01.07.2010
EINSTIEG Abi im Oktober in Berlin
Im Herbst 2010 findet die EINSTIEG Abi in Berlin statt. Am 29. und 30. Oktober 2010 werden rund 340 Unternehmen, Hochschulen, Institutionen, Sprachreiseanbieter und Verbände erwartet, die über Studien- und Ausbildungsmöglichkeiten, Sprachreisen, Praktika und Bewerbung informieren.
Zwei Tage lang erfahren Schülerinnen und Schüler der gymnasialen Oberstufe, Abiturienten, Lehrer und Eltern in der Messe Berlin, Halle 9 alles über Ausbildungstrends, die Studienfinanzierung, die optimale Bewerbung, den Zivildienst und den Auslandsaufenthalt.
Lehrkräfte können für ihre Schülerinnen und Schüler Rabattkarten bis zum 22. Oktober 2010 für den Messefreitag bestellen (go.einstieg.com/ticketbestellung).
Mehr Informationen unter
02.07.2010
"Energie für Ideen"
Was haben eine Windkraftanlage auf einem Berliner Spielplatz, eine Jugendklimakonferenz in Flensburg, ein 40 Fuß Container mit Energie-Labor für Kinder und eine GPS-Schnitzeljagd durch Jena gemeinsam? Diese Projektideen zählen zu den Gewinnern beim Wettbewerb für Studierende "Energie für Ideen". Die insgesamt dreizehn Gewinnerteams machen im Wissenschaftsjahr Energie die Bedeutung und die Vielfalt der Energieforschung in Deutschland öffentlich.
Die kreativen Projektideen richten sich an Kinder und Jugendliche und sollen schon frühzeitig die Weichen für einen reflektierten und offenen Umgang mit Wissenschaft stellen. "Energie für Ideen" ist Teil des Wissenschaftsjahres 2010 - Die Zukunft der Energie. Eine Vorstellung der Gewinnerprojekte sowie weitere Informationen zum Wettbewerb für Studierende "Energie für Ideen" finden Sie unter www.zukunft-der-energie.de oder unter
02.07.2010
Mobile Mediennutzung in Deutschland - Medien to go
Immer erreichbar, immer auf dem Laufenden sein: Das mobile Web und die neuen internetfähigen Empfangsgeräte machen Mediennutzung nahezu an jedem Ort und zu jeder Zeit möglich. Vor allem die jungen Zielgruppen haben den deutlichen Wunsch nach mehr medialer Unterhaltung und Information auch außer Haus. Zu dieser Erkenntnis kommt die repräsentative Studie "Medien to go - was unterwegs ankommt", die die TNS Emnid Medien- und Sozialforschung in Kooperation mit der Radiozentrale durchgeführt hat. Die Studienergebnisse gibt es kostenfrei als Download:
02.07.2010
Große Unterschiede beim Einstiegsgehalt
Frauen verdienen trotz besserer Ausbildung weniger als Männer. Das ergab eine Gehalts-Studie unter Absolventinnen und Absolventen der Hochschule Pforzheim. Psychologin Brigitte Burkhart fordert deshalb im Interview mehr Transparenz bei den Gehaltsstrukturen. Zum Interview:
05.07.2010
Wettbewerb für junge Leute: Digitale Identität 2020
Virtuelle Welten, Avatare im World Wide Web, anonymes Chatten und Surfen im Internet – in der digitalen Welt kann man sich fast immer aussuchen, wer man gerade ist, und sich eine beliebige Identität geben. Was aber darf oder sollte man im Netz über sein reales Leben preisgeben? Wem erzählt man was? Für welche Aktivitäten braucht man seine echten Daten? Wann kann oder darf man ein erfundenes Profil nutzen?
Der Wettbewerb Digitale Identität 2020, veranstaltet von "Deutschland sicher im Netz e.V.", ruft Jugendliche und junge Erwachsene von 14 bis 26 Jahren auf, sich Gedanken über die Internetnutzung in zehn Jahren zu machen und ihre Ideen dazu einzureichen – z.B. in Form von Filmen und Videos, Foto-Romanen, Comics, Kurzgeschichten oder Hörspielen bzw. Radioreportagen. Der Einsendeschluss für die Beiträge ist verlängert bis zum 30.9.2010.
06.07.2010
Universität Bremen startet mit MINTIA einen Klub für Schülerinnen
MINTIA, der Klub für Schülerinnen, bietet das ganze Jahr über Einblicke in den Studien- und Berufsalltag rund um die MINT-Fächer Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. Die Klubteilnehmerinnen können aus unterschiedlichen Angebotsformaten, wie Praxisveranstaltungen, Informationstreffen und Austauschaktivitäten auswählen. MINTIA wurde zum 10-jährigen Jubiläum des Girls´Day in der Bremer Universität offiziell von Professor Rolf Drechsler (Konrektor für Forschung und wissenschaftlichen Nachwuchs) eröffnet. Anmeldung und weitere Informationen:
06.07.2010
GirlsProject 2010
In der Woche vom 12.07.2010 - 16.07.2010 dürfen Mädchen ab Klassenstufe 10 in Potsdam Studentinnen auf Probe sein und Hochschulluft an allen beteiligten Hochschulen schnuppern. Sie erleben den Arbeitsalltag an einem Forschungsinstitut, können spannende Übungen und Experimenteim Labor machen und mehr über den Studienalltag, Arbeitsmarktperspektiven und Studienmöglichkeitenerfahren. Studierende der kooperierenden Hochschulen laden zu praxisorientierten Workshops ein. Zum Programm GirlsProject 2010:
06.07.2010
Do-camp-ing an der TU Dortmund
Mit do-camp-ing bietet die Technische Universität Dortmund vom 18.07.2010 - 23.07.2010 eine neue und spannende Möglichkeit, sich vor der Studienwahl zu orientieren und einen Einblick in das künftige Studentenleben zu bekommen. Schülerinnen und Schüler verbringen eine Woche auf dem TU-Campus und arbeiten im Team an einem herausfordernden Projekt aus den Ingenieurwissenschaften. Am Ende präsentiert jedes Team seine Ergebnisse vor allen Camp-Teilnehmerinnen und Teilnehmern.
Es treffen Schülerinnen und Schüler auf Studierende, UniversitätsmitarbeiterInnen und berufstätige IngenieurInnen. Neben der Projektarbeit erwartet die Schülerinnen ein Zeltcamp, Sportveranstaltungen, Musik, Feten und interessante Leute.
07.07.2010
Wettbewerb tasteMINT - Konzepte zur nachhaltigen Umsetzung gesucht
Bis zu zehn Hochschulen mit den besten Konzepten und Ideen werden durch den Arbeitgeberverband Gesamtmetall mit je 3.000 € bei der Umsetzung von tasteMINT unterstützt. Bewerbungen sind bis zum 20. September 2010 möglich.
Das dreitägige Potenzial-Assessment-Verfahren tasteMINT hat sich als innovatives Verfahren der MINT-Studienorientierung für junge Frauen erwiesen. Es vermittelt nicht nur Informationen und Einblicke in MINT-typische Berufe und Studienfächer, sondern greift in besonderer Weise auch die Selbstzweifel junger Frauen über ihre MINT- und Technikkompetenz auf und hilft ihnen bei der Überwindung.
Viele Hochschulen sind an einem derartigen Verfahren zur Information und Motivation zukünftiger Studentinnen interessiert Um ihnen den ersten Schritt zu einer nachhaltigen und langfristigen Einbindung von tasteMINT zu erleichtern, hat sich der Arbeitgeberverband Gesamtmetall im Rahmen seiner Aktivitäten für den Nationalen Pakt für Frauen in MINT-Berufen „Komm, mach MINT!“ dazu entschlossen, gemeinsam mit LIFE e.V. und dem Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit e.V. den Wettbewerb „tasteMINT – Konzepte zur nachhaltigen Umsetzung“ auszuloben.
Hochschulen und gegebenenfalls andere Institutionen sind aufgerufen, ihre Ideen und Konzepte einzureichen, mit denen das Potenzial-Assessment-Verfahren tasteMINT nachhaltig implementiert und regelmäßig (beispielsweise 1-2x jährlich rund um die Abiturstermine) angeboten werden kann.
