02.04.2012
Mobile Sensoren – Lass deine Umgebung sprechen!
In den Osterferien (10. bis 13.4.2011) bietet die Universität Münster jeweils von 9 bis 13 Uhr Workshops zu verschiedenen Themen der Geoinformatik unter dem Motto "Mobile Sensoren - Lass Deine Umgebung sprechen!" an.
Der Workshop bietet Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufen 7 bis 13 die Chance, viele verschiedene Sensoren kennenzulernen und die Informationen der Umwelt in den Computer einzupflegen. Außerdem erhalten die Schülerinnen und Schüler einen Einblick in den Alltag und die Arbeitsweise von Forscherinnen und Forschern an der Universität sowie weitere Informationen über Berufe der Geoinformatik.
Die Workshops mit täglich wechselnden Themen sind einzeln buchbar und kostenlos.
Anmeldung unter: 0251-8936199 oder
ferienworkshop
uni-muenster
de
Weitere Informationen unter
02.04.2012
Wettbewerb zur Förderung von Bildungsnetzwerken
Was können Schülerinnen und Schüler zur nachhaltigen Entwicklung ihrer Stadt beitragen? Wie können Unternehmen und Universitäten gemeinsam nachhaltige Mobilität fördern? Wie wird eine Gemeinde zum Vorreiter bei der Energiewende, und was können Bürgerinnen und Bürger, Politik und Verwaltung dabei voneinander lernen?
Bildung ist die Basis für eine nachhaltige Entwicklung. Deshalb haben das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und der Rat für Nachhaltige Entwicklung zu einem "Wettbewerb zur Förderung von lokalen Bildungs- und Kompetenznetzwerken für Nachhaltigkeit" aufgerufen. Bis zu 30 Preisträger werden je mit bis zu 35.000 Euro gefördert.
Um teilzunehmen, müssen sich mindestens vier Partner zu einem lokalen Netzwerk zusammenschließen. Neben klassischen Bildungseinrichtungen können sich auch Kommunen, Unternehmen und zivilgesellschaftliche Akteure wie etwa Nichtregierungsorganisationen (NGOs), Stadtteilgruppen, Kirchen oder Kulturinitiativen beteiligen. Im Fokus des Wettbewerbs stehen nachhaltige und innovative Technologien.
"Es ist von großer Bedeutung, dass wir verstehen, wie wir mit unserer Umwelt und den vorhandenen Ressourcen verantwortungsbewusst umgehen können", so der Parlamentarische Staatssekretär im BMBF, Dr. Helge Braun. "Der Wettbewerb fördert die Bildung von Netzwerken, welche für die Entwicklung neuer Ideen und Innovationen besonders wichtig sind."
Die Bewerbungsfrist zur Einreichung von Projektskizzen läuft bis zum 31.05.12.
Weitere Informationen zum Wettbewerb unter
03.04.2012
Schülerinnen und Schüler für Videos zu "GreenITube" ausgezeichnet
Die Preisträgerinnen und Preisträger des Kurzfilmwettbewerbs "greenITube" stehen fest. Die umweltbewussten Schülerinnen und Schüler wurden für ihre sehenswerten YouTube-Videos ausgezeichnet.
Für seine Tipps zum Einsparen von Material und CO2-Emissionen beim Umgang mit Laptop und Internet hat Max Möller (18) aus Dresden den Hauptpreis gewonnen. Platz zwei ging an Patrick Flisz (18) und Erik Sosnowski (18) aus Speyer für eine gefakte TV-Reportage, in der ein forscher TV-Reporter untersucht, wie "grün" die IT-Ausstattung eines jungen Users ist. Bronze erhielt Johanna Hoppe (16) aus dem niedersächsischen Landkreis Rotenburg/Wümme für ihren Animationsfilm "Schalt ab!".
Gefördert wurde der Wettbewerb des unabhängigen Berliner IZT - Institut für Zukunftsstudien und Technologiebewertung vom Umweltbundesamt. Jochen Flasbarth, Präsident der Behörde, freute sich als Schirmherr über die zahlreichen umweltbewussten Nachwuchsfilmemacherinnen und -macher und vergab persönlich die Preise. Die Jury belobigte sechs weitere sehenswerte Kurzfilme.
03.04.2012
Forschungsprojekt zum Frauenmangel in Technikberufen
Der Lehrstuhl für Statistik und Ökonometrie an der Universität Hohenheim untersucht den geringen Frauenanteil in MINT-Berufen. Dieser liegt bundesweit bei unter 20 Prozent. Damit gehört Deutschland zu den Schlusslichtern in Europa.
Bis Juli 2013 soll das Forschungsprojekt Fragen wie "Warum ergreifen so wenige Frauen technische Berufe? Ändert der Girls'Day etwas daran oder vielleicht getrennter Unterricht für Jungs und Mädels in der Oberstufe? Welche strukturellen Unterschiede gibt es zwischen der Ingenieurin und der Kindergärtnerin? Hat die eine einen Ingenieur als Vater und die andere nicht?" klären.
Das auf drei Jahre angelegte Forschungsprojekt "Determinanten des Erwerbslebens von Frauen in MINT-Berufen im europäischen Vergleich" ist Teil eines großangelegten Programms des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und des Europäischen Sozialfonds (ESF). Neben den Gründen für den geringen Frauenanteil in MINT-Berufen werden auch Lösungsansätze erarbeitet.
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04.04.2012
Schnupperausbildung 2012: Werde ein MINT-Girl!
