Checkliste für Eltern
- Ermutigen Sie Ihre Tochter, neben der Teilnahme am Girls’Day auch Schnuppertage und Praktika in verschiedenen Berufen zu absolvieren. Sie ermöglichen, eigene Interessen herauszubekommen und den Alltag in einem Beruf praktisch kennenzulernen. Sprechen Sie während oder nach einem Praktikum darüber, was Ihrer Tochter gut gefallen hat und was nicht. In der bundesweiten Datenbank Berufs- und Studienorientierung auf der Girls'Day Website finden Schülerinnen eine Vielzahl von Schnupperstudien und Berufsorientierungstagen an denen Sie praktische Erfahrungen sammeln können.
- Vertrauen Sie nicht ausschließlich den Ergebnissen von Berufestests! Sie können nur bedingt eine Orientierungshilfe geben. Persönliche Eindrücke und Gespräche mit Fachleuten aus dem jeweiligen Bereich, können ihrer Tochter direkte tiefer gehende Einblicke in ein Berufsfeld geben.
- Beobachten Sie Ihr eigenes Verhalten, wenn es um die Berufswahl Ihrer Tochter geht, kritisch. Ertappen Sie sich dabei, sie unbewusst in eine Richtung zu lenken, die Sie selbst befürworten? Versuchen Sie sich zurückzunehmen und beobachten Sie stattdessen eine Zeit lang die Stärken und Interessen Ihrer Tochter.
- Diskutieren Sie im Familien- und Freundeskreis das Thema Berufswahl. Dieses kann vor allem hilfreich sein, wenn Ihre Tochter gereizt reagiert, wenn Sie sie (wieder einmal) direkt auf das Thema ansprechen. Ihre Tochter erfährt so in lockerer Runde, wie Andere zu ihrem Beruf gekommen sind. Anhand welcher Kriterien haben Freunde und Bekannte ihre Berufswahl getroffen oder war manchmal der Zufall im Spiel?
- Wenn Sie merken, dass Ihr Kind sich für einen bestimmten Beruf näher interessiert, informieren Sie sich über die entsprechenden Anforderungen. Was erwarten Ausbildungsbetriebe von Ihren Bewerbern? Hier geht es meistens nicht nur um Schulnoten und Fachwissen. Oftmals spielen Faktoren wie Sozialkompetenzen (z.B. Zuverlässigkeit, Teamgeist) oder die Berufswahlreife (z.B. kann Ihre Tochter ihre Fähigkeiten realistisch einschätzen?) eine entscheidende Rolle. Über einzelne Ausbildungsberufe können Sie sich auf berufenet.de näher informieren.
- Hinterfragen Sie die Berufswahl Ihrer Tochter. Welche Assoziationen verbindet sie mit Ihrem Traumberuf? Sind diese begründet oder ist sich Ihre Tochter über die Realität in diesem Beruf noch gar nicht im Klaren? Wie sind die Verdienstaussichten nach der Ausbildung und welche Aufstiegschancen gibt es in diesem Beruf? Leider entscheiden sich immer noch viel zu viele Mädchen für einen schlecht bezahlten „Frauenberuf“. Schlagkräftige Argumente für einen Beruf in einem technischen oder naturwissenschaftlichen Beruf finden Sie im Bereich Daten und Faktenauf www.girls-day.de
- Bestehen überhaupt Chancen auf einen Ausbildungsplatz in diesem Beruf? Reicht der Schulabschluss für diese Ausbildung aus? Gibt es in der Region überhaupt (ausreichend) Ausbildungsplätze in diesem Bereich? Sollte dies nicht der Fall sein, überlegen Sie, in welchem Beruf ähnliche Tätigkeiten ausgeübt werden und zeigen Sie Ihrer Tochter Alternativen auf.
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Bestärken Sie Ihre Tochter in ihrer Persönlichkeit. Heben Sie individuelle Stärken im Alltag hervor, so dass sie selbst von ihren Fähigkeiten überzeugt ist. Mut und Selbstvertrauen sind der erste Schritt zum Erfolg!
Ihre Stärken und eigenen Fähigkeiten erproben können Mädchen auch in Mentoring-Programmen und in einem der vielen Wettbewerbe im naturwissenschaftlichen oder technischen Bereich.























