normalität und Verschiedenheit behinderter Mädchen einzulassen.

Herausgeberin und Redaktion ist die LAG Mädchenarbeit in NRW e.V. Bestellungen bitte unter Angabe der Heftnummer beim Juventa Verlag: Bestellung


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04.11.2007

Berufsorientierungsspiel JOBLAB

JOBLAB ist um ein neues Modul zur Fremdbewertung, "Der Blick der Anderen", erweitert worden, hat neue Funktionen, mehr Berufe und die Infos wurden aktualisiert. Insgesamt stehen 152 Berufe in der Version zur Ausbildungswahl und 159 Berufe in der Version zur Studienwahl zur Verfügung. Die neuen Versionen des Multimediaplanspiels sind hier erhältlich:

fisch

www.joblab.de


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28.10.2007

WoMenPower - 25. April 2008

Zum fünften Mal findet am 25. April 2008 WoMenPower, der Fachkongress zum Thema Chancengleichheit von Frauen und Männern in Wirtschaft und Forschung, im Rahmen der HANNOVER MESSE statt. In Vorträgen und Workshops geben Experten und Expertinnen Einblicke in Erfolgsstrategien und Karriereperspektiven. In einer begleitenden Ausstellung präsentieren sich Arbeitgeber, Bildungsträger und die Partner des Kongresses. Neu in 2008 ist ein eigener Themenblock, der die Vereinbarkeit von Karriere und Familie aus der Sicht der Männer behandelt.

Im Rahmen des diesjährigen WoMenPower-Kongresses hat die Deutsche Messe gemeinsam mit der Helga Stödter-Stiftung erstmals eine Umfrage zur Führungskultur in deutschen Unternehmen durchgeführt und dazu fast 300 Frauen befragt. Die Ergebnisse der diesjährigen Befragung "Ansichtssache: Führung" finden Sie als PDF-Datei zum kostenlosen Download auf folgenden Seiten:

www.hannovermesse.de


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28.10.2007

Studie zur Einstellung Jugendlicher zur unternehmerischen Selbstständigkeit

Die Jugendlichen in Deutschland haben ein überraschend positives Unternehmerbild. In einer repräsentativen Studie der Bertelsmann Stiftung äußerten 75 Prozent der Befragten im Alter zwischen 15 und 20 Jahren, sie hätten eine "eher gute" Meinung über Un­ternehmer; 12 Prozent sogar eine "sehr gute". Lediglich 13 Prozent haben eine schlechte Meinung über das Unternehmertum. Damit haben die Jugendlichen sogar ein positiveres Unternehmerbild als ihre Lehrer, die ebenfalls in der von TNS-Infratest durchgeführten Studie befragt wurden. Zur gesamten Studie:

www.bertelsmann-stiftung.de


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21.10.2007

Unterrichtsbausteine zur Berufsorientierung

Der DGB-Praxisratgeber "Starker Einstieg - Unterrichtsbausteine zur Berufsorientierung" hilft Lehrkräften ihre Schülerinnen und Schüler auf den Berufsstart vorzubereiten. Sieben Unterrichtsbausteine zur Berufsorientierung bieten Informationen, Checklisten für die Unterrichtsvorbereitung und über 200 Arbeitsblätter für die Praxis.

Die Arbeitsblätter für die Praxis: Jeder Unterrichtsbaustein bietet umfassende Hintergrundinformationen und ca. 30 Arbeitsblätter auf CD-ROM - mit schülerorientierten Texten, aktuellen Grafiken und methodisch vielfältigen Aufgaben. Online bestellen:

www.universum.de


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21.10.2007

Neue LfM-Studie: Geschlechtersensible Medienkompetenzförderung

In der medienpädagogischen Praxis gibt es kaum Projekte für Jungen. Viele Projekte im Bereich der geschlechterspezifischen Medienkompetenzförderung wenden sich vorrangig an Mädchen, wobei sich eine Tendenz zur Fokussierung auf die Technikförderung von Mädchen zeigt. Medienkompetenz wird tendenziell mit technischem Know-How gleichgesetzt, was zur Folge hat, dass sich Medienkompetenzprojekte häufig auf den technischen Umgang mit Medien konzentrieren; soziale und medienkritische Aspekte werden weitestgehend vernachlässigt.

Zu diesen Ergebnissen kommt die neu erschienene Studie der Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen (LfM) mit dem Titel "Geschlechtersensible Medienkompetenzförderung. Mediennutzung und Medienkompetenz von Mädchen und Jungen sowie medienpädagogische Handlungsmöglichkeiten". Eine Zusammenfassung der Ergebnisse steht als PDF-Dokument (33 KB) zum Download bereit. Zur LfM:

Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen (LfM)


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08.10.2007

Erste Ergebnisse der JIM-Studie 2007 veröffentlicht

Ein Viertel der jugendlichen Internetnutzer beteiligt sich aktiv am Web 2_0 und produziert mindestens mehrmals pro Woche eigene Inhalte, sei es durch das Einstellen von Bildern, Videos, Musikdateien oder das Verfassen von Blogs oder Newsgroupbeiträgen. Fast jeder dritte Junge und jedes fünfte Mädchen mit Interneterfahrung trägt so regelmäßig zum Web 2.0 bei. Dies sind erste Ergebnisse der repräsentativen JIM-Studie 2007 des Medienpädagogischen Forschungsverbundes Südwest zum Medienverhalten 12- bis 19-Jähriger in Deutschland.

Wie die Untersuchung konkreter Web 2.0 Angebote weiter zeigt, werden diese aber vor allem passiv genutzt. So haben beispielsweise 78 Prozent der Internetnutzer schon einmal etwas in der Web 2.0 - Enzyklopädie Wikipedia gesucht, aber nur vier Prozent haben aktiv Einträge verfasst. Ähnliches gilt für die Videoplattform "YouTube", hier hat immerhin schon jeder zehnte jugendliche Internetnutzer einmal ein Video eingestellt, drei Fünftel nutzen diese Seite jedoch nur passiv und schauen Videos an. Bei "Myspace" haben sieben Prozent der Internetnutzer zwischen 12 - bis 19 Jahren schon einmal Inhalte eingestellt.

Dass das Thema Web 2.0 bei den Jugendlichen angekommen ist, zeigen auch die Angaben zu den Lieblingsseiten im Internet. Hier werden neben den Portalen der Provider bzw. Suchmaschinen von den Jugendlichen vor allem Angebote aus dem Bereich Web 2.0 genannt, die von den usern selbst kreierte Inhalte präsentieren. Insgesamt sind Computer und Internet bei den Jugendlichen weiter auf dem Vormarsch: Mehr als zwei Drittel haben inzwischen einen eigenen PC oder ein Laptop, 45 Prozent können vom eigenen Zimmer aus online gehen. Die Bedeutung des Internets nimmt weiter zu: Aktuell zählen 93 Prozent der Jugendlichen zu den Onlinern, die zumindest selten das Internet nutzen. Die meisten sind dabei
intensive Nutzer: 83 Prozent gehen mehrmals pro Woche oder täglich ins Netz.

Dies sind erste Ergebnisse der JIM-Studie 2007, die der Medienpädagogische Forschungsverbund Südwest nunmehr zum zehnten Mal jährlich erhebt. Die repräsentative Studienreihe bildet das Medienverhalten der Jugendlichen zwischen 12- bis 19 Jahren in Deutschland ab. Die Gesamtergebnisse werden Ende November 2007 vorgestellt.

Der Medienpädagogische Forschungsverbund ist eine Kooperation der Landesanstalt für Kommunikation Baden-Württemberg (LFK) und der Landeszentrale für Medien und Kommunikation Rheinland-Pfalz (LMK). Die Durchführung der Studie erfolgt in Zusammenarbeit mit dem Südwestrundfunk (SWR). Bei Fragen steht Ihnen Thomas Rathgeb, Fon 0711/6 69 91-52 zur Verfügung.

www.mpfs.de


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25.09.2007

OECD Veröffentlichung "Bildung auf einen Blick 2007" vorgestellt

Gemeinsam mit dem Generalsekretär der OECD, Angel Gurr0a, stellten die Bundesministerin für Bildung und Forschung, Dr. Annette Schavan, und der Präsident der Kultusministerkonferenz, der Berliner Senator für Bildung, Wissenschaft und Forschung, Professor Dr. E. Jürgen Zöllner, am Dienstag, dem 18.09.2007, in Berlin die neue Ausgabe des OECD-Berichts "Bildung auf einen Blick" vor.

Bildungspolitisch wichtige Fragen werden anhand von Kernindikatoren im internationalen Vergleich der 30 OECD-Mitgliedsländer sowie einiger Partnerländer in der Veröffentlichung thematisiert. Bildungsbeteiligung und Bildungserfolg, öffentliche und private Bildungsausgaben, Bildung und Beschäftigung sowie Lehr- und Lernbedingungen an Schulen stehen im Fokus.

Investition in Bildung ist für den Einzelnen und die Gesellschaft lohnend. Personen mit höheren Bildungsabschlüssen weisen höhere Erwerbstätigkeitsquoten auf als Personen mit geringer Qualifikation. So lag im Jahr 2005 in Deutschland die Erwerbstätigenquote der 25- bis 64-Jährigen Männer mit einem Hochschul- oder vergleichbaren -Abschluss bei 86 Prozent, die für Frauen bei 79 Prozent, dagegen liegen die Beschäftigungsquoten bei denen, die über einen beruflichen Abschluss im Sekundarbereich II (z.B. abgeschlossene Lehre) oder darunter verfügen, deutlich niedriger.

In Deutschland sind 76 Prozent der Männer und 65 Prozent der Frauen mit Sekundar II-Abschluss in Beschäftigung. Mit einem Abschluss unterhalb des Sekundarbereichs II beträgt die Erwerbsquote bei den Männern 62 Prozent und bei Frauen 45 Prozent. Zugleich gibt es einen starken positiven Zusammenhang zwischen Bildungsstand und Durchschnittseinkommen. In allen OECD-Ländern verdienen Personen mit einem Hochschulabschluss deutlich mehr als Absolventen des Sekundarbereichs, in der Regel sind es mehr als 50 Prozent.

Insgesamt steigt der Anteil der Akademiker in der OECD. Wachsende Anforderungen des Arbeitsmarkts, der Übergang in die Informations- und Wissensgesellschaft sowie höhere Bildungsansprüche des Einzelnen und der Gesellschaft haben international den Anteil junger Menschen, die einen Hochschulabschluss erwerben, ansteigen lassen.

Für die Schul- und Unterrichtsentwicklung hat die Schulevaluation an Bedeutung gewonnen. Dies gilt ebenso für viele weitere OECD-Mitgliedstaaten. Zentrale Prüfungen, regelmäßige Überprüfung der nationalen Bildungsstandards sowie länderspezifische und länderübergreifende Vergleichsarbeiten im Pflichtschulbereich sind Kernbestandteile.

Vollständiger Artikel:

www.bmbf.de


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25.09.2007

(N)ONLINER Atlas 2007 - Sonderauswertung Gender & Diversity

Der Online-Anteil der Frauen in Mecklenburg-Vorpommern schaffte binnen Jahresfrist einen Sprung um 14 Prozentpunkte. Das ist das zentrale Ergebnis der heute in Schwerin vorgestellten Sonderauswertung "Gender & Diversity" des (N)ONLINER Atlas 2007, einer jährlich von TNS Infratest und der Initiative D21 herausgegebenen Studie zur Internetnutzung in Deutschland. Lag der Anteil der Frauen, die dort das Internet nutzten, 2006 noch bei 41 Prozent, so überschritt er in diesem Jahr die 50-Prozent-Marke: 55 Prozent der Frauen in Mecklenburg-Vorpommern sind 2007 online. Das Bundesland landete damit auf dem siebten Platz im Bundesländervergleich.

Damit überragt Mecklenburg-Vorpommern erstmals die anderen östlichen Bundesländer: In Sachsen, Thüringen, Brandenburg und Sachsen-Anhalt ist die 50-Prozent-Marke noch nicht erreicht. Der Online-Anteil der Frauen in Mecklenburg-Vorpommern wuchs dabei von 2003 bis 2007 um insgesamt 19 Prozentpunkte.

"Mit großer Freude habe ich dieses Ergebnis zur Kenntnis genommen. Es ist ein Zeichen dafür, dass die Frauen und Mädchen in Mecklenburg-Vorpommern voll 'im Leben' stehen und das Internet selbstverständlich als modernes Informations- und Kommunikationsmittel nutzen - sowohl in Bezug auf ihre berufliche Entwicklung, aber auch zur Gestaltung ihres Alltags", so Dr. Margret Seemann, Parlamentarische Staatssekretärin für Frauen und Gleichstellung des Landes Mecklenburg-Vorpommern. "Die langjährigen Bemühungen der Landesregierung zeigen Wirkung. Angebote vor Ort und eine entsprechende Technik sind entscheidende Faktoren für diesen Erfolg. Die Investition in die technische Ausstattung der Schulen sowie in innovative Projekte mit mobilen Angeboten für Frauen im ländlichen Raum wird mit diesem Ergebnis bestätigt."

Die Sonderauswertung des (N)ONLINER Atlas wird zum sechsten Mal vom Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit e.V. vorgelegt. In diesem Jahr bildet die Entwicklung der Bundesländer 2003 bis 2007 den Schwerpunkt.

Mehr unter

http://www.kompetenzz.de


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17.09.2007

Sonderheft "research*eu"

In dieser Sonderausgabe werden verschiedene europäische Beiträge und originelle Experimente auf dem Gebiet der naturwissenschaftlichen Bildung vorgestellt. Sie sind besonders deshalb interessant, weil sie (in pädagogischer und geografischer Hinsicht) weit von den sogenannten "klassischen" Methoden entfernt sind und diese ergänzen. Diese Angebote, die parallel zum Schulunterricht bestehen, werden an Orten dargeboten,an denen eine lockere Atmosphäre herrscht, wo jeder zu Wort kommen, experimentieren und "Fehler machen" kann. Die Sonderausgabe kann heruntergeladen oder kostenlos bestellt werden.

online Ausgabe


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16.09.2007

"Zeit, dass sich was dreht" - Technik ist auch weiblich! - Studie

Technische Berufe gelten in Deutschland immer noch als unattraktiv für den weiblichen Nachwuchs. Die vom nordrhein-westfälischen Ministerium für Generationen, Familie, Frauen und Integration in Auftrag gegebenen Studie "Zeit, dass sich was dreht" - Technik ist auch weiblich! identifiziert erfolgreiche Projekte in NRW, die zeigen wie das Image von technischen Ausbildungen und Berufen wirksam verändert werden kann.

Fazit der Studie: Erforderlich ist die Etablierung effizienter, nachhaltiger Strukturen und Netzwerke, die junge Frauen frühzeitig für technische Ausbildungen und Berufe motivieren und sie in ihren beruflichen Karrieren unterstützen. Eine solche Strategie zur Gewinnung von mehr Mädchen und Frauen für technische Bereiche kann nur gemeinsam mit Unternehmen, Stiftungen, Kammern und technischen Verbänden umgesetzt werden. Hierzu bietet die Studie zahlreiche Anregungen und Möglichkeiten zum Engagement. Sie wurde durchgeführt vom Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit und gefördert aus Mitteln des Landes Nordrhein-Westfalen und der Europäischen Union. Die Studie liegt zum Download unter:

www.kompetenzz.de


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13.09.2007

Dokumentation "Mädchenarbeit in der deutschsprachigen Großregion"

Im Juni 2007 fand in Trier die Tagung "Mädchenarbeit in der deutschsprachigen Großregion - Aktueller Stand und Perspektiven für die Zukunft" statt. Ab sofort kann man die Dokumentation der Tagung auf der Homepage www.verbundsystem-trier.de im Bereich "Publikationen" herunterladen. Auf der Homepage sind auch weitere Informationen zum AK Mädchenarbeit und seinen Aktivitäten, z.B. jährliche Organisation des Girls Day in der Region Trier, eingestellt.

Dokumentation


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12.09.2007

Preisträgerinnen reisen nach München

Die fünf Preisträgerinnen des Girls'Day-Wettbewerbs "Vision 2027 - Erfinde deine Zukunft" gewannen eine zweitägige Reise nach München, die am Dienstag zu Ende ging. Am ersten Tag ihres Aufenthalts, zu dem die Deutsche Telekom eingeladen hatte, besuchten die Gewinnerinnen das Deutsche Museum, ebenfalls auf dem Programm stand ein Besuch in der Redaktion von Focus-Schule, zu dem Chefredakteurin Gaby Miketta, die Mitglied der Wettbewerbs-Jury war, eingeladen hatte.

Pressemitteilung


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11.09.2007

Kalender zum Jahr der Mathematik 2008

Zum Jahr der Mathematik hat sich die Arbeitgeberorganisation Gesamtmetall etwas Besonderes einfallen lassen. Ein großer Jahreskalender präsentiert auf spielerische Art ein Dutzend bedeutsamer Themen aus der Mathematik. Er bietet interessante Einblicke sowohl für Mathematiker als auch für Nichtmathematiker und eignet sich auch hervorragend für den Schulunterricht. Der Kalender kann über den Online-Shop des Mathematikums bestellt werden.

Mathematikkalender


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09.09.2007

Experten-Chats

Die Wochenzeitung "Die Zeit" bietet am 11. September einen besonderen Service in ihrem Online-Angebot: "Von Argon bis Vulkan - Das Studium der Chemie, Biologie und Geowissenschaften" Experten beantworten dann in einem Live-Chat Fragen zu naturwissenschaftlichen Studiengängen. Los geht's am Dienstag zwischen 16 und 17.30 Uhr. Es ist bereits jetzt möglich Fragen zu senden.

www.zeit.de


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06.09.2007

Luka II erschienen

luka2

Lukas Forscherland und Luka II, das neue Abenteuer und Experimenteheft wurde offiziell im Bundeskanzleramt in Berlin eröffnet. Lukas Geschichten und Lukas Experimente sind eine Lern- und Wissensreihe für Kinder.

Mit der Initiative möchte das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) schon Kindern im Grundschulalter die Chance geben, die Faszination der Optischen Technologien und weiterer HighTech-Bereiche mit Neugier und Spaß zu entdecken. Luka I, das erste Abenteuerbuch ("Luka, Lilly und das Laserding") und das erste Experimenteheft ("Lukas Experimente mit Licht") waren ein Riesenerfolg. An die 250.000 Downloads sowie eine inzwischen vergriffene Gesamtauflage von jeweils 40.000 Druckexemplaren belegen das Interesse für HighTech im Kindesalter. Zu den Geschichten und Experimenten:

www.faszinationlicht.de


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28.08.2007

Uni Paderborn Spitzenreiterin bei Professorinnen-Anteil in NRW

Die Universität Paderborn ist in Nordrhein-Westfalen die Hochschule, die mit 23,3 Prozent den höchsten Anteil an Professorinnen aufweisen kann. Damit liegt sie mehr als acht Prozentpunkte über dem Landesdurchschnitt von 14,8 Prozent für das Jahr 2006. Der Bundesdurchschnitt liegt bei 14,9 Prozent. "Dieses Ergebnis zeigt, dass die Universität Paderborn sich besonders für die Chancengleichheit von Frauen in Führungspositionen einsetzt", sagte Innovationsminister Professor Andreas Pinkwart. "Allerdings können wir mit einem landesweiten Durchschnitt von knapp 15 Prozent Professorinnen nicht zufrieden sein. Unser Ziel ist, den Frauenanteil in der Professorenschaft deutlich zu erhöhen. Nordrhein-Westfalen hat hier wie Deutschland insgesamt großen Nachholbedarf."

Das Innovationsministerium stellt dieses Jahr insgesamt fünf Millionen Euro für Gleichstellungsförderung an Hochschulen zur Verfügung - das sind dreißig Prozent mehr als 2005. In den kommenden Jahren wird diese Summe auf sieben Millionen Euro pro Jahr anwachsen. Außerdem hat das Ministerium die Vergabe der Gelder umgestellt: Wurden bislang Projekte an Hochschulen unabhängig von den Ergebnissen gefördert, richtet sich das neue Fördersystem des Landes streng nach Erfolgen. Die Hochschulen, die die höchsten Professorinnen-Anteile aufweisen sowie diese Anteile besonders stark steigern, bekommen die meisten Fördermittel. Diese Mittel können die Hochschulen in Eigenregie für Frauenförderung einsetzen, beispielsweise für Mentorinnen-Programme. Auch bei der leistungsorientierten Mittelvergabe an die Hochschulen berücksichtigt das Ministerium die Frauenförderung: Absolventinnen in Studiengängen, in denen Frauen unterrepräsentiert sind, also beispielsweise in den Ingenieur- und Naturwissenschaften, werden besonders belohnt.

Drei Universitäten liegen beim Anteil an Professorinnen deutlich über dem Landesdurchschnitt: Hinter dem Spitzenreiter Paderborn sind das die Universitäten Bielefeld mit 19,3 Prozent und Siegen mit 18,4 Prozent. Bei den Fachhochschulen hat Bielefeld (21,6 Prozent) landesweit den höchsten Professorinnen-Anteil, gefolgt von Bonn-Rhein-Sieg (20,2 Prozent) und Dortmund (19,5 Prozent). Ihren Frauenanteil an der Professorenschaft am deutlichsten gesteigert hat im vergangenen Jahr im Vergleich zu 2005 die Universität Duisburg-Essen (Steigerung um 4,2 Prozent auf 16,1 Prozent).

www.innovation.nrw.de


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27.08.2007

9% mehr Abschlüsse in Naturwissenschaften

Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, haben im Prüfungsjahr 2006 43 100 Prüfungsteilnehmerinnen und -teilnehmer ihr Studium in Naturwissenschaften erfolgreich beendet. Das waren 9% mehr als im Vorjahr. Deutliche Zuwächse waren in Mathematik (+ 14%) und Informatik (+ 13%) zu verzeichnen. Sowohl in Mathematik (5 100) als auch in Informatik (15 400) wurden neue Höchststände erreicht. In Mathe­matik lag der Frauenanteil mit 54% über dem der Fächergruppe Naturwissenschaften (39%) und den Abschlüssen insgesamt (50%). Dagegen waren in Informatik die Frauen mit einem Anteil von 17% an den erfolgreich abgelegten Prüfungen deutlich unterrepräsentiert.

In den Ingenieurwissenschaften stieg die Zahl der Studienabschlüsse um 4% auf 40 900. 15 800 Absolventinnen und Absolventen entfielen auf den Maschinenbau (+ 8%) und 8 600 auf die Elektrotechnik (+ 4%). Dagegen setzte sich der Abwärtstrend im Bauingenieurwesen mit einem Rückgang um 8% auf 5 000 erfolgreich beendete Prüfungen fort. Auch bei den Ingenieurwissenschaften sind Frauen mit einem Anteil von 22% an den Abschlüssen in der Minderheit.

Im Jahr 2006 wurden insgesamt 265 700 Prüfungen an deutschen Hochschulen erfolgreich abgelegt. Damit wurde der Stand des Vorjahres um 5% übertroffen. Knapp 10% der Abschlüsse entfielen auf Bachelor- und Master-Studiengänge. Die Zahl der Bachelorabschlüsse stieg im Vergleich zum Vorjahr um 53% auf 15 100. Die Zahl der Masterabschlüsse war mit 11 300 um 23% höher als im Vorjahr.

Ausführliche Informationen zur Methodik der Erhebung enthält der Qualitätsbericht.

Weitere Auskünfte gibt:
Thomas Feuerstein,
Telefon: (0611) 75-4195,
E-Mail: hochschulstatistik@destatis.de


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26.08.2007

Bildungsmaterialien des Bundesumweltministeriums

Das Bundesumweltministerium hat vielfältige Materialien zu Themen wie "Erneuerbare Energien", Klimaschutz und Klimapolitik", "Umwelt und Gesundheit" oder auch "Wasser im 21. Jahrhundert" herausgebracht. Das schon häufiger empfohlene Modul Umweltbildung/Umwelterziehung und Gesundheit im Bereich Schule des Deutschen Bildungsservers wurde nun um diese interessante Materialsammlung erweitert.

BMU-Bildungsservice.de


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22.08.2007

Mehr Frauen als Männer in Führungspositionen in Philippinen

Auf den Philippinen haben mehr Frauen als Männer eine Führungsposition inne. Rund 2,25 Millionen Frauen, aber nur rund 1,6 Millionen Männer arbeiteten im vergangenen Jahr in leitender Stellung, wie das philippinische Arbeitsministerium am Montag in Manila mitteilte.

Der Anteil der Frauen in Führungsjobs ist demnach in den vergangenen Jahren stark angestiegen, ein Trend, der sich dem Ministerium zufolge fortsetzen wird. Allein im vergangenen Jahr traten 97.000 Frauen eine leitende Stellung an, aber nur 16.000 Männer. Hintergrund ist die gute Bildung der Frauen: Jede dritte der 12,8 Millionen arbeitenden Philippinerinnen hat laut Ministerium einen höheren Schulabschluss. Bei den 20,1 Millionen arbeitenden Männern ist es nur jeder fünfte.

www.web.de


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14.08.2007

Bericht zum Interesse junger Menschen an Naturwissenschaften

Die von der Europäischen Kommission eingesetzte Expertengruppe unter Vorsitz des ehemaligen französischen Premierministers Michel Rocard hat ihren Bericht 'Science Education Now: A Renewed Pedagogy for the Future of Europe' vorgelegt. Sie kommt zu dem Schluss, dass ein radikal neuer Ansatz zur Vermittlung von Naturwissenschaften notwendig ist, wenn das sinkende Interesse der europäischen Schülerinnen und Schüler an den Wissenschaften umgekehrt werden soll.
Sie finden den Bericht in der Rubrik "Junge Menschen und Wissenschaft/Wissenschaftsunterricht" unter

www.eubuero.de


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13.08.2007

Buch: Unsere Zukunft 2020 - Was morgen und übermorgen Stand der Technik sein könnte

In diesen Buch beschreiben Wissenschaflerinnen Innovationen in ihren Forschungsgebieten und zeigen, welche Fortschritte in den nächsten Jahren zu erwarten sind. Die Herausgeberin, die Technologiepolitische Sprecherin der FDP-Bundestagsfraktion, Ulrike Flach, befasst sich mit der politischen Seite von Innovationen.

Autor: Ulrike Flach, Sabine Glesner, Martina Heer, Heike L. Pahl, Katrin Rüter de Escobar, Brigitte Voit, Katja Windt;
Herausgeberin: Ulrike Flach
ISBN: 978-3-89869-180-2
19,80 Euro

Blick in die Zukunft der Technik aus der Sicht von Wissenschaftlerinnen, 160 Seiten broschiert


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29.07.2007

Mehr Frauen mit Meisterbrief

Frauen sind in vielen Handwerksberufen unterrepräsentiert. Auch Meisterbriefe gehen überwiegend an Männer - nur knapp ein Fünftel der Meisterprüfungsabsolventen des Jahres 2006 war weiblich. Gegenüber dem Beginn der neunziger Jahre konnten die Frauen diesen Anteil jedoch merklich steigern. Lesen Sie die Veröffentlichung des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln:

www.iwkoeln.de


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25.07.2007

Beispielhafte Projekte zur Förderung des naturwissenschaftlich-technischen Nachwuchses

Die kostenlose 28seitige Broschüre des Innovationsministeriums NRW informiert über ausgewählte Angebote, die zum Ziel haben, Nachwuchs an die Themen Naturwissenschaften und Technik heranzuführen. Bereits Kindergartenkinder profitieren davon. Von A wie Alfred Krupp-Schülerlabor bis Z wie der Initiative Zukunft Technik entdecken informiert über Projektideen, dem Mangel an Ingenieurinnen und Ingenieuren zu begegnen. Die Broschüre regt zur Nachahmung an und bietet Kontaktdaten zu bestehenden Projekten.

Die Broschüre steht zur Bestellung oder zum Download bereit unter

www.zukunft-durch-innovation.nrw.de


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24.07.2007

Mit Rückenwind ins Berufsleben - Partner Berufsberatung

Die neue Broschüre "Mit Rückenwind ins Berufsleben - Partner Berufsberatung" der Bundesagentur für Arbeit gibt einen guten Überblick über die Leistungen der Bundesagentur für Arbeit für Schulabgängerinnen, Schulabgänger und Jugendliche, die sich für eine Duale Ausbildung interessieren.

Über eine dreiviertel Million Jugendliche streben jedes Jahr eine klassische Berufsausbildung an. Über Beratung, Vermittlung und finanzielle Unterstützung sorgt die Bundesagentur für Arbeit mit ihren mehreren tausend Berufsberatern für einen möglichst erfolgreichen Einstieg in die Berufswelt. Gut 3,3 Mrd. Euro standen für diese Aufgabe 2006 zur Verfügung.

Die Broschüre ist abrufbar unter folgendem Link:

www.pub.arbeitsamt.de


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11.07.2007

Statistik: Mehr Professorinnen

Die Zahl der Professorinnen an deutschen Hochschulen ist deutlich gestiegen: 2006 haben rund 5.700 Frauen eine Professur innegehabt, das entspricht einem Anteil von 15 Prozent. 1995 waren es lediglich 8 Prozent. Bundesforschungsministerin Annette Schavan sagte dazu in Berlin: "Dieser positive Trend zeigt, dass wir auf einem guten Weg sind, die Zahl der Professorinnen in Deutschland deutlich zu steigern. Dennoch müssen wir alles tun, um noch mehr Frauen in die Spitzenpositionen der Wissenschaft zu bringen."