In diesem Jahr bietet der Ausbildungsbereich im Ada-Lovelace-Projekt in Koblenz ein ganz besonderes Angebot für Schülerinnen der Abschlussklassen aller Schulformen: An jeweils einem (Frei-)Tag im Monat dürfen sie in attraktive Betriebe aus Koblenz und näherer Umgebung hineinschnuppern.
Informiert wird über Ausbildungsberufe und duale Studiengänge aus dem MINT-Bereich, die Betriebe wie die Deutsche Telekom AG, Stabilus GmbH, TRW Automotive oder die Debeka Versicherungsgruppe u.v.m. anbieten. Außerdem gibt es einen praktischen Einblick in die Ausbildungsinhalte, Einstellungsverfahren und Betriebsabläufe der jeweiligen Unternehmen. Abgerundet wird die Hilfe bei der Berufsorientierung bei einem in den Sommerferien stattfindenden Bewerbungstraining.
Das Angebot startet am 19. April 2012 und endet im Dezember 2012 und findet in der Regel am letzten Freitag des Monats von 09:00 bis 16:00 Uhr in den Räumlichkeiten der Unternehmen statt.
Anmeldeschluss ist der 13.04.2012.
10.04.2012
Frauen im Wissenschaftssystem
An Deutschlands Hochschulen ist der Frauenanteil unter den Professuren auf einen neuen Höchststand gestiegen. Im Jahr 2010 lehrten und forschten nach den Daten des Statistischen Bundesamtes rund 7.945 Professorinnen. Der Anteil der Lehrstuhlinhaberinnen stieg seit 1995 von acht auf rund 19 Prozent an.
Dabei unterscheidet sich der Frauenanteil deutlich zwischen den einzelnen Fachrichtungen: Nur in den Sprach- und Kulturwissenschaften liegt der Anteil der Professorinnen über 30 Prozent. In den Ingenieurwissenschaften beträgt ihr Anteil nur neun Prozent, im Bereich Mathematik/Naturwissenschaften zwölf Prozent.
Um den Anteil von Professorinnen an den deutschen Hochschulen gezielt zu steigern, hat das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gemeinsam mit den Ländern im Jahr 2007 das Professorinnen-Programm gestartet. Über eine Laufzeit von fünf Jahren sollten mindestens 200 neue Stellen für Professorinnen an den deutschen Hochschulen geschaffen werden. Das Programm mit dem Gesamtvolumen von 150 Millionen Euro wird je hälftig vom BMBF und den Ländern finanziert. Universitäten, Fachhochschulen und künstlerische Hochschulen sollen auf der Grundlage einer positiven Begutachtung ihres Gleichstellungskonzepts die Möglichkeit erhalten, bis zu drei Berufungen von Frauen auf unbefristete W2- und W3-Professuren gefördert zu bekommen.
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10.04.2012
Ideenfang: Erfinden – Entdecken – Entwickeln
Der Startschuss für die vierte Runde des beliebten Wettbewerbs für Schülerinnen und Schüler zur IdeenExpo 2013 ist gefallen.
Erstmals haben auch Schülerinnen und Schüler außerhalb Niedersachsens die Chance, mit ihren kreativen, praktischen und innovativen Ideen für naturwissenschaftlich-technische Erfindungen die Jury zu überzeugen und so zum Aussteller auf der IdeenExpo 2013 zu werden.
Teilnehmen können alle Schülerinnen und Schüler allgemein- und berufsbildender Schulen, die sich in einem Team von mindestens drei Personen zusammenfinden und gemeinsam mit einer Lehrkraft neue Ideen entwickeln und umsetzen. Die Beiträge aus den Jahrgängen 1-4, 5-9 und 10-13 treten jeweils gegeneinander an.
Anmeldeschluss ist der 26. Oktober 2012.
Weitere Informationen unter
11.04.2012
Wettbewerb "Zeig uns MINT in deinem Leben"
"Zeig uns MINT in deinem Leben" ist ein Wettbewerb für Mädchen zwischen 12 und 17, die in Baden-Württemberg zur Schule gehen. Beim Wettbewerb gilt es, die eigene Kreativität unter Beweis zu stellen und zu zeigen, wo überall MINT drinsteckt.
Um mitzumachen, müsst ihr keine Mathe-Genies oder Computer-Nerds sein. Der Kreativ-Wettbewerb "Zeig uns MINT in deinem Leben" lädt "ganz normale" Schülerinnen zur Entdeckungstour durch den Alltag ein. Teilnehmen könnt ihr beispielsweise mit einer Bildcollage mit Gimmicks wie Smartphone und Laptop, die das Leben einfacher machen, einem Foto vom schnellen Fahrrad oder einem Handy-Clip übers Haarefärben.
Zu gewinnen gibt es ein iPhone 4S, iPods, Digitalkameras oder einen Überraschungspreis!
Die einzureichenden Videos, Fotos, Plakate, Collagen, Zeichnungen oder Grafiken können bis zum 15. Mai 2012 auf www.mint-frauen-bw.de hochgeladen oder per Post zugeschickt werden.
13.04.2012
Stiftung: Bildung! Eğitim!
Junge Menschen mit ausländischen Wurzeln sollen beim Einstieg ins Berufsleben künftig besser gefördert werden. Die "Stiftung: Bildung! Eğitim!", die am 30. März bei einer Pressekonferenz in der TDU (Türkisch-Deutsche Unternehmervereinigung) in Berlin vorgestellt wurde, will dazu verstärkt beitragen.
Maria Böhmer, Integrationsbeauftragte der Bundesregierung, sagte, die Bildung der Jugendlichen mit Migrationshintergrund bilde eine der Prioritäten der Bundesregierung. Die gute Ausbildung habe eine Schlüsselposition bei der Integration wie in vielen anderen gesellschaftlichen Bereichen.