Weitere Infos:
09.07.2010
Roberta-Mädchen aus Berlin werden Robotik-Weltmeister in Singapur
Vom 19. bis zum 24.6.2010 fand in Singapur die Robotik-Weltmeisterschaft - der RoboCupJunior - statt. Das Schülerinnen-Team der Wolfgang-Borchert-Oberschule aus Berlin haben gemeinsam mit einer Schule aus Israel und einer aus China die Weltmeisterschaft als Superteam gewonnen. Superteam ist ein Wettbewerb, bei dem die Schülerinnen und Schüler 24 Stunden Zeit haben aus ihren mitgebrachten Robotern eine komplett neue Performance zu gestalten. Neben den sprachlichen Problemen, müssen die Schülerinnen und Schüler sich über die unterschiedlichsten Programmiersprachen austauschen, um diese Projektaufgabe erfolgreich lösen zu können. Die Jury bewertet bei der Performance nicht nur den technischen Anspruch, sondern auch den Unterhaltungswert und die Zusammenarbeit in der Gruppe.
Das Team aus China brachte Roboter mit, die eine ägyptische Expedition darstellten, die Roboter aus Israel waren eine Band, die Musik machte und die Roboter der Wolfgang-Borchert-Schule entstammten aus einem Zirkus. Die Teams mussten sich nun auf ein gemeinsames neues Thema einigen und die Roboter entsprechend umgestalten. Es wurde eine Mumien-Party entwickelt.
Im Einzelwettbewerb stellten die Berliner Mädchen eine Performance zum Thema Zirkus auf die Bühne. Unter anderem machte ein an einem Kran aufgehängter Clown, der von Robotern bewegt wurde, Seifenblasen. Der Einsatz der vielen Sensoren, die dazu notwendig waren, gehört bei den Mädchen bereits zum Standard.
In Singapur wurden die Siegerinnen gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern vom OSZ IMT in der Deutschen Botschaft von Frau Gudrun Lingner empfangen. Dort hatten die Mädchen die Gelegenheit vom RoboCupJunior zu berichten und sich über die Arbeit der Botschaft in Singapur zu informieren.Die Schülerinnen der Wolfgang-Borchert-Oberschule sind Mädchen aus dem Roberta-Projekt unter Leitung von Frau Anja Tempelhoff in Berlin, das bereits seit Jahren ein Erfolgsprojekt des eEducationBerlinMasterplan ist.
Die Reise der Mädchen der Wolfgang-Borchert-Oberschule wurde durch die großzügige Spende von Microsoft, einigen privaten Spenden und die Projektunterstützung des Bezirks Spandau ermöglicht.
Die RoboCup WM findet im nächsten Jahr in Istanbul statt.
Roberta ist eine Initiative des Fraunhofer IAIS. Ziel der Roberta-Initiative ist es, das Interesse inbesondere von Mädchen aber auch von Jungen für Informatik, Technik und Naturwissenschaften nachhaltig zu wecken. Roboterkurse bilden die Grundlage der Roberta-Initiative. Mit speziellem gendergerechtem Lehr- und Lernmaterialien und einem Schulungskonzept wurde in den vergangenen Jahren ein nachhaltiges Bildungsangebot etabliert. Regionale RobertaRegioZentren und zertifizierte Roberta-Kursleitungen bilden mittlerweile ein europäisches Netzwerk für den Erfahrungsaustausch und die Weiterentwicklung von Roberta.
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09.07.2010
Sommerferienangebot für IT-Girls
Weißt Du, was IT ist? Und Bioinformatik, Computerlinguistik? Oder was eine Mikrotechnologin in ihrem Beruf tut? Finde es heraus! Mit Interviews, Fotoshootings, Deinem eigenen kleinen Filmteam kannst Du im IT-Angel-Programm – das freiwillige Berufspatinnen-Programm für Mädchen ab 12 Jahren - über einen Zeitraum von 6-12 Wochen aufregende Erfahrungen als Online-Reporterin im Internet und vor Ort zu IT-Berufen zu machen.
Teilnehmen kannst Du z.B. auch über die Sommerferien! Der Zeitraum ist individuell absprechbar und kann auch kürzer oder länger sein. Wenn Du ab 12 Jahre alt bist und mehr erfahren möchtest über Ausbildung, Studium und Berufe im IT- und Medienbereich, dann bewirb’ Dich online unter www.girls-go-it.de. Zum Abschluss der Maßnahme erhältst Du ein Zertifikat für Deine Bewerbungsmappe. Die Teilnahme ist kostenfrei. Infos:
09.07.2010
Betrifft Mädchen Heft 3/2010
Die Attraktivität von Politik für Mädchen und Frauen hat mit den Formen, dem Stil, der Offenheit oder Geschlossenheit von Politik für Mädchen und Frauen zu tun. Wie bewertet man die Abstinenz von Mädchen und Frauen in Formen traditioneller Politik? Ist eine andere Politik möglich? Die neue Ausgabe der Betrifft Mädchen bietet aufschlussreiche und kritische Beiträge, die nicht nur das Verhältnis von Mädchen zur Politik beleuchten, sondern die sich auch mit den vielfältigen gesellschaftlichen Hintergründen auseinandersetzen und Alternativen aufzeigen.
In dem Heft finden sich Beiträge zu folgenden Themen: politisches Interesse und Wahlverhalten junger Frauen bei den Bundestagswahlen 2009, Beteiligungsprogramme unterm Genderblick, Partizipationschancen von Mädchen und jungen Frauen mit Migrationshintergrund, die europäische Studie EUYOUPART, Praxisbeispiele und als Besonderheit dieser Ausgabe die Antworten der fünf Parteien im Bundestag auf die Frage, ob und wie Politik für Mädchen und junge Frauen attraktiver werden kann.
09.07.2010
Gesundheitsforschung ist Thema des Wissenschaftsjahres 2011
Bundesforschungsministerin Annette Schavan hat am Donnerstag das Thema des Wissenschaftsjahres 2011 offiziell bekanntgegeben. Auf dem Innovationskongress der deutschen Hochschulmedizin sagte sie: "Im nächsten Jahr wird uns das Thema ,Forschung für unsere Gesundheit' intensiv beschäftigen. Ich bin davon überzeugt, dass dies -auch angesichts der Herausforderungen im Gesundheitssystem - ein hervorragendes und bedeutsames Thema für unser kommendes Wissenschaftsjahr ist."
Die Bundesregierung stellt 2010 rund 1,2 Milliarden Euro für die Gesundheitsforschung zur Verfügung, davon allein das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) knapp über eine Milliarde Euro. Als große Herausforderung der Zukunft nannte Schavan während ihrer Rede einen schnelleren Ergebnisfluss von der Forschung in die klinische Anwendung. "Erst wenn die Forschungsergebnisse beim Menschen ankommen, haben wir wirklichen Fortschritt", betonte die Ministerin.
"Deshalb haben wir begonnen, die Strukturen der Forschungslandschaft grundlegend zu verändern. Für sechs Volkskrankheiten wird es in Zukunft je ein Deutsches Zentrum der Gesundheitsforschung geben, wo führende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler gebündelt arbeiten", sagte Schavan. Zwei Zentren - eins für Neurodegenerative Erkrankungen und eins für die Diabetesforschung - wurden bereits 2009 gegründet. Für vier weitere Zentren zu Krebs-, Infektions-, Herz-Kreislauf- und Lungenforschung läuft zurzeit der Auswahlprozess, ihre Gründung wird im kommenden Jahr erfolgen. "Die Deutschen Zentren der Gesundheitsforschung werden den Wissenstransfer beschleunigen und effizienter machen", betonte Schavan. Darüber hinaus soll dort ein besonderes Augenmerk auf optimale Rahmenbedingungen für den wissenschaftlichen Nachwuchs gelegt werden. "Nur so erreichen wir eine adäquate, den internationalen Ansprüchen genügende Ausbildung und Nachwuchsförderung", sagte Schavan.
