Kanzlerin empfing Schülerinnen zum Girls'Day

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Bundeskanzlerin Angela Merkel gab bereits Mittwoch, 13. April, den Startschuss für den bundesweiten Girls‘Day. Hierzu hat sie 24 Schülerinnen in das Bundeskanzleramt zu einer Entdeckungsreise durch die Berufswelt eingeladen. Die Mädchen sollten sich über die ganze Bandbreite ihrer Berufsmöglichkeiten informieren. Die Bundeskanzlerin hieß die Mädchen der neunten Klassen aus drei Berliner Schulen herzlich willkommen.

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Die Botschaft war: Mädchen können alles in der Berufswelt machen und brauchen sich nicht einengen. "Ich habe es nicht bereut, Physik studiert zu haben", sagte Merkel. "Aber ohne Fleiß, kein Preis", betonte sie zum traditionellen Auftakt des Girls‘Day. Dabei verwies sie auf die sehr guten Voraussetzungen der Mädchen, denn im Durchschnitt hätten sie viel bessere Schulabschlüsse als Jungen. In einem Unternehmens-Parcours konnten die Mädchen technische Berufe kennen lernen und spielerisch Aufgaben aus Naturwissenschaft und Technik lösen. Auch die Bundeskanzlerin ließ sich an einigen Ständen noch ein paar technische Dinge erklären. Mehr unter www.bundesregierung.de

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Bundesministerin Kristina Schröder in der Tischlerei abitare

Zu den Highlights gehörte unter anderem die Veranstaltung in der Tischlerei abitare in Berlin-Kreuzberg. Hier schaute Bundesfamilienministerin Kristina Schröder den Mädchen über die Schulter. Das Bundesforschungsministerium hatte 30 Mädchen ins Max-Delbrück-Centrum eingeladen. Bereits einen Tag vor dem Girls'Day, am 13. April, kamen 24 Schülerinnen zur Girls'Day-Auftaktveranstaltung ins Bundeskanzleramt: Empfangen wurden sie von Bundeskanzlerin Angela Merkel.

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"Mit dem Girls' Day bieten wir Mädchen die Möglichkeit, in Berufe hineinzuschnuppern, von denen sie meist nur vage Vorstellungen hatten", erklärte Ministerin Schröder. "Die Erfahrung zeigt: Je mehr Mädchen über bislang männlich dominierte Berufe erfahren, desto stärker ist ihr Interesse. Wir wollen Mädchen und jungen Frauen nicht vorschreiben, welchen Beruf sie wählen sollen, aber wir müssen ihnen die Chance geben, ihre Talente zu entdecken und später im Beruf zu verwirklichen."

Girls'Day im Bundesministerium für Bildung und Forschung

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Das Bundesforschungsministerium und das Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin luden am Girls'Day 30 Schülerinnen ein, im Labor zu experimentieren. "Mädchen und junge Frauen treffen freie, selbstbestimmte Entscheidungen - auch im Hinblick auf ihre Berufs- oder Studienwahl", betonte die Bundesministerin für Bildung und Forschung, Annette Schavan. "Ich möchte, dass sie bestens vorbereitet und informiert sind, um diese wichtige Entscheidung zu treffen. Eine gute Ausbildung oder ein Studium sind wichtige Voraussetzung für ein eigenständiges und erfülltes Leben und für die Mitgestaltung unserer Gesellschaft." Mehr unter www.bmbf.de.

Bei Atotech

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Bei Atotech veredelten die Mädchen am Girls'Day Metalle. Achtzehn Mädchen im Alter von 11 bis 17 Jahren lernten in drei spannenden Workshops die Welt der Galvanotechnik kennen. Ob hinter dem Elektronenmikroskop bei Materials Science, bei der selbst durchgeführten Titration in der Analytik oder beim Galvanisieren im Technikum – die Mädchen waren mit großem Eifer dabei und hatten viel Spaß bei den eigens für sie vorbereiteten Versuchsanordnungen. In der Versuchsgalvanik vergoldeten sie gemeinsam mit den Azubis Schlüsselanhänger. Dort lernten sie verschiedene chemische Bäder kennen, die die Metallabscheidung erst ermöglichen. In der Analytik-Abteilung analysierten sie eines dieser chemischen Bäder auf seine Wirkstoffe hin und werteten die Ergebnisse aus. In der Abteilung für Werkstoffwissenschaften konnten die Mädchen anschließend überprüfen, ob sie die Oberfläche des Schlüsselanhängers gleichmäßig beschichtet haben.