Der Stiftungspräsident Kemal Sahin machte auf die mangelhafte Bildungssituation der Kinder mit Migrationshintergrund aufmerksam, 35% der in Deutschland neugeborenen Kinder haben heute Migrationshintergrund. Für die Integration dieser Kinder und Jugendlichen in das gesellschaftliche und wirtschaftliche Leben müsse man von Anfang an für sie gute Ausbildungschancen anbieten und sie fördern. Die Stiftung werde mit den anderen Stiftungen und zivilgesellschaftlichen Organisationen zusammenarbeiten um eine gemeinsame Synergie zu erzielen.
13.04.2012
VITAMINT: Aktionstage für Schülerinnen bei Siemens, Telekom und Mercedes Benz
Schülerinnen der Klassenstufen 9 bis 11 können die drei Unternehmen vom 20. bis 22.6.2012 von jeweils 9:00 bis 13:00 Uhr kennen lernen. Dabei testen sie aktiv ihre technischen Fähigkeiten und probieren sich selbst aus.
Unter Anleitung von Auszubildenden stellen sie eine eigene Phone-Station her, die sie mit nach Hause nehmen und dort betreiben können.
Um die Gleichstellung und Vielfalt in technischen Berufen zu fördern, stellen die Unternehmen den Teilnehmerinnen chancenreiche Berufe mit sehr guten Karriere- und Verdienstmöglichkeiten für weibliche Technik-Talente vor.
Anmeldung unter: LIFE e.V., Petra Metz, 030.308 798-31, vitamint@life-online.de
Weitere Informationen unter
16.04.2012
webgrrls.de e.V. - 15 Jahre Business-Networking für Frauen in den neuen Medien
webgrrls.de e.V. ist das deutschlandweite Businessnetzwerk für Frauen in den neuen Medien mit über 600 Mitgliedern. Unter dem Motto „first give – then take“ bietet das Netzwerk seit mittlerweile 15 Jahren weiblichen Fach- und Führungskräften bundesweit eine Plattform zur Zusammenarbeit, zum Erfahrungsaustausch und zur gegenseitigen Unterstützung.
Als Netzwerk für Fach- und Führungskräfte mit Schwerpunkt neue Medien arbeitet webgrrls.de beispielsweise im deutschen Frauenrat mit. Darüber hinaus engagieren sich die webgrrls auch regional zusammen mit anderen Netzwerken und Interessensvertretungen wie z.B. Hessen-IT, Unternehmerinnentag NRW, Stadtbund der Münchner Frauenverbände u.a. und beteiligen sich an Aktionsbündnissen wie z.B. dem Girls' Day oder Equal Pay Day.
Weitere Informationen:
16.04.2012
Erster Girls'Day in Ungarn
Wie in vielen anderen europäischen Ländern findet der Girls'Day in diesem Jahr zum ersten Mal auch in Ungarn statt. Am 26. April öffnen rund 20 Unternehmen und zwei technische Universitäten im ganzen Land ihre Türen für Mädchen zwischen 15 und 17 Jahren. Organisiert wird er von der "Association of Hungarian Women in Science", deren Aufgabe es ist, die Gleichbehandlung von Frauen und Männern in den Bereichen Wissenschaft und Bildung zu fördern.
Weitere Informationen auf der ungarischen Internetseite
17.04.2012
I kann’s! I trau mer’s zu! Ein Projekt zur Erweiterung des Berufswahlspektrums von Mädchen in Österreich
Auf kreative und innovative Art und Weise entdecken Schülerinnen gemeinsam mit weiblichen Auszubildenden aus den Betrieben Julius Blum GmbH und Grass GmbH die Arbeitswelt, tauschen Erfahrungen und Visionen aus und entwickeln Ideen für Arbeitsplätze mit mädchengerechten Strukturen.
Die Projektpartner und Projektpartnerinnen aus der Wirtschaft erfahren von den Mädchen Hinweise dazu, wie das Arbeitsumfeld gestaltet werden muss, damit sich Mädchen in Zukunft auch langfristig in technischen Berufen wohlfühlen. Dies tun sie in fünf aufeinander aufbauenden Modulen.
Durch die verschiedensten Methoden entwickeln die Mädchen eine Checkliste, die den Firmen genau diese Informationen aus erster Hand liefert. Mit den gesammelten Erkenntnissen der einzelnen Module entwickeln die Fachfrauen des Mädchenzentrums Amazone einen Maßnahmenkatalog, um möglichst vielen Unternehmen neue Ansätze zur Gestaltung ihrer Strukturen zu geben.
Das Projekt startete bereits im Januar 2011 und läuft bis Dezember 2012.
Ausführliche Informationen unter
17.04.2012
Projektausschreibung "Integration junger Migrantinnen und Migranten"
Die Stiftung Mitarbeit führt das Programm "Integration junger Migrantinnen und Migranten" der Robert Bosch Stiftung durch. Seit 2005 fördert die Robert Bosch Stiftung mit dem Programm überzeugende Projektideen zur Integration junger Menschen.
Wie können Kinder und Jugendliche und auch ihre Eltern Unterstützung finden, damit sie ihre Potenziale entfalten können? Was ist notwendig, damit sich junge Menschen aktiv am Leben in ihrem Stadtteil beteiligen und in ihrer Schule, im Jugendclub oder im Verein gemeinsam mit anderen Kindern und Jugendlichen engagieren können? Wie können Kreativität,soziale Kompetenz, Mitbestimmung und Eigeninitiative gestärkt werden?