09.07.2010
TIMSS Übergangsstudie untersucht den Übergang von der Grundschule in weiterführende Schulen
Mit der sogenannten TIMSS-Übergangsstudie "Der Übergang von der Grundschule in die weiterführende Schule - Leistungsgerechtigkeit und regionale, soziale und ethnisch-kulturelle Disparitäten" liegen nun erstmals bundesweit repräsentative Daten für den Übergang in die weiterführenden Schulen vor. "Unsere Wissensgesellschaft gründet auf den kreativen Potenzialen aus allen sozialen Schichten", so Bundesbildungsministerin Annette Schavan anlässlich der Veröffentlichung der Studie. "Deshalb müssen wir in noch weit höherem Maße durch gezielte Forschung herausfinden, wie zusätzlich individuelle Förderung gelingt."
Die Erkenntnisse der TIMSS-Übergangsstudie, so Bundesministerin Annette Schavan anlässlich der Veröffentlichung "sind ein Plädoyer für ein noch durchlässigeres Bildungssystem." Die Studie entstand unter der Leitung des scheidenden Direktors des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung, Jürgen Baumert. Die Ergebnisse zeigen, dass der Übergang von der Grundschule in die Sekundarstufe einer der kritischsten Punkte ist, an dem soziale Ungleichheit entsteht. Daraus schlussfolgert Prof. Baumert, dass es zukünftig weit mehr erforderlich ist, diese ,Gelenkstellen im Bildungssystem' ganz besonders sensibel auszutarieren.
"Der Lernerfolg an deutschen Schulen ist noch immer eng an den sozialen Status gekoppelt. Die Chancen von Jugendlichen aus der Oberschicht, ein Gymnasium zu besuchen sind derzeit dreimal so hoch, wie die Gleichaltriger aus Arbeiterfamilien", so Jürgen Baumert. "Im Wesentlichen konnten wir drei Faktoren für den Übergang auf die weiterführende Schule verantwortlich machen: die objektive Leistung der Schülerinnen und Schüler, deren Leistungs- und Eignungsbeurteilung durch die Lehrkräfte sowie die soziale Herkunft. Von herausragender Bedeutung waren die objektiven Schülerleistungen, die fast die Hälfte des Verteilungsmusters an den verschiedenen Schulformen erklären", ergänzt Baumert. Weiterführende Analysen der Mitautoren Kai Maaz und Gabriel Nagy weisen darauf hin, dass dreiviertel des sozialen Herkunftseffekts, der beim Übergang sichtbar wird, bereits vor und während der Grundschulzeit entsteht.
Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat diese Übergänge schon frühzeitig in den Blick genommen. Neben der Fortsetzung des Ganztagsschulprogramm verfolgen bereits verschiedene Forschungsprojekte das Ziel, den Bildungserfolg im Übergang zu weiterbildenden Schulen. So wird das Nationale Bildungspanel Erkenntnisse darüber liefern, inwiefern Schule, Familie, Gleichaltrige und die Lernumgebung sich auf den Lernerfolg auswirken. Der Entwurf eines Nationalen Interventionsprogramm Sprachförderung von der Kindergartenzeit bis zur Sekundarstufe I setzt dabei an, unzureichende Sprachkenntnisse zu verbessern.
Die Studie ist in der BMBF-Reihe Bildungsforschung als Band 34 erschienen. Sie ist online abrufbar unter:
http://www.bmbf.de/pub/bildungsforschung_band_vierunddreissig.pdf
09.07.2010
tasteMINT an der Universität Duisburg-Essen hat noch Plätze frei
Angehende und frisch gebackene Abiturientinnen, die ausprobieren möchten, ob ein Studium in einem MINT-Fach (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik) das Richtige für sie ist, können sich jetzt für das Potenzial-Assessment-Verfahren tasteMINT an der Universität Duisburg-Essen anmelden. Die Teilnehmerinnen haben an drei Tagen die Gelegenheit, ihre Fähigkeiten in praktischen Übungen und theoretischen Aufgabenstellungen zu erproben.
Spaß, Spannung und ein bisschen Stress sind dabei garantiert. Das besondere an dem Verfahren: Die teilnehmenden Abiturientinnen erhalten nicht nur einen Einblick in die Realitäten eines Studiums, sondern auch ein persönliches Feedback und eine Beratung, um ihre Kompetenzen besser einschätzen zu können.
Termine für die Durchführung sind der 10.-12. August sowie der 23.-25. August 2010.
Anmeldung bitte telefonisch (0201/183-2299) oder per eMail (- marion.buescher@uni-due.de ).
Mehr zu tasteMINT:
12.07.2010
Gerechtigkeitsforscher untersuchen Einkommensverhältnisse
Frauen verdienen am deutschen Arbeitsmarkt rund 20 Prozent weniger als vergleichbar ausgebildete Männer. Die Ursachen dafür sind vielschichtig, so arbeiten Frauen und Männer häufig in anderen Branchen oder verfügen über weniger Berufserfahrung. Wissenschaftler der Universität Bielefeld (Professor Dr. Stefan Liebig, Carsten Sauer), der Universität Konstanz (Professor Dr. Thomas Hinz, Katrin Auspurg) und des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung - DIW Berlin (Professor Dr. Jürgen Schupp) zeigen nun in einer Studie, dass eine unterschiedliche Entlohnung von Männern und Frauen in der Bevölkerung zwar grundsätzlich abgelehnt wird, wenn jedoch nach den konkreten Vorstellungen gefragt wird, wie hoch ein gerechtes Arbeitseinkommen im konkreten Einzelfall sein sollte, so wird einer Frau ein deutlich geringerer Lohn zugebilligt als einem gleich qualifizierten Mann.
Entscheidend ist dabei, dass nicht nur Männer dieser Ansicht sind, sondern Frauen haben selbst geringere Ansprüche an die Höhe ihres Erwerbseinkommens und sie gestehen auch ihren Geschlechtsgenossinnen ein deutlich geringes Einkommen zu als vergleichbaren Männern.
Diese Ergebnisse stützen sich auf insgesamt drei repräsentative Bevölkerungsumfragen, die in den Jahren 2008 und 2009 deutschlandweit durchgeführt wurden. In einer Befragung des DIW Berlin (Sozio-oekonomisches Panel) wurden rund 10 000 Erwerbstätige zunächst danach gefragt, ob sie ihr eigenes Erwerbseinkommen als gerecht oder als ungerecht ansehen. Wurde das eigene Einkommen als ungerecht eingeschätzt, sollten die Befragten den konkreten Einkommensbetrag nennen, der für sie selbst ein gerechtes Bruttoeinkommen darstellt. Die Ergebnisse zeigen, dass das als gerecht eingeschätzte eigene Bruttoeinkommen für Frauen nicht nur unterhalb des tatsächlichen Einkommens der Männer, sondern auch unterhalb des von den Männern für sich selbst als gerecht angesehenen Bruttoeinkommens liegt. Frauen gestehen sich selbst also ein geringeres Bruttoeinkommen zu als Männer.
In den beiden anderen Umfragen der Bielefelder und Konstanzer Wissenschaftler – die eine in Kooperation mit dem DIW Berlin, die andere als Eigenerhebung gefördert durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) – wurden im Jahr 2008 insgesamt 1066 zufällig ausgewählte Personen und im Jahr 2009 rund 1600 zufällig ausgewählte Personen danach befragt, was aus ihrer Sicht ein gerechtes Einkommen für unterschiedliche Gruppen von Berufstätigen in Deutschland ist. Zunächst sollte pauschal die Wichtigkeit unterschiedlicher Kriterien für die Festsetzung von Löhnen und Gehältern bewertet werden: Neben der Bedeutung der Arbeitsleistung, des Berufs, des Ausbildungsniveaus und der wirtschaftlichen Situation des Unternehmen wurde auch nach der Wichtigkeit des Geschlechts gefragt. Die Ergebnisse zeigen, dass die überwiegende Mehrheit der Meinung ist, das Geschlecht sollte keine oder nur eine geringe Rolle bei der Festsetzung des Einkommens spielen. Daran anschließend wurden den Befragten zwischen 10 und 30 Beschreibungen von Erwerbstätigen vorgelegt, die sich nach mehreren Merkmalen unterschieden, zum Beispiel ihrem Beruf, ihrem Familienstand, ihrem Alter, ihrem Geschlecht und ihrem Einkommen. Für jeden dieser Fälle sollte dann einzeln bewertet werden, ob das angegebene Einkommen gerecht oder ungerecht ist. Die Ergebnisse zeigen nun, dass das Geschlecht bei der Bewertung dieser konkreten Einzelfälle sehr wohl eine Bedeutung hat. Den Frauen wurde ein deutlich geringeres gerechtes Bruttoeinkommen zugestanden als Männern, selbst dann, wenn sie mit ansonsten gleichen Merkmalen wie Ausbildung, Beruf, Arbeitsleistung beschrieben wurden. So wurde einem 55-jährigen Arzt, der überdurchschnittliche Leistungen am Arbeitsplatz erbringt, Alleinverdiener ist und vier Kinder zu versorgen hat, ein Bruttoeinkommen von 7750 Euro zugestanden, einer Ärztin mit den gleichen Eigenschaften und Lebensumständen dagegen nur 7300 Euro.