Bei Bayer Business Services

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Bei Bayer Business Services (BBS) in Leverkusen haben sich 60 Mädchen aus weiterführenden Schulen über die Berufschancen in der IT informiert. Highlights des ganztägigen Programms waren eine Live-Schaltung in die USA, der Besuch des Bayer-Rechenzentrums und das gemeinsame Mittagessen mit BBS-Geschäftsführer Daniel Hartert. "Frauen sind in Technikberufen immer noch unterrepräsentiert. Das gilt nicht nur für den klassischen Ingenieursbereich, sondern leider auch für die IT", erläuterte Daniel Hartert, Geschäftsführer von BBS. "Mit unserem Engagement beim Girls'Day bieten wir den Schülerinnen deswegen einen direkten Einblick in die Arbeitswelt eines IT- und Business-Service-Unternehmens. Die lebhafte Diskussion mit den Mädchen bei unserem gemeinsamen Mittagessen hat mir wieder gezeigt, dass sich viele durchaus eine Zukunft in IT-Berufen vorstellen können“, so Hartert weiter.

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Der Großteil des Girls'Day bei Bayer Business Services stand ganz im Zeichen der Praxis. Nach der Vorstellung der Ausbildungsgänge Fach- & Wirtschaftsinformatikerin, IT-Systemelektronikerin und Informatikkauffrau erlebten die Mädchen in verschiedenen Workshops, dass der Umgang mit Social Media genauso zum Alltag eines Unternehmens gehört wie das Zusammenstellen der richtigen Hardware-Komponenten für einen PC. Des Weiteren konnten die Mädchen im Rahmen einer Live-Schaltung in die USA via Telepresence nicht nur über den großen Teich hinweg direkt mit Pittsburgh diskutieren, sie erfuhren dabei auch, dass die richtige IT-Technologie so manche Geschäftsreise überflüssig machen kann. Abgerundet wurde das Programm durch eine Führung durch das Rechenzentrum, dem Herzstück der IT-Technik des Bayer-Konzerns.

Im Heizkraftwerk in Herne

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20 junge Frauen im Alter von 14 bis 16 Jahren begrüßte Werkstattleiter Paul Zahlaus zu einem aufregenden Tag im Evonik Steag-Kraftwerk Herne. Nach dem offiziellen Empfang durch Kraftwerksleiter Dr. Hueseyin Rall legten die Schülerinnen gleich selber Hand an. In der Werkstatt hatten Auszubildende des Standorts Herne bereits einen technischen ‚Schnupperkurs’ vorbereitet: Aus verschiedenen Metallteilen bauten die Mädchen einen Handy-Ständer und lernten dabei auf spielerische Weise grundlegende Techniken der Metallbearbeitung kennen.

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Für Paul Zahlaus hat der Girls Day gleich mehrere wichtige Funktionen:"Wir haben mit dem Girls Day eine hervorragende Möglichkeit, Schülerinnen bei der Gestaltung ihrer beruflichen Zukunft mit Informationen aus erster Hand zu unterstützen und die Evonik Steag erlebbar auch als interessanten Arbeitgeber zu präsentieren.“ Und Kraftwerksleiter Dr. Rall ergänzt: "Schließlich arbeiten wir an einer der spannendsten Fragestellungen: Wie sieht die Energieversorgung heute und morgen aus?“ Beim Rundgang durch das Kraftwerk konnten sich die jungen Frauen neben der Technik auch über grundlegende Fragen der Energieversorgung informieren. Gerade das Thema ‚Ausbildung’ hat am Standort Herne einen hohen Stellenwert.