Mit Projektideen zur Integration von Kindern und Jugendlichen aus Familien mit Migrationshintergrund können sich Interessierte an die Stiftung Mitarbeit wenden.
Der Förderantrag für die neue Ausschreibungsrunde vom 16. Januar 2012 bis 31. Juli 2012 kann per Brief an die Stiftung Mitarbeit gesendet werden. Einsendeschluss für die neue Auswahlrunde ist der 31. Juli 2012.
Weitere Informationen und das Antragsformular unter
18.04.2012
HPI-Schülerkolleg: Bewerbungen aus Brandenburg und Berlin willkommen
Das Hasso-Plattner-Institut (HPI) in Potsdam ruft zur Bewerbung für das HPI-Schülerkolleg auf. Bis zum 6. Juni 2012 können sich interessierte und begabte Jugendliche der Klassen 7 bis 12 mit einem Motivationsschreiben und der Kopie ihres jüngsten Zeugnisses bewerben.
Das HPI-Schülerkolleg startet nach den Sommerferien ins vierte Jahr. Sein Ziel ist es, Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufen I und II auf dem Gebiet der Informatik zu fördern. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des HPI-Schülerkollegs 2012/13 werden in drei dem Alter und Können angepassten Arbeitsgemeinschaften zusammenkommen. Jede AG hat maximal 20 Mitglieder. Betreut werden sie von wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des HPI sowie Informatik- und Mathematiklehrerinnen und -lehrern aus Brandenburg. Die 14-tägigen Treffen finden jeweils nachmittags am HPI in Potsdam-Babelsberg statt.
"Vor allem Mädchen wollen wir für Informatik begeistern und mit unserem Angebot motivieren, sich schon während der Schulzeit damit zu beschäftigen", betont HPI-Direktor Prof. Christoph Meinel. Er erinnerte in diesem Zusammenhang daran, dass ein erfolgreich absolviertes Studium in den MINT-Fächern Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik exzellente Jobchancen biete. "Praktisch alle Teilnehmer signalisieren uns, dass ihnen das HPI-Schülerkolleg großen Spaß macht. Nicht wenige sind geneigt, später ein Studium im Bereich Informationstechnologie aufzunehmen", so Meinel weiter.
Auf spielerische Art lernen die Schülerinnen und Schüler, was mit Informatik alles möglich ist, und dass die Informationstechnologie inzwischen fast alle Lebensbereiche tangiert. Im dritten Jahr des HPI-Schülerkollegs hatten die Teilnehmenden aus der Sekundarstufe I zum Beispiel gelernt, mittels Mathematik und grafischer Programmierung mobile Roboter zu steuern sowie mit programmierbaren Elektronikbauteilen Umweltdaten zu messen und zu verarbeiten. Die AG der Sekundarstufe II entwickelte u.a. Computer-Hardware mit Hilfe eines CAD-Systems sowie Java-Programme für das mobile Internet auf einem programmierbaren Handy.
Interessierte können sich beim HPI, Postfach 900460, 14440 Potsdam, unter dem Stichwort "HPI-Schülerkolleg" bewerben.
Weitere Informationen unter
19.04.2012
Zeitreise 2030 – Visionen für die Zukunft
Das Projekt "Grüne Städte? Zeitreise 2030" in Hannover bietet die außergewöhnliche Gelegenheit, einen Blick in die Zukunft zu werfen – besser gesagt, in eine mögliche Zukunft.
In der Ausstellung "Zeitreise 2030" stellen Jugendliche im Alter von 14 bis 20 Jahren gemeinsam mit dem Wissenschaftsladen Hannover e. V. ihre Visionen von einem Leben im Jahre 2030 vor. Dieses Leben ist bunt und vielseitig. Denn die Stadt in einer Zeit, in der fossile Ressourcen wie Erdöl immer knapper werden, wird anders sein als die heutige.
Kreative Zukunftstüftler
Die Jugendlichen sammelten gemeinsam mit Kultur- und Medienpädagoginnen und -pädagogen sowie den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Wissenschaftsladens Hannover in insgesamt drei Jahren kreative Ideen. Sie haben alternative gesellschaftliche Entwicklungspfade entworfen, getüftelt, gebaut, gefilmt und gestaltet. Das Ergebnis ist die Wanderausstellung "Zeitreise 2030", die zum Mitmachen, Nachdenken und Finden eigener Ideen und Visionen anregt. Digitale Medien knüpften an die Erlebniswelten der beteiligten Jugendlichen an und wurden als Gestaltungselement genutzt. Sowohl Filme als auch Fotos und fiktive Internetseiten aus der Zukunft sind nun in der Ausstellung zu finden.
Weitere Informationen zum Projekt und zu den aktuellen Standorten unter
20.04.2012
MINT-Weibsbilder: Erster Chattermin am 23. April um 16:00 h
Im Rahmen des Projektes "MINT-Weibsbilder" gibt es mehrere Expertinnenchats mit Rollenvorbildern aus den Fachrichtung Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik, die im Live-Chat Fragen von Schülerinnen und Studentinnen beantworten werden.
Der erste Termin ist der 23.04.2012 um 16.00 h auf www.mint-weibsbilder.de.
Gerne können Sie auf das Projekt und die Chattermine mit Rollenvorbildern mit diesem Plakat hinweisen :
Das Projekt "MINT-Weibsbilder" ist Teil des Verbundvorhabens "MINT Role Models - Ein integratives Konzept zur nachhaltigen Steigerung des Anteils von Frauen in MINT-Berufen" und wird im Rahmen des Nationalen Pakts für Frauen in MINT-Berufen "Komm, mach MINT." aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert.