Schavan betonte: "Exzellenzförderung in der Wissenschaft darf nicht die Hälfte der Begabungen vernachlässigen. Hoch qualifizierte Frauen müssen angemessen in das Wissenschaftssystem eingebunden werden. Wir wollen und können auf ihre Talente nicht verzichten."

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung plant derzeit ein neues Programm. Im Rahmen des notwendigen Kapazitätsausbaus sollen die Hochschulen unterstützt werden, wenn sie mehr Frauen mit entsprechender Qualifikation nachhaltig beschäftigen. "Wir denken dabei an die Finanzierung von vorgezogenen Berufungen auf Professuren, die erst in drei bis fünf Jahren frei werden, sofern sie durch Wissenschaftlerinnen besetzt werden", sagte Schavan. "Die konkrete Ausgestaltung des Programms wird in Zusammenarbeit mit den Ländern festgelegt."

Ende 2006 lehrten und forschten nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes 37.900 Professorinnen und Professoren an deutschen Hochschulen. Während ihre Gesamtzahl seit Mitte der 1990er Jahre nahezu unverändert blieb, ist der Frauenanteil innerhalb der Professorenschaft seit 1995 stetig gewachsen.

www.bmbf.de


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04.07.2007

Literatur: Ausbildungsberufe für Schulabgängerinnen und Schulabgänger

Drei Berufsstart-Ratgeber bieten Schulabgängerinnen und Schulabgängern einen guten Überblick bei der Suche nach einem passenden Ausbildungsplatz: "Berufsstart für Hauptschüler", "Erfolgsberufe für Realschüler" und "Karrierestart für Abiturienten" stellen jeweils 50 Berufe vor. Neben einer detaillierten Arbeitsbeschreibung und den erforderlichen Fähigkeiten gibt es zu jedem Beruf auch Informationen über Verdienst und Zukunftschancen. Zusätzlich enthalten die Publikationen Tipps für die Ausbildungsplatzsuche, zur Bewerbung und zum Berufseinstieg. Die Bücher sind im Wilhelm Bertelsmann Verlag erschienen.

www.wbv.de


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19.06.2007

Ausbildung im Aufwind

2007 wird nach Ansicht des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) ein sehr gutes Ausbildungsjahr. Laut der veröffentlichten Studie "Ausbildung im Aufwind" wurden in Industrie, Handel und Dienstleistung bis Ende Mai 2007 knapp 12.000 mehr neue Ausbildungsverträge abgeschlossen als im Vorjahr. Vor allem größere Unternehmen und die Industrie sorgen für ein Plus bei den Ausbildungszahlen.

12,4 Prozent der befragten Unternehmen konnten bereits im vergangenen Jahr nicht alle ihre Ausbildungsplätze besetzen, vor allem, weil ihnen keine geeigneten Bewerbungen vorlagen. Als größtes Ausbildungshemmnis sieht mehr als die Hälfte der Unternehmen immer noch die mangelnde Ausbildungsreife der Schulabgänger. Dagegen hat das Argument einer unsicheren wirtschaftlichen Perspektive an Bedeutung verloren. Sahen 2005 noch über 41 Prozent hierin ein Ausbildungshemmnis, sind es nun nur noch 22,5 Prozent.

Mehr Informationen:

www.dihk.de


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05.06.2007

Ursula von der Leyen: "Eltern legen besonders viel Wert auf klare Regeln bei der Werteerziehung"

Allensbach-Umfrage bestätigt Ansatz des Bundesfamilienministeriums zur gesellschaftlichen Mitverantwortung bei der Erziehung. Zwei Drittel der Deutschen (65 Prozent) möchten, dass Kindern bereits im Kindergarten mehr Werte und Orientierung vermittelt werden. Das ist das Ergebnis einer Studie des Instituts für Demoskopie Allensbach im Auftrag des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

"Wissens- und Wertevermittlung gehören für mich ganz einfach zusammen. Nur wo Werte auch gelebt werden, kann Erziehung gelingen", sagt Bundesministerin Ursula von der Leyen anlässlich der Impulsveranstaltung der "Bündnisinitiative Verantwortung Erziehung" in Berlin. "Ich möchte dabei nicht nur die wertegebundene Erziehung fördern, sondern den Wert der Erziehung überhaupt stärker ins Bewusstsein der Gesellschaft rücken. Mir geht es darum, mit allen, die in diesem Bereich Verantwortung tragen, den Diskurs darüber zu führen, wie wertegebundene Erziehung im Alltag verankert werden kann", so die Ministerin.

Mehr unter

www.bmfsfj.de


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31.05.2007

Literatur: Erwartungen in himmelblau und rosarot

Die unterschiedlichen Lernleistungen von Mädchen und Jungen sind mit den Ergebnissen der PISA- und IGLU-Studien hinlänglich bekannt. Die vielfältigen Ursachen dagegen weniger gut erforscht. Mädchen könnten in Mathematik besser sein - warum sind sie es nicht? Mit dieser Frage befasst sich die genderbezogene Erwartungsforschung in der Schulpädagogik und der Pädagogischen Psychologie. Die Veröffentlichung "Erwartungen in himmelblau und rosarot" bietet einen exemplarischen Überblick über den aktuellen Stand der Forschung.

Im Mittelpunkt der 12 Beiträge, die sich weitgehend auf experimentelle Studien beziehen, steht das Konzept der genderbezogenen Erwartungsforschung. Dieser Ansatz befasst sich mit der Konstruktion von Selbstkonzepten, Leistungs- und Begabungseinschätzungen, zukunftsgerichteten Überzeugungen etc. und analysiert die Faktoren, die unterschiedliche Einstellungen und Leistungen von Mädchen und Jungen im Unterricht beeinflussen. Untersucht werden

- schulinterne Einflüsse (Erwartungshaltungen von Lehrpersonen und Eltern, die Bedeutung von Schulbuchabbildungen) und
- schulexterne Einflüsse (Schulvergleiche, Studienfachwahl) hinsichtlich ihrer Bedeutung für die Herausbildung von Geschlechterunterschieden sowie
- Interventionsmöglichkeiten im Unterricht (Förderkonzepte, Mono- oder Koedukation).

Dabei werden folgende Kernfragen bearbeitet: "Welche Erwartungsunterschiede bestehen zwischen Schülerinnen und Schülern? Welche Wirkungen gehen von diesen Unterschieden aus? Welche Faktoren bedingen diese Unterschiede? Welche Interventionen lassen sich zum Ausgleich von Geschlechterdisparitäten einsetzen?"

Lehrpersonen finden in diesem Buch differenzierte Antworten auf die Frage nach den Ursachen und Prozessen von "doing gender" im Unterricht _ allerdings keine Rezepte für den Unterricht. Wer sich mit Konzepten der Mädchenförderung im Bildungsbereich befasst, muss zur Kenntnis nehmen, dass z. B. allein weibliche Lehrkräfte in den Naturwissenschaften nicht ausreichen, um Chancengleichheit zwischen Schülerinnen und Schülern herzustellen. Ein Buch für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie für Expertinnen und Experten, die an einer zusammenfassenden Darstellung von Forschungsergebnissen und theoretischen Diskussion über die Reproduktion von Geschlechterunterschieden im Bildungsbereich interessiert sind.

*Quelle:* Peter H. Ludwig, Heidrun Ludwig (Hrsg.), Erwartungen in himmelblau und rosarot - Effekte, Determinanten und Konsequenzen von Geschlechterdifferenzen in der Schule, Weinheim und München 2007, Juventa Verlag


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22.05.2007

Broschüre für Mädchen zu Umweltberufen

Titelblatt der Broschüre

Anlässlich des diesjährigen Girls'Day - Mädchen-Zukunftstags stellte das nordrhein-westfälische Umwelt­ministerium eine neue Broschüre vor, die Mädchen und Frauen über berufliche Perspektiven im Umwelt- und Naturschutz informiert.

"Berufe im Umweltschutz sind Berufe mit Zukunft", so Umweltminister Eckhard Uhlenberg. "Der Staat fördert umweltverträgliches Handeln, immer mehr Unternehmen entdecken, dass sie mit ressourcenschonendem Arbeiten bares Geld sparen können, und die Verbraucherinnen und Verbraucher legen Wert auf umweltfreundliche Waren."
Die Broschüre informiert über Berufe wie Umweltberaterin, Forstwirtin oder Ingenieurin für Landespflege. Neben einem Überblick über alle Berufsfelder, liefert die Broschüre Kontaktadressen von Berufs- und Fachverbänden.

Download und Bestellung unter

www.munlv.nrw.de


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09.05.2007

Dokumentation der Tagung "Girls go business"

Am 12. Januar 2007 führte die Grüne Fraktion im Landtag NRW eine Tagung unter dem Titel "Girls go business - wer geht mit? Lebenswünsche und Berufsperspektiven von Mädchen/jungen Frauen" durch. Die Dokumentation der Veranstaltung ist nun als Broschüre erschienen und kann als pdf heruntergeladen werden. Sie enthält u.a. einen Auszug aus dem Vortrag "Mehr junge Frauen für technische Berufe gewinnen: Bedingungen, Konzepte, Strategien" von Doro-Thea Chwalek, Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit.

Dokumentation Girls go business (pdf)


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03.05.2007

Berufsbildungsbericht 2007

Der vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) herausgegebene Berufsbildungsbericht 2007 bilanziert die Entwicklung auf dem Ausbildungsstellenmarkt 2006. Die Bilanz im Jahr 2006 zeigt, dass die im Nationalen Pakt für Ausbildung und Fachkräftenachwuchs in Deutschland vereinbarten Maßnahmen zur Verbesserung der Ausbildungssituation ihre Wirkung entfalten. Nach dem rückläufigen Ergebnis des Jahres 2005 hat sich damit bei den neu abgeschlossenen Ausbildungsverträgen wieder die positive Entwicklung aus dem ersten Jahr der Umsetzung des Ausbildungspaktes fortgesetzt.

Die erwartete hohe Nachfrage nach Ausbildungsplätzen wird in 2007 und danach besondere Anstrengungen aller Beteiligten erfordern. Die Bundesregierung führt ihre flankierenden Programme bis 2010 fort.

Eine ausführliche Zusammenfassung der Ergebnisse, eine Abschätzung der zukünftigen Entwicklung und den Bericht zum Download finden Sie auf den Seiten des

BMBF


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24.04.2007

An 30% der Unternehmensgründungen sind Frauen beteiligt

30% der Personen, die sich im Jahr 2006 an den Unternehmensgründungen in Deutschland beteiligten, waren Frauen. Wie das Statistische Bundesamt anlässlich der Deutschen Gründer- und Unternehmer-Tage in Berlin mitteilte, lag dagegen der Anteil von Frauen bei den Gründungen mit größerer wirtschaftlicher Bedeutung nur bei 18%. Überdurchschnittlich war der Frauenanteil mit 35% bei Gründungen von Kleinbetrieben. Beim Gewerbe, das im Nebenerwerb betrieben wird, betrug der Anteil der Gründerinnen sogar knapp 40%.

Insgesamt gab es 740.000 Unternehmensgründungen im Jahr 2006. Dies waren deutlich weniger als auf dem Höhepunkt des Gründungsbooms in Deutschland im Jahr 2004. Im Zusammenhang mit der Einführung der Ich-AG hatte es damals knapp 820.000 gewerbliche Gründungen gegeben.

Weitere Auskünfte gibt:

Jürgen Angele,

Telefon: (0611) 75-2978,

E-Mail: gewerbeanzeigen-insolvenzen@destatis.de


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24.04.2007

Immer mehr Frauen im Berliner Handwerk

Die Zahl der Handwerkerinnen wächst. Die Quote stieg bei den Auszubildenden in den vergangenen zehn Jahren kontinuierlich an: 1996 waren 23 Prozent und 2006 bereits fast ein Drittel, 30 Prozent, aller Lehrlinge im Berliner Handwerk weiblich. Auch in typischen Männerdomänen holen die Frauen auf, beispielsweise im Bereich Feinwerkmechanik. Dort stieg die Quote von 6 Prozent (2005) auf 9,5 Prozent (2006). Auch als Führungskräfte sind Frauen im Handwerk stark vertreten: 18 Prozent aller Handwerksbetriebe in Berlin werden von einer Frau geführt.
Information: Handwerkskammer Berlin

>www.hwk-berlin.de


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18.04.2007

Praxishilfe "Eine Schule für Mädchen und Jungen"

Typisch Mädchen! Typisch Junge! Kinder brauchen eine geschlechtergerechte Schule, um sich jenseits allen Schubladendenkens als Individuen entwickeln zu können. Mit einer jetzt neu herausgegebenen Broschüre bietet die GEW eine Praxishilfe für den Schulalltag an. Die Broschüre will Lehrerinnen und Lehrer anregen, den eigenen Unterricht zu reflektieren, den Blick für die Geschlechterverhältnisse in der Schule zu öffnen und Neues auszuprobieren.

Kapitel 1 "Jungen und Mädchen in der Schule - eine kleine Einführung" ist eine Einschätzung von Ergebnissen aus der schulischen Geschlechterforschung.

Kapitel 2 "Zehn Fragen an eine geschlechtergerechte Bildung" ist eine Anregung in Frageform, sich mit der eigenen professionellen Haltung, der Unterrichtsgestaltung und der Schule als Institution auseinander zu setzen.

In Kapitel 3 "Aus der Praxis … in die Praxis" wird bereits erprobte Praxis zur geschlechtergerechten Bildung beschrieben.

In Kapitel 4 "Ergebnisse und Perspektiven" erfolgt eine bildungspolitische Verortung des Anliegens der geschlechtergerechten Bildung. Ein ausführliches Literaturverzeichnis und Lesetipps der Redaktion geben weitere Anregungen.

Die Broschüre "Eine Schule für Mädchen und Jungen" steht auf den Seiten der GEW zum Download zur Verfügung:

www.gew.de


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22.03.2007

Serviceangebot www.familien-wegweiser.de

Per Postleitzahl zu Elterngeld, Kindergeld und Co. - Der Familienwegweiser, das Serviceportal des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, ist ab sofort in neuem Look online. Unter www.familien-wegweiser.de finden Familien umfangreiche Informationen, die Ihnen den Alltag erleichtern. So gibt es unter anderem Beratungs- und Dienstleistungsangebote sowie einen echten Wegweiser zu den zuständigen Ämtern und Behörden. "Der neue Familienwegweiser ermöglicht einen schnellen und unkomplizierten Zugriff auf die Fülle von familienrelevanten Leistungen, die der Bund, die Länder und die Kommunen anbieten", sagt Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen. "Damit bietet das Portal eine sinnvolle Orientierung, damit Familien auch wirklich die Unterstützung erhalten,die ihnen zusteht."

Einen besonderen Service bietet die neu geschaffene Rubrik "Familie Regional". Nach Eingabe der Postleitzahl gibt es aus einer Datenbank passgenaue Ansprechpartner für staatlichen Leistungen und Hilfen in der jeweiligen Kommune. Zahlreiche weitere Neuerungen machen die überarbeitete Datenbank zu einem nützlichen Begleiter durchs gesamte Familienleben.

Bewährte Rubriken wie die Onlinerechner bleiben auch nach dem Relaunch erhalten. Dazu zählt auch der umfangreiche Stichwortkatalog mit Antworten zu allen Fragen - von A wie Adoption bis Z wie Zuzahlungen in der gesetzlichen Krankenversicherung. Links zu weiteren Informationsangeboten des
Bundesfamilienministeriums, wie etwa dem sehr erfolgreichen Modellprogramm "Mehrgenerationenhäuser" runden den neuen Familien-Wegweiser ab.

www.familien-wegweiser.de


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22.03.2007

Lesekalender "Frauenansichten: Erneuerbare Energien":

Kalender Frauenansichten

Im etwa 100 Seiten starken Kalender "Frauenansichten: Erneuerbare Energien" im Format A5 sind 13 Interviews mit Frauen abgedruckt, die sich für die Nutzung der erneuerbaren Energien engagieren. Das Kalendarium des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit umfasst eine Seite pro Monat.

Interviewt wurden:

- Petra Schweizer-Ries, Projektleiterin "Sozialwissenschaftliche Akzeptanzstudie zu EE", Magdeburg
- Irina Rau, Projektleiterin "Jugendbündnis Zukunftsenergie", Berlin
- Renate Künast, MdB B90/Grüne, Berlin
- Rosemarie Rübsamen, Geschäftsführerin Rübsamen Windenergie, Halstenbek
- Daniela Thrän, Bereichsleiterin Bioenergiesysteme, Institut für Energetik und Umwelt, Leipzig
- Ursula Sladek, Geschäftsführerin EWS, Energiewerke Schönau, Schönau
- Dinah Epperlein, aktiv im Energiewende Komitee Göttingen e.V., Göttingen
- Inge Pröve, Ausbilderin, Jugendwerkstatt Felsberg, Felsberg
- Jasmin Nitschke, Auszubildende bei LIFE e.V. Frauen entwickeln Ökotechnik, Berlin
- Ulrike Röhr, Projektleiterin "genanet", Berlin
- Hanne May, Chefredakteurin Neue Energie, Berlin
- Mechthild Rothe, MdEP SPD, Bad Lippspringe / Brüssel
- Anita Meinelt, Bürgermeisterin CSU, Moosburg

Einzelexemplare wie Klassensätze können im Internet bestellt werden. Artikelnummer 2197 unter

www.bmu.de


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19.03.2007

Abenteuer Ausbildung

Eine Publikation mit dem Titel "Abenteuer Ausbildung - Handlungsempfehlung für Eltern, deren Kinder sich in der Berufswahl befinden" wurde nun vom Westdeutschen Handwerkskammertag heraus gegeben. Sie steht unter www.handwerk-nrw.de zum Download zur Verfügung:

Broschüre Abenteuer Ausbildung (pdf)


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14.03.2007

ZDF-Reihe "2057 - Unser Leben in der Zukunft"

Wie sieht unsere Welt in 50 Jahren aus? Werden fliegende Autos und denkende Roboter zu unserem Alltag gehören? Ab dem 18. März startet das ZDF die dreiteilige Reihe "2057 - Unser Leben in der Zukunft". Beim Girls'Day-Wettbewerb "Vision 2027 - Erfinde deine Zukunft" können Mädchen selbst entwickeln, wie sie mit Technik ihre Zukunft gestalten möchten. Mehr zum Wettbewerb unter

www.girls-day.de/vision2027


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14.03.2007

DGB Info Brief "Frau geht vor"

"Trotz guter Bildung nicht chancengleich. Frauen zwischen Berufswahl und Weiterbildung." Dies ist der Schwerpunkt der Februar-Ausgabe des DGB Info-Briefes "Frau geht vor" (No.1 Februar 2007). Im Beitrag "Kommissarin oder Soap: Vorbilder für untypische Berufswahl gesucht", berichtet Projektleiterin Doro-Thea Chwalek über bisherige Erfolge und weitere Aufgaben des Girls'Day - Mädchen-Zukunftstags. Weitere Themen sind unter anderem Qualifizierung, Lohnunterschiede und Frauen an der Spitze.

www.dgb.de


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07.03.2007

Frauenverdienste: Nur langsame Annäherung

Vollzeitbeschäftigte Frauen in Industrie, Handel, Bank- und Versicherungsgewerbe verdienten im Jahr 2006 in Deutschland 80 Prozent der Männerverdienste - im Jahr 2000 waren es 78,5 Prozent. Der Männerbonus resultiert aus den unterschiedlichen Lebenslagen der Geschlechter: Das Gros der berufstätigen Frauen ist weniger qualifiziert als die männlichen Kollegen; besonders groß ist die Know-how-Lücke zwischen älteren Frauen und Männern. Die jüngeren Damen haben den Spieß zwar umgedreht, sie lernen aber weiterhin vor allem "weibliche" Berufe und meiden - gut bezahlte - Technikjobs. Frauen arbeiten zudem sehr häufig in Dienstleistungsberufen sowie in kleinen und mittleren Unternehmen, und dort wird weniger gezahlt. Ungeschriebenes Gesetz ist auch, dass stetig seinen Job tun muss, wer im Unternehmen vorwärts kommen will - eine Familienpause verhindert oft den Sprung nach oben. Lesen Sie den kompletten Artikel hier:

www.iwkoeln.de


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05.03.2007

Starkes Signal für duale Berufsausbildung

Das BMBF veröffentlicht neue Publikationen zur Ausbildung in Zukunftsbranchen.

Die richtigen Ausbildung für die Zukunft: Mit drei neuen Broschüren und einer CD-ROM informiert das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) über die duale Berufsausbildung in innovativen Wachstumsbranchen. Im Rahmen der BMBF-Ausbildungsinitiative setzen die vier Publikationen ein starkes Signal für die duale Ausbildung: Innovative Wachstumsbranchen werden beispielhaft ins Bild gerückt, um zusätzliche Betriebe für dieses Modell zu gewinnen. Die Duale Berufsausbildung ist ein Erfolgsmodell: Für 58 Prozent der Jugendlichen eines Altersjahrganges ist sie der Weg in eine eigenverantwortliche berufliche und persönliche Zukunft.

Die Broschüre "Mandanten beraten: Ausbildung lohnt" ist in Zusammenarbeit des BMBF mit der Bundessteuerberaterkammer entstanden. Der Leitfaden zeigt, wie und warum sich Ausbildung für den Mittelstand lohnt. Die Publikation macht an Beispielen deutlich, wie mittelständische Unternehmen gezielt ausbilden können, um dem drohenden Fachkräftemangel entgegenzuwirken. Steuerberater können dieses Wissen an ihre Mandanten weitergeben und so - über die eigene Ausbildungsleistung hinaus - einen Beitrag für mehr Ausbildungsplätze leisten.

Die BMBF-Broschüre "Duale Ausbildung im Bereich der Erneuerbaren Energien" rückt betriebliche Ausbildungsmöglichkeiten in dem Zukunftsfeld der Erneuerbaren Energien in den Blick. Die BMBF-Broschüre "Duale Ausbildung in innovativen Technologiefeldern" richtet sich insbesondere an die Zielgruppe der Unternehmer, während die CD-ROM "Duale Ausbildung in innovativen Technologiefeldern auf die Informationsbedürfnisse von Schulabgängerinnen und Schulabgängern zugeschnitten ist.

Zu beziehen sind die beiden BMBF-Broschüren und die CD-ROM über das BMBF, Postfach 30 20 35 in 53182 Bonn oder per Telefon 01805 - 262302 bzw. E-Mail books@bmbf.bund.de .

Die Broschüre "Mandanten beraten: Ausbildung lohnt" ist über die Bundessteuerberaterkammer, -Presse und Kommunikation - , Neue Promenade 4, 10178 Berlin oder per E-Mail presse@bstbk.de erhältlich.


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05.03.2007

Spitzenpositionen in großen Unternehmen fest in Männerhand

Aufsichtsräte und Vorstände sind in Deutschland nach wie vor fest in der Hand von Männern. Zu diesem Ergebnis kommt das DIW Berlin in seinem
aktuellen Wochenbericht 7/2007. Im Aufsichtsrat der 200 größten Unternehmen in Deutschland sind Frauen nur zu knapp 8 % vertreten. Davon
sind über die Hälfte aufgrund von Mitbestimmungsregelungen dorthin gelangt. Der Anteil der Unternehmen ohne eine Frau im Aufsichtsrat liegt
bei über einem Drittel, am geringsten ist er bei den größten Unternehmen. Bei den Vorstandsposten sind Frauen noch schwächer vertreten. So ist in den 100 größten Unternehmen nur eine Frau im Vorstand. Bei den Top 200 sind nur elf Frauen im Vorstand, dies entspricht einem Anteil von gut einem Prozent. Die Ergebnisse zeigen, dass das Ziel der Gleichstellung der Geschlechter in Spitzenpositionen größerer Unternehmen in Deutschland nach wie vor in weiter Ferne liegt.

DIW Spitzenpositionen fest in Männerhand [407,18 kB]


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27.02.2007

KIM-Studie: Kinder lernen mit dem Computer

Immer mehr Kinder nutzen den Computer: Über vier Fünftel der sechs- bis 13-Jährigen in Deutschland haben bereits Erfahrung im Umgang mit Computern gesammelt. Dabei wird der Computer auch intensiv als Lernmedium verwendet. Denn nach dem Spielen zählt das Arbeiten für die Schule
und die Nutzung von Lernprogrammen zu den häufigsten Computertätigkeiten der Kinder. Dies sind Ergebnisse der repräsentativen KIM-Studie 2006 (Kinder und Medien) des Medienpädagogischen Forschungsverbundes Südwest, die nun als Studienbericht vorliegt.

46 Prozent der Kinder mit Computererfahrung nutzen den Computer mindestens einmal pro Woche für die Schule, 43 Prozent beschäftigen sich mit dieser Häufigkeit mit Lernprogrammen. Dabei wird Lernsoftware mehrheitlich zu Hause genutzt, die Anwendung in der Schule bestätigt nur ein Viertel der Kinder. Die häufigsten Lerninhalte sind dabei Mathematik, Deutsch und Fremdsprachen. Den Kindern macht das Arbeiten mit Lernsoftware Spaß, mehr als zwei Drittel beschäftigen sich sehr gerne oder gerne mit Lernprogrammen.

Die KIM-Studie (Kinder und Medien) wurde bereits zum sechsten Mal vom Medienpädagogischen Forschungsverbund Südwest (mpfs) durchgeführt. Hierfür wurden im Jahr 2006 ca. 1.200 Kinder zwischen 6 und 13 Jahren sowie deren Haupterzieher befragt. Die Studie wird vom 27. Februar bis 3. März auf der Bildungsmesse didacta in Köln präsentiert. Die Studiendokumentation kann unter www.mpfs.de kostenfrei bestellt werden und liegt zum Download bereit. Die Basisdokumentation zum Medienumgang von Kindern gibt u.a. Auskunft über Computer- und Internetnutzung, die Verwendung von Handy und MP3-Player und dem Umgang mit Medien in der Familie.

Auf dem Messestand des mpfs auf der didacta (06 B 089) werden neben den Studienreihen KIM und JIM auch das Internetangebot www.handysektor.de vorgestellt. Handysektor ist ein werbefreies Angebot für Kinder und Jugendliche zum Thema Sicherheit in mobilen Netzen und hält praktische Tipps und umfangreiche Informationen für den Umgang mit dem Handy bereit. Der Medienpädagogische Forschungsverbund Südwest ist ein Projekt der Landesanstalt für Kommunikation Baden-Württemberg (LFK) und der Landeszentrale für Medien und Kommunikation Rheinland-Pfalz (LMK). Bei der Studienreihen KIM und JIM kooperiert der mpfs mit der SWR Medienforschung.

Bei Fragen steht Ihnen Thomas Rathgeb, Fon 0711/6 69 91-52 zur Verfügung.


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06.02.2007

"Beruf Bildung Zukunft" (BBZ) der Bundesagentur für Arbeit

Die Ausgaben 2006/2007 der Hefte "Frauen und Beruf", "Ingenieurwissenschaften" und "Naturwissenschaften" der Schriftenreihe BBZ Beruf Bildung Zukunft der Bundesagentur für Arbeit liegen vor. In der aktuellen Ausgabe des Magazins "Frauen und Beruf - Arbeitsmarkt und Weiterbildung" aus der Reihe "Beruf Bildung Zukunft" (BBZ) der Bundesagentur für Arbeit verdeutlicht Sabine Mellies, Geschäftsführung des Kompetenzzentrums Technik-Diversity-Chancengleichheit, die vielfältigen Karriereaussichten für Frauen im Bereich "Technik und IT" und betont wie wichtig es ist, sich aktiv in Netzwerken zu organisieren. Der Artikel steht Ihnen hier zum Download zur Verfügung.

Die Zahlen der Studienanfängerinnen in Maschinenbau und Elektrotechnik haben sich in den letzten Jahren zwar mehr als verdoppelt, in 2004 waren jedoch die Zahlen in den drei Bereichen Maschinenbau, Elektrotechnik und Bauingenieurwesen erstmals wieder rückläufig - und dies trotz guter Einstiegschancen und Perspektiven in diesen Branchen.

Ebenfalls überarbeitete Ausgaben sind in dieser Reihe für die Magazine "Naturwissenschaften"(BBZ Nr. 26) und "Ingenieurwissenschaften" (BBZ Nr.25) erschienen, in denen das Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit zu den Themen "Frauen in den Ingenieurwissenschaften" und "Frauen in den Naturwissenschaften" Position bezieht und Frauen dazu ermutigt, sich beruflich in den spannenden und innovativen naturwissenschaftlichen bzw. technischen Tätigkeitsfeldern zu orientieren.


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28.01.2007

FiBS-Konferenz zu Fachkräftemangel

Das Forschungsinstitut für Bildungs- und Sozialökonomie (FiBS) präsentiert im Rahmen der Konferenz "Demografischer Wandel, Bildung und Personalentwicklung: Fachkräftemangel und veränderte Qualifikationsstrukturen - Herausforderung für Unternehmen und Bildungseinrichtung" am 5. Februar 2007 in Berlin aktuelle Studienergebnisse zu Studierendenzahlen sowie zu Arbeitskräfteangebot und -nachfrage nach Qualifikationsniveaus.

www.zdh.de


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03.12.2006

"Süßes Leben mit bitteren Noten"

Im Auftrag des Frauenministeriums Nordrhein-Westfalen hat die Universität Siegen eine Diskursanalyse zum Unternehmerinnenbild in Deutschland durchgeführt. Ausgewertet wurde dabei die Berichterstattung über Gründerinnen und Unternehmerinnen in der Tagespresse in dem Zeitraum von 1995 bis 2004. Die Studie mit dem Titel "Süßes Leben mit bitteren Noten" ist in Kürze auch in Druckform zu erhalten und kann derzeit im Internet heruntergeladen werden. Mehr unter

www.mgffi.nrw.de


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07.11.2006

Wer sind die "Offliner"? Sonderauswertung (N)ONLINER Atlas 2006

Das Alter und der Bildungsstand beeinflussen die Nutzung des Internets in Deutschland. 61,3 Jahre alt, weiblich, mit einem unterdurchschnittlichen Bildungsniveau und Haushaltseinkommem sowie nicht berufstätig - das sind die typischen "Offliner", die Menschen die das Internet nicht nutzen. Dies ist das Ergebnis der Sonderauswertung des (N)ONLINER Atlas 2006, der von Initiative D21 und TNS Infratest heute veröffentlicht wurde.