Während also eine Ungleichbehandlung von Männern und Frauen bei der direkten Nachfrage abgelehnt wird, wird sie bei der Bewertung konkreter und alltagsnaher Fallbeispiele sichtbar. Die direkte Abfrage gibt deshalb nur die vordergründige Ansicht wieder, in der Bewertung der Fallbeispiele kommen offenbar fest verankerte Einstellungen zum Tragen. Insgesamt werden Lohnunterschiede zwischen Frauen und Männern somit in weiten Teilen der Bevölkerung als gerecht angesehen.
Professor Dr. Stefan Liebig resümiert: „In einer "gerechten" Welt, in der jeder das Einkommen erhalten würde, was er für sich als gerechtes ansieht, gäbe es demnach ebenfalls Lohnunterschiede zwischen Männern und Frauen, sie wären nur etwas geringer als sie aktuell existieren.“
Zu den Ursachen für die unterschiedlichen Einkommen von Männern und Frauen tragen möglicherweise in der Bevölkerung verankerte Vorstellungen darüber bei, dass es vornehmliche Aufgabe des Mannes ist, seine Familie zu versorgen und der Platz der Frauen zunächst im Haushalt ist. Außerdem bilden sich Vorstellungen über gerechte Einkommen vor allem über Vergleiche mit anderen. Dabei besteht die grundsätzliche Tendenz, sich mit Personen zu vergleichen, die ähnliche Merkmale aufweisen wie man selbst. Dementsprechend vergleichen sich Frauen zunächst mit anderen Frauen. Wenn Frauen häufig in „Frauenberufen" tätig sind, das Lohnniveau in diesen Berufen aber niedriger ist als in „Männerberufen“, so vergleichen sie sich immer mit denjenigen, die weniger verdienen als Männer.
Frauen, die in Haushalten leben, in denen beide Partner erwerbstätig sind, haben jedoch deutlich höhere Ansprüche an ihr Einkommen als alleine lebende Frauen oder alleinverdienende Frauen. Ein Grund für diesen Unterschied besteht in den Vergleichsmöglichkeiten, die sich Frauen in Zweiverdienerhaushalten eröffnen. Sie können sich mit ihren – in der Regel besser bezahlten – Männern direkt vergleichen. Dies gilt insbesondere, wenn beide im gleichen Beruf tätig sind oder über eine ähnliche Ausbildung verfügen. Frauen können unter diesen Bedingungen Lohnunterschiede zwischen den Geschlechtern unmittelbar wahrnehmen. Deshalb haben Frauen in Zweiverdienerhaushalten ein deutlich höheres Ungerechtigkeitsempfinden im Bezug auf ihr eigenes Einkommen als Frauen, die alleine leben.
Diese Befunde erklären auch, warum trotz gesetzlich verankerten Diskriminierungsverbots weiterhin Unterschiede im Einkommen zwischen Männern und Frauen existieren. Es sind demnach nicht nur die Männer, die der Meinung sind, Frauen müssten am Arbeitsplatz weniger verdienen, auch die Frauen selbst haben deutlich niedrigere Erwartungen an ihr Einkommen und formulieren deshalb – etwa bei Gehaltsverhandlungen – geringere Ansprüche.
Die Ergebnisse wurden am Mittwoch, 7. Juli im Wochenbericht des DIW, Jg. 77, Heft 27-28, S. 11-16 veröffentlicht (www.diw.de)
Kontakt:
Professor Dr. Stefan Liebig, Universität Bielefeld
Fakultät für Soziologie
Telefon: 0521 / 106-4616
E-Mail: stefan.liebig@uni-bielefeld.de
Professor Dr. Thomas Hinz, Universität Konstanz
Fachbereich Geschichte und Soziologie
Telefon: 07531 / 88-3300
E-Mail: thomas.hinz@uni-konstanz.de
Prof. Dr. Jürgen Schupp, DIW Berlin
Sozio-oekonomisches Panel (SOEP)
Telefon: 030 / 89789-238
E-Mail: jschupp@diw.de
12.07.2010
(N)ONLINER Atlas 2010: 72 Prozent der Deutschen sind online
Laut aktuellem (N)ONLINER Atlas der Initiative D21 ist die Internetnutzung in Deutschland im vergangenen Jahr um 2,9 Prozentpunkte auf 72 Prozent gestiegen. Binnen eines Jahres haben somit zwei Millionen Menschen die digitale Welt neu für sich entdeckt. Doch wird aus den Zahlen auch deutlich, dass man von einer digitalen Gesellschaft in Deutschland – trotz erhöhter politischer und medialer Aufmerksamkeit – noch weit entfernt ist.
Noch immer sind 28 Prozent und damit knapp 19 Millionen Menschen über 14 Jahren nicht online. Und auch das aktuelle Wachstum zeigt, dass ohne gezielte Förderung in Zukunft mit geringeren Steigerungen zu rechnen ist. So fällt das diesjährige Wachstum im Vergleich zum Vorjahr um 1,1 Prozentpunkte geringer aus. Auch wollen nur noch 3,8 Prozent Nutzungsplaner in den nächsten zwölf Monaten das Internet neu für sich entdecken. 2009 waren es noch 4,3 Prozent.
Das sind die zentralen Ergebnisse der Jubiläumsausgabe des (N)ONLINER Atlas. Deutschlands größter Studie zur Internetnutzung, die seit zehn Jahren von TNS Emnid / TNS Infratest im Auftrag der Initiative D21 durchgeführt wird. Dabei werden die über 30.000 Interviewten nach Kriterien wie Alter, Geschlecht, Einkommen, Bildungsstand oder Beschäftigung befragt, woraus sich unter anderem detaillierte Rückschlüsse auf die Internetnutzung in den einzelnen Bundesländern, Regierungsbezirken und Ortsgrößenklassen ziehen lassen. Damit bietet die Studie einen ausführlichen Blick auf die momentanen Rahmenbedingungen für die digitale Gesellschaft in Deutschland.
„Es ist erfreulich, dass inzwischen fast drei Viertel aller Bürgerinnen und Bürger in Deutschland online sind“, betonte der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, Hans-Joachim Otto. Auf diesem Erfolg dürfe man sich aber nicht ausruhen. Otto kündigte daher an, dass das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie mit seiner Initiative „Internet erfahren“ nicht nur mehr Menschen ins Netz bringen, sondern vor allem deren Kompetenz im Internet erhöhen wolle. „Die Menschen müssen das Internet besser verstehen, um seine Risiken und seine Chancen zu erkennen und es sinnvoll nutzen zu können – deshalb muss es nun vor allem darum gehen, die so genannte „digitale Kompetenz“ zu erhöhen“, betonte Otto.
Bremen das Land der Onliner – Über 80 Prozent nutzen in der Hansestadt das Internet
Mit aktuell 80,2 Prozent Onliner-Anteil ist Bremen weiterhin einsame Spitze bei der Internetnutzung. Im Vergleich zum Vorjahr ist das ein erneut hoher Zuwachs von sechs Prozentpunkten. Auch die anderen Stadtstaaten (Berlin 75,2 Prozent und Hamburg 75 Prozent) sind unter den TOP 5 vertreten. Als einziges Flächenland kann sich Baden-Württemberg mit 76 Prozent dazwischen schieben und belegt den zweiten Platz bei der Internetnutzung unter den Bundesländern.