Aktuell erhalten hier 24 Auszubildenden die Möglichkeit zu einer umfassenden, technischen Ausbildung. Für Dr. Rall ist der in Herne seit 2008 durchgeführte Girls Day Teil eines weiter gesteckten Ziels: "Wir haben als Arbeitgeber auch eine regionale Verantwortung. Die bereits seit einigen Jahren bestehende Kooperation zwischen dem Kraftwerk und einer Schule in Herne - Wanne ist nur ein, wenn auch wichtiger Teil unserer Verantwortung für die Menschen der Region.“

Girls’ Day beim Kommunalunternehmen des Landkreises Würzburg
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Das Kommunalunternehmen des Landkreises Würzburg (KU) beteiligte sich bereits zum sechsten Mal an der Aktion. Unter dem Motto "Auch Mädels können das!“ erhielten junge Schülerinnen wieder einen Tag lang Einblicke in die unterschiedlichsten Berufsbilder des Kommunalunternehmens und seiner Einrichtungen. Der Tag begann für die Mädels beim team orange, dem Abfallwirtschaftsbetrieb des Kommunalunternehmens. Nach einer kurzen Vorstellung des Unternehmens konnten beim Reifenprofil nachschneiden und einer Erklärung über die Funktionsweise eines Müllfahrzeugs erste Einblicke in der hauseigenen Werkstatt gesammelt werden.

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Anschließend ging der Schnuppertag in der Main-Klinik Ochsenfurt weiter. Dort nahmen die Mädchen an der Kulinarischen Woche teil, bei der Köstlichkeiten aus allen Ländern auf den Tisch kamen. Nach einer ausgiebigen Schlemmer-Mahlzeit schauten die Siebtklässlerinnen noch in der EDV-Abteilung vorbei, wo erklärt wurde, wie die Computer aller Einrichtungen des KUs miteinander vernetzt sind. Mit diesem Wissen durften die Mädels dann beim Zusammenbau eines Computers selbst Hand anlegen und ihre Geschicklichkeit unter Beweis stellen. Letzte Station des Tages war die Haus-Technik des Krankenhauses, in der die einmalige Gelegenheit, dem Hausmeister-Team über die Schultern zu schauen, von den Mädchen genutzt wurde. Am Ende des Schnuppertages waren sich alle Schülerinnen einig: "Obwohl der Girls'Day etwas länger dauerte als ein normaler Schultag, war es sehr interessant und hat großen Spaß gemacht.“

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Wenn Polizeihündin Buffy den Straftäter fängt – Girls’ Day bei derBundespolizeiinspektion Würzburg

Zum bundesweiten Girls’ Day hatte auch die Bundespolizei in Würzburg geladen. Den 18 Mädchen im Alter von 12 bis 15 Jahren wurde dabei ein spannendes Programm geboten. Zwar hat sich das Berufsbild der Polizei in den vergangenen Jahren stark gewandelt, Frauen in Uniform sind jedoch immer noch in der Minderheit. Nicht zuletzt aus diesem Grund versuchten die Beamten heute die Mädchen für den Polizeiberuf zu interessieren. Dabei beschränkte es sich nicht nur auf das Zeigen und Vorstellen. Ein Schwerpunkt lag eindeutig beim Mitmachen. So konnten sich die Mädchen zum Beispiel beim Nehmen von Fingerabdrücken beweisen und die nicht gerade leichte Schutzausstattung der Polizisten anprobieren. Nach der Mittagspause wurde ein praktisches Beispiel für den Streifendienst durchgespielt. Mit Funkgeräten ausgestattet fahndeten die Mädchen im Hauptbahnhof nach flüchtigen Straftätern. Die Täter waren zum Glück wenig gefährlich. Mitarbeiter der Bundespolizeiinspektion Würzburg spielten die Gesuchten und ließen sich kontrollieren und festnehmen.