78 Prozent der Offliner sind über 50 Jahre alt und lediglich sieben Prozent von ihnen haben Abitur oder einen Studienabschluss. 63 Prozent der Offliner haben ein monatliches Einkommen von 2.000 Euro und weniger. 56 Prozent von ihnen sind Renterinnen, Rentner oder Pensionäre. Der Frauenanteil ist mit 61 Prozent unter den Offliner ebenfalls überdurchschnittlich hoch. Die Größe des Heimatortes oder ein Unterschied bei der Betrachtung von West- und Ostdeutschland, spielt keine Rolle bei der Internetnutzung.

"Die klassischen Merkmale der digitalen Spaltung sind nach wie vor von Bedeutung", kommentiert Prof. Barbara Schwarze (Vorsitzende des Kompetenzzentrums Technik - Diversitiy - Chancengleichheit e.V.). Noch immer nutzen 23 Millionen Menschen das Internet nicht. Werden oben genannte Merkmale, wie Geschlecht, Alter, Einkommen und Bildungsniveau kombiniert, ergibt sich eine Offliner-Zahl von 91,1 Prozent.

Um diese Zahl zu senken bedarf es verstärkter zielgruppenorientierter Maßnahmen. "Gefragt sind nutzenorientierte Information, Anwendungsbeispiele und Lernangebote, ebenso wie öffentliche Internetzugangsorte und einfach zu nutzende Technologien", so Schwarze. Mit dem Projekt "Mittendrin im Leben - Ganz einfach Internet" des Kompetenzzentrum mit Unterstützung von Partnern, wie die Initiative D21, wurden in nur zwei Jahren bereits 37.000 älteren Menschen das Internet näher gebracht.

Die Sonderauswertung " Offliner in Deutschland . Bestandsaufnahme und Charakterisierung der Nicht-Nutzer des Internets" ist zum kostenfreien Download (PDF mit PowerPointPräsentation, 340 Kb) erhältlich unter:

www.nonliner-atlas.de


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01.11.2006

Studienanfängerinnen Informatik: Zahlen sinken weiter

Anlässlich des Informatikjahrs hat das Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit im Projekt "Genderaktivitäten im Wissenschaftsjahr 2006" die aktuellen Zahlen des Statistischen Bundesamtes und des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) unter geschlechterdifferenzierten Gesichtspunkten untersucht. Die seit dem Jahr 2000 rückläufige Entwicklung der Studienanfängerinnen-Zahlen in der Informatik setzt sich auch in 2005 fort: Im Vergleich zum Vorjahr begannen etwa 2 Prozent weniger Studierende ihre Ausbildung, wobei die rückläufige Tendenz bei den Frauen noch etwas stärker war als bei ihren männlichen Kommilitonen. Diese Entwicklung spiegelt sich auch in den IT-Ausbildungsberufen. Die Zahl der Ausbildungsplätze sinkt seit dem Jahr 2003. Die Betrachtung des Frauenanteils zeigt einen seit 1997 kontinuierlich sinkenden Trend.

Ausführliches Datenmaterial zum Thema "Frauen in der Informatik" steht zum Download bereit:

www.kompetenzz.de/informatikjahr


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24.10.2006

Schlecht bezahlte Frauen

Mit dem "Frauenlohnspiegel" bietet die Hans-Böckler-Stiftung einen Lohn- und Gehalts-Check im Internet zu über 130 Berufen an. Das Angebot richtet sich insbesondere an Frauen, sie finden hier viele Informationen und Links zum Thema "Frau und Beruf". Das durchschnittliche Monatseinkommen von Frauen liegt heuterund 22,5 Prozent unter dem der Männer.

Der Frauenlohnspiegelinformiert, welche Löhne und Gehälter in einzelnen Berufen gezahltwerden. Gründe für die schlechtere Entohnung: Frauen haben oft eine kürzere Berufserfahrung und häufiger Berufsunterbrechungen, sie haben seltener Führungspositionen inne und sind teilweise schlechter qualifiziert als Männer. Die Untersuchung stellt aber auch eine Lohndiskriminierung fest: Immer wieder bekämen Frauen für die gleiche Arbeit weniger Geld als Männer. Mehr

www.frauenlohnspiegel.de


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24.10.2006

Fast zwei Drittel der Lehrkräfte sind Frauen

Wie das Statistische Bundesamt mitteilte, unterrichteten im Schuljahr 2005/06 rund 790 000 Lehrkräfte an den allgemeinbildenden und beruflichen Schulen in Deutschland. Von diesen waren 64% Lehrerinnen, über die Benennung des Tages sollte also nachgedacht werden.

Die Zahl der weiblichen Lehrkräfte ist im Vergleich zum Schuljahr 1995/96 um 8,9% (+ 42 000) gestiegen. Damit erhöhte sich der Anteil der Lehrerinnen um rund 4 Prozentpunkte auf 64%. Der Frauenanteil stieg insbesondere in den alten Bundesländern (von 55% auf 61%). Allerdings ist dieser bei den Lehrkräften in den neuen Ländern mit rund 75% noch deutlich höher. Im Vergleich der Bundesländer reichte 2005 die Spanne des Frauenanteils an den Lehrkräften von 57% im Saarland bis zu 79% in Mecklenburg-Vorpommern.

Weitere Auskünfte gibt:
Marianne Renz,
Telefon: (0611) 75-4141,
E-Mail: schulstatistik@destatis.de


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24.10.2006

15. Shell Jugendstudie: Jugend 2006

Mädchen und junge Frauen sind auf der Überholspur. Zu dieser Erkenntnis kommt die 15. Shell Jugendstudie. Junge Frauen haben im Bereich der höheren Schulbildung die jungen Männer überholt und streben auch zukünftig häufiger höherwertige Bildungsabschlüsse an - ein Trend, der sich bereits in der Shell Jugendstudie 2002 angedeutet hatte. 2006 streben 55 Prozent der befragten Mädchen das Abitur an, hingegen nur 47 Prozent der Jungen.

Die Zahl junger Erwachsener, die zunächst auf eigene Kinder und Familie verzichten, wächst. Dabei ist es nicht so, dass junge Frauen keine eigenen Kinder wollen. Sie sehen sich jedoch bei der Familiengründung mit vielfältigen Schwierigkeiten konfrontiert, weil Ausbildung, berufliche Integration und Partnerschaft mit Familiengründung in einem sehr kurzen Zeitfenster komprimiert sind - der so genannten Rushhour des Lebens. Die jungen Frauen nehmen äußerst sensibel wahr, welche Probleme mit Nachwuchs und dem Vorankommen im Berufsleben verbunden sind.

Anfang des Jahres 2006 wurden mehr als 2.500 Jugendliche und junge Erwachsene im Alter von 12 bis 25 Jahren zu ihrer Lebenssituation, ihren Glaubens- und Wertvorstellungen und ihrer Einstellung zur Politik befragt. Seit 53 Jahren beauftragt Shell unabhängige ForscherInnenteams, um Jugendstudien herauszugeben, die jeweils eine aktuelle Sicht auf die Jugendgeneration und ihre Zukunftssichten ermöglichen.

Shell Jugendstudie


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22.10.2006

Zeitschrift für ArbeitsmarktForschung (ZAF)

Das aktuelle Heft 2/2006 der Zeitschrift für ArbeitsmarktForschung (ZAF) präsentiert Beiträge aus der gesamten Bandbreite der Arbeitsmarktforschung.

Themen

Die Beiträge beschäftigen sich mit folgenden Themen:
- Arbeitsrechtliche Schwellenwerte und betriebliche Arbeitsplatzdynamik
- Auswirkungen organisatorischen Wandels auf die betriebliche Nachfrage
- Geschlechtsspezifische Einkommensunterschiede von Universitaetsabsolventen
in Deutschland
- Soziale Einstellungen in der Organisationsgesellschaft
- Reduzierung des Problems fehlender Daten durch multiple
Imputationstechniken.

Weitere Informationen und online-Bestellmoeglichkeit finden Sie unter:

www.iab.de


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22.10.2006

Der eingebildete Makel

"Frauen können keine Mathematik" - dieses Stereotyp bewahrheitet sich immer wieder. Allerdings nur, solange die Frauen daran glauben. Das zeigt eine aktuelle Studie. Zum kompletten Artikel unter

www.heise.de


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15.10.2006

Neues DJI-Bulletin zum Thema Gender

Seit fünf Jahren sind die aus dem Kinder- und Jugendplan (KJP) des Bundes geförderten Organisationen verpflichtet, die gleichstellungspolitische Vorgabe des Gender Mainstreaming (GM) zu beachten. Die Bilanz der Umsetzung offenbart eine Fülle unterschiedlicher Aktivitäten, lässt aber auch Hindernisse im Prozess der Implementierung sichtbar werden, die von "verbaler Aufgeschlossenheit bei weitgehender Verhaltensstarre" über mangelnde Unterstützung durch die Leitung bis hin zu "harten Fakten" wie etwa Einstellungsstopps reichen.

Das "eiserne Gehäuse" der Strukturen in den Organisationen bewährt sich gegenüber Innovationen in besonderem Maße, wenn es um ein Mehr an Geschlechtergerechtigkeit geht. Veränderung verlangt in hohem Maße Hartnäckigkeit und Geduld; die Umsetzung ist bei den "Mühen der Ebenen" angelangt. Gender Mainstreaming mäandert zwischen symbolischer Politik und tatsächlich angestoßenen Veränderungen - so das Ergebnis der wissenschaftlichen Begleitung des DJI-Projektes "Gender Mainstreaming in der Kinder- und Jugendhilfe".

Inhalt von Heft 75
Dossiers
Viel Gegacker - und kein Ei? Chancen, Risiken, Nebenwirkungen beim Umsetzen von Gender Mainstreaming
Ohne Männer? Verteilung der Geschlechter in der Kinder- und Jugendhilfe
DJI Bulletin PLUS: Gender Mainstreaming - Definition, Begriff, Geschichte, Instrumente, Verfahren
Berichte
Gastkommentar: Eva Welskop-Deffaa. Frauen und Männer - besser miteinander leben
Geschlechterdebatten in Deutschland - Eine Zwischenbilanz. Kontroversen um Kinder, Küche, Karriere
Lebensentwürfe und Berufseinschätzungen von 12- bis 29-Jährigen. Jugend im neuen Jahrtausend - Angleichung der Geschlechter?
Gewalt und Geschlecht. Männlichkeit und Gewalt - gesellschaftlich hergestellt und daher veränderbar
Gender und Gewaltprävention. Jungenarbeit - ein Defizit, aber unverzichtbar!

Herausgeber und Erscheinungsort:

Deutsches Jugendinstitut e.V.
Nockherstraße 2
81541 München
Tel: 089-62306-0
Fax: 089-62306-265

Presserechtlich verantwortlich: Prof. Dr. Thomas Rauschenbach

Redaktion:
Dr. Jürgen Barthelmes (E-Mail: barthelmes@dji.de; Telefon: 089-62306-180)
Stephanie Vontz (E-Mail: vontz@dji.de; Telefon: 089-62306-180)
Vertrieb: Stephanie Vontz

Das deutsche Bulletin erscheint viermal im Jahr und kann kostenlos bezogen werden.

Weitere Informationen:

www.dji.de/bulletin


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12.10.2006

Literatur: Freundinnen der Technik

Finden Frauen Erfüllung in technischen Berufen? Können Sie dem »starken Geschlecht« Paroli bieten? Wo sind sie, die »Freundinnen der Technik«?
Die Journalistin Evelin Voigt-Eggert porträtiert elf erfolgreiche Frauen in technikaffinen Arbeitsfeldern - Vorbilder, die jungen Frauen Empfehlungen und praxisnahe Einblicke in »männertypische« Berufe mit Zukunft geben.

Sie sind Systemarchitektin, Industriedesignerin, Umwelttechnikerin, Feuerwerkerin, Kamerafrau oder Expertin für Schienenfahrzeuge. Sie sitzen am Steuer einer Boing 737, sichern die Funktion brisanter Computersysteme, sind auf Einsatz in den Krisengebieten dieser Welt oder engagieren sich für die Beseitigung von Bodenkontaminationen weltweit ... Über sie zu lesen macht Mut - Mut, der vielen jungen Frauen fehlt. Denn technische Berufe sind den meisten Frauen immer noch suspekt. Doch dafür gibt es eigentlich keine plausiblen Gründe mehr. Denn im Alltag ist ihnen der Umgang mit Technik längst selbstverständlich. Und gerade in technischen Berufen liegen reelle Chancen für stabile Arbeitsverhältnisse und gesellschaftspolitische Einflussnahme. »Solange Frauen nur Geistes- und Sozialwissenschaften studieren, werden sie die Männergesellschaft jedenfalls nicht verändern«, erklärt Evelin Voigt-Eggert herausfordernd.

*Mit Beiträgen u.a. über Jutta Kleinschmidt (Physikerin und Rallyefahrerin), Dagmar Schipanski (Naturwissenschaftlerin), Nicola Lisy (Pilotin), Anke Lohmann (Feuerwerkerin), Nina Werth (Kamerafrau).*

Evelin Voigt-Eggert * Freundinnen der Technik* Wie Frauen sich Berufsfelder mit Zukunft erschließen
ISBN 978-3-89741-211-8 Paperback, 240 Seiten 17,90 €

Autorin:
* Evelin Voigt-Eggert*, Jahrgang 1963, arbeitet als freie Autorin und Journalistin überwiegend in den Bereichen Corporate Publishing und PR. Im Mittelpunkt ihrer Kommunikationsarbeit steht der Nutzen neuer Technologien und Materialien für den Alltag. Die gelernte Tischlerin und diplomierte Produktdesignerin verfügt über langjährige Praxiserfahrungen in technischen Arbeitsbereichen.


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09.10.2006

Handbuch: Gender Mainstreaming im Unterricht

Das Ministerium für Arbeit und Soziales des Landes Baden-Württemberg hat ein Handbuch veröffentlicht, das gerade Haupt- und Realschullehrkräfte dabei unterstützen soll, entwicklungshemmende Geschlechterklischees aufzubrechen. Das Handbuch ist das Ergebnis des Projekts "Zukunft in Partnerschaft - ZiP". Mit den dort entwickelten und erprobten Materialien sollen Lehrkräfte unterstützt werden, Gender Mainstreaming im Unterricht umzusetzen, um ihre Schülerinnen und Schüler optimal auf die Erfordernisse einer modernen Arbeits- und Lebenswelt vorzubereiten.

"Lernfeld: Leben / ZiP - Das Handbuch" Materialien zur Einbindung identitätsbildender und gesellschaftlicher Themen in den Unterricht auf der Basis von Gender Mainstreaming

Das Handbuch ist als Ordner mit 5 Themenheften + CD-Rom beim kopaed Verlag München erschienen. Es ist auch zum Preis von 15 Euro über das Ministerium für Arbeit und Soziales Baden-Württemberg, Schellingstr. 15 in 70174 Stuttgart beziehbar: karin.buechling@sm.bwl.de

Mehr unter

www.lehrer-online.de


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03.10.2006

Frauen an der Spitze von Familienunternehmen unterrepräsentiert

Töchter in der Geschäftsleitung sind in Deutschland genauso erfolgreich wie Söhne - und das auch in Branchen, die von Männern dominiert werden. Dennoch werden Frauen weniger berücksichtigt, wenn in Familienunternehmen die Nachfolge geregelt wird, selbst wenn sie die bessere Qualifikation aufweisen. Das ergab die Studie "Familiendynamik in Familienunternehmen: Warum sollten Töchter nicht erste Wahl sein?" des Instituts für Sozialforschung und Sozialpsychologie der Johann-Wolfgang-Goethe-Universität Frankfurt/Main im Auftrag des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

"Es kommt darauf an, dass wir die Unternehmensnachfolge als ganz spezielle Form der Existenzgründung auch für Frauen attraktiv machen", sagte
Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen zu den Ergebnissen der Studie. Inzwischen stammt jede dritte Existenzgründung von einer Frau, aber nur etwa jedes zehnte Unternehmen wird von einer Frau übernommen. "Töchter sollten daher sehr viel frühzeitiger und nachdrücklicher ihren Anspruch auf eine Nachfolge erheben. Nur so haben sie eine reelle Chance gegenüber ihren Brüdern oder Ehemännern, die offenbar immer noch bevorzugt werden. Ziel muss es sein, dass Unternehmen nach den Prinzipien der Chancengleichheit und Leistungsgerechtigkeit übergeben werden. Töchter können Unternehmen genauso gut führen wie Söhne. Sie sollten viel häufiger erste Wahl sein", so die Ministerin weiter.

94,5 % der rund 3,2 Millionen Unternehmen in Deutschland sind Familienunternehmen mit rund 3,4 Millionen Beschäftigten. Berechnungen des Instituts für Mittelstandsforschung zur Folge stehen in den nächsten fünf Jahren jährlich 70.000 Übergaben in Familienunternehmen bevor. Die Studie der Universität Frankfurt zeigt: Zahlreiche mittelständische Firmen sind noch immer geprägt von patriarchalischen Familien- und Unternehmenskulturen, die Söhne oder andere männliche Verwandte bevorzugen. Nicht wenige Töchter gelangen erst in die Geschäftsleitung, wenn Not am Mann ist. Die Frauen, die erfolgreich Leitungsfunktionen übernehmen, beeindrucken allerdings oft durch ihren Führungsstil.

Damit Frauen bei Unternehmensübergaben in Deutschland häufiger zum Zuge kommen, hat das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gemeinsam mit dem Bundeswirtschaftsministerium und der bundesweiten gründerinnenagentur (bga) bereits im Mai eine "Task Force Unternehmensnachfolge durch Frauen" initiiert. Zu den Mitgliedern zählen neben den Bundesressorts Partner der nexxt-Initiative sowie Expertinnen und Experten der Nachfolge, die in Landesministerien, Kammern, der freien Wirtschaft oder in der Forschung arbeiten. Die Ergebnisse der
vorliegenden Studie sollen in die Fortbildung von Unternehmensberaterinnen und -beratern eingebracht werden.
Weitere Informationen sowie die vollständige Studie finden Sie auf der Homepage des BMFSFJ sowie unter

www.gruenderinnenagentur.de


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27.09.2006

Frauen in der betrieblichen Berufsausbildung: Seltener am Start, genauso oft am Ziel

Frauen durchlaufen seltener als Männer eine betriebliche Ausbildung. Das zeigen Daten des IAB-Betriebspanels 2005. So waren im Jahr 2005 nur 44 Prozent der westdeutschen und 40 Prozent der ostdeutschen Auszubildenden weiblich. Trotzdem stellen Frauen aber fast die Hälfte der Absolvierenden und haben insgesamt die gleichen Übernahmechancen wie Männer. Der IAB-Kurzbericht Nr. 15/2006 (von Silke Hartung und Florian Janik) zeigt eine Analyse der Daten des IAB-Betriebspanels, einer jährlichen Befragung von 16.000 Betrieben und Verwaltungen in West- und Ostdeutschland. Weitere Informationen und einen kostenlosen Download des Berichtes finden Sie unter:

www.iab.de


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17.09.2006

OECD-Bericht "Bildung auf einen Blick 2006" vorgestellt

Die Begabungspotenziale in Deutschland müssen noch stärker genutzt werden. "Deutschland ist in der Bildung auf einem guten Weg und wird die starken Fähigkeiten seiner Menschen in Zukunft noch besser nutzen", so der Parlamentarischen Staatssekretärs im Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) Andreas Storm in Berlin. Dort stellte die OECD am 12. September ihren jährlichen Bericht "Bildung auf einen Blick 2006" mit den neuesten Zahlen zu den Entwicklungen und Tendenzen der wichtigsten Bildungssysteme der Welt vor.

Der internationale Vergleich bestätige den von der Bundesregierung verfolgten Kurs, sagte Storm. "Wir investieren in Deutschland in die Köpfe." Dazu gehöre die Begabtenförderung genauso wie Hilfe für die Menschen mit schlechteren Startchancen. "Mit der gemeinsamen Anstrengung von Bund und Ländern werden wir in wenigen Jahren zu führenden Staaten der OECD aufschließen." Storm hob hervor, dass die Studie einen hohen Bildungsstand in Deutschland belege, der zeige, dass die Bevölkerung den Anforderungen der modernen Lebens- und Arbeitswelt gewachsen sei. Demnach haben 84 Prozent der 25- bis 64-jährigen mindestens einen Abschluss des Sekundarbereich II, das heißt entweder Abitur oder eine abgeschlossene berufliche Ausbildung. Im OECD-Schnitt liegt der Prozentsatz bei 67 Prozent.

Staatssekretär Storm unterstrich, dass gerade in Deutschland der demografische Wandel bewältigt werden müsse. So werde hier zu Lande die Anzahl der Schüler im Alter bis zu 15 Jahren bis 2015 um 14 Prozent sinken. Dies habe zunächst durchgreifende Auswirkungen auf die Organisation des deutschen Bildungssystems bei Klassengrößen, Lehrpersonal und Schulen. Auch in der beruflichen Ausbildung stünden schon in wenigen Jahren deutlich weniger Bewerber bereit. "Wir müssen die jungen Leute heute ausbilden, wenn wir den demografischen Wandel auf dem Arbeitsmarkt bewältigen wollen", sagte Andreas Storm.

Bei gleich bleibender Studierquote werde Deutschland auch bei den Hochqualifizierten im internationalen Vergleich verlieren. "Wir müssen mehr junge Menschen zum Studium bringen", betonte Storm. Der gemeinsam mit den Ländern vorbereitete Hochschulpakt habe das Ziel, eine ausreichende Zahl an Studienplätzen bereit zu stellen.

Gleichzeitig steige in einer älter werdenden Gesellschaft die Notwendigkeit der berufsbezogenen Fort- und Weiterbildung. Die Menschen müssten sich noch stärker am lebenslangen Lernen beteiligen. "Wissen und Qualifikation müssen gepflegt und weiter entwickelt werden." Zu deren Finanzierung prüfe das BMBF derzeit intensiv verschiedene Modelle des Bildungssparens, sagte Storm.
Weitere Informationen unter

BMBF


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05.09.2006

Feministische Mädchenarbeit: Vom Mythos der Selbstschöpfung und seinen Folgen

Das Buch von Claudia Wallner führt zurück in die siebziger Jahre des 20. Jahrhunderts und lässt die Entstehung feministischer Mädchenarbeit in der Nach-APO-Zeit aus Mädchen- und Frauensicht wieder lebendig werden. Die zentrale Frage lautet, warum zu dieser Zeit eigentlich feministische Mädchenarbeit entstand. Heute gehört sie zum selbstverständlichen Repertoire der Jugendhilfe. Wann sie entstand, wer die Frauen waren, die diesen feministischen Ansatz mädchengerechter Pädagogik entwickelten und wovon sie beeinflusst und inspiriert wurden, das weiß heute kaum noch Jemand. Neu erschienen im Verlag Klemm & Oelschläger, Münster 2006, 320 Seiten. Verkaufspreis: 24,80 €; ISBN 3-932577-70-1


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31.08.2006

Shell Jugendstudie 2006

Am 21. September wird auf der der Bundespressekonferenz in Berlin die 15. Shell Jugendstudie vorgestellt. Das Standardwerk der deutschen Jugendforschung wird unter dem Titel "Jugend 2006 - 15. Shell Jugendstudie" erscheinen und informiert über Werte der Heranwachsenden, über ihre Lebenssituationen in Schule und Familie und über ihre Wünsche und Erwartungen an die Zukunft.

15. Shell Jugendstudie


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29.08.2006

Ingenieurbranche bleibt Jobmotor

Deutschlands Arbeitgeber suchen verstärkt Ingenieure: Von Januar bis Juni 2006 haben sie 22.364 Stellen ausgeschrieben, das sind 28 Prozent mehr als im Vorjahreshalbjahr. Damit behauptet sich die Ingenieurbranche weiterhin als Jobmotor. Das wichtigste Segment ist dabei nach wie vor der Maschinen- und Anlagenbau. Analyse zum Download:

VDI Nachrichten


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27.08.2006

LWL-Landesjugendamt: Kinder fördern durch Elternkompetenz

In der aktuellen Internetausgabe der Zeitschrift "Jugendhilfe-aktuell" des Landesjugendamtes Westfalen-Lippe gibt es einen 40seitigen Schwerpunkt zum Thema "Elternbildung". Wie die breite Öffentlichkeit, ist momentan auch die Fachöffentlichkeit stark an den Eltern interessiert - denn unstrittig ist, dass Kinder durch kompetente Eltern gefördert werden. In dem Heft werden u.a. unterschiedliche Praxisbeispiele moderner Elternbildung vorgestellt und in Beiträgen die grundsätzliche Herausforderung, sich einer Umorientierung zu mehr und neuen Formen von Elternbildung zu stellen, diskutiert. Die PDF-Datei kann kostenlos heruntergeladen werden unter:

Landesjugendamt Westfalen-Lippe


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27.08.2006

Arbeitsblatt für Schülerinnen und Schüler

Was muss im Ausbildungsvertrag stehen? Welche Rechte und Pflichten habe ich in der Ausbildung? Was soll ich tun, wenn's schief läuft? Die Arbeitsgemeinschaft "Jugend und Bildung" hat im Auftrag des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales ein neues Arbeitsblatt für Schülerinnen und Schüler erstellt, das Antwort auf diese Fragen gibt:

Bundesministerium für Arbeit und Soziales


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17.08.2006

Handlungsleitfaden zur Stärkung von Berufsorientierung und Ausbildungsreife

Eine neue Internetveröffentlichung vom nationale Ausbildungspakt aus Bund und Wirtschaft liegt vor, der Handlungsleitfaden: "Schule und Betriebe als Partner - Ein Handlungsleitfaden zur Stärkung von Berufsorientierung und Ausbildungsreife" wird im Internet veröffentlicht und als CD-ROM bundesweit an alle Schulen verteilt. Er bietet Vorschläge zur Verbesserung der Berufsorientierung, Berufswahlvorbereitung und Sicherung der Ausbildungsreife und unterstützt mit Checklisten, Formulare und anschauliche Beispiele. Zum Download:

 

Handlungsleitfaden


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14.08.2006

Frühkindliche Bildung und Geschlecht

"Gender Prickeln! Frühkindliche Bildung und Geschlecht" lautet der Titel der Juli-Ausgabe der Fachzeitschrift Betrifft Mädchen. Elementarpädagogik steht hoch im Kurs der Bildungs- und Sozialpolitik, der Fachdebatten und der medialen Öffentlichkeit. Lernen, Förderung und Bildung werden immer wichtiger. Das vorliegende Heft soll das Spektrum der aktuellen Diskussionen in der Kindertagesbetreuung um den Genderaspekt erweitern. Themen des Heftes sind u.a.: wie Mädchen und Jungen sich zweigeschlechtliche Welten aneignen, Chancen und Grenzen früher Bildung für geschlechtsbewusste Pädagogik, warum genderbewusste Pädagogik beide Geschlechter in den Blick nehmen muss, Mädchenarbeit und geschlechtergerechte Pädagogik in Kindertagesstätten und die Darstellung von Projekten aus der pädagogischen Praxis. Weitere Informationen unter

www.maedchenarbeit-nrw.de


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13.08.2006

Peer Mentoring in außerhochschulischen Forschungseinrichtungen

Mit dem Ziel der gegenseitigen Motivation und Unterstützung, der Formulierung und Vermittlung von Erfolgsstrategien, einem strategisch nützlichen Kontaktaufbau, des Erfahrungsaustausches über die Bedingungen der wissenschaftlichen Laufbahn sowie auch über einen fachlichen Austausch wandte sich das Pilotprojekt "Peer Mentoring in außerhochschulischen Forschungseinrichtungen" an Nachwuchswissenschaftlerinnen in diesen Institutionen. An dem Projekt nahmen Nachwuchswissenschaftlerinnen aus außerhochschulischen Forschungseinrichtungen mit unterschiedlichen Zielsetzungen teil. Das Kompetenzzentrum Frauen in Wissenschaft und Forschung CEWS hat das Rahmenprogramm konzipiert und dessen Durchführung begleitet. Im Band no.8 der Reihe cews.publik sind die Erfahrungen mit diesem Förderinstrument aus der Sicht aller Beteiligten zusammengetragen worden. Die Broschüre kann kostenlos im CEWS angefordert werden: info@cews.org .

