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Statements zum Girls'Day

 Aktionsbündnis zum Girls'Day 2012


Prof. Dr. Dieter Hundt, Präsident Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände; zugleich im Namen des Bundesverbandes der Deutschen Industrie

Prof. Dr. Dieter Hundt

"Für den Wirtschaftsstandort Deutschland ist es wichtig, bei Mädchen frühzeitig das Interesse für Technik, Naturwissenschaften, Handwerk und IT zu wecken. Nur dadurch kann dem drohenden Fachkräftemangel wirksam begegnet werden. Auch im zwölften Jahr des Girls'Day ist es nicht selbstverständlich, dass sich Mädchen selbstständig mit Berufsbildern aus den MINT-Bereichen - Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik - auseinandersetzen. Insbesondere Mädchen mit Migrationshintergrund fehlt häufig der Bezug zu naturwissenschaftlich-technischen Berufen. Der Girls'Day bietet auch in diesem Jahr jungen Frauen die Chance, unbefangen auf Unternehmen im MINT-Bereich zuzugehen und sich über die vielfältigen Berufsmöglichkeiten zu informieren."

Ingrid Sehrbrock, Stellvertretende Vorsitzende Deutscher Gewerkschaftsbund

Ingrid Sehrbrock

"Junge Frauen in Naturwissenschaften und Technik, in die Forschung und die Politik! Dafür steht der DGB und deshalb auch seit 12 Jahren hinter dem bundesweiten Girls'Day. Eine gute Bildung von Anfang an, geschlechtersensible pädagogische Konzepte, Unterstützung bei der Berufswahl und das Aufbrechen von Rollenstereotypen – all das gehört dazu, um jungen Frauen "untypische" Berufe zu öffnen. Mädchen mit Migrationshintergrund haben Potential, welches oft ungesehen bleibt. Sie verstärkt in den Fokus zu nehmen – dafür unterstützt der DGB auch den Girls'Day 2012.

Raimund Becker, Vorstandsmitglied Bundesagentur für Arbeit

Raimund Becker

"Mädchen haben in der Regel die bessere Schulbildung und häufig bessere Noten als Jungs. Dennoch verdienen vollbeschäftigte Frauen in Deutschland etwa ein Fünftel weniger als Männer, wie die OECD jüngst festgestellt hat. Nicht nur deswegen ist es wichtig, dass wir Mädchen ein breiteres Berufsspektrum aufzeigen. Der Girls'Day eröffnet genau diese Möglichkeit, er bietet spannende Einblicke z. B. in technische Berufe. Dabei offenbaren sich bei vielen jungen Damen verborgene Talente und Potenziale. Deswegen sind wir gern aktiver Bündnispartner des Girls'Day!"

Otto Kentzler, Präsident Zentralverband des Deutschen Handwerks

Otto Kentzler

"Das Handwerk bietet jungen Frauen beste Voraussetzungen für eine individuelle berufliche Entwicklung. Am Girls'Day 2012 werden junge Frauen aus Zuwandererfamilien gezielt angesprochen. Sie und ihre Eltern entscheiden sich oft für traditionell von Frauen bevorzugte Berufe, weil sie die Ausbildungs- und Karrierechancen in den gewerblich-technischen Berufen nicht kennen. Das Handwerk erfüllt hier eine wichtige gesellschaftspolitische Funktion: Junge Migrantinnen finden über Ausbildung und Weiterqualifizierung im Handwerk zu nachhaltiger Beschäftigung oder Selbständigkeit, die Voraussetzung für ein selbstbestimmtes Leben in Deutschland sind."

Hans-Heinrich Driftmann, Präsident Deutscher Industrie- und Handelskammertag

Hans-Heinrich Driftmann

"Der Anteil junger Frauen in industriell-technischen Berufen ist in den vergangenen Jahren zwar leicht gestiegen, aber mit elf Prozent immer noch gering. Gerade in diesem Bereich sind die personellen Engpässe der Betriebe aber sehr groß und damit umgekehrt die Berufs- und Karriereaussichten besonders gut. Umso wichtiger ist es, dass die Unternehmen am Girls'Day das Interesse der Mädchen an technischen und naturwissenschaftlichen Berufen wecken. Sie geben ihnen damit Gelegenheit, technische Arbeitsplätze kennenzulernen und helfen ihnen, die Berufswahl auf der Basis konkreter Erfahrung zu treffen. Die Jahr für Jahr hohe Beteiligung sowohl der Mädchen als auch der Betriebe zeigt klar: Der Girls'Day ist ein Gewinn für alle!"

Hannes Schwaderer, Präsident Initiative D21

Hannes Schwaderer

"Girls'Day, die Erfolgsgeschichte geht in ihre zwölfte Runde. Kein anderes Projekt hat bisher so vielen jungen Frauen auf kreative und packende Weise die MINT-Berufe nähergebracht. Gerade meine, die IT-Branche, bietet jungen Menschen nicht nur ausgezeichnete Zukunftschancen, wir freuen uns auch auf eine gut ausgebildete Generation junger Frauen, die mit ihrem Potenzial und frischen Ideen den Innovationsstandort Deutschland weiterhin ermöglichen. Daher unterstützt die Initiative D21 als Partner der ersten Stunde auch in diesem Jahr wieder sehr gerne den Girls'Day."

Hans-Peter Vogeler, Vorsitzender Bundeselternrat

Hans-Peter Vogeler

"Bei der Berufswahl Jugendlicher spielen Eltern eine nicht zu unterschätzende Rolle. Der Bundeselternrat unterstützt sie dabei, ihre Kinder bei der Berufsorientierung und beim Übergang von der Schule in den Beruf zu begleiten. Der Bundeselternrat ist seit vielen Jahren Partner vom Girls'Day. Durch diese Initiative erhalten Mädchen Einblick in Berufe, die sie nicht von sich aus wählen würden, weil sie für Mädchen nicht typisch sind. Besonders Mädchen mit Migrationshintergrund sollten diesen Tag nutzen, um ihre Möglichkeiten auf dem Arbeitsmarkt kennenzulernen.

Hier können Sie die Statements als PDF herunterladen:

  1. Statements zum Girls'Day [109,00 kB]


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