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Der Girls'Day – eine Erfolgsgeschichte!

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"Girls'Day – Mädchen-Zukunftstag"
Einblendung flattert ins Bild: "Podcast"

Instrumentale Popmusik, die andauert.

Ein Mädchen vollführt Bewegungen, die sich auf einem Bildschirm, dem es gegenübersteht, in einer virtuellen Person wiederholen.
Zwei Mädchen in Großaufnahme, sie lachen.
Computerteil in Großaufnahme mit einer Hand mit lackierten Fingernägeln, die etwas verschraubt.
Ein lachendes Mädchen.
Ein Bohrer bohrt in ein Metallteil.
Ein anderes lachendes Mädchen in Großaufnahme mit Zahnspange.
Kleine rote Kugeln bewegen sich zentrifugisch in einem transparenten Gefäß.
Detail eines technischen Geräts in Großaufnahme.
Ein Mädchen hält ein Metallteil hoch, es hat ein Loch in der Mitte, durch das das Mädchen mit einem Auge hindurchschaut.
Mehrere Mädchen auf einem Bürgersteig, daneben fahren Autos. Danach gehen sie durch einen Flur in einem Gebäude, Plakate an der Wand. Die Beine der Mädchen beim Gehen in Großaufnahme.

Weibliche Kommentarstimme (dabei wird die Popmusik leiser, nur noch im Hintergrund):
"Der Girls'Day – Mädchen-Zukunftstag. Eine gute Gelegenheit, technische und naturwissenschaftliche Berufe kennenzulernen."

Ein Mädchen und ein Mann in einer Werkstatt, in blauen Latzhosen. Das Mädchen arbeitet mit einem Bohrer.
Dann zwei Mädchen, die mit Drähten und kleinen Werkzeugen hantieren.
Einer Gruppe von Mädchen wird ein physikalisches Experiment mit rotierenden Flügeln vorgeführt.
Ein Mädchen im Blaumann löst, ebenso wie der Mann neben ihr, Klebeband von einer Art Metallgerüst.

Weibliche Kommentarstimme:
"Jedes Jahr im April entdecken Mädchen einen Tag lang
spannende Arbeitsbereiche. In großen Unternehmen, Hochschulen,
Organisationen und Handwerksbetrieben."

Ein Mädchen im grauen Kittel arbeitet mit einer Feile an einem Metallteil, ein Mann im Kittel sieht zu.
Ein Mädchen neben einer Frau, beide im weißen Kittel, in einem Labor. Die Frau trägt grüne Handschuhe und hantiert an einem Gerät.

Weibliche Kommentarstimme:
"Die Schülerinnen helfen mit, erproben ihre praktischen Fähigkeiten,
bekommen in Workshops und bei Aktionen Antworten auf ihre Fragen."

BLENDE: rosa Hintergrund, rote Kreise, ins Bild schwirrt ein Ball aus hellblauen Punkten, kurzes Rauschen.

Hände eines Mädchens, das an einem aufgeschraubten Computer arbeitet. Dann Großaufnahme des Mädchens. Sie steht in einem Arbeitsraum.
Drei andere Mädchen in Großaufnahme. Sie arbeiten an einem weiteren offenen Computer.

Weibliche Kommentarstimme:
"Nele, Lara, Leo und Antonia verbringen ihren Girls'Day im Hochschulrechenzentrum der Uni Bielefeld. Im Workshop ‚Computerschrauben' bauen sie ihren ersten PC zusammen."

Mädchen 1 in Großaufnahme:
"Eigentlich ist es sehr gut. Hätte ich nicht so erwartet."

Mädchen 2 in Großaufnahme:
"Es sieht so kompliziert aus, aber es ist gar nicht so schwer, es dann zu bauen."

Mädchen 3 in Großaufnahme:
"Ich hab gedacht, dass ich das nicht kann. Klappt eigentlich ganz gut."

Zwei Mädchenhände schrauben mit dem Schraubenzieher etwas im Computer fest.

Mädchen 4 in Großaufnahme:
"Es ist ganz schön interessant, was es so alles gibt in so einem Computer."

Ein Mädchen sitzt vor einem Bildschirm. Großer Unterrichtsraum mit vielen Bildschirm-Arbeitsplätzen, frontal eine Lehrkraft.

Weibliche Kommentarstimme:
"Die 15-jährige Julia startet ihren Mädchen-Zukunftstag im b.i.b. International College. Hier lernt die Schülerin, ein Computerspiel zu programmieren."

Ein Bildschirm in Großaufnahme, auf dem wechselnde Symbole erscheinen. Dann Julia in Großaufnahme.

Julia:
"Ich habe mir das hier ausgesucht, weil ich in der Schule noch kein Informatik gemacht habe und einfach mal ausprobieren wollte, ob das Spaß macht."

Großaufnahme von Julias Händen, die einen Controller halten.
Dann Julia in Großaufnahme, dann Jurin.

Weibliche Kommentarstimme:
"Julia findet das Programmieren spannend, genau wie ihre Mitschülerin Jurin."