Download der Publikation:


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10.08.2006

Frauen in Führungspositionen: Karriere mit Hindernissen

Abhängig beschäftigte Frauen in der Privatwirtschaft können ihren Rückstand in Führungspositionen insgesamt nur langsam verringern. Dies zeigt ein Vergleich von Mikrozensus-Daten der Jahre 2000 und 2004. In dieser Zeit sind allerdings die Frauenanteile bei hohen Leitungsfunktionen, bei Führungspositionen in Vollzeit sowie in der Altersgruppe 30 bis 49 Jahre nicht gestiegen. Beruf und Familie lassen sich für weibliche Führungskräfte selten miteinander vereinbaren: Sie leben öfter als Männer alleine oder mit Partnern, die selbst stark auf Beruf und Karriere hin orientiert sind, haben deutlich seltener Kinder und sind meist vollzeiterwerbstätig mit relativ langen Arbeitszeiten. Auch Frauen in Führungspositionen würden von besseren Rahmenbedingungen für die Vereinbarkeit von Familie und beruflicher Karriere - außerhalb und innerhalb der Betriebe - profitieren. Wichtig ist hier vor allem der Ausbau ganztägiger Kinderbetreuungsmöglichkeiten. Daneben könnten karriereintensive Zeiten und Familienphasen zeitlich stärker entzerrt werden." Zum kostenlosen Download der Studie:

IAB Kurzbericht


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01.08.2006

Die Ergebnisse des (N)ONLINER Atlas 2006 sind da

Die Internetnutzung ist weiter gestiegen, die Onliner haben ein hohes Maß an Eigenverantwortung in Sachen Sicherheit, die Altersgruppe 50plus holt weiter auf und die Frauen haben erstmals die Marke von 50 Prozent Onlineranteil überschritten. Das sind die zentralen Ergebnisse des (N)ONLINER Atlas 2006, die am 1. August der Öffentlichkeit in Berlin vorgestellt wurden.

Die Internetnutzung in Deutschland ist innerhalb eines Jahres um drei Prozent auf mittlerweile 58 Prozent gestiegen. Damit ist die Internetgemeinde in den zurückliegenden zwölf Monaten um zwei Millionen Nutzerinnen und Nutzer auf 37,8 Mio. Menschen über 14 Jahre gestiegen. Vier Millionen Bürgerinnen und Bürger beabsichtigen in den nächsten zwölf Monaten ins Internet einzusteigen (6 Prozent). 23 Millionen Deutsche (36 Prozent) zählen weiterhin zu den Offlinern, den Nicht-Nutzern des Internets ohne Anschaffungsabsicht. Diese sind nach wie vor mehrheitlich weiblichen Geschlechts, haben formal eine vergleichbar geringere Bildung sowie ein niedrigeres Einkommen und werden immer älter. Das Durchschnittsalter der Nicht-Nutzer liegt derzeit bei 61,3 Jahren.

Ausführliche Informationen finden sie unter:

www.kompetenzz.de


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09.07.2006

Erfolgreiche Projektarbeit von Frauen durch Computer und Internet

Der zielgerechte und kompetente Einsatz von Computer- und Internetanwendungen gehört heute selbstverständlich zum Management von Projekten. In der Broschüre gibt die Autorin im ersten Teil einen allgemeinen Einstieg in das Thema Projektmanagement. Sie erläutert zahlreiche Begriffe der Projektarbeit und möchte dadurch Grundlagenwissen zu diesem komplexen Bereich vermitteln. Im zweiten Kapitel geht sie auf den Einsatz von Computer- und Internetanwendungen ein und zeigt, mit welch einfachen und kostengünstigen Mitteln die Projektarbeit auf der technologischen Ebene gestützt werden kann. Das Heft möchte besonders Frauen im Projektmanagement unterstützen.

Erfolgreiche Projektarbeit von Frauen durch Computer und Internet
Thoma, Susanne, Berlin 2006
Hrsg: ber-IT/ Wirkstoff e.V.
ISBN: 3-933788-01-3
24 Seiten, 24 Abbildungen, 2 Fotos, 2 Tabellen
Preis: 4,- EUR, zzgl. 1,50 EUR Versandkosten

Mehr unter

www.wirkstoff.org


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26.06.2006

Europas Frauen auf dem Online-Vormarsch

Ergebnisse der Internetstudie 'Mediascope Europe' des Branchenverbands pan-europäischer Online-Vermarkter EIAA zeigen, dass es noch nie so viele Frauen gab, die das Internet nutzen. Die Studie vergleicht das Internet-Nutzungsverhalten europäischer Frauen und wurde im September und Oktober 2005 durchgeführt.
Mehr zur Studie unter

eiaa.net


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25.06.2006

Berufliche Bildung von Frauen

Cover Berufliche Bildung

Technische und IT-Berufe bieten interessante Karriere- und Verdienstmöglichkeiten für beide Geschlechter, sie sind jedoch immer noch eine Männerdomäne. Zu diesem Ergebnis kommt der Sammelband Berufliche Bildung von Frauen, der einen breitgefächerten Überblick über Forschungsergebnisse und Forschungsperspektiven zur beruflichen Bildung von Frauen gibt. Die Beiträge spannen einen Bogen von der Politik des Gender Mainstreaming, die auch die EU als Initiative zur Gleichstellung von Frauen und Männern in der beruflichen Aus- und Weiterbildung aufgegriffen hat, bis zu den Ungleichgewichten bei den Aus-, Weiterbildungs- und Berufschancen von Männern und Frauen in Ost- und Westdeutschland.

Ein weiterer Schwerpunkt des Bandes sind die Möglichkeiten der Eröffnung neuer Beschäftigungsfelder für Frauen durch berufliche Weiterbildung: Viele junge Frauen sind überwiegend in kaufmännischen Berufen, medizinischen Assistenzberufen und im Dienstleistungssektor tätig. Technische Berufe verzeichnen einen Frauenrückgang bei den neu abgeschlossenen Ausbildungsverträgen: 2003 waren nur noch 10% der Auszubildenden weiblich. Das ist nur ein Indikator für die Unterrepräsentierung weiblicher Auszubildender in Technikberufen, eine Entwicklung, die auch Mona Granato und Ulrich Degen aufzeigen.

Berufliche Bildung von Frauen
Mona Granato , Ulrich Degen (Hrsg.)
W. Bertelsmann Verlag, Bielefeld 2006
272 Seiten, 19,90 EUR
ISBN 3-7639-1078-6
Best.-Nr. 102-278

http://www.wbv.de/


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20.06.2006

Wenig Frauen in Führungspositionen der Privatwirtschaft

In den letzten Jahren konnten Frauen ihre Beteiligung an Führungspositionen in der Privatwirtschaft nur geringfügig ausbauen. Kinder und die geschlechtsspezifische Arbeitsteilung in Partnerschaften sind nach wie vor Karrierehindernisse für Frauen. Das zeigen Ergebnisse einer Führungskräftestudie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB).

Im Jahr 2000 befanden sich in den alten Bundesländern unter den abhängig beschäftigten Führungskräften in der Privatwirtschaft 20 Prozent Frauen, im Jahr 2004 waren es 22 Prozent. In den neuen Ländern sind etwas mehr Frauen in Führungspositionen beschäftigt: Im Jahr 2000 lag der Frauenanteil in dieser Gruppe bei 25 Prozent, vier Jahre später bei 28 Prozent.
In hohen Leitungsfunktionen und bei Führungspositionen in Vollzeit sind die Frauenanteile allerdings nicht gestiegen. Der Anteil von weiblichen Führungskräften mit Kindern ging von 2000 auf 2004 sogar zurück berichtet das IAB.

Hier geht es zum IAB-Kurzbericht:

IAB-Kurzbericht (pdf)


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19.06.2006

(N)ONLINER Atlas 2006: Veröffentlichung am 1. August

Der "(N)ONLINER Atlas 2006" wird am Dienstag, 1. August 2006 in Berlin vorgestellt. Er ist eine gemeinsame Untersuchung der Initiative D21 e.V. und TNS Infratest Holding GmbH & Co. KG mit freundlicher Unterstützung von Microsoft Deutschland GmbH, Siemens AG, Intel GmbH, des Kompetenzzentrums Technik-Diversity-Chancengleichheit e.V. und des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie. Im sechsten Jahr seines Erscheinens beleuchtet der (N)ONLINER Atlas erneut die Welt der Onliner, Nutzungsplaner und Offliner und verdeutlicht Unterschiede der Internet-Nutzung in Deutschland. Im Mittelpunkt der mit 50.000 Interviews deutschlandweit größten Studie zu diesem Themenkomplex stehen die Zahlen der Internet- Nutzung nach Bundesland, Regierungsbezirk, Alter, Geschlecht, Einkommen, Bildungsstand und Beschäftigung. Die Internet-Nutzung wird auch in diesem Jahr nach Postleitzahlengebieten ausgewiesen. Der diesjährige Sonderteil befasst sich mit dem Thema: "Sicherheit im Internet". Weitere Informationen und Ergebnisse der Vorjahre:

www.nonliner-atlas.de


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13.06.2006

Kinderlosigkeit von Akademikerinnen überbewertet

Der Anteil von Akademikerinnen, die dauerhaft kinderlos bleiben, liegt in Deutschland bei 30 Prozent. Die in der Öffentlichkeit vielfach diskutierte Zahl, nach der über 40 Prozent der Akademikerinnen in Deutschland kinderlos seien, ist nach Erkenntnissen des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung nicht haltbar. Die Fokussierung der aktuellen Diskussion um Kinderlosigkeit auf die Gruppe der Akademikerinnen verdeckt zudem das quantitativ gewichtigere demografische Problem, dass inzwischen insgesamt über 20 Prozent aller Frauen in Deutschland kinderlos bleiben.
Quelle: Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung, Berlin.

Zur Studie


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11.06.2006

Zukunft gestalten: Ich werde Informatikerin! Vorbildfrauen zeigen, wie spannend Informatik ist

Broschüre

Informatik, was ist das eigentlich? Und in welchen Bereichen arbeiten Informatikerinnen? Diese und andere Fragen werden in der Broschüre "Zukunft gestalten: Ich werde Informatikerin!" beantwortet. Den Rahmen dafür bilden Interviews mit Informatikerinnen in unterschiedlichen Karrierephasen und Arbeitsfeldern. Auszubildende und Studentinnen berichten von ihren Erfahrungen und Informatikfachfrauen beschreiben ihren Berufsalltag. Sie alle machen deutlich, dass die Informatik eine sehr vielseitige Wissenschaft mit konkretem Nutzen ist, die interessante berufliche Perspektiven bietet. Die Broschüre wurde im Rahmen des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Projekts "Genderaktivitäten im Wissenschaftsjahr 2006" erstellt und kann für Berufsorientierungsaktivitäten genutzt werden. Sie ist kostenfrei zu beziehen.

"Informatik ist heute aus unserem Leben nicht mehr wegzudenken und als Informatikerin hat man die Möglichkeit Zukunft aktiv und innovativ mitzugestalten. Wir wollen mit dieser Broschüre einen Beitrag dazu leisten, dass Frauen diese Chance wahrnehmen" so die Projektleiterin Ursula Köhler. Ziel der Broschüre ist es deshalb, ausdrücklich den weiblichen Nachwuchs anzusprechen, denn Mädchen und junge Frauen entscheiden sich im Rahmen ihrer Ausbildungs- und Studienwahl noch immer überproportional häufig für "typisch weibliche" Berufsfelder oder Studienfächer. Ein Grund dafür ist die mangelnde Sichtbarkeit von Frauen in der Informatik. Mädchen fehlen oft weibliche Vorbilder, die ihnen zeigen, dass Berufe in der IT-Welt mit vielfältigen Lebensentwürfen vereinbar sind. Hier setzt die Broschüre mit praxisnahen Beispielen an. Informatikerinnen berichten u.a. über ihre Erfahrungen in der Medizin- und Bioinformatik, über Herausforderungen der Mensch-Roboter-Interaktion und der Suche nach Softwarefehlern. Sie ermutigen junge Frauen, sich nicht von Vorurteilen und Sprüchen anderer abschrecken zu lassen, sondern sich auf jeden Fall selbst ein Bild von der Informatik zu machen und regionale Orientierungsangebote wie einen Tag der offenen Tür oder Schnupperstudientage zu nutzen.

Die Broschüre steht im Internet als Download zur Verfügung. Dort sind auch die Langfassungen der Interviews mit interessanten Details aus den unterschiedlichen Karriereverläufen veröffentlicht.

Bezugsadresse:
Kompetenzzentrum Technik - Diversity - Chancengleichheit e.V.
Christina Haaf
Projektkoordination "Gender im Wissenschaftsjahr 2006"
Wilhelm-Bertelsmann-Straße 10
33602 Bielefeld
Fon: +49 (0)5 21.1 06 73 24
Fax: +49 (0)5 21.1 06 71 71
haaf@kompetenzz.de
http://www.kompetenzz.de
http://www.kompetenzz.de/informatikjahr
Download der Broschüre und Interviews:
http://www.kompetenzz.de/informatikjahr/vorbildfrauen

Das Projekt "Genderaktivitäten im Wissenschaftsjahr 2006"
Das Informatikjahr widmet sich den Anwendungen und Auswirkungen der Informatik. Im Fokus aller Wissenschaftsjahre steht besonders die Motivierung des jungen Nachwuchses für technische Berufe und Karrieren. Mit einer großen Palette von Veranstaltungen und Workshops sollen auch 2006 insbesondere junge Leute für die Informatik begeistert werden. Mit dem vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Projekt "Genderaktivitäten im Wissenschaftsjahr 2006" soll ausdrücklich der weibliche Nachwuchs angesprochen werden. Neben der Planung und Durchführung der Mach MIT: Mädchen_Informatik_Tage, einer Website (www.kompetenzz.de/informatikjahr) mit einem aktuellen Daten- und Faktenservice und Interviews sowie breiten Vernetzungsaktivitäten wird im Rahmen dieses Projekts auch die Broschüre " Zukunft gestalten: Ich werde Informatikerin!" herausgegeben. Koordiniert wird das Projekt im Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit

Weitere Informationen:

kompetenzz.de


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01.06.2006

KMK und BMBF legen ersten gemeinsamen Bericht "Bildung in Deutschland" vor

Die Ständige Konferenz der Kultusminister der Länder in der Bundesrepublik Deutschland (KMK) und das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) haben am Freitag in Plön den gemeinsamen Bericht zur "Bildung in Deutschland" vorgelegt. Der nationale Bildungsbericht mit dem Schwerpunktthema "Migration" gibt zum ersten Mal einen Überblick über "Bildung im Lebenslauf" von der frühkindlichen Bildung über die allgemein bildende Schule, die berufliche Bildung und die Hochschule bis hin zur Weiterbildung im Erwachsenenalter.

Für KMK-Präsidentin Ute Erdsiek-Rave und BMBF-Staatssekretär Michael Thielen markiert der Bericht den Einstieg in eine kontinuierliche nationale Berichterstattung zur Leistungsfähigkeit des Bildungswesens: "Durch die Bildungsberichterstattung können Bund und Länder bildungspolitische Entscheidungen auf einer deutlich verbesserten Grundlage treffen." Zudem bildet der Bericht eine fundierte Basis für die öffentliche Debatte. Künftig soll alle zwei Jahre ein Bildungsbericht erscheinen.´

Ein wesentliches Ergebnis des ersten Berichts ist die in den vergangenen Jahrzehnten kontinuierlich gestiegene Bildungsbeteiligung und Qualifikation der Bevölkerung. Davon profitierten insbesondere Frauen. Gleichzeitig stellt der Bericht fest, Bildungserfolg und soziale Herkunft seien über alle Bildungsbereiche hinweg stark gekoppelt. Dies betreffe vor allem junge Menschen mit Migrationshintergrund.

Erdsiek-Rave und Thielen betonten: "Aus diesem Bericht ergeben sich handfeste Herausforderungen an die Bildungspolitik." Sie verwiesen auf die bereits laufenden Reformen, die in die richtige Richtung gehen. So gebe es in den Ländern zahlreiche Aktivitäten, um frühzeitig die Sprachfertigkeit von Kindern zu testen, gezielte Sprachförderung bereits im Vorschulbereich umzusetzen und die individuelle Förderung von Schülerinnen und Schülern mit Migrationshintergrund abzusichern. Dieses Ziel verfolgt auch das von den Ländern und dem Bund gemeinsam getragene Programm "Förderung von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund". Im Fokus des Programms steht eine durchgängige und individuelle Sprachförderung vom Kindergarten bis zum Übergang in die Berufsausbildung.

Darüber hinaus verfolgt die KMK Projekte zur frühzeitigen Förderung von Migranten und sozial Benachteiligten und stellt Fortbildungskonzeptionen und -materialien zur Unterrichtsentwicklung, vor allem in den Bereichen Lesen, Geometrie, Stochastik zur Verfügung. Zudem legt sie Konzepte und Materialien für Deutsch als Aufgabe aller Fächer vor. Im Fokus eines weiteren Projekts steht die Aus- und Fortbildung der Lehrkräfte. Ihre Diagnosefähigkeit soll ebenso gefördert werden wie der Umgang mit Heterogenität und die individuelle Förderung der Kinder. Außerdem entwickelt die KMK flexibel im Unterricht einzusetzende Aufgabenpools für die Fächer Deutsch und Mathematik.

Ein Schwerpunkt der Maßnahmen des BMBF ist die berufliche Qualifizierung von jungen Menschen mit Migrationshintergrund. Für diese Jugendlichen wird das BMBF in seiner diesjährigen Ausbildungsoffensive gezielte Maßnahmen ergreifen. Beispielsweise soll das neue Strukturprogramm JOBSTARTER dazu beitragen, vor Ort betriebliche Ausbildungsplätze zu erhalten und zu erschließen - für junge Ausländerinnen und Ausländer und in Unternehmen mit ausländischen Inhabern. Dazu finanziert das BMBF die Koordinierungsstelle Ausbildung für Ausländische Unternehmen ( KAUSA). Gemeinsam mit Vertretern aus Industrie und Handwerk ist vereinbart, in Betrieben mit ausländischen Inhabern bis zum Jahr 2011 rund 10.000 weitere Ausbildungsplätze zu schaffen. Darüber hinaus soll das BMBF-Programm "Kompetenzen fördern - Berufliche Qualifizierung für Zielgruppen mit besonderem Förderbedarf" ( BQF) junge Migrantinnen und Migranten besser in das Berufsleben integrieren. BQF bündelt die Benachteiligtenförderung in mittlerweile zehn lokalen und regionalen Qualifizierungsnetzwerken.

Darüber hinaus ist "Bildung und Integration" ein wichtiges Thema für den Integrationsgipfel, zu dem die Bundeskanzlerin alle maßgeblichen Akteure einladen wird.

Den ersten nationalen Bildungsbericht hat ein unabhängiges interdisziplinäres Konsortium unter Leitung des Deutschen Instituts für Internationale Pädagogische Forschung (DIPF) erarbeitet. Beteiligt sind das Deutsche Jugendinstitut (DJI), das Hochschul-Informations-System (HIS), das Soziologische Forschungsinstitut an der Universität Göttingen (SOFI) sowie die Statistischen Ämter des Bundes und der Länder.

Den Bericht sowie weiterführende Materialien und Informationen finden Sie im Internet unter www.bildungsbericht.de.


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31.05.2006

Informationstechnologie im Jahr 2020 - Wohin geht der Trend?

Welche Rolle spielt die Informationstechnologie im Jahr 2020 und wie wirkt sie sich auf unser Leben, unsere Gesellschaft und die Wirtschaft aus? Mit dieser Frage beschäftigt sich eine Zukunftsstudie des Fraunhofer-Instituts für System- und Innovationsforschung in Karlsruhe. Zentrales Ergebnis: Persönliche Kontakte bleiben trotz zunehmender Virtualisierung zwischenmenschlicher Beziehungen wichtig. Die Informationstechnologie werde zwar den Arbeitsalltag durchdringen, unser Leben aber weniger verändern, als allgemein angenommen, so die Meinung von 250 Experten einer Delphibefragung des Fraunhofer ISI. Die Delphi-Studie ist Teil des Projekts FAZIT und steht hier zum Download bereit:

www.fazit-forschung.de


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28.05.2006

sheboss - Führungsseminare von Frauen für Frauen

Frauen und Männer kommunizieren unterschiedlich - Daher schult sheboss Frauen in allen Management relevanten Themen mit speziell auf Frauen zugeschnittenen Inhalten. Die Trainerinnen sind erfolgreiche Geschäftsfrauen, die eigene Führungserfahrung haben und echte Kommunikationsprofis sind. Interessentinnen finden ein ausgewähltes Seminarangebot und eine Plattform, auf der sie sich austauschen und ergänzen können. Einen Überblick über das Seminarangebot für das zweite Halbjahr 2006 erhalten Sie auf der Internetseite unter

www.sheboss.de


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18.05.2006

Frauen in den Ingenieurwissenschaften: Das Ende einer Erfolgsstory?

Logo Kompetenzzenrum Technik - Diversity - Chancengleichheit e.V.

Akuten Handlungsbedarf für den weiblichen Nachwuchs sieht das Kompetenzzentrum Technik - Diversity - Chancengleichheit anlässlich des "Tags der Technik" am 19. und 20. Mai 2006. Die Daten und Fakten aus Studium und Beruf zeigen: die Ingenieurwissenschaften lagen bisher bei den Frauen im Aufwind, nun droht die Trendwende.

Im Jahresturnus informiert das Kompetenzzentrum Politik, Wirtschaft und Verbände über aktuelle Entwicklungen in Ingenieurwissenschaften und Informatik. Als Partner des "Tags der Technik" engagiert es sich insbesondere für eine aktive Beteiligung der Frauen-Technik-Netzwerke und für mehr Angebote für breitere Bevölkerungsgruppen.

Angesichts der bundesweit stark wachsenden Nachfrage nach qualifiziertem Nachwuchs ruft das Kompetenzzentrum dazu auf, eine neue Offensive für Frauen in Ingenieurwissenschaften zu starten. "Fast unbemerkt von der deutschen Öffentlichkeit droht eine klare Erfolgsstory zu Ende zu gehen," fasst Barbara Schwarze, Vorsitzende des Kompetenzzentrums Technik - Diversity - Chancengleichheit, das Ergebnis des diesjährigen Datenberichts zusammen. So habe sich beispielsweise die Zahl der Studienanfängerinnen im Maschinenbau und in Elektrotechnik in den letzten 10 Jahren mehr als verdoppelt. Während im Maschinenbau noch im Jahr 2003 ein Prozentsatz von knapp 19 % Frauen zu Studienbeginn zu verzeichnen war, kletterte ihr Anteil in der Elektrotechnik zwar "nur" von 4,5% auf 9%, der lang anhaltende Aufwärtstrend sei aber unverkennbar gewesen, so Schwarze heute zum Auftakt des "Tags der Technik".

Nun droht angesichts deutlich rückläufiger Zahlen bei den Ingenieurstudentinnen ein baldiges Ende des positiven Langzeittrends. Im Vergleich zum Vorjahr sank die Zahl der Studienanfängerinnen im Maschinenbau um 6%, die Zahl ihrer Kommilitonen ging dagegen kaum spürbar zurück, um 0,6 %. In Elektrotechnik sank die Zahl der Anfängerinnen um 4 % gegenüber dem Vorjahr, in Bauingenieurwesen brach der Anteil der Frauen mit einem Minus von 11% ein.

Um die Trendwende aufzuhalten gelte es, die guten Beispiele in der Zusammenarbeit von Schulen, Hochschulen, Forschungseinrichtungen und Unternehmen für mehr Studentinnen in den Ingenieurwissenschaften endlich in die Breite zu stellen und zu verstetigen, so das Fazit der Vorstandsfrauen des Kompetenzzentrums, die dieses gleich durch konkrete Vorschläge ergänzen.

Die komplette Pressemitteilung, weitere Informationen und das Datenmaterial "Frauen in den Ingenieurwissenschaften" zum Download finden Sie unter

www.kompetenzz.de


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18.05.2006

Stellungnahme der LAG Mädchenarbeit NRW e.V.

Die LAG Mädchenarbeit in NRW e.V. hat folgende Stellungnahme zu den geplanten Kürzungen der Landesregierung im Bereich der Regionalstellen Frau & Beruf in NRW veröffentlicht: "Mädchen und Jungen, Frauen und Männer sollen von der Politik gleichermaßen profitieren" versprach die Landesregierung in ihrer Koalitionsvereinbarung vor noch nicht einmal einem Jahr. Neben den geplanten Kürzungen im Landesjugendplan und bei den Mädchenberatungsstellen müssen Mädchen nun auch Kürzungen bei den Regionalstellen Frau & Beruf, die im Bereich der Berufsorientierung von Mädchen wichtige Arbeit leisten, hinnehmen.

70 % der Mädchen verteilen sich auf 10 Ausbildungsberufe, die Verringerung der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge im Jahr 2003 ging zu 86 % zu Lasten der Mädchen, von der Steigerung neuer Ausbildungsverträge im Jahr 2004 hingegen profitierten 78,5 % Jungen und nur 21,5 % Mädchen. Helga Ostendorf von der Freien Universität Berlin hat erst kürzlich in ihrer Habilitationsschrift festgestellt, dass in der Berufsberatung der Arbeitsagenturen Schülerinnen immer noch zu typischen Frauenberufen geraten wird.

Die geplanten Kürzungen setzen das politische Signal, dass die Gleichberechtigung von Mädchen und Frauen nicht im Interesse der Landesregierung ist. Als Fachfrauen aus der Mädchenarbeit protestieren wir gegen die geplanten Kürzungen. Im Interesse von Mädchen fordern wir, deren gleichberechtigte Teilhabe am Erwerbsarbeitsmarkt. Dazu bedarf es auch weiterhin einer qualifizierten mädchen- und frauenspezifischen Beratung, wie sie die Regionalstellen Frau & Beruf leisten. Mädchen- und Frauenpolitik ist Gesellschaftspolitik und hat Verfassungsrang.

Kontakt und Information: Landesarbeitsgemeinschaft Mädchenarbeit in NRW e.V., Beate Vinke, Robertstr. 5a, 42107 Wuppertal, fon 0202/7595046, lag@maedchenarbeit-nrw.de , www.maedchenarbeit-nrw.de


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15.05.2006

OECD Sonderauswertung Migration

Die Förderung von Jugendlichen mit Migrationshintergrund gelingt in Deutschland nicht. Während in anderen Ländern Migrantenkinder mit der Aufenthaltsdauer ihre Schulleistungen verbessern, werden sie in Deutschland immer schlechter. Zu diesem Ergebnis kommt die aktuell vorgestellte Auswertung der PISA-Studie unter Migrationsaspekten. Die Sonderauswertung (Originaltitel: "Where Immigrant Students Succeed - a comparative Review of Performance and Engagement from PISA 2003") lenkt den Blick auf die Situation junger Migranten im Schulsystem. In Deutschland haben mehr als ein Viertel der Menschen bis 25 Jahren einen Migrationshintergrund.

Ein Themenschwerpunkt auf der Website der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft GEW befasst sich mit den Ergebnissen und möglichen Hintergründen zur OECD-Studie.

"Kinder so früh und so gut wie möglich zu fördern ist der beste Weg zur Integration." Dieses Fazit zogen Bundesbildungsministerin Annette Schavan, die Staatsministerin für Integration, Maria Böhmer, und der Vizepräsident der Kultusministerkonferenz, Senator Klaus Böger, am Montag in Berlin bei der Vorstellung des internationalen PISA-Berichts zur Situation von Kindern aus Migrantenfamilien. "Integrationspolitik muss klare Ziele setzen. Die frühe Förderung ist eine große Herausforderung für das deutsche Bildungssystem", erklärte Ministerin Schavan. Der Bericht der OECD - auf Datenbasis von 2003 - zeige Befunde, die weitere Maßnahmen zur Verbesserung der Situation von Migrantenkindern und -jugendlichen notwendig machen.

Bereits im Sommer 2004 haben Kultusministerkonferenz und Jugendministerkonferenz dazu erstmalig gemeinsame Bildungsziele sowie eine übergreifende und koordinierte Zusammenarbeit in den Bereichen Schule und Kindertagesstätten vereinbart. Ebenfalls im Jahr 2004 haben Bund und Länder gemeinsam das Programm "Förderung von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund" aufgelegt. Das Programm zielt auf eine bessere und durchgängige Sprachförderung vom Kindergarten bis zum Übergang in die Berufsausbildung.

Die Zusammenfassung der Studie in deutscher Sprache ist auf der PISA-Homepage der OECD eingestellt ( www.pisa.oecd.org). Die deutsche Übersetzung des gesamten Berichtes wird im August vom BMBF veröffentlicht und unter www.bmbf.de zur Verfügung stehen.

Die Aktivitäten von Bund und Ländern im Bereich der Benachteiligtenförderung und Förderung von Migranten finden Sie im Internet unter http://www.bmbf.de/pub/migration_aktivitaeten.pdf


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02.05.2006

Mütter trotz Doppelbelastung beruflich erfolgreicher als Kinderlose

Ingenieurinnen und Ingenieure sowie Naturwissenschaftlerinnen und Naturwissenschaftler mit Kindern sind im Beruf erfolgreicher als ihre kinderlosen Kollegen. Dies ist das Ergebnis einer umfassenden Studie zu den "Strukturellen Barrieren für Absolventinnen und Absolventen technisch-naturwissenschaftlicher Fächer im Beruf", die das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) in Berlin vorstellte.

Nach den Daten der Studie sind Mütter im Durchschnitt beruflich erfolgreicher (38,4 Prozent) als Kinderlose (27,3 Prozent). Das gilt, obwohl die berufstätigen Mütter oft auch für die Kindererziehung zuständig sind - nur vier Prozent von ihnen leben mit einem Partner zusammen, der nicht berufstätig ist. Berufstätige Väter haben es dazu im Vergleich leichter, erfolgreich zu sein. Fast 30 Prozent von ihnen haben eine Partnerin, die nicht berufstätig ist. Und an einem Kriterienkatalog gemessen sind die Väter mit 61,8 Prozent auch öfter erfolgreich als Männer ohne Kinder (34,4 Prozent).