Im Rahmen des Projektes wurden etwa 50 Interviews mit Frauen verschiedener Altersgruppen, die sich für ein Studium in den Bereichen Mathematik, Informatik, Natur- und Technikwissenschaften entschieden haben oder bereits darin tätig sind, durchgeführt und ihre Profile anschließend so aufbereitet, dass sie sowohl für Internet- als auch für Printpräsentationen nutzbar sind. Es entsteht so eine Vielfalt von verschiedenen Personen, Motiven, Fachrichtungen, beruflichen Entwicklungen und privaten Lebensentwürfen, die möglichst vielen jungen Frauen Anknüpfungspunkte für ihre eigenen Berufsentscheidungen geben können.
23.04.2012
Delegierte der Jungen Islam Konferenz übergeben Empfehlungskatalog an den Bundesinnenminister
Die Delegierten der Jungen Islam Konferenz 2012 überreichten im Rahmen der Deutschen Islam Konferenz (DIK) in Berlin ihren Empfehlungskatalog offiziell an Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich.
Die insgesamt zehn Empfehlungen der Jungen Islam Konferenz konzentrieren sich in diesem Jahr auf vier Bereiche: die Kooperation mit Schulen, die Darstellung muslimischen Lebens in den Medien, den Ausbau von Partizipationsmöglichkeiten sowie die stärkere Kooperation zwischen der DIK und der Jungen Islam Konferenz.
"Wir haben als Jugendliche in vielerlei Hinsicht einen anderen, selbstverständlicheren Blick auf die Vielfalt in Deutschland", so Serdar Bulat, der den Empfehlungskatalog gemeinsam mit Mersiha Hadziabdic an den Bundesinnenminister überreichte. "Deswegen wünschen wir uns für die Zukunft eine engere Zusammenarbeit, zum Beispiel indem die Junge Islam Konferenz die Möglichkeit bekommt, ab sofort zwei Delegierte in die DIK-Arbeitsgruppe ‚Präventionsarbeit mit Jugendlichen‘ zu entsenden."
Vor der offiziellen Übergabe des Empfehlungskataloges an die DIK gaben die Stiftung Mercator und die Humboldt-Universität zu Berlin zudem die Weiterführung und die Erweiterung der Jungen Islam Konferenz bekannt. In Zukunft finden Konferenzen sowohl auf Bundes- als auch auf Länderebene statt. Die Bundesländer erhalten die Möglichkeit, sich im Rahmen einer bundesweiten Ausschreibung für die Durchführung einer Länderkonferenz zu bewerben. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der einzelnen Konferenzen wählen Delegierte, die sie zur bundesweiten Jungen Islam Konferenz entsenden. Die Bundeskonferenz findet einmal im Jahr im Vorfeld der DIK statt und bündelt unter anderem die Themen aus den Länderkonferenzen.
"Wir wollen mit der Erweiterung der Jungen Islam Konferenz den Dialog von jungen Menschen mit und ohne muslimischen Hintergrund noch weiter ausbauen und zu diesem Zweck ein noch breiteres Diskussionsforum etablieren", so Prof. Dr. Bernhard Lorentz, Geschäftsführer der Stiftung Mercator. "Die Jugendlichen bekommen die Chance, sich selbst aktiv in die Integrationsdebatte einzuschalten und so ihre eigenen Alltagserfahrungen und Sichtweisen in den politischen Diskurs mit einzubringen."
Auch in Zukunft wird die Junge Islam Konferenz durch die Humboldt-Universität zu Berlin begleitet. "Mit Dr. Naika Foroutan als fachliche Leiterin hat das Projekt eine der kompetentesten Expertinnen zum Islam in Deutschland gewinnen können. Ich freue mich sehr, dass dieses erfolgreiche wissenschaftliche Diskussionsforum der Stiftung Mercator und der Humboldt-Universität nun bundesweit ausgedehnt wird. Es ist wichtig, dass die Teilnehmerinnen und Teilnehmer weiterhin das öffentliche Bewusstsein für dieses spannende Thema und den friedlichen Dialog der Religionen stärken und dabei durch ihre Empfehlungen von Gesellschaft und Politik gehört werden", sagt Prof. Dr. Jan-Hendrik Olbertz, Präsident der Humboldt-Universität zu Berlin.
24.04.2012
Zwei Special-Folgen von "Schloss Einstein" zum Girls'Day und Gewinnspiel
Passend zum diesjährigen Girls'Day strahlt die Serie "Schloss Einstein" zwei Special-Folgen aus. Eine der Darstellerinnen wird sich als Junge verkleiden, weil sie glaubt, dadurch bessere Chancen auf einen Praktikumsplatz in einer Kfz-Werkstatt zu haben.
Um Mädchen zusammen mit einer Begleitperson die Möglichkeit zu bieten, die Dreharbeiten von "Schloss Einstein" einen Tag lang hautnah mitzuerleben, verlost Mädchen.de als ersten Preis ihres Gewinnspiels einen Schnuppertag am Set der Serie. An diesem Tag können Mädchen den typischen "Männerjob" Kameramann kennenlernen.
Für Platz 2 und 3 gibt es "Schloss Einstein"-Sets mit Beutel und T-Shirt.
Teilnahmeschluss ist der 20.05.2012.