Jurin:
"Ich programmiere hier ein Computerspiel, und da kann ich selber Figuren erstellen und denen Form und Farbe und so verleihen ..."

Bildschirm in Großaufnahme, man sieht eine Figur in der Mitte, die sich bewegt.

Jurin:
"... und einstellen, was die machen sollen. Ja, doch, das ist schon interessant."

Zwei Hände mit lackierten Fingernägeln führen zwei Kabel zusammen. Dann ein Mädchen in Großaufnahme.

Weibliche Kommentarstimme:
"Währenddessen beschäftigt sich Lara-Sophia mit dem Beruf der Elektronikerin für Betriebstechnik. In einer Werkstatt der Universität verdrahten die Mädchen Schaltungen."

Ein zweites Mädchen sitzt an einem Tisch mit Tastatur und Bildschirm, elektronische Gerätschaft vor sich. Sie hantiert ebenfalls mit Kabeln. Ihre Fingernägel sind kunstvoll verziert.

Lara-Sophia in Großaufnahme vor elektrischen Messgeräten, dann ihre beiden Hände, die mit Kabeln arbeiten.

Lara-Sophia:
"Elektrik wollte ich auch mal kennenlernen, weil sonst machen das immer nur Jungs, und ich wollte auch mal gucken, wie das so ist. Also das jetzt macht voll Spaß."

Virtueller Mensch auf einem Computerbildschirm. Er bewegt sich entsprechend den Bewegungen eines realen Menschen. Dann sieht man Finja, wie sie mit den Armen in der Luft Bewegungen vollführt.

Weibliche Kommentarstimme:
"Im IT-Unternehmen Sionic Technology lernt Finja, was man per Gestensteuerung alles bewegen kann."

Bildschirm in Großaufnahme mit Luftbildern von Google Maps. Dann Finja in Großaufnahme vor einem großen Bildschirm, auf dem die Karte zu sehen ist.

Finja:
"Das ist Google Maps, und wir konnten das jetzt nicht wie am Computer mit der Maus steuern, sondern mit unseren Körperbewegungen. Also wenn man nach hinten geht, dann geht die Karte auch nach unten, und wenn man den Arm nach rechts streckt, dann geht die Karte auch nach rechts."

Computerbildschirm mit Karte von Google Maps, links daneben ein schwarzes Feld mit einer kleinen blauen menschlichen Figur, die mit dem Körper Bewegungen ausführt, die die Karte nachvollzieht.

Finja:
"Ich fand das gut, weil man konnte mal was ganz Neues kennenlernen."

Eine Gruppe Mädchen sitzt um eine leuchtende Tischfläche herum, ein großer, horizontaler Touchscreen. Sie erzeugen und bewegen mit ihren Händen Bilder. Dann drei der Mädchen in Großaufnahme, sie blicken fasziniert auf die Vorgänge vor sich. Nahaufnahme der Leuchtfläche mit den sich bewegenden Händen der Mädchen.

Weibliche Kommentarstimme:
"Sich spielerisch der Technik nähern, Neues entdecken, Vorurteile ablegen. Der Girls'Day kommt gut an bei den Schülerinnen."

Mädchen 1 in Großaufnahme:
"Ich finde es sehr interessant, ja."

Mädchen 2 in Großaufnahme:
"Wenn man eine Idee im Kopf hat, dann kann man sie einfach so umsetzen."

Mädchen 3 in Großaufnahme:
"Ich bin zufrieden. Es ist richtig gut."

BLENDE: rosa mit roten Kreisen, Ball aus hellblauen Kreisen mit kurzem Rauschen.

Eine Schwarzweißsequenz. Eine Menschengruppe, hauptsächlich Schülerinnen, auf dem Weg zu einem Firmengelände. Sie gehen an einem Pförtner/-innenhäuschen vorbei. Man sieht Füße in Großaufnahme über einen Hof gehen, dann viele junge Frauen, die sich im Gebäudeinneren drängen. Einige Erwachsene, die vorne stehen, halten Schilder hoch.
Nahaufnahme einer Maschine, bei der eine Art Walze in Bewegung ist.

Weibliche Kommentarstimme:
"Alles begann im Jahr 2001, als die ersten Firmen in Deutschland ihre Tore für den Mädchen-Zukunftstag öffneten. Viele Unternehmen, Handwerksbetriebe, Hochschulen und Organisationen folgten."

Zwei Mädchen sitzen an einem Tisch mit Computern und anderen kleineren Geräten. Das eine Mädchen feilt etwas. Hinter ihnen stehen mehrere Erwachsene, darunter Bundeskanzlerin Angela Merkel. In dem großen Raum stehen mehrere Schau- und Werbetafeln. Die Kanzlerin bückt sich zu den Mädchen hinunter und spricht mit ihnen.

Weibliche Kommentarstimme:
"Verantwortliche aus Politik, Wirtschaft und gesellschaftlichen Institutionen setzen sich bis heute für den Girls'Day ein, steuern ihre Gedanken und Ideen bei."