Die Autorinnen der Studie kommen auch zu dem Schluss, dass die vorherrschende Arbeitskultur mit ihrem Anspruch auf eine Verfügbarkeit rund um die Uhr die Beschäftigung vor allem vieler hochqualifizierter Frauen von vornherein verhindert. Außerdem entwickeln sich die Karrieren von Frauen langsamer und stagnieren früher als die von Männern. Frauen die sich selbstständig machen, sind dagegen vergleichsweise häufiger erfolgreich.

Für die Studie wurden von der Technischen Universität Darmstadt rund 9.000 berufstätige Absolventinnen und Absolventen der Fächer Chemie, Informatik, Physik und der Ingenieurwissenschaften über ihre Lebens- und Berufssituation befragt.

Die Studie finden Sie im Internet unter:

Studie "Arbeitswelt in Bewegung" (pdf)


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02.05.2006

Berufsbildungsbericht 2006

Der Berufsbildungsbericht 2006 behandelt die Entwicklung auf dem Ausbildungsstellenmarkt 2005. Die Bilanz des vergangenen Jahres zeigt, dass der "Nationale Pakt für Ausbildung und Fachkräftenachwuchs in Deutschland" wirkt, aber neue Dynamik braucht. 2005 wurden weniger Ausbildungsverträge abgeschlossen als im Vorjahr. Die ungünstige Entwicklung bei neu abgeschlossenen Ausbildungsverträgen der vergangenen Jahre hat sich damit fortgesetzt, das positive Ergebnis 2004 als nicht dauerhaft erwiesen. Um eine neue Dynamik am Ausbildungsstellenmarkt zu erzeugen, wird die Bundesregierung die Aktivitäten zur Gewinnung von Ausbildungsplätzen weiterführen.
Eine Vorab-Version des Berufsbildungsberichts steht als pdf zum Download bereit.

BMBF


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09.04.2006

Neue Schriftenreihe: IT-Ausbildung bietet gute Startchancen

Zwei Drittel der Prüflinge in den IT-Ausbildungsberufen schaffen direkt nach der Ausbildung den Sprung in die Erwerbstätigkeit. Dies besagt die aktuelle Studie "IT-Ausbildung - und was dann?", die in Kooperation des Deutschen Industrie- und Handelskammertags (DIHK), der Initiative D21 und des Kompetenzzentrums Technik - Diversity - Chancengleichheit e.V. von Juni bis August 2005 durchgeführt wurde. An der Online-Befragung nahmen 1.048 Frauen und Männer teil, die im Sommer 2005 ihre Prüfung in einem IT-Beruf abgelegt haben.

Bundesweit erstmalig untersucht die Studie den Übergang von Frauen und Männern von einer IT-Ausbildung ins Erwerbsleben. Auszubildende der IT-Berufe haben gute berufliche Startchancen. Die Studie zeigt, dass dort die Übernahmequote tendenziell höher ist, als in anderen dualen Ausbildungs-berufen", meint Jürgen Gallmann, Vorsitzender der Geschäftsführung von Microsoft Deutschland und stellvertretender Vorsitzender der Initiative D21. "IT-Fachleute werden nicht nur im Sektor der Informations- und Kommunikationstechnologie gebraucht, sondern auch in allen anderen Branchen und im öffentlichen Dienst."

Positiv bewerten sowohl Betriebe als auch Auszubildende die betriebliche Projektarbeit, das neue zentrale Element der Abschlussprüfung. Sie wurde im Zuge der Neuordnung der IT-Berufe 1997 eingeführt. "Die Umsetzung wurde von den ausbildenden Betrieben sehr gut bewältigt",resümiert Ludwig Georg Braun, Präsident des DIHK. "Die Studie zeigt, dass gerade Frauen in diesem Bereich besonders gut abschneiden. Dasfreut uns, da wir mehr Frauen für die IT-Berufe gewinnen wollen. Wir müssen den Zusammenhang von sozial-kommunikativen Fähigkeiten undTechnik in diesen Berufen stärker betonen."

Barbara Schwarze, Vorstandsvorsitzende vom Kompetenzzentrum Technik - Diversity - Chancengleichheit e.V., bestätigt diese Wahrnehmung:"Frauen legen den Fokus der Ausbildung auf Kommunikation UND Technik. Männer sehen nach wie vor eher den technischen Aspekt. Die Einstellung zu Technik hat sich allerdings bei Frauen und Männern angenähert. Im Vergleich zu einer Studie des Kompetenzzentrums von 2004 sagen heute mehr Frauen, sie haben mit ihrer IT-Ausbildung ihr Hobby zum Beruf gemacht."

Die befragten Absolventinnen und Absolventen sehen ihre IT-Ausbildung als gute Basis zur weiteren beruflichen Entwicklung. Trotzdem würden Frauen in den neuen Berufen benachteiligt, so Ulrike Struwe vom Kompetenzzentrum Technik - Diversity - Chancengleichheit e.V. und Projektleiterin der Studie. Das zeigen die Befragungsergebnisse. Danach mündet das Überschreiten der sogenannten zweiten Schwelle im Anschluss an eine IT-Ausbildung für 86,3 Prozent der Frauen, aber mit 92,4 Prozent für deutlich mehr Männer in eine Vollzeittätigkeit. Ein wesentlich geringerer Teil arbeitet in Teilzeit. "Hervorzuheben ist", so Struwe, "dass mehr Frauen als Männer dies nicht auf eigenen Wunsch tun." Zudem werden mehr Männer als Frauen unbefristet beschäftigt. Mit Blick auf die finanzielle Entlohnung zeigt sich ein ungleiches Verhältnis zwischen Frauen und Männern zugunsten der Männer. Dies gilt auch, wenn man den erhöhten Anteil der Teilzeitbeschäftigung von Frauen berücksichtigt. "Bei zukünftigen Übernahmen der Prüflinge in einen Betrieb sollte darauf geachtet werden, dass beide Geschlechter in Hinsicht auf Umfang, Befristung und Gehalt gleiche Bedingungen erhalten", appelliert deshalb Barbara Schwarze an die Unternehmen.

Die Studie erscheint im April 2006 in der Schriftenreihe des Kompetenzzentrums Technik - Diversity - Chancengleichheit e.V. .
Rückfragen richten Sie bitte an:

Ulrike Struwe
Kompetenzzentrum Technik - Diversity - Chancengleichheit e.V.
Projektkoordination | Sozialwissenschaftliche Forschung
Wilhelm-Bertelsmann-Str. 10
33602 Bielefeld
fon: ++49 (0) 521 106-7347

Weitere Informationen:

http://www.kompetenzz.de/vk06/features/s_h1


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02.04.2006

Bosch-Studie "Unternehmen Familie" bestätigt Entscheidungen in der Familienpolitik

Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen sieht die Entscheidung der Bundesregierung, Absetzbarkeit der Kinderbetreuungskosten und der haushaltsnahen Dienstleistungen erheblich zu verbessern und so gezielt in Familie zu investieren, durch die aktuelle Studie der Bosch-Stiftung "Unternehmen Familie" bestätigt. Die von Roland Berger Strategy Consultants erstellte Expertise macht deutlich, dass die steuerliche Abzugsfähigkeit für Familien unterstützende Dienstleistungen helfen, Beruf und Familie in Einklang zu bringen. Zudem stellt die Studie heraus, dass der Gedanke, Familie als ein kleines Unternehmen zu betrachten, das Arbeitsplätze schafft sowie Dienstleistungen und Produkte nachfragt und so die Wirtschaft belebt, ein zukunftsweisender Ansatz ist.

"Wenn wir erreichen wollen, dass in Deutschland wieder mehr Kinder geboren werden, müssen wir zuallererst die Vereinbarkeit von Familie und Beruf verbessern. Nur so können wir den jungen Menschen die Chance geben, ihre Fähigkeiten am Arbeitsmarkt einzubringen und ihren Kinderwunsch zu erfüllen", sagt Ursula von der Leyen. Im europäischen Vergleich schneide Deutschland bei der
Erwerbstätigkeit der Frauen auf den ersten Blick gut ab. Frauen ohne Kinder sind zu 80 Prozent erwerbstätig. Doch sobald diese Frauen das erste Kind haben, bricht die Quote ein - sie sinkt mit 62 Prozent auf europäisches Mittelmaß und dann mit weiteren Kindern auf unter durchschnittliche 38 Prozent. "Das Drama, das dahinter steht, ist: Kinderlosigkeit ist in Deutschland inzwischen Grundvoraussetzung für
berufliches Fortkommen - das ist ein fatales Signal für junge Frauen und Männer", so von der Leyen. "Diese Entwicklung kommt uns teuer zu stehen, wir bezahlen sie mit dem Preis der Kinderlosigkeit", sagt die Bundesministerin.

"Unser Schlüssel zum Erfolg liegt also darin, dass wir es den Frauen und Männern leichter machen, mit Kindern erwerbstätig zu sein. Familien brauchen Einkommen, Zeit für ihre Kinder im Berufsalltag und gute Betreuungs- und Bildungsangebote", so von der Leyen.

Die steuerliche Abzugsfähigkeit von haushaltsnahen Dienstleistungen macht es attraktiv, diese Dienstleistungen nachzufragen, weil es sich für Familien rechnet. Doch vor allem erleichtert sie die Erwerbsbeteiligung von Frauen mit Kindern, weil es sich mehr als zuvor rechnet, dass Mütter berufstätig sind. Vom verdienten Einkommen bleibt eher etwas übrig als bisher, da nicht das ganze Einkommen für Kinderbetreuung ausgegeben wird, so von der Leyen.

Bisher haben von der Absetzbarkeit vor allem Haushalte mit hohen Einkommen profitiert, weil Familien erst 1548 Euro selbst aufbringen mussten, bevor sie weitere 1500 Euro von der Steuer absetzen können. Bei der neuen gesetzlichen Regelung gewinnen kleine und mittlere Einkommen, weil der Eigenanteil niedriger sein kann. Rückwirkend zum 1. Januar 2006 gilt: Ein Drittel der Kinderbetreuungskosten bezahlen die Familien selbst, dann können sie bis zu 4000 Euro der Kinderbetreuungskosten von der Steuer absetzen. Auch der Staat
profitiert: Er nimmt durch das verdiente Einkommen beider Elternteile mehr Steuern und Sozialabgaben ein, als er zuvor durch die Absetzbarkeit einbüßt.

In Deutschland ist der Markt für haushaltsnahe Dienstleistungen noch sehr unterentwickelt, die Studie bekräftigt, dass es sich lohnt, diesen Markt attraktiver zu machen, damit Arbeitsplätze entstehen oder aus der Schwarzarbeit geholt werden. Rund ein Drittel der unter Dreijährigen werden in Deutschland von Freunden oder Verwandten betreut, nur zwei Prozent dieser Kinder werden von
Personen betreut, die für diese Dienstleistung bezahlt werden. "Das ist eine sehr geringe Quote, doch mit der deutlich verbesserten Absetzbarkeit der Kinderbetreuungskosten wird Kinderbetreuung mehr nachgefragt werden", so von der Leyen.

Ein weiterer Baustein der Familienpolitik, der den eingeschlagenen Weg fortsetzt, ist das Elterngeld, das zum 1. Januar 2007 eingeführt wird. Eltern erhalten ein Jahr lang maximal 67 Prozent ihres Nettoeinkommens, wenn sie sich Zeit für ihr Kind nehmen und deshalb im Beruf kürzer treten. "Unser Ziel ist es, Eltern den Freiraum zu schaffen, Kinder zu erziehen und erwerbstätig zu sein. Eltern
brauchen Zeit für ihre Kinder. Das Elterngeld gibt jungen Paaren die Sicherheit, sich ein Jahr ohne finanziellen Druck Zeit für ihr Kind nehmen zu können, um so in die Rolle der Eltern hineinzuwachsen", hebt die Bundesfamilienministerin hervor.

Der weitergehende Ausbau der Kinderbetreuungsangebote, der Aufgabe der Länder und Kommunen ist, ist der dritte Baustein, der es Familien leichter macht, eine Balance zwischen Familie und Beruf zu finden. Um Angebot und Qualität der Betreuung und Förderung zu sichern, werden die Kommunen in 2005 und 2006 durch den Bund mit jährlich 1,5 Milliarden Euro aus den Einsparungen entlastet, die
sich bei der Zusammenlegung von Arbeitslosenhilfe und Sozialhilfe ergeben haben.

Die Studie "Unternehmen Familie" finden Sie Internet unter

www.bosch-stiftung.de/demographischer_wandel


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08.03.2006

Im Blickpunkt: Frauen in Deutschland 2006

Destatis-Logo

In welchen Altersgruppen sind Frauen in der Bevölkerung Deutschlands unter- bzw. überrepräsentiert? Wie entwickelt sich die Lebenserwartung der Frauen in den nächsten Jahrzehnten? Welche Berufe oder Studienfächer werden von Frauen bevorzugt gewählt? Teilzeitarbeit - wirklich reine Frauensache? Wie stellt sich ihre finanzielle Situation dar? Wie gestalten sie ihre Teilnahme am öffentlichen Leben? Dies sind nur einige Aspekte aus dem breiten Themenspektrum des aktualisierten Bandes, der zu einem umfassenden Bild der aktuellen Lebensumstände von Frauen in unserer Gesellschaft beitragen will. Das Statistische Bundesamt bietet den kompletten Inhalt als PDF-Datei zum kostenlosen Download über den Statistik-Shop an.

destatis


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06.03.2006

Top-Managerinnen meist in Ostdeutschland

Auf der obersten Leitungsebene von Unternehmen ist nur jede vierte Führungskraft eine Frau. Besonders schlecht sieht es nach wie vor in Großbetrieben mit mehr als 500 Beschäftigten aus: Hier liegt einer aktuellen Umfrage zufolge der Frauenanteil in der Chefetage bei nur vier Prozent. Kleine Unternehmen werden dagegen häufiger von Frauen geleitet.

Chefinnen sind vorwiegend in Betrieben des Gesundheits- und Sozialwesens, im Groß- und Einzelhandel sowie im Bereich der privaten Dienstleistungen wie Gastronomie, Wäscherei oder Kosmetik anzutreffen. Zudem leiten Frauen eher Betriebe des öffentlichen Dienstes als privatwirtschaftliche Unternehmen. In der zweiten Führungsebene sind Frauen aber immerhin zu mehr als 40 Prozent vertreten, was beinahe ihrem durchschnittlichen Anteil an allen Beschäftigten entspricht. In den neuen Bundesländern ist das weibliche Geschlecht in der ersten Führungsebene mit knapp 30 Prozent deutlich stärker vertreten als in den alten Ländern mit 23 Prozent. Dies liegt an der Dominanz der kleineren Betriebe in Ostdeutschland und an der größeren Erwerbsorientierung der Frauen dort.

Quelle: Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, Nürnberg.
Umfrage unter 16.000 Unternehmen in Deutschland.
Mehr unter:

www.iab.de


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06.03.2006

Unternehmen profitieren von Müttern in Führungspositionen

Frauen besetzen zwar immer häufiger Führungspositionen - Kinder sind aber nach wie vor ein messbares Hindernis für den beruflichen Aufstieg. Dabei können sich Karriere und Kinder sehr gut ergänzen. Das ist das Ergebnis einer von der Bertelsmann Stiftung in Auftrag gegebenen Studie im Rahmen des Kooperationsprojekts "Balance von Familie und Arbeitswelt" mit dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend ( BMFSFJ). Entgegen landläufiger Annahmen verfügen Mütter mit Führungsverantwortung über wichtige Kompetenzen, um die Produktivität von Unternehmen zu steigern. Familienministerin Ursula von der Leyen und Johannes Meier, Vorstandsmitglied der Bertelsmann Stiftung, stellten in Berlin die Studie "Karrierek(n)ick Kinder: Mütter in Führungspositionen - ein Gewinn für Unternehmen" vor.

Rund 500 Frauen hat die Europäische Akademie für Frauen in Politik und Wirtschaft (EAF) für die bislang umfangreichste Untersuchung dieser Art in Deutschland befragt. Sie zeigt: Familienbezogene Kompetenzen und Führungskompetenzen wie Gelassenheit, Organisationsfähigkeit und Pragmatismus greifen ineinander und verstärken sich gegenseitig. Voraussetzung dafür istjedoch, dass Unternehmen eine flexible Arbeitsorganisation und ein familienfreundliches Klima fördern. "Wie Frauen beruflichen Aufstieg und Kinder erfolgreich miteinander vereinbaren können, ist längst keine 'Frauenfrage' mehr. Sie ist die Kardinalfrage zur Lösung der demographischen Herausforderungen und ein wichtiger Faktor für Wachstum und Wettbewerbsfähigkeit unserer Wirtschaft", betonte Bundesfamilieministerin Ursula von der Leyen. "Bereits die Hälfte der Hochschul-Absolventen ist heute weiblich. Unternehmen, die Frauen mit Kindern keine Chancen für Karrieren eröffnen, verzichten auf ein großes Potenzial hoch qualifizierter und motivierter Führungskräfte. Was wir brauchen, sind intelligente und pragmatische Lösungen für die Arbeitswelt, in der junge Frauen ihre Berufswünsche ebenso verwirklichen können wie ihre Kinderwünsche." "Die demographische Entwicklung und der absehbare Fach- und Führungskräftemangelführen dazu, dass man Familie und Karriere nicht länger als Entweder-Oder betrachten darf", so Johannes Meier. "Die Statistiken beweisen, dass die deutschen Unternehmen das Leistungs- und Kreativitäts-Potenzial von Frauen in Führungspositionen noch nicht erkannt haben", sagt Liz Mohn, stellvertretende Vorstandsvorsitzende der Bertelsmann Stiftung: "Dabei schließen sich einemitarbeiter- und kundenorientierte Führung nicht aus. Im Gegenteil: Sie bilden die Basis für innovative Lösungen. Durch dezentrale Strukturen und die Delegation von Verantwortung können beispielsweise neue Handlungsspielräume zum Wohl von Unternehmen und Führungskräften geschaffen werden." Übereinstimmend berichten die für die Studie interviewten Mütter, dass sich durch die Kinder ihre Führungsfähigkeit, zum Beispiel im Lösen von Konfliktsituationen, verbessert habe. Viele der Befragten sagen, dass sie stärker als früher Aufgaben delegieren und damit die Potenziale der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter früher erkennen. Auch das Zeitmanagement haben berufstätige Mütter besser im Griff. 85 Prozent der Befragten betrachten dies als entscheidenden Erfolgsfaktor für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. 72 Prozent messen dabei der öffentlichenKinderbetreuung und 63 Prozent einer familienfreundlichen Unternehmenskultur hohe Bedeutung bei.

84 Prozent der befragten Frauen nennen die Unterstützung durch den Partner als wichtigen Erfolgsfaktor. In der Mehrzahl der untersuchten Fälle akzeptierten die Männer nicht nur die Karriere der Frau, sondern sie übernahmen auch aktiv Familienpflichten. Die Mehrheit der Frauen hat sich bewusst für einen Partner entschieden, der bereit ist, von der traditionellen Rolle abzuweichen. Dieergänzenden Interviews mit Vätern zeigen allerdings, dass es für Männer vergleichsweise schwerer ist, sich Freiräume für familiäre Aufgaben zu schaffen. "Jetzt sind Politik und Wirtschaft gefordert, auch den berufstätigen Vätern ein stärkeres Engagement für die Familie zu ermöglichen", sagte Ursula von der Leyen. Auf der Konferenz in Berlin diskutierten rund 250 Gäste aus Politik, Wirtschaft und Medien über die Vereinbarkeitsproblematik von Beruf und Familie insbesondere für Frauen mit Kindern in Führungspositionen. Die Bertelsmann Stiftung und das Bundesfamilienministerium präsentierten außerdem ihr gemeinsames Buchprojekt "Die Unmöglichen: Mütter, die Karriere machen" mit elf Portraits von Müttern in Top-Jobs, herausgegeben von den Spiegel-Redakteurinnen Anke Dürr und Claudia Voigt. Rückfragen an: Andreas Henke, Tel. 05 241/81-81 1129


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01.03.2006

Jugendliche bei der Berufswahl großenteils selbstständig

Die Studie "Berufswahl in Hamburg 2006" zeigt gezielten Umgang mit Beratungsinstanzen. Jugendliche machen bei der Berufsfindung gezielten Gebrauch von den verschiedenartigen Informationsquellen und setzen im Übergang von der Schule in Ausbildung oder Studium auf eigene Initiative. Das ist das Ergebnis der Untersuchung "Berufswahl in Hamburg 2006", für die eine repräsentative Auswahl von Hamburger Schülern nach ihrem Umgang mit den wichtigsten Beratungsinstanzen zur Berufsfindung befragt wurde. Bezogen werden können die Ergebnisse der Studie "Berufswahl in Hamburg 2006" über die Einstieg GmbH unter info@einstieg.com .


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28.02.2006

Frauen in Unternehmen - die Vorteile gemischter Teams

Aus einer aktuellen Umfrage des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), die auf 20.000 Unternehmensantworten basiert, geht hervor, dass schon heute jedes sechste Unternehmen freie Stellen nicht besetzen kann, weil entsprechende Fachkräfte fehlen. Für Frauen gab und gibt es im Berufsleben immer noch große Hürden bei Einstellung und Aufstieg, weil ihnen weniger Flexibilität und Arbeitsmotivation zugetraut werden.

Fast4ward


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27.02.2006

Wenige Frauen in Führungspositionen

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In der obersten Etagen von Unternehmen ist nur jede vierte Führungskraft eine Frau. Dies ergab eine repräentative IAB-Befragung von fast 16.000 Betrieben in Deutschland. In der zweiten Ebene liegt der Frauenanteil dann über 40 Prozent, das entspricht etwa dem durchschnittlichen Anteil an allen Beschäftigten. Zu diesem Ergebnis kommt der aktuelle IAB-Kurzbericht Nr. 2/2006. Weitere Informationen und kostenlosen Volltext-Download finden Sie unter:

IAB 2/2006


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19.02.2006

Bericht zur Weiterbildung vorgelegt

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Nach Ansicht des Parlamentarischen Staatssekretärs im Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) Andreas Storm soll die berufliche Weiterbildung für alle zur Normalität werden. Die Daten des aktuellen Gesamtberichts zum Berichtssystem Weiterbildung belege die hohe Akzeptanz der Weiterbildung in der Bevölkerung. Allerdings sei es ein Alarmsignal, dass die Teilnehmerquote zwischen den Jahren 2000 und 2003 um drei Prozentpunkte auf 26 Prozent gesunken sei. "Wir brauchen neue Impulse für die Weiterbildung", sagte Storm. "Die Bundesregierung wird ihre Förderung für die lebensbegleitende Weiterbildung verstärken."

Vor dem Hintergrund der alternden Gesellschaft in Deutschland gelte es, neue Prioritäten zu setzen. "Eine gute Qualifikation ist der Schlüssel für den Erhalt des Arbeitsplatzes," sagte Storm. "Deshalb müssen wir die Weiterbildungsangebote gerade für die zweite Hälfte des Erwerbslebens deutlich ausbauen." Die Förderung des lebenslangen Lernens gelinge nur, wenn sich neben Bund und Ländern auch die Tarifpartner diesem gemeinsamen Ziel verschrieben, sagte der Staatssekretär. Das BMBF werde die Anreize für das lebenslange Lernen weiter erhöhen und die Bildungsberatung verbessern.

Nach den Daten des Berichts zum Weiterbildungssystem sind 94 Prozent der Befragten der Ansicht, dass jeder zur Weiterbildung bereit sein muss. 92 Prozent sehen darin einen Schlüssel zum dauerhaften beruflichen Erfolg. Folglich nehmen Erwerbstätige, die über stark steigende Qualifikationsanforderungen berichten, fast dreimal so häufig an formal organisierter beruflicher Weiterbildung teil wie Erwerbstätige, die keine Veränderung sehen, (56 Prozent zu 19 Prozent). Gleiches gilt für das informelle berufliche Lernen (80 Prozent zu 47Prozent).

zum Bericht


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19.02.2006

Bundesregierung will Ausbildung verbessern

BMBF-Logo

Bundesbildungsministerin Annette Schavan strebt eine umfassende Modernisierung der beruflichen Bildung an und wird hierzu eine den Ausbildungspakt flankierende neue Initiative starten. "Die duale berufliche Ausbildung bleibt unser Weg in die Zukunft. Dies setzt zugleich strukturelle Anpassungen voraus", so Schavan. Gemeinsam mit den Partnern aus der Wirtschaft, den Ländern und den Gewerkschaften strebe sie eine neue Kultur der Ausbildung in Deutschland an. Die Veränderungen in der wirtschaftlichen Struktur des Landes müssten bei der Ausbildung stärker berücksichtigt werden. Auch seien eine bessere Verzahnung der Ausbildungsbemühungen der für Berufsbildung verantwortlichen Institutionen sowie zusätzliche Anstrengungen aller Beteiligten für mehr Ausbildungsplätze erforderlich.

Deutschland muss als Exportweltmeister noch stärker in die Ausbildung investieren", sagte Schavan. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) passe die Qualifikation der Ausbildung ständig den neuen Anforderungen an. In diesem Jahr würden vier Ausbildungsberufe neu geschaffen und 18 weitere grundlegend modernisiert. Das BMBF habe zudem seine flankierenden Maßnahmen zur Stärkung der betrieblichen Ausbildung, etwa über das neue Jobstarter-Programm, ausgebaut.

Schavan regte insbesondere eine bessere Kooperation zwischen beruflichen Schulen und betrieblicher Ausbildung an. Mit dem neuen Berufsbildungsgesetz könnten Absolventen einer vollzeitschulischen Ausbildung auch zu Kammerprüfungen zugelassen werden. "Wir müssen mit der Zeit unserer jungen Menschen endlich verantwortlich umgehen und die überflüssigen Warteschleifen abschaffen", sagte die Ministerin. Dazu gehöre etwa die Anrechnung von Vorqualifikationen auf Ausbildung und Zulassung sowie die Verbesserung von Strukturen in der Benachteiligtenförderung.

Die Ministerin verwies zudem auf die überfällige Verzahnung der beruflichen Ausbildung mit der Weiterbildung. "Die Erstausbildung ist der wichtige Grundstock für den Start in eine berufliche Karriere und muss ständig aktualisiert werden." Dabei könnten auch die Hochschulen mit ihrem Angebot weiterhelfen. Sie sprach sich in diesem Sinne für eine bessere Durchlässigkeit der beruflichen Bildung zum Hochschulbereich aus. "Gemeinsam mit den Ländern werden wir neue Wege von der praktischen Berufsausbildung hin zum akademischen Abschluss finden." Dies sei gerade auch mit Blick auf europäische Entwicklungen notwendig. Schavan sprach sich mit Nachdruck für ein übergreifendes Leistungspunktesystem für die berufliche Bildung in Europa aus.

mehr zum Jobstarter-Programm


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12.02.2006

Jugendlichen haben Nase vorn bei Internetkommunikation

Logo der Innofact AG

Das Düsseldorfer Marktforschungsinstitut INNOFACT AG hat 537 regelmäßige Internetnutzer zwischen dem 5. und dem 6. Januar 2006 in Online-Interviews zum Thema ‚Neue Kommunikationsmittel im Internet' befragt. Den Ergebnissen der Befragung zufolge, boomen die interaktiven Kommunikationsmöglichkeiten im Internet: 81% der Befragten kennen Instant Messenger wie z.B. ICQ oder MSN, 56% nutzen dieses Kommunikationsinstrument bereits. Instant Messenger werden dabei besonders von jüngeren Verbrauchern genutzt. 80% der 14 bis 19-jährigen Internetnutzer kommunizieren bereits über diesen Weg miteinander.

Die Möglichkeit der Video-Unterhaltung/Telefonie kennen 61% der Verbraucher. Allerdings nutzen derzeit erst 18% der Befragten diesen Service. "Voice-Over-IP" wird dagegen bereits von 34% der regelmäßigen Internetnutzer eingesetzt, wobei Männer bedeutend häufiger über das Internet telefonieren als Frauen. Immerhin geben drei Viertel der befragten Männer und gut die Hälfte der befragten Frauen an, "Voice-Over-IP" zumindest zu kennen.

zum Download


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12.02.2006

"Jobstarter" für mehr Ausbildungsplätze

BMBF-Logo

Zur Mobilisierung von Ausbildungsplätzen in Betrieben und zur Finanzierung zusätzlicher Ausbildungsplätze gibt es spezielle Förderprogramme. Mit dem Programm "JOBSTARTER - Für die Zukunft ausbilden" des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) werden die bisher bestehenden Programme neu ausgerichtet und Innovation und Strukturentwicklung in der beruflichen Bildung gefördert. Das Programm zielt auf eine bessere regionale Versorgung Jugendlicher mit betrieblichen Ausbildungsplätzen durch die Gewinnung von Betrieben bzw. Unternehmen für Ausbildung.

Durch die Maßnahme werden bestehende Aktivitäten des BMBF im Bereich der betrieblichen Ausbildung gebündelt, weiterentwickelt und durch zusätzliche Themenschwerpunkte und Förderinstrumente ergänzt. Das Programm richtet sich flexibel auf die regionalen Nachfragen und Bedarfsveränderungen in der Ausbildung aus und trägt zur Optimierung regionaler Ausbildungsstrukturen bei.

