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Claudia Barohn ist pädagogische Mitarbeiterin an einer Grundschule. Sie ist Mutter zweier Söhne und einer Tochter. Ihre 16-jährige Tochter hat bisher dreimal am Girls’Day teilgenommen und hat sich dabei u.a. das Berufsfeld Industrietechnik erkundet.

Wie haben Sie zum ersten Mal vom Girls'Day – Mädchen-Zukunftstag gehört?

Zum ersten Mal bin ich durch einen Informationsflyer, den meine Tochter aus der Schule mitgebracht hat, auf den Girls’Day aufmerksam geworden.

Welche neuen Erfahrungen haben Sie und natürlich Ihre Tochter durch den Girls’Day gemacht?

Durch den Girls’Day hat meine Tochter einen guten ersten Einblick in das Berufsleben allgemein und vor allen Dingen in die Arbeitswelt technischer und naturwissenschaftlicher Berufe bekommen.

Auf welche Weise unterstützen Sie Ihre Tochter bei den Girls'Day-Vorbereitungen?

In erster Linie durch Gespräche mit meiner Tochter, um erst einmal herauszukristallisieren, welche Berufe überhaupt für sie interessant wären. Darüber hinaus habe ich sie natürlich bei der Anmeldung und den organisatorischen Dingen rund um den Girls’Day begleitet.

Wie wird der Girls'Day an der Schule Ihrer Tochter organisiert?

Leider wurden an der Schule meiner Tochter nur Infoblätter verteilt und damit wurde sie dann allein gelassen. Es gab keine Beratungsgespräche oder sonstige Unterstützungen für die Mädchen.

Wie können Eltern ihre Tochter bei der Berufsorientierung – besonders in Technik, Naturwissenschaften, IT und Handwerk – am besten fördern?

Indem man im Alltag das Interesse bei seiner Tochter für eben diese Themengebiete weckt. Und noch wichtiger ist es, seine Tochter verschiedene Erfahrungen in diesen Themengebieten sammeln zu lassen, getreu dem Motto "Learning by doing".

Was wünschen Sie sich dafür an Unterstützung?

Ich wünsche mir mehr Unterstützung der Schulen, um dieses Interesse bei den Mädchen zu wecken. Zudem würde ich mehr Aktionstage wie den Girls’Day begrüßen und zusätzlich eine Informationsquelle für die Eltern, damit man sich mit den neuen Interessen seiner Tochter auseinandersetzen kann.

Wie können Eltern ihrer Tochter helfen, sich gegen Klischees bei der Berufswahl zu wappnen?

Indem man seine Tochter auf vermeintlich unterschwellige Klischees in der Gesellschaft aufmerksam macht. Man sollte versuchen, ein möglichst klischeefreies Leben in der Familie vorzuleben.

Warum sollte es Ihrer Meinung nach den Girls'Day geben?

Es sollte den Girls’Day geben, damit Mädchen neue Perspektiven aufgezeigt werden.

Was wünschen Sie sich für die Zukunft Ihrer Tochter?

Ich wünsche ihr, dass sie es schafft, einen Beruf zu finden, der ihren Fähigkeiten und Neigungen entspricht.

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