Der Girls'Day - eine Idee entwickelt sich

2001
Im Jahr 2001 fand der erste Girls'Day - Mädchen-Zukunftstag in Deutschland statt. Gemeinsam starteten das Bundesministerium für Bildung und Forschung, der Deutsche Gewerkschaftsbund und die Initiative D21 diese bundesweite Aktion. Von Anfang an wurde sie vom Kompetenzzentrum Frauen in Informationsgesellschaft und Technologie koordiniert. Erste Anstöße zum Girls'Day kamen aus den Frauen-Technik-Netzwerken, angeregt durch das Beispiel des ehemaligen amerikanischen "Take-Our-Daughters-To-Work-Day". Bereits seit 1993 besuchen Schülerinnen in den USA an diesem Tag den Arbeitsplatz ihrer Eltern oder Bekannten. Einzelne Firmen in Deutschland führten bereits einen solchen Tag nach dem amerikanischen Modell durch (Lucent Technologies, DESY u.a.) und sammelten erste gute Erfahrungen. Die Zeitschrift EMMA unterstützte das Konzept; ebenso wurde der Hamburger Töchtertag nach diesem Vorbild im Jahr 2001 initiiert.

Im Unterschied zum Vorläuferkonzept setzt der Girls'Day - Mädchen-Zukunftstag den Schwerpunkt gezielt auf technische und techniknahe Berufe. Der Girls'Day richtet sich an alle Schülerinnen ab der 5. Klasse. Unternehmen und Organisationen bieten Girls'Day-Plätze für interessierte Schülerinnen an, die zum Beispiel über die Aktionslandkarte unter www.girls-day.de oder über regionale Girls'Day-Arbeitskreise frei vermittelt werden. Wie beim "Take-Our-Daughters-And-Sons-To-Work-Day"- wie der amerikanische Tag inzwischen heißt- ist der Termin für den Girls'Day jährlich der vierte Donnerstag im April.

...und woher kommt eigentlich der Name?
Der Name des Aktionstags wurde anhand einer kleinen Umfrage innerhalb der entsprechenden Zielgruppe (Mädchen im Alter von zehn bis 15 Jahren) in Schulklassen und Mädchen-Treffs gewählt. »Girls'Day« war der von den befragten Mädchen bevorzugte Name. Da die Bezeichnung auch in der deutschen Sprache das Ziel dieses bundesweiten Aktionstags ausdrücken soll, lautet der vollständige Name Girls'Day -Mädchen-Zukunftstag.