Besonderer Höhepunkt des Tages war aber eindeutig die Vorführung zweier Diensthundeführer. Aus nächster Nähe mitzuerleben, wie die Polizeihündin „Buffy“, eine viereinhalb Jahre alte schwarze Schäferhündin, einen Straftäter stellt oder Sprengstoff findet, das konnten bis dahin wohl die wenigsten der Teilnehmerinnen von sich behaupten.

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Girls'Day: 200 Mädchen lernen bei Opel technische Berufe kennen

200 Mädchen nutzten den Girls‘Day an deutschen Opel-Werksstandorten zu einem Einblick in die vielfältigen technischen Berufe. Dr. Ina Häger, Direktorin Geschäftsstrategien für die Entwicklung, begrüßte in Rüsselsheim 125 Teilnehmerinnen. Sie schilderte ihren beruflichen Lebensweg und gab den Mädchen Tipps für den eigenen zukünftigen Berufsweg. "Der Ingenieurberuf ist vielfältig. Gute Zusammenarbeit in Teams und Kommunikation sind genauso wichtige Voraussetzungen wie die Neigung und das Interesse an der Technik."

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In vier Bereichen des Unternehmens lernten die Mädchen spannende Berufsfelder kennen. Im Technischen Entwicklungszentrum erhielten die Mädchen einen Einblick in die Entwicklung eines Fahrzeugs anhand des virtuellen, im Rechner simulierten Aufbaus. In einer weiterem Station, dem Ergonomie Center, stand der Mensch im Auto im Vordergrund. Hier wird das Cockpit an die Fahrzeuginsassen und deren Bedürfnisse angepasst. Auch in der Motoren- und Getriebeentwicklung steht die Simulation der Antriebe am Computer am Beginn der Entwicklung. Die nächsten Stationen waren der Prototypenbau, der Test neuer Aggregate auf dem Prüfstand und der Einbau von Motor und Getriebe in Testfahrzeuge. Am simulierten Training für die Produktion hochwertiger Fahrzeuge nahm die nächste Gruppe teil. Nach einer Schulung durch das Trainingsteam zu den Themen Sicherheit und Qualität bauten sie im Minutentakt die ersten Fahrzeuge zusammen. Anschließend erlebten sie in der Endmontage des Rüsselsheimer Werkes den realen Zusammenbau der Fahrzeuge. Neben Rüsselsheim beteiligten sich auch die Standorte Bochum und Eisenach mit insgesamt 80 Plätzen am Girls‘ Day.

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Ingenieurin trifft Informatikerin - an der Fakultät Biotechnologie und Bioinformatik der Hochschule Weihenstephan

Ingenieurin trifft Informatikerin - im internationalen Jahr der Chemie.An der Fakultät Biotechnologie und Bioinformatik der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf konnten die Mädchen die Arbeitsbereiche der Biotechnologie und Bioinformatik kennen lernen. Einen Tag lang unterstützen sie die Professorinnen, Ingenieurinnen und Informatikerinnen tatkräftig, indem sie Microcontroller herstellten und Kristalle züchteten. Und da 2011 das Internationale Jahr der Chemie ist, lag der Schwerpunkt in der angewandten Biotechnologie, bei der die Teilnehmerinnen chemische Prozesse bei der Herstellung von Kosmetika aus natürlichen Rohstoffen hautnah miterlebten. Nebenbei lernten die Mädchen außerdem die Labore und die Fakultät kennen.

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9 Mädchen zu Gast bei der Technischen Betriebsgruppe des BwDLZ Bogen!

Bereits zum fünften Mal in Folge beteiligte sich die Technische Betriebsgruppe des Bundeswehr-Dienstleistungszentrums Bogen am Girls'Day. Am diesjährigen Aktionstag nahmen neuen Schülerinnen im Alter zwischen 12 und 17 Jahren in Feldkirchen teil und sammelten in ihre ersten beruflichen Erfahrungen in typischen "Männerberufen". Nach einer Führung durch die verschiedenen Werkstätten, bewiesen die Mädchen selbst ihr handwerkliches Geschick: In der Schreinerei stellten sie einen Schreibtisch-Organizer her und bei den Metallbauern fertigten die Mädchen mit großem Eifer eine Metall-Rose. Abschließend informierten die Mitarbeiter des Bundeswehr-Dienstleistungszentrums die Mädchen über Ausbildungsmöglichkeiten in der Bundeswehrverwaltung und standen zur Fragen zur Verfügung. Mit durchweg positiver Resonanz seitens der Schülerinnen und auch seitens der Mitarbeiter der Technischen Betriebsgruppe endete der Girls'Day 2011.