Die Wachstumsrate von Bremen wird in diesem Jahr nur noch von einem anderen Bundesland überboten: Rheinland-Pfalz weist mit 6,4 Prozent den höchsten Zuwachs aller Bundesländer auf. Lag es im letzten Jahr noch deutlich unter dem Schnitt, ist es jetzt mit 72,9 Prozentpunkten über die Durchschnittsmarke geklettert. Andere Bundesländer stagnieren dagegen weitestgehend: Nicht einmal um ein Prozentpunkt ist im Vergleich zum Vorjahr in Sachsen (0,7 Prozentpunkte) und in Mecklenburg-Vorpommern (0,8 Prozentpunkte) die Internetnutzung gestiegen. Entsprechend hat sich Sachsen im Ranking nicht verbessern können und Mecklenburg-Vorpommern ist sogar auf den letzten Platz abgerutscht. Allgemein konnte der Osten nicht aufholen. Im Gegenteil: die Schere zwischen West und Ost öffnet sich weiter. Die Kluft zwischen dem ersten und dem letzten Bundesland ist damit auf gewaltige 17,5 Prozentpunkte angewachsen. Diese Entwicklung zeichnet sich auch beim Stadt-Land-Gefälle ab: Während in Ballungsräumen inzwischen 74,8 Prozent der Einwohner online sind, sind es in Orten mit weniger als 5.000 Einwohnern gerade einmal 65,8 Prozent.
Bildungsgruppen nähern sich weiter an
Zum dritten Mal in Folge weist die Bevölkerungsgruppe mit formal einfacher Bildung den höchsten Zuwachs bei der Internetnutzung auf. Um 3,9 Prozentpunkte auf 56,6 Prozent stieg die Zahl der Onliner mit Volks- oder Hauptschulabschluss. Mit 5,0 Prozent sind auch die meisten Nutzungsplaner aller Bildungsgruppen hier vertreten, wodurch man in den nächsten Jahren mit einem weiteren überdurchschnittlichen Wachstum rechnen kann. Trotz dieser positiven Entwicklung liegt diese Bildungsgruppe weiterhin weit hinter den Gruppen mit einem weiterbildenden Schulabschluss (76,2 Prozent Onliner) und der Gruppe mit Abitur oder Studium (88,8 Prozent Onliner). Spitzenreiter sind Schüler, die bereits mit 97,5 Prozent Onliner-Anteil beinahe vollständig im Internet anzutreffen sind.
„Es gibt kaum noch einen Beruf, der ohne ein Mindestmaß an Kenntnissen über die digitalen Medien auskommt. Solange wir eine digitale Grundversorgung nicht bieten können, schaffen wir in Deutschland allerdings eine Ungleichheit, die neben einer persönlichen Benachteiligung auch dem Wirtschaftsstandort Deutschland nicht zugutekommt“ so Alf Henryk Wulf, Vizepräsident der Initiative D21 und Vorstandsvorsitzender der Alcatel-Lucent Deutschland AG.
Best Ager und Haushalte mit geringem Einkommen mit überdurchschnittlichem Wachstum
Auch wenn noch immer die Regel gilt, dass mit steigendem Alter die Internetnutzung abnimmt, verzeichnet auch in diesem Jahr die Altersgruppe 50plus mit 4,7 Prozentpunkten das höchste Wachstum. Inzwischen ist beinahe jeder zweite Best Ager (49,6 Prozent) online. Jedoch werden große Unterschiede in dieser Altersgruppe im Detail deutlich: Während bei den 50- bis 59-Jährigen noch 71,8 Prozent online sind, fällt dieser Wert bei den 60- bis 69-Jährigen auf 54,0 Prozent und bei den über 70-Jährigen ist nur noch knapp jeder Vierte online (23,3 Prozent Internetnutzung).
Haushalte mit einem Nettoeinkommen von unter 1.000 Euro schaffen in diesem Jahr ebenfalls erstmals den Sprung über die 50-Prozent-Hürde. Trotz Steigerung um 4,5 Prozentpunkte in dieser Einkommensklasse, besteht nach wie vor ein mehr als deutlicher Zusammenhang zwischen der Internetnutzung und dem Einkommen. So sind beispielsweise 92 Prozent der Deutschen mit einem Haushaltseinkommen von über 3.000 Euro bereits online und 80,0 Prozent der Einkommensschicht zwischen 2.000 und 3.000 Euro.
Breitbandnutzung – DSL bleibt Hauptzugangsart, Kabel- und Mobilzugänge steigen weiter
Unverändert zum Vorjahr ist DSL mit weitem Abstand die meist genutzte Internetzugangsart. 42,8 Prozent (Vorjahr 42,5 Prozent) der Bevölkerung gehen darüber breitbandig in die digitale Welt. Die größte Steigerung von 1,2 Prozentpunkten im Breitbandbereich kommt aber dem Kabelanschluss zugute. Aktuell finden 4,5 der Bevölkerung dadurch den Weg ins Netz. Der zweitgrößte Wachstumstreiber ist die Mobilfunknutzung von zu Hause aus: Mit 1,9 Prozent verdoppelt sich nahezu der Bevölkerungsanteil, der diesen Kanal als Hauptzugangsart für die Internetnutzung zu Hause angibt. Gerade die beliebten UMTS-Sticks haben daran einen großen Anteil.
„Echte Teilhabe am Internet setzt eine breitbandige Internetnutzung voraus. Erfreulich ist, dass die Breitbandnutzung in Deutschland besonders durch ein Wachstum beim Breitbandkabel und mobilen Internetzugang weiter zunimmt. Dennoch bleibt die Nutzung von Schmalbandnutzung recht konstant und beläuft sich seit 2008 auf 16 Prozent der Bevölkerung.“, sagt Robert A. Wieland, Mitglied des D21-Gesamtvorstandes und Geschäftsführer der TNS Infratest GmbH.
Den aktuellen (N)ONLINER Atlas sowie weitere Informationen finden Sie unter: www.nonliner-atlas.de
Pressekontakt:
Daniel Ott
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Initiative D21 e.V.
Reinhardtstr. 38 | 10117 Berlin
Telefon: 030 – 526 87 22 55
Telefax: 030 – 526 87 22 60
E-Mail: - danielottinitiatived21de
Über die Initiative D21
Die Initiative D21 ist Deutschlands größte Partnerschaft von Politik und Wirtschaft für die Informationsgesellschaft. Sie umfasst ein parteien- und branchenübergreifendes Netzwerk von 200 Mitgliedsunternehmen und -institutionen sowie politischen Partnern aus Bund, Ländern und Kommunen. Ihr Ziel ist es, die Digitale Gesellschaft mit gemeinnützigen, wegweisenden Projekten zu gestalten und Deutschland in der digitalen Welt des 21. Jahrhunderts gesellschaftlich und wirtschaftlich erfolgreich zu machen.
13.07.2010
Bundesfamilienministerin beruft Bundesjugendkuratorium
Die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Kristina Schröder, hat heute im Namen der Bundesregierung 15 Persönlichkeiten aus Wissenschaft, Forschung und Praxis der Kinder- und Jugendhilfe zu Mitgliedern des Bundesjugendkuratoriums (BJK) für die 17. Legislaturperiode berufen. Das BJK berät die Bundesregierung in grundsätzlichen Fragen der Kinder- und Jugendhilfe.
"Jugendpolitik ist eine Querschnittsaufgabe. Deshalb bedarf es aller Kräfte, um die Jugendpolitik zu stärken und weiterzuentwickeln", sagte Schröder. Das Bundesjugendkuratorium wird sich auch mit Fragen zur Gestaltung der Europäischen Jugendpolitik beschäftigen aber auch mit aktuellen Themen im Bereich der Kinder- und Jugendhilfe. Das BJK setzt sich zusammen aus Sachverständigen aus Wissenschaft und Forschung sowie Vertreterinnen oder Vertretern für die Länder, die Kommunen, den Jugendbereich, die Kirchen, Arbeitgeber und Verbände.
14.07.2010
Mädchenkonferenz für junge Frauen mit Behinderung
Vom 29. bis 31.10.2010 findet die 7. Mädchenkonferenz für Mädchen und junge Frauen mit Behinderung in Altdorf bei Nürnberg (Bayern) statt.
