Kristina hat 2007 mit 16 Jahren eine Ausbildung zur Fertigungsmechanikerin begonnen. Davor hat sie die Schule bis zur Mittleren Reife besucht. Vom Girls’Day hat sie durch die Schule erfahren und sich 2006 und 2007 für eine Veranstaltung angemeldet. Das von ihr in 2007 besuchte Unternehmen Vereinigte Papierwarenfabriken in Feuchtwangen ist ihr jetziger Ausbildungsbetrieb.
Wie war dein Girls’Day?
Der Girls’Day war lustig und interessant. Wir haben eine Betriebsbesichtigung gemacht und Berufsinfos bekommen. Das Arbeiten mit Maschinen fand ich besonders interessant.
Woher, meinst du, kommt dein Interesse?
Durch die Eltern und die Erlebnisse am Girls’Day.
Hast du Unterstützung von anderen bei deiner Wahl erfahren? Gab es kritische Stimmen?
Meine Oma konnte sich einen solchen Beruf für mich nicht vorstellen. Aber alle anderen haben mich unterstützt.
Welche Rolle spielte der Girls’Day für deine Berufswahl?
Der Girls’Day hat mir sehr bei der Wahl für einen Beruf geholfen, weil ich so vieles über den Job erfahren habe.
Wie lief deine Bewerbung ab?
Nach Girls’Day habe ich noch ein Praktikum bei der Firma gemacht, dann habe ich mich nach Ausbildungsplätzen erkundigt.
Hast du dich auf mehrere Stellen beworben?
Ja, noch als Mechatronikerin, Verfahrensmechanikerin und Fertigungsmechanikern.
Was findest du an deinem Beruf interessant?
Die Vielseitigkeit des Berufes ist toll; es wird immer was Neues gemacht.
Was sind die Vor- und Nachteile des Berufs?
Manchmal habe ich körperlich schwere Aufgaben. Aber alles in allem macht es sehr viel Spaß mit den netten Kollegen.
Welche Voraussetzungen muss man nach deiner Einschätzung für den Beruf mitbringen?
Interesse, Ehrgeiz, technisches Verständnis und Fleiß für die Berufsschule.
Was muss sich deiner Meinung nach ändern, damit mehr Mädchen Berufe in Technik, Naturwissenschaften, IT und Handwerk wählen?
Es sollte mehr für diese Berufe geworben werden. Und es sollen mehr Praktikumsplätze für Mädchen angeboten werden.
Welche Aktionen hältst du z.B. in Schulen und Betrieben für sinnvoll, damit mehr junge Frauen einen Beruf in Technik oder Naturwissenschaften wählen?
Girls’Day, Lehrstellenbörse und Betriebsbesichtigung mit Schulklassen.
Was wünschst du dir für die Zukunft?
Dass der Spaß nicht verloren geht, dass ich den Arbeitsplatz nicht verliere und in dem Beruf weiterarbeiten kann.
