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10 Girls zu Besuch bei BAUMANN Wintergarten

Auch Baumann Wintergarten öfnete zum wiederholten Mal seinen Betrieb für 10 Schülerinnen der Volksschulen Pressig und Windheim. Das praktische Erleben stand an diesem Tag im Mittelpunkt. Nach einer Führung über die große Ausstellungsinsel und durch die Werkstatt, wurden die Ausbildungsberufe Tischler/-in und Bauzeicher/-in anhand des Ausbildungsrahmenplans vorgestellt. Im Anschluss daran erprobten die Mädchen

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ihre handwerklichen Fähigkeiten. Sie bauten sich ihren eigenen Holzbilderrahmen unter Anleitung des Werkstattleiters Marco Hammerschmidt inklusive Verleimen, Schleifen und Hobeln. Ein zweiter Workshop schloss sich an, bei dem es um das Zeichnen ging.

Die Mädchen suchten sich Wintergartenskizzen aus, die durchgepaust und coloriert wurden. Anschließend konnten sie Martina Siebert, Technische Zeichnerin, über die Schulter schauen wie aus der Wintergartenskizze mit einem Softwareprogramm ein fotorealistischer Entwurf in 3D entsteht. Beim Abschlussgespräch zeigten sich die Mädchen begeistert und fanden es eine Überlegung wert über die vorgestellten Lehrberufe im Anschluss an die Schule nachzudenken.

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Girls'Day am 14. April 2011 im Fraunhofer IWM

Aus Vanillesauce oder Schokopudding in sekundenschnelle leckere Drops in Flüssiggas gefrieren lassen, Blütenpollen und eigene Haare so nah wie nie zuvor bestaunen, Hühnereier im Crash-Versuch bis zum Bersten belasten oder farbig schimmerndes Plasma beobachten, das auf Metall diamantähnliche Schichten in verschiedenen Farben aufbringt – das konnten die Mädchen am Girls’Day im Fraunhofer Institut für Werkstoffmechanik in Freiburg erleben. Auf dem linken Bild drückt ein Mädchen einen Luftballon in eine Schale mit Flüssigstickstoff. Die Luft wird durch die Kälte flüssig und der Ballon schrumpft zusammen und schlägt Falten. Im Ballon ist die Luft gekühlt worden bis sie flüssig ist. Bei Zimmertemperatur wird sie wieder gasförmig und der Luftballon dehnt sich wieder aus, wie auf dem Bild rechts zu sehen ist

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"Wir möchten den Mädchen zeigen, dass es neben den typischen Frauenberufen wie Sekretärin oder Arzthelferin noch viele andere interessante Berufe gibt und dass Mädchen und Frauen in Technik, Forschung und Wissenschaft sehr geschätzt und willkommen sind«, sagte Dr. Bärbel Thielicke, Gruppenleiterin am Institut und Beauftragte für Chancengleichheit.

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Fünfzehn Mädchen im Alter von 12 bis 16 Jahren konnten am Girls’Day am Fraunhofer IWM in ein anderes www eintauchen als vor dem Computer, nämlich in die Wunder welt der Werkstoffe. Sie lernten die verschiedenen Tätigkeiten von Wissenschaftlerinnen und Technikerinnen kennen und erfuhren etwas über die Arbeit am Fraunhofer IWM: Wie Material getestet und bewertet wird, damit zum Beispiel Autohersteller Karosserieteile leichter und stabiler herstellen können, oder wie Computersimulationen in der Lage sind, das Verhalten von Werkstoffen vorherzusagen. Die Mädchen erkunden die Labore und Technikumsräume des Instituts und können vieles selbst ausprobieren.

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