Weitere Informationen unter
24.04.2012
Frauen und Bewerbende mit Migrationshintergrund profitieren von anonymen Bewerbungen
Bewerbungen ohne Name, Geschlecht, Alter und Familienstand: Das vor sechs Monaten gestartete Pilotprojekt für anonymisierte Bewerbungsverfahren war aus Sicht der Antidiskriminierungsstelle des Bundes erfolgreich. "Unser Pilotprojekt hat gezeigt, dass anonymisierte Bewerbungen den Fokus auf die Qualifikation der Bewerbenden lenken und dabei gut umsetzbar sind", sagte die Leiterin der Antidiskriminierungsstelle des Bundes (ADS), Christine Lüders, bei der Vorstellung des Abschlussberichtes am Dienstag in Berlin.
Am bundesweit ersten Pilotprojekt zu anonymisierten Bewerbungsverfahren hatten sich im Zeitraum von November 2010 bis Dezember 2011 fünf Unternehmen und drei öffentliche Arbeitgeber beteiligt; 246 Stellen wurden besetzt, mehr als 8.550 Bewerberinnen und Bewerber haben sich anonymisiert beworben.
"Alle Bewerbenden hatten innerhalb des Verfahrens die gleiche Chance auf eine Einladung zu einem Bewerbungsgespräch – unabhängig davon, ob sie potentiell von Diskriminierung betroffen sind oder nicht", sagte Lüders. Das zeige die wissenschaftliche Auswertung des Projekts durch das Institut zur Zukunft der Arbeit (IZA) und durch die Kooperationsstelle Wissenschaft und Arbeitswelt an der Europa-Universität Viadrina (KOWA) in Frankfurt (Oder). Entscheidend sei dabei die Qualifikation der Bewerbenden gewesen, nicht ihr Aussehen, Geschlecht oder die Herkunft.
Im Vergleich mit klassischen Bewerbungsverfahren gibt es darüber hinaus Anzeichen dafür, dass Frauen von anonymisierten Bewerbungsverfahren besonders profitieren könnten, sagte Lüders. Das gelte etwa für jüngere Frauen, die bereits Berufserfahrung haben und zum Beispiel wegen eines möglichen Kinderwunsches bislang schlechtere Chancen hatten. Für Bewerbende mit Migrationshintergrund gilt: Hatten sie zuvor geringere Chancen auf eine Einladung, haben sich diese nach der Einführung anonymisierter Bewerbungsverfahren verbessert.
Auch die Einschätzung vieler Personalverantwortlicher im Pilotprojekt fiel positiv aus. Das Fehlen persönlicher Angaben in den Bewerbungsunterlagen wie Name, Geschlecht, Alter und Familienstand stellte für die Mehrheit der Personalverantwortlichen kein Problem dar, sagte Lüders. Viele Beteiligte hätten positiv angemerkt, dass die Einführung anonymisierter Bewerbungsverfahren eine Diskussion der bisherigen Rekrutierungspraxis in der entsprechenden Organisation angeregt habe.
Einige Personalverantwortliche der Organisationen, bei denen sich keine signifikanten Effekte gezeigt hatten, stellten dabei fest, dass ihre bisherigen Rekrutierungsverfahren den Aspekt der Diversität bereits umfassend berücksichtigt hatten und deshalb anonymisierte Verfahren kein zusätzliches Potenzial entfalten konnten.
Eine Umfrage unter Bewerbenden, die ein standardisiertes Bewerbungsformular ausgefüllt haben, ergab darüber hinaus eine deutliche Zustimmung zum Konzept anonymisierter Bewerbungsverfahren. Bei der Frage nach der Präferenz zeigte sich, dass eine Mehrheit das anonymisierte Bewerbungsverfahren bevorzugt. Deutlich wurde auch, dass Bewerbende gut mit dem neuen Verfahren zurechtkommen. 75 Prozent der Befragten gaben an, dass sie für die anonymisierte Bewerbung weniger Zeit benötigten als in herkömmlichen Verfahren oder dass es keinen Unterschied für sie mache, mit welchem Verfahren sie sich bewerben.
Mehrere der beteiligten Partner wollen nach Angaben der Antidiskriminierungsstelle des Bundes auch in Zukunft mit Teil- oder Voll-Anonymisierungen arbeiten. Darüber hinaus planen die Länder Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz weitere Pilotprojekte, auch mehrere Unternehmen und Kommunen haben ihr Interesse an dem Verfahren angemeldet.
Lüders: "Anonymisierung wirkt. Sie stellt Chancengleichheit her und macht Bewerbungsverfahren fairer. Und: Weitere Unternehmen und Personaler beginnen jetzt, ihren bisherigen, traditionellen Ansatz zu überdenken. Das ist ein gutes Signal für eine neue Bewerbungskultur in Deutschland".
25.04.2012
Girls'Day-Auftakt im Bundeskanzleramt
Therese (15), Sarah (14) und Josepha (15) strahlen beim Girls'Day-Auftakt im Bundeskanzleramt um die Wette. Beim Startschuss für den Girls'Day 2012 gehörten sie zu den 24 Mädchen, die Bundeskanzlerin Angela Merkel heute bei der Auftaktveranstaltung begrüßt hat. Die 24 Mädchen aus drei Berliner Schulen konnten im Bundeskanzleramt einen Technik-Parcours der Initiative D21 zum Mitmachen durchlaufen und hatten auch Gelegenheit, persönlich mit der Kanzlerin zu sprechen.
Therese ist begeistert vom Parcours: "Der Mitmach-Parcours ist sehr interessant, wir lernen hier sehr viel und die Leute, die uns das alles zeigen, sind alle total nett. Ich will auf jeden Fall später was Technisches machen. Vielleicht auch im Bereich Medizin, aber das hängt ja auch alles mit Technik zusammen." Auch Josepha interessiert sich für Technik: "Ich möchte mal was mit Elektrik machen oder auch Veranstaltungstechnikerin."
