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Denkt nicht in Geschlechterrollen!

Lilith Diringer, Studiengang IT-Systems Engineering

Foto: Alexander Kondratiev

Lilith Diringer hat insgesamt sechsmal am Girls'Day teilgenommen. Für sie war der Girls'Day maßgeblich daran beteiligt, ihr naturwissenschaftlich-technisches Interesse zu wecken. Ausschlaggebend für ihr jetziges Studium "IT-Systems Engineering" am Hasso-Plattner-Institut (HPI) war unter anderem ein Girls'Day-Workshop an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) zum Thema Programmierung. 

Girls'Day: Wie würdest du deinen Girls'Day rückblickend bewerten?
Lilith: Alle Veranstaltungen am Girls'Day waren gut organisiert, die Inhalte waren interessant und der Tag an dem jeweiligen Arbeitsplatz hat mir einen guten Eindruck sowie viele Kenntnisse vermittelt, sodass ich ihn durch die Teilnahme am Programm eindeutig besser genutzt habe als einen durchschnittlichen Schultag.

Hast du dich schon vor dem Girls'Day fürs Programmieren interessiert? Und welche Rolle spielte der Girls'Day bei deiner Berufswahl?
Ich denke, dass er mich allgemein in die naturwissenschaftlich-technische Thematik hineinführte.  Der Girls'Day stellte eine Möglichkeit für mich dar, über den Schulunterricht hinaus diese Interessengebiete zu vertiefen und daneben weitere Bereiche kennenzulernen. Ich bin durch einen Girls'Day-Workshop (Programmierung) tatsächlich direkt mit den Inhalten meines jetzigen Studiengangs in Berührung gekommen, ich denke aber, dass die allgemeine Einstellung und Heranführung an naturwissenschaftliche Bereiche wichtiger war als dieser spezielle Girls'Day. Zusätzlich wurde man durch den Girls'Day motiviert und es wurden einem Vorbilder an die Hand gegeben.

Welche Voraussetzungen muss man für den Studiengang "IT-Systems Engineering" mitbringen?
Allgemeines Interesse an Mathematik, Technik, Informatik – Vorkenntnisse im Bereich der Programmierung bzw. Informatik sind nicht gefordert.

Was hat dich auf die Idee gebracht, dich für das Studium zu entscheiden?
Ich habe ein Sommerinformatikcamp am HPI gemacht, dort den Campus und das Studienkonzept kennengelernt sowie die Möglichkeit erhalten, mich mit vielen bereits Studierenden zu unterhalten. In Kombination mit meinen Interessen und meinem Wunsch, mit dem Studium breit aufgestellt zu sein, Menschen helfen zu können und meiner Zuneigung zu Mathematik und Logik nachzugehen, ist diese Entscheidung gefallen.

Welche Erfahrungen hast du in deinem Studium mit männlichen Kommilitonen gemacht?
In meinem Studienjahr sind wir mit einem Frauenanteil von 13% im Bereich der Informatik typisch männerlastig. Von daher gibt es natürlich sehr viel mehr männliche als weibliche Kommilitonen. Mir persönlich jedoch hat es noch nie etwas ausgemacht, mit Jungs/Männern zusammenzuarbeiten und mit ihnen meine Freizeit zu verbringen. Allgemein fallen an meinem Studienort auch keine frauendiskriminierenden Bemerkungen, sondern im Gegensatz werden Frauen eher noch mehr bestärkt. (Es gibt an unserer Fakultät z.B. auch sehr aktive Gleichstellungsbeauftragte).

Wie bewertest du die Vereinbarkeit von Beruf und Familie in deinem Berufsfeld?
Da ich noch studiere, kann ich das schwer nach eigenen Erfahrungen beurteilen. In der IT-Branche allgemein gibt es jedoch inzwischen sehr gute Möglichkeiten, Familie und Beruf miteinander zu verbinden.

Was können deiner Meinung nach Unternehmen und Intuitionen machen, um mehr Mädchen und junge Frauen für technische, naturwissenschaftliche oder handwerkliche Beruf zu motivieren?
Ich bin überzeugt davon, dass der Einfluss in jungen Jahren sehr wichtig ist. Wenn Mädchen bereits früh die Möglichkeiten erhalten, um naturwissenschaftliche Interessen auszuleben, motiviert das ungemein. Dies ist in Workshop-, Vortrags- oder Wettbewerbsformaten sinnvoll. Zudem hilft es, bei den Arbeitsplätzen die Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu stärken – insbesondere für die Männer. Denn wenn die Männer Anreize dazu bekommen, zu Hause zu bleiben, wird es auch für die Frauen einfacher werden, teile der Kinderversorgung abzugeben und neben der Familie die Karriere voranzutreiben.

Abschließend würden wir gerne von dir wissen: Was rätst du persönlich Mädchen und jungen Frauen, die einen technischen, naturwissenschaftlichen oder handwerklichen Beruf in Betracht ziehen?
Lasst euch nicht entmutigen, denkt nicht in Geschlechterrollen, probiert aus, unterhaltet euch viel mit Menschen, die bereits Erfahrung in diesen Bereichen gemacht haben, sucht euch Communities mit Gleichgesinnten, in denen ihr offen Fragen stellen könnt – und lasst euch den Spaß an der Sache nicht durch andere verderben.