Kanzlerin Merkel steht hinter einem Mikrofon und vor einer Wand mit zwei Gemälden.

Titel im Bild: Angela Merkel / Bundeskanzlerin / German Chancellor
Angela Merkel:
"Auch ich hab schon Physik studiert und mich mit vielen männlichen Studenten immer wieder auch über die physikalischen Dinge unterhalten. Ich darf euch versichern, auch Mädchen können das. Keine Angst. Das Einzige ist, wenn man Experimente macht, dann sollte man manchmal sagen: ‚Lasst mich allein, ich versuch's auf meine Art‘, und sich nicht gleich verdrängen lassen. So habe ich es jedenfalls bei den Experimenten immer im Physikstudium gemacht."

BLENDE: rosa mit roten Kreisen, hellblauer Ball aus Punkten fliegt ins Bild, kurzes Rauschen.

Gut ein Dutzend Frauen stehen im Halbkreis in einem Konferenzraum. Sie tragen Namensschilder am Revers. Dann ein voller Saal mit Sitzreihen. Anschließend sieht man eine große Gruppe Erwachsener hintereinander sitzend und stehend, wie für ein Foto. Mehrere haben große farbige, mit Gas gefüllte Ballons.
Dann bewegen sich Erwachsene durcheinander in dem Konferenzraum. Sie sind guter Stimmung.

Weibliche Kommentarstimme:
"Die Mitarbeiterinnen des Kompetenzzentrums Technik-Diversity-Chancengleichheit schufen eine bundesweite Organisationsstruktur und bündelten unzählige Einzelinitiativen und Hunderte von Arbeitskreisen. Dadurch und durch das einheitliche Datum erzielt der Girls'Day eine bislang einmalige Breitenwirkung."

Im Konferenzraum eine Torte in Nahaufnahme, die mit "Girls'Day" beschriftet ist. Ein Mann schneidet sie an. Teller werden gereicht.

Weibliche Kommentarstimme:
"Wir können den Erfolg in ganz Deutschland messen."

Bild ist viergeteilt, man sieht Beispiele für Tätigkeiten im technisch-naturwissenschaftlichen Bereich: Ein Mädchen lötet, eines arbeitet mit Metall, sie tragen Arbeitsbrillen, es dampft, Maschinen drehen sich.

Weibliche Kommentarstimme:
"Seit einigen Jahren beginnen immer mehr Mädchen eine Ausbildung oder ein Studium im technischen Bereich. Ihre Rückmeldungen sind begeistert."

Mädchen 1 in Großaufnahme:
Titel im Bild: Cornelia: lernt Industriemechanikerin
"Der Girls'Day, der hat mir sehr geholfen bei meiner Karrierewahl. Und ich würde euch raten, das auch mal mitzumachen, weil das echt Spaß macht."

Mädchen 2 in Großaufnahme:
Titel im Bild: Michaela: studiert Maschinenbau und Design
"Ich bin total froh, beim Girls'Day mitgemacht zu haben, denn sonst hätte ich nie meinen Traumstudiengang gefunden."

Mädchen 3 in Großaufnahme:
Titel im Bild: Derya: absolviert duales Studium Maschinenbau / Industriemechanikerin
"Ich bin froh, dass ich beim Girls'Day mitgemacht habe, weil ich mich sonst nie für einen technischen Beruf entschieden hätte."

Mädchen 4 in Großaufnahme:
Titel im Bild: Lina: lernt Glasapparatebauerin
"Ich bin richtig froh, dass ich damals beim Girls'Day war und diesen Beruf kennengelernt habe, und ich empfehle jedem Mädchen, die Gelegenheit zu nutzen."

Ein Metallgitter mit drei verschiedenfarbigen Knöpfen, darunter Kabel mit Steckern. Eine Mädchenhand mit langen Fingernägeln, der Daumen drückt einen der Knöpfe.
Mädchen in Nahaufnahme, selbstbewusster Gesichtsausdruck.
Eine Hand in Großaufnahme, die eine Lupe über ein Diagramm schiebt.
Lachendes Mädchen in Großaufnahme.
Eine Hand hält eine Metallzange über einen Brenner.
Zwei Hände schrauben etwas auf eine Computerplatine.

Weibliche Kommentarstimme:
"Der Girls'Day in Deutschland, eine Erfolgsgeschichte."

Ein arbeitendes Maschinenteil in Nahaufnahme.
Ein lachendes Mädchengesicht.
Mehrere Mädchen auf einer Hebebühne im Freien. Sie tragen Helme und werden aufwärts gefahren.

Finja vor einem großen Bildschirm, auf dem die Weltkugel zu sehen ist. Mit einer Armbewegung bringt sie die Kugel zum Drehen.

Abspann:
Schrift im Bild: Girls'Day – Mädchen-Zukunftstag.
... immer im April!
Darunter die Logos der Träger.

Musik: poppig, schnell, rhythmisch.
Text:
"Mädchen, Mädchen, Mädchen,
nimm dein Leben in die Hand.
Mädchen, Mädchen, Mädchen,
leg jetzt los und zeig, was du kannst."

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