Das Video zur Auftaktveranstaltung kann über die Internetseite der Bundeskanzlerin aufgerufen werden.
25.04.2012
MINT-News für Lehrkräfte
Infos rund um die Studien- und Berufsfelder Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik gibt es alle drei Monate in den "MINT Lehrer-News". Der kostenlose Newsletter, den Einstieg gemeinsam mit der Deutsche Telekom Stiftung herausgibt, richtet sich an MINT- und Berufsorientierungs-Lehrerinnen und -Lehrer an weiterführenden Schulen.
Interessierte können ihn ganz einfach per E-Mail mit dem Betreff "MINT-News" an
lehrer
einstieg
com abonnieren.
In der aktuellen Ausgabe geht es unter anderem um Online-Tests zur Studien- und Berufswahl für Jugendliche. Die Vorteile dieser Self-Assessments, deren Bedeutung in den vergangenen Jahren deutlich zugenommen hat, liegen auf der Hand: Sie sind am eigenen PC durchführbar, in der Regel kostenlos und nicht sehr zeitaufwändig. Einblick in das spannende Studium der Bionik bietet der Artikel "Abschauen ausdrücklich erwünscht": An der Westfälischen Hochschule Gelsenkirchen in Bocholt lernen Studierende, wie sich die Wunder der Evolution auf die moderne Technik übertragen lassen. Last-Minute-Infos zum Girls'Day am 26. April sowie ein Überblick über die wichtigsten MINT-Wettbewerbe im Frühjahr runden das redaktionelle Angebot ab.
26.04.2012
Girls'Day und Boys'Day erfolgreich
Berlin/Bielefeld – Heute haben Girls'Day und Boys'Day zum zweiten Mal parallel stattgefunden. Bundesweit haben rund 150.000 Schülerinnen und Schüler an diesen einzigartigen Berufsorientierungsaktionen teilgenommen.
Am zweiten bundesweit koordinierten Boys'Day – Jungen-Zukunftstag beteiligten sich mehr als 4.700 Einrichtungen und Betriebe. Gemeinsam boten sie insgesamt über 33.500 Jungen die Möglichkeit für einen Tag in Berufe hineinzuschnuppern, in denen Männer bisher unterrepräsentiert sind. Außerdem wurden den Jungen verschiedene Workshops zu Sozialkompetenzen und Lebensplanung fernab tradierter Rollenvorstellungen angeboten.
"Moderne Gleichstellungspolitik darf nicht ausschließlich nur auf Frauen oder nur auf Männer ausgerichtet sein", sagt Bundesfamilienministerin Kristina Schröder. "Wenn wir wirklich vorankommen wollen, müssen wir Frauen und Männern die Möglichkeit geben, sich von überholten Rollenmustern zu lösen – in der Familie wie in der Arbeitswelt. Deshalb habe ich im vergangenen Jahr den Boys'Day eingeführt. Ich freue mich darüber, dass schon im zweiten Jahr so viele Jungs die Gelegenheit nutzen, in zukunftsorientierte Berufe hinein zu schnuppern, die sie bislang noch viel zu selten in den Blick nehmen."
Der Girls'Day konnte in seinem zwölften Jahr mit über 9.500 Veranstaltungen insgesamt mehr als 115.000 Mädchen einen Aktionsplatz bieten. Der Mädchen-Zukunftstag ist damit das größte Berufsorientierungsprojekt für Mädchen und findet auch international immer mehr Nachahmung. Insgesamt zwölf Staaten veranstalten einen durch Deutschland inspirierten Girls'Day. In diesem Jahr erstmals mit dabei sind Ungarn und Kirgisistan. Hier hat der Girls'Day nicht nur die Funktion, Mädchen technische Berufe näherzubringen, sondern auch emanzipatorische Grundlagen, wie die berufliche und private Selbstbestimmung zu schaffen. Für die IT-Branche wurde am Girls'Day darüber hinaus der "Girls in ICT Day" initiiert, der weltweit Mädchen und Frauen auf die IT-Berufe aufmerksam machen soll.
In Deutschland hat Bundeskanzlerin Angela Merkel gestern den Auftakt zum Girls'Day 2012 veranstaltet. 24 Mädchen von Berliner Schulen konnten im Bundeskanzleramt einen Technik-Parcours zum Mitmachen durchlaufen und auch persönlich mit der Kanzlerin sprechen.
Am heutigen Girls'Day und Boys'Day empfing Bundesfamilienministerin Kristina Schröder ebenfalls Schülerinnen, aber auch Schüler an ihrem Dienstsitz. In getrennten Gruppen konnten die Mädchen an verschiedenen Stationen ihr technisches Können erproben, während die Jungen sich in Heilberufen, in der Senioren- oder der Kinderbetreuung ausprobierten.
Das Bundesministerium für Bildung und Forschung lud gemeinsam mit dem Ferdinand-Braun-Institut, dem Leibniz-Institut für Kristallzüchtung, der Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung sowie dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt zum Girls'Day in das Berliner Adlershof. Die Mädchen konnten hier jeweils zwei der Institute besichtigen und spannende Experimente durchführen.
Der nächste Girls'Day und der nächste Boys'Day finden am 25. April 2013 statt.