Unter dem Motto "Jung - weiblich - behindert: Echt starke Mädchen" lädt der Bundesverband für körper- und mehrfachbehinderte Menschen e.V. ein.
Mädchen und junge Frauen mit Behinderungen können an zahlreichen Workshops und Mitmach-Aktionen teilnehmen und spannende Tage miteinander verbringen.
Die Unterkunft und Verpflegung wird organisiert, notwendige Begleitpersonen und Assistenz müssen von den Teilnehmerinnen selbst sicher gestellt werden. Die Unterbringung erfolgt auf Matratzen in den Klassen- und Tagesstätten-Räumen und im Internat des Wichernhauses in Mehrbettzimmern.
Der Teilnahmebeitrag beträgt Euro 50,-/Person, Fahrtkosten werden im Anschluss zur Hälfte erstattet.
Mädchenkonferenz Programm [76,50 kB]
Anmeldung Mädchenkonferenz [23,21 kB]
Weitere Infos zum bvkm bzw. zu Mädchenkonferenzen in den letzten Jahren:
15.07.2010
Mädchen in technischen Berufen
In der Rubrik "girls@work" berichten Mädchen, wie sie über den Girls'Day zu ihrem Beruf in Technik oder Naturwissenschaften gekommen sind. Linda ist 17 Jahre alt und macht eine Ausbildung als Mechatronikerin. 2007 hat sie am Girls’Day teilgenommen und sich daraufhin für den Beruf entschieden. Mehr Portraits unter
15.07.2010
Schwerpunkt Eltern & Berufsorientierung
Die Unterstützung von Eltern ist bei der Berufswahlorientierung besonders gefragt. Das gemeinsame Gespräch mit Eltern und ihr Rat sind für viele Mädchen und Jungen bei der Berufswahl besonders wichtig. Der Schwerpunkt "Eltern" auf www.girls-day.de will Eltern unterstützen und informieren. Im Interview berichten Eltern über die Berufwahl ihrer Töchter im technischen Bereich, eine Linksammlung verweist auf wichtige Quellen zur Information und das Wiki "Eltern & Berufsorientierung" gibt Antwort zu Fragen der Berufsorientierung - vor allem von Töchtern.
15.07.2010
"Vision 2027 – Erfinde deine Zukunft" im Frauenmuseum Wiesbaden
Das Frauenmuseum Wiesbaden zeigt vom 9. September bis 16. Oktober 2010 die Ausstellung "Vision 2027 – Erfinde deine Zukunft. Weibliche Vorbilder in Handwerk, Technik und Naturwissenschaft. Die Ausstellung zeigt herausragende kreative Ideen und technische Erfindungen von Mädchen und jungen Frauen für die Zukunft Europas. Ausgangspunkt für die Konzeption der Ausstellung waren die Ideen, die im Girls'Day Technik-Kreativ-Wettbewerb »Vision 2027 – Erfinde deine Zukunft« von Mädchen im Alter von 10 bis 17 Jahren eingereicht wurden.
Im Rahmen des Wettbewerbs konnten Schülerinnen technische Erfindungen in den Themenfeldern Umwelt und Energie, Mobilität und Verkehr sowie Gesundheit und Ernährung einreichen. Aus den rund 200 eingesandten Beiträgen werden in der Ausstellung besonders interessante Beispiele vorgestellt und im Kontext von Studiengängen und Ausbildungsberufen aus Technik, Handwerk und Naturwissenschaften präsentiert. Eine Auswahl der prämierten Exponate
Role Models, weibliche Vorbilder, die einen frauenuntypischen Beruf ergriffen haben und berühmte Erfinderinnen der Vergangenheit und Gegenwart werden ebenfalls in dieser Ausstellung vorgestellt und sollen als ermutigende Beispiele für Mädchen und junge Frauen dienen.
Neben der Wanderausstellung "Vision 2027" wird in Wiesbaden auch eine Auswahl der prämierten Exponate ausgestellt.
http://www.frauenmuseum-wiesbaden.de/fmw/vorschau_III.html
Mehr Informationen zur Girls'Day Wanderausstellung "Vision 2027" finden Sie unter
http://www.girls-day.de/Service/Vision_2027
15.07.2010
Girls'Day beim Tag der offenen Tür des BMFSFJ
Am 21. und 22. August 2010 wird sich der Girls'Day - Mädchen-Zukunftstag beim Tag der offenen Tür im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend in Berlin präsentieren. Neben Informationen rund um den bundesweiten Aktionstag wird es spannende Mitmach-Experimente für Mädchen geben.
19.07.2010
Wettbewerb um die besten Konzepte zur Durchführung von tasteMINT
Im Rahmen des Nationalen Pakts für Frauen in MINT Berufen „Komm, mach MINT!“ wurde der Wettbewerb tasteMINT – Konzepte zur nachhaltigen Umsetzung ausgeschrieben. Mit dem Wettbewerb werden vorbildhafte Konzepte gesucht, mit denen tasteMINT an Hochschulen oder anderen Institutionen eingeführt werden kann. Zur Teilnahme aufgefordert sind insbesondere Hochschulen. Es können aber auch öffentliche und private Bildungseinrichtungen, Akademien und Institutionen teilnehmen, die im Bereich der Studienorientierung tätig sind. Eingereicht werden können Konzepte für Maßnahmen, Angebote und Aktivitäten, die die dauerhafte Einführung von tasteMINT zum Inhalt haben. Einsendeschluss ist der 20. September 2010. Interessierte werden gebeten, sich die Teilnahmeunterlagen herunterzuladen:
19.07.2010
Der Deutsche Schulpreis geht in die fünfte Runde
Seit dem 9. Juni 2010 können allgemeinbildende Schulen in Deutschland erneut am größten und höchst dotierten deutschen Schulwettbewerb "Der Deutsche Schulpreis" teilnehmen. Zum ersten Mal steht der Wettbewerb auch beruflichen Schulen offen. Gesucht werden Schulen, die herausragende pädagogische Leistungen vollbringen und Vorbilder für die Schulentwicklung in Deutschland sein wollen. Einsendeschluss ist der 30. September 2010.
Die Bewerbungsfrist für den Deutschen Schulpreis 2011 endet am 30. September 2010. Weitere Informationen und die Bewerbungsunterlagen finden Sie im Internet unter:
19.07.2010
Internetseite "Väter in Balance" online
Zur Initiierung und Durchführung väterfreundlicher Maßnahmen in Betrieben wurde die Internetseite "Väter in Balance" gestaltet, die vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert wird. Die Website "Väter in Balance" bietet praktische Hilfestellungen zur Umsetzung väterfreundlicher Maßnahmen in Unternehmen sowie familien- und väternaher Dienstleistungen im sozialen und erzieherischen Bereich. "Väter in Balance" beinhaltet zudem konkrete Unterstützung für Führungskräfte, um auch männlichen Mitarbeitern die Vereinbarkeit von Beruf und Familie ermöglichen zu können. Außerdem können Betriebsräte praxisgeeignete Werkzeuge nutzen, um sowohl Männern als auch Frauen Chancengleichheit zu ermöglichen.
20.07.2010
Projekt "komm auf Tour"
Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) stellt Evaluationsergebnisse aus dem Projekt „komm auf Tour – meine Stärken, meine Zukunft“ zur vertieften Berufsorientierung und Lebensplanung" vor. Die Evaluation der Pilotphase 2006/2007 bestätigte bereits den strukturellen Projektbedarf sowie die Zielerreichung auf den Ebenen der Akteurinnen und Akteure, der Lehrkräfte, der Eltern sowie der Schülerinnen und Schüler.
Die aktuelle Studie des Sozialwissenschaftlichen FrauenForschungsInstituts (SoFFI F.) untersuchte die Effekte des Parcours auf Einstellungen der Jugendlichen zu Aspekten der Lebensplanung und der Berufsorientierung, differenziert nach Geschlecht und Migrationshintergrund. Hierzu wurden die Schülerinnen und Schüler der 7./8. Klasse vor und nach dem Parcours befragt. Eine Zusammenfassung der zentralen Ergebnisse finden Sie hier:
22.07.2010
Thüringer Mädchen-Technik-Kongress
Am 22.09.2010 findet der Thüringer Mädchen-Technik Kongress für Thüringer Schülerinnen der 7. bis 13. Klassen statt. Auch die Lehrerinnen und Lehrer sind herzlich eingeladen am Mädchen-Technik Kongress teilzunehmen. Ziel des Thüringer Mädchen-Technik Kongresses ist es, sich ein Bild darüber zu machen, welche spannenden und interessanten Berufe es im Bereich der MINT-Fächer, Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik, gibt. In diesen Berufsfeldern sind die unterschiedlichsten Interessen, Erfahrungen und Talente gefragt. Diese sollen für die Mädchen erlebbar gemacht werden.