Mehr über das Förderprogramm


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12.02.2006

Computernutzung wirkt sich positiv auf schulische Leistung aus

Erfahrene Computernutzer bringen in wichtigen Schulfächern bessere Leistungen. Zu dieser Einschätzung kommt der veröffentlichte OECD-Bericht "Are Students ready for a technology-rich world?". Laut OECD schnitten deutsche Schülerinnen und Schüler, die zu Hause keinen Computerzugang hatten, bei dem Mathematiktest in PISA 2003 deutlich schlechter ab als ihre Mitschüler mit PC-Zugang. Offensichtlichwird am heimischen Rechner also nicht nur gespielt: Mehr als die Hälfte aller befragten Schülerinnen und Schüler gab an, häufigen Gebrauch von Textverarbeitungsprogrammen und Suchmaschinen zu machen.Eine Kurzzusammenfassung des OECD-Berichts findet man unter:

OECD


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12.02.2006

Motivation gefordert

Deutsche Unternehmen erwarten von ihren Nachwuchsführungskräften vor allem Motivation. Außer dieser persönlichen Eigenschaft sollten junge Bewerber und Bewerberinnen auch Belastbarkeit, Flexibilität, Urteilsvermögen, Mobilität und Internationalität mitbringen. Dies fand die Managementberatung Kienbaum in ihrer Studie "High Potentials 2005" heraus, auf Grundlage von Daten aus 146 Unternehmen unterschiedlicher Branchen. Dabei wurde klar, dass große Unternehmen mehr Wert auf Flexibilität und Mobilität legen, während mittlere Firmen eher Belastbarkeit und Konfliktfähigkeit erwarten.

Zudem zeigt die Studie, dass die "High Potentials", also die besten Absolventen und Absolventinnen eines Jahrgangs, im Jahr 2005 durchschnittlich 46.059 Euro verdienten. Das sei eine Steigerung von fünf Prozent gegenüber dem Vorjahr. Alle anderen Absolventen mussten sich mit einem Jahresgesamtgehalt von durchschnittlich 40.588 Euro begnügen.


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12.02.2006

Ausbildung zu teuer und Bewerber ungeeignet

Trotz der Tatsache, dass es in Deutschland zu wenig Ausbildungsstellen für alle Bewerber gibt, konnten im Ausbildungsjahr 2003/2004 nicht alle Stellen besetzt werden. 16 Prozent der Unternehmen in den alten und elf Prozent der Unternehmen in den neuen Bundesländern vergaben nicht alle ihrer angebotenen Plätze. Der am häufigsten angegebene Grund dafür war die unzureichende Eignung der Ausbildungsbewerber. Das steht im neuen Kurzbericht "Betriebliche Ausbildung" des Institutes für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung Nürnberg.

Auf der anderen Seite gibt es viele Unternehmen, die sich gar nicht an der Berufsausbildung beteiligen. Diese Firmen sähen keine Möglichkeit, die Ausbildungsabsolventen in ein Beschäftigungsverhältnis zu übernehmen, heißt es in dem Bericht. Zudem sei die eigene Ausbildung zu aufwändig und teuer.

Zum Download des Kurzberichts


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26.01.2006

"Finanzierung von Informationstechnik in Schulen"

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Eine funktionierende IT-Technik an Schulen ist eine wichtige Voraussetzung dafür, dass die neuen Medien mit Gewinn im Unterricht eingesetzt werden können. Die neue Publikation "Finanzierung von Informationstechnik in Schulen" von Schulen ans Netz e. V. gibt Schul- und Sachaufwandsträgern sowie Schulleitungen wertvolle Hinweise zur Kostenplanung, zu Finanzierungsmöglichkeiten der schulischen IT und zum Vergaberecht. Zur Seite:

IT works


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23.01.2006

DIHK legt Studie zum Personalbedarf der Wirtschaft vor

Trotz der hohen Arbeitslosigkeit in Deutschland können 16 Prozent der Firmen offene Stellen nicht besetzen. Dies geht aus einer Umfrage des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) hervor, die auf 20.000 Unternehmensantworten basiert.

DIHK


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19.01.2006

Internet-ABC gibt in Kooperation mit Schulen ans Netz CD-ROM heraus

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Um den sicheren Umgang mit dem Internet frühzeitig lernen zu können, hat der Verein Internet ABC e.V. in Kooperation mit der Initiative Schulen ans Netz e.V. die CD-ROM "Internet ABC - Wissen, wie's geht!" herausgegeben. Die Basis der CD-ROM bilden Angebote des werbefreien Ratgeber-Portals www.internetabc.de sowie Unterrichtsmaterialien.

Das Online-Angebot richtet sich an Kinder zwischen fünf und zwölf Jahren sowie an Eltern, Pädagoginnen und Pädagogen, die dort Basiswissen rund um das Thema "Internet" vorfinden. Zu bestellen über:

Landesanstalt für Kommunikation, Abt. Kommunikationswissenschaft Rotebühlstr. 121, 70178 Stuttgart, Email

Internet ABC


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11.01.2006

Berufsorientierung und Berufsberatung

Der Hauptausschuss des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) hat in seiner Sitzung am 14. Dezember 2005 Empfehlungen zur Berufsorientierung und Berufsberatung verabschiedet, die die "Empfehlungen über vorberufliche Bildung und Beratungsdienste" des Bundesausschusses für Berufsbildung vom 26. Januar 1972 ersetzen. Die Empfehlungen des Hauptausschusses zur Berufsorientierung und Berufsberatung im Wortlaut:

BIBB


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09.01.2006

Neue Publikationen des Westdeutschen Handwerkskammertages zur Nachwuchssicherung

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Mit den Chancen und Möglichkeiten einer Zusatzqualifikation im Ausland befassen sich die beiden Broschüren zum Europa-Assistenten. Die Broschüre »Zusatzqualifikation Europaassistent/-in im Handwerk« dient dabei als Ergänzung zum Lehrplan für Fachklassen des dualen Systems der Berufsausbildung und richtet sich vor allem an Lehrer. Die zweite Publikation »Leitfaden zur Durchführung von Mobilitätsmaßnahmen mit Auszubildenden« ist für diejenigen konzipiert, die in einer Handwerksorganisation für Auszubildende Auslandspraktika organisieren werden. Der Leitfaden führt die einzelnen Arbeitsschritte auf und gibt eine Vielzahl von sehr praxisorientierten Tipps, Anregungen und Vorschlägen. Sämtliche Publikationen können Sie beim Westdeutschen Handwerkskammertag per E-Mail bestellen.

Handwerk NRW


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08.01.2006

Immer mehr Frauen machen sich selbstständig

Destatis-Logo

Rund 4,2 Millionen Männer und Frauen waren im Jahr 2004 in Deutschland selbstständig - mehr als jemals zuvor. Das ergab eine Auswertung des Mikrozensus durch Wissenschaftler der Universität Bonn; bei dieser Erhebung des Statistischen Bundesamts werden jedes Jahr etwa 820.000 Personen in ganz Deutschland befragt. Vor allem Frauen sind heute viel häufiger ihre eigene Chefin als früher: Gegenüber 1996 hat sich ihre Zahl bis 2004 um knapp ein Viertel auf 1,25 Millionen erhöht.

"Existenzgründerinnen sind stark im Kommen, aber insgesamt gegenüber Existenzgründern immer noch deutlich in der Unterzahl", fasst der Bonner Ökonom Professor Dr. Michael-Burkhard Piorkowsky die Ergebnisse zusammen. 2004 standen den drei Millionen selbstständigen Männern nur 1,25 Millionen Frauen gegenüber, ein Anteil von knapp 30 Prozent an allen Selbstständigen. 1996 lag der Frauenanteil bei 27 Prozent; insgesamt waren damals rund 3,7 Millionen Menschen in Deutschland selbstständig.

Dabei nehmen so genannte Nebenerwerbsgründungen (neben einer abhängigen Beschäftigung) und Zuerwerbsgründungen (neben einer Tätigkeit als Hausfrau oder -mann) seit Jahren stärker zu als Haupterwerbsgründungen. Gerade Frauen in der Familienphase nutzen diesen Weg zunehmend als Chance, sich ein berufliches Standbein zu sichern: Die Zahl der weiblichen Selbstständigen im Zu- und Nebenerwerb stieg seit 1996 um ein Drittel. Die Zahl der "im Hauptberuf" selbstständigen Frauen erhöhte sich dagegen im selben Zeitraum nur um gut 17 Prozent. Aber auch insgesamt ist der Anteil der "Teilzeitselbstständigkeit" mit 22 Prozent überraschend hoch.

www.destatis.de


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05.01.2006

E-Learning für benachteiligte Jugendliche

Manche Jugendliche benötigen für einen erfolgreichen Start in Ausbildung und Beruf besondere Unterstützung. Wie sich Chancen und Potenziale von E-Learning zu ihrer Förderung und Qualifizierung nutzen lassen, zeigt ein neu beim Universum Verlag erschienener Praxisleitfaden mit beigefügter CD-ROM. Das Buch setzt Standards für den Einsatz von E-Learning in der Praxis der beruflichen Integrationsförderung. Basis ist das Projekt e-quali vom Bundesbildungsministerium.

E-Quali


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03.01.2006

Frauen bei Bildung vorn - Kluft bei Einkommen und Arbeitszeit

Lebens- und Berufschancen sind nach wie vor zwischen Frauen und Männern ungleich verteilt. Diese Ungleichheit äußert sich heute anders als noch vor fünf bis zehn Jahren.Das zeigt der soeben erschienene FrauenDatenReport 2005 des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) in der Hans-Böckler-Stiftung. So haben junge Frauen mittlerweile ein höheres schulisches Bildungsniveau als junge Männer. Bei den Einkommen hat sich die traditionelle Kluft zwischen den Geschlechtern in letzter Zeit trotzdem nicht weiter geschlossen. Beim zeitlichen Umfang der Erwerbstätigkeit ist die Differenz wieder gewachsen - mit negativen Konsequenzen für die eigenständige soziale Absicherung von Frauen.

Der WSI-FrauenDatenReport liefert neben 60.000 aktuellen Daten und Fakten Analysen zu sieben zentralen Themenfeldern: Demografische Entwicklung, Bildung, Arbeitsmarkt, Arbeitszeiten, Einkommen, soziale Sicherung sowie Politik & Gesellschaft. Die themenbezogenen Analysen greifen verstärkt die europäische Dimension auf. Ergänzt wird der Report durch eine CD-ROM mit umfangreichen Datentabellen.

Reihe: Forschung aus der Hans-Böckler-Stiftung, Bd. 66. Verlag edition sigma Berlin, Euro 29,90


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22.12.2005

Datenreport zur Gleichstellung in Deutschland erschienen

Haben Frauen und Männer das gleiche Einkommen bei gleicher oder gleichwertiger Arbeit? Wer hat die bessere Schulbildung und wer die besseren Erfolgschancen im Erwerbsleben? Und wie steht es mit der Vereinbarkeit von Familie und Beruf? Der kommentierte Datenreport zur Gleichstellung von Frauen und Männern in Deutschland geht diesen Fragen nach. Anhand einer Vielzahl von Daten wird die soziale Lage von Frauen und Männern und deren Lebensführung zusammengetragen, ausgewertet und interpretiert. Weiter zum Download:

BMFSFJ


300

16.12.2005

(Geschlechter-) Gerechte Leistungsvergütung?

In dem Buch "(Geschlechter-) Gerechte Leistungsvergütung? - Vom (Durch-) Bruch des Leistungsprinzips in der Entlohnung" untersuchen die Autoren den Grundsatz der Entgeltgleichheit im Hinblick auf die Frage, inwiefern die Systeme der Leistungsbezahlung diskriminierungsfrei funktionieren. Die Studie wurde vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend unterstützt. Das Buch ist im Handel erhältlich, ISBN: 3-89965-152-9.


301

12.12.2005

gender kicks. Texte zu Fußball und Geschlecht

Die in diesem Buch versammelten Texte und Interviews loten in unterschiedlicher Weise die Geschlechterverhältnisse im Fußball aus, sie beschreiben und reflektieren die Kultur der Männlichkeit, die den Fußball dominiert, ebenso wie die Alternativen und Gegenbewegungen, die diese Dominanz an vielen Punkten unterwandern und brechen. Herausgegeben von der Koordinationsstelle Fan-Projekte bei der Deutschen Sportjugend. Zu bestellen über Koordinierungsstelle Fan-Projekte gegen eine Schutzgebühr von 10 Euro (inkl. Versand und Porto).


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10.12.2005

Kostenlose Lehrerhandreichung zur Berufswahl

Die kostenlose Lehrerhandreichung AusbildungPlus enthält Informationen und Unterrichtsmaterialien zur Berufswahl, zu Ausbildungsangeboten mit Zusatzqualifikationen und dualen Studiengängen sowie zur Datenbanksuche bei AusbildungPlus. Anhand von konkreten Beispielen aus dem Internetangebot von AusbildungPlus erhalten Lehrerinnen und Lehrer Anregungen für den Berufswahlunterricht.


303

01.11.2005

JIM-Studie 2005: Zuwachsrate bei MP3-Playern

Im Jahr 2005 besitzen fast zwei Drittel aller Jugendlichen zwischen 12 und 19 Jahren einen MP3-Player. Das entspricht einem Anstieg um 150 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Dies ist ein Ergebnis der aktuellen JIM-Studie (Jugend, Information, (Multi-)Media) 2005 des Medienpädagogischen Forschungsverbandes Südwest mpfs. Mehr unter

www.mpfs.de


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26.10.2005

Ausbildung: Trau dich nicht!

Arzthelferin statt Fachinformatikerin: In der Berufsberatung der Arbeitsagenturen wird Schülerinnen immer noch zu typischen Frauenberufen geraten. Wie die Studie unter den IT-Auszubildenden zeigt, müssen Mädchen mehr Hürden überwinden als Jungen, wenn sie sich für einen technischen Beruf entscheiden. "Mädchen müssen auf jeden Fall mehr Energie aufwenden. Sie müssen sich teilweise auch gegen die Eltern durchsetzen", sagt Ulrike Struwe vom Kompetenzzentrum Technik - Diversity - Chancengleichheit e.V. Am häufigsten sind es die Mütter, die raten: Mach' doch etwas anderes! Vielleicht, weil sie Angst um ihre Tochter haben, weil sie vermuten, dass sie sich in einem Männerberuf mehr durchsetzen muss." Auch jeder zweite Berufsberater ist der Überzeugung, dass Mädchen in technischen Berufen auf unangenehme Überraschungen gefasst sein müssen.
Den ganzen Artikel gibt es online in der Süddeutschen

www.sueddeutsche.de


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20.10.2005

Erstmals mehr Studienanfängerinnen an den Hochschulen

"Frauen in Deutschland waren noch niemals zuvor so gut ausgebildet wie heute." Das erklärte Bundesbildungsministerin Edelgard Bulmahn anlässlich der Präsentation der Langzeitstudie "Frauen im Studium" in Berlin. Die Studie wird seit 1983 von der soziologischen Fakultät der Universität Konstanz im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung ( BMBF) umgesetzt. Danach ist der Anteil der weiblichen Studienanfängerinnen erstmals höher als der Anteil der Männer. Im Wintersemester 2003/2004 stieg der Anteil der Studienanfängerinnen auf rund 50 Prozent. Die Untersuchung, bei der 33.000 Studentinnen befragt wurden, ergab weiterhin, dass weibliche Studierende ihr Studium effizienter als ihre männlichen Kommilitonen anlegen. Daraus folgen eine niedrigere Abbruchquote und ein schnelleres Studium.

"Das sind Ergebnisse einer konsequenten Politik, die sich die Chancengleichheit von Männern und Frauen zum klaren Ziel gemacht hat. Dieser Erfolgsweg kann und darf zukünftig nicht umgekehrt werden", erklärte Bulmahn. Die Bundesministerin wies auf zahlreiche Anstrengungen hin, die darauf gerichtet seien, mehr Frauen für Spitzenpositionen in Wissenschaft und Forschung zu gewinnen. So sei das Fachprogramm Chancengleichheit des Hochschul- und Wissenschaftsprogramms mit 30 Millionen Euro jährlich von Bund und Ländern ausgestattet worden: "Hier werden insbesondere hochqualifizierte Frauen unterstützt, die sich für eine Professur vorbereiten. Ferner geht es darum, den Anteil von Frauen in naturwissenschaftlichen und technischen Studiengängen zu steigern." Das Kompetenzzentrum Frauen in Wissenschaft und Forschung (CEWS, Bonn) trage als Informations-, Service- und Koordinationszentrum zur wissenschaftlichen Karriere von Frauen bei.

Die gegenwärtigen Reformen des deutschen Hochschulsystems beurteilen die weiblichen Studierenden in der Langzeitstudie positiver als die männlichen Studierenden. So ist die Akzeptanz der neuen Bachelor- und Master-Studiengänge bei den Studentinnen höher.

Studentinnen fordern einen größeren Praxisbezug an der Universität, gute Betreuung und eine bessere Vermittlung für den Arbeitsmarkt. Diese Wünsche werden von den Frauen häufiger als von Männern geäußert, so die Langzeitstudie. Die Gründe für die Aufnahme eines Studiums haben sich zwischen Studentinnen und Studenten in den letzten Jahren angepasst. Studentinnen und Studenten erhoffen sich gleichermaßen eine gute fachliche und wissenschaftliche Hochschulausbildung, die später bessere Berufschancen eröffnet. Der Anteil derjenigen, die durch ihren Hochschulabschluss zu gesellschaftlichen Verbesserungen beitragen möchten, ist jedoch bei den weiblichen Studentinnen höher.

Neben den erfreulichen Entwicklungen weist die Studie jedoch auf weiterhin bestehende Probleme für weibliche Studierende hin. So ist die Fachwahl der Studentinnen nach wie vor traditionell geprägt. Der Anteil der Studentinnen in den Geisteswissenschaften bleibt sehr hoch, wohingegen die Studentinnen-Quote in einzelnen natur- und ingenieurwissenschaftlichen Studiengängen bei 20 Prozent stagniert.

Nachholbedarf weist die Studie bezüglich der Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchs auf. Zwar formulieren Studentinnen und Studenten genau so häufig das Ziel, nach dem Studium promovieren zu wollen, doch lediglich 38 Prozent der Frauen erhalten daraufhin auch die Möglichkeit zu einer Promotion. Gründe dafür scheinen, so die Konstanzer Studie, die seltenere Tätigkeit als studentische Hilfskraft oder Tutorin, die zukünftigen Arbeitsbedingungen an den Hochschulen sowie die noch nicht ausreichende Unterstützung durch die Professorinnen und Professoren zu sein.

Insgesamt schätzen Frauen auch ihre Berufschancen nach dem Studium erheblich schlechter als Studenten ein. Studentinnen mit Kindern haben es nach eigenen Angaben deutlich schwerer im Studium.

Bulmahn: "Studentinnen sind von einem zügigen Studium und von einem guten Abschluss überzeugt und wollen diese Ziele konsequenter als ihre Kommilitonen verwirklichen. Dabei sollten sie noch intensiver als bisher durch die Professorinnen und Professoren unterstützt werden. Einrichtungen für Kinderbetreuung an den Hochschulen müssen noch selbstverständlicher werden."

Die Studie zum Download: Frauen im Studium  [ PDF - 39,4 kB]

BMBF


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18.10.2005

Optimistischer Blick in die Zukunft

Erwartungsvoll und optimistisch blickt die große Mehrheit der Gymnasiasten in die berufliche Zukunft. Über 20 Prozent sehen sich in fünf Jahren als Young Professionals oder als Manager. Ein Drittel der Jugendlichen allerdings ist ängstlich, perspektivlos oder pessimistisch, wenn es um den persönlichen Karriereweg geht. Das ist das Ergebnis einer Befragung, die im September auf der Abiturientenmesse "Einstieg Abi" in Berlin durchgeführt wurde. Insgesamt nahmen 684 Jugendliche an der Erhebung teil.

Aktuelle Entwicklungen wie Hochschulreform und Ausbildungsplatzmangel verunsichern die Jugendlichen offensichtlich nicht: 88,5 Prozent der Befragten sehen ihre berufliche Zukunft positiv. Die Hälfte (49,8 Prozent) ist erwartungsvoll und knapp ein Drittel optimistisch (31,3 Prozent). Ebenfalls ein Drittel der Jugendlichen ist dem eigenen beruflichen Werdegang gegenüber eher negativ eingestellt. Sie sind ängstlich (20,7 Prozent), pessimistisch (6,2 Prozent) oder perspektivlos (6,1 Prozent). Trotz verkürzter Studienzeit durch die Einführung von Bachelor und Master sehen sich 63,6 Prozent in fünf Jahren noch als Student (50,8) oder in der Ausbildung (12,8 Prozent). Fast die Hälfte kann sich aber auch gut vorstellen, bereits im Berufsleben zu stehen: Als Manager (8,5 Prozent), als Young Professional (13,1 Prozent), als Angestellter (17,9 Prozent) oder als Selbstständiger (4,8 Prozent). Weltenbummler ist für 8,6 Prozent das 5-Jahresziel. Als brotloser Künstler oder in der Arbeitslosigkeit sehen sich 3,4 Prozent. Der Altersdurchschnitt der Befragten lag bei 17,8 Jahren. 95,1 Prozent der Befragten besuchen derzeit die Klassen 11 bis 13 einer zum Abitur führenden Schule. Bei der Befragung waren Mehrfachnennungen möglich.

www.einstieg.com


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17.10.2005

Frauen im Bildungssystem zunehmend erfolgreicher

Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, waren von den rund 9,6 Millionen Schülerinnen und Schülern, die im gerade zu Ende gegangenen Schuljahr 2004/05 allgemein bildende Schulen besuchten, rund 49% weiblich. Bei den weiterführenden Schularten besaßen Schülerinnen in Gymnasien mit 54% die Mehrheit, während sie in den Hauptschulen nur mit 44% vertreten waren.

Der unterschiedliche Anteil von Frauen in den weiterführenden Schulen spiegelt sich auch in den erreichten Abschlüssen wider. Von den Absolventen, die die allgemein bildenden Schulen ohne Hauptschulabschluss verließen, waren rund 36% Frauen, dagegen lag ihr Anteil an den Abiturienten (Absolventen mit Hochschul- und Fachhochschulreife) bei 56%. Im Jahr 1994 hatte er noch knapp 54% betragen. Unter Einbeziehung auch der Abiturienten aus beruflichen Schulen lag der Frauenanteil im Jahr 2004 bei rund 53%. Dieser Anteil ist in den vergangenen Jahren ständig gestiegen, 1995 gab es erstmals mehr weibliche als männliche Abiturienten in Deutschland.

In der Berufsausbildung im dualen System (von Betrieb und Berufsschule) ist keine derartige Entwicklung zu verzeichnen. Mit rund 40% sind hier Frauen seid 1994 unterrepräsentiert. Sie durchlaufen weiterhin häufig Berufsausbildungen in Sozial- und Gesundheitsdienstberufen.

An deutschen Hochschulen war 2004 fast die Hälfte (49%) der Studienanfänger weiblich. Zwei Jahre zuvor hatten sogar mehr Frauen als Männer ein Studium begonnen (51%), der Anteil war jedoch in den Folgejahren wieder unter die 50%-Marke gesunken. Auch bei den Hochschulabsolventen stellte sich das Geschlechterverhältnis mit einem Frauenanteil von 49% fast ausgewogen dar. Hier hatte es eine deutliche Steigerung gegeben, nachdem zehn Jahre zuvor erst 41% der Jungakademiker weiblich gewesen waren.

Auf den weiterführenden Stufen der akademischen Karriereleiter nehmen die Frauenanteile mit steigendem Status und Qualifikationsniveau der Positionen allerdings kontinuierlich ab: Nur 38% der Doktortitel wurden von Frauen erworben und 23% der Habilitanden und Habilitandinnen waren weiblich. Der Frauenanteil bei den Professorinnen und Professoren stieg 2004 immerhin auf 14% und hat sich damit seit 1994 (8%) nahezu verdoppelt.

 

Weitere Auskünfte geben:
Für den Bereich Schulen
Annemie Kehrein,
Telefon: (0611) 75-2537
eMail

Für den Bereich Hochschulen
Brigitte Damm,
Telefon: (0611) 75-4193
eMail

 

www.destatis.de


308

09.10.2005

OECD-Bericht "Bildung auf einen Blick 2005"

Bundesbildungsministerin Edelgard Bulmahn sieht die Bildungsreform in Deutschland auf einem guten Weg. Anlässlich der Vorstellung des internationalen OECD-Berichts "Bildung auf einen Blick 2005" betonte Bulmahn, dass die Bildungschancen für alle in Deutschland so groß wie nie seien. Die Daten zeigten einen Trend für eine größere Beteiligung auch bildungsferner Schichten. "Mit den Talenten aller unserer Menschen bleibt Deutschland international Spitze", sagte die Ministerin. Der Reformkurs müsse entschieden fortgesetzt werden.

 

Mit Rekordzahlen bei den Studienanfängern sah sich die Ministerin bestätigt. So stieg der Anteil der Studierenden am Altersjahrgang von knapp 28 Prozent im Jahr 1998 auf 38 Prozent im Jahr 2004. Ein wichtiger Grund dafür war die BAföG-Reform. Während die Zahl der Geförderten um nahezu 50 Prozent wuchs, erhöhte sich die Förderung von 1,2 Milliarden Euro auf über 2 Milliarden Euro. Der Anteil der Studienanfänger aus Arbeiterfamilien stieg nach jüngsten Studien von 13 auf 17 Prozent.

Bulmahn wies darauf hin, dass die Studienanfänger aus den wirtschaftlich schwächeren Schichten häufig ein Studium der Natur- oder Ingenieurwissenschaften belegen. Diese reagierten allerdings auch besonders sensibel auf die derzeitige Debatte um die Einführung von Studiengebühren. "Wer Studiengebühren einführt und wie die Union gleichzeitig das BAföG abschafft, wird die erfolgreiche Entwicklung der vergangenen Jahre abwürgen." Bulmahn forderte einen gebührenfreien Zugang zu den Hochschulen: "Unser Land braucht mehr gut ausgebildete junge Menschen - nicht weniger."

Deutschland habe sich in den vergangenen Jahren zu einem der attraktivsten Studienorte der Welt entwickelt. Nach OECD-Zahlen steht Deutschland bei den beliebtesten Gastländern an dritter Stelle - nur übertroffen von den USA und Großbritannien. Die Einführung der internationalen Studienabschlüsse Bachelor und Master habe die deutsche Position weiter verbessert, sagte Bulmahn. "Deutschland gehört zu den Siegern im internationalen Wettbewerb um die klügsten Köpfe."

Die Reform des Bildungssystems habe inzwischen auch die Schulen voll erfasst. Dazu gehöre das Ganztagsschulprogramm der Bundesregierung mit vier Milliarden Euro. Großen Handlungsbedarf sieht die Ministerin aber noch bei der individuellen Förderung. "In Deutschland ist der schulische Erfolg - weit stärker als in nahezu allen anderen vergleichbaren Staaten - noch vom sozioökonomischen Hintergrund der Schüler und Schülerinnen abhängig." Abhilfe könne eine bessere und längere Betreuung und Förderung der Schülerinnen und Schüler mit neuen Bildungskonzepten in Kindergärten und Ganztagsschulen leisten.

Bulmahn wies auf die Erfolge der Zusammenarbeit von Bund und Ländern bei der Bildungsreform hin. Jüngstes Beispiel sei das bessere Abschneiden beim PISA-Vergleich zum mathematisch-naturwissenschaftlichen Unterricht, nachdem es zuvor ein gemeinsames Bund-Länder-Programm in diesem Bereich gegeben habe. "Das gute Ergebnis sollte für uns der Ansporn sein, noch mehr miteinander zu unternehmen, anstatt in kleinlichen Kompetenzstreitigkeiten zu verharren." Hierbei könne die Bund-Länder-Kommission für Bildungsplanung und Forschungsförderung als gemeinsame Einrichtung eine bedeutende Rolle spielen.

BMBF


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21.09.2005

Studie: IT-Ausstattung der Schulen hat sich weiter verbessert

Die Ausstattung deutscher Schulen mit Computern hat sich weiter verbessert. Nach den Daten der fünften bundesweiten Erhebung zur "IT-Ausstattung der allgemein bildenden und berufsbildenden Schulen in Deutschland" liegt die durchschnittliche Versorgung bei einem Computer für elf Schüler. Bundesbildungsministerin Edelgard Bulmahn wies auf die Bedeutung einer guten Medienbildung hin: "Kinder müssen den sinnvollen Umgang mit den digitalen Medien richtig lernen". Zur Studie

BMBF


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21.09.2005

Kontaktstelle FiF: Auswertung der Gutachter/innen-Datenbank

Die Kontaktstelle "Frauen in die EU-Forschung" hat die Gutachter/innen-Datenbank 2004 ausgewertet. Der Frauenanteil ist nach wie vor sehr gering, besonders in Luft- und Raumfahrt (16%) und IST (19,5%). Im Vergleich zum Vorjahr ist die Beteiligung deutscher Wissenschaftlerinnen im europäischen Vergleich insgesamt weiter gestiegen. So liegt Deutschland mit einer Beteiligung von 89 Wissen­schaftlerinnen hinter Italien mit 132 und Frankreich mit 103 Gutachterinnen. Statistiken und Grafiken hier

 

 

Frauen in die EU-Forschung


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12.09.2005

Bertelsmann Stiftung: Jugend und Beruf

Aus der Zusammenfassung einer Repräsentativumfrage zur Selbstwahrnehmung der Jugend in Deutschland geht hervor, dass Mädchen sich mehr Sorgen machen, keinen festen Ausbildungs- bzw. Arbeitsplatz zu bekommen als Jungen (42% zu 35%) und auch mehr Angst vor einem Arbeitsplatzverlust (38% zu 30%) haben. Damit scheinen auch die heutigen Jugendlichen eine latente Befürchtung zu haben, dass Frauen im Berufsleben benachteiligt werden. Deutlicher sind die Ängste der Jugendlichen in den neuen Bundesländern ausgeprägt. 44% der Jugendlichen aus den neuen Bundesländern gegenüber 37% der Jugendlichen in den alten Bundesländern haben Angst keinen festen Ausbildungs- bzw. Arbeitsplatz zu finden. Eine Zusammenfassung der Ergebnisse unter

 

 

 

www.bertelsmann-stiftung.de


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30.08.2005

BMBF veröffentlicht neue Broschüre zum Start in die Ausbildung

Tipps für den Start in das Berufsleben gibt der neue Ratgeber "Schule " und dann?" des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF). Er beantwortet die drängenden Fragen: "Wie soll es nach der Schule weiter gehen, wie finde ich meinen Traumberuf und wie bewerbe ich mich richtig?" Der Ratgeber hilft dabei, eigene Stärken kennen zu lernen und gezielt einen Beruf zu finden, der zu einem passt. Außerdem bietet er Vorschläge für das Verfassen von Bewerbungen

Die BMBF-Broschüre gibt auch denen Rat und Hilfe die sich noch nicht fit für den Lehrstellenmarkt fühlen. Darüber hinaus gibt es Informationen über staatliche Förderungen oder Ausbildungen im Ausland. Das Kapitel "Karriere mit Lehre" schließt den Ratgeber mit Hinweisen zu Weiterbildung und Selbstständigkeit ab.