Hintergrundinformationen
Girls'Day – Mädchen-Zukunftstag und Boys'Day – Jungen-Zukunftstag sind parallel stattfindende Aktionstage zur Berufsorientierung speziell für Mädchen bzw. Jungen. Hierbei lernen die Jugendlichen Berufe kennen, in denen ihr Geschlecht jeweils noch unterrepräsentiert ist. Dies bedeutet, dass Mädchen am Girls’Day vornehmlich in die Bereiche Technik, Naturwissenschaft, Handwerk und IT sowie in Führungsetagen hinein schnuppern. Jungen lernen am Boys'Day vor allem Berufe aus den Bereichen Gesundheit, Soziales und Erziehung kennen und haben die Möglichkeit, an Workshops zu Sozialkompetenz, Rollenvorstellungen sowie Berufs- und Lebensplanung teilzunehmen. Ziel ist es, Mädchen und Jungen ein breites Berufsspektrum aufzuzeigen und ihnen faire Chancen für ihre Zukunft zu ermöglichen.
Boys'Day und Girls'Day finden einmal im Jahr im April statt; das nächste Mal am Donnerstag, den 25. April 2013.
Girls'Day – Mädchen-Zukunftstag und Boys'Day – Jungen-Zukunftstag sind Projekte des Kompetenzzentrums Technik-Diversity-Chancengleichheit e.V. in Bielefeld, welches mit bundesweiten Initiativen die verstärkte Nutzung der Potenziale von Frauen zur Gestaltung der Informationsgesellschaft und Technik sowie die Verwirklichung der Chancengleichheit von Frauen und Männern fördert.
Die Bundesweite Koordinierungsstelle des Girls'Day – Mädchen-Zukunftstags wird gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) sowie aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds.
Der Boys'Day – Jungen-Zukunftstag ist eine Aktion von Neue Wege für Jungs. Boys'Day und Neue Wege für Jungs werden gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend sowie aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds.
girls-day.de | boys-day.de | neue-wege-fuer-jungs.de | kompetenzz.de
Pressekontakt
Dipl.-Psych. Carmen Ruffer
Leitung Kommunikation
Telefon: 0521 / 106 7378 | E-Mail:
ruffer
kompetenzz
de
Dipl.-Journ. Almuth Reinhardt
Öffentlichkeitsarbeit Girls'Day - Mädchen-Zukunftstag | Boys'Day | Neue Wege für Jungs
Telefon: 0521 / 106 7387 | E-Mail:
reinhardt
kompetenzz
de
27.04.2012
Fotos von Ihrer Girls'Day-Veranstaltung
Wir freuen uns über Fotos und Dokumentationen, die Sie von Ihrer Girls'Day-Veranstaltung gemacht haben. Auf unserer Website veröffentlichen wir Fotos, die Mädchen in Aktion zeigen, um einen lebendigen Eindruck des Girls'Day zu vermitteln.
Bitte schicken Sie uns neben den Fotos Ihrer Veranstaltung auch die Fotofreigabeerklärung per Fax zu. Diese finden Sie im Downloadcenter. Schicken Sie Ihre Fotos per E-Mail an
dokumentationgirls-dayde
27.04.2012
Mehr TV-Rollen für Frauen, die sich dreckig machen
Sie jagen als Kommissarin Verbrecher, retten als Ärztin Leben oder leiten eine Werbeagentur: Die Zeiten, da Frauen in Fernsehfilmen dem Chef nur den Kaffee servieren, sind vorbei.
Attraktive Ingenieurinnen oder Biochemikerinnen, die ihre Abenteuer im Labor bestehen, kommen im Fernsehen jedoch kaum vor – zum Kummer von Expertinnen und Experten in Politik und Wirtschaft. Sie befürchten einen Mangel an Fachkräften in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (abgekürzt MINT), sollten nicht auch Frauen in die entsprechenden Studiengänge und Berufe streben.
Sind die Gründe für den Frauenmangel in den MINT-Fächern und -Berufen auch zahlreich: Als sicher gilt, dass es jungen Frauen und Mädchen an geeigneten Rollenvorbildern fehlt. Spielfilme und Serien inspirieren junge Menschen bei der Berufswahl aber durchaus, und zwar mehr als der Schulunterricht, lautet ein zentrales Ergebnis des Forschungsprojekts Berufsorientierung im Unterhaltungsformat, an dem sich Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler verschiedener Einrichtungen, darunter der TU Berlin, beteiligten und die vom Bundesforschungsministerium und dem Europäischen Sozialfonds gefördert wurde.
Dass Frauen in den Naturwissenschaften durchaus als narrative Figuren taugen und das sogar messbare positive Auswirkungen im realen Leben haben kann, beweist jedoch der große Erfolg der amerikanischen Krimiserie CSI: Crime Scene Investigation in den USA und Europa. Im Mittelpunkt stehen dabei "Frauen, die sich auch mal dreckig machen, ihr Hirn benutzen und jede Menge Kriminelle zur Strecke bringen", wie Corinne Marrinan auf der Abschlusskonferenz des MINT-Projekts erklärte.
Das Studium der Forensik erfuhr in den USA einen ungeahnten Zulauf – von Frauen. In den vergangenen zwölf Jahren ist die Zahl der Forensikstudentinnen um 64 Prozent angestiegen auf einen Frauenanteil von 75 Prozent. In forensischen Laboren arbeiten mit 60 Prozent deutlich mehr Frauen als Männer.
Das zeige, dass "viele junge Frauen nach positiven Rollenvorbildern geradezu hungern und solche Figuren brauchen, um sich an ihnen zu orientieren und ihnen in ihrer eigenen Zukunft nachzueifern", sagte Marrinan.
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