Der Kongress findet auf dem Gelände der Fachhochschule Jena statt. Die Zahl der Teilnehmenden ist auf 300 Schülerinnen begrenzt und die Anmeldung erfolgt in der Regel über die Lehrkräfte als Gruppenanmeldung. Daraufhin erhalten die Lehrerinnen und Lehrer eine Übersicht aller Einzelveranstaltungen, aus denen sich die Schülerinnen die Veranstaltungen auswählen, welche sie besuchen möchten.
22.07.2010
KickStart - Berufsorientierungsmesse geht in die zweite Runde
„KickStarter sind Durchstarter!“- so lautet das Motto der KickStart 2010 für ganz Sachsen-Anhalt. Am 24. und 25. September 2010 heißt es in Magdeburg unter Schirmherrschaft von Wirtschaftsminister Dr. Reiner Haseloff zum zweiten Mal „Ausbildung zu vergeben“. Für die Unternehmen ist die Nachwuchssicherung einer der wichtigsten Wege, den Fachkräftebedarf zu decken.
Für Besucher, die sich über eine spätere Ausbildung oder ein duales Studium informieren wollen, ist die KickStart ideal. Es erwartet Sie eine Mischung aus fundierter Berufsinformation mit vielen spannenden Berufsbildern, Vorführungen von interessanten Arbeitsprozessen und Techniken, jugendnahem Rahmenprogramm mit Show, Multimedia sowie Unterhaltung. An den Ständen kann man mit derzeitigen Azubis auf Augenhöhe über deren Erfahrungen sprechen und bei betrieblichen Entscheidern weitere Karrierewege erkunden.
26.07.2010
Informatica Feminale und Ingenieurinnen-Sommeruni 2010 in Bremen
Die Universität Bremen veranstaltet in diesem Jahr zwei Sommeruniversitäten für Frauen in der Informatik und in den Ingenieurwissenschaften. Die 13. Sommeruniversität für Informatikerinnen "Informatica Feminale" findet vom 06.-17.09.2010 in der Universität Bremen statt. Vom 30.08. bis 10.09.2010 folgt dann die "Ingenieurinnen-Sommeruni" - ein bundesweites Sommerstudium für Frauen in den Ingenieurwissenschaften.
Das Angebot der beiden Sommeruniversitäten richtet sich an Studentinnen aller Hochschularten sowie an Weiterbildung interessierte Frauen und umfasst Fachinhalte der Ingenieurwissenschaften und der Informatik vom Studieneinstieg über Grundlagen bis zu Spezialthemen. Workshops zu Beruf und Karriere runden das Programm ab. Der Unterricht findet in kleinen Gruppen durch Dozentinnen aus Wissenschaft und Praxis statt. Teilnehmerinnen können ein- bis mehrtägige Vorlesungen, Workshops oder Seminare besuchen und Leistungsnachweise sowie Credit Points erwerben.
Zusätzlich finden öffentliche Vorträge und Diskussionsrunden zu aktuellen Themen aus den beiden Bereichen Ingenieurwissenschaften und Informatik statt. Ein Rahmenprogramm lädt zum Entspannen und zum Netzwerken unter Teilnehmerinnen und Dozentinnen ein. Teilnehmerinnen von Universitäten und Fachhochschulen aus dem In- und Ausland werden erwartet. Auch Schülerinnen und Fachfrauen sind willkommen.
Das gemeinsame JobForum am 8. September 2010 während der beiden Sommeruniversiäten bietet Firmen langfristige Kontakte zu engagierten Studentinnen und motivierten neuen Mitarbeiterinnen. In diesem Jahr unterstützt Google als Hauptsponsor die Informatica Feminale.
Die Anmeldegebühr beträgt einmalig 35 Euro für Studentinnen für einen Aufenthaltszeitraum von zwei Wochen – egal bei welcher der beiden Sommerstudien. Für drei Teilnahmewochen beträgt die Gebühr 50 Euro insgesamt. Plätze werden bis zum Beginn der Sommeruniversität vergeben. Während der gesamten Zeit steht eine kostenlose Kinderbetreuung zur Verfügung.
Mehr Informationen
Das 13. bundesweite
Sommerstudium
Informatica Feminale
vom 06. bis 17. September 2010
http://www.informatica-feminale.de/
Die 2. bundesweite
Ingenieurinnen-Sommeruni
vom 30. August bis 10. September 2010
http://www.ingenieurinnen-sommeruni.de/
26.07.2010
Mehr Männer in Kitas: Maßnahmen und Förderungen
Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend startet langfristig angelegte Maßnahmen, um mehr Männer für die Arbeit in Kindertagesstätten zu gewinnen. Fachlich begleitet wird dieses Vorhaben von der eigens dafür eingerichteten Koordinationsstelle "Männer in Kitas".
Das Modellprogramm ‚MEHR Männer in Kitas’ des Europäischen Sozialfonds (ESF) hat zum Ziel, durch die Erprobung innovativer Modellprojekte mittel- und langfristig dazu beizutragen, den Anteil von männlichen Erziehern in Kitas auf 20 Prozent zu erhöhen.
Mindestens 10 Modellregionen sollen durch das Bundesfamilienministerium und den Europäischen Sozialfonds gefördert werden. Bewerben können sich Träger oder Trägerverbände von Kindertagesstätten, die überörtlich oder in einer Großstadt arbeiten und deren mitwirkende Kitas über ein pädagogisches Konzept und eine intensive Elternarbeit verfügen. Mindestens 25 Prozent der Einrichtungen sollen einen erhöhten Anteil von Kindern mit Migrationshintergrund oder aus sozial schwachen Familien aufweisen.
Mehr Informationen zum Thema finden Sie im Magazin "Im Fokus" unter
26.07.2010
It’s Your Energy Jugendkongress
Am 5. und 6. August lädt die Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena) Jugendliche aus ganz Deutschland dazu ein, gemeinsam mit Experten aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft die Energieversorgung von morgen zu diskutieren. Um möglichst vielen Jugendlichen die Teilnahme zu ermöglichen, stellt die dena gerne auf Anfrage kostenfreie Bahntickets zur Verfügung, gültig von jedem Bahnhof in Deutschland.
Der dena-Jugendkongress will im Wissenschaftsjahr den Dialog zwischen Jugend, Politik und Wissenschaft gestalten und das Interesse an der aktiven Auseinandersetzung mit dem Thema Energie fördern. Dabei geht es bei der Frage nach der zukünftigen Energieversorgung meist um die Energie, die die nachfolgenden Generationen nutzen werden.
Die Teilnahme am Kongress sowie die Verpflegung sind frei. Eine Anmeldung über die Internetseite www.itsyourenergy.de ist jedoch erforderlich.
Auf der Internetplattform www.itsyourenergy.de können Jugendliche im Vorfeld ihren Kongress mitgestalten und sich aktiv mit dem Themenfeld Energie auseinandersetzen. Das Projekt steht unter der Schirmherrschaft der Bundesministerin für Bildung und Forschung, Frau Prof. Dr. Annette Schavan, die den Kongress auch mit einer Begrüßungsrede eröffnen wird.
Auf dem Programm stehen Energy Sessions, Keynotes, zu verschiedenen Themen, ein Planspiel und Sessions zu verschiedenen Berufsbildern beispielsweise mit jungen Ingenieurinnen, den MINT-Role-Models, die aus ihrem Berufsalltag berichten. Hinzu kommen eine Ausstellung, eine Praxistour Energie und ein Beach BBQ. Einzelheiten finden Sie www.itsyourenergy.de.
It's Your Energy - Deine Energie, Deine Zukunft!