Die Broschüre erhalten Sie als Download im Internet.

www.bmbf.de


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14.08.2005

IT-Ausbildungsberufe - Welchen Anteil haben Frauen?

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Die IT-Ausbildungsberufe haben sich seit 1997 quantitativ zu einem Erfolgsmodell entwickelt, dennoch liegt der durchschnittliche Frauenanteil bundesweit nur bei 13,8%. Eine bundesländerspezifische Auswertung bis zum Jahre 2003 stellt dar, in welchen Berufen und Ländern die mittelfristig von der Bundesregierung anvisierte Zielmarke eines 40%igen Frauenanteils erreicht wurde. Die Analyse des vom BMFSFJ geförderten Bundesausbildungsprojektes idee_it zeigt, dass sich die hohen Anteilswerte von Frauen in allen Bundesländern auf die kaufmännischen IT-Berufe konzentrieren.

Die Studie Die IT-Ausbildungsberufe im Bundesländervergleich 1997-2003 steht als pdf zum Download zur Verfügung. Mehr unter

www.idee-it.de


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10.08.2005

Ein Netz für Kinder

Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend hat eine Broschüre mit dem Titel "Ein Netz für Kinder - Surfen ohne Risiko?" herausgegeben. Eltern und Pädagogen finden hier wichtige Tipps und Informationen, die sie im Umgang mit Medien unterstützen. Internetangebote für Kinder werden getestet und bewertet, "Handy-Themen" wie SMS oder Klingeltöne finden ebenso Erwähnung. Die Broschüre gibt es auch als pdf. Mehr

www.lehrer-online.de


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10.08.2005

Wenig weibliche Führungskräfte im PR-Bereich

In der Frauendomäne Public Relations gibt es nur wenige weibliche Führungskräfte. Das ist das Ergebnis einer Studie der Ludwig-Maximilians-Universität München. Der Studie zufolge werden Frauen bei Gehalt, Aufgabenspektrum und Karrierechancen gravierend benachteiligt. Demnach haben in den Führungsetagen weiterhin Männer das Sagen, obwohl der Frauenanteil in der PR-Ausbildung seit langem bei 80 Prozent liegt.

Beim Erklimmen der Karriereleiter gehen die PR-Frauen dann aber nach und nach verloren. PR-Frauen verdienen pro Monat durchschnittlich 900 Euro weniger als PR-Männer. Auch auf gleicher Hierarchiestufe und bei gleicher Aufgabenstruktur bekommen Frauen im Schnitt weniger Geld. 

Vermeintlich typisch weibliche Eigenschaften wie Kommunikationstalent, Emotionalität, Konsensorientierung, Kreativität und Teamfähigkeit seien nur zu Beginn gut für die Karriere. Im weiteren Verlauf erwiesen sie sich häufig als Eigentor. Wer sich als «nettes PR-Mädel» zu lange auf dem Frauenimage ausruhe, laufe Gefahr, in eine «Freundlichkeitsfalle» zu tappen. In den oberen Etagen gelte das weibliche Kommunikations- und Dienstleistungstalent plötzlich als mangelnde Durchsetzungsfähigkeit und konfliktscheues Teamverhalten.

Quelle: Ludwig-Maximilians-Universität München, Institut für Kommunikationswissenschaft und Medienforschung. Studie "Public Relations". Mehr dazu unter:

Ludwig-Maximilians-Universität München


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10.08.2005

Begleitforschung idee_it

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Männer und Frauen machen unterschiedliche Erfahrungen mit der Berufsberatung der Bundesagentur für Arbeit. Dagegen erweist sich das Internet als Medium, das während der Berufsorientierung auf hohe Zustimmung stößt, und dies bei Frauen wie Männern. Dies ergab eine Befragung unter weiblichen und männlichen Auszubildenden der neuen IT-Berufe. Dies ist ein nun veröffentlichtes Ergebnis der Ausbildungsbegleitforschung des Bundesausbildungsprojektes idee_ it .

Das vom BMFSFJ geförderte Bundesausbildungsprojekt idee_it führt zwischen 2002 und 2005 eine Untersuchung zur Berufsorientierung, zum Ausbildungsverlauf und zum beruflichen Übergang von weiblichen und männlichen Auszubildenden der neuen IT-Berufe durch.

Neben einer Online-Befragung unter weiblichen und männlichen Auszubildenden sowie Absolventinnen und Absolventen der IT-Berufe wurden Interviews und Gruppendiskussionen geführt, in denen insbesondere die Phase der Berufsorientierung für einen der neuen IT-Berufe näher untersucht wurde. Dabei zeigte sich, dass die Berufsorientierung als bewusster Prozess für beide Geschlechter erst ca. zwei Jahre vor dem angestrebten Schulabschluss virulent wird. Auch im Hinblick auf die Berufswahlstrategien ergaben sich zwischen Frauen und Männern keine Unterschiede. Das Internet stößt bei Frauen wie Männern für die Berufsorientierungsphase auf hohe Zustimmung. Erst bei den Beratungsleistungen der Bundesagentur für Arbeit sowie bei der Begleitung durch die Familie und Freunde bzw. peer groups wird deutlich, dass junge Frauen mehr Barrieren und Hürden bei der Wahl eines IT-Berufs überwinden müssen als Männer.

Berufsorientierung von technisch interessierten Frauen und Männern | PDF-Dokument (202 KB)

www.idee-it.de


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03.08.2005

"Mädchen in Medienberufen"

Der erste Titel im Rahmen der Schriftenreihe "Schriften zur lokalen Medienarbeit" mit dem Titel "MiM II Mädchen in Medienberufe - Geschlechtsspezifische Medienarbeit und Berufsorientierung" ist soeben erschienen. In diesem Werk werden die Erfahrungen des dreijährigen  Projektes MIM II der LAG LM dokumentiert und PraktikerInnen erhalten mit zwei Leitfäden wertvolle Instrumente für die Weiterführung von geschlechtssepzifischen Medienprojekten. Eingeführt wird das Werk von 4 Fachaufsätzen zu den Themen "Frauen und Medienbranche", Frauen und Berufsberatung, Gender Mainstreaming und Geschlechtsspezifische Medienpädagogik. Die Veröffentlichung ist im Buchhandel erhältlich (ISBN: 3-938327-00-6), 14,90 Euro. Kontakt über die Geschäftsstelle.

medienarbeit-nrw.de


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28.07.2005

Technophil oder technophob?

Technische Innovationen stehen für Fortschritt und Zukunftsfähigkeit, aber wie steht es um die Zukunftsfähigkeit der Technikwissenschaften selbst? Interessieren sich Jugendliche noch für Technik oder gar ein technikwissenschaftliches Studium? Eine Studie untersucht, wie Abiturienten und Studierende der Ingenieurwissenschaften Technik und Technologien wahrnehmen und einschätzen.
Interview mit Kirsten Schindler, Co-Autorin der Studie.
Mehr zur Studie:

www.sciencegarden.de


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28.07.2005

Gender Gap Index

Das Weltwirtschaftforum stellte erstmals den "Gender Gap Index" vor, der die Chancengleichheit zwischen Frauen und Männern misst. Dazu wurden in 58 Ländern 5 Bereiche analysiert: Teilnahme am Arbeitsleben, wirtschaftliche Chancen, politische Teilhabe, Bildungsniveau, Gesundheit und Wohlbefinden.
Die Europäische Union hat beim Ranking insgesamt gut abgeschnitten. Insgesamt war festzustellen, dass es noch keine Chancengleichheit von Frauen und Männern gibt. "Women's Empowerment: Measuring the Global Gender Gap":

www.weforum.org


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25.07.2005

Generation Internet

Insgesamt 73 Prozent der 10- bis 19-Jährigen sind online, wobei die Quote bei den Jungen (77 Prozent) höher ist als bei den Mädchen (70 Prozent). 76 Prozent der jugendlichen Surfer nutzen den Zugang zum Internet mindestens einmal pro Woche - und das mit modernsten Zugangsmöglichkeiten: 38 Prozent haben einen DSL- bzw. Breitband- Zugang, 29 Prozent gehen per ISDN ins Netz.

Die wichtigsten Motive für die Internet-Nutzung sind Unterhaltung, Kommunikation und Informationssuche. Ganz oben auf der Beliebtheitsskala der Internet-Tätigkeiten stehen surfen (75 Prozent), E-Mails schreiben (71 Prozent) und Chatten (57 Prozent).

Die wichtigsten Motive für die Internet-Nutzung sind Unterhaltung, Kommunikation und Informationssuche. Ganz oben auf der Beliebtheitsskala der Internet-Tätigkeiten stehen surfen (75 Prozent), E-Mails schreiben (71 Prozent) und Chatten (57 Prozent).
Die Prioritäten von Jungen und Mädchen ähneln sich, jedoch sind die Ausprägungen unterschiedlich. Jungen nutzen häufiger kostenlose Downloads (39 Prozent), suchen Infos über Computer und Computerspiele (39 Prozent) und rufen Sportnachrichten ab (34 Prozent). Mädchen surfen nach Informationen über Stars oder Prominente (32 Prozent) und Mode (22 Prozent).
Die Studie über die Online-Gewohnheiten von Jugendlichen wurde im Auftrag von bravo.de durchgeführt. Insgesamt wurden 1.050 persönliche Interviews mit Mädchen und Jungen im Alter von 10 bis 19 Jahren durchgeführt.

Die ausführlichen Ergebnisse der Studie Generation Internet gibt es unter

bauermedia.com


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19.07.2005

IT-Arbeitsmarkt im Aufwärtstrend

Nach einer Veröffentlichung des Jobportals worldwidejobs.de schreiben die 500 größten IT-Unternehmen in Deutschland 48,7 Prozent mehr Stellen aus als vor einem Jahr. Aktuell haben sie 4.068 auf ihren Websites ausgeschrieben.

Damit erreicht der worldwidejobs.de IT-Jobindex mit 168 Punkten den höchsten Stand seit der ersten Erhebung im Februar 2004. Innerhalb des vergangenen Monats ist er um 13 Punkte gestiegen. Diese kräftige Zunahme ist überwiegend auf den gestiegenen Personalbedarf der größten Unternehmen der Branche zurückzuführen. So schreiben beispielsweise SAP und Microsoft Deutschland verstärkt Stellen aus.
Mehr

presseportal.de


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17.07.2005

Junge Frauen sind im Handwerk "Spitze"

133.287 Lehrlinge haben im vergangenen Jahr erfolgreich die Gesellen- oder Abschlussprüfung im Handwerk abgelegt. Damit steigt die Erfolgsquote auf knapp 80 Prozent. Junge Frauen sind mit einer Quote von 85 Prozent insgesamt erfolgreicher als ihre männlichen Kollegen mit 78,2 Prozent. Selbst in männertypischen Berufen wie Steinmetz, Metallbauer, Kraftfahrzeugmechaniker, Elektroinstallateur, Tischler und Bäcker laufen sie ihren männlichen Kollegen den Rang ab. Die schneiden dafür in den kaufmännischen Berufen, z. B. bei der Ausbildung zum Automobilkaufmann und Bürokaufmann, etwas besser ab.
Zum kompletten Artikel

www.zdh.de


323

12.07.2005

Familienorientierte Arbeitszeitmuster - Neue Wege zu Wachstum und Beschäftigung

An den Bedürfnissen von Eltern und Pflegepersonen ausgerichtete Arbeitszeitmuster haben nicht nur positive Effekte für die Unternehmen und Erwerbspersonen, sondern auch auf makroökonomischer Ebene. Ergänzend zu betriebswirtschaftlichen Untersuchungen erörtert das Gutachten von Professor Bert Rürup und Sandra Gruescu im Auftrag des Bundesfamilienministeriums, welche Wachstumspotenziale sich damit erzielen lassen. Wenn mehr Frauen mit Kindern ihre Erwerbswünsche realisieren können, wächst das Arbeitskräftepotenzial. Durch eine bessere Koordination von familiären und beruflichen Anforderungen ist ein Anstieg der Geburtenrate wahrscheinlich.

Anhand verschiedener Teilzeitmodelle zeigt das Gutachten, wie sich die Interessen von Unternehmen und die Wünsche der Mitarbeiter vereinbaren lassen. Weitere Anregungen gibt der Blick auf Beispiele aus dem europäischen Ausland.

Download (579 kB) des Gutachtens

 

BMFSFJ


324

12.07.2005

Rechnungshof prüft erstmals Mittel für Frauenförderung

Erstmals hat ein Rechnungshof Ausgaben für Frauenförderung geprüft - und für gut befunden. Der Landesrechnungshof Baden-Württemberg prüfte die Frauenförderung an Fachhochschulen im Land, die diverse Maßnahmen mit überregionaler Ausrichtung und Wirkung umfasst.
Das positive Ergebnis hat exemplarischen Charakter und stärkt die Frauenförderung bundesweit. Vor allem erhöht es die Chance, dass bewährte Maßnahmen an Hochschulen weiterhin aus öffentlichen Mitteln finanziert werden - obwohl das maßgebliche Bund-Länder-Sonderprogramm im Jahr 2006 ausläuft und die Kassen leer sind.

Einzelheiten entnehmen Sie bitte der Pressemitteilung (pdf) sowie der Denkschrift des Rechnungshofs.


325

05.07.2005

Perspektiven für Frauen am Arbeitsmarkt verbessern sich nur langsam

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Frauen weisen nach wie vor andere und ungünstigere Erwerbsbiografien auf als Männer. Ihre Perspektiven auf dem Arbeitsmarkt verbessern sich nur langsam. Dieses Fazit zieht die Bundesagentur für Arbeit (BA) in einer aktuellen Untersuchung zur Entwicklung der Chancengleichheit von Frauen und Männern am Arbeitsmarkt in den Jahren 2002 bis 2004.

Die Arbeitslosigkeit hat sich bei Frauen im vergangenen Jahr ungünstiger als in den Jahren zuvor entwickelt. Sieben Prozent mehr Frauen als noch 2003 meldeten sich arbeitslos. Auch beendeten Frauen ihre Arbeitslosigkeit im Schnitt erst nach 41 Wochen, Männer bereits nach 36 Wochen.

Die Untersuchungsergebnisse sind in einer Broschüre festgehalten, die unter dem Titel " Die Entwicklung der Chancengleichheit von Frauen und Männern am Arbeitsmarkt" (PDF, 799.1KB) abrufbar ist.

Ziel der BA ist es, Frauen mindestens entsprechend ihrem Anteil an den Arbeitslosen bei arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen zu berücksichtigen.

Weitere Informationen:  www.arbeitsagentur.de  / Service von A-Z / Beratung und Berufswahl / Chancengleichheit

 

 

www.arbeitsagentur.de


326

04.07.2005

Mädchenpolitik der Berufsberatung

Durch eine Verknüpfung politikwissenschaftlich- institutionalistischer Theorien mit feministischen Staatstheorien und dem Theorem der sozialen Konstruktion von Geschlecht entwickelt Helga Ostendorf einen Ansatz, mit dem das "doing gender" politischer Institutionen entschlüsselt werden kann. Zugleich wird eine umfassende Analyse der Funktionsweise der Berufsberatung der Bundesagentur für Arbeit vorgelegt. Deren Strukturen, Verfahrensweisen und Informationsmaterialien bedürfen - so die Quintessenz - einer grundlegenden Revision, wenn Mädchen und Frauen in Zukunft gleiche Chancen am Arbeitsmarkt haben sollen.

Helga Ostendorf, Steuerung des Geschlechterverhältnisses durch eine politische Institution,
Die Mädchenpolitik der Berufsberatung. 2005. 506 Seiten. Kart. 58,- Euro. ISBN 3-938094-37-0

Die Mädchenpolitik der Berufsberatung [34,45 kB]


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04.07.2005

Zahl der habilitierten Forscherinnen verdoppelt

Immer mehr Frauen streben eine wissenschaftliche Karriere an. 2004 habilitierten etwa doppelt so viele Frauen wie noch vor zehn Jahren. Der Anteil von Frauen an den Habilitationen beträgt nun 22,7 Prozent, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mitteilte, wurde damit ein neuer Höchststand von Frau, die sich um eine Professur bewerben erreicht.

 

frauenmachenkarriere.de


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20.06.2005

FiF-Publikation: "Excellence and Innovation - Gender Equality in Science"

Auf den Internetseiten der FiF-Kontaktstelle (Frauen in die EU-Forschung) ist der Bericht der Europäischen Kommission zu Frauen und Wissenschaft: "Excellence and Innovation - Gender Equality in Science" veröffentlicht und als PDF-Download erhältlich. Inhalt ist ein Überblick über Gender Mainstreaming Maßnahmen sowie ein Statistik-Anhang.


329

14.06.2005

Elektroingenieurinnen haben Zukunft

Ingenieurinnen und Ingenieure sind auf dem Arbeitsmarkt gefragte Fachkräfte. In den im Jahr 2004 in Printmedien geschalteten Anzeigen stellten sie neben den Betriebswirten die größte Gruppe. Knapp 25.000 Elektro- und Maschinenbauingenieurinnen und -ingenieure wurden hier über eine Stellenanzeige gesucht. Das entspricht einer Steigerung von elf Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Im April 2005 zählte der Branchenverband VDE 7.400 online ausgeschriebene Stellen allein für Ingenieurinnen und Ingenieure der Elektro- und Informationstechnik. In diesem Jahr werden zirka 8.000 Elektrotechnik-Absolventinnen und -Absolventen die Hochschulen verlassen, bis 2008 werden es 10.000 pro Jahr sein. Nach Angaben des VDE werden die Zahlen der Absolventinnen und Absolventen danach wieder zurückgehen. Dabei wird der jährliche Bedarf künftig sogar deutlich über 10.000 Ingenieurinnen und Ingenieuren der Elektro- und Informationstechnik liegen.

Quelle: VDE Verband der Elektrotechnik, Elektronik, Informationstechnik, Frankfurt. Ingenieurstudie 2005 "Elektro- und Informationstechnik. Studium - Beruf - Arbeitsmarkt. Download der Studie unter:

 

www.vde.com


330

12.06.2005

Frauenanteil bei Habilitationen liegt inzwischen bei 23 Prozent

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Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, haben sich im Jahr 2004 an deutschen Hochschulen insgesamt 2 283 Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen habilitiert, das waren 74 (+ 3%) mehr als 2003, jedoch 19 weniger als im Jahr 2002. Der Frauenanteil erreichte mit 23% (518) einen Höchststand und hat sich seit 1993 (12%) fast verdoppelt.

Mit der Habilitation weisen Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen ihre Lehrbe­fähigung nach und können sich um eine Professur an Hochschulen bewerben. Wie in den Vorjahren schlossen die meisten Habilitanden auch 2004 ihr Habilitationsver­fahren in der Fächergruppe Humanmedizin (40%) ab, es folgten Mathematik/Natur­wissen­schaften (21%), Sprach- und Kulturwissenschaften (20%) sowie die Fächergruppe Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften (11%).

In den Sprach- und Kulturwissenschaften lag der Frauenanteil bei den Habilitationen mit 35% am höchsten, war allerdings im Vergleich zum Jahr 2003 leicht rückläufig. Ebenso in den Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften: Hier sank der Frauenanteil im Vergleich zum Vorjahr um 3 Prozentpunkte auf rund 22%. In den Fächergruppen Mathematik/Naturwissenschaften sowie Humanmedizin hat der Anteil der angehenden Professorinnen um 4 bzw. um 2 Prozentpunkte zugenommen und mit jeweils 19% einen neuen Höchststand erreicht.

70% (1 602) der im Jahr 2004 Habilitierten waren zum Zeitpunkt ihrer Habilitation an einer Hochschule beschäftigt, überwiegend als hauptberufliche Wissenschaftliche Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen (646) oder Wissenschaftliche Assistenten und Assistentinnen (619).

Das Durchschnittsalter der Habilitierten lag unverändert bei 40 Jahren. Rund 4% der Habilitierten hatten eine ausländische Staatsangehörigkeit.

Weitere Auskünfte: Ilka Willand, Telefon: (0611) 75-4545, eMail
Methodische Kurzbeschreibung

destatis.de


331

24.05.2005

Schulaktion "Ich will was werden"

Ich will was werden

Die Schulaktion "Ich will was werden" zum Thema Jugend und Ausbildung unterstützt Jugendliche bei der Berufsorientierung- und vorbereitung. Auf www.ich-will-was-werden.de können Schulen kostenfrei das Unterrichtspaket - bestehend aus Lehrermaterialien (u.a. Kopiervorlagen und Folien) und Magazinen für Jugendliche zwischen 14 und 18 Jahren - beziehen.

Die Materialien vermitteln kurz und knapp alle wichtigen Informationen zur Berufsorientierung sowie wirtschaftliche Grundkenntnisse. Begleitet wird die Aktion von einem Jugendwettbewerb, der im September startet. Der Wettbewerb prämiert innovative Ideen und Konzepte, die Jugendliche in Ausbildung und Beruf bringen und sie fit für die Bedürfnisse der Wirtschaft machen. Die Jugendaktion "Ich will was werden" ist initiiert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit und wird vom Zeitbild Verlag durchgeführt.

Schulaktion "Ich will was werden"


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22.05.2005

Halb Deutschland arbeitet online

Das Internet hält zunehmend Einzug in den Arbeitsalltag in Deutschland. 48 Prozent, also fast die Hälfte der Beschäftigten hat an ihrem Arbeitsplatz Zugang zum Internet. Dies entspricht einem Anstieg um sechs Prozentpunkte innerhalb von zwei Jahren und ist beinahe eine Verdoppelung gegenüber dem Jahr 2000, als lediglich 27 Prozent der Beschäftigten online waren.

 

Mit 93 Prozent liegt der Anteil der Unternehmen, die über einen Internetanschluss verfügen auf einem unverändert hohen Niveau. Lediglich kleine Unternehmen sind zurückhaltender im Einrichten von Internetanschlüssen zurückhaltender.
Quelle: Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW), Mannheim. Umfrage unter 4.400 Unternehmen ab fünf Beschäftigten im verarbeitenden Gewerbe und in Dienstleistungsbranchen.

 

www.zew.de


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18.05.2005

Studie des World Economic Forum misst Kluft zwischen den Geschlechtern

Das World Economic Forum hat eine Studie veröffentlicht, die zum ersten Mal versucht, die Geschlechterkluft unter nationalen Volkswirtschaften zu messen und zu vergleichen. Das neue Benchmarking Instrument beurteilt die Vor- und Nachteile die den einzelnen Volkswirtschaften entstehen, je nach dem wie sie Frauen in ihre Wirtschaft einbeziehen. Auf einfachem Niveau werden 58 Volkswirtschaften miteinander verglichen.
Weitere Informationen unter:

www.weforum.org


334

16.05.2005

Neue Ausbildungsberufe treten zum 1. August 2005 in Kraft

Die Reform in der beruflichen Bildung geht mit fünf neuen und 18 modernisierten Ausbildungsberufen zum 1. August 2005 voran. Das hohe Niveau der Ausbildung sei wesentlich für die Zukunftsfähigkeit Deutschlands, so Bundesbildungsministerin Edelgard Bulmahn. "Mit Ausbildungsplätzen in den neuen Berufen sichert die Wirtschaft ihren Fachkräftebedarf für die Zukunft." Die Qualität der dualen Berufsausbildung sei eine wesentliche Grundlage für die wirtschaftliche Entwicklung und Innovationsfähigkeit des Landes.

Mit den neuen Berufen steigt die Zahl der Neuordnungen seit 1998 auf insgesamt 184. Das sind mehr als die Hälfte der derzeit rund 350 Ausbildungsberufe. Die Ministerin bezeichnete die moderne Ausbildung als wichtige Voraussetzung für die deutsche Konkurrenzfähigkeit im internationalen Wettbewerb. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) werde sich weiterhin aktiv an der Ermittlung von Qualifikationsbedarf in der Wirtschaft beteiligen. Schon jetzt haben die Arbeiten an neuen und modernisierten Berufen für das Jahr 2006 begonnen.

Modernisierte Ausbildungsordnungen zum 1. August 2005:

Baustoffprüfer / Baustoffprüferin
Binnenschiffer / Binnenschifferin
Fachkraft für Kurier-, Express- und Postdienstleistungen (2jährig; früher: Fachkraft für Brief- und Frachtverkehr)
Produktionsfachkraft Chemie (2jährig; früher: Chemiebetriebsjungwerker / in)
Fleischer / Fleischerin
Galvaniseur / Galvaniseurin
Kaufmann / Kauffrau für Kurier-, Express- und Postdienstleistungen (früher: Postverkehrskaufmann / -kauffrau)
Industriekeramiker / in Anlagentechnik
Industriekeramiker / in Dekorationstechnik
Industriekeramiker / in Modelltechnik
Industriekeramiker / in Verfahrenstechnik
Papiertechnologe / Papiertechnologin
Polster- und Dekorationsnäher / Polster- und Dekorationsnäherin
Produktionsmechaniker Textil / Produktionsmechanikerin Textil (früher: Textilmaschinenführer bzw. Textilmechaniker)
Produktveredler Textil / Produktveredlerin Textil (früher: Textilveredler / Textilveredlerin)Reiseverkehrskaufmann / Reiseverkehrskauffrau
Sattler / Sattlerin
Tierwirt / Tierwirtin

Weitere Informationen finden Sie hier


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16.05.2005

Jede zweite Person in Europa ist online

Nach einer Studie des Statistischen Amts der Europäischen Gemeinschaft (Eurostat) nutzte im Jahr 2004 jede zweite Privatperson und neun von zehn Unternehmen in den 25 Staaten der Europäischen Union das Internet. 47 Prozent aller EU-Bürgerinnen und -Bürger zwischen 16 und 74 Jahren surfen im Netz. Unter den 16- bis 24-Jährigen sind es EU-weit sogar drei Viertel der Altersgruppe. Von den Männern sind 51 Prozent online, von Frauen 43. Die meisten Onliner finden sich in Schweden (82 Prozent der Erwachsenen), Dänemark (76) und Finnland (70). Die wenigsten in Griechenland (20), Ungarn (28) sowie in Litauen, Polen und Portugal (jeweils 29).

Von den Männern sind 51 Prozent online, von Frauen 43. Die meisten Onliner finden sich in Schweden (82 Prozent der Erwachsenen), Dänemark (76) und Finnland (70). Die wenigsten in Griechenland (20), Ungarn (28) sowie in Litauen, Polen und Portugal (jeweils 29).

 

wuv.de


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11.05.2005

Deutlicher Rückgang der Studienanfängerinnenzahlen in den Ingenieurwissenschaften

Anlässlich des Deutschen Ingenieurtags 2005 hat das Kompetenzzentrum unter dem Titel "Frauen in den Ingenieurwissenschaften" Datenmaterial zu der Situation von Frauen in den Ingenieurwissenschaften zusammengestellt. Neben kurzen Kommentierungen der aktuellen Entwicklungen der Studierenden-, Prüfungs- und Personalstatistiken, werden umfangreiche Datentabellen zum Download zur Verfügung gestellt.

www.kompetenzz.de


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11.05.2005

Broschüre zum Hochschulwettbewerb "Get the Best"

Mit dem Wettbewerb "Get the Best" sucht die Initiative D21 die Hochschulen mit den besten Ideen, den kreativsten Konzepten und den spannendsten Visionen, um mehr Frauen für naturwissenschaftlich- technische Studiengänge zu begeistern. Jetzt erscheint eine Broschüre zum Wettbewerb 2004, in der die Gewinner des vergangenen Jahres mit ihren Konzepten vorgestellt werden. Die Broschüre kann seit 11.05.2005 per eMail  bestellt werden.

Weitere Informationen zum Wettbewerb


338

09.05.2005

Junge Leute machen Bogen um Naturwissenschaften

Im Jahr 2004 schrieben sich neun Prozent weniger junge Menschen an den Universitäten ein, um Naturwissenschaftliche Fächer zu studieren. Nach vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamts ging die Zahl der Studienanfängerinnen und Studienanfänger bei den Naturwissenschaften und Mathematik um neun Prozent zurück. Damit lag der Rückgang fast doppelt so hoch wie im Schnitt.

