Ein Zukunftstag speziell für Mädchen
Wissen Sie welchen Beruf Ihre Tochter erlernen möchte, wo ihre Interessen und Begabungen liegen, in welchen Bereichen von Ausbildung oder Studium Zukunftschancen liegen?
Mädchen entscheiden sich häufig für "typisch weibliche" Berufsfelder und Studienfächer. Mehr als 70 Prozent der Mädchen wählen aus nur 20 Ausbildungsberufen. Aufgrund fehlender Informationen über die Bandbreite möglicher Ausbildungsberufe greifen Mädchen eher auf bekannte Berufe zurück. Damit schöpfen sie einerseits oft ihre Begabungen und Berufsmöglichkeiten nicht voll aus, andererseits fehlt gerade in technischen Bereichen der qualifizierte Nachwuchs. Diese Berufsfelder bieten abwechslungsreiche und interessante Tätigkeiten, Aufstiegschancen und gute Verdienstmöglichkeiten.
Am Mädchen-Zukunftstag lernen Schülerinnen, wie interessant und spannend die Arbeit einer Informatikkauffrau, einer Biophysikerin oder einer Kfz-Mechatronikerin sein kann. Das Kennenlernen neuer, eher unbekannter Berufe öffnet den Blick der Mädchen für ihre Berufsmöglichkeiten. Außerdem können sie frühzeitig Kontakte zu möglichen späteren Arbeitgeberinnen und Arbeitgebern knüpfen. Darüber hinaus wird die Aufmerksamkeit von Verantwortlichen in Unternehmen und Hochschulen auf die vielseitigen Stärken und Kompetenzen der Schülerinnen gelenkt.
Am 26. April 2012 laden eine Vielzahl von vor allem technischen und techniknahen Unternehmen, Betrieben, Forschungseinrichtungen und Institutionen Schülerinnen ab der 5. Klasse für einen Tag zu einem Besuch ihrer Arbeitsstätten ein. Sie öffnen ihre Werkstätten, Büros und Labore, um Mädchen einen ersten Einblick in die Arbeitswelt zu vermitteln. Dabei steht das praktische Erleben im Mittelpunkt. In Workshops und bei Aktionen können sich die Mädchen über ein breites Spektrum von Ausbildungsberufen und Studiengängen in den Bereichen Handwerk, Technik, Naturwissenschaften und Informationstechnologie informieren und ihre Fähigkeiten ausprobieren. In Interviews und Diskussionsrunden erhalten die Mädchen direkte Antworten auf ihre Fragen. Vielfach stehen auch die Personalverantwortlichen für Gespräche zur Verfügung.

