5.- 6. August 2010, Berliner Congress Centrum (bcc)
Alexanderstraße 11, 10178 Berlin
Informationen & Anmeldung unter www.itsyourenergy.de
Facebook: www.facebook.com/itsyourenergy
Twitter: www.twitter.com/itsyourenergy
YouTube: www.youtube.com/user/Jugendkongress
studiVZ: www.studivz.de/itsyourenergy
Für Fragen und weitere Informationen, insbesondere zu Fragen der Fahrtkosten, steht Ihnen die Projektleiterin Energiesysteme und Energiedienstleistungen bei Dena gerne zur Verfügung:
Nadia Grimm
Chausseestr. 128a, 10115 Berlin
Tel: 030/72 61 65 – 804
Fax: 030/72 61 65 - 699
Mail
grimm
dena
de
28.07.2010
Mädchen machen Technik 2010 in Bayern
Auch in diesem Jahr wird in den Sommerferien in der Zeit vom 02.08.2010 - 02.09.2010 das Ferienprogramm bayrischer Hochschulen und Forschungseinrichtungen „Mädchen machen Technik“ angeboten. Mit 35 Projekten aus den Bereichen Naturwissenschaft und Technik, Mathematik, Informatik und Medizin sollen den Mädchen im Alter zwischen 10 und 16 Jahren naturwissenschaftliche und technische Sachverhalte auf spielerische und spannende Weise näher gebracht werden. Weitere Informationen zu den Projekten sind auf der Homepage zu finden, dort kann man sich auch für einzelne Projekte anmelden.
28.07.2010
Siebtes UniCamp für Schülerinnen in Saarbrücken
„Löten bis es blinkt“, Nanogold herstellen und Uniluft schnuppern – das dürfen 40 Schülerinnen beim siebten UniCamp, das vom 2. bis 6. August auf dem Campus der Saar-Uni stattfindet. Die Teilnehmerinnen erleben eine spannende Woche, bei der sie neben vielen Freizeit-Aktivitäten die MINT-Fächer Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik kennenlernen und ihre Talente entdecken können. Eröffnet wird das UniCamp am Montag, dem 2. August, vom leitenden Universitätsdirektor Gerhard Korz und dem Staatssekretär des Bildungsministeriums des Saarlands, Dr. Stephan Körner.
„Das Interesse an der Veranstaltung ist erfreulich groß, so dass sich auch in diesem Jahr wieder viele Schülerinnen der 8. und 9. Klassenstufe für die Teilnahme am Uni-Camp beworben hatten“, sagt der Vizepräsident für Lehre und Studium, Professor Manfred Schmitt. „Mit dem UniCamp wollen wir Talente entdecken und fördern und den Teilnehmerinnen Studienmöglichkeiten und Berufsbilder in den MINT-Fächern aufzeigen. Mit etwa zehn Prozent sind Frauen in den naturwissenschaftlich-technischen Berufen nämlich immer noch unterrepräsentiert.“ „Die stetig steigenden Teilnehmer-Zahlen belegen das große Interesse, das auch Mädchen für naturwissenschaftliche und technische Berufe entwickeln können. Das UniCamp eröffnet ihnen spannende Einblicke, das ist gut so. Wir möchten viele junge, gut ausgebildete Frauen für die naturwissenschaftlichen und technischen Studiengänge begeistern, denn die Nachfrage am Arbeitsmarkt in diesen Berufsfeldern steigt immer noch“, so Staatsekretär Stephan Körner.
Während des UniCamps dürfen die Schülerinnen in verschiedenen Workshops selbst experimentieren und erhalten so einen Einblick in die Forschungsfelder der Naturwissenschaftlich-Technischen Fakultäten. Die Kompetenzzentren für Informatik und für Molekulare Medizin sind auch beteiligt.
Los geht’s am Montag in der Physik, wo in verschiedenen Laboren in Kleingruppen praktische Versuche durchgeführt werden. Im SinnTec-Labor der Mechatronik können die Teilnehmerinnen am Dienstag „Löten bis es blinkt“, im Bereich Materialwissenschaft und Werkstofftechnik lernen sie unter anderem, wie man Klebstoffe selbst herstellt. Am Mittwoch stehen ein Roboter-Workshop in der Informatik sowie ein Besuch des Schülerlabors NanoBioLab in der Chemie auf dem Programm, bevor es am Donnerstag zum Kompetenzzentrum Molekulare Medizin nach Homburg geht. Dort dürfen die Schülerinnen unter anderem DNA isolieren. Welche Rolle Mathematik bei der Komprimierung von Musikdateien spielt, lernen die Schülerinnen am Freitag. Danach erfahren sie, wozu man die Bioinformatik braucht. Ein attraktives Rahmenprogramm mit einer Campus-Rallye, Theaterworkshops, einem Grill-Abend und weiteren spannenden Events runden das Programm ab.
Eröffnung am Montag, dem 2. August 2010, um 9 Uhr
Herman Neuberger Sportschule, Saarbrücken, Konferenzraum 1
Mehr unter
29.07.2010
Fachtagung zum Thema "Lebenstraum - Traumberuf" in Magdeburg
Am 30. August 2010 findet in Magdeburg die Fachtagung zur Berufsorientierung "Verlorene Zeit fängt man nie wieder ein" statt. Diskutiert werden sollen Wege und Möglichkeiten, eine Lebenswegplanung und Berufsorientierung, ausgerichtet an den Interessen und Fähigkeiten eines jeden Mädchens und Jungen, zu gestalten und so den Herausforderungen am sachsen-anhaltischen Arbeitsmarkts zu begegnen.
Einen Lebenstraum haben viele Menschen, sowohl Jungen als auch Mädchen. Einen wichtigen Teil nimmt dabei oft der Traumberuf ein. Aber was braucht es, um diesem Traum näher zu kommen? Wie wird aus dem Traumberuf ein klares berufliches Ziel? Eine gelingende Berufsorientierung kann hier Antworten liefern und Wege in den Arbeitsmarkt aufzeigen. Aber wann ist die richtige Orientierungszeit? Und wie kann man junge Frauen und Männer darauf vorbereiten, dass sie sich zeitlebens beruflich verändern werden?!
Termin
30. August 2010 von 09:00 bis 16:30 Uhr
Guericke Zentrum Magdeburg (ehemals Lukasklause)
Programm
Den Flyer zur Fachtagung finden Sie hier als PDF:
29.07.2010
Reine Mädchensache: Herbstuniversität 2010 für Schülerinnen in Hannover
Studiengänge wie Informatik, Physik, Mathematik oder Maschinenbau gelten immer noch als Männerdomäne - dabei sind diese Studienfächer auch für Frauen spannend und bieten sehr gute Berufsaussichten. In der Woche von Montag, 11. Oktober bis Freitag 15. Oktober 2010 können Schülerinnen der Klassenstufen 10 bis 13 während der Herbstuniversität an der Leibniz Universität Hannover erste Einblicke in technische und naturwissenschaftliche Fächer gewinnen sowie Studienabläufe und -inhalte kennen lernen. Neben dem Besuch von Vorträgen sind die Schülerinnen eingeladen in Versuchen und praktischen Übungen die Theorie in die Praxis umzusetzen. Darüber hinaus kommen sie mit Studierenden, Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ins Gespräch und können erste Eindrücke von ihrem möglichen zukünftigen Studiengang sammeln.
Wann?
Montag, 11. Oktober bis Freitag, 15. Oktober 2010
Anmeldeschluss:
Montag, 20. September 2010
Wo?
Leibniz Universität Hannover, Welfengarten 1, 30167 Hannover,
Programm und eine Online-Anmeldung finden sich unter folgendem Link:
30.07.2010
Berufsorientierungsportal für Jugendliche: AZUBOT
AZUBOT ist ein neues Internet-Portal für Jugendliche, die sich in der Berufsfindung befinden. Schwerpunkt sind kurze Filme, in denen Ausbildungsberufe jugendgerecht dargestellt werden. Darüber hinaus gibt es weitere Informationen zum Thema Ausbildung, Anzeigen freier Lehrstellen, ein Forum sowie ein Chat zur Kommunikation untereinander.
Das Projekt wird von der Hamburger Behörde für Kultur, Sport und Medien unterstützt.
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