Insgesamt haben im Studienjahr 2004 (Sommersemester 2004 und Wintersemester 2004/2005) etwa 360.000 Menschen in Deutschland ein Studium begonnen - rund fünf Prozent weniger als im Vorjahr. Ein Grund für den Rückgang könnte dem Amt zufolge die Einführung von Zweitstudiengebühren in einigen Bundesländern sein.

Ingenieur-Studiengänge stehen dem gegenüber weiter hoch im Kurs. Die Zahl der Studienanfängerinnen und -anfänger nahm hier nur um zwei Prozent ab. Die stärksten Verluste gab es im Bauingenieurwesen mit minus 12,6 Prozent. Ähnlich stark ging die Zahl der Neulinge nur im Bereich Elektrotechnik mit 10,1 Prozent und Informatik mit 12 Prozent zurück.

Nach einer im April veröffentlichten Umfrage des Kölner Instituts der deutschen Wirtschaft befürchten viele Technikfirmen Nachwuchsmangel. Jede vierte Firma erwartet demnach einen steigenden Ingenieursbedarf. Rund 35 Prozent aller Studierenden sind für Naturwissenschaften, Mathematik oder Ingenieursfächer eingeschrieben.

 

wiwo.de


339

08.05.2005

Zuversichtliche IT-Branche

Für 2005 rechnen die Unternehmen aus Informationstechnik und Telekommunikation (ITK) mit einem beschleunigten Wachstum. Nach einer Umfrage des Bundesverbandes Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (Bitkom) erwarten 76 Prozent der befragten Unternehmen für das laufende Jahr steigende Umsätze. Diese positiven Geschäftserwartungen wirken sich auch auf die Beschäftigung der Branche aus.

Nach der Umfrage wollen 43 Prozent der Firmen in diesem Jahr zusätzliche Mitarbeiter einstellen, 42 Prozent rechnen mit einer stabilen Beschäftigtenzahl und nur 15 Prozent müssen Arbeitsplätze abbauen. Der Verband rechnet per Saldo mit 10.000 zusätzlichen Stellen. Die positiven Erwartungen ziehen sich durch alle Marktsegmente: Steigende Umsätze im Jahr 2005 erwarten 86 Prozent der Software-Firmen, 63 Prozent der IT-Hersteller und 75 Prozent der Telekommunikationsanbieter.

Quelle: Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (Bitkom). Aktuelles Branchenbarometer. Mehr unter

 

www.bitkom.org


340

08.05.2005

Nach wie vor studieren wenige Frauen Natur- und Ingenieurwissenschaften

Wie das Statistische Bundesamt anlässlich des Girls' Day - Mädchen-Zukunftstag am 28. April mitteilte, waren im Wintersemester 2004/2005 nach vorläufigen Ergebnissen an deutschen Hochschulen rund 177.500 Studentinnen mehr eingeschrieben als noch vor zehn Jahren. Ihr Anteil ist in diesem Zeitraum kontinuierlich von 41% auf 48% gestiegen. Dagegen waren Frauen in technisch-naturwissenschaftlich ausgerichteten Fächern noch deutlich unterrepräsentiert: In der Fächergruppe Mathematik/ Naturwissenschaften lag der Frauenanteil bei 37% und in den Ingenieurwissenschaften nur bei 21%.

Großes Interesse brachten Frauen den Fächergruppen Sprach- und Kulturwissenschaften sowie der Veterinärmedizin entgegen. Sie waren hier mit einem Anteil von 70% bzw. 84% überdurchschnittlich stark vertreten. Eine Trendwende hinsichtlich der Fächerwahl junger Frauen ist derzeit nicht zu erwarten, da sich die Frauenanteile bei den Studienanfängerinnen in den letzten Jahren kaum verändert haben.

Bei den Erstsemestern hatte der Anteil der Studienanfängerinnen im Studienjahr 2002 erstmals die 50%-Marke überschritten und ging ein Jahr später wieder auf 48% zurück. Im Studienjahr 2004 stieg die Quote nach ersten Ergebnissen erneut leicht auf rund 49% an.

Weitere Auskünfte gibt: Ilka Willand , Telefon: (0611) 75-4545
Statistisches Bundesamt, Pressestelle , Telefon: (0611) 75-3444

 


341

28.04.2005

Die Berufswelt im Fernsehen

Die Berufswelt im Fernsehen. Werner Dostal, Lothar Troll

Die hohe Bedeutung der Medien für die Meinungsbildung gilt sicherlich auch für den Berufswahlprozess. Insbesondere der intensive Fernsehkonsum junger Menschen im Berufswahlalter legt es nahe, die Bedeutung und die Wirkungen des Informationsangebotes für den Berufswahlprozess zu analysieren. Fuer eine erste Untersuchung wurde ein Ansatz gesucht, in dem erstmalig diese Phänomene sowohl aus der Sicht der Berufsforschung als auch aus der Sicht der Medienforschung beobachtet und bewertet werden sollten.

Mehr zum Inhalt dieses Bandes und Online-Bestellmöglichkeit unter:

 

www.iab.de


342

24.04.2005

Mädchen surfen mehr

Junge Frauen bis 19 Jahre haben die Männer bei der Internetnutzung bereits überholt. Demgegenüber findet sich bei den Seniorinnen über 70 Jahre mit nur vier Prozent der geringste Anteil Online-Nutzer. Dies geht aus einer aktuellen Sonderauswertung des '(N)onliner Atlas 2004' hervor. Die jährliche Erhebung sieht sich als'deutschlandweit größte Studie' zur Internetnutzung. Herausgegeben wird sie von TNS Infratest und der Initiative D21. Die nächste Ausgabe des '(N)onliner Atlas 2005' soll am 22. Juni 2005 erscheinen.

 

wuv


343

24.04.2005

Berufsbildungsgesetz - Was hat sich verändert?

Am 1. April 2005 ist das neue Berufsbildungsgesetz in Kraft getreten. Was hat sich verändert? Welche neuen Aufgaben kommen auf die Akteure der Berufsbildung zu? Antworten gibt die jetzt vom DGB veröffentlichte Broschüre "Berufsbildungsgesetz - Was hat sich verändert?" ( PDF).  Ergänzt wird sie durch eine Gegenüberstellung des Gesetzes von 1969 mit dem neuen Berufsbildungsgesetz sowie der Entschließung des Deutschen Bundestages zum Berufsbildungsreformgesetz.

 

 

www.dgb.de


344

12.04.2005

Berufsbildungsbericht 2005

Der Berufsbildungsbericht 2005 gibt einen Überblick über die Entwicklung auf dem Ausbildungsstellenmarkt des Jahres 2004. Erstmals seit mehreren Jahren konnte die Zahl der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge wieder gesteigert werden.

Bis zum 30. September 2004 wurden bundesweit 572.980 Ausbildungsverträge abgeschlossen - ein Zuwachs von 2,8 Prozent. Dieses Ergebnis ist besonders deswegen erfreulich, da zu Beginn des Jahres im Vergleich zum Vorjahr die Zahl der bei der Bundesagentur für Arbeit gemeldeten Ausbildungsplätze noch rückläufig war und die Zahl der Bewerberinnen und Bewerber um 20.000 höher.

Download Berufsbildungsbericht

 

 

 

BMBF


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10.04.2005

CD-ROM Frauennetze

Die CD-ROM "Frauennetze 2004/5" umfasst über 4900 aktuelle Adressen aus Beruf, Bildung, Wirtschaft, Politik, Kultur und Frauenbewegung.

Sie ist eine unentbehrliche Ressource für alle, die Ansprechpartnerinnen und Informationen zu Netzwerken, Berufsverbänden, Gleichstellungsbeauftragten, Frauenorganisationen, Initiativen, Preisen, Zeitschriften, Bildungseinrichtungen, Beratungseinrichtungen, Bibliotheken, Museen, Stiftungen u.a. suchen.
Die einfache Benutzung der Datenbank ermöglicht gezielte Recherchen, deren Ergebnisse auch weiterverarbeitet  und zum Beispiel für Serienbriefe genutzt werden können.
Weitere Infos.

CD-ROM Frauennetze 2004/5 ISBN: 3-00-014234-7
Für alle Windows-Versionen
Preis: 26 Euro plus Versand

Infos und Bestellungen bei:
die media, Helga Dickel
Fon: 0221-2408675
Fax: 0221-2408676

www.diemedia.de


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07.04.2005

Metall- und Elektroindustrie bildet mehr aus

Die deutsche Metall- und Elektroindustrie hat im vergangenen Jahr einen Ausbildungsrekord aufgestellt. Sie erzielte 2004 den zweithöchsten Ausbildungsstand seit der Wiedervereinigung.

 

Das berichtet die in Düsseldorf erscheinende "Rheinische Post" unter Berufung auf die neuesten Statistiken des Arbeitgeberverbands Gesamtmetall. Der scheidende Gesamtmetall-Hauptgeschäftsführer Hans Werner Busch sagte der Zeitung, im vergangenen Jahr seien 67.000 Auszubildende neu eingestellt worden. Das entspreche einem Plus von zwei Prozent gegenüber 2003. Weiter sagte Busch: "Lediglich das Jahr 2002 war mit 72.000 Neu-Azubis noch etwas besser gewesen."

Nach Angaben von Busch bilden die Unternehmen der Branche derzeit insgesamt 187.000 junge Leute aus mit einem Gesamtbudget von 3,3 Milliarden Euro. Insgesamt arbeiten knapp 3,5 Millionen Menschen in der Branche.

 

 

www.wirtschaftundschule.de


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06.04.2005

Mehr Schulabschlüsse mit Abitur

Die Zahl der Abiturientinnen und Abiturienten in Deutschland ist im vergangenen Jahrzehnt um ein Viertel gestiegen. Am Ende des vergangenen Schuljahres erwarben 385.700 Schülerinnen und Schüler die Fachhochschul- oder Hochschulreife; das waren 16.600 mehr als ein Jahr zuvor und
77.900 mehr als 1995. Bis 2008 rechnen die Statistiker mit weiter steigenden Zahlen.

Die allgemeine Hochschulreife erwarben im Schuljahr 2003/04 rund 68 Prozent der Abiturientinnen und Abiturienten, die Mehrheit an allgemein bildenden Schulen.

Seit 1995 ist diese Zahl um 11,6 Prozent gestiegen. Deutlich stärker erhöhte sich die Zahl der Absolventinnen und Absolventen mit Fachhochschulreife: 1995 erlangten 23,7 Prozent der Abiturientinnen und Abiturienten die Fachhochschulreife, im vergangenen Jahr waren es 31,9 Prozent.

Insgesamt haben im Schuljahr 2003/04 52,6 Prozent Frauen das Abitur gemacht. 

Quelle: Statistisches Bundesamt, Wiesbaden.

www.destatis.de


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03.04.2005

Studie: Berufswahlverhalten von Mädchen und jungen Frauen

Neue Wege in Technik und Naturwissenschaften
Die Chancen, Zugang zu attraktiven Berufsfeldern der Technik und Naturwissenschaften zu bekommen, müssen für Frauen nachhaltig erhöht werden. Dazu gehört nicht nur ein regional angepasstes Gesamtkonzept, das Mädchen und junge Frauen über ihren gesamten Entwicklungszeitraum hinweg fördert. Auch die strukturellen Bedingungen für Frauen in einer technischen Arbeits- und Ausbildungswelt müssen sich verändern. Dies sind unter anderem die Ergebnisse der Studie "Neue  Wege in Technik und Naturwissenschaften - Zum Berufswahlverhalten von Mädchen und jungen Frauen".  Sie wurde auf Empfehlung des Landesausschusses für Berufsbildung vom baden-württembergischen Wirtschaftsministerium in Auftrag gegeben und  ist nun erschienen.

Nach wie vor liegt der Anteil von Frauen in den zukunftsträchtigen technischen Berufen in Baden-Württemberg bei gerade 15 Prozent. Noch immer wollen die meisten Mädchen Bürokauffrau und Arzthelferin werden oder sie entscheiden sich für ein sprach- und kulturwissenschaftliches Studium.
Dagegen ist der Frauenanteil in den neuen IT-Berufen wieder unter elf Prozent gesunken und nur jede fünfte Studierende der Ingenieurwissenschaften ist eine Frau. Die Unternehmen im Land sind aber auf gut ausgebildete Frauen in technologischen und naturwissenschaftlichen Berufen angewiesen.

Aus diesem Grund hat das Wirtschaftsministerium die Studie in Auftrag gegeben. Sie zeigt auf, wie stark das Berufswahlverhalten junger Frauen bis heute durch ihre Geschlechterrolle geprägt ist und welche Faktoren die typisch weibliche Berufsentscheidung beeinflussen.

In den vergangenen Jahren wurden zahlreiche Modellprojekte ins Leben gerufen, um den Anteil von Frauen in technischen Berufsfeldern zu erhöhen. Dies reicht von Internetportalen für Frauen und Mädchen über den Girls' Day und den Mädchen-Technik-Tag bis hin zu Technik-Abenteuer-Camps und Projekten von Hochschulen für Schülerinnen und Studentinnen. In der Studie werden
diese Projekte unter die Lupe genommen. Sie werden theoretischen Erkenntnissen gegenübergestellt, um so die Stärken und Schwächen der baden-württembergischen Projektlandschaft transparent zu machen. Vorgestellt werden auch nationale und internationale Best-Practice-Beispiele.
Auf der Grundlage der Ergebnisse werden konkrete Empfehlungen für künftige Modellversuche gegeben.

Die Studie ist kostenlos und kann bestellt werden beim Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg, Logistik Tel.: 0711/123-2527, Fax: 0711/123-2675, mirjana.brockmann@wm.bwl.de


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31.03.2005

Literatur: Praxistipps für die Arbeit mit Jungen am Girls´Day

Die beiden aktuellen Veröffentlichungen geben viele Anregungen geben, um ergänzende Angebote für Jungen am Girls´Day zu gestalten:

Jungen stärken -   Materialien zur Lebensplanung (nicht nur) für Jungen
Boldt, Uli; Schneider-Verlag Hohengehren, Baltmannsweiler 2005. 10€

Ich bin froh, dass ich ein Junge bin
Boldt, Uli; Materialien zur Jungenarbeit in der Schule; Baltsmannsweiler: Schneider-Verlag, Hohengehren, Baltmannsweiler, 2. überarbeitete Auflage 2004. 16€

Eine ausführliche Literaturliste zum Thema ...und die Jungen? finden sie hier

 

 

 

 

www.girls-day.de


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30.03.2005

"step in - mentoring & mobilität"

Motivierung und Qualifizierung junger Frauen für Technik und Naturwissenschaft

Zum Inhalt des Buches
In den letzten Jahren sind vor dem Hintergrund vielseitiger Fördermaßnahmen die Frauenanteile in Naturwissenschaft und Technik zwar deutlich gestiegen, verbleiben jedoch im Vergleich zu den Sprach- und Kulturwissenschaften auf einem niedrigen Niveau. Somit besteht weiterhin Handlungsbedarf, junge Frauen für Naturwissenschaft und Technik zu motivieren und zu qualifizieren. Dieses Ziel verfolgte auch das vom Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur von 2001 - 2003 geförderte Projekt "step in - mentoring & mobilität".

 

Das Konzept bestand im Wesentlichen aus handlungsorientierten Angeboten zum Thema Mobilität/Verkehr und einem darin integrierten, schülerinnengerechten Mentoringprogramm. Dabei konnten die breit gestreuten interdisziplinären Forschungs- und Industrieressourcen der Braunschweiger Region im Bereich Mobilität/Verkehr erfolgreich zu einem vielseitigen Bildungsprojekt zusammengebunden werden.

In diesem Band werden das Konzept, die Durchführung einschließlich einer detaillierten Schilderung des Mentoringtrainings für soziale Kompetenzen und die Evaluation des Projektes ausführlich dokumentiert. Darüber hinaus beinhaltet der Band Beiträge zu Hintergrundthemen wie Frauenförderung, Mentoring, Mobilität und Technische Bildung. Den Abschluss bilden ein Ausblick auf die Förderszene an niedersächsischen Hochschulen im Rahmen des Gender-Mainstreaming sowie Schlussfolgerungen aus den dreijährigen Erfahrungen sowohl von Seiten des Projektteams als auch einer beteiligten Schülerin.

Ingeborg Wender & Aglaja Popoff (Hrsg.): mentoring & mobilität - Motivierung und Qualifizierung junger Frauen für Technik und Naturwissenschaft. Shaker Verlag, Aachen - 2005. Preis: 21,90 EURO


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29.03.2005

Mikrozensus 2004: Frauen gelangen schwerer in Führungspositionen

Für Frauen ist es nach wie vor schwerer als für Männer, in Top-Jobs aufzurücken. Das belegt eine neue Studie des Statistischen Bundesamts. Auch Männer mit Frau und Kindern haben es schwer.  

Für Frauen ist es nach wie vor schwerer als für ihre männlichen Kollegen, in Führungspositionen zu gelangen. Obwohl im Mai 2004 47 Prozent aller in Deutschland Beschäftigten Frauen waren, stellten sie nur 33 Prozent der Entscheider in den Top-Jobs. Dies ist das Ergebnis des Mikrozensus 2004 - einer groß angelegten Umfrage, die der Präsident des Statistischen Bundesamtes, Johann Hahlen, am Dienstag in Berlin vorstellte. "In Deutschland ist eine Gleichstellung von Frauen und Männern mitnichten erreicht", sagte Hahlen. Zum kompletten Artikel

 

 

 

stern.de


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29.03.2005

Nachwuchsprobleme in den MINT-Studienfächern

In den so genannten MINT-Studienfächern - Mathematik, Informatik und Naturwissenschaften - sank die Zahl der Absolventinnen und Absolventen in den letzten 10 Jahren von 27.800 auf 23.000. Wie das Institut der deutschen Wirtschaft meldet, beendeten das Studium der Ingenieurwissenschaften aktuell 33.000 Nachwuchskräfte - im Jahr 1995 waren es noch 47.300.  Seit 2004 verringert sich die Zahl der Anfängerinnen und Anfänger wieder deutlich: Im Maschinenbau von cirka 36.000 auf 33.800, in der Elektrotechnik von 19.000 auf 17.100. Mit dem Studium des Bauingenieurwesens begannen im letzten Semester 8.200 Studenten. Mehr Informationen

iwkoeln.de


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23.03.2005

Jetzt online: Informationen zu staatlichen Hilfen für Familien

Wie viel Kindergeld bekomme ich? Wie lange ist die Elternzeit? Wie wird die Kindererziehung bei der Rente berücksichtigt? Antworten auf diese Fragen finden Eltern jetzt auch online. Das  Informationsangebot "Staatliche Hilfen für Familien" des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, das bislang nur als Broschüre vorlag, gibt es ab heute auch online unter

www.staatliche-hilfen.de


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22.03.2005

IT-Profis gesucht

IT-Profis werden wieder gesucht. Unternehmen schalteten im Januar und Februar 35 Prozent mehr Offerten für IT-Profis als in den ersten zwei Monaten des vergangenen Jahres.

Nach einer Auswertung des Personaldienstleisters Adecco, der die Stellenanzeigen von 40 deutschen Printmedien analysiert, schalteten Unternehmen im Januar und Februar bundesweit durchschnittlich 35 Prozent mehr Offerten für IT-Profis als in den ersten zwei Monaten des vergangenen Jahres. Hoch im Kurs stehen vor allem Informatikerinnen und Informatiker, auf die rund ein Drittel der Anzeigen entfallen. Knapp dahinter folgen die Ingenieurinnen und Ingenieure mit einem Anteil von 25 Prozent. Hervorragende Chancen haben aber auch Fachleute aus den Bereichen Grafik, Konstruktion und Maschinenprogrammierung.

 

www.wiwo.de


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16.03.2005

Informatik im Aufwind

Die Jobaussichten für Informatiker haben sich 2005 erheblich verbessert: 46 Prozent der IT-Unternehmen in Deutschland planen im laufenden Jahr Neueinstellungen. Rund 10.000 neue
Arbeitsplätze sollen nach Angaben des Branchenverbands Bitkom entstehen. Mit 2,4 Prozent im Jahr 2004 wuchs die IT-Branche stärker als die allgemeine Wirtschaft. In diesem Jahr soll die Branche sogar um 3,5 Prozent zulegen. Der Management- und Technologiedienstleister Accenture will 750 Stellen im Consulting und 250 Positionen in der Entwicklung besetzen und startet zudem eine Einstellungsoffensive unter Informatikern. Der Mobilfunkanbieter O2 will bis März rund 400 zusätzliche Kräfte einstellen, ein Großteil davon IT-Fachleute.
Quelle: KARRIERE, das junge Job- und Wirtschaftsmagazin

 

www.karriere.de


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09.03.2005

Trendwende am Arbeitsmarkt für IT-Experten stabilisiert sich

IT-Experten sind wieder gefragt. Zu diesem Ergebnis kommt der Arbeitsmarkt-Informationsservice (AMS) in seiner neuen Publikation "IT-Experten - Aufschwung beginnt", die ab sofort als Download-Datei erhältlich ist und die es demnächst auch als Printversion geben wird.

Die Publikation stellt den IT-Arbeitsmarkt vor allem anhand anschaulicher Grafiken und Tabellen dar. Themen der Abbildungen sind unter anderem Studierendenzahlen in den diversen Informatik-Studiengängen, Stellen für IT-Experten, von Arbeitgebern gefragte Soft Skills oder die Arbeitslosigkeit unter IT-Experten. Auch ein Rückblick auf die Green-Card-Aktion, mit der ausländische IT-Fachleute geholt wurden, ist in der Publikation zu finden.

Ein kurzer einleitender Text fasst die aktuelle Situation am Arbeitsmarkt für IT-Experten zusammen. Der Text geht unter anderem auf regionale Unterschiede und auf die Gehälter in der IT-Branche ein. Ein ausführlicher Text findet diese in der Broschüre "IT-Experten - Talsohle erreicht" aus dem letzten Jahr.

Die aktuelle Broschüre "IT-Experten - Aufschwung beginnt" (2005) kann als PDF-Datei unter www.ba-bestellservice.de herunterladen. Die Broschüre "IT-Experten - Talsohle erreicht" (2004) können Sie sowohl als Print-Ausgabe (Kostenpauschale 2,50 Euro) bestellen als auch als PDF herunterladen, ebenfalls unter www.ba-bestellservice.de

 

Für Rückfragen steht der Autor zur Verfügung:
Dr. Bernhard Hohn
Zentralstelle für Arbeitsvermittlung (ZAV)
- Arbeitsmarkt-Informationsservice -
Villemombler Str. 76
53123 Bonn
Tel.: 02 28 / 7 13 - 13 61
mailto:bernhard.hohn@arbeitsagentur.de

www.ba-bestellservice.de


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27.02.2005

Broschüre: Fit für Gender Mainstreaming

Sechs Bildungsträger der Region Hamm haben gemeinsam mit dem Forschungsinstitut FIAB der Ruhr-Uni Bochum daran gearbeitet, Gender Mainstreaming in ihrer Organisation umzusetzen und neue Ansprechwege für Frauen in IT-Berufen zu erproben.

Das aus Landes- und ESF-Mitteln geförderte Projekt hat die Ergebnisse in einer Handreichung für die Praxis zusammengefasst. Die Publikation informiert über Hintergründe und Vorgehensweisen bei der geschlechtersensiblen Gestaltung von Reorganisationsprozessen, stellt Gestaltungsansätze vor und gibt Empfehlungen für die Praxis.

Broschüre zum Download


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27.02.2005

Zur volkswirtschaftlichen Bedeutung von Frauenunternehmen - ein Vergleich Deutschland und USA

Das Interesse von Politik, Wissenschaft und Medien richtet sich in jüngerer Vergangenheit verstärkt auf von Frauen gegründete und  geführte Unternehmen. Mit Ausnahme der USA existiert jedoch in keinem  Land der OECD ein institutionalisiertes Berichtswesen, das regelmäßig  differenziertes statistisches Datenmaterial zur volkswirtschaftlichen  Bedeutung von Frauenunternehmen bereit stellt.

Ein vom Institut für  Mittelstandsforschung (IfM) Bonn entwickeltes Schätzverfahren  ermöglichte es erstmals auch für Deutschland, wichtige Schlüsseldaten  zur volkswirtschaftlichen Bedeutung der Frauenunternehmen zu berechnen.  Auf der Grundlage dieser beiden Datenquellen hat das IfM Bonn hat ein  Benchmarking der Performance der deutschen Unternehmerinnen gegenüber  ihren US-amerikanischen Pendants durchgeführt. Mehr:

ifm-bonn.org


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22.02.2005

"Luka, Lilly und das Laserding": BMBF präsentiert Kinderbuch zum Thema Licht und Laser

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Bundesministerin Edelgard Bulmahn präsentierte am 23. Februar 2005 das neue Kinderbuch "Luka, Lilly und das Laserding" auf dem Kongress "Optische Technologien - Innovationschancen für Deutschland" in Berlin. "Die Vermittlung von Wissenschaft muss in der Grundschule beginnen. Junge Schülerinnen und Schüler sollen frühzeitig für innovative Technologien rund um das Medium Licht begeistert werden", so die Ministerin.

"Luka, Lilly und das Laserding" stellt zahlreiche interessante Fragen zum Thema Licht - eingebettet in eine spannende Abenteuergeschichte: Glühen Glühwürmchen wirklich? Wie funktioniert ein Handy-Display? Welche Farbe hat das Sonnenlicht? Wer dies wissen will, sollte am besten ein Glühwürmchen fragen. So wie die achtjährige Lilly, die sich mit dem Glühwürmchen Luka anfreundet. Luka kann nicht nur sprechen, er kennt sich auch sehr gut in der Welt des Lichts aus. Gemeinsam erleben die beiden ein aufregendes Abenteuer, das sie in den dunklen Keller einer verlassenen Hütte führt, wo sie Pläne für geheimnisvolle Lichtmaschinen entdecken.

Zusammen mit dem Buch erscheint das Experimenteheft "Lukas Experimente mit Licht" mit rund 40 Ideen und Experimenten zum Ausprobieren. Das Heft gibt Antworten auf die Fragen, die sich Luka und Lilly auf ihrem Abenteuer stellen.

"Luka, Lilly und das Laserding" wurde geschrieben von Kai Rönnau - Autor der ZDF-Sendung "Löwenzahn". Die Experimente wurden pädagogisch erarbeitet von Dr. Eckhard Heybrock und Professor Dr. Hans Joachim Schlichting. Die Lern- und Wissensreihe entstand im Rahmen der Initiative "FaszinationLicht - Licht für die Schulen" des Bundesministeriums für Bildung und Forschung. Die Kampagne macht junge Menschen auf ein wichtiges Zukunftsfeld mit attraktiven Ausbildungsmöglichkeiten und Berufen aufmerksam.

"Luka, Lilly und das Laserding" (ISBN Nr.: 3-00-015377-2) und "Lukas Experimente mit Licht" können ab sofort unter www.faszinationlicht.de herunter geladen werden.

Das Buch ist kostenlos bestellbar bei:
VDI Technologiezentrum GmbH
Christine Boege
Graf-Recke-Straße 84
40239 Düsseldorf
Fax: 0211 / 6214-159
E-Mail: Boege@vdi.de

 

www.faszinationlicht.de


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15.02.2005

Neue Broschüre des BMBF: "Duale Ausbildung in innovativen Technologienfeldern"

In Hightech-Unternehmen und Forschungseinrichtungen gibt es viele Berufe, die von Jugendlichen im Rahmen einer dualen Ausbildung erlernt werden können. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat zu diesem Thema jetzt eine umfangreiche Infobroschüre herausgegeben.

Die Broschüre "Duale Ausbildung in innovativen Technologiefeldern" informiert über die verschiedenen Ausbildungsmöglichkeiten in den Bereichen Nanotechnologie, optische Technologien, Biotechnologie sowie Mikrosystemtechnik und stellt hierzu passende Ausbildungsberufe vor.

Die Palette reicht von den Laborberufen über Berufe im Bereich Computertechnik, Mechatronik, Elektronik, Wasserwirtschaft bis hin zu kaufmännischen Berufen. Die Vermittlung der entsprechenden Qualifikationen geschieht vor Ort im Unternehmen bzw. in der Forschungseinrichtung und wird durch Unterricht an einer Berufsschule ergänzt.
Die Broschüre ist unter folgender Adresse kostenlos zu beziehen:

Bundesministerium für Bildung und Forschung
Postfach 30 02 35
53182 Bonn
Telefon: 01805/262302
books@bmbf.bund.de


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10.02.2005

Lohnunterschiede zwischen Frauen und Männern

"Lohnunterschiede zwischen Frauen und Männern in Branchen, Berufen und Betrieben" heißt die aktuelle Veröffentlichung in der Reihe "IAB Discussion Paper" von Thomas Hinz und Hermann Gartner.

In der ökonomischen und sozialwissenschaftlichen Diskussion werden Lohnunterschiede zwischen den Geschlechtern unter anderem auf die unterschiedlichen beruflichen Tätigkeiten von Männern und Frauen (Segregation) zurückgeführt. In diesem Beitrag wird unter Verwendung eines kombinierten employer-employee Datensatzes des IAB (LIAB-Daten) gefragt, ob die Lohnunterschiede mit der unterschiedlichen Verteilung von Frauen und Männern auf Wirtschaftsbereiche, Berufe und Betriebe erklärt werden können.
Weitere Informationen und kostenlosen Volltext-Download unter

www.